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Für Politik in Vertretung verantwortlich: P. W i t t k o.
vorliegende Bericht ging uns von Frankfurt a. M. zu.
Red-
Handel
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hiesigen Gesangverein
in Klasse BII der
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unter der allgemein cingetrelencii Türrc. Prima Milchkühe, die zahlreich am Vlarkl waren, wurden für die Badeorte statt begehrt und behaupteten ihren hohen Preis, sonst war in Kühen langsames Geschält bei weichenden Preisen. Tiere aus dem Bezirk Stüüel, die mit Der Bahn hier angekommen waren, wurden wegen Seuchengefahr vom Markt ausgeichlosjen. Tic Verkäufer werden
th. © i e ü e n , 8. Juli. Ter gestrige Rindviehmark hatte einen Auftrieb von ca. 1200 Stück Großvieh, 280 Stück Jung viel) und 250 Kalbern. Tas Geschäft lut im allgemeinen fehr
Meteorologische Beobachtungen
der Ltation Gienen.
** Neue Fern spre, möglichst frühzeitiger Inangriffnahme der Arbeiten zum weiteren Ausbau der Fcrnjprechanlagen ist eS erforderlich, das; die Anmeldungen neuer Fernsprechan- Schlüsse spätestens bis zum 1. August den .kaiserlichen Tele- grapbenanstalten vorliegen. Verspätet angcmeldcte An- tchlnsse, die infolgedessen außerhalb des Bauplans nur mit Mehraufwendungen B. durch besondere Entsendung einer Baukolonne usw.) hcrzustellen sind, werden in dem laufenden Bauabschnitt nur dann ausgeführt, wenn die Antragsteller zu den entstehenden Mehrkosten einen Zuschuß von 15 Mk. leisten oder ivenn diese Mehrkosten den Betrag von 50 Mk. übersteigen, den wirklich aufgewendeten Kostenbetrag
Stelle kann die Hälfte Organ istendienstes verbunden
werden. Tie mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer- stcllc an der Gemeindeschule zu Sichenhausen. Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden.
** Neue Fern s pre ch an schlü sse. Im Interesse
Älciuc Tagcochroutt.
In SUauhönt (ClDcnbucg) iit ein ituiD nach dem Genuß um rei’ev Stachelbeeren gestorben. Zwei Geschwister von ihm sind lebensgeiährlig erkrankt.
In 'Mödling bet Wien stürzte der Militär-Akademiker Naliniovskt, bei dem Ver|uch, einen 3 d) m e 11 e r 11 ng zu langen, and dem F e n st c r des 3. Stockwerks der Munär-Akadenne in den Hof und war aut der Stelle tot.
62.60 63 00
96 10 89.85
95 40 148 90
51 3U 86.80 65.70 96.85
9. Preis, eine kostbare silberne Schale nebst Ehrendiploin, zucrkannt. Dec Gesangverein erreichte in diesem Wettstreit die gleiche Punktzahl tvie der Gesangverein .Liederkranz"- Hungen, dec den 8. PcetS erhielt. Bei der scharfen Sion» kurrenz ist c5 für unseren Verein, dec aus lautet- Bauern besteht, doppelt ehrend, sich zu den preisgekrönten Vereinen zählen zu dürfen, zumal tue Uebnngszeit für das Wettsingen in die so anstrengende Heuernte fiel. Hut ab vor diesen Bauern, die seither von früh bis spät mit Sense und Rechen in der Hand schwitzten und dann abends noch 1—2 Stunden sangen.
R.-B. Darmstadt, 8. Juli. Ter Ceniorchef der hiesigen bekannten Hofmöbelfabctk Ludwig Alter ist gestern, wie schon kurz gemeldet wurde, 62 Jahre alt, an den Folgen eines Herzleidens gestorbcn. Tie int Jahre 1871 von Herrn Ludwig Alter als einfaches Tapeziergeschäft gegründete Firma hatte sich durch die umsichtige Tätigkeit deö Verstorbenen zu einer der ersten Möbelfabriken Deutschlands cmpocge- schwungen, die auch auf der hessischen Landesausstellung durch eine Reihe hervorragender Arbeiten vertreten ist.
