Ausgabe 
11.2.1908 Zweites Blatt
 
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(Sei). Kommerzienrat Lauteren bringt einige Wünsche bez. der Verhältnisse der Feldbereinigungsgeometer vor, die Minister Braun dem Ministerium direkt vorzulegen bittet.

Graf Erbach-Erbach betont die Notwendigkeit, das KTeiSgeorneterwesen nur einem Ministerium zu unter­stellen.

Die Kammer nimmt alsdann beit Ausschußantrag aus Zustimmung zu den Beschlüssen der zweiten Kammer an und stimmt auch ohne Debatte ihrem Beschluß auf Ab­lehnung der Vorstellung des Kaufmanns Grölz u. Gen. zu Wda, bett. die Uebernahme von Privatarbeiten durch die K r e i s st r a ß e n m e i st e r, zu.

Die Regierungsvorlagen betr. die Ko nz erthalle in Bad-Nauheim und die Gesetzentwürfe betr. die Ver-

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nui schönen IM Neubau als echt lnehmen QCiufr. tauen unter M er Anzeiger.^, uev FcderM aus W lenveL wL

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Nach Anordnung der Vorgesetzten Behörde soll unfein Abiturienten vor dem Abgang von unserer Anstalt Ge­legenheit zu sachkundiger Belehrung über die sittlichen und gesundheitlichen Gefahren geschlechtlicher Ausschwei- fungen und unmäßigen Alkohotgenusses geboten werden. Die Belehrung soll von einem Arzte in Form eines Bor­trages erteilt werden. Ob die Schüler an dem Vortrag terlnehmen wollen oder nicht, bleibt ihrem eigenen Er­messen und der Entscheidung ihrer Väter oder Vormünder anhermgestellt; Zwang wird nicht geübt werden. Indem wir uns genauere Mitteilung, insbesondere über Ort und Zeit des Vortrags, Vorbehalten, ersuchen wir Sie ergeben)!, uns binnen einer Woche gütigst mitzuteilen, ob Sie damit einverstanden sind, daß sich Ihr Sohn Ihr Mündel an dieser Veranstaltung beteilige. Für diesen Fall beehren wir uns zugleich, Sie selbst schon jetzt zu dem Besuch des Vortrags ergebenst einzuladen."

Daß dieses Vorgehen der Schulbehörde den Wünschen der Eltern entspricht, ergibt sich daraus, daß nach den bis letzt eingegangenen Berichten an der Mehrzahl der ft r 2 Beteiligung nahezu aller Abiturienten gesichert ist. Auch im vorigen Jahre, wo man die gleiche Veran- caltung versuchsweise an den höheren Lehranstalten in Darmstadt getroffen hatte, war die Beteiligung allgemein.

rl|t ."ül lebhaftem Dank zu begrüßen, daß es überall ne Kreisärzte sind, die sich der immerhin nicht ganz leichten Ausgabe, diese Belehrung zu erteilen, unterbieten wollen. ©3 wäre freilich übertriebener Optimismus, wenn man glauben wollte, auf diesem Wege aller llnsittlichkeit und allem aus ihr entspringenden Unheil Vorbeugen zu können. Aber wenn dadurch auch nur in einem Bruchteil der stu­dierenden Jugend Vorstellungen erzeugt werden, die sich im rz-alle der Anfechtung als wirksame Hemmungen erweisen, so wird die aufgewandte Mühe reichlich belohnt sein.

** In der Gemälde-Ausstellung am Brand waren tm vergangenen Jahre 1907 ausgestellt: 731 Oel- gernalde, 104 Aquarelle, 19 Pastelle, 54) Radierungen, 51 ^rchnungen, 18 Plastiken, 62 Lithographien und 41 Kunst-

Arbeiten, zusammen 1076 Ausstellungsgegen- tänbe. Von unseren einheimischen Künstler Wilh. Barthel, -Di'tnna Bergen, Em mH Dingeldein, Marie Felchner, Ottilie KowarztL und Sgelene Oncten waren zusammen 49 Oel- gemalde, Aquarelle, Pastelle und Zeichnungen ausgestellt, wahrend Minna Bergen Werke der Plastik ausgestellt hatte. Dre Ausstellung hatte sich fortgesetzt eines regen Besuches zu erfreuen, ganz besonders, als die Kollektionen von Pros. O. Herchert-KönigSberg, Charles HorSfall-Berlin, Otto Leu-München, des Oesterreich ischen Künstler-Bundes, P. Bayer-Karlsruhe, Prof. Hammacher-Berlin, Fr. Brandt- 9rom, M. ^lcncher-Wiehmanns-Berlin und W. Hammbüchen- Dusseldors ausgestellt waren.

