100 Silben.
1. Preis: Marie Friedrich, Darmstadt; Velene Niebel, Kassel; Ad. Maichle, Hadamar; Heinr. Schwing, Weilburg.
2. Preis : Fr. Schmidt, Sinn, verein Herborn; Georg Seibert, Babenhausen; Karl Beck, Babenbausen; Will» Kneip, .^ranf- surt a. TL, Nordend; Clio Kirftem, Gießen; Klante, ^srmL. Willi Altwein, Höchst; Alb. Marse, Wiesbaden, Klub; Otto Arnold, Gießen, Ak. Verein; Karl Seikrilt, Sachsenhauien; Herrn. Rosenfeld, Frankfurt a. M., Nordend; A. schick, Franlsurt a. At., Nordend; Herrn. Latusch, Sachsenhausen.
3. Preis : Heinr. AlthauS, Gelnhausen; Menirao IaHer. Frank- surl a. TL; Valentin Ulbrich, Sachsenhausen; Ad. Fuhrmann, Bad Bildungen; Karl Hundt,',' ; -Li’.lg. -raaden,
Weilburg; Heinr. König, Darmstadt; L. Kraner, Tainenocrem .Frankfurt a. M.
Lobende Anerkennung: Hanfi Reichel, Frankfurt a. DL, Rord- end; Emma Branckmonn, Tlarburg; Paul Cramer, Sachsen- Hainen; Ferd. Brod, Frank'urt a. TU Nordend.
120 Silben.
1. Prei»: Adolf Kuper, Biebrich a. Rh.; Minna Schußler, Homburg v. d. H.; (5onrad Lauterbach, Sachsenhausen; Elisabeth Pseifier, Homburg v. d.H.; Cito Laubsch, Frankfurt a. M.-Sachjen- hausen ; Aug. Heuser, Sachienhauien; Hcmr.Kuhl, Marburg; Adolt Michel, Bad-nyausen; Georg Schäler, Höchst; Josef Krämer, atant- hirt a. M.-Bornheim; Wilh. Kegel, Dillenburg; Aug. Lrxleden, -badcm
2. Preis: Ernst tzölzel, Gießen; He,nr. klein, Babenhauien; Heinr. Lehmann, Wiesbaden; W. TlüUer, Herborn; Gg. Ale,sier, Frank'urt n. M.-Norüend; L. Bernhard:, Kassel; Karl Pagenbach, Marburg; Willi Kemmelwaer, Kasiel; «. Crtmonn, Herborn; Job. Klmgelhöier, Marburg; Zoh. Krauß, Worrnfi; W. Muller, Kastel; Jos. Erb, Wiesbaden; Heinr. Fendi, Babenl-auscn.
3. PrerS : Wilh. Zimmer, FranNurt a. M.-Bomheiiii; Aug. Pape, Gelnhausen; Aug. Aerger, Frankfurt a. TL - Bockenheim; Emil Herschnuig, Die»; Wilh. Gebhardt, Frankfurt a. M.-Born- heim; Decken, Wetzlar.
Lodende Anerkennung: Fritz Wolf, WorinS; Theodor Fung, Wiesbaden.
14 0 Silben.
1. Preis: Fritz Sauer, Wiesbaden.
2. Preis: Karl Kuschmanu, Herbon,; Karl Adlung, Frank- furt a. M.-Bockenheim ; E. Knödgeii, Fraukturl a. TL, pemnuercin.
3. Preis: Mmni Schüler, Frankfurt a. M.-Bockenheim; Karl Alberi, Wetter, Verein Marburg.
I Lobende Anerkennung: Fritz Woll, WormS; Theod. Jung, Wiesbaden.
160 Silben.
1. Preis: Clga Schenk, Tainenverein Frankfurt a. M.; Karoline Reichert, Damenverem Frankfurt a. TL
2. Preis: Auguste Wagner, Tanienverein Franlsurt a. M.
3. Preis: F. Wegner, pcrrenvereiu Frankfurt a. TL; Hch. Lauterbach, Frankfurt a. Al.-Sachienhausen.
Lobende Anerkennung: Ernst Wagner, Wiesbaden; Frida Krücke, Tamenverem Frankfurt a. M.-Bockeuheim.
