Dienstag 9, Juni 1908
158. Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 133
** Nochmals die Werner-Jnterpellati an.
Erscheint tLgNch mit Ausnahme des Sonntag«.
Die „•ießentt $amtllenMötter“ werden dem ^Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreilblatt für den Kreis Eichen" zweimal wöchentlich. Die „randwlrtfchaftllchen Seit« fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
2. besonders aber auch das Vi e hhän d le r t um w genau, so streng und so gewissenhaft als irgend nur möglich, sowohl in allgemeinpoüzeliicher wie besonders auch inveterinärpoliKer- lichcr Hinsicht zu kontrollieren; und
Die Monarchenzusammentunst von Reval.
Am Psingst-Samstag hat König Eduard aus seiner Jacht „Victoria and Albert" England verlassen, um am Dienstag früh vor Neval mit dem Zaren, der ihm in die finnischen Schären entgegenfährt, gusammenzutreffen. Tie Begegnung, für die der Dienstag und Mittwoch in Aussicht genommen ist, findet in der Hauptsache auf hoher See statt, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß die Monarchen auch der Stadt Neval selbst und dem Lustschloß Katharinenthal einen kurzen Besuch abstatten; wenigstens scheinen die dafür getroffenen umfangreichen Slcherheitsmaßregeln darauf hinzudeuten.
Daß es sich bei dieser Fahrt König Eduards in die Ostsee zunächst um einen Akt der Höflichkeit und um die Erwiderung des Besuches handelt, den der Zar kurz nach seiner Thronbesteigung (1894) in England machte, kann keinem Zweifel unterliegen. Ihr Unterbleiben oder auch nur ihr weiteres Verschieben würde in Rußland, dessen augenblick-
T.ie verehrliche Zweite Kammer wolle beschließen, Großherzog- liche Regierung zu ersuchen:
1. Tie veterinärpolizeiliche Aufficht aus den Viehmärkien desLaildes so streng als nurmöglich, zuge st alten;
Aus Stadt iinfc Land.
Gießen, 9. Juni 1908.
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Cberheffen
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm UniversitätS - Buch- und Sleindruckeret.
ÖL Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuk- straße 7. Expedition und Verlag: ey® 6L RedakttomL^sil^Tel.-Adr^AnzeigerGießen.
und Nieder-Nosbach wurde aus Antrag vertagt.
Die Ehefrau des Schuhmachers Karl Ritter zu Alsfeld mußte von dem Ortsarmenverband Frankfurt unterstützt werden, wodurch 46.24 Mk. Kosten erwuchsen. Da die Frau nicht befugter Weise von ihrem Manne, der in Alsfeld den Unterstützungswohnsitz erworben hat, getrennt lebt, so teilt sie den Unterstützungswohnsitz desselben, weshalb der Ortsarmen- ... ------u- - Vr .. , r. . verband Frankfurt a. M. den Ersatz der entstandenen Kosten von
schiedenen Parteien. Punschrewitsch von der äußersten t>em Ortsarmenverband Alsfeld begehrte. Dieser verweigerte den
in sich, die sie im gegebenen Augenblick zu einer deutschfeindlichen machen können. Sie spinnt ein! Netz um Deutschland, das, wenn es England beliebt, zuge- zogen werden kann. Glücklicherweise kann von einem eng.» sranz.-russ. Dreibund und seiner Nutzbarmachung gegen Deutschland vorläufig nicht die Rede sein. Frankreich fürchtet sich, für England die Kohlen aus dem Feuer zu holen; Rußland weist, wie die Aeußerung der offiziösen „Rossija" erkennen läßt, ein Bündnis mit England aus Gründen seiner traditionellen freundschaftlichen Beziehungen zu Preußen-Deutschland ganz entschieden zurück, und auch in England selbst' will man, wie dre Proteste der Liberalen und Sozialisten zeigen, von einem Bündnis mit dem reaktionären Rußland nichts wissen. So kann die Entrevue von Reval nach dieser Seite hin feine sensationellen lieber» raschungen bringen: der neue Dreibund ist noch nicht zum Abschluß bereit. Daß er aber einmal kommen wird, wenn in Rußland die säbelrasselnde Hofpartei, in England die imperialistischen Konservativen und in Frankreich die Nationalisten ans Ruder gelangen, kann keinem Zweifel unterliegen. Solange England noch kein wirkliches Heer besitzt, mit dem es Frankreich und vielleicht auch sich selbst vor einer deutschen Invasion schützen kann, solange Rußlands Armee und' Flotte noch in ihrem Wiederaufbau begriffen sind, ist es neben der friedlichen Tendenz der englischen, französischen und russischen Kabinette in der Hauptsache die Furcht vor Deutschland, die das Zustandekommen des neuen Dreibunds hindert. Aber die Vorbereitungen zu ihm werden unzweifelhaft in Reval getroffen werden.
