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n. Seite de Tatleyr^ lionatssrist die Mcku d in London, geehM en kurzem fchtat W lorher wird die Prinzr^- ls durchaus ordnen. 2- > Wechseloerbindluhkcili'. 1 Wiesbaden, Nünchn rt j teile wurden $«? I des Prinzen enM!' I daß sie die Beträge- ■ Urteil ergangen, taj»l Mibung darüber hcu.^ ;t den dem Punzen» Lckannt und ernneimr .Halsabschneidern W
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Handel.
D i e Börse Hofftweiter. Tie Börse läßt sich die Hoffnung, daß eine baldige Besserung cintxitt, nicht rauben. So war die Tendenz am vergangenen Samstag wieder recht fest. Beachtet wurde, daß die Newyorker Börse dem Eindruck des letzten ungünstigen Saatenstandsberichtes einen bemerkenswerten Widcr- ftanö entgegengesetzt hat. Tann lauten die Nachrichten vom Äupfermarlt weiter recht gut, und cs ist auch anzunehmen, daß ihnen Vertrauen entgegcngcbracht werden darf. Dafür spricht auch, daß das Angebot der Erzeuger ausgehört hat. Als ein weiterer belebender Umstand muß gelten, daß der Londoner Südafrikanermarkt und der Tiamantenaktienmarkt sich stetig bessern. Was nun die Lage des Montanaktienmarktes betrifft, so würde man doch gut daran tun, allzu optimistischen Erwartungen nicht zu viel Spielraum zu lassen. Diejenigen Unternehmungen, die mit ihren Dividenden nicht zu sehr zurückzugehen brauchen, werden nur wenige sein, diejenigen aber, die starke Gewinnreduzierungen erfahren haben, aber die Ueberzahl. Ties wird sich auch in den Sturfen bemerkbar machen, früher oder später. Die oberschlesischen Nachrichten lauten ja günstig. Es heißt, daß die Breslauer Großhändler demnächst eine Erhöhung der Lager preise vornehmen werden. Tics hat belebend auf die Aktien der Laurabütte gewirkt. Tann waren zu Schluß der letzten Woche Dculfch-Lurem- burger sehr gefragt, während Bergwerksaktien Einbußen erfuhren.
Zur Geldmarktlage. Es ist am Geldmarkt einige Versteifung eingetreten. Einesteils hängt sie mit der Ernte zusammen, andernteils kommt in Betracht, daß am vorigen Ultimo trotz der niedrigen Prolongationssätze die Geldnehmer von einer Schiebung absahen und sich mit kurzfristigem Geld« aushalfen. Tie Erneuerung dieser Gelder verhinderte einstweilen eine Grleid)* teruug des Marktes. Tägliches Geld war am Samstag in Berlin mit 3V-- Vroz. gefragt. Einige Ueberraschungen bot dort auch das Anziehen des Privatdiskonts um Vs Proz. auf 3 Proz. In Frankfurt hielt sich der Satz auf 27/8 Proz.
Zur industriellen Lage. Die Farbenfabriken norm. Friedt. Beyer u. Co. in Elberfeld madyen in dem Prospekt für die Börsenzulassung der neuen Aktien der Gesellschaft folgende Bemerkungen über die Geschäftslage. Im laufenden Jahr ist der Geschäftsgang nicht unbeeinflußt von dem allgemeinen Niedergang der SVonjunttur geblieben. Es ist jedoch nicht möglich, schon letzt über das endgültige Ergebnis des Geschäftsjahres irgendwie zuverlässige Voraussagungen zu machen. — Den Crusauer Kupjer- und Messingwerken ist der Anteil in der Konvention für die Lieferung von Feuerbüchsen für Lokomotiven von 200 Tonnen auf 400 Tonnen für die nächsten drei Jahre erhöht.___________
Getrcidc-Wochenbcricht
der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 4. bis 10. August 1908.
Für die Fortführung der Erntearbeiten waren die WitterungS- verhältitisse während der abgelaufenen Berichtswoche weniger vorteilhaft als vorher, indent die ersten Tage dem Norden, die letzten Tage dem Süden und Westen Deutschlands mehr oder- weniger ergiebige Regenschauer brachten. Augenblicklid) nehmen die Feldarbeiten wieder sämtliche Arbeitskräfte der Landwirtschaft in Anspruch, wodurd) das Angebot von dieser Seite inzwischen wieder eine Einschränkung erfahren hat. Gleichzeitig wurden aus Amerika weitere Ernteschäden gemeldet, auf Grund deren die dortige Spekulation eine ziemlich lebhafte Tätigkeit entfaltete, unb wenn man den damit zusammenhängenden Preissprüngen der amerikanischen Märkte auch im allgemeinen mißtrauisch gegenüber stand, so gab doch der Umstand zu denken, daß für bie Deckung westeuropäischer Jmportbedürfnisse während der nächsten Monate in erster Reihe der amerikanische Wetzen tn Betracht kommt, und daß bei dem gegenwärtigen Preisunterschiede zwischen letzterem und dem deutsdyen Produkt eher mit einer Ausfuhr als mit der Möglichkeit, fremden Weizen einzuführen, gerechnet werden muß Während sid) derartige Erwartungen bisher noch nicht verwirklichen konnten, zuntal die deutschen Landwirte, noch ntdyt in der Lage waren, größere Mengen zum , Verkauf bereit zu stellen, bildet die andauernde ELportnachsrage rur deutschen Roggen den Gegenstand wachsender Stufmerfiamfeit der mlanbildyen Verbraucher, die sich den stärkeren Angeboten gegenüber bisher ziemlich ablehnend verhalten hatten, zuletzt aber etwas mehr Neigung
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Weizen
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178 158
156 161
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178 168 167
konnten.