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.. Plätzen erhoben.

aus dem preutz. Adgearduetenharrs. Kammer tritt daraus in die Tagesordnung ein Berlin 10 Mn ar £nb genehmigt ohne Debatte den Gesetentwurs betr. die "Der Tag der Erörterung be^at§ber^reXn-1?perreJfnJMe £ gemein5e Bürgel mit fasse tm Abgeordnetenbause ist, solange diese Kasse besteht, mVL ? Vve6enl? ,dte Regierungsvorlage immer noch ein Tag der Genossenschaften gewesen Ans b t isungen über btc Staa tseinnah-

parlamentarischem Boden wurden da die Gegensätze zwischen un d Ausgaben des Großherzogtums im Etats- den einzelnen Genossenschaftsgruppen ausqetraqen und es und die Rechnung des Familieneigentums des

gab lange und grimmige Reden. Diesmal im Zeichen der I fur 31901/2 gefertigten Nachweisun gen re.,

Debattenkonttngentierung, wurde es nicht so arg^ Der kon- . oie Regierungsvorlage betr. bte fummarifd)e lieber» Pfarrer Meyern sch ein, eine äfrlgL Xfaffe förfe ** beC Landes-

Tr ü ge? Ä - M Ä der zweiten Kammer nimmt das Bvlkspartei, der Anwalt der Schutte-Delitzschen Grm offen-1^un debattelos den Antrag Dr. Glässing, schäften, zu Wort ^ sprach auÄÄkTeSa(i& Revision des Gesetzes, das Verfahren der

ünd er übte ziemlich Unbarmherzige Kritik an der^ia-! 6 sb 0 ll streck nng im Verwaltungswege

der Preußenkasse, für deren bevorstehc^e Kapttals- sowie der Ausführungsvorschriften

Erhöhung er keinen triftigen Grund zu entdecken ver- <tC Cm -u,n^ ^Swrungsvorlagen bett, die mochte. Mit besonderem Nachdruck b-Lnt- er die N°L s des über d.e Gehalte der Volks,

wendigkeck der Uiiabhängigkeit der Gerwssenschaften bie e ' ^^u Verlehr mtt r5 ahrradern unb Basis jeder gesunden genossenschaftlichen Arbeit aUf ossentlichen Wegen, Straßen und

r-7lW-^ ÄMg »L der Vorstellung des Landesverbandes

gers nicht wahr haben, und Herr Arendt von den ~er Bürgermeister, berr. bie K r e i s v e r m e s s u n g s- Mervatwen nebst Herr Dr." Hahn von der äußersten te^r und in Verbindung stehenden verschie-

Rechten fekundierten den Regierungsvertretern nach lttäs-1.der einzelnen ^uteressentengruppen ten. Neues brachte bie Debatte ganz und gar nicht und Resolution der Abgg. wr. Heidenrerch, Htrschel, Wolf nur erfreulich, daß die" Bewilligung bes^C-tats der Ausschuß ebenfalls Beitritt zu

chr für dieses Jahr ein Ziel setzte. Am Dtitüvoch erst st'" Flüssen der zweiten

das Haus wieder tagen. Es kann recht unterhaltsam ter- C ^.r 6 ^rLC^t gegen

Auf der Tagesordnung steht der Kultusetat I Zunahme bei. von der zweiten Kammer gefaßten Re- --- d 1 im»ciui.|r0|utWn aus und stellt sich aus den Standpunkt der Re­gierung, den sie in der zweiten Kammer näher dar­gelegt hat.

