Ausgabe 
9.4.1908 Erstes Blatt
 
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öcm zweiten Stock auf den Hof geworfen. Er wurde lebens-

gefährlich verletzt. Nach den polizeilichen Feststellungen hat

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" Höhere und erweiterte Mädchenschule. Der Jahresbericht der Anstalt für das Schuljahr 190708, der soeben erschienen ist, ist als eine nachträgliche Festgabe zur Einweihung, des neuen stattlichen Schulgebäudes an der Nord-Anlage zu betrachten. Enthält er doch nicht nur einen ausführlichen Bericht über die Eröffnungsfeier, sondern auch eine nut vorzüglichen Bildern ansgestattcte Beschreibiing des Neubaues. An der Anstalt unterrichteten im verflossenen Schuljahr einschließlich des Direktors Dr. Stoeriko 29 Lehr­kräfte, darunter 3 Neligionslehrer und 3 Handarbeitslehrerinnen. Der Schülerinnenbestand betrug insgesaint 739 (415 in der höheren und 324 in der erweiterten Mädchenschule). Im Laufe des SchiiljahreS gingen 21 Schülerinnen zu und 46 ab, so daß am Schluß des Jahres 693 Schülerinnen vor- Händen waren gegen 713 am Ende des Schuljahres 1906/07. Bon der Gesamtzahl waren evangelisch 605, katholisch 70, israelitisch 59 und konfessionslos 5. Aus Gießen waren 679, aus dein übrigen Hessen 46, au§ anderen deutschen Staaten 13 und aus dem Aiisland eine Schülerin. Die Schlußfeier der Anstalt findet morgen vormittags 10x/2 Uhr statt. Tas neue Schuljahr beginnt am 27. April.

** Liberal-antisemitisches Wahlkompromiß. Durch einen bedauerlichen Druckfehler ist eine Stelle in unserer letzten politischen Wochenschau, wo es sich um die Verhält­nisse im Gießener Wahlkreise handelte, entstellt worden. Nach dem Manuskript sollte es dort heißen:Wandel könne nur geschaffen werden, wenn über die Kopfe der befangenen der-; zeitigen Führer hinweg einsichtige, politisch kluge Männer den I Boden bereiteten, daß bei der nächsten Neichstagswahl von vornherein ein gemeinsamer, deutschgesinnter, in Stadl und Land angesehener wirklicher Politiker als Kandidat anf- geitellt werde." Die Schlußfolgerungen des hiesigen sozial­demokratischen Blattes treffen also nicht zu. Ein aufmerk­samer Leser mußte den Druckfehler übrigens schon selbst bemerken.

* Verhängnisvolle Stürze. In Leipzig wurde ein 47jähriger verheirateter Arbeiter von einem Manne aus

O Marburg, 8. April. Die Familie dcS hier hmTm den Gerichtsvollziehers a. D. Pfeiffer, früher in & hau,en, erhielt heute die traurige Nachricht, daß ihr bei Marine in Wilhelmshaven dienender Sohn bei ft ü v m i f tf- Sce ins Wasser gefallen und ertrunken sei.

** Kleine Mitteilungen aus Hessen und de» Nachbarstaaten. In N i e d e r - M ö r l e n ist der bis" herige Bürgcrm ei ster, Landwirt Lorenz Dey, mit 132 von 136 abgegebenen Stimmen auf 9 Jahre wiederae. wählt toorden. Im Mainzer Kr e m a t o r i u m nm' den im 1. Quartal 73 Einäscherungen statt.