Mainz, 8. Juli. Geh. Justizrat Slotac Dr. Karl B raden ist gestern abend nach kurzem Krankenlager im Alter von 78 Jahren verschieden. Der Verstorbene ist in Büdesheim geboren, int Jahre 1865 kam er als Notar nach Pfeddersheim, 1868 nach Oppenheim und im Jahre 1882 nach Mainz, woselbst er bis zu seinem Tode als 9lolat- wirkte. Am 1. August sollte er in den Ruhestand treten. Ter Ver-
Teiefoniscfte Kursberic.ite
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr und Industrie, Giemen.
Frankfurter Börne, 9. Juli, 1.15 L'hr.
storbene erfreute sich in weiten Kreisen und bei seinen Kollegen großer Beliebtheit. Erst kürzlich war ihm vom Landesfürsten eine hohe OrdenSauSzeichnung verliehen worden.
? Krofdorf, 7. Juli. Lebrer Frifchholz hierfelbst hat in diesen Tagen zu Koblenz die Prüfung für Mittelschullehrer abgelegt und mit gutem Erfolge bestanden. ~
(!) Naunheim, 7. Juli. Die Lehrer des Schul - aufs ichtSbezirkS Rod heim a. d. B. waren hier gestern zusanimengekommen. Die Konferenz wurde durch Kreisschulinspektor V ö m e l - Rodhenn geleitet. Aus der Tagesordnung stand eine Lehrprobe ,5)ic sechste Bitte*, gehalten durch Lehrer DonSbach mit den Kindern der Oberstufe und ein Referat .Der erziehliche Unterricht", zu dem Lehrer Neumann dahier bestimmt war. An beide Arbeiten, die mit großem Beifall ausgenommen wurden, schloß sich eine lebhafte Debatte an. Wie überall, so ist auch hier in unserer Gegend die Zahl der Schulklaffen in stetem Steigen begriffen. Im Bezirk bestehen zur Zeit drei vierklassige Schulsysteme: Rodheim, Waldgirmes und Naunheim, vier zweiklafsige Schulen: Bieber, Fellingshausen, Hermannsiein und Königsberg und zwei einklassige Schulen zu Crumbach und Frankenbach, welch letztere mit Herbst gleichfalls zwei Klassen erhält. Dem Jnspektionsbezirk gehören 22 Lehrkräfte an, darunter eine Lehrerin.
♦♦ Kleine Mitteilungen aus Hessenundden Nachbarstaaten. Bei einem nächtlichen Wagenunfall bei dem Toi'e Wehrshaujen wurden sämtliche Jnfasfen auf die Straße geschlendert und mehr oder weniger verletzt. — In Laasphe iuurbe in einem Steinbruch ein Arbeiter namens Preis durch einen zu früh losgegangenen Sprengfchnß so schwer verletzt, daß man ihn sofort nach Marburg in die Klinik bringen mußte. — In Berleburg starb ein 8 jähriges Mädchen infolge des Genuiies unreifet Stachelbeeren. — In H ö ch st a. M. wurden in der leisten Nacht drei Einbrüche m die Stationshäuser der Kleinbahn Höchst» Königstein ucuibt. Tie Täter 'auden ledort kein 0>eld.
ihüvcrjität5s=2iad>rid)ten.
9)1 ar bürg. Wie die „Hochschulkorr." erfährt, ist für das durch den Tod des Professors Ludwig Busse erledigte Crbmariai der Philosophie an der Universität H a 11 e a. S. der hiesige a. o. Professor Dr. phil. Paul Menzer in Aussicht genommen. Er Hai dem Vernehmen nach den Nus angenommen.