für inländisches
Roggen
Hafer 156 (— 160 (- 161 (—
letzten Markttage:
Königsberg Danzig Stettin Pofen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Braunschweig Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf Köln
Preise leicht überschritten werden Es stellten sich die Preise
Gießen, 11.August. 9)iarftberidyt. Auf heutigem Wocben- maxtte kostete: Butter pr. Pfd. 1.20—1.25 Alk., Hühnereier 1 St. 8—9 Psg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. 5—6 Psg. Erbsen p. Pfd. 18—24 Psg., Linsen p. Pfd. 25—40 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Lchscnfleisch pr. Pfd. 78—86 Psg., Kuh- und Rindsteisch pr. Vfiuib 74—76 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—76 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 80 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.00—8.00 Akk., Zwiebeln pr. Ztr. 8,00—10,00 Ms., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut per Stück 0—00 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 00—00 Mk., Birnen per Ztr. 00—00 Mk. Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., per Ztr. 0—00 Alt. Kirschen per Pfd. 0,20—0,25 Mk. Marktzeit von 7—1 Uhr.
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176
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185
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Spieiplan der vereinigten granffiirter Ztadttheater.
iövcrnhaus.
Mittwoch den 12. August ’y .Die luftigen Weiber von Windsor." Donnerstag den 13. August, abends 3 Uhr: .Die Meistersinger von Nürnberg." Freitag den 14. August, abends halb 8 Uhr: »Die lustige Witwe." Samstag den 15. August: „Ter Postillon von Lonjumeau." Hierauf: „Cavalleria rnsticana.*1 Sonntag den 16. August: »Madame '-Butterfly.'* Montag den 17. August, abends halb 8 Uhr: .Ein Walzertraum." Dienstag den 18. August: »Der Prophet." Alittwoch den 19. August: .Hoffmanns Erzählungen."
•) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Weltmarktpreise: Weizen : Berlin Sept. 203.50 (ft- 2.75), Budapest Okt. 189.95 (— 0.00). Pans August 188.05 (+ 5.05). Liverpool Sept. 168.30 (ft- 4.95). Chicago Sept. 145.30 (-s- 3.80). Roggen: Berlin Sept. 179.50 (+ 1.75). Haser: Berlin Sept. 162.50 (+ 0.50) Mk. ____
£amiliCH»21ad?rid>ten.
Geborene: Herrn Kreisveterinärarzt Tr.^Hosmann und Frau in Alsfeld ein Sohn. — Herrn Dr. phil. A. Schoenlicht und Frau in Offenbach eine Tochter.
Verlobte: Fräulein Elisabeths Jung in Steinsurth mit Herrn Karl Aletter in Aad Nauheim. — Fräulein Robertine Wolf mit Herrn Max Rothsckyild,, beide in Straßburg i. E.
Gestorbene: Frau Frieda Bmdewald, geb. Eberwein, in Friedberg. — Herr Falod Heuß, Herr Joh. Ludw. Erbes I., Frl. Maria Schmäht, Herr Adolph Oppenheimer, Fräulein Friederike Tittmar, Frau Katharina Alargaretha Heddäus, geb. Wetzel, sämtlich in Darmstadt. — Frau Elisabethe Dittmann, geb. Weber, in Ober-Ramsladt. — Frau Margarethe Jäger Witwe, geb. Kaiser, Frau Lina Passet, Herr Konrad Schmidt, sämtlich in Offenbach. — Herr Hartmann Scherer in Worms. — Herr Mathias Gradwohl in Blödesheini. — Frau Friederike Gertrude van Krieken in Nieder- Ingelheim. — Herr Leonhard Thierolf I. in Hechtsheim. — Heri Georg Müller in Schaafheim. — Herr Ernst Boeck, Fräulein Nora Aieyer, Herr Emil Schleswig, Frau Elise Pastor, geb. Pelzer, Herr Johann Weber, Herr Wilhelm Fehr, Fräulein (Sertiy Klein, Fräulein Toni Tonecker, sämtlich in Wiesbaden. — Frau Anna Rieß in Hanau.
