sagen herzlichen Dank.
Familie Haas
W i e s e ck, den 12. Oktober 1908.
Danksagung.
Für die vielen Beweise ausrichtiger Teilnahme bei dem Verluste unseres lieben, unvergeßlichen Gatten und Vaters
Herrn Johannes Haas 118.
i
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere innigstgeliebte Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Wilhelmine Orbig geb. Frech
Samstag vormittag io1^ Uhr im vollendeten 73. Lebensjahre sanft entschlafen ist.
Um stille Teilnahme bittet
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Carl Orbig
Giessen (Bruchstr. 13a), Bamberg, St. Louis, 12. Oktober 1908.
Die Beerdigung findet Dienstag den 13. Oktober, nachm. 2 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt. 08530
'S*.
Es
katholischen.
I Lebendgewicht 55,5—56 Pf-, 55,0-00 Pfg., 3. Qual. 62-
HirfcknApotbcte.
[sF
Meinen
ü Pfund 45—50 Ps,
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95 Pfg.
1.50 Hk.
15 Pfg.
75 Pfff.
ft um so auffallender, als sie nicht das Ergebnis einer für i b: Konfessionen gleichmäßig verlaufenden Bewegung ist, sondern L's ganz entgegengesetzten, aber gleich ftcrfcii und deshalb in si em Erfolg einander paralysierenden Bewegungen resultiert. L:nn irgendwo zeigt sich in diesem Fall, wie notwendig cs "ji bei aller Masfenbeobachlung die große Zahl wieder in ihre
mit neuer Tlieaterbühne bringe zur Abhaltung von 15757 Festlichkeiten.
Kommersen, Vorträgen, Hochzeiten, Versammlungen etc.
in empfehlende Erinnerung.
3lax Jaskowsky.
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Zunahme be Herzogtum.
Jahre 1853—1865 1866—1870 1871—1875 1876—1880 1881—1885 1886—1890 1891—1895 1896—1900 1901—1905
Appetitlosigkeit und Blähungen verschwinden bald nach Anwendung von Karns U>7o0
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Tie Wirkung dieser konfessionellen Zersplitterung und Attsch- ttitg zeigt sich deutlich in der Zahl der Mischehen. Diese belegen 1907 in Rheinhessen 25 Proz. aller Eheschließungen, während sic in Starkenburg nur 16, in dem rein evangelischen Oberhessen gar nur 6 Proz. ausmachten. Am höchsten streg
Kleine Tanesclironir.
Mit etwa 1000 Mark ist die Kassiererin einer Spedittonsprma
OrigrnKL-DrnhrmcLSungen.
Paris, 12. Okt. In hiesigen diplomatischen Kreisen wird die Nachricht verbreitet, Iswolsky werde den Entwurf eines von den Großmächten zu unterfertigenden Protokolls nach Paris mitbringen, das den im Schwarzen Meer Kriegsschiffe haltenden Mächten für den Kriegsfall gewiss« Verpflichtungen auferlegt, damit die Türkei nicht ohne ihren Willen in einen Krieg zweier anderer Mächte hinein-, gezogen werde. Der Protokollcntwurf ist durch das Bestreben charakterisiert, gewisse Sicherheiten zu schaffen, damit das von Rußland verlangte neue Dardanellen-Abkommen auch der Türkei gewisse Vorteile bringe.
London, 12. Okt. „Daily Telegraph" meldet aus Konstantinopel: Da Bulgarien die Zahlung des ostrume- lischen Tributes eingestellt hat, unterbreitete der Verwaltungsrat der Dette pubtique der Pforte ein Memorandum, worin darauf hingewiesen wird, daß der ostrumelische Tribut niemals genau festgcstellt worden war und von 10 250 000 auf 3 750 000 Frs. reduziert worden sei. Von dieser Summe habe Bulgarien noch den vierten Teil zurückgehalten unter dem Vorwande, daß diese Summe wegen der Eisenbahn Rustschuk-Varna geschuldet werde.
Sofia, 12. Okt. Der Verkehrsminister hat Befehl gegeben, keine Eisenbahnwagen, die den bulgarischen Gesellschaften oder dem Staate gehören, aus Bulgarien heraus zu lassen.