— In Berlm starb der Orientalist Pro'. Dr. Eberhard Schrader im Aller von 72 Jahren. Er habilitierte sich 1862 in Zürich als Prwatdozent und wurde dort im folgenden Jahre ordentl. Professor der Theologie. In gleicher Eigenschaft wurde er lb7u nach Gießen, 1873 nach Jena und 1875 nach Berlin berufen. Tort trat er jedoch zur phtlol. Fakultät über. Schrader, der auch Mitglied der preuß. Akademie der Wissenschaiten war, hat sich durch Forschungen au' dem Gebiete der Ketlrnschnslen bekannt gemacht. Sen mehr als einem Jahrzehnt war der Ver» eioigte bereits von feinen Verpflichtungen als akademischer Lehrer wegen Krankheit entbunden.
— Bcr Brüsseler /Boniteur* publiziert einen königlichen Erlaß, wonach an der Universität Gent der nredizitufchen Fakultät cm „Institut sup6rieur d’Edacation physique“ angcgliebert wird, das berechtigt ist, den Titel emes Lizeultaien und „Doktors der p h y 111 ch e n Erziehung" zu verleihen. Dieses Spezialstudtum niiiiaßt Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers sowie verichledene technische Ziveige, die geeignet sind, die verschiedenen körperlichen Sporte und Spiele auf wi||enscha'tliche Grundlage zu stellen.
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In einem ganz tlcincn itiücn Rest hoch oben auf dem Thüringer Lsald Richt einmal Arzt und Ylpotbcter unö da. — Wenn Sie aber traut werden? — I wo doch — krank, höchstens mal erkalten, wie dao in der Sommerfrische ithon vorlonum. Aber da nehm ich einfach meine alten heuen Favo achte Sodener Mineral BasuUen, von denen ich zwov Lchachietn im Koner habe, und keine Erkältung taiui nur was anbaben. naijö ächte Sodener kaust man für ho Vienma in jeder Apotheke, Drogerie und Mtneralwasscrhdlg. Lhv*,«
Sport.
T. Gicßcner R e g a 11 a.*> In jeder Hinsicht vom^'chön- sten Wttter begünstigt, sand hier die 8. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes statt, die sich eines^außer- gewöhnlich zahlreichen Besuä>es der Bevölkerung und vieler Sports freunde zn erfreuen lxiiie. Zur Borsei.r war am Samstag abend Begrüßung der auswärtigen Ruderer, wobei die gutspielcnde Xa pelle der hiesigen Feuerwehr konzertierte. Am Sonntag vormittags 8 Uhr wurden zu 4 Rennen: Anfänger-, Junior- und erster Dierer, sowie Senior Achter, Vorrennen abgehalten, da hierzu über die startende Zahl — 3 — gemeldet waren. Tie hiesige „Hassia", welche mit ihren wackeren Junioren und vielverspreckwn- dcn Anfängern 6 Vierer und den gemischten Achter beseht l-atte, konnte nur im letzteren gegen Mainzer „Fortuna" mit 3 5 Sek. Vorsprung in 6 Min. 42 Sek. Sieger bleiben. Im ersten Senior- Vierer unterlag „Hassia" im Vorrennen gegen Mainzer „Fortuna", im Anfänger-Vierer im Vorrennen gegen Frankfurter „Amicitia", im Junior Vierer im Vorrennen gegen Offenbacher „Germania", gegen dieselbe im Hauptrennen beim dritten Senior-Vierer, sowie beim Hauptrcnnen im zweiten Senior-Vierer gegen Frankfurter „Amicitia" und im Trost-Vierer gegen Mainzer Ruderklub 1903 und £ffcnbadxt „Germania". Im Gastvierer siegte Offenbacher „Germania" gegen Mainzer „Fortuna" und Frankfurter „Borussia": „Germania" gewann weiter den Junior-Einser gegen Frankfurter „Borussia". Den Tamenpreis (1. Senior-Vierer) holte sich Franksurlcr „Alemannia" gegen Mainzer „Fortuna". Tie Frankfurter „Amicitia" errang weiterhin den 9lnsänger- und Junior-Vierer gegen Offenbarter „Germania". Der Senior-Achter wurde, eine Beute der Frankfurter „Borussia", welche als Gegner die Mainzer „Fortuna" hatte. In dem 1. Vorrennen wurde Frauksur.er ,,Alemannia" distanziert und int 2. unterlag Offen bacher „Germania" gegen „Borussia". Rach Schluß der auf die harmonischste Weise in allen Teilen verlaufenen Regatta nahm Herr Krailing von der bie)igen_ Rudergesellsckstlft, welcher sich in Gemeinschaft mit den Herren Stöver, Schlüter, Leib, Hochstatter und Wehn in die Elwenamter teilte, die Preisverleilung, worauf her 1. Vorsitzende des Süddeutschen Ruderverbandes, Herr üäspar Zimmermann, feinen Dank allen Beteiligten für das gute Gelingen der Regatta und insbewndere den so reges Interesse an dec Fortentwickelung des volkstümlichen Rudersports nehmenden Festbesuchern abstattete. Einen herrlichen Anblick bot die am Abend erfolgte oenetianische Ausfahrt, wobei ter hiesige Turnverein Pyramiden stellte. Am Montag morgen vereinte die noch anwesenden sremten und die hiesigen 'Jhiterer ein feuchlsröl)- l ich er Frühschoppen auf dem Festplatz, welcher sich auf ter schön gelegenen Smmrzschen Bleiche bcianb; am Rachmittag folgte daselbst ein Volksfest, welches, noch durch eine Reihe höchst origineller Waiserspiele verschönt, den Abschluß tes für die hiesige „Hassia" so ehrenvollen Festes bildete.
*) Verspätet, da ter die Regatta veranstalcende Verein cs für unnötig gehalten hatte, uns zu t>?r Regatta cinzulaten. Der
erstatten.
•• Landw. Studienreise nach Holland. Am Dienstag, den 7. Juli traten 3 9 hessische praktische Landwirte unter Führung des Sekretärs der Landwitt- schaftskamrner, Dr. Hamann, eine Studienreise nach den Niederlanden an. 'Die Reise hat zunt Zweck das Studium der holländischen Viehzucht, des Ackerbaues, Obil-, Gemüse- und Gartenbaues und führt nach den Provinzen Groningen. Friesland, Nord- und Südbolland. Lolche Reisen sollen unseren Landwitten Gelegenheit geben, andere Verhältnisse kennen zu lernen und das dort Gesehene, soweit möglich, im eigenen Betrieb nutzbar anzuwenden.
• • Die Prüfung im Huf beschlag haben bestanden und sind demgemäß berechtigt, den Hufbeschlag auszuführen: Karl Alles auS Gambach und Gust. Böck auS Unter-Lais.
**PostunterbeamtcnvereinGießcn. Tas am Samstag und Sonntag veranstaltete Sommer- und Gartenfest; auf der Schonen Aussicht verlief bei gün ftigem Wetter recht gut; alle Plätze waren so stark besetzt, daß die Leute zum Teil sich mit Stehen begnügen mußten. Ganz besonders erfreute den Verein der Besuch des Post direktors Schäfer nebst Fcnn tte, des Telegraphendirektors .Hagemann und des Postinspektors Bastian. Auch der Post- nnterbeamten-Verein Wetzlar war erschienest. Durch einen Eröffnungsmarsch, von der Kapelle F. Bauer ausgesiihrt, wurde das Fest eröffnet. Sodann begrüßte der 1. Vorsitzende, Ober-Postschaffner K. Frees, die Gäste durch eine kernige Ansprache, welche mit dem .Hoch auf Staatssekretär Krätke endigte, hierauf folgten Kinderspiele, Wursischnappen, Sack' laufen, Ballspiele usw., zum Schlüsse wurde das Lied „Deutschland, Deutschland über alles" gesungen. Sodann wurde bei Tanz, Aufsteigen mehrerer Luftballons und Preis schießen der Mittag in gemütlicher Weise beendigt, des Abends sand eine Beleuchtung des Gartens und eine Lam pionpolonäfe statt. Jeder Anwesende fühlte fich wohl unter den Stephansjüngern, die es verstanden hatten, ihrem Fest einen guten und geschmackhaften Verlauf zu geben. In recht gemütlicher Stimmung zogen alle in später Stunde nach Hause. Am Montag abend fand die Preisverteilung statt, die ebenfalls sehr schön verlief.
