Ausgabe 
13.6.1908 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten.

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Hessen sind im Mai l.J. 344 Rent en g:esu ch e (320 Jn-

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übernimmt, ergibt sich aus nachstehenden Erläuterungen:

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Bei der LandeSversicherungsanstalt Großh.

Kundgebungen einem Anlmge der französischen und englischen Delegierten zu, der sich gegen die Kriege ausspricht. Die österreichischen Delegierten lehnten es ab, sich an der Diskussion über diesen Gegenstand zu beteiligen und erklärten, diese Frage gehöre vor einen politischen Kongreß. Der Internationale Berg- arbeiter-Kvngreß überwies die Fragen eines jährlichen Urlaubs für Bergarbeiter und die Einsetzung eines Bergarbeiter-Feiertages einem internationalen Komitee. Der Kongreß beschloß sodann, im nächsten Jahre in Belgien zu tagen. Nach der Wahl des Bureaus rourbc der Kongreß geschlossen.

suche in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 268 durch ~ , 17 Kranken- und 19

eingegangen. Unerledigt wurdenn. d.Darnist. Ztg." in den ge­nannten Monat übernommen 463 Nentengesuche, so daß 807 Ge-

Stadt und Lund.

Gießen, 13. Juni 1908.

Frankfurter Turnfest.

nicht weniger als 45 000 Turner an-

Deutsche Aoloniatgesellschast.

In' den Räumen des Rathauses zu Bremen 'and ain 11. Juni abends der Empfang der Teilnehmer der diesjährigen Tagung der D e u l s ch e n K o l o n l a l g e s e l l s eh a s t durch den Senat statt. Der Präsident des Senats, Bürgermeister Tr. Pauli, gab einen UeberblicE über die koloniale Entwicklung Deutschlands und lobte den Idealismus und praktischen Sinii, der sich in der Kolonial- gesellschaft vereinige; bnvin liege eine Gewahr des Erfolges. Er erhoffte uon der Knlonialgefellschaft in rüstigem Fortschreilen unter der Teilung ihres fürstlichen Präsidenten Erfolg auf Erfolg als 2ohn ihrer Mähnen. Tie Ansprache endete mit eiitem Hoch auf die Kolonialgesellschast imb ihren Präsidenten, Herzog Johann Al­brecht zti BlecUenblirg dankte dem Senat für den ivarmen, herz- liehen Enipfang in den altchrivnrdlgen Räinnen des Raihauses uiid brachte em dreifaches Hurrah aus Senat und Stadt Bremen aus. Zu gleicher Zeit halte sich auch im Ratskeller eine große An­zahl der Festleiüiehlner eingesuilden, ivo sie vom Bürgermeister Tr. Blarcus im Namen des Senats bewillkonunt wurden. Tr. Atarcns fvrach Sein Bedauern darüber aus, daß der Llaatsfekretär des Kolonialamts, Exzellenz Ternburg, durch die Reise nach Südwest- afrika verhindert fei, an der Tagung teilzitnehinen. Ter Redner ivies daraus hin, daß er ein Sohn der Stadt Bremen gewesen fei, der zuerst in überseeischen Landen, und zivar in_ Südwestafrika, für das Reich festen Fuß gefaßt habe. Sein Hoch gelte der

Allgemeiner deutscher Lrziehungstag.

S. u. 5). Weimar, 11- Juni.

wirtschaftlichen Momenten zum Anlaß von Koalitionen, Ententen, Zusammenschlüssen. Das alles ist natürlich nicht ohne Einfluß geblieben auf das Verhältnis von Kaiser zu Nation. Bei dem stark persönlichen Zug, den unsere Politik nach und nach angenommen hatte, fonntc cs zudem gar nicht fehlen, daß man auch die gelegentlichen aus­wärtigen Verstimmungen auf eine persöitliche Ursache zurüä- zuführen begann. Wozu denn auch noch ab und zu jene unvorhergesehenen Begebnisse traten, die man unter dem Sammelnamen des Jmpülsivischen zu begreifen sich ge­wöhnt hat.