Elektrisches Geläute. Die hiesige evangelische Ge­meinde hat in ihren beiden Kirchen ine Glocken und § r n für elektrischen Betrieb einrichten lassen. Die Ausführung des Läutewerks für die Glocken in beiden Kirchen unb des Gebläses in der JohanneSkirche war der Ncma Bokel- mann u. Kuhlo in Herford, die des Gebläses in der Stadb- kirche dem Erbauer der dortigen Orgel, Orgelbaumeister Weigle m Echterdlngen bei Stuttgart, übertragen worden. Letzterer batte zugleich die von Zeit zu Zeit nötige Hauptreinigung der Pseifen und Windladen und den Ersatz der allen mechanischen Zuge durch pneumattsche Rohren, wie sie sich bereits in der JohanneSkirche erhobt haben, sowie Die Einfügung einiger neuer Register zur Ergänzung der leicht vcrflimmten Zungenregister übernommen ^lu ulsserer großen Freude fönnen wir berichten, daß nach euiiocn Gdjnneriöleuen rote Jte fich anfangs leicht einstellen, sämtlich! mÄ6?flCn «P? n Qr6aeit,e11: Die Gwcken läuten mit klarem .steich- mäßigem Anichtag. Allerdings mußte man sich erst daran

daß nicht wie früher, die kleinste, sondern dw arote

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saniUen ist es sehr bequem, daß sie nun nicht mehr von einem,

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Die Kouservattven und das Börjengeseh.

k_a uf tec Tagesorbnung ber 36. Plenarversammlung eutfchenLandwirtschaftsrats, bie gestern im ^kingssaale des Branbenburgifchen Ständehauses in rr[LLn eröffnet wurde, stand als erster Punkt die Stelluna- BörfLngesetzuovelle. Das Referat hierüber er- jt<|ttete ber konservaiive Parlamentarier Graf Ka n itz. Nach ^Tyfuifioit wurde folgende Resolutivn des Grafen -Mni^ cmftimmig angenommen:Wenn auch das Börsen- Siuii 1896 in mehreren Punkten verbesse- -utigsfahig erscheint, so müssen doch die in dem Gesetz- Elstwurf vom 22. November 1907 vorgeschlageuen Aetlbe- u^itgen als zu weitgehenbe Abschwächung dieses Gesetzes ^zeichnet werden. Insbesondere bieten die in dem Ent- urrs vorgesehenen. Bestimmungen über den Getteide-

Anjere Kolonien. I terminh^ndel (8 50) feine Gewähr gegen eine Wiederhtt-

Die im Reichstage ausgegebencn Tcnffchristen finden selten . der^ Verkehrsformen, die durch das Gesetz vom die Aufmerksamkeit weiter Streife, ja cs soll auch dlbgeordnete bcjeitigt werden sollten. Die Ausschaltung

geben, bie kaum einen Blick in die oft dickleibigen Folianten der §§ <62 und 764 des B. G.-B. für die sonstigen Börsen- werfen. Eine Ausnahme aber dürsten die alljährlich erscheinen- termingeschäfte in Waren und Wertpapieren, ferner § 59 den Berichte über die Ergebnisse unsrer Kolonien und Schutz- Würde unter keinen Umständen zu billigen sein, gebitte bilden, und gerade weil der Kolonialbesitz unser Schmer-- Nicht minder ist das Fehlen jeglicher ©trafbeftimmunqen 8 c sve richon dazu, zu sehen, ob für den Abschluß verbotener Börjente"minaeichüfte als eine aus diesem G-b.et- w.rllich F-rtzchritt- zu verzeichne,- sind. Fast empsindliche Lücke zu betrachten raln8ela)llIti: eine anderthalb Jahr ist retzt Herr Dernburg im Amte, und es reizt lurlUUUHU^ öu

daher zu sehen, ob unter seinem Regime schon Besserungen erzielt! . . . , ,

tvorden sind. Aeußerlich tritt dies freilich weniger in die! 7^ tSoxxti bet neuen Funfundzwanzlgpfennkgstnckk. Erscheinung und kann cs auch gar nicht, tveil die Frist viel Die Eiwägnngen über bie endgültige Form der neuen öu kurz ist, um eine merkbare prägnante Weildung im Ge- Fünfundzwanzigpfennigstückc, deren Einführuna nrunbfählicb K' nahem sich d°m Abschluß. Zu ben Staaten, fo

feit im Einzelnen verfolgt mit Genugtuung konstatieren, baü i?cf1^ mQn ^er MJoff. Zig. , bie zur leichteren Unter­mancherlei Anzeichen vorhanden sind, die für den Einzug eines icheidung einer Münzgattung bie Durchlochung eingeführt neuen Geistes sprechen und darauf hindeuten, daß auf solckier haben (Belgien unb Rumänien), hat sich inzwischen auch