Der Vorstand, bestehend aus Geh. Oberbaurat Jmroth, erster Vorsitzender, Geh. Justizrat Dr. Lahr, 2. Vorsitzender, Rech­nungsrat Bergauer-Darmstadt, Kreisstraßenmeister Braun- Alsfeld, Aktuar Göbel-Offenbach, Förster Klipstein-Darm- stadt, Kreisamtsbureauvorsteher Schneider-Heppenheim und Oberbuchhalter Vogel-Mainz, Beisitzer, wurde einstimmig gewählt. Ter Jahresbericht, die Bilanz sowie die von dem Vorstände beantragten Satzungsänderungen, von welchen hauptsächlich die Errichtung eines Dividenoen-Sammelfonos mit 3Vs prozentiger Verzinsung der ersparten Dividenden er­wähnt sei, fanden die Genehmigung der Versammlung. Wie wir dem Rechenschaftsberichte über das Geschäftsjahr 1907 entnehmen, sind der Kasse neu beigetreten 92 Männer und 39 Frauen, zusammen 131 Personen: gestorben sind acht Personen, wofür das versicherte Sterbegeld mit 5000 Mk. sofort zur Auszahlung gekommen ist. Auf Antrag wur­den 2 Versicherungen in prämienfreie umgewandelt. Der Mitgliederbestand Ende 1907 beträgt 1599 Personen mit einem Gesamtversicherungstapilal von 965 193 Mk. Die Ver­gleichung der rechnungsmäßigen Sterblichkeit mit der wirk­lichen ergab einen Sterblichkeitsgewinn von C6.62 Proz. Die Bilanz weist ein Vermögen von 88169.67 Mk. nach. Nach Rückstellung aller Reserven ergab sich ein Ueberschuß von 9169.06 Mk., welcher der Gewinnreserve (Dividenden­fonds) überwiesen wurde, so daß diese nunmehr 27 656.31 Mark beträgt. Vom nächsten Jahre ab beginnt die Vergütung der Dividenden, die eine namhafte Höhe zu erreichen ver­sprechen. Die Kasse, die am 1. Januar 1904 errichtet wor­den ist, hat sich vorzüglich entwickelt und erscheint jetzt als ein festgefügtes Institut sozialer Fürsorge. Sie untersteht der Kontrolle des Kaiserlichen Aufsichtsamtes für Privat- versicherung und schließt zurzeit Versicherungen von 100 bis 1000 Mk. gegen äußerst mäßige Beiträge, die meist monatlich am Gehalt abgezogen werden, ab. Der Beitritt kann deshalb allen Beamten re. nur wärmstens empfohlen werden. Die erforderlichen Drucksachen sind von dem Sekre­tariat der Kasse kostenlos zu beziehen.

Unser Erbgroßherzog, der während der Ab- Wesenheit des Großherzogspaares bei seiner Tante, der Prin­zessin Heinrich von Preußen, weilt, wird mit dieser am 14. April auf Schloß Heiligenberg eintreffen, um dort bei der Prinzessin Ludwig von Battenberg bis zur Rückkehr seiner Eltern zu verweilen.

** Ordensverleihung. Dem ordentlichen Pro­fessor der Staatswissenschaften an der hiesigen Landesuni- versität, Dr. iur. et Phil. Magnus Bierm/er, ist von Seiner Majestät dem Dentschen Kaiser durch Allerhöchsten Erlaß vom 24. v. Mts. der Königliche Kronen vrd en 3. Klasse verliehen worden.

** Lehrerpersonalien. Ernannt wurde der Lehrer an der Vorschule der Oberrealschule zu Worms Mill). Pohl zum Lehrer an der Oberrealichule zu Worms, unter Be lassung in der Kategorie der Voltsschullehrer, und die prob. Syrerin an der höheren Mädchenschule in Offenbach Elis. Schaub zur Lehrerin au dieser Schule, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrerinnen. Erledigt find': Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu S t o ck h e i m. Mit der Stelle ist Orgalnstendienst verbunden. Dem Fürsten zn Ysenburg und Büdingen in Büdingen steht das Präsentationsrecht zu. Zwei mit kath. Lehrerinnen zu besetzende Lehrerinstellen an der Gemeindeschule zu O b e r - M o r l e n.

** Zwei selbständige Gemeinden weniger sind in Hessen seit Anfang dieses Monats vorhanden. Aber es sind nicht etwa Orte verschwunden, sondern es wurde Kastel in Mainz und Bürgel in Offenbach eingemeindet. Mainz kommt damit auf etwa 110 000 und Offenbach au, 66 000 Einwohner.