Zu der bevorstehenden Entrevue von Reval äußern sich
eTÄ ’&t'in“ein »Äii zu ihm zusschvllstab überreichen werd. ,
pottttjchen ^und^nültt^ )daß parlamentarische» au» Hessen.
es ihm in Reval nicht nur um die Aufrechterhaltung der T-r Abg. Köhler.Langsdorf hat selgenden vertvandtschültlichen Beziehungen und um den Austaufch Antrag beim Landtage eing-bracht: dringlicher Ar^ von Höflichkeiten zu tun ist, sondern auch um di- Erörte-1m.g *M Abgeartm-t-n^5"-", Abwehr-Maßr-geln gegen tUn®?Onuu‘beaä Erfch^englische Abkommen über Zentral- K^snachrichten »nfolge hat der Viehhündlerverein
ist damit ausgeschaltet. Die deutsche Diplomatie wird nut Beschlüsse bedeuten einen Ansturln des parasitären
süßsaurer Miene in dre,e Tatsache willigen und l^-der kon- h dlertums, dessen ganze Sorge nur der. Profil
flatteren muffen, daß sich dadurch und durch die weitereI Handel an sich ijt, gegen die berechtigten All-
Festigung der Entente cordiale zwischen England und Ftau^ gxniein-Jnteressen des deutschen Volkes.
reich, sowie purch die schwankende Haltung Italiens das Beschlüsse werden ins richtige Licht gestellt durch die
Stärleoerhältnis der in Europa ausschlaggebenden Staaten- ^sachc, daß im Berliner Zentralviehhof unter den aruvpen zum Nachteil Deutschlands und Oesterreich-ckngarns letzten Markt überständigm Rindern die Maul- und verschoben hat. Sie wird auch nicht umhin können,. m der Klauenseuche festgestellt wurde. Weiter: wrck der Ausbruch ietzraen Mo»rarchenentrevue von Reval, eben wegen der An- dieser schrecklichen Tierseuche, die ui den lbtztverfloffenen Jahr- Nnheitder Heer- und Flottenminister, ein Moment zu l zehnten, dem deutsch. Volke^M umndlichem^ Schaden^ W n | erblicken, das geeignet erscheint, noch weitere, ihr unan- U ^°Qnt," gcme[bet aus Baden, Bayern, Westfalen,
genehme Konsequenzen nach sich zu ziehen. M , Mpreußen und Pommern.
Was König Eduard mit seiner Reise nch <£t, S^QU^ unb Klauenseuche hat ihre Heimat nicht in beut» Reval tatsächlich politisch bezweckt, wissen -^^«anden- i m m e r w ird f i e aus d em A us l a nd e he r wir nicht. Wohl kein Monarch oder Staatsmann hat ^inge schleppt. Und auch diesmal wieder lassen sich ihre je seine Pläne so fein gesponnen, seine Minen so heimlicy bis nach Rußland verfolgen.
gelegt, wie dieser einst als Prinz von Wales ytnsicytucy yud Anlaß dieser Sachlage, sowie angesichts des Umstandes,
seiner Fähigkeiten so arg vertannte Monarch. ES wird ^ens der Landwirte selber noch nichts geschehen ist, um
zwar immer versichert, die unter seiner Aegide abge- g^^^ingefährliche Treib en des Viehhändler- schlojscnen Ententen und bk von chm unternommenen ,»mS in di- Schranken zu °--w°ü-n die ,tzm durchaus geigen Reisen sollten nur dem Frieden dienen und sich nicht gegen werben müssen, stelle ich den dringlichen Antrag. Deutschland richten, aber den tatsächlichen Beweis d-fur ist er bis jetzt schuldig geblieben, und die unstreitig eingetretene Besserung der deutsch-englischeii Beziehungen erscheint durch die englisch-französische und die englischrussische Annäherung paralysiert.
So steht inan der internationalen Politik Englands (immer wie einem großen Rätsel gegenüber. Sie ist n i ch t jbirelt deutschfeindlich, trägt aber alle Momente
liche innere Lage diesen schon lange geplanten Besuch jetzt gestattet, nicht nur mißliebig empfunden worden sein, sondern hätte auch geradezu auf ein Erkalten der durch das Abkommen über Asien freundlicher gestalteten englisch-russischen Beziehungen schließen lasten. Dann aber sind es auch die verwandschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Höfen, denen man bei dieser Entrevue Rechnung trügt. So befinden sich in Begleitung König Eduards seine Gemahlin und Tochter, während der Zar nicht nur von der Zarin und seinen Kindern, sondern auch von der Zarin-Mutter, seinem ________
Bruder Michael, seiner Schwester Olga und seinem Schwager, I |n ben Petersburger Morbenblättern die Führer der herbem Prinzen Peter von Oldenburg begleitet sein wird. ™------- P-7'sich u k vuwuuuivuvuhv —.......—----
Dennoch dürften Staatsvisite und familiäre Ge- Rechten spricht sich gegen die Entrevue aus, wen Rückersatz, so daß Klage von Frankfurt erhoben wurde. Alsfeld (bräche nur den kleinsten Teil der beiden Begegnungstage sie die Gefährdung der löOjährigen russisch-deutschen Freund- stützte seine Weigerung daraus, daß der Ehemann Ritter seine ernnehmen; in der Hauptsache werden sie politischen Er- schäft zur Folge haben könnte. Sein Parteigenoffe Mara- Frau böslich verlassen Albe, mithin
örterunaen Vorbehalten sein Darauf weist die Zusammen- kow befürchtet eine Abenteuerpolitik, einen ruffisch-deut- auf den Erwerb und Verlust des unterftübung3roDbnftbed sei.