zeigten, ihre Gebote den vom Export bewilligten Preisen anzu-- pasy'en. Von Gerste kamen bereits versdnedenüich Proben an die Märkte, doch lassen sich daraus vorläufig keine Schlüße auf bas Gesamtergebnis der 03crftcncrntc zkhen. Einl Geschäft m diesem Artikel hat sich twch nicht entwickelt, und scheint man das Heraus kommen stärkeren Angebots, abwarten zu wollen. Die Forderungen für schlesische Oberste stellen sich zurzeit auf 185—190 Mk. ab Stationen: von Abschlüssen auf dieser Basis ist bisher nichts bekannt. Hafer ist in feinen Qualitäten nur noch spärlich an zutrefsen; die Nackysrage gestaltete sich infolgedessen für die bisher vernadstässigten Mittelsorten etwas lebhafter, wobei die letzten
Qnmmas’Ulir ffir Kranke. (Geisteskranke ausgeschloss. OUIIIIIlöll\U[ lUl Behagl. eingericht. kl. Anstalt Spezial- Ä Keilanstalt. Neue Gesellsch.-Räume
3 Bei °ttene u. geschloss. Liegehalle. Kahlei
schattiger Park. Sorgsame Reliaud- jfl ® W r'ij “ *1 luntc und VrrpflegiiiiK. l>ihr kuren, Va e läs iä 63 (Dependance für Minderbemittelte./ _______ Prospekte franko. Dr. M. Sfhulzc-KnUleyss. Nervenarzt.
WWMs Sanatorium Hofheim im Taunus.
1 ».Scholten, 10. Aug. C omm er markt. Der Auftrieb am heutigen Tage betrug 1495 Stück Rindvieh, 17o ^tuck Pferde und Fohlen. Im Gegensatz zum Vorjahre (baniahgcr Auftrieb 1554 Stück Rindvieh, 164 Pierdc und Foblcn) ging dtekmal der Handel in Fohlen nicht so lebhaft, da größere Händler nicht am Pta^e waren. Dementsprechend wurden viel niedrigere Preise als im Vor,ahrc erzielt, die größte Anzahl der Fohlen wurde nicht ver- kaufl. Während dem Gang de? Atarkles wurde von Seilen sud- deulsckyer Händler mit Erfolg die Tendenz beeinflußt, so daß die Preise weiter sanken und zum Teil beträchtliche Verluste an vor- gekaustcii Fohlen entstanden. — Am Rmdvichmavkt war ein immerhin lebhafter Handel zu koustatieren, doch auch hier schwankten die Preise nach unten; die Landwirte, welche vor dem Markte au5 deui Stall verkauften, haben durchweg bessere Preise erzielt. Ein großer Teil blieb unverkauft. Ter Bahnverkchr wickelte sich glatt ab trotz der beschränkten Verhältniffe; zur Beförderung von Vieh wurden sieben Extraziige mit zusammen 75 Waggons abgetanen.
— K a r 1 o f f e t m a rk t - B e r i ch t vom 10. August 1908. Köln a. Rh.: Neue lange Mk. 2.80- 0.00, Nieren, Paulsens Juli Mk. 2.85. Dortmund: Rosen (frühe) Mk. 2.3o—0.00, Frühe Kaiserkrone 2.60-0.00, Nieren, Paulsens Juli Alk. 2.70 bis W. 2.80, Holländer Mäuse Mk. 2.85.-2.90. Krefeld: Frühe gelbe Mk. 2.50-2.70, Nieren, Paulsens Juli Mk. 2.50—2.70. Saffig: Rosen (fviilyc) Mk. 2.00, Frühe weiße, Kaiserkrone, 2.50.-0.00. Frankfurt a. M.: Frühe, Kaiserkrone, Mk. 3.2o, Rosen (frühe) Alk. 3.00 - 0.00, Frührosa Alk. 3.00 - 0.00. Mannheim: Frühe Kaiserkrone Mk. 2.75 — 2.80, Frühgelbe 3.50—0.00. Frank ent hat: Rosan (frühe) Mk. 2.35, Frühe weiße Kaiserkrone Alk. 2.60, Weiße Zwickauer Alk. 0.00. Saarlouis: Rosen, (frühe) Mk. 8.20, frühe weiße Kaiserkrone Mk. 0.00. München: Rosen (frühe) Alk. 3.00. (Alles per 50 Kgr.).
Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 10. August 1908.
Höchste Schlachtviehpreüe in F r a n k f u r t a. 9)L
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 83—84 Mk.
Kg.Schlachtgew. 92—95 Pf.
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7, Kg. 78-86 Psg.
7, , 70-80 ,
7, , 68-84 ,
Getreidepreise in M a n n h e i ni
Brotpreise in Gießen
Wetzen 100 Kg. 22.25—00.00 'Mk.
Roggen 100 Kg. 18.50-18.75 Mk.
Weißbrot 2 Kg. 62 Psg.
Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pfg.
Märkte.
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