Ausgabe 
1.6.1908 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt

Pr. 127

Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags.

eüeöen

Am-

mr Ware geliefert werden, die von den öffentlich angestellten

als lieferbar befunden wurde.

Vorschriften über die Abnahme-

j Verpflichtung bezw. die Vergütung deS Mehrwerts bei den»

oC/

Weiler

24,0 10,9

Höchste Temperatur am 30. bis

. 30.

Niedrigste

Handel

91.601 Elektriz. Lahmeyer

Gelsenkirchen Bergwerk . 187.20

195.75

III

4% Conv.Türken von 1900

. 197.50

87.80

Prince-Heuri-Eisenbahn . 118.00

Berliner Börse, 1. Juni. Anfangskurse.

124.10

60.00

210.75

110.00

Elektriz. Schuckert . Eschweiler Bergwerk

22 35

146.80

83.00

91.60

83.00

90 65

91.50

98.80

99.10

93.75

Sonnenschein Bew. Himmel Sonilenschein

210.20 93.80

99.00

161.00

124.10

231.00

136.70

174.10

138.50

3/-$% 3%

158. Jahrgang

Mai Juni 1908

13.5

12,2

Die«iehener ZamitlenblätLer" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Kretsblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskouto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . . .

Gottbardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Gestern Staatsbahn .

übet den notwendigen Inhalt der Andienungsschreiben und der Bescheinigung der Sachverständigen. Die zulässige Fehler- < grenze des Gewichts wurde auf 5 Prozent festgesetzt. Aehn- !>che Vorschriften folgen für die Andienung bei Roggenmehl, die in Posten zu 150 Sack zu erfolgen hat. Die letzten Abschnitte enthalten Bestimmungen für den Fall eines Ver- juges eines Teiles und der Zahlungseinstellung, sowie die Angabe der Feiertage.

63.00

63.70

95.70

89.20

96.00

. 150.20

. 51.00

. 87.00

. 66.20

. 96.80

d% WA WA

Canada E. B. . . . . Darmstädter Bank . . Deutsche, Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank , , .

Tendenz: eohwtfoher,

Laurahütte......

Nordd. Lloyd.....

Obeischles. Eisen-Industrie

Ter Re- ein*

. 119.50

. 108.50

. 204.00

würden. Er erklärt sich deshalb gegen die Lorstellung.

Tie Abgg. Adelung und Tr. David treten den Aus- ührungen Wolfs entgegen.

Abg. Ulrich macht längere Ausführungen über die zu niedrigen Löhne im allgemeinen und ergeht sich in umständlichen

i etitilt »ristliche angebor­en Gieh- Anreiz!

Tlirkenlose......

4% Griech. Monopol-Anl. .

4 % äussere Argentinier .

3U/O Mexikaner . . . 4>sv/o Chinesen . . . .

Aktien:

Bochum Guss .... Buderus E. W. . . .

Tendenz; schwächer.

Montag 1. Juni 1908

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch» und Slemdruckeret.

R. Lange, Gießen.

Aussichten auf Anstellung hingewiesen würden.

Abg. Dr. Osann hebt hervor, daß wohl in rechtlicher Hin­sicht gegen das Verhalten der Behörde nichts eingewendet werden könne, doch Hütte er es für loyaler gehalten, wenn die Ein­tragung unter Mitteilung des Sachverhalts erfolgt wäre. Dann hätte sich der Betreffende neben der schwachen Aussicht auf An- tellung in der Zwischenzeit in der Privatindustrie beschäftigen können. Die Erlaubnis zur Führung des TitelsRegierungs­baumeister a. D." sei ein schlechter Trost für den Abgewiesenen.

Finanzminister Gnauth legt dar, daß die in Rede stehende Maßnahme des preußischen Eisenbahnministeriums anläßlich der Neuregelung der Anstellungsverhältnisse der Beamten im Ge­meinschaftsdienst im April v. Js. getroffen wurden. Es kämen auf je 35 preußische Anwärter immer ein hessischer, und im Jahre würden durchschnittlich 18 Regierungsbaumeister angestellt, so daß also nur alle zwei Jahre ein Hesse berücksichtigt werden kann. Gegenwärtig seien nun 14 hessische Anwärter vorgemcrkt, die also nach 28 Jahren sämtlich angestellt sein würden. Den TitelRegierungsbaumeister a. D." halte er für durchaus ange­bracht, denn damit wisse jeder, daß der Titelinhaber ein Mann ist, der eine höhere Ausbildung erhalten hat, als der Diplom-

begimij mit 2MO*-I w-Aw-M-Ni it umviderrM s tSwörtifltr Jiwst

WmmgSrotfcji einer gröbetti p

Reibungen mit

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: e^©5L Redaktion:S^112. Tel.-Adr^AnzeigerGießen.

