bofl der Mizi loffen, sie hat den Champagner niib seine lklrinen Teufeleien gründlich studiert. Cie bot nicht, wie «non das so ost in der vorgenannten Operette sieht, einen unschön Betrunkenen, sondern stänkerte in einem solch liebenswürdigen Räuschchen, daß eS schließlich einem leid tun mußte, hier nicht „mitgemacht* zu haben. Hieraus folgte eine Telephon-Studie mit allerlei ungeschminkten Wahrheiten und eine köstliche Satire über Strauß' .Salome*. Ta der Beifall kein Ende nehmen wollte, gab dre Gizi n>ch eine Zugabe, bestehend in einer Reimerei aus d.e Schwächen der Männer.
*• Königlich Preußische Klassen-Lot terie. Die Erneuerung der Lose zur 2. Klaffe 219. Lotterie muß mit Vorlegung der Lose 1. Klaffe spätestens bis zum 8. d. MtS. geschehen sein. Auch muffen d:e Freilose zur 2. Klaffe gegen Rückgabe der Gewinnlose bis zum vorerwähnten Termin eingefordert sein.
8 Leihgestern, 6. Äug. Einweihung der Kirche. Am nächsten Sonntag findet die Einweihung der neuen Kirche statt. Die 3cicrüd)Ieüen bestehen 1. in einem fteftyug vormittags S'.r Uhr: 2. in der Uebergabe des Schlüssels am Portal der Kirche vormittags *J11 Uhr; 3. in dem daran sich anschließenden Festgottesdiensl mit Skihc der Kirche durch Herrn (supjLihicnoenten D. Petersen aus Darmstadt und 1. in einem musikalischen Gottesdienst, nack--- mittags 3*;» Uhr Bei letzterem taffen sich hören; der Kirchengesangverein Leihgestern, die i^efangoercine Lieder- kranz und Eintracht. Leihgestern: der Posaunenchor und gemischte Chor. Klein-Linden; Herr Gymnasiallehrer Müller-Friedberg (Orgel) und Herr Strauch-Friedberg (Sologesänge-.
(I Alsfeld, 6. Äug 2cr Landwirtscha ft- k a m m e r»A u s s ch u ß für Obcrhessen gibt soeben den Plan für eine diesjährige Kreis sch au bekannt. Dieselbe soll in der Zeit vom 12. bis 14. September in Alsfeld ab- gehalten werden und sich auf Z u ch l t i c r e <Pferde, Rinder, vLchkocine, Ziegen und Geflügel), Ackerbauerzeugnis sc, £ b st und Lb st Verwertung, sowie landwirtschaftliche Maschinen erstrecken. Tiere und Maschinen wer den auf dem Viehmarktplatz, das Geflügel in der Turnhalle und die Erzeugnisse des Ackerbaues in der Gewerbeschule Unterkunft finden. Mit der Ausstellung ist eine Prämiierung der besten Objekte verbunden, wofür .zahlreiche Geldpreise zur Verfügung stehen. — Tie Tierschau ist am 12. September. Es können dazu nur Zuchttiere aus den im Arbeitsplan für den Kreis Alsfeld angeführten Orte dis spätestens zum 20. Äug. an gemeldet iverden. Nicht ordnungsmäßig angemcldete Tiere sind von der Prcisbewer bung ausgeschlossen. Tic Anmeldung muß für eine bestimmte Klasse erfolgen. Formulare versenden der Land- loirtsckastskammer'Ausschuß. Beim Austrieb ist eine amtliche Bescheinigung vorzulegen, daß die Herkunftsgemartung zur Zeit seuchenftei ist. Bei der Preiszuerkennung iverden Gesundheit, Zuchttüchtigkeit, Leistungsfähigkeit, Form.nent- wicklung und Haltung ausschlaggebend sein. Selbstgezüchtetc Tiere erhalten bei gleicher Preiswürdigkeit den Vorzug. Sämtliche Preise werden zunächst nur zur Hälfte ausgezahlt: die Auszahlung der andern Hälfte erfolgt nach Jahresfrist gegen Vorlage einer Bescheinigung, daß das betreffende Tier noch innerhalb der Provinz zur Zucht verwendet wird. Für die Geflügelausstellung werocn den Mitglie- dern des Kreisgeflügelzuchtvereins und den Vertrauens- männcni der Landwirtschaftskammer Ausstellnngs - Programm und Anmcldebogen zugestellt. Tie Erzeugnisse des Acker- und Gemüsebaues lommen in 17 -klassen diejenigen des Obstbaues (Obstbaumpflege usw.; in 3-1 Klaffen zur Ausstellung. Anmcldeschlust hierzu 1. September. Tie Gruppe VIII (Landwirlfchaftl. Maschinen und Geräte) können nur Firmen aus dem Greife Alsfeld beschicken.