180 Silben.
1. Preis: Marga Spannth, Tamenoerein Frankfurt a. M.; Hch. Becker, Marburg.
2. Preis : K. Müller, Mainz.
3. Preis: Karl Kreiling, Glegeu.
Lobende Anerkennung: Arno Raucher, Frankfurt a.M.-Sachfen- bansen; Angelika Albach, Voll Eß, beide Knrzjchrlstvereln Darm- stadt; Hugo pübschmann, Bockenheun.
2 0 0 Silben.
1. Preis: Otto Theiß, Wetzlar.
2. Preis: A. Todt, Wiesbaden.
8. Preis : B. Straßburg, Frankfurt a. M. - Sachsenhausen.
2 2 0 Silben.
( 1, Preis: E. Lischka, Gießen.
260 Silben.
1. Preis: Jakob Krast, Gießen.
‘ 2. Preis: J. Albrechi, Frankfurt a. M. • Sachsenhausen.
300 Silben.
1. Preis: I. Könnecke, Franksurt a. TL - Sachsenhausen. Wanderpreis.
Frankfurt a. Dt.-Sachsenhausen, 18l,/la. 2hm zunächst kam 'ber Gießener Verein, der 13'/,« Punkte erzielte.
Die Ergebnisse des Wcuichreibenü ,vare,» vorzüglich. Taö wird ond) dem Laien klar werden, ivenn man bedenki, daß die mit ersten Preisen ailSgezeichneten Arbeiten reinen Fehler ansivetsen bniltcn und die Fehlergrenze 3 von den Preisträgern überhaupt nicht überschritten werden Durfte. fCiu anderer Beweis für die LcistinigSsah'gkeit der Knrzschrist kamt darin erblickt werden, daß die bei dein Festakt gehaltenen beiden Begrüßungsansprachei, >iach- geschrieben ivnibcn und ihre Uebertragung und Vervielfältigung eine Stiuide nach Echiuß der Festsitzung fertiggestelit ivar.)
Ter Bundisvoritpenoe Bäit le i nahm dann das Wart zu einer Lob- und Dankrede auf Gießen, die bei den nod) zahlreicl) an- wesenden fremd,i, Gasten lebhane Zustimmung sand. Tann folgte ein amüsantes X'uitiPiel, das Den Au Yen Dvr Kurzschrift für die Untiuidciinni zarte i Beziehungen in ergötzlicher Weise dar tat und von den Mitwtrkcnden flott gejpiell wurde Gemeinsame Lieder, Kouzerl und znm Schluß ein flotter Bail bildeten den übrigen Teil. -
Aus Stadt und Land.
Gießen, 8. Sept. 1908.
•• Eine Sitzung dcS Provinzial» Ausschuss cs findet SantStag, 12. Sept. ds. Fs., norm. 9 Uhr beginnend, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Enteignung von Gelände m der Gemarkung Klein-Linden zur Herstellung von Schneeschutzanlagen. 2. Beanstandung der Wahl eines BürgernteislerS zu Rödgen, Kreis Friedberg. 3. Enteignung von Gelände für Die Erbauung eines Schul- Hauses zu Büdingen. 4. Enteignung von Gelände zur Verlegung des Bahnhofs Vtlbel.