So hat cs in den Beziehungen zwischen Kaiser und Volk in diesen zwanzig Jahren eigentlich ein stetes Aus und Ab gegeben. Auf, den Wellenberg ist das Wellental gefolgt und umgekehrt'; auf Zeiten, da .Herrscher und Nation in Einmütigkeit sich fanden, wieder aridere, iri denen sie schmerzlich für jeden Patrioten verständnislos anein­ander vorübergingen. Deniivch wurde in Kern und Wesert an mi)erem bis in die Wurzeln monarchischen Volk dadurch nichts geändert. Das wurde in mitunter wahrhaft erschüt­ternder Form erst vor ein paar Jahren offenbar, als den Kai er eine langwierige Krankheit befallen hatte, über deren Natur auch die Sachverständigen und Nächsten eine Weile bange Zweifel hegten. Und jeden Augenblick würde es sich von neuem zeigen, sobald irgendwelche Gefahr von draußen oder drinnen den Kaiser bedrohte. Wir durchleben mr Moment ja nicht eben besonders erfreuliche Tage. Die Bündnis- und Reisepolitik des englischen Oheims, das drehte Intrigenspiel, das fortgesetzt uns zu Leide in Paris gemischt wird, haben eine dumpfe, gespannte Atmosphäre erzeugt, die von der Möglichkeit der Entladung in den letzten 'Wochen vielleicht nicht ganz fern gewesen ist. Die dunklen Wolken so darf und so soll man hoffen werden wieder vor­überziehen. Sollte fremder Tücke aber doch das Spiel gelingen, so würde die neidische und feindliche Welt sehen, wie das ganze Volk ohne Unterschied der Parteiung, der Konfession und des Stammes um den Kaiser sich scharte. Das ist die selbstverständliche Treue, die die Nation ihrem geweihten Repräsentanten zu bezeugen hat, und m der sie sich selber ehrt. An ihr hat cS in den zwanzig Zähren bisher nicht gefehlt. Sie wird auch künftighin nicht ver­mißt wer dem______________ _ ___

politische Tagesschau.

Deutschen Kotonialgesellschaft.

Die gestrige Hauptversammlung der Teulfchen Kolonial- Gesellschaft m Bremen lvurde von dem Prästbenlen, Herzog Johann Albrecht zn Mecklenburg, mit einer Ansprache unD einem lieber- blick über bie Entwickelung der Gesellschaft während des letzten Jahres eröffnet. Ter Unterstaatssekretär im Reichskolonialamt, v. Linbeguist, sprach seinen Tank dafür aus, baß es der Kolonial- verwattung so leicht gemacht werde, mit der Kolomalgesellschaft in Verbindung und leichter Fühlung zu bleiben. Sodann wurde der Geschäftsbericht für 1907 debattelos genehmigt, dem Vorstände Ent- lastung erteilt und bie Wahl der Vertrauensmänner zur Prüfung der Jahresrechnung vorgenommeu. Der eingebrachte Antrag am Schaffung einer Kolonialgesetzgebung wird zurückgezogen, da die Komniission des Reichstages u gtdetem Sinne arbeitet. Zu dem nächsten Punkte: Tie Eingeborenensrage im Hinblick auf die ivirt- chaftliche und politische Entivickelmig unserer tropifchen Kolonien, prechcu die Herren Konsul z. D. v. Bohsen unb Relchslagsabg. Stabsarzt a. T. Tr. Arning, deren Ailsführmigeil mit laut ent Bei­fall aufqenonunen wurden, lieber diesen Punkt entspann sich eine lebhafte Diskussion, an der sich u. a. Geheimrat Prof. Br. Paafche beteiligte, der für die iveiße Kleinsiedlung emtrat unb bie verdienst­volle Tätigkeit der Missionen anerkannte.

Ein Komplott gegen das Zarenpaar.

Aus Reval iutib ben Londoner Blättern L ^Matwnelle Ge­schichte eines Komplotts gegen bas Leben dcSZar.nunb der «arm gemeldet. Sobald erkannt würbe, batz ber Zar und bie tatferliaje lFamilie mit ber Bahn nach Reval kommen ttnirben, um sich dort cmMschijscn. beschloß die Rcvaler revolutwEN Pa

diese Gelegenheit zn benutzen, um ein Attentat au^zusui)re.n. i-nn ulleMn in Reval, bie bei ber Ankunft des Zaren. Zutrtt SU bent ^6111)01" hatte, um die Schulkinder zu beaufftc^igen, die

ermorden Die Terroristen verständigten bie Lehrerin, oav M biefe Aufgabe erfüllen müsse. ü)r

den Befehl der Terroristen auszufuhren. Baraufhin wuroe ihr £ tat Stiften erffiirt, » ii^lt-rb°n alls st^ das

Attentat gegen beit Zaren nicht ausfuhren wolle, baut fie rouroc Weg«'aSSS am russisch»- Voll- zum Tod- .

