Ausgabe 
11.3.1908 Zweites Blatt
 
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Nr. 60

Eeneral-Anzeiger für Sberheße«

^olitiiche Lagesseharr.

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G^chrtnl tLgNch mit Ausnahme bc8 ScmutagS.

^«letzenei Lamilienblätter" werden dem Äruetget* viermal wöchentlich beigelegt, das ^UretLdtoN (fit den Krcts Siehen" zweimal »SchenUich. DieLandwirtschaftlichen Seit- klllßell" erscheinen monatlich zweimal.

verbot. ,

* Die Lage des Handwerks bessert sich. Auf Veranlassung der Handwerkskammer hat das Großh. Ministe­rium die vor drei Jahren im Einverständnis mit den be­treffenden Handwerksmeistern vereinbarten Einheitspreise einer Revision unterzogen. Es ist nicht in Abrede zu

Erwerber erhoben. ,__

Käufe der Miterben zur Aufhebung der Erbengemeinschaft oder zur Teilung der Gütergemeinschaft zwischen , Ehegatte und Stotter sind steuerfrei. Kauft sonst bei Gemeinschaftsteilungen em ^etl- haber, so ist sein eigener Anteil ebenfalls von ter WertzuwachÄ- steuer befreit. . , __ ,.r. c

Die maßgebende Behörde ist bte Veranlagungskommnswn für die Einkommensteuer 1. Abteilung. Die Beteiligten sind thr gegen­über zur Auskunft verpflichtet.

Als Rechtsmittel sind vorgesehen Berufung au bte Lantes- kommission (für Steuersachen) untz Beschwerde an, den Verwal­tungsgerichtshof,

Di u laftmigdcZRe^

Aus SluSt und LunH.

Gießen, 11. März 1908.

stellen, daß seitdem die Arbeitslöhne und Rohmaterialien be­sonders beim Baugewerbe erheblich in die Höhe gegangen sind. Anerkennenswerterweise hat der Staat in seinem für das gesamte Handwerk neu aufgestellten Preisverzeichnis eine Erhöhung der Einzelpreise und Stundenlöhne eintreten lassen, wonach sich die untergeordneten Stellen für die Folge bei Arbeitsvergebungen zu richten haben. Einzelne Gewerbe, wie Weißbinder, Maler, Schlößer u. s. tu., haben vereinbart, nach diesen Tarifpreisen auch bei der Pcivatkundschaft zu arbeiten.

** Abiturienten. Bei der am 27. Febr. d. I. an der hiesigen Oberrealfchule abgehallenen Maturitätsprüfung bestanden 20 Kandidaten das Examen: Hch. Basselli (inib. arch.), Will). Bonrath (sind, chem.), Heim. Tori (Kaufmann-, Abrahant Ehrmaiui(Journalist), Wilh. Fix (sind, math.), Karl Hahn (stud.chem.), Karl Heitzenrocder (slud. meb.), Theater Heßler (sind, mach.), Beruh. Staiser (stud. med.), Herrn. Dlaas (Maschinenbau,, Herrn, Melchior (stud. jur.), Otto Atarx (stud. math.), Reinhold Naht (stud. rer. nat.), Hch. Neuß (stud. med. uc-e), Will). Röderer (slud. math.), Adolf Schad (stud. sorest.), Rich. Scharff (Offizier), Eriv. Schneider (stud. ing.), Ludw. Schuchardt (Volksschnllehrer) lind Emil Traulntann (stud. agr.)

** Ter Stolze-Schrey'sche Stenographenvert ein beging am Samstag und Sonntag die Feier seines 13jährigen Bestehens. Am Samstag wurde imSchiplapaß" ein Kommers abgehalten, bent sich am Sonntag nachmittag ein Ausflug mit Damen nach der Liebigshöhe anschloß. Beite Veranstaltungen; erfreuten sich großer Beteiligung, besonders der Kommers lvar gut besucht, U.a, waren erschienen bjc Vertreter der Stolze»

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Bez. Köln.