s Langsdorf, <. Sept. Unter dem vorigen Bürgermeister unserer Gemeinde bestatid die Absicht, bie sogen. „W ienerS-Scheue r", die auf einer Ecke dev thraieii- grundstucks, des alten Ktrchhofs, dicht an der Ktrche steht, abzuretßetl und an ihrer Stelle ein neue» Pfarrhaus auszurichten, unterEinlegung einer gepfla st er i en Straße hinter der Scheuer des Kirdfenvorsiandsmttglteds Philipp Heinrich Köhler, Einzäunung des gesamten Ktrchen- grundstuas und Anlegung oevfelbeit als Zier- und Nutzgarten. Auch der Patron hiesiger Kirche und Präsident des Morienstifts zu Lich, dem Letzteren feit Jahrhunderten Bau und Besserung des Pfarrhauses obliegt, der Fürst zu SolmS-Ltch, ttahm Interesse an diesem Plan und nahm zu diesem Zivccke iclbvc eine Crlsvestchltgnng vor. Doch die Sache zerschlug sich wieder; die PartetltchkeU ivar starker als des damaligen Bürgermeisters Wille. Wie wir nun aber hören, so hat die Angelegenheit doch noch ein ziveck- cntsprechcndes Ende gejnnden. indem man nun beschlossen bat, die Wieners-Scheuer zu einem 0emeii £ ch j e n st a l l umzuwandeln, was im Interesse des in der Gemeinde so zahlreich vorhandenen Rindviehs <ioic ia die Viehzählung erweist nur nm Zustimmung zu begrüßen ist.
X EichclSdorf bei Nidda, 7. Sept. Gestern war für unfern Kriegeroerein ein Ehrentag. Zum Andenken an die 2 öjähr. Wiederkehr seiner Stiftung fand vor- mittags feierlicher Kiichgang statt, bei dem an Stelle des beurlaubten CrtSgeifilichcn, Dekan Fischer. Pfarrer Keller aus Neunkirchen im Odenwald die Festpredigt hielt, die einen tiefen Elndiuck auf die Versannnclten machte. 9iachmiktagS überreichte der Kreiürat des Kreises Scholten, Geh. RegierungS- ral Schönfeld die vom Kaiser verliehene Fahnenschleife,
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Ubelichte* Liicu-Induitrie Berliner ilandelsge* . . Darmstadter Baut . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diakonto-KoinmandiL . . Dresdner Bank . . . . hrcditaküen.....
Baltimore- und Ohlo- hieenlahn . . . . , Gottbardbahn.....
Lombard. Eisenbahn .4. oeaterr. Staatsbahn . . . Pnnee-Henn-Eisenbahn .
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Die Kindergediihin vorzüglich dabei u. leiden nicht in
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Tendenz: fest.
Bel der Rasenbleiche bewirkt kdijnich der Saueritmlder Luft iOsoii) das blendende Weiss and den frischen Geruch der "Wische Das Gleiche wird erreicht durch einlx- bes Kochen der Wische nut Augil, welch-, ebenfalls Oson entwickelt, hierdurch die Wische gleichseitig reinigt, bleicht und deeinfldrt. VoUstlndir ••IhstUlig’ Kein Reiben' Kein Chlor! Absolut unschldlicb undgefahrlosl Neueste Erfindens* Überall erhältlich Alleinig.
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Meteorologische DeoUachrungen
der Station Gießen.
210 (-r 2V3 1-p 197 |-r 201 (-H ZOO t— 200 (4- 196 v4- 193 i-f-
200 (4-
Teiefonieche Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteUt von dar Bank für Handel und Industrie, Giessen.
Frankfurter Höree, 8. September, 1.15 Uhr.
84.00
83.85 91.00
90.00 99.00
93.70
, 1 in 62.60
92.40 94.10
51.70 86.00 66.00
98.00
,c i m | o ii.” Komödie ut 4 Auizügen von Henry Bernstein. Freitag Den 18. Sept.: Zur Erinnerung an die Tlmiet Goeihe'S. Vierte Vorstellung: »Egmont.*
•> Antang, wenn nicht anders beinerkt, abends um 7 Uyr.
125 75 1X10U 2067s Mbi 1144» 2114» 2151»
94.90 103» 16H 50 128B0 239 90 K<5.40 1790- 147.25 204 00
12,8
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Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Plagdeburg Halle Leipzig Braunschweig Rostock Hamburg Hannover Düsseldorl
Höchste Temperatur ".'iieDriqilc
3H*/a Konsole . « . . öH do. . . . .
Hessen.....