4% uesterr. Goldrente. . 41/fl% Uesterr. Silbenente 4^6 Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 35O Portugiesen Serie I .

Politische Tagesschau.

Zeithandel und Getreide.

DerReichsanzeiger- veröffentlicht eine Bekanntmachung ^Reichskanzlers betreffend die Geschäftsbedingungen

Produktenbörse Berlin für den Zeithandel in Getreide und Mehl vom 29. Mai, wie solche auf timnb des § 67 des Börsengesetzes vom Bundesrat mit der Maßgabe genehmigt worden sind, dag es den Vertrag­schließenden gestattet sei, Vereinbarungen über die in diesen Mingungeii nicht geregelten Punkte zu treffen. Die Be­dingungen zählen zunächst die vorschriftsmäßigen Eigen­schaften von beut zu liefernden Weizen, Roggen, Hafer, Mais und Roggemnehl auf. Die Lieferung hat innerhalb des von ben Parteien vereinbarten Monats nach Wahl des Verkäufers ju erfolgen. Erfüllungsort ist Berlin. Der Verkäufer kann 011$ von den Speichern liefern, die Ladegerechtigkeit haben gilb an den einzeln aufgeführten schiffbaren Wasserläufen der Umgebung Berlins liegen, oder von Speichern, die durch iinen mindestens sechs Monate zurückliegenden Beschluß des LLrsenvorstandes (Abteilung Produktenbörse, Berlin) als ge-

gierung zur Berücksichtigung zu überweisen, wird darauf "timmig angenommen.

Tas Haus setzt nunmehr die Debatte über die Eisenbahnvorlage

ort.

Zuerst bespricht Abg. Köhler eingehend seine drei

f. 749,9

749,5

749,2

Telefonische Kursberichte des (jtiessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fUr und Industrie, Glessen.

Frankfurter Mörse, 1. Juni, 1.15 Uhr.

SSE SSE NNE

Beichsanleihe do.

Konsols . . do.

Hessen . .

Oberhessen

des ""

W

3-6 Portugiesen 4 XZ3 °/e russ.Staatsanl. 1905

4)4 u/o japan. Staatsanleihe

- i.i (erlegt worden sind. Daß es, obwohl seine materiellen Ergebnisse hinfällig geworden sind, bie Verjährung unter» stachen hat, ist ganz außer Frage. Die Betrachtung der .Acankfurter Zeitung" kann man wohl nur als eine durch )ie nicht ganz zweifelsfreie Deduktion des Kölnischen (Se» idjteS angeregte juristische Spielerei betrachten.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheften

Ingenieur.

Die Vorstellung wird darauf für erledigt erklärt. Zur Be­ratung kommt dann die Vorstellung des Ärbeiter-Wahlvereins Weisenau betr. die Errichtung einer Haltestelle z u W ei­en au an der Bahnlinie Mainz-Worms. Der Ausschuß­antrag geht dahin, die Regierung zu ersuchen, bei der Eisen­bahndirektion Mainz dahin wirten zu wollen, daß in Weisenau eine Haltestelle für Personenverkehr, sowie Einrichtung der Eil­gutbeförderung für Stückgüter errichtet werde. Nachdem die Abgg. Dr. David und Adelung für,Annahme dieses An­trages und baldige Anlegung der Haltestelle eingetreten sind, wird der Ausschußantrag einstimmig angenommen.

Tas Haus erklärt darauf ohne Debatte den Antrag des Abg. Lang auf Erweiterung des Bahnhofs Michelstadt für erledigt und stimmt dann bezüglich der Vorstellung der Orts­vorstände zu Alten-Buseck und Trohe um Errichtung eines

Fußpfades nach Rödgen^ dem Ausschußantrag zu, daß die Regierung im Sinne der Vor- tellung bet der Eisenbahnverwaltung wirken wolle.