Seherin ucriibte Selbstmord »rori J«ae Mt 6er äntimit ocs Zaren, indem sie sich vor einen der Ber-

Leben des Zaren zu retten, «ber auch um der Rach, oer schwöre« zu entgehen, opferte die Lehrerin sich selvft.

Der Internationale Bergarbeiterkongreß ia^Pans nahm einen Antrag auf Cl^ deit Reihen ber

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BiS jetzt sind gemeldet. Zit den Freiübungen werden allein 20 000 an­treten. Aeiiderungen und Erweiterungen des Festplatzes sind bereits in Angriff genommen. Einen Glanzpunkt des Festes wird, gutes Wetter vorausgesetzt, der Festzug bilden, dessen Aufstellung in Sachsenhausen erfolgt. Er zerfallt m drei Hauptabteilungen: 1. Historischer Teil. Hier wird die Ent­wickelung der Leibesübungen vom Altertum bis zur Neuzeit in kultürgefchichlltchcn Trachtengrnppen vorgeführt. Es werden 500 kostümierte Personen unb 100 Pferde verwendet. 2. Tnrner- schaft. Die Turner, in Gaue geteilt, werden in mehr als 5000 Achterreihen marschieren. 3. Bürgerlicher Teil. Er wird sich zusammensetzen aus Innungen, Vereinen und sonstigen Körperschaften der Stadt Frankfurt, Außerdem , wirken im Festzuge mit ein Sängerchor, etwa 30 Militär­musikkapellen, mehrere Zivilkapellen und Tainbourkorps. Nach der durch das Los bestimmten Reihenfolge wird der Kreis 14 (Sachsen) an der Spitze des Festzuges marschieren. Die allgemeinen Fest-Freiübungen kommen am Sonntag (19. Juli) nach dem Festzug zur Ausführung. In 35 ge­schlossenen Vierer-Stirnreihen nehmen die Turner Aufstellung. Im Anschluß an das Fest sind Turnfahrten in den Taunus, nach dem Rhein, m den Schwarzwald u. s. w. ge- i'm' Gesamt un - plant. Auch Gartenfeste in großem Stile werden vorbereitet. ' V\ Wie Frankfurter Zeitungen melden, wird der Kaiser das

Zwanzig Zahre Kaiser.

Am 15. Juni jährt sich zum zwanzigsten Male der Tag, an dem Kaiser Wilhelm II. den Thron seiner Väter bestieg und mit der preußischen Krone die des neubegrün­deten Deutschen Reiches erbte. Das war damals ein jugend­liches Gebilde; jugendlich wie der Kaiser selbst, den mit seinen knapp achtundzwanzig Jahren der reisen Milde des Neunzigjährigen folgen zu sehen, uns in jenem unsagbar schwermütigen Frühjahr und Sommer ein Schauspiel nicht ganz ohne Bangnisse war. Seither sind beide zu ihren Tagen gekommen: das junge Reich und der junge Kaiser. |9In beiden ist Schweres vorübergerauscht, und mitunter hat es sie wohl auch mitgenommen. Wir haben erlebt, wie der greise Reichsbegründer aus seinen Aemtem schied; wie er, ohne den man sich gar nicht mehr ein Regiment der Welt vorstellen mochte, noch durch acht Jahre den politischen Begebnissen in tatenloser, nicht immer froher Zuschauer blieb und dann hochbetagt, aber unversöhnt ins Grab sank. Das Reich war mittlerweile gewachsen wie jeder Organis­mus wächst, dem keine schleichende Krankheit am Mark saugt. Tie einzelnen Stämme hatten sich einander gc nähert, hatten mehr und mehr ein jedes in die fremde Eigenart sich eingewöhnt. Auch wirtschaftlich waren wir erstarkt. Gewaltiges leistete der deutsche Gewerbefleiß; immer weiter dehnte sich unsere wirtschaftliche Macht, immer sichtbarlicher mehrten sich die Früchte unseres Reichtums. Indes schien es leider, als ob unsere Geltung im Rate der Nationen damit nicht immer Schritt hielt. Uns selber kam unsere auswärtige' Politik mitunter sprunghaft, unstetig, launisch vor. Im Ausland hielt man uns für unzuverlässig, abenteuerlustig, kriegerischen Unternehmungen nicht abhold. Und obwohl der Unsinn solchen Geredes mit Händen zu er­greifen war, ließ er den Nachbarn ringsum sich nicht aus­treiben. Ward er neben mancherlei tiefer liegenden

einigunaen. Im weiteren bezog sich Der Redner auf feinen Ar­tikelRückblicke unb Ausblicke" in der KongregzeitfchnftEvan- gelisch-sozial". Danach stellte er als Ziel de s K o n g r e f > c s immer noch bas alte Programm hin:Der Evangelna>- soziale Kongreß hat es sich zur Aufgabe gesteift, bie sozialen Zu­stände unseres Volkes vorurteilslos zu untersuchen, sie an dem Maßstab ber sittlichen und religiösen Forderungen des Evangeliums zu messen und diese selbst für das heutige Wirtschaftsleben frucht­barer unb wirksamer zu machen als bisher."