3X*/e Oberhessen . . . üesurr Goldrente. . 4‘/t H Uesterr. bdbenente Ungar. Goldrente . .
den 10. Sepldr.: Zur Erinnerung an die Muller Goeihe'S (lüu. ToDeStag, 13. September 1908). Erste Vor- von B e r i i chi n g e n.' Freitag Den 11. Sept.: ,Vom 'andern liier.' SamStag Den 12. Sept.: .Vater und Sohn.^ Soimtag Den 13. Sept., nacym. bald 4 Uhr: ,Nora.' Aveads 7 Uhr: Zur ttrmiiennifl an die Mutter Gocihe's. Zweite i'or- ücllung: .Faust'. 1. Teil mit Prolog im Himmel. Montag den 14. Sept.: ,Vom andern User.' Iiensiag den 15. €epu: Zur Eimnerung an die Mutter Goeihe'S. Tritte Vorstellung: .loiquaie Tasfo.' 'Aiittivoch den 16. Sepldr.: Zum erfien Male:
beigefügt ist, ivie folgt: Weizen
woran sich eine gemütliche Zusammenkuntt am'chloß mit patriotischen Reden.
X M ü d e , 7. Sept Man Nagt über den scblechtcu Aus- all der dicsiährigcn Hühner iagd: das trifft für unsere umliegenden Feldjagden nicht zu. Hier ist kein schlechterer Stand wahrzunehmcn. Rur wird die Hühner: :gd erschwert durch die übcraus*verspätete rSetreidcernte, Nur die Hasenjagd berechtigt zu guten Ergebnissen.
C Bom Vogelsberg, 7. Sept Schlechte Land- wirrschaftsjahrc — gute Bicnenjahre lautet eine Zmkerregel, die in diesem Fahre aber nicht ;ulrifft. Werl für den Landwirt wie für den Bienenwirt die Witterung gleich ungünstig ist. Tie späten Schwarme, die es Heuer mehr wie jonfi gab, müssen gefüttert werden, sonst ^ehen sie ein. Ucbcrhaupl herrscht bei den Söllern Honig- armut, wie es ja der Verlauf des Wetters nicht anders erwarten läßt. War auch die Vortracht reichlich, die Nachtracht ist weniger wie ärmlich. Es muß deshalb auf den Bienenständen mehr wie in einem sonstigen Fahr gefuttert werden. Und hierzu ist gerade die beste, zuträglichste Zeit. Geschieht die Fütterung später, dann vermögen die Bienen das Futter nicht mehr gehörig zu verwandeln und zu oerdectcln, es wird dann schlecht, versäucrt und schadet den Bienen. Unter den Futtermitteln, die den Bienenhonig am nächsten kommen, verdient der Fruchtzucker aus der Zuckerfabrik Frankfurt a. M. besonderen Vorzug; er ist nach den Erfahrungeen vieler Imker und Kenner der beste und billigste Ersatz für Honig und wird gleich diesem von den Bienen aufgenommen und verarbeitet.
8Aus demOhmral,7. Sept. Ungewöhnlich hohe Preise zahlt man bei den jetzigen Grummclgrasverflcige- rungen für das GrummelgraS. Eft erreichen sie den Preisstand des Heugrajes, was bei normalen Verhältnissen nie der Fall ist. Das nimmt umsomehr Wunder, als die Heuernte vortrefflich gewesen ist. Tie seitherige, der Landwirtschaft überaus ungünstige Witterung bcoingte einen starken Verbrauch des frischen Heuvorrates, weil das Grünfutter durch Nässe und «alte nicht genügend nachwuchs. Dazu kommt der schlechte Ausfall des ^utterstrohcs, den die Sommerfrucht liefert. Tiefer schlechte Stand des Torr- futters übt auch bereit- seine hemmende Wirkung auf den Rindviehhandel aus; er stockt bei zurückgehenden Preisen. Tie Landleute haben die Ställe voll Vieh und müssen notgedrungen auf eine Verminderung desselben bedacht sein.