_ ** Kursus für Voltsschullehrer im la n d w. Institut. Gestern nachmittag begann unter Leitung des Professors Dr. Gisevius der 3. Kursus für Volksschullehrer, ber es ermöglichen soll, den naturwissenschaftlichen Unter­richt in der Fortbildungsschule unter Berücksichtigung der Landwirtschaft zu erteilen. Es nehmen 19 Herren an dem Kursus teil, darunter 5 aus Oesterreich und einer aus dem Kreise Wetzlar. Auch Provinzialdirektor Geheimerat Dr. Breidert und Schulrat Dr. Kleinschmidt waren bei der Er­öffnung anwesend.

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Kaaba her gelegenen Statten zu besuchen.

GerschtsSaal.

Leipzig, 8. April. TaS Reichsgeri ch t verwart beult die Revisioil des Redakteurs Hans H a r ck iv a l d von der Konias berger Volkszeitung", der wegen M a j c st ä t s b e l ci d i g un und Beleidigung des Memler Dentmalkornirees (LNumdiauleu ariikcl/ am 4. Januar zu 1 Jahr 3 Moncuen Gefängnis verurieiN worden war.

Stuttgart, 8. April. Ter katholische P«arrer Pi eg er in Nuszloch (Baden) war im September v. I. niencil eines Vergehens gegen den § 175 zu drei Wochen Ge'ängnis uer« urteilt worden. Seme gegen das llvicil eingelegte Revision war damals vom Reichsgericht abgeiviesen worben. Tew Verleid,aer gelang cs, die W l e d c r a u i n a l) in c des Verfahrens durchznsehen. Tie erneute Verhandlung heule endete mit der Freisprechung Piegers.

Lubwigs Hafen, 8. April. Ter Redakteur Paul K l e e f o r t h von der sozialdemokratischenPsäl;. Post" wurde heute wegen Beleidigung von Lehrern der VZoclheschule zu 330'M Gewstraw resp. 33 Tagen Ge'äugrns verurteilt.

Rottweil, 8. April. Die hiesige Strafkammer verurteilte ein fünfzehnjähriges T i e n st m ä d ch e n, das aus de,m. weh das Anwejeu >hies Tiensiherrn äuge,zündet Halle, zu etiien- I a l) r drei Monale u Gefängnis.

Breslau, 8. April. Tie Strafkammer verurteilte dcu Chauffeur Christian Q u e d b ö r n c, der am 22. Oktober v. Js den Oberstleutnant v. etudiumm nut dem sUuto mobil u ber- fahren und gelötet Halle, zu drei 9)1 oiia ten Geiängms.

H1'11'11 "gaben die Stadt j und quälen.Bei Viesen Verhältnissen kann es nicht Wunder c.jnh . lntlgtettsausfuhrung für nehmen, daß die Kinder mit zwölf Fahren schon nervös sind,

und Garderobl.n^l20 M,., die Büfetts blasiert, neurasthenisch, an Schlaflosigkeit leiben und alle unh '^vusleuic. Vereine Kennzeichen eines schnellen Verfalles ;itr Schau tragen,

und Privaten 1468 die Autogramme 101 Mk her 1. . _ ..

«eitidh der Stadt k., verschiedene Liislnuaen ^6500 - Ä,cinc TagcSchronik. . .fIcl.

Mart und alljährlich zi gesicherte Beiträge ^n den Belriü»- -r..i Pimzre,-,...t '.It Hal an Den äuUhtfnuiim .nueii hi CkrhnhLtinä'j i vm B d 1 11 hm «aubldj reiben gl richte., IN lucidum er anordnet, bub o

bis. mit der BuA o.s FiMeu Bismarli gc,.