•’ Lindenblüten. Tie Linden stehen jetzt in voller Blüte. Gar lieblicher Duft strömt von ihnen ans, der die fleißigen Bienen zum lekeren Mahle einladet. Lindenhonig ist besonders geschätzt und der Imker begrüßt in diesen Tagen den Hellen Sonnenschein, der das emsige Einsammeln der süßen Kost sehr freundlich begünstigt. Geschäftige Menschenhände pflücken die Blüten, um sie im Bedarfsfälle als Heilmittel zur Hand zu haben. AuS ihnen bereitet man den bekannten Lindenblütentee, der schweißtreibend, magenstärkend und krampfstillend wirkt. Als bewährtes Vstttel gegen Husten ttnd katarrhaliche Zustande findet er ebenfalls gerne Verwendung. Die Lindenblüten fammelc man jetzt, befreie sie von den lederartigen Deckblättern, trockne sic an luftigem, schattigen Ort und verivahrc sie in gutschlicßendcn Büchsen oder Kästchen.
* * In Amerika gestorbene Hessen. Kaufmann David Kahn aus Rimbach, 70 Jahre alt, zu Chicago. — David Wallach aus Alsfeld, 83 Jahre alt, zu San Francisco.
x Großen-Linden, 7. Juli. D-er Turnverein errang bei dem Riegenturnen aus dem Gaufest zu Lich den 3. Preis und beabsichtigt diese Riege auch auf dem deutschen Turnfest zu Frankfurt am 19. Juli turnen zu lassen. Am 23. August findet die G a u t u r n f a h r t des Gaues Hessen hierher statt. In Anbetracht der günstigen Lage Großen- Lindens und der guten Lahnverbindung ist eine große Beteiligung des Gaues zu erwarten.
- n Rabertshausen, 7. Juli. Seit einigen Tagen ist die Straßenwalze auf der Strecke Rodheim — Rabertshauscn damit beschäftigt, aus dem seither fast ungangbaren Weg eine gute Straße herzustelleu. Leider will es nicht ganz gelingen, da an manchen Stellen der Untergrund sehr naß ist; hoffentlich wird durch ein späteres Rachwalzen auch diesem Uedelstand abgeholfen und nufere Straße den übrigen des Kreises ebenbürtig.
- n- Geiß-Nidda, 8. Juli. Bei dem am Sonntag in Büdingen veranstalteten Gesangive11streit wurde dem
fübciL Für Fettvieli fehlte e5 an Reflektanten aus den Groh. ftäbten. Käufer dafür war nur die Landkundschait aus denr Till- und Lahugebiek, die keine hoben Preise anlegt, so daß ein Rückgang der Preise sich bemerkbar machte. Der Mark! in Kalbern machte sich einigermaßen, da hier die Käufer für Bad-Rauheim. Wiesbaden :c. in da? Gelchäst cinqriRcn, wodurch leidlich gute Preise gehalten wurden. Ter Markt bljeb in Fettvteh und Jungvieh sowie in Milchkühen geringerer Qualität überständig.— Gehandelt wurden Kühe frischmelkend und betrugen das Stück: 1. Qualität 475—525 Mk. (einzelne besonders schwere Tiere bis 575 Mk.H 2. Qualität 350-420 Mk., 3. Qualität 27g-320 Mk. Junge Rinder und Stiere wurden abgegeben da4 Stück je nach Form und Qualität leichtere Tiere 120-150 Mk., schwerere Ware 160—200 Mk., Fettvieh wurde gehandelt der Zentner Schlachtgewicht Ochsen 79-82 Mk., 'ette Rinder 1. Qualität 73—75 9JIL, 2. Qualität 71—72 Mk., »ette Kühe 1. Qualität 68-69 Mk., 2 Qualität 65 - 66 Mk., Kälber 1. Qualität 74—78 Mk., 2. Qualität 65-71 Mk., 3. Qualität 57—63 Mk. — Aui dem gestrigen S ch ,v e i n e m a r f t waren 500 Tiere zum Verkauf gestellt. Der Markt litt wieder darunter, daß Tiere, die von anßerbalb nach Hesien emgefuhrt iverden sollen, eme_ iür den Handel kost- ptelige Quarantäne durchwachen müssen, wenn sie auf den 'Markt gebracht iverden sollen. Dte Gießener Märkte gestalteten sich 'rüher gerade iür den Einkauf von Schweinen dadurch überaus günstig für die Platt treibende Landbevölkerung, weil durch die Zufuhren von Ware auS Hannover usiv. eine gesunde 5lonfluxen; sich entwickelte. Dieser Zsettbcwcrb ist nun schon lange unterbunden und dadurch haben nie Gießener Schweme- märfte an Bedeutung iür die weitere Ibngebmig verloren. Mit dem Mangel an Konkurrenz ist auch die 2lu*3roah( erheblich geringer geworden und die Preisbildung des Rlarktes kann als Norm für den Provinchandel nicht mehr, betrachtet werden. E» wäre sehr zu ivünschen, wenn die maßgebenden Faktoren hier BZandel schassten durch Zulasiung Der freien Konkurrenz, wovon besonders der kleine Landwirt und Gewerbetreibende aut bem Lande, der ebensalls Schweinemast betreibt, Vorteil hätte. Nächste Mattt- tage am 2 1. unb 2 2. Juli d5. IS., am zweiten Tage auch Hrämenvarft auf QswaldSgarten.
wh Gießen, 9. Juni. K i r s ch e n m a r k t. Trotz der recht > erheblichen Mengen Kirschen, die gestern besonders aus der Wetterau auf unfern Markt gebracht wurden, war der Preis ver-
7. bis 8. Juli = 4- 17,6 ° C.
7. , 8. „ =4- 13,4 ° C.
Ein Ausflug nach dem irtönen Weilburg bietet (Melcgenbci:,
kn°W°.^ Gewerk-Ausstellung
hälliiismäßig hort. Tie einheimischen Händler, die in langer Reibe ihre Verkaufsstände auf Oswaldsgarten eingenommen hatten, nahmen für das Pfund der süßen Ware 25 Pf. und ließen nur bei größerer Abnahme höchstens 2 Pf. am Pfunde ab. Die '23erfüllter, die von auswärts gekommen waren, um ihre eigene Ernte zu Geld zu machen, hielten mit den Gießener Händlern gleichen Preis, fodaß der Kirschenmarkt billige Kirschen nickst gebracht hat.
4)4°/. rass.ätaatsaul. 190.) 4;a" „ japau. Staatsanleihe 4 y0 Couv. Türken von 1UU3 Türkeulose......
1% Griech. Mouopol-Anl. . 496 äussere Argentinier . du/0 lleukauer . . . 4 >iu/, Chinesen . . . .
Aktien:
Airchliche Nachrichten.
jsraciiiifü}e Reiigioiisgemcindc. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag den 11. Juli 1908:
Vorabend 7.45 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr. Schriftcrklärung.
SabbatanSgang 9.35 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
Gotterdicnst.
Sabbatieier am 11. Juli 1908:
Freitag abend 8.00 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 9.35 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.
Anerkennen aber muß man, daß sämtliche an den Markt gebrachten Früchte schön ausgereist und von vorzüglicher Qualität waten.
L i m b u r g a. d L a h n , 8. Juli. Fruchtmarkt. Durch- ■ chnittspreis pro Malter. Roter Weizen (naiiamfrtci) 17,30 Mk* weißer Weizen 00,00 Mk., Korn 14,20 Alk., Gerste 11,00 Mk., Haler 7.50—0.00 Mk. nach Qual., Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln 5,60 "Mk.
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die 'Idatc nach Kirchham und vanau z»i Vlarkt bringen, wo die hessischen Einkäufer zur Stelle sind. — -ter Handel m Jungtieren <—Sl zur Zucht unb Mast zeigte das gleiche Gesicht wie der mit Milch • l£3
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