x Rodheim (Kreis Gießen,, 6. Sept. Heute feierte in der hiesigen Kirche der Zweig verein Nidda der Eo. Gustav Adolf-Stiftung sein ZahreSfest. Tas Torf hatte Festschmuck angelegt; auch Die schone, auf BergcS- höhe gelegene Kirche, die nut Andächtigen aus der Nähe und Ferne gefüllt war. Tie schöne neue Orgel, von kundiger ^and gespielt, und der Kirchengesangvercin mit seinen lieblichen, ungekünstelten, gut geleiteten Gesängen trugen zur Hebung der Andacht merklich bei. Tie Predigt hielt Pfarrer Reichert von Lber-Lais über 1. Kor. 15, öS, auf Grund dessen er redete „von der Arbeit des Gustav Adolf-Vereins, und daß diese Arbeit nicht vergeblich sei". Aus dem Jahresbericht, erstattet von dem Sekretär, Pfarrer Werner- Nidda, der auf Grund des Wortes Sir. 27, 28: „Halte Deinen Freund wert, halte ihm Glauben" zur Treue gegen den alten Freund unseres evangelischen Volks, dem Gu>lav Adolf-Verein, mahnte, ergab sich, daß die Einnahmen des Vereins um 20 Mr. hinter dem Vorjahr zurückgeblieben sind, dagegen der „junge Bruder" des Vereins, der Ev. Bund, allein im Kirchspiel Nidda eine Einnahme von gegen 200 Mark gehabt und der Frauenverein Mdda eine solche von 60 Mk. Zum Schluß begrüßte der Präsident des Vereins, Pfarrer Sauer-o^eiß-Nldda, die Versammlung und sprach allen beteiligten den gebührenden Tank aus. Die 36 Mk. betragende Kollekte wurde Der Gemeinde Rockenberg überwiesen. Das Pfarrhaus zu Rodheim hatte mit großer Gastfreundlichkeit seine Gäsle aiifgenonimen. Ter Himmel hatte schönes Wetter geschenkt; das Fest war gut gelungen und geii'ls; gesegnel.
Getreide-Wochenbericht
der Prcisberichtstelle des Teutschcn Landwirtschaftsrats vom 1. bis 7. September 1908.
Auch in der abgelausencit Berichlswochc haben ungünstige Wilterungöverhälluisse eine Emschiäukimg des mländischeu Angebots bewirkt, so daß eS bereits schwer fällt, die nach dem Auslande vcrkausten Tiengen zu beschaffen. Tabei bekunden die ausländischen Abnehmer für deutsches Getreide fortgesetzt reges Interesse und haben auch in den letzten ^.agen wieder manche Erwerbungen vorgenommen. In der Hauptsache handelte es sich dabei um Roggen, ivovon bereits ansehnliche Tiengen ihren Weg inS Ausland genommen haben, und and) in der letzten Woche sind große Posten zur Erfüllung von Exporlverkäuseii nach der Küste abgelenkt worden. Tie gleiche Verwendung landen die ivährend der ersten Tage der Woche in Berlin zur Andienung gelangten Roggenpartie». Fi» Weizen scheiterten größere Abschlüße bisher an der erwähnten Knappheit des inländischen Angebots und mußten Händler gegen ihre Erportverkäule ans Dem Berliner LieicrungSmarkte Deckung suchen. Tüt dem Mangel an in- landischem Weizen und der Belürchtuiig, daß die inländischen Qualitäten durch ungünstiges Ernteioetter gelitten haben dürften, hing cs zusammen, daß sich die Mühlen ivieder mehr für aufi- Kleberweuen interessierten, un
j'i Mk. höherer Preise, a B inländische Produkt n dingt, Bezüge von russischem und amertkanischeni Weizen m- schiedentlich eingeleitel wurden. In Gerste hält der Export nach Dem Westen, wo wesentlich höhere Preise jii erzielen sind, ivener an. Tie Beteilia»mg der Brauereien an, Einkauf ist immer noch iinbefriedigend. Ziemlich lebhaft gestaltete sich dagegen das Geschäft in rnsfifcher Fnttergerste, deren Preise weiter angezogen haben. A»ich Haier, der durch die Ungunst der Witterung noch ziemlich viel zu leiden hatte und v'.ellach noch am Schluß d.r Berichtfiwoche ans den Feldern lag, begegnete bei knappem Angebot stärkerem Interesse. 'Jlngeboten waren nur geringere Cnaludten, wahrend schwere helle Ware biSher nahezu fehlt. Umsage m Maifi sind nach wie vor tmbeöeiitenD.