(r.) Alsfeld, 6. Äug. Tas am Sonntag hier ab- gchaltene Haupt- Preis- und R i 11 e r s ch i e ß e n verlief in schönster Weife. Um 2*/» Uhr bewegte sich der Zug nach dem Schießplatz, der Steinkautc. Während es nun bald darauf im Schützenhause um die Konkurrenzen der Ehrenfcheibe lustig knallte, entwickelte sich im Freien reges Leben und Treiben. Tie Tagesehrenscheibe vom Sonntag schoß Herr Hugo Klingelhösfer, derselbe erhielt ferner noch eine prachtvolle Ehrengabe in Gestalt einer Terrakotta-Figur. Am Montag früh stellten sich die alljährlichen Besucher aus den Städten Laubach und Grünberg ein, und bald entspann sich ein fröhlicher Kamps um die Tages-Ehrenscheiben und Ritter. Das Resultat der Preisverteilung ist nachstehendes: Tie Verelns-TageSehrenscheibe vorn Montag schoß Herr Heinrich Bücking (mit Ehrengabe-. Tic sogen. Ludwigscheibe schoß Herr Krcudcr-Erünberg, sowie den 1. Ritter, den 2. Herr R. Geyer, den 3. Herr ,y>. Fisch, bad), den 1. Herr Werner Waldeck, den 5. Herr R. Malkrnus,
den 6. Herr Heinrich Bücking, den 7. Herr W Ouirin, den Herr Hugo K ingelhöft'er, den 9. Herr Gg. Hill fr., den 10. Herr jt Hölscher.__________________
Jahresbericht öcs Siebener Lierschutzvereins für das Zahr 1907 08.
Tie Auskchuß'itzungcn sanden am 21 Juni. 21. C’tober und 17. Tejembcr 1907 uns am 4. März uns 3. Zum 1906 im Hotel Xatierbof statt. wurden durwichnilUich von 52,22 l:rcunt feine: ibncn
n.ir 41,67 Prozent an irren :> Somit ftirg der B.such der 3i&ungcn in 190/ 08 um 10,55 Prozent. Tiefe erfreuliche Ta:- •adie fei als Zeichen erhöhten Zntereffes seitens des ÄusichuüeS hervorgehoben Turch den Tod verlor der Ausschuß ein hoch geschätztes, allzeit arbeitsfreudiges Mitglied, den Fadrikan::n cm-.; Schmoll An seine Stelle trat Oberlehrer Professor Wieder- hold, der durch Lehrer Krug ersetzt wurde.
Am 4. Mär; 1908 legte Rektor i. P Hahn wegzugsbalber das Amt des 1 Vorsitzenden nieder, das er nahezu acht Zähre m'.t Umsicht bekleidet hatte. Zm Hinblick auf lerne Verdienste um den Verein ernannte ihn der Ausschuß zum Ehrenvorsitzenden. Vorsitzender wurde der bisherige zweite Voriitzende, Hauptlehrer Knauß.
Zu Anfang des Jahres 1907/08 betrug die Mitgliederzahl unseres Vereins 443. Zm Lause deS Jahres starben, verzogen oder traten sreiwiliig 12 Mitglieder aus, so daß der Verein zurzeit 431 Mitglieder zählt
Tie eingelausenen Flugblätter, Jahresberichte und Zeitschriften zirkulierten in den Ausschußsitzun^en. Artikel von all gemeinem Interesse wurden vorgelesen. Sv befaßte sich unter anücrm Lehrer Spitz in einem längeren Vortrag mit der Abhandlung „Katze und Katzenschutz" von Puricelli.
Tie Beurteilung der Tter'chutzkalender hatte Lehrer Fritzel übernommen. Aus Grund seines ausführlichen Gutachtens bezogen wir vom Berliner Tierschutzverein 2500 und vom Verbände der Tierschutzvereine des Teutichen Reiches 1974 Kalender
Von enteren bekam das Gymnasium 150, bad Realgymnasium und die Realschule 450, die Höhere und Erweiterte Mädchenschule 750 und dre Volksschule 1150 Stück: letztere gelangten an die Mitglieder sowie die Mittel- und Unterklassen der Volksschule zur Verteilung.
An Prämien bewilligte der Ausschuß 180 Mk.: 60 Mk. für die Gendarmerie und 120 Mk. für die Schutzmannschast. Tie Verteilung selbst blieb dem Ermessen ihrer Vorgesetzten überlassen; doch ersuchten wir diese um Zustellung der BcrtcilungS- pläne. Im ganzen wurden 87 Anzeigen erhoben, die mit Hast von zwei Wock-cn bis zu 10 Tagen oder mit Geldstrafen von 60 Mk bis zu 4 Mk. geahndet wurden.