Die Gordon-vermett-wettsahrt.
Eine außerordentlich große Menschenmenge wohnte der gestrigen Ballonwettfahrt, deren Start in Schmargendorf bei Berlin stattsand, bei. Die Auffahrt Ku dieser ersten der Internationalen Ballonfahrten begann um 2 Uhr. Von den gemeldeten 25 Ballons sind 23 aufgestiegen. Es war e.ine Zielfahrt, und das Ziel war genau nördlich von Berlin festgelegt. — Bei dem Start ist der amert- tanische Ballon „Conqueror", Führer Forbes, ut 200 Meter Höhe nach einer Fahrt von nur wenigen Minuten
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Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag den 13. Oktober: Heiter und trocken. Nachts kalt, vielfach Neu. Am Tage kühl. Nördliche Winde. _____ «
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Details aufgulösen.
Rheinhessen ist keineswegs ein regelmäßig konfessionell getischtes Gebiet, wie es die angezogeucn Prozentziffern vermuten lpsen. Vielmehr sind auf diesem Raum eine Menge Hemer iebietc mit verschiedenster konfessioneller Färbung bunt durch- tiianbcr gewürfelt. In jenen Teilen Rheinhessens nun, wo
Protestantismus die Mehrheit bildet, wiederholt sich dieselbe ^scheinuiig ivie in den beiden anderen Provinzen des Groß- ezogtums: eine raschere Zunahme der Katholiken. Aber dort, m>, wie im Kreise Mainz, der KatlwlizismuS überwiegt, zeigt ch das entsprechende Gegenteil: der Anteil der evangelisck-en )M)öITcrung vergrößert sich auf Kosten der katholischen. Es
100 fc'g^ant flirt -t. M, IS. Okt. ffclegr. On-t.. Bericht d°S (Sieh. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkl- preise. Zum Verkaufe standen: 454 Ochsen, 147 aus Oesterreich 54 Bullen, 0 aus Oesterreich, 902 Kühe, Fersen, Stiere und Lunder, 283 Kälber, 434 Schafe und Hammel, 1710 Schweine, 0 Ziege», 0 Ziegenlämmer, 00 SchaUammer. Bezahlt wurden iur 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1* f7 ü,;.
2. Qualität 75-77 Mk., 3. Qualität 6O-60 Mk.: Bullen. 1. Qual. 66-68, 2. Qual. 62-64; Kühe 1. Qualität 74-76 Mk 2 Qual. 66—67 Aik., 3. Qual. 54—56 Aik., 4. Qual. 00—00 Mk., 5 Qual. 00—00 Aik. Bezahlt wurden für das Pfund Schlacht- gewicht: Kälber 1. Qualität 92 bis 95 Psg., Lebendgewicht 55-56 Psg., 2. Qualität 78-86 Psg^ Lebendgewicht 46—ol P g., Schlachtgew. 68-70 Pfq.: Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. ,8 bis 80 'Pfg, 2. Qual. 64-88 Psg. Schweine: 1. Qual. 71-72 Pi.,
- • ' ■' — B Pf„ 2. Qual. 69—70 Pf., Lebendgewicht
oo,u-uu VIU., o. 62-68 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Psg. Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberstaud unbedeutend, bei Kleinvieh gut, Ueberstand unbedeutend.
Herzogtum vor allem
Freiprotestanten, fast ausschließlich in Rheinhessen, msgcs. 2639
Deutsch-katholische, nreift in Stärkend. 11. Rheinh. „ 2277
Freireligiöse, „ " 1050
Altkatholische, „ „ „ 033
Apostolische (Jrvingianer), „ „
Mennontten, meist „ •> öU-
D a r m si adt. 4. r. M e l l e r.