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Rotationsdruck und Verlag der Brühllchen UntoersitätS Buch- und Steindruckerei.

R. Lauge, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: 6L

Redaktion: ^^112. Tel.-AdruAnzetgerGteßen.

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Deutsches Neie!-.

Berlin, 10. März. Mit der Frage ter Einschränkung Brostitution hat sich lehtljin das Rcichsgesund- ist samt beschäftigt. Es liefe sich eine weitgehende Ueberein- Ansichten nicht verkennen; es fei in erster Linie Sache ^.-^^elstaaten, je nach Verschiedenheit ter Verhältnisse euer- die Remedur Beoacht zu nehmen. Es könne aber ancq fein ^Ttel darüber bestehen, daß es notroenbig erscheint, an bestimmter Paragraphen des StrafgesetzbuckB zu denken, diesbezügliche Schritte würden von ten gesetzgebenden Faktoren int Reiche ausgehen müssen.

, Tas Sekundärbahngesetz wirb beim Abgeorbneten-- Wu c am 17. oder 18. d. M. zugehen.. Da das Haus zu die,em -oettpunkte die Etatslesung beendet hat, so kann das neue Gesetz vom Plenum und von der Immission in .Angriff genommen werden. i

. 7~ Es bestätigt sich wie derL. A." von zustänbiger Seite ^lllyren haben will, datz als 'Nachfolger des spätestens im Sterb ft Aulle zuEtretenten britischen Botschafters a m B e r - itner Hof e Sw Frank Lascelles, der britische Gesandte ut Zanger, Aw Gerald Lowther, ernannt worden ist.

in denen ihre Eigenart für unsere Kulturentwicklung schädlich ist, namentlich Ausschluß von den gesetzgebenden Körper­schaften, vom Richterstande, vom Berufe eines Lehrers an öffentlichen Schulen, die von Kindern deutschen Stammes besucht werden. Beschränkung der Zulassung zum Berus eines Anwalts oder Notars, Verweigerung der Aufnahme ausländischer Juden in den hessischen Staatsverband, Ver­hinderung der Aenderung jüdischer Familiennamen, Schächt-

Zapan und China.

Die Lage im fernen Osten scheint doch ernster zu sein, als man bisher annehmen mußte. Ein in Petersburg ein­getroffener chinesischer Gro ßkausmann, der mit der russischen Regierung große Verträge abgeschlossen hat, er­klärte, oie Beziehungen zwischen Japan und China seien ernsterals au genommen würde. Die Japaner brutalisierten die Chinesen in der Mandschurei und beeinträchtigten den offenen Handel. Der amerika­nische Import in der Mandschurei sei bedeutend zurückge­gangen. Höchst bezeichnenderweise hat auch Sir Robert hart, der Generalzollinfpektor der chinesischen Seezoll­ämter, seine Heimreise rvegen Verschärfung der Sage_ aus­gegeben Aus Peking wird ferner gemeldet, daß der lapanische Gesandte Hayas hi eine neue Unter­redung mit Nuanschikai, Großrat des chinesischen Reiches über die Angelegenheit der Beschlagnahme des Tatsu Marn ge­habt habe. Bis jetzt einigten sich die beiden Staatsmänner noch nicht über die Auslieferung des Schiffes. Bezüglich der Niederholung der japanischen Flagge hat China Genug- tuung gegeben. Japan erklärte sich bereit, die Wünsche Chmas bezüglich der Ueberwachung des Küstenhandels zu erfüllen. Anderseits nahm der chinesische Minister den Vor- Wag an, der die Bestimmungen für die Ladung des Tatsu Maru betrifft. Der Vizekönig von Shantung weigert sich energisch, den chinesischen Kommandanten, der den Zwischen­fall verursacht hat, zu bestrafen. China wird wahrscheinlich noch einige Tage abwarten, um dann endgültige Maßnahmen zu treffen.