dienen und zu dir wollen wir flehen, auf daß du uns sühreft den rechten Weg, den Weg derer, die deiner Gnade sich erfreuen, und nicht ben Weg derer, über welche du Zurrtest, und nicht den der Irrenden." Unberfeniibar er­innern diese Worte an die Sprache der Psalmen und der alttestamentlichen Propheten. Der Glaube an die Einheit ©ottes ist die Hauptforderung, die der Islam an feine Anhänger stellt. Außerdem fordert er den Glauben an Engel, an heilige Bucher, an Gottes Propheten, an den jüngsten Tag und an die göttliche Vorherbestimmung. Die der christlichen Anschauung entlehnte Lehre von einer Auf­erstehung und einem letzten jüngsten Gericht ist in der Phantasie- und poesiereichen Sprache des Morgenlandes aus geschmuckt. Das Paradies und seine Freuden werden in den glänzendsten sinnlichen Farben geschildert. Bon den sittlichen Forderungen, die das Christentum an seine Be­kenner stellt, ist im Islam kaum die Rede, denn selbst das Almosengeben, das zu den religiösen Pflichien gehört, die er auserlegt, wird zu einer Sache des Verdienstes ge­macht, durch die man sich die Belohnung im Jenseits sichert, und ist ihm nicht cjic Erweisung erbarmender Liebe. Im übrigen betätigt sich die Religion des Islams lediglick in äußeren Hebungen. Häufige Waschungen mit umständlichem Zeremoniell werden vorgeschrieben und fünf tägliche Gebete, bei denen der Gläubige Den Blick in der Richtung nach Metta wendet, die ihm durch die Minarette oder Gebetstürme angedeutet wird. Von diesen herab wird die Zeit verkündet, in der das Gebet zu verrichteu ist. Au Stelle des jüdischen Sabbats und des christlichen Sonntags ist im Islam der Freitag als heiliger Tag getreten, an öent in den Moscheen gebetet und gepredigt wird. Neben dem Gebet wird das Fasten ais religio.e Pflicht eingeschärft. Em ganzer Monat, der Ramadan, ist ihm gewidmet. Aber es ist dem Moslem, wenigstens dein wohlhabenden, nicht schwer, sich mit diesem Gebot abzufiudeii. Das wirkliche Fasten beschränkt sicksi nur auf den Tag; nach Sonnen­untergang ist jede Schwelgerei gestattet. Zu einem be­sonders mir l ja men Mittel, s ie Bekenner des Islams mit einem stark ausgeprägten Gefühl der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit zu erfüllen, dient die Vorschrift, die es jedem erwachsenen Moslem zur Pflicht macht, wenig-- steus einmal m seinem Leben eine Pttg- fahrt n. m Metta ju machen. Er bestellt sein Haus iiud macht im aewaud den weiten Weg, nm in der ©tein zu küssen, oder nundestem- ?>

** Kriegerkameradschaft Hassi a. Dem soeben erschienenen Jahresberichte 1907 en. nehmen wir, daß 8 Vereine mit 342 aktiven und 15 passiven Mitgliedern dem Verband beigetrelen sind. Danach zahlt dieser 932 Vereine <..± -r

in it insgesamt 65 738 Mitgliedern. Wertpapiere e.inschließ- '"ck der orau des verletzten em Verhältnis ge-

lich Bargeld, also Gesamtvermögen, besaß die .Hassia Enöe ' Z" -oerltn stürzten ein Portier und seine Frau 1906_ in der Verbandskasse und sämtlichen Stiftungen hufolge eines verhängnisvollen ZnsalleS diirch die offene sfahr« 219 780.02 Ml'. Ende 190 i 2-1 796.71 Mk. Tie Vereine üuhltür in die Tiefe. Beide waren tot. Im Host he ater öcr Hafsia hatten Ende 1907 cm Kapiralvermögeii von zu Niünchen löste fick) bei der Judith-Aufführung m dem 570009 Ml., Ende 1905 betrug cs 552 060 Mk. Die Sterbe- Parterregarderobenraume zwischen Hoftheater und Residenz« ms)e findet noch nicht die notige Unterstützung aller Vereine, thcater ein großes Stück des Plafonds ab und stürzte zr

^"schm wurde» nicht verletzt - In. Empire.

reicht, bis Mitte Januar 1908 war die halbe Million voll LtL 11 0n eL Vorstadt Eroybon fiel be.

und dabei hatten erst 165 Vereine von der Sterbe lasse Ge- <atci" -^wunec eine Fran von d e r Gallerie ins Par«

brauch gemacht. Ausbezahlt wurden im Jahre 1901 zwei osilitl schreckliche Kopfoerletzungen und wurde

Sterbesälle mit 200 Mk., in der ersten Hälfte Januar weitere ill§ Hospital geschaft. Zioei Tarnen, auf welche sie fiel, wurden 5 mit 400 Mk., darunter 3, welche erst einen Monat in ebenfalls erheblich verletzt. Ter Vorfall verursachte eine Kraft waren, und einer,_ber mit der vollen Summe aus-! fiirchtbare Erregung im ganzen Haufe.