Darauf hielt Schulrat Prof. Dr. Wychgram (Lübeck) ben letzten Vortrag bes Kongresses über die s o z i a l e B e b e u I u n g der Mädchenschulreform. Prof. Wychgram legte bie Formen bar, unter denen bie sozialen Wirkungen ber gebildeten Frau sich int Leben äußern, indem er zugleich nachwies, wie die wirtschaftlich technischen und die allgemeinen geistigen Wand­lungen unserer Zeit zu neuen Forderungen und Fragestellungen führen. Er entwickelte hierbei ein umfassendes Programm für die theoretische und praktische Einführung der Frau in die soziale Hilfstätigkeit. Allerdings werde bei a Her, direkter Hinleitung: auf soziale Dinge nie zu vergessen sein, daß die höchste Ausgabe einer gediegenen Mädchenschulreform darin liegen müsse, selb­ständig urteilende, unabhängig denkende unb kraftvoll ljanbelnbe Frauen zu erziehen. (Beifall. Von wirklichen Persönlichkeiten werden auch immer die heilsamsten Wirkungen für die ganze Ge- scllsä)ast ausgehen. Ter Vortrag gipfelte in dem Gedanken, datz alle bie von ihm geschilderten ober vorgeschlagenen Maßnahmen erst bann möglich und wirksam werben können, wenn sie aus ber sozialen Gesinnung sowohl ber Behörden, als ber Frauenwelt idbcr erwachsen. (Lebhafter Beifall.)

Nach kurzer Aussprache und Erledigung gefchaftltcher Ange­legenheiten wurde dann die Tagung geschlossen. Am Nachmittag sand eine gemeinsame Eisenbahnfahrt ber Teilnehmer nach Wör­litz stati _____________________ _________ __

Nr. 137 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 13. Ium 1808

Der Siegener Anzeiger Bezugspreis:

(Dienstag undFreilag); M fcj Gt kJ M H igf -N V E Bd M H lahrl. auS^l. Bestellg.

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ä- General-Amelger für Oberhessen

Innahm« von Anzeigen V » f u. Land- und^Gerichts-

ö! Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Unio.'Vuch- und Steindruckerei. R. Lange. Heöaftion, Expedition UN- Druckerei: zchulstratze Z. ^^igentell^'H." ML

neue yuyi. --- ---- - -

(Beifall.) Schließlich stimmte die Ver,ammluiig folgendem Be ichlusse zu: Der 5. Allgemeine Tag für deutsche Erziehun, zu Weimar nimmt mit Freude Kenntnis davon, daß die rmvorigen Jahre von ihm gestellte Forderung des Gesam Unterrichts für da/erste Schuljahr in Lehrerkreisen immer mehr Zufttmmung findet. Der Erziehungslag lieht in dem Gefamtunterncht, d H. dem freien Unterrichtsgespräch mit vollftandlger p-rage und Rebe­freiheil der Schüler, auch für höhere Klaffen, eines ^roidftigjUn .Hilfsmittel, solvohl der praktischen Pädagogik, wie auch der padw- qogischen Wissenschaft, da in diesem Unterricht mehr als in jedem anderen der Erkenntnistrieb des Schülers sich frei betätigen und vom ^cte-r beobachtet werden kann. Die freie ^Betätigung fuhrt ,

rucineraroßen Förderung der Geistesbildung, die Beobachtung aber ^[iben- undKiankenrentenantrage, sowie 249((ter6rentenantiage) tu ehvr arünblicheren Erkenntnis des Seelenlebens ber ftinbcr | mmhpn n h Darini't. -4ta." in den ae-

und d>r Menschen überhaupt. Dieser.grünblicheren Erkenntnis beixirf bie Pädagogik noch burchweg. Einzelne ^amttinterrichw- stunben lassen sich schon jetzt ohne Störung des Lelpchetriebe^ in , .....

icbec beliebigen Schulklasse einschalten, wenn nur^elnLehrer: da Rentenbewilligung (232 Invaliden-,

ift ber dafür Verständnis und Begabung hat. weshalb richtet Altersrentengesuche); 53 durch Ablehnung, weil unbegründet der 'Erziehungstag in Wi^rholung und. (50 Invalidenrenten- und 3 Altersrentengesuche), 23 durch