sich L ÄÄ ÄidaS yt'Ä KMLmÄ'm bf*i9eh 5Tn, fcir aber übersichtliche und instruktive Einteilung aus, ein Vorzug, 25 CentimeSstücke, die sich anschclnenb nicht bewahrt der auck) in diesem Jahre zu verzeichnen ist. Weiter aber fällt haben, emzicht unb dafür burchlochte Nickelstücke einführt, ein mertticher Unterschied gegen früher in die Augen: Während Hat man sich vom SchonheitSstandpunkte und ästhetischen riajtc einnahmen, treten die Mitteilungen hierüber beträchtlich in öcc 1c Geldstullc auch bei un5 der füglich einfachste und den Hmtergrund, das Hauptgewicht ist ans die Be- zweckentfprechendlte Breg. (sine stark erhabene, möglichst deutuug des Handels der betreffenden Kolonie gelegt, große unb deutliche Aufprägung der Zahl 25 braucht da- unb hierin ist wohl vornehmlich die Hand Dernburgs zu er- durch nicht beeinträchtigt zu werden.

kennen. Eigentlicy ist es ja bei Kolonien selbstverständlich, daß y 0

der Handel die Hauptrolle spielt, bei uns in Deutschland war! m

es aber leider bisher nicht so, und cs ist zu begrüßen, daß Dersehuugen der Schuler höherer preußischer Lehranstalten,

hierin endlich Wandel einaetteten zu fein scheint. Verfolgt lieber die Auslegung des § 5 der Bestimmungen über

ff $^rGÄÄ« b;C Sch-"-r an höheren preuß.schen Lehr-

besonders einige unserer Kolonien einer erfreulichen Blüte entt R^ n . en ^Gt ber Kultusminister folgenden Erlaß an em gegengchen. Dies gilt namentlich von Togo, und gerade dort Provlnzialschulkollegium gerichtet:

sieht man, was die Erschließung des Landes durch eine Eisenbahn Dem königlichen Provinzialschulkollegium erwidere ich, daß der zu bewirken vermag, denn hier hat sich der Handel in ganz Verstlpmg des Uiikerpriinaners N. cm -Gymnasium besonderem Maße gehoben, obwohl er dort schon früher gut ooilselbst nach Oberprima diesseits Bedenken nicht entgegenslehen entwickelt, war. Togo ist noch immer die einzige Kolonie, die| da die Versetzungsbcstlmmungen in § 5 lauten:cd ist fiaithast' feine Zuiwüsse erfordert, aber es wird nicht lange dauern, daß bas Zeugnis den Vermerk auizunehinen, daß die Schüler

auch andere Schutzgebiete soweit sein werden, denn die durch M) ernstlich zu bemühen haben, die Lücken in diesen Fächern im das Reich zu leistenden Zuschüsse ermäßigen sich Lause des nächsten Jahres zu beseitigen, widrigenfalls ihre Ver­mehr und mehr. Von Bedeutung für die weitere Entwicklung der ietzim^ in die nächsthöhere Klasse nicht erfolgen könne." Danach dem Kolonien sind naturgemäß zwei Faktoren, einmal die Besiedelung übereinstimmenden Urteil der Lehrer der Schüler sich offenbar ernst- durch Europäer, dann aber auch die Verfügung über ans- lich bemüht hat, feine Lücken auszufüllen, so konnte ihn das Lehrer­reichende Arbeitskräfte. Was den ersten Punkt anlangt, so wird kockeginm ohne weiteres versetzen. Die Meinung, daß der § 5 der durch bie Fortschritte der medizinischen Forschung die Mög- Bestimmungen vom 2o. Oktober lSOl in dieiem Falle besonders uchkcit eines dauernden Aufenthalts von Europäern in tropischen bart sei, beruht auf einer mißverständlichen Auffassung seitens des Gebieten mehr und mehr , gesichert, und über die Gesundheits-1 Lebrerkollegiums, das offenbar angenommen hat, der Schüler verhältnifse melden die einzelnen Denkschriften durchaus zufric-|die Lücken vollständig auSiüllen, bevor ihm die Versetzung denstellcnde Ergebnisse, wenn auch speziell in unserem austral. L"qcblÜigt luerben könne, während doch die Bestimmung des § 5 Besitz außer Samoa die Verhältnisse noch ziemlich ungünstig | Hauptnachdruck daraus legt, daß die Schüler sich ^ernstlich zu liegen. Die weiße Bevölkerung in unseren Kolonien beziffert bemühen" haben, die Lücken auszwüllen. Das königliche Pro-

sich auf ca. 12 000 Personen, und soweit Deutsche in Frage | ^"älalschulkotlegium scheint diese irrtümliche Auffassung geteilt zu

kommen, fällt ein gar zu großer Teil auf die Beamtenschaft: daben, da cs um eine Ermächtigung nachsucht, die cs von dort aus

es tmrb auch in den Kolonien noch immer zu viel regiert, indessen | unbedenklich hätte erteilen können.