Aus die Anfrage des Abg. Reh, betr. das

Studium der Forstwissenschaft in Hessen verliest Finanzminister Gnauth folgende Regierungserklärung: Ten siorstianoidaten, lueiuj. iid)~ int gerbst 190/ zum Vorbereitungsdienst für den höheren Siaatssorstdienst bei der Ministerialabteilung für Forst- und Kameralverwaltung gemeldet haben, ist zwar die Zutasfung zu ,diesem Vorbereitungsdienst gewährt worden; jedoch nui dem besonderen Zusatz:Bei dem wenig befriedigenden Ergebnis Ihrer Vor- und Fachprüfung müssen wir Ihnen jedoch gleichzeitig eröffnen, daß eie auf Verwendung oder Anstellung im ^hessischen Staaisforstdicnst voraussichtlich nicht rechnen können. Sie werden bei dem Eintritt in den Vorbereitungsdienst unlerschrijtlich anzuerkennen haben, daß Ihnen diese Eröffnung gemacht worden ist."

Diese Maßnahme hat in jedem einzelnen Falle die vor­gängige Genehmigung des Finanzministeriums gefunden, sie war und ist notwendig und muß aufrecht erhalten werden, denn der Zudrang zu dem Forstfach un Großherzogtum Hessen steht ganz außer Verhältnis zu dem Bedarf des <diaatsdienftes^ Es war und ist geooten, den jungen Leuten, die sich zum Forst- studium in Gießen und dann zur Anstellung im hessischen Staatsdienst drangen, zum Bewußtsein zu bringen, daß es zur Unmgölichteit geworden ist, sie unterschiedslos nach bestandenem Examen im hcsfischen Staalsforstdienst zu verwenden und an- zustelten. Dre ihnen beim Eintritt in den Voroereilungsdienst gemachte Eröffnung sollte und foll ihnen zeigen, daß nur die Besten und Tüchirgsten von ihnen nod) Aussicht haben, in den Staatsdienst übernommen zu werden. Daß ihnen nicht jede Hoffnung auf Anstellung genommen werden sollte, zeigt der Ausdruckvoraussichtlich", der ihnen andeutete, daß fie aller Wahrscheinlichkeit naw, insbesondere auch wenn ihre Leistungen nicht eine ganz wef entliehe Besserung aufwiesen, auf Verwendung im Staatsdienst nicht zu rechnen hätten. Ob auch bei Forstkandidaten, die mir d.r Gesamtnotegut", odersehr gut" von Gießen hierher kämen, die gleiche Maßnahme für geboten erachtet würde, darf noch dahingestellt bleiben; die m Rede stehenden Kandidaten hatten ledenfalls alle schlechtere Noten.

Taß sich gerade in Hessen ein solcher Zudrang zum Forft- studium zeigt, mag zum Teil auch damit Zusammenhängen, daß andere Staaten, die staatliche ryorstakademlen be^en, z. B. Preußen, Bayern, Sachqen, m der Lage sind, von vornherein schon die Zahl der in die Forstaiademien aufzunehmenden Per- sonen zu beschränken oder an Bedingungen zu knüpfen. In Hefsen ist die Vorbildung des Forstmanns eine freie, er kann die Gießener oder andere nochichuien besuchen, ohne daß die Regierung ihn daran hindern rann und will. Aber dieser Freiheit des Studiums muß auf Seite der Regierung Die Frei­heit der Auswahl der Besten und Tüchtigsten gegenüberstehen, wenn doch einmal die Verhältnisse so liegen, daß unmöglich alle der Reihe nach verwendet und ang-esteilt werden tonnen, wie dies unter normalen Verhältnissen ja üblich und richtig ist. Die Regierung verkennt nicht, daß es schwer und verant­wortungsvoll ist, hier Die richtige Auswahl zu treffen, denn gerade in dem praktsichen Forstoienst kann es auf Exarnensnoten allein nicht ankommen, cs muß sozusagen der ganze Mensch ein geborener Forstmann sein. Vorliebe für das Fach, lörper- liche Rüftigteit, pratiiidye Beiuhigung spielen Dabei eine Rolle. Tie Maßregel, über Die der Herr Abgeordnete Reh eins Aus­kunft wünscht, soll Dem Studierenden des Forstfaches in Hessen vor Augen führen, daß demnächst nur Leute, Die für Den Forstdienst befoirders qualifiziert find, und in jeder Beziehung Tüchtiges leisten, irgend welche Aussicht haben, un he,fischen Staats,orstdienfl unter den gegebenen Berhättnsijen aus deren Besserung für .absehbare Zeit n i aji zu rechnen ist Ver­wendung und Anstellung zu find. .. ,