fefretär des Auswärtigen, Sir Charles Hardinge und der Krupensky von der gemäßigten Rechten tritt daffir em, ^i, mit ihrem Manne zusammenzuleben, wenn dieser in englische Botschafter in Petersburg, Nicolson, im Gefolge daß die Annäherung nur friedliche Ziele verfolge, unö genügenber Weise für sie sorge. Der Provinzialausschuß gab des Zaren der Ministerpräsident Stolypin, der Minister spricht sich gegen eine etwaige Bedrohung anderer Staaten ^^^ge statt.
des Auswärtigen Iswolski, und der russische Botschafter aus. Der Oktrobisteiifuhrer Gutschkow memt, es sei zweck- die Ehefrau des Taglöhners Hemrich Uebener zu Hirn-
in London, Graf Benkendorf. Das hätte nun, nachdem mäßig, sich einer offenen Aussprache zu enthalten. Der 5ach mußte von .dem Ortsarmenverband Frankfurt Enaland und Rußland sieh über Persien, Afghanistan und links stehende Oktobrist, Vizeprastdent der Wehrkommiffton am. Mam unterstützt werden Sie hatihren Mann verlassen, LLHWZT'ZUZWZ\s*ibSBSSäM Außerordentliches an sich, und die deutsche und österreichisch- spricht stey für die Entente der Kadetten uhrer von dem Ortsarmenverband Himbach, und erhob au, dessen
ungarische Diplomatie könnte getrost gute Miene dazu jedoch nur soweit aus, als es die ruffttAen ^znrereffen ng Klage. Der Vertreter des Ortsarmenverbandes Him- machen, wenn nicht an der Entrevue von Reval auch Fach- erlauben. Der Pra,ident der Reichsduma, Chomfarow, ve-16a^ mad)tc geltend, daß Uebener gar nickt den Unterstutzungs-
leute des Heeres und der Marine teilnähmen. So wird grüßt die Annäherung zwifchen England und Rußland als in Zimbach besitze, da er schon jett Fahren.in Arbeit
König Eduard nicht nur von dem britischen Marineattachee ein Friedenspfand und sagt wörtlich: Wir wollen best- in sRommeIbau^cn ftebc, unb nur befud^nietfci nac^^mbad) fomme.
in A Pettrsburg begleitet sein, sondern auch von dem nachbarliche Beziehuiigen mit Deutschland unterhalten. Aus Frankfurt behauptete icdoch, baß er reden Abend dor hm zurück-
V°r^v^ung b°r °ng isch-n Ma- einem ckwa^ü In d-rdb-u^-^-vn^
LLichlkßlich ber verlief- rett halb di- L° a.s unb°gr-ind°i k°st-n!«,ig -ura----wi-s-n wurde, dunklen Mission in Petersburg weilte-, zwei Deutschen- sein würde. Abweichend hiervon setzt der größte Teil der
hvsychen Zeremonlelt- bedingt und lleß-, zumal Baron der Lonlg f ab be6r 6ritif cf)enhamen im Zusammenbang mit einer Regierungslnaßregel
Frederrls gemäß seinem hohenAlter leditzlich eine r-prasen- dem^3°"»Marschallstab beschen aus der Zeit des Ministeriums Finger (189<) zur Stühe tatioe Stellung einnimmt und Marineminister Dikow kurz Armeezu uoer cy Satter Wilhelm — Lffinös und Begründung seines Vorgehens heranzuziehen für gut vor seiner Lerabschieüung steht, nutzt bai:auf Sa,(er Sg bmi 6=i 6efUnben 68 dies in einer Mise, die, soweit ,.e
UUeßen, da« Rußland wirklich g-n-lgt istnochüber^den werd hierzu m«gt Jahres den Mar- mich betrifft, als völlig verfehlt und unangebracht be-
Rahmen seiner Verständigung mit^ England hmaus in | Be^uch^rn merbe I zeichnet werden muß. Soviel ich aus den nammerverhand.