Es stellten sich die Preise ’ür inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro looo ktr ie nach Qualität, wobei das Mehr ( + ) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche m
Canada E. B......171.60
Darmstädter Bank . . . 128.40 Deutsche Bank .... 239.90 Dortmunder-Union 0. . . 63.90 Dresdner Bank .... 147.00
Tendenz: fest.
am b.—7. Sepldr.
• .^.-7—
Ach was, nur den Kopf nicht hängen lassen!
Sic werden morgen ganz wohlauf fein und die Tour mu uns machen können, wenn Sie nur em halb Dutzend i>aN achten 2ubcner M"'trat Vanillen in heißer Milch nehmen. Tann tonnen Sie ia auch noch n paar lutschen, aber baiw imd Sie mornen auch wieder vollia in Crbnuna Da nebmee 2tc ich verlorne mich vor der Somincrreile immer ordentlich mit ,>avo -odener und kann Jbnen 'chon ri« paar ablafien 2m6 übrigen» gar nicht teuer — die Schach«! tonet nur 85 V'ennig, und man kann fie in allen Apotheke» Drogerien und l>lmrralroaiicrbant>lurmc!i haben. Xa* abmungen iedweder An weife man entschieden zurück.
Liverpool Tez. 169.15 (--- 1.90). Chicago SepL 150.85 (+ 5JO). Roggen: Berim eepL 174.00 (-f- 2^9). Hafer: Berlin Sept. 162.00 (4- 3L0) Mk.
Märkte.
Bleichen dach, 7. cept. Ter heutige Schweine- markt war nut mäßig beschickt, nut die nädjfllicgcnben Cne waren nut Jun^cieb rerittten, ca. IM ctud betrug der gmije Auftrieb. Händler icb.ien la't gäivihd). hie Beoölkeruiig hält mit dem Ankauf zurück, da die Kanosfeternte durch Dafi anbaltcabe Regri.iretter stark beemirächtigi zu iverdeii scheuu. Ber ^crmger Kau'lust waren denn die Dreife auch mittel. Ferkel un Alter von 6 Wochen wurden mU *>—24 Mk. verkann, 10 Wochen alte, ichwöchere Löu'c. mit 55 Mk. Fette Schweine gehen rasch ab, Lebendgewicht öu Pi. dafi P'und.
— Kartoffel markt-Bericht ©firn 7. Sept. 1N8. Köln: Tlagnum bonum Mk. 2 25—2^5. Frankfurt a. M : ,trübe, Kalierkrone Mk. 2.75, Weltwunder Mk. L50, Zruhroia : ?lt. ll annheim: iZrühe 'veiße. Kaiserkrone TiL 2jp, iZrühgelbe Mk. 2.75, Rosen (srühe- Mk. 2.50. Saarloutfi: ;T.c _______________________________________________.__ Spklplan -er vereinigten Zraichutter Siüöttbcatcr.
Opernhaus.
Mittwoch den 9. Sept, abends 6 Uhr: ,T»e Walküre.* Tonnerfitag Den 10. Sept.',: .Aida.' Freitag den 11. eepi, abends 6 Uhr; .Siegfried.' Samstag den 12. eepL: .Margarethe.' Sonntag den 13. Sept.: .Em Walzertraum.' Montag den 14. Sept-, abends 6 Uhr: .Götterdämmerung.' Xienlta^ den 15. September: .Violetta' (La TrariaU). Tllttwoch den 16. «ept.: .Ter Freischütz.'
rchauspielhaor.
Tlittwoch den 9. Sept.'-: ,iie Radensieinerin.' Toimerfiiag
eept.
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