Für schonende Behandlung und gute Pflege der Pferde wurden 100 Mk. ausgesetzt, die in Gaben von 5 Mk. kurz vor Weihnachten zur Verteilung kamen Tic Ausstellung der Liste hatte Rentner Taniel Heil in dankenswerter Weise übernommen.
Zwei Flurschützen wurden Prämien von 6 Mk. zuerkannt, weil sie ivilbernbe Katzen, Raubvögel und anderes Raubzeug scharf aufs Korn genommen hatten. Einen Fortbildungsschüler bedachte man mit einem Anerkennungspreis von 3 Mk.: er batte andern ein Beispiel gegeben, in welch schöner Weise man tätigen Tierschutz treiben kann.
1906 wurde in Berlin unter dem Namen Pferdeschutzvcr- etniflung über ganz Deutschland ein Verein gegründet, der die Herbeiführung einer tierfreundlick-en Behandlung, Pflege und Bcr- wenduna des Pferdes bezweckt. Ta wir ihm als Mitglied ange- hören, so hatte er uns den Entwurf einer Verordnung zugestellt, dem wir nach Aenderung der Altersgrenze in dem § 1 zustimmten.
Ferner billigte der Ausschuß den Entwurf einer Polizeiordnung für Gießen mit dem Hinweis, daß 8 8 zu mildem, 8 9 zu verschärfen sei.
Auf die ganz besondere Fürsorge des Ausschusses waren unsere heimischen Vögel im letzten Winter angewiesen. Groß war ihre Not; denn der Winter führte wochenlang ein ungewöhnlich strenges Regiment. Ta versah der Vereinsdiener Schneider unsere Futterplätze reichlich mit Vogclfutter und linderte so die Not. Nicht minder warmherzig übte die Bürgerschaft Gießens Erbarmen an der darbenden Vogelwclt, zumal noch zierliche FntterhäuSchen, die Geschenke unteres Vereins an feine Mitglieder, zum Wohltun ermunterten.
Von Gustav Krügers empfehlenswerter Schrift „Ter Tierschutz und die Jugend" wurden 750 Exemplare angeschasft und den hiesigen Schulen geschenksweise zur Verteilung überwiesen.
Als Ersatz für mangelnde natürliche Niststätten bezogen wir wiederum eine Anzahl Nisthöhlen, die infolge des Wechsels im Vorsitz leider verspätet eintrafen.
Die Bezirkssparkassc Gießen bewilligte uns 100 Mk., wofür wir ihr aufrichtig danken.
Am 5. Juni legte Prokurist Wolff die Rechnung vor, die in Einnahme mit 2146.80 Mk., in Ausgabe mit 2141.40 Mk. ab- schloß und einen Permögensbestand von 2632.26 Mk. aiifwies.
Nacl)dem die Lehrer Fritzel und Krug die Rechnung geprüft und ihre Richtigkeit bestätigt hatten, wurde dem Rechner dankend Entlastung erteilt.
Zum Schluß danken wir noch allen Tierfchutzvereincn, die uns ihre Jahresberichte schickten.
Gießen, im Juni 1908. Georg Straub.
Sport.
— © a n-Dau ersa hrt Frankfu rt a.M.—L i n d en se ls. DaS offizielle Ergebnis der am Sonntag von Gau U des Deutschen Radfahrer-Bundes veranstalteten Fernfahrt Frankfurt—Lindenfels— Bensheim—Frankfurt, 118,5 Km., mit Daueriahrts-Bergfahrt- und Schnelligketts-Teilftreckemvertung und Äliersvergütnug für Fahrer
Stammsitz d.-s Grasen F-erdmano von Zeppelin. In Sigmaringen bekam er das erste Kind. eine Tochter Eugenia, während Gras Ferdinand, der geniale Lustschifjer, 1838 in Konstanz, also in Baden geboren wurde. Ware also Gras Friedrich nur iwch zwei Jahre tn fürstlich hohen;oUerischeii Diensten geblieben, so zählten chn die Sigmaringer »u ihren „Landsleuten", wie sic and) nicht wenig daraus halten, daß Möitig Karl von Rumänien in Sigmaringen geboren wurd.'. Bon Interesse ist njd>, daß Vater und Sohn sich Zeppelin, also mit zwei p schrieben, w.chrend andere Glieder der Familie, z. A. sein Vetter EonstanNn v. Zepelin sich mit einem p schreibt.
•
Der Kongreß für historische Wissenschaften.
Berlin, 6. Äug.