dursten nach dieser Hinsicht unter Dernburg bald andere Ver- " -------! . >

baltnijie mitteten. Ebenso bringt der Staatssekretär der Ar- BcffitoC (Er^tC KGlitlttSt

beüertrage die größte Aufmerksamkeit entgegen. In der Südsee Z H 1A t

Togo sind die Verhältnisse befriedigend, dagegen macht sich . , R. B. Darmstadt, 10. Febv.

in Miafnta uut> Kamerun der Arbeitcrmangel immer mehr und Vizepräsident Graf Erbach-Fürstenau eröffnet die ^merkbar und kannauch den geplanten Bahnbauten leicht Sitzung um IQi/i Uhr. Am RegierungStische: Die drei

«ff& 8e'Ä Enrg-b°-en-np°litik. Mr fte aber. auch Minister und Ministerialrat Tr. B - der

Ueber die neuen Bahnproiekte felbst bringen Vor Eintritt in die Taaesordnuna aedenft h<>r Wnr, die Worten des dahingeschiedenen fru- '

dem Reichstage zugehende ^olonialeisenbahmVorlage Vorbehalten, Mttgliedes Fürsten Gustav zu Erbach-Sch on- Mes m allem aber kann man sagen, daß die Denkschrift ^rg, der der Kämmer fett dem Jahre 1890 angehorte. crnculiche Aussichten eröffnet, wenngleich man vorerst die Sr-1 ®vL'en vey Verftorbenen batten ich schon bei Beginn . loartungen nicht allzu hoch spannen darf. des Nachrufs sämtliche Mitglieder des HauseS von den

meidung der Doppelbesteuerung und bie Aus- stellungs- und Besörderungsverhältnisse der hessischen höheren Beamten werden ebenfalls debattelos genehmigt.

Damit ist die Tagesordnung erledigt und der Prä,ident vertagt das Haus bis etiua Mitte März.

2!us Stadt und LanH.

Gießen, 11. Febr. 1908.

** Hoftrauer. Wegen des Ablebens S. H. des Her­zogs Ernst von Sachsen.-Altenburg ist auf Befehl S. K. H. des Großhcrzogs eine Hoftrauer vom 7. bis zum 14. Febr. einschließlich angeordnet worden.

** R i ch t e r p e r s o n a l i e n. S. K. H. der Großherzog haben den Amtsrichter in Herbstein Plagge zum Amts­richter in Lorsch ernannt.

** Erledigte Lehrer stellen. Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lebrerstelle an der Gememdeschule zu Ober-Beerbach, eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Nierstein, die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemcindeschule zu Metzlos; dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage bewilligt werden; die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer- steile an der Gemeindeschule zu Reuters.

* Kontrolle des Reichs-Versicherungs- amts. Wir entnehmen Frankftirter Blättent, daß dieser Tage der Geh. Regierunas- und Baurat Hartmann aus Berlin in Frankfurt weilte, um sich über bie Durchfüh­rung des Bauarbeiter schutzes zu informieren. Er machte einen Rundgang und besichtigte eine Anzahl Neu­bauten. Wie man hört, hat er sich nicht davon überzeugen können, daß den Vorschriften der Betufsgenossenschaft überall entsprochen wird. Der Besuch des Geheimrats wird Anzeigen gegen verschiedene Bauunternehmer im Gefolge

** Belehrungen für Abiturienten. Auf Ver­anlassung der Ministerialabteilung für Schulangeleqenhei- ten ist, wie dieDarmst. Ztg." erfährt, von den Dirck- torren der Gymnasien, Realgymnasien und Oberrealschulen an bie Väter und Vormünoer der Abtturienten folgende Zuschrift gerichtet worden:

Nr. 35 Zweites Blatt 188. Jahrgang Dienstag 11. Februar 1808

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freser* erscheinen monatlich zweimal. General-MZeiger für Gberhessen Redaktwm'LzKllZ. Tel.-AdruAnzttgerGießen.