bezahlt wnrde, weil der Tod durch Unfall eingetreten war. * Tumult in bet Kirche. In dem süditalienischen ranen^ulaae^illen 9354(?^rf°3^°prI ^lädtchen T toj a , dessen Einwohnerschaft mit dem Bischof anderen Verbänden trug durchweg einen rech? herzlichen j"^en' de' "f00^

Charakter. Den Kaiserlichen Fahnenschmuck erbietien 22H. 9 bcn ^(icn5 wahrend der Ausübung der amtlichen Vereine, das Landeswappen in der Fahne wurde 18 Ver- si""ltwneu davon und zertrümmerten ben Bifchofs- einen verliehein Die Geueralversammliing findet am ck"hl in der Kirche. Tic Aiengc versiichte bann den Ehm 21. Juni in Ortenberg statt. auzuzünben. Oiachdem mit Stztinwürfen alle Fenster be«

** B l i n d e n k o n z e r t. Tas für Freitag, 10. April, BischofSpalais emgeiuorfeii waren und das Wappen des abends 8 Uhr, in der neuen Universitais-Ania angefetzte Bischofs herabgerissen worden war, schickte sieb das Volkan, Kon^ertder eEmdetcn Konzertsängerin^Hildegard T i c t e -! in bas Palais einznbriugen, wurde jedoch bnrch eine In« 3cU) » = rBl bam 9el,iUbCtt' äUIU ^U6e brt

trittskarten behalten itaiiiti ich ihre Gültigkeit. 1 * a, Uni; .

-- Garbenteich, 8. Avril. Am Sonntag 5 April - m e r i t a n 11 cb c Kinder. Eine energische ^lrai- hielt Lehrer St eil von Klcin-Linoeu im Kriegcrverciii einen ^gen dw Fehler und Irrtümer der amerikanischen Vortrag über eine R-.ise nacki Hamburg, .viel iiud .Helgo- O-verof,entlicyt Anna A. Rogers. Sie beklagt habet land, sowie über Südweh-Afrika usw. Außer den Vereins-O'"^'' u- H^l^^gkclt der Anierikanerin, ihre Kinder zu Mitgliedern waren noch viele sonstige Interessenten cr- -,ur9eru and vollen Menschen herauzuziehen und schienen, darunter auch unsere Heranwachsende Jugend Der fliergi)d) aus gegen jene blinde Mutterliebe, jene Vorsitzende eröffnete Die Versammlung mit einem begeistert ^Wbestollheit si snr das Kind, die nicht allein außerstande aufgenommenen Hoch auf Kaiser und Grvscherzeg Lebrer vernünftige Entwicklung und Erziehung deS kleinen

Kell verstand es, sich seiner Aufgabe in packende> Weise zu «!?nrgers. eiuzuleitcu, weil Dem iDeaiijicrenbcn Blick

erledigeu. Nach längerer klnterhaltung sprach der Vor-1 <teu c?lc solche überhaupt nicht nötig erscheint, |"on- lragende noch über DenHess. Kameradund über die auch das Familienleben gefährdet, den Manu zu-

Sterbetaffe der Hasfia. Ter Vorsitzende dankte am Schlüsse h-'chsietzi und alle dessen Rechte au, die Mitwirkung an der dem Redner. ' Kmdesliebe und Kindeserziehnug als Uebergriffe betrachtet.

x Alsfeld, 8. April. Heute vormittag fand die "Das. Kind wird, anstatt die Eltern enger miteinander zu

öffentliche Schlußfeier des 36. Schuljahre- nuferer land- ?erklinpsen, zur iin,chuldigcn Ursache einer wachseudeu Eiü-

w ir tschaf11 ichen Winter s ch u t e statt An Die am lvemdung." Anna Rogers beklagt es bitter, daß die ameri-