all«®.*110

Es Schlosses. Der Mann lvurde ergriffen und der Po­lizei übergeben. Auf der Polizeistation erklärte er, daß seine Absicht gewesen sei, König Hakon zu erschießen. .Cc batte 40 bis 50 Patronen bei sich. Man hält den Täter für irrsinnig. Das Königspaar befindet sich gegenwärtig au: Loxenkollen. Nach einer späteren Meldung ist der Mann, der die Schüsse gegen das königliche Schloß abgab, der etwa Ä) Jahre alte schwedische Arbeiter Johannes Ären, der seit einigen Jahren in Christiania wohnt und zuletzt in einer Motorsabrik beschäftigt war. Er soll früher tn einer dänischen Irrenanstalt gewesen sein. Die Schüsse hat er aus einer Entfernung von 300 Metern, abgegeben.

Die Erbschastssache Hohenlohes.

Der frühere Statthalter von Elsaß-Lothrinaen, Fürst ui Hohenlohe-Langenburg richtete in seiner Erbschaftssache an den Staatssekretär von Köller ein Schreiben, in welchem ec daraus hinweist, daß er lange vor dem Tode der Fürstin und zwar schon vor Januar 1896 den Unterstaatssekretär oon Schraut als Vorstand der Finanzabteilung aufsorderte, ihm ein Gutachten über seine Stenerpflicht in Elsaß-Loth- ringen abzugeben. Dieses Gutachten spreche sich dafür aus, daß für den Fürsten keine Verpflichtung bestehe, in Elsaß- Lochringen Erbschaftssteuer zu bezahlen, daß vielmehr die württembergische Gesetzgebung hierbei maßgebend sei, weil ter Wohnsitz des Fürsten Langenburg und nicht Straßburg sei. Er habe keinen Grund, an der Nichtigkeit dieses Gut­achtens zu zweifeln, da er unbestritten als württembergischer Standesherr seinen Wohnsitz in Langenburg habe. In Langenburg habe er die gesetzlichen Gebühren bezahlt. Das württembergische Erbschaftssteueramt habe auch den Nach­laß der Fürstrn in Württemberg für erbschaftssteuerpflichtig erklärt. Sollten die gesetzlichen Vorschriften in Elsaß-Loth- ringen eine andere Behandlung verlangt haben, so sehe er einer Mitteilung des Staatssekretärs hierüber entgegen.

Zweites Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 11. März 1868

GietzeMr Anzeiger

ttOTb- K das Reutetf* su«u erfährt, wird P r °sid°nt »ur d ir Si^u >, g der St2t^r °rdn° Falliöros im Mai ' England besuchen. Tie Ssroercitungen' J 4 urü m sMmnte Taaesordn'iina' aufaefteltt Worten' & den Besuch sind noch nicht vollständig getroffen, tech 1^Mitteilungen. 2. LaSncht

Grund zu der ^Annahme vorhanden, daß ter Besuch eine CtaatS- I r. 8 Bana^fucki bc5 A-riebricb Benzler für den Astenmig. Visite sein wird, in den Hauptzügen übeTxmftinvmcni) mit ter- Ltva^c:=nT ' k2 lc? 'gn «S.n für die Blocksttaße' 5 Tesal des

Pans, 10. .Vc.ar?. Jcaaji einem ^tiegramm oes uenerai» ;.ert.eri. fv;r s;e Waaenaasse. 7. Frist für Bebauung fatÄbPn Kam pfe n n^Mann to t und deS'Grundstücks von Eugen Kaufmann am Schiffenbergei: Weg

auf dem Schweinemarktplatz. 11. Errichtung eines städtischen Pfandhauses. 12. Rechnungsabschluß des Gas- und Wasserwerks für 1906. 13. Desgl. des Elektrizitätswerks. 14. Gas- und itnh .*« l Wasserleitung für die Gießerei K. Bänninger. 15. Beitritt zur