lungen ersehe, hat sich der Herr Abgeordnete ja nichts weniger als genau orientiert gezeigt in Dingen, über die er sich leicht besser hätte unterrichten können. Meine Wenigkeit hätte er aber sicher aus dem Spiele gelassen, ivenn er sich vorher über meinen elf Jahre zurückliegenden Fall, über dessen Entwickelung und schließliche, mich durchaus befriedigende Erledigung, vor allem aber auch über meine Gesinnung und mein inneres Verhältnis zu den von ihm angegriffenen Herren der Regierung auch nur ein bißchen vergewissert hätte. Trotzdem mir Herr Bähr eine ganz und gar unbekannte Persönlichkeit ist, und seine besondere „Parteirichtung", für die er mich reklamieren möchte, mir ebenso in tiefster Seele widerstrebt, wie jeder geistlos-draufgängerische, nur partikularistisch interessierte und beschränkte Raditalismus, trotzdem hätte ich den allzu prg» los mit Gründen, Namen und Personen schaltenden Herrn > Interpellanten gerne eines besseren belehrt. Ich hätte ihm erklärt: 1. Ich persönlich bin den von Ihnen angegriffenen Ministerien nur dankbar dafür, daß sie mich nie und in feiner Weise frühere politische Mißhelligkeiten nachträglich entgelten ließen. 2. Jrn Gegenteil: obwohl ich aus meinem Herzen nie eine Mördergrube gemacht habe unb mir nun einmal das Odium anhing — ohne zureichende innere Grunde — Ihrer „Parteirichtung" anzugehören (siehe oben!), habe ich doch stets die wohlwollendste Behandlung in meinen dienstlichen Verhältnissen und die außerordentlichsten Förderungen in wissenschaftlichen Bestrebungen erfahren. — Ti^-s öffentlich zu erklären, fühle ich ein begreifliches Bedürfnis, und ihm geschieht hier Genüge, selbst aus die Gefahr hin, daß die Herren von jener, in der hexischen Kammer so absonderlich vegetierenden „Parteirichtung" mir nun | mit dem schrecklichen Vorwürfe kommen, den sie kennen;
ich wollte „einen Orden haben", d. h. den Regierenden schmeicheln. Nein! Nicht nur zur sogenannten Opposition gehört Mannesmut, — im Zeitaller des wortreichen Parlamentarismus, der entfesselten Herrschaftsgeluste umschmeichelter Massen, der weltbürgerlich ausschweifenden oder kirch- turmspolitisch beschränkten Demagogie gehört zu einem Geständnisse, wie ich es hier abzulegen mich gezwungen sehe, auch etwas, das mehr und besser ist, als der langst billig gewordene Männerstolz vor Kvnigsthroiien ot.v Ministersesseln. Auf jeden Fall nehme ich für inic, ba« Recht
3. den im Großherzogtum Hessen gewerbsmäßig Viehhandek betreibenden Personen eine Buchführung über Ab- und Zugang, über Wohin'? und Woher? ihrer Viehbestände aufzulegen.
Langsdorf, zu Pfingsten 1908.
______________________Kühler.
Provinzial-rlusfchiitz der Provinz Oberheffen.
L Gießen, 6. Juni.
Am 27. September 1907 sand in Annerod Genieinde-s r a t s w a h l statt, aus der Friedrich Dörr mit 90, Kaspar Wehrum mit 63 und Wilhelm Haas mit öl Stimmen als gewählt hervorgingen. Gegen das Wahlergebnis wurde von verschiedenen Wählern deshalb reklamiert, weil die zivci letztgenannten nicht, wie dies gesetzlicher Bestimmung gemäß erforderlich war, dem höchstbesteuerten Drittel anachörten. TaS Großh. Kreisamt Gießen beanstandete aus dem gleichen Grunde die Wahl und legte die Akten dem Kreis- ausschuß deS Kreises Gießen zur Enlscheidiing vor. Dieser erkannte dahin, daß die Wahl des Kaspar Wehrum und des Wilhelm HaaS sür ungültig z»i erklären und an deren Stelle die Wahl des Philipp Hammel VI. und Wilhelm Hamniel III. (der beiden, die die nächsthöhere Stimmenzabl erhalten hatten) zu bestätigen sei. Gegen dieses Urteil legte der Anwalt des Kaspar Wehrnm Rekurs an den Provinzial-Auöschuß ein, indem er dabei die Auffassuna vertrat, daß nach dem Gesetz eine Neuwahl zu veranlassen gewesen wäre, die wohl ein anderes Resultat ergeben hätte, als eS nach beim KreiSausschuß-Urteil der Fall fei. Der Prooinzial-Ausschuß wieS heute den Rekurs als unbegründet zurück.
Die Sache: Teilung der gemeinschaftlichen Gemarkung Ober-;