655, das sind 9.1 Proz. aller Eheschließungen
692, „ „ 9.3 „
838, „ „ 10.8 „
892, „ 13.4 „
942, „ „ 14.3 „
1073, „ „ 146 „
1209, „ „ 14.7 „ „
1498, „ „ 15.8 „
1551, „ „ 17.1
allgemeinen Konfessionsstatistik nachfolgc'.ide cvan-
■niic schwach vertreten ist. , . 1
Es wäre deshalb nötig, was für die Zwecke des pandvuchs , ■niffit angezeigt erschien, bei einer Konfefsionsstatistik brs auf die |(V cmciitbeu herabzugehen und mit Hilfe der Gemeindestatisttr erst ■tic Grenzen für konfessionell gleichartig zusammengesetzte Ge- ■bi,-tte zu bestimmen. Sie würden sich wohl im ganzen noch irtfen mit den ehemaligen Territorialgrenzen. Nur bei den t . mecen Städten, weil hauptsächlich vom Zuzug , und seiner I-.l-usgleichungstendenz beeinflußt, würden sich Abweichungen er- l t',en. Das platte Land hingegen, das ausschlietzlich als ttb- Iu<mdcrungsgebict in Betracht kommt, würde nur ganz unwesent- Ilinc Verschiebungen aufzuweiseu haben. Daher ist allerding-, n bedeuten, daß das platte Land, so sehr es auch bet einer ■ Tttographischen Darstellung der Konfessionsverteilung in» Gewicht 8 !L.lt, doch nur einen immer geringer werdenden Anteil der 1 > samtbevölkerung darstellt, während bei den rasch wachsenden
■6 (äbten das gerade Gegenteil der Fall ist.
Bon den fünf größten Städten sind Gießen und Darmstadt ■ bic am meisten evangelischen (87 bezw. 79 Proz.), ^n Worms 2. linb Offenbach bildet der Anteil der Katholiken schon ein Drittel bet Bevölkerung (32 bezw. 36 Proz.). In Akainz überwiegen hie Katholiken (o9 Prozent), jedoch lange nicht mehr- in bem I Me wie zu Anfang des verflossenen Jahrhunderte (1828
i 83 Proz.). Tie B.-rteilnng der zwnfessioneu im übrigen Groß- ■ herjogtum ist in groben Zügen ungefähr folgende: Der größte
? il von Oberhessen und Starkenburg, der Kern der hessischen Ul'tmde, ist noch rein oder doch überwiegend evangelisch. Er * bildet einen Ausläufer des großen evangelischen Gebietes von ck Mf-ori)^ und Mitteldeutschland und stellt die Verbindung mit dem ■ evangelischen schwäbisch-fränkischen Gebiet her. Rein oder uber- W>nirgend katholische Bevölkerung sindet sich in den ehemalig geist- Llichcu Territorien, vor allem in den kur main zischen Ge- W litten, und zwar im Norden der Provinz Rheinhessen, im Süden ■ von Starkenburg in der Rheinebene zwischen Gernsheim, Lorsch,
Zürstadr, .Heppenheim, Bensheim und im Odenwald, ferner im 'iLordasten der Provinz in der Mainebene bei Dieburg und im >c»g Rodgau, in Oberhessen westlich von Friedberg und Bad- Eauheini. Im Süden von Rheinhessen finden sich aufeerbem einige rein katholische Orte des ehemaligen B i s t u m s W or m s, ü 1 Ober Hessen noch solche des Bistums Fulda, sc», das kath. > rbftcin und die Dörfer des sog. Katzenbergs bei Alsfeld, wirklich gemischtes Gebiet, wo in derselben Gemeinde Protestanten und Katholiken annähernd gleich verteilt sind, ist der nordwestliche Teil von Rheinhessen, ehemals zur Kurvfalz gehörig, deren ■ Bevölkerung lvie feine andere in Deutschland durch Regentenlaune
u nd Kriege mit Bckcnntniswcchseln drangsaliert wurde. Im mitt- icrcn Teil von Rheinhessen liegen meist Orte mit überwiegend e»angelischer Bevölkerung. Doch ist es schwer, in dieser Provinz mit ihrer starken Zersplitterung einheitliche Gebiete scharf u^-juuLin»^. Rein evangelische, rein tatholuche und gemischte Orte sind ost wirr durcheinander gesprengt und bilden so cm <!2bhilb der früheren territorialen Zerrissenheit, wo Kurmainz, .ckurvfalz und reichsritterschaftliche Gebiete nebeneinander zerstreut
in Sm Italien, de- in Begleiluna
mehrerer Generale eine A u t 0 in 0 b i l f a h r t unternonuuen halte, 7r 8"^ der Nähe von Plaisante einen Unfall Ter Wagen st ü r z t e in einen W a f, e r g r a b e n, doch kamen die Z.-.fas,en ..ut bCm Die^Eh'o Ura’ft atistik verzeichnet in P c t ers b ur g 72 Neuerkrankungen und 87 Todesfälle. Tie Gesamtzahl der Kranken beträgt 1214. — Das Gouvernement K 0 wn 0 ist von der stho-era bedroht. — Lor kurzem wurde in einem Kurort bei Petersbmg der livländische Baron Ludwig vergiftet. Zetzt ist ferne sjioia verhaftet worden, die früher Dienftmndchen bet dem -wion gewesen war. Die Baron Hai ihren Mann, um den Hausknecht heiraten zu können, vergiftet. , .