Wertzuwachöfteuer uttd Greßeuer L^tssiarut. wirtschaftlichen Vereinigung Deutscher Gaswerke 16. Verlegung . Von Rechtsanwalt Raab, Grepen. n9 c[ne5 Kabels im Wetzlarer Weg. 17. Vesaiasfung von Bord-

Rach 8 13 des Zolltarrfgesetzes vom 25. 1902 )->einen 18 Bergebimg des künstlichen Düngers für die itabt.

burien die Gemeinten vom l April 1910 an Ottroi auf diesen. 19. Vergebung von Arbeiten. 20. Erbauung eures Nahrungsmittel nicht meyr erhebeü wahrend das Oktror au n^terosfi-ür-Wohngebäudcs. 21. Abortanlage für das Neal-Gyrn- Brennmaterral, Getränke bestehen bleibt. Um naiinm^ ilnb die Oberrealschule. 22. Aufhebung des Filial-Ar-

schon bei Zeiten zu deaen und^ den Gemernden uberhmipt eine 23. Zuschuß für das Hessische Verkehrsbuch. 24. Ve-

neue Einnahmequelle zu enchließen, hat man : in s^ssuirg von Schriften über den weiteren Lebensweg für Schüler

Deutschland, angeregt durch die Abende und auf klar ende ^ttg- '^Aschule. 25. Oktroitarif für Wein, Obstwein und Brannt-

ieit der wg. Bodenreformtewegung, tenunverdienteWerd- 26. Voranschlag der Armenkasse für 1908. 2/. 23er- zuwachs am, Grund und Boden als geeignet^ SteuerobM ^ch^ung der Gemeindejagd. 28. Verminderung der Eichhörnchen ins Auge gefaßt, und Gesetze und Statuten uoer Wertzuwachs- bcr Eichelhäher. 29. Gesuch des Evcrhard Vianten um in ÄÄe ÄÄ

« »ÄÄÄÄÄSS « In den Mark an der Gemeindeschule zu Groß-Felda Hch. Schmrrmuno

Ter Staat trat diesmal mit seinem Steuerbedürfnis be- auf sein Nachsuchen, unter Anerketiriung seiner mehr aw scheiden zurück, er wollte die Erträgnisse der Wertzuivachssteuer 50jährigen treuen Dienste, und ihm aus diesem Anlaß 02s ganz den Gemeinden zufließen lassen, weil er schon in der Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- seit April 1907 erhöhten Besitzwechselabgabe aus dem mutig en verliehen.

MSdta Ä flÄS« mfht " Ld-ns»«l-ih»ng S.LH. ^*5», und ^zugleich Fortentwicklung ist also das Wertzuwachssteuer- Ehrenzeichen mit der Inschrifttfur treue Arbeit ver- aesetz das den Gemeiiiten über 3000 Einwohnern fteistellt, den liehen.

Gewinn am Grund und Boten, als in der Hauptsache von ** Aus dem Landtags-Programm der der Gemeinde selbst verursacht, zum Tell dem Gemeinwesen ^uts ch s0 zi al en Par t e i in 5)essen, das am Sonntag

zuzuführeil. in der Landesversammlung zu Frankfurt festgestellt wurde,

In dem Wertzuwachs ft e u e r g e s e vom 14. Tezem-1 ^ben wir folgende Punkte hervor: Schule: Wahrung ber 1907 das am 1. Januar ^08. m 5kaft getretm ch, deutschen und christlichen Gesichtspunktes, stärkere Be- teflt der Staat die allgemeinen Prinzipien auf und deftlmmti körverlichen Bsleae in der Jugenderziehung,