Uebrigens haue die Dtegierunu uereitd im Jahre 1900 durch eine Bekanntmachung, die ;edem einzelnen Studierenden der Forstwiffenschaft m Gießen amtlich behändigt wurde, daraus hingewiesen, daß der Zudrang zum hesiiscpen Skaatssorstdienst übergroß" sei und daß deshalb die Zulassung zum Akzeß für die Folge befchränkt werden misise. Wenn auch ver­schiedene Personen durch diese Warnung veranlagt wurden, sich ' über die ungünstigen Aussichten der forstlichen Laufbahn in Hessen an maßgebender Stelle zu informieren und danach eine andere Laufbahn zu wählen, io hat doch Die seitherige Er­fahrung gezeigt, Daß jene Warnung allein den gewünschten Ersolg nicht gehabt hat, Daß vielmehr D.e Maßregel, Die Den Gegen- , stand der Anfrage des Herrn Abgeordneten Reh bildet, nun» . mehr unabweisbar geworben ist."

Das HauS beschließt, erst nach Drucklegung derselben in eine ; Besprechung einzutreten.

Ein Antrag des Abg. Dr. Fr enah, daß die Kammer an die Regierung das Ersuchen richten möge, bei weiterem Ankaus von Domäncn-Weinbergen auch dem im Ingelheimer

i Grund gelegen Rotweinbau Rechnung zu tragen, wird nach dem ; Ausschußantrag für erledigt erklärt.

Bei Beratung der VorstLkung des Wilh. .Knoll sii Mainz > HM Lohste.rhbhRSg he? NgttrxöSÄqrhetzsx W W

Verjährung im Prozesse Moltke-Harden.

Eine überraschende Entdeckung hat DieFrankfurter Leitung'1 zur juristischen Lage im Prozesse des Grafen Kuno Wollte gegen Maximilian Harden gemacht. Das Blatt meint, »achdem das Reichsgericht entschieden habe, daß das erste Verfahren gegen Harden nicht mehr rechtshängig und das fc Mite als ein selbständiges anzusehen sei, kämen die früher ge- la|en Schritte für die Prüfung der Verjährungsfrage nicht vinehr in Betracht. Dann sei auch für das zweite Verfahren bereits die Antragsfrist abgelaufen und demgemäß die ganze ttiafoerfolgung verjährt. Das Blatt stellt die Frage m ] parallele mit der Entscheidung be§ Kölner Landgerichts in machen Peters v. Bennigsen. Dazu bemerkt dieDeutsche !«gesztg.":Wir haben bereits der Ansicht Ausdruck gegeben, Mah bie Kölner Gerichtsentscheidung uns nicht zweifelsfrei er» ih eint. Außerdem liegen aber in der Hardenschen Sache die Ange doch noch anders: durch dieAuslöschung" des ersten Verfahrens ist zwar das ganze Ergebnis dieses Verfahrens sinfäüig geworden, aber nicht die einfache Tatsache des Ver- : iahrens nut ihrer rechtlichen Bedeutung für die Fruge der iierjährung. Diese Tatsache drückt sich ja auch darin als Mhauden aus, daß die Kosten des Verfahrens einer Partei

Hamburg-Amerik. PaketL 109.00 Harpener Bergwerk

hessische Zweite Kemmer.

Darmstadt, 30. Mai.

Am Ministertisch: Finanzminister Gnauth, Ministerial- :iti Süffert und Lorbacher, Geh. Rat Wilbranb.

In Der um Uhr eröffneten Sitzung wirb zunächst bie ' Erstellung bes Lanbgerichtspräsibenten H e r z b e r g e r , betr. bie AnstrUungsverhältnisse für höhere StaatSdienftanwarter

n der hessisch-preußischen Eisenbahngemeinschaft be- taüm.