Vier amerikanische Unterseeboote gerieten bei New-York in heftigen Sturm und wurden undicht, --.e geretteten Aiannschaften waren erichopfi, elNige ersickt. ^ieMa rme-VerwalUlng sucht die Lache zu vertchchen, doch haben die ei- bitterten Offiziere diese Weisung nicht bewlgl.
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All. 27.75-28.00,1.Qualität Alk. 26.75-27.00, Welzenkleie Mk. 10.2o bis All 10.50, Roggenkleie All. 11.50-12.00, Maiskeune All. 12.o0 b s Mk. 12.75, Franken, Pfälzer, Ried A!k. 00.00-00.00. Alles pe,
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Die der (gerneinen Könfe,iwusstatiftit nacyiotgc.io. cuaiv- gclische und katholisch Kirchenstatistik, ivelch letztM Zum ersten- mal für Hessen evschemt, gestattet ^nen i^eresianten Einblick in den religiös-kirchlichen Charakter der Mischehen. Man.jollle wohl erwarten, daß in der Mehrzahl der Fälle der wechliche Ehegatte der religiös interessiertere und auch konservattvere ^eil wäre, und daß deshalb desseii 51!oiisesiwn bei der kirchlichen Trauung ausschlaggebeiiö sei. Die Statistik indes belehrt uns eiac-> anderen. Viel öfter folgt die Trauung in der Kwche, der der männliche Ehegatte angehört, als umgekehrt. Mr haben es hier mit einer, durch die Gesetzgebung beeinflutzteii, fast allgemein im Großherzvatum verbreiteten Sitte zu tun. Rach der allgemeinen StatiAk sind die Mischehen mit evangelischem Mann ungefähr ebenso häufig, wie die mit kacholischem. Bei den evangelischen Trauungen dagegen ersa>einen du.chwegs mehr Mischehen mit evangelischem als nut katholilckjem Mann. ^nt Durchschnitt der Jahre 1900-1907 war daS.Verhältnis 364.294 Gerad umgekehrt und noch etwas schrofter gestaltet sich das Verhältnis in der katholischen Kirchenstatisttk. -ttNi Durchchuitt der Jahre 1898/1907 wurden 339 Paare mit katholischem Mann und nur 255 mit katholischer Frau getraut. Auch für die religiöse Kindererziehung ist in der überwiegenden Mehrheit der Fälle die Konfession des Vaters bestimmend Nach der evangelischen Mrchenstatistik wurden 1900—1907 durch,Hiittlich ehrlich 1328 Kinder nach der Konftssion des Vaters, 946 nach der Konfession der Mutter getauft, nach ^r Statistiker kÄhollschen Kirche folgten im Jahresdurchschnitt 1898—190/ 1145 Kinder bei väterlichen und nur 737 der mütterlichen Religion. In einzelnen Gegenden scheint diese Sitte sckstirfer ausgeprägt zu sein als m anderen. So wurden im Dekanat Osthofen im letzten Jahrzehnt 121 Misck>ehen mit katholisck;em Mann und nur 19 Mit katholischer Fran katholisch getraut, und ebenso 502 Kinder aus Mischehen mit katholischem Vater und nur 28 mit katholischer Mutter katholisch getauft. In anderen Gegenden wiÄxw scheint die Sitte durchbrochen zu sein und die Frau sich wirklich den religiösen Einfluß, wie oben vermutet, gewahrt zu haben. So wurden iw katholischeii Dekanat Mainz-Stadt 1898—1907 j4Ö Mischehen mit katholischem Mann, aber 683 mit katholischer Frau getraut und 1369 Kinder aus Mischehen mit katholischem gater, aber 1590# mit llttholischer Mutter getauft. Aehnliche Verhältnisse zeigen sich auch im Dekanat Mainz-Land. Die entsprechenden Zahlen sind hier bei den Trauungen 232 gegenüber 2/0, bei den Taufen 790 gegenüber 1124. . ...