tCiTÄ die Wertzuwachsfteuer bei jedem Eigentums- Fachschulen, Emcheitsschule für den Aemeniarunterricht und wechsel, der nteyt unmittelbar durch Erbfall (gesetzliche Erb- Anstellung der Volks,chullehrer,als Staat^oeamte.. Weiterer folge oder solche auf Grund Testaments, Vermächtnisses oder Ausbau von Realschulen zu Oberrealschulen, Gleichberechti- Erbvertrags) erfolgt, erhoben. Wertzuwachs ist ter Mehr-1 gung der höheren Schulen, Zurückdrängung des Auslander- mert zur Zeit des Eigentumswechfels gegenüber dem Wert nichtgermanischen Stammes. Juden fra ge: Fern- des letztvorhergegangenen Eigentumswechsels. Bei Gewerbe- ber Juden, auch der getauften, von allen Berufen,

betrieb braucht für Firma, Kundschaft oder Konzession feine ? . 3 - - =-z-......r----

Wertzuwachssteuer bezahlt zu werten.

Als früherer Wert gUt der Preis, den ter jetzige Ver­äußerer oder fei» Erblasser bezahlt hat. Fand der frühere Eigentumswechsel vor dem 8. März 1908 (Inkrafttreten des I Gießener Ortsstatuts) statt, bann gilt das Grundstück als an diesem Tag erworben; maßgebend ist dann ter Vernwgens- steuerwert (an diesem Tag), falls nicht ein höherer Erwerbs­preis nachgewiesen wird. . . r.o o u.

Es Tann aber jeder Grundstücksbesitzer (in Gießen) bis 8. Sept. 1908 eine Neuveranlagung verlangen und zu diesem Zweck eine Steuerdeklaration abgeben. Ter so festgestellte Wert gilt bann als der Vermögenssteuerwert vom 8. März 1908.

Der Wert, der beim Eigentumswechsel bann die Steuerte lickst begründet, ist derselbe, der der bett. Urkundenstempelberechnung s zu gründe zu legen ist. ... .

Tie Wertzuwachssteuer erstteckt sich nickst auj die Auswen­dungen, die zur Bebauung des Grundstücks, für Umbauten (aber abgesehen von lausender Unterhaltung) gemacht worden sind, ferner nicht auf die Beiträge zum Straßen- und Kanalbau, auf Stempel- nnb Gerickstskoften und auf den Ausfall, den em Ersteigerer im Jmmobiliar-Zwangsvollsttecknugsverfahren an feiner Forderung erleidet. Diese Posten bleiben also von der Besteuerung frei und dürfen vorweg vom Wertzuwachs in Abzug gebracht^ werden; ebenso 4 Proz. Zinsen bei unbebauten Grundstücken (aber unter Aufrechnung etwaiger Nutzungen). Ter Wertzuwachs wird nur dann besteuert, wenn er mindestens em Zehntel betragt. Be­trägt er drei Fünftel, bann bars von ihm nicht mehr als der fünfte Teil erhoben werten, und mehr als drei Zehntel te>j Wertzuwachses dürfen überhaupt nicht als Steuer angesetzt werden. Bebaute Grundstücke bezahlen nur die halbe Taxe Liegt ter frühere Eigentumswechsel 10 bis 15 Jahre zurück, dann werden nur zwei Drittel, und wenn ein Zeitraum von mehr als Id Jahre in Bettacht kommt, nur Va der sonstigen Satze erhoben.

Der bisherige Eigentümer ist der Stenerpslichtige Kann er die Wertzmoachssteuer nicht entrichten, dann wird sie vom

In London wird behauptet, daß ter P rinz und diel Hinterziehung der Steuer wird mit dem vierfachen -betrag! Prinzessin von Wales in ungefähr 14 Tagen zum Besuch«geahndet, der alsdann ber Gemeinde fasse Zu fließt, .mc Straf- bes Deutschen Kaisers und bet Kaiserin von London nach Berlin Verfolgung verjährt sin drei Zähren. Umwandlung m Freiheits- reisen und wahrscheinlich bis eine Woche vor Ostern von England strafe ist ausgeschlossen.