Abg. Molthan erstattet barüber mündlichen Bericht. Der

-chn des Petenten war vom Ministerium als Eleve für bas i -^schinensach angenommen unb nach bestanbener Prüfung zum e I He sierungsbauführer ernannt worben. Rach beitanbener Haupt- Wlüfung würbe er angewiesen, ioenn er in ben L>taatsbienst ein- Iheien wolle, sich in bie Anwürterliste eintragen zu lassen, ^er Jcfljn stellte ben Antrag hierzu, erhielt jebod) nach Verlauf , ;or Drei Monaten die Mitteilung, batz seine Eintragung in Die I Miste nicht erfolgen könne, im übrigen sei er befugt, sichinegie= , ' ^gsbaumeister a. D." zu nennen. Dies geschah ohne Angabe D Iiv!s Grunbes. Inzwischen stellte nun der Petent fest, baß sich las preußische Esienbahuministerium Vorbehalten yat,^ in jeDem iir.elnen Fall über bie Aufnahme zu entscheiben. seitErlaß ibiesbezüglichen Anordnung werden nun bie .Interessenten I 'eceitS bei ihrer Ernennung zum Regierungsbausuhrer darauf rarzewiesen, daß der Beginn unb die Fortsetzung des Vorberei- ilmzsbienstes keinerlei Anspruch auf demnachstige ^nlnahme in I he Anwärterliste gebe. Es bedarf nun ^ner Ausführung, baß neje neuere Anordnung keine rückwirkende Kraft haben kann.

int Sohn des Petenten ist niemals etwas derartiges schriftlich Ei mündlich mitgeteilt worden. Allerdings ^"e er an sich «ä früher keinerlei Recht aus Beschäftigung un -t°- sdren . lodj entsprach es stets einer allgemein anerkannten Billigkeit, sichen Personen, bie vorschriftsmäßig ihr letztes Examen ab- i-l<9t hatten, nicht unvermutet Die Aussicht auf Iteattidje ^rloen» lang zu nehmen. Tie bis zur Ablegung breses Ciamens er- ötlerlidie Zeit beträgt etwa 8 Jahre unb wurde er selbst- ^tändlich niemals die geschehene Ausbildung semes Sohnes Wlassen haben, wenn er eine Ahnung davon gehabt hatte, daß I lange Studium mit dem TitelRegierungsbaumeister a. D. b' Ter^Ausschußberichterslatter stellt nun hierzu fest, daß nach r ihm gegebenen Information der Grund jur Die Ubleijnuug ca Eiickragung darin zu suchen ist, batz wohl ickionfur^O Jahre Musreichenbe Anmeldungen yorliegen. M. fN gemnaA M v.H-

Harpener Bergwerk. . . 196.50

Laurahütte .....211 20

Lombarden E. B. ... 22.20

Nordd. Lloyd.....

Türkenlose . . , . .,

; sich ergebenden Mehr- ober Mindenvert der Ware. Dann folgen Einzeloorschriften über die Andienung, bie bei Weizen, loggen, Hafer unb Mais in Posten von 60 Tonnen schrift-- . lich unter Beifügung einer Bescheinigung über bie Lieferbar­keit zu erfolgen hat, unb dem Käufer an einem Werktage [i b;ß mittags 12 Uhr zuzustellen ist, sowie die Bestimmungen

)fu6r., Störte^ , steiwgr*.»' iben .'C. können s KW Iten nach LuäbaltetM--- 8 iiachgemeieL , wenbäum- ßj Dr. 2=6*^.

sozialpolittschcn Darlegungen.

Finanzminister Gnauth weist dagegen daraus hin, daß es sich bei der in Rede stehenbeu Vorstellung um Gelegenheits­arbeiter handele, welche, wenn sie anderswo bessere Arbeit fön» Den, ihre Tätigkeit ohne weiteres aufzugeben pslegen. Ausschußantrag, welcher dahin lautet, bie Vorstellung der

'niiebijjJJp ngnet bezeichnet sind. Nach einem lücüercn Llbschnitt darf nl»c Ware geliefert werden, die ' "" '