Es erübrigt sich, noch kurz auf die anderen Konfessionen m £>encn einzu gehen, in erster Linie auf die jüdische, durfte hat das oben Gesagte über die Vermehrmigstendeiiz der in ,Minder-1 heit befindlichen Konfession natürlich Feme Geltung, weil sie nirgends in einer Majorität sich befindet, so daß die Wanderbewegung eine gleichmäßigere Verteilung Hervorrufen konnte. Auch ist die natürliche Vermehrung der jüdischen Bevölkerung zu gering, als daß sie in diesem Sinne wirkte. Wir haben es im Gegenteil hier (mit einer stagnierenden Bevölkerung zu tun. Von 1828 aus 1871 hat die Zahl der Silben im Großherzogtum einen kleinen Zuwachs erfahren von 21236 auf 25 373. Seit 1871 aber ist ihre Zahl auf 24 696 zurückgegangen. Relativ ist die Abnahme bereits seit 1828 festzustellen: damals betrug ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung 3,1, 1871: 3,0, 1905 nur noch 2,1°/». Eine labsolute Zunahme haben seit 1871 nur die fünf großen Städte und die Kreise Offenbach und Lauterbach aufzuweisen, eme relative Zunahme dagegen findet sich nirgends/ Besonders auffallend, aber nur auf das rasche Wachstum dieser Städte zurückzurühren, ist die relative Almahme der Juden in Offenbach und Worms. Ihr Anteil tt!it der Bevölkerung betrug
1828 1871 1905
in Offenbach 13,0 5,0 2,9
in Worms 8,1 6,1 3,0
An kleineren christlichen Konfessionen finden sich int Grotz-
So rein wie bei Mainz und Worms kommen die zwei ent- i «engesctzten Bewegungen allerdings nicht in allen Kreisen zur tätung. Es ist dies aber darauf zurückzuführen, daß der Kreis ut eine derartige Untersuchung nicht die Meckmäßige Einheit k Auch in ihm können ebenso wie in der Provinz rein Tholi'che und rein evangelische Gebiete zusammenstoßen, so da« it statistisch das Bild eines konfessionell gemischten Gebietes in gißt, während von einem solchen füglich doch nur da ge- piochen werden darf, wo die Bekenner beider Religionen tn 'Hier Gmie.inde HanS an Öaus, Wand an Wand miteinander Lohnen. Der Unterschied wird bei einer Reihe sozialer Fragen Mi ult ich in die Augen springen. Man denke nur an die Misch- Kbcii, die in ländlichen Gegenden sicher leichter geschloßen werden, Denn die Ehegatten derselben Gemeinde angebären, als wenn v-t eine Teil aus einem Nachbarort geholt werden soll, und in 'ine Gemeinde eintritt, in der seine eigene Konfession nicht oder
ihr Anteil in den Städten Main; unb1 Offenbach (3o und 3( Proz. , wo auch bic konfessionell.' Mischung eine sch: starb m. '-:c mit dieser auch die Zahl dw Mischchen in reicher unb 1t:ter - «riffen ist, zeigt auch die Entwicklung int Gros;
Hier betrugen "bic Mischehen im Durchschnitt der
versüßt Zwctschen Honig, gibt ihm einen würzigen Geschmack unb macht ihn haltbar. [6001 Paket 50 Psg.
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Anteil der Evangelischen
1828
1871
1905
in Mainz Stadt / ..
12.5
28.7
37.1
in den sonstigen Orten des Kreises
11.9
11.8
18.6