abwesend bleiben werten. Diese Meldung, von,ter an Berliner Das GießenerOrtustatut erhebt als niedrigsten Satz zuständigen Stellen nichts bekannt ist, klingt schon deswegen bei unbebauten Grundstücken (und Wertsteigerung um em Zeynret) sehr unwahrscheinlich, weil gerate uni die angegebene Zeit das 10 Proz. des Wertzuwachses, erreicht das Maximum von 30 Proz. Kaiserpaar seine Reise nach dem Süden antreten dürfte. ! erst da, wo die Wertsteigerung 200 Proz. betragt, das Lvietc

------------ . ----------- .......' ftifn bei ter neuen Veräußerung das Dreifache gegenüber dem früheren Eigentumswechsel wert geworden ist. .

Agra m, 10. März. Um bcr »am B-Nus. -ngMMgt--- "

gewaltsainen Schließung der Universität zuvor zu Erträgnis der Steuer wird ten Okttoiausfall vorläufig

kommen, beschloß der akateimsche Senat, die Vrt.esungen bu auf I ^e^n c<in übrigen muß die Verteuerung des Grund und weites 'M sistiettoimd die.Um^sittiM KÄe Heninmng der 23autätigfeit, das Steigen ter Miet-

(Gebiet entsandt Worten. Wie weiter mitgeteilt wird, haben 6olge vesurchtet weiten. * 60 Atchinesen, die gemeutert hatten, am letzten Sonntag das , , .

holländische Lager an ber nördlichen Küste von Aftoy angegrinen. ** Tageskalender für Mittwoch, II. JJcat6. Hierbei sind 4 Atchinesen getötet worden, während die übrigen Stadttheater, Der Bibliothekar. Anfang J Uyr. zum größten Teil in Gefangenschaft gerieten. Donnerstag, 12. März, vorm- 8 Uhr Musterung

London, 10. Wtärz. Aus Carr acas wird der Ms- tzer Militärpflichtigen der Gemcinden-Mainzlar, Reiskirchen, brück, einer Revolution gemeldet, wobei Ge ne r a l M e z a s bon g^öbaen, Staufenberg, Treis a. d- Lda. und Wieseck. Tlufständigen getötet wurde. Der Aufstand soll niedergeschlagen ö 1 *

Atteutatsversuch eines Irrsinnigen.

Ein Schwede feuerte gestern mittag in Christia- ria mit einem modernen Nemingtongewehr 10 bis 12 charfeSchüsse gegen das Schloß ab. Einige Schüsse singen durch die Scheiben und drangen in mehrere Zimmer

WIUH wer ttocken. opscn uumM iniger Fabrikant

Der Kaiserdrief.

DieTimes" wiederholen zwar ihre ursprüng­lichen Malicen, müssen aber zugebeu, daß ihnen durch die au Vorlegung des KaiserbriefeS an Sir Eduard Grey die Spitze H abgebrochen ist. Da das Blatt seinen bisherigen Behaup- nnigen nichts Neues hinzuzufugen hat, endet dec Zwischen­fall nach allgemeinem Urteil mit einer schweren Nied er­läge für dieTimes". Die nach Berlin gesandte Te­rnsche des Botschafters Grasen Wolff-Metternich bestätigt, teß die deutsch-englischen Beziehungen von den Debatten dieser Tage durchaus unberührt geblieben seren. Alle Pa­riser Zeitungen erklären nach der Erklärung der eng­lischen Negierung die Diskussion über den Kaiserbrief für geschlossen und vertreten die Ansicht, » die Folgen der Angelegenheit für die deutsch-englischen Veziehungen weniger schlimm seien, als aiifänglich ange­nommen wurde. Einzig derGaulois" blickt trübe in die Zukunft. Er findet, daß England vor Zorn erbebt. Er glaube, daß der unvermeidliche Zusammenstoß zwischen Deutschland und Eiigland kommen werde und daß in dieser Stunde Frankreich entweder als Soldat Eduards VII. auf dem Festlande oder alsGeisel" Deutschlands dienen müsse.