; 'unb beeidigten Sachverständigen f t)<r Abschnitt enthält weitere V

16 w na etc. °

: der H6lLl(L. Bier u

ter esse der Anwärter selber gelegen, wenn sie auf die geringen denfahrt, Kempten, Freiweinheim und Ingelheim beklagt Abg. nt-r...« c.:-----Wolf, daß die Landwirtschaft unter großem Arbeitermangel leide, da die Arbeiter immer mehr zur Industrie hinüber gezogen

träge, betr. 1. bie Erbauung zweier Nebenbahnen, von einer bei Gießen zu errichienben Zeniralstation aus, einerseits nach Bad Nauheim, anberieit5 nack) Laubach; 2. bie Errichtung unb ben Betrieb elektrischer Lokalbahnen durch ben Staat unb 3. bie weitere Verstaatlichung bes Nebenbahn- und Kleinbahnbaues unb -Betriebes. Der Ausschuß beantragt unter längerer Motivierung alle Drei Anträge für erledigt zu erklären.

Die 9)lotiüierung des Ausschusses zu dem dritten Anttag lautet: Die Stellungnahme des berichtenden Ausschusses zur Anregung des Abgeordneten Äöhler ist schon wiederholt in Be­richten über Nebenvahnvorlageu zum AuSDruck gelangt. Wir be- Dauem es, daß Der preußisch-hessische Eisenbahnfiskus sich nur m den seltensten Füllen zum Bau unb Betrieb hessischer Neben­bahnen bereit findet unb baß für feine Entschließungen meist nicht voltswirtschaftliche, sondern rem fiskalische Erivägungen entscheidend sind. In den Fällen, wo eine Nebenbahn nicht in Du Gemeinschaft übernommen wirb, wirb es sich im Sinne wiederholter Kundgebungen Der Zweiten Kammer empfehlen, baß die interessierten Kreise und Gemeinden unter Inanspruchnahme des Staatszuschusses zur Verwirklichung des Bahnproiekts schrei­ten. Erst wenn bie Initiative der öffentlich-rechttick>en Ver­bände versagt, soll die Konzession an Privatunternehmer ge­geben werben.

Abg. Hauck begründet bann seinen Antrag auf Erbauung einer Nebenbahn Grov-ZimmernGroß-Umstadt.

Finanzminister Gnauth weist bem Vorredner gegenüber auf Die hohen Kosten hin, die Das Projekt erfordern würde und konstatiert, bau Die wirtschaftlichen Vorteile Der Bahn in gar keinem Verhältnis zu ben Baukosten standen. An eine Ren­tabilität Der Bahnlinie fei überhaupt nicht zu denken. Ter Antrag wird hierauf dem Ausschußanttag entsprechend für er­ledigt erklärt.

Abg. Geh.-Rat Haas begründet seine Anträge näher unb spricht ben Aogg. Schönberger unb Molthan Tank bafür aus, daß sie für bleie Anträge unb besonders .für das Projekt Rein­heimFurth eingetreten sind. Ta feine Anträge inbes auf bem gegenwärtigen Lanblag ohne Erfolg geblieben seien, so werde er Dieselben sofort aur bem nächsten Landtag wieder einbringen. Er hege Die Hoffnung, daß die Regierung Dem nächsten Land­tag eine neue Nebeuvahnvorlage machen werde. <sehr zu emp­fehlen, wäre es, wenn sich Die Regierung dazu entschließen würbe, sich selber als Aktionär au den Unternehmungen zu beteiligen, um einerseits dieselben kräsitg zu fördern und anderseits, um sich einen Dauernden Einflug Darauf zu sichern.

Nachdem bann nod) Die Abgg. Uebel unb Stöpler ver­schiedene EiienbayNiOkatwünsche vorgebracht, wird bie Debatte um 114 Uhr abgebrodjen.

Nächste Sitzung Dienstag vormittag 10 Uhr.

Tie Erste Kammer wird mitte Juni zur Verabschiedung der inzwischen von der Zweiten Kämmer feniggeftellten An­träge unb Vorlagen, inöbei. des Fürsorgegesetzes für Kommunal­beamte und der Nebenoahnvorlage, zusammenkommen. Ter Schluß des Landtags ist für den 2 0. Juni vorgesehen. Er wird durch S. K. H. ben Großherzog persönlich er- folgen.

~ gt Oeovalyrnttgen

-er Station Gießen.

31. Ma ----- -4- 25,1 ° C.

31. w = -j- 11,2 ° C.

en unlerreichnAuk A zimächsl niifit tut.* ,

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