ÄteÄnta -uchin ober« Steife® zu «fetten. andere Weise - Zurücknahme usw.-$ufammcn844 s° d°v-tb3

Nach einer Pause behandelte Prof. Dr. ^eetzelberg von der Gesuche als unerledigt auf den Monat Juni übernommen Technisck-en Hochschule in Charlottenburg das Thema: Kunst und ^^rden mußten. Ferner wurden im Monat Mai l. I. 374 ^cr^ön^i^^feit. - W) Anträge auf Beitragserstattung gestellt, und zwar 307^ m«

heuen wurde dann der 0. Deutfchc. Erc.iehuigfo(ge Heirat weiblicher Versicherter (H), 67 infolge Todes

Lvanueusch-soziakr Uongreh. versicherter Personen (T). Unerledigt wurden in den ge-

S u Dessau 11- Juni. nannten Monat übernommen 153 Erstattungsantrage, so

2 Zag' ' Idaß zu bearbeiten waren 527 Gesuche. Bewilligt wurden

Am heutiaen letzten Verhandlungstage führte wieder Prof. D. 345 Anträge (297 H und 48 T), abgelehnt wurden 22 An-

Harnack ^Berlin) den Vorsitz An erster Stelle erMttete fei: uäflC ( H und 6 T). Unerledigt blieben 160 Erslattungs- ä Jahrcu antrag- (127 H, 31 S 2 U), bie auf den Monat Juni über.

b er.tch^ M teilte ^ie Bildung neuer Landes- nonirnen wurden. Jip welchem Umfange bie Landes-

nruntieiiift für den' Herbst in Aussicht genommen Die Eni- Versicherungsanstalt Heilverfahrenskosten für ihre Versicherten nahmen betrugen 8200 Mk., die Ausgaben 6700 Mk Die Aus-' ... - -

foiulcSbiltangS wb ba'totatoing tet S&^l®nbe Ma, 19Ö8 waren in den nachoerzeichneten Anstalten

2. Tag.

Auch die Schlußverhaudlungen des fünften deutfcheu Er- ziehuiwstages waren außerordentlich gut besucht. Zunächst brachte ber Vorsitzende Artl/ur Schulz (Birkeiuverder- eine große Anzaht von Begrüßungstelegrammen zur Verlesung, darauf fprach der Herausgeber ber ZeitschriftTer Hauslehrer , Berthold Otto (Groß-Lichterfelde), über Erfahrungen i m -» terriebt. Tas Wichtigste ift, baß man die Kmber für ge>ell- wlv y -

schaftlich gleichberechtigt hält. Dabei wissen fie ganz genau, daß Turnfest besuchen und mehrere Tage m der Feflsladt weilen, für datz Haus bestünmte dolizeigebote gelten, ^nen sie fich ui^ I Nummer der vom Preßausschuß nn Verlag

S&äÄlÄ oon Mtelring (Inhaber C. ^°r) heruu^gebene,. Fest,

nicht ^weiß. Besondere Haltung ivird beim Gefamtunterricht nicht! zeitung" für das 2. deutsche rumsest zu Frankfurt a. Jl. vorgeschrieben, das verlangt man nur beim Essen unb im Salon. & t lu ,lDCl Artikel über bie baulichen Anlagen zulii Mer Denkarbeit testen fBll, bars iticht^ammftehen. ^.ie Selbst-1 aus berufener Feder. Ueber den Festplatz spricht

StÄÄ' Ä« 3 Ö Grörich, der Leiter des B-u°u-schu^.

wenn ste Acht immcrtert g-gws-u werden. Freilich stellt, Diesen. Artikel .st ein Orient,-rnngSplan unb cm großer Lage, neue Schulmethode hohe Anforderungen an den Lehrer selbst. vom Festplatz beigegeben. Der zweite Artikel betnfft Beifall.) Schließlick) Mmmte die Festhalle, die bekanntlich in riesenhaften Dimensionen an»

,'^snsse w: Der 5. Allgemeine Tag für deutsche Erziehung ist, und rührt von ihrem Erbauer Prof. Tr. v. Thicrsch her. Diesen! interessanten Aufsatz sind bie Abbildung eines Gesamtgrundrisses, die Jnnenperspeltive ber kolossalen Aus- stellungs- und Festhalle, sowie eine Ansicht des Gesamtbaues nach seiner Vollendung beigesellt.