Vormittag vorgenommeiicn Prüfungen schloß fiel) am Nach-1 .!tteulc^ in bcr Regel damit zufrieden geben,

mittag eilt gemütliches Zusammensein m.t Vorträgen unb |ÖIC . 1}llt Kinder uiigebildetcn Kiudermädchen an- Gesangsansfnhrnngeii der Schüler au, das unter dem Keimen ^vertrauen, anstatt wie in England zu diesem Amte Wohl­des Abschieds von dem bisherigen Vorsteher Der Schule "äogene Gouvernanten auszuwähleil. Die dem aufkeimenDen Ockonomierat Leithiger, ftanD. An der Anstalt unter- ^^^"kenleben der Kleinen zugleich Richtung und Maßstab richteten im ganzen 9 Lehrkräfte, darunter 3 Landwirt- £önueiL '-Dann würde es uns erspart, solche Schau-

schaftslehrer, ein Kulturtcch.titer unb ein Obstbautechniker .5^ erleben, wie ich cs kürzlich sehen konnte; , ei"

Die Schülerzahl betrug in Der oberen Abteilung 23 unb iii 9ef[cibetes amerikanisches Kino von kauin fcms

bcr unteren 24. Von Den Schülern waren 30 ans Dem tireis P- )reu marschiert selbstbewußt in Den riesigen Speisasaal Alsfeld, 7 aus dem Kreis Lautervach, 5 aus dem Kreis Ürosten Hotels, das eS schon mehrfach in Begleitung der Schotten, 1 aus dem Kreis Gießen unb 4 aus dem ÄreiS r :tlLbefllcOt hat, und bestellt sich gefüllte Krapfen und Ziegenhain. vpjv Eiscremeznm Mittagessen". Solche Vorfälle find

Groß-Felda, 8. April. Dem bckannteii Sattler- 2{nna Rogers ein Zeichen dafür, wie eine Erziehung, meister Louis Völzmg ist es durch fein unermüdlichesV ?orichtcr Vcrlennung ihr Ziel in der Ausbildung Streben gelungen, auch auf dem Gebiete der Sbbaiene eine - ? Selbstgefühls und des Unabhüngigkeitszugcs das zarte wertvolle Erfindung zum Nutzen der Menschheit iuPei!!ere ^"uenlebeu des Kindes mit Gewalt ersticken macht machen. Es ist dies eine Sprungfeder-Matratze Gemüt gegen Die Wirkungen zurückhaltender Scham

die sich in jede beliebige Lage verstellen läßt unb sich qaiu w "bhärtet. Dazu kommt, daß btc Mütter in

vorzüglich für Kranke unb Wöchncrinneii eignet, benen ihr I -eriEa il}rc ^inen Kinder nicht zn niiterhaltcn wissen, sie Lager öfters unbehaglicy ist. Durch einen cinfncijeu ©rifi üeL,tcl)en C£5 vichü die eigene Phantasie Der Kleinen am am Kopspolster können sich dieselben selbst eine bequeme schöpferisch sich eiltsatten zu lassen; alle LpiCl-

Lage verschaffen. Wir wünschen dem Ersindcr, ber feine äe-9e tra9cn einen ansgesproMcncn künstlichen unD mecha- Idee bereits beim taifcrl. Patentamt angemeldet bat den Stichen Charakter, mit kleinen Zirkussen, Hippodromen, Auto- besten Erfolg. ' mobilen und kostbaren Puppen, für Die Rlescnpreisc bezahlt

sc. Mainz, 8. April. Auf dem hiesigen Friedhöfe roitb lDevben' wird die Phantasie des Kindes überflüssig gemacht demnächst aus süidtische Kosten ein Grabdenkmal für die ""d verkümmert. Im Kiiiematographeii zeigt man den mit dort begraben liegenden österreichischen Soldaten er- fiebernden Blicken dasitzenden Kindern Szenen aus dem richtet werben. Tas Veterancndenlmal soll restauriert werden, russischen Kriege, aus großen Brandkatastrophen und aus ~ öu cnuarteiwe Umlagenerhöhung beträgt etwa! anderen seusaiionellen Ereignissen, und ein bitteres Ge- o -Prozent. I fühl beschleicht den Zeugen solch wunderlicher Erziehnngs

Worms, 8. April. In unserer Stadt wurde am methode, wenn er dann vor lolchen Bildern die Hellen vergangenen Samstag ein sogenannter Kinder hilss tag Dünnen Kinderstimmen hört, die aufgeregt und neugierig ?8ßÄ einbX t&JS -.biefc L°n?ch°n sich morden

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