Heute wurde der internationale Kongreß für historische Wissenschaften in Gegemvart des Prinzen Friedrich Leopold als Vertreter des Kaisers durch den Geh. Rat Professor Kvser eröffnet, der Begrüßungstelegramme des Reichskanzlern und des Unterrichts- mmiftcr verlas. Tarnt begrüßte Staatssekretär Tr. v. Berh - mann -Hollweg den Kongreß mit folgender Rede:
Tas ewige Rom war», wo Sie das legte Mal tagten: jetzt öffnen sich Ihnen die Tore einer Stadt, die den btfüniidxn Forschern iuiig erscheinen muß, deren Bauten und Denkmäler in dein nüchternen Lackte der nordischen Sonne nicht von dem Zauber uuifli'ffcn find, den im Weelüel weltgeschichtlicher Epochen, .sage und Ueberliekrung auch der leblosen Umwelt mitteikn. Tod) die biflorndKii Wissenschaften, deren Pfleger Sie sind, lassen auch im neuen Reu den alten au sieden: weit ausholend umspannen sie das gante Geistes- und Äulturlelxm, decken sie m treuer, aber auch unerbittlicher Forschung die verschlungenen Wege auf, auf denen die Menschheit - - immer btefell*e. doch mit jedem Schritt eine andere — ihre nie abgebrochene Bahn dalnnwandeln. So wird die historische Wissenschaft untrüglich, solange sie keinen arideren Gesetzen al» ihren eigener, gehorcht, für alle, die nicht im Dunkel vom lag zum Tage leben wollen. ;u einer Lehrmeisterin der (ikgemvart lind nicht nur c-a? Indem sie uns nut freigiebiger Hand von den schätzen austeiU, die ^.ibnaufcnbe aufhauften indem sie uns mitempnnden und -tadyrieben läßt, wie Welt und Menschheit geworden und gewachsen und, gibt sic unferem Tanken eintii reicheren Inhalt, unseren'. Wollen eine
festere Richtung, spendet sie uns zugleich Enthusiasmus, der zu neuen Zielen drängt. An dem Maststabe der Vergangenheit ge- messen wird mich dir Gegenwart uns nicht arm dünken. Sozial, religiös, national, international, ringen junge Kräfte mit Ungestüm und nicht ohne Widersprüche nach neuen Gestaltungen. Air alle sind Zeugen davon, stehen selbsttätig mitten m diesen Bewegungen und trenn, nach Goethes Wort, über Geschichte niemand urteilen kann als wer an sich selbst Geschichte erlebt hat, dann ifr es unsere Zeit, trelche einen besonderen Beruf für die ge- Ichichtliche Forschung hat. Ihr Kongreß, Ihre Arbeiten auf früheren Tagungen, die Ausgaben, die Sie sich gestellt haben, bt» kräftigen d,c>e Erkenntnis. Zu friedlichem Wettstreite der Wissen- '^9" Jin^ zusammcngcrilt, als Glieder der einen großen winemckwftlichen Gemeinde. Daß aus Ihren Bestrebungen, daß auS der gemcmiamen Pflege gleicher Ideale das Leben der Menschheit Zeichen Gewinn schöpfen möge, ist der Wunsch, mit dem io, Eie im deutschen Viamcn begrüßen darf.
2s folgten BegrüßungSansprackren seitens des Berliner Bürger- Meisters, der königlichen Akademie der Wis'enschasten, der Um* Dcrtität Berlin, sowie der auf dem Kongreß vertretenen Aka- demien und gelehrten Körperschaften. Zum Präsidenten wurde Professor Kot er gewählt. 'Hach dem Uebcrgang zur Tagesord- nung bittt der amerikanüche Botschafter Hill einen mit leb- baitcm BciwU ausgenommenen Vortrag über die ethische Be- deutung^er vistonk. 9lad) Schluß der Eröffnungssitzung bildeten sich die Sektionen.
Aus Anlaß deS ffongreffrt sand rin Emvfangsabend im inein^amte deS Innern statt. Anwesend waren u. a die Bot- von Em gl and und Amerika, die Minister v. Moltke und Großen GeneralstabeS v. Mvltke, zahl- reiche Professoren und auswärtige Gelehrte.
e
7" * r 2/i t e r der dän.Drönland-Erpeditron -k y l i n5 E r i ch s e n »st mit zwei Begleiten» gestorben. Er war mit neien, einer 4.eine und einem ESkimo, während einer V-rpeb non nn taub im Cchneesturm auf eine Eisickwlle geraten und von» Lan5e nbgeinctxn wordeii. Slachdem bei Proviam au', aejeb»» ivai, starben Erichsen und die Tarne an Enikräsiuna. Dem Eskimo gelang e5 iwch, zu der Station zurücttukebren und den Bericht zu erstatten, doch auch er starb gleich daraus.
;":ber 33 Jahre, ist nachstehendes: L, Ehrenoreik, Zeder, R , •ermmna*. JrankNiN, 132 Punkte, Zeil 4 El: 2. Rover. R.--. .Germania', Frankfurt, 129 P., 4 et. 6 Mm. tu Sek.: 3. Lengs. ^:cQde-mnb Fra>?k«utt, 126 P , 4 St. 8 Tim. 30 Sek 4. 'Trost. Vierstabt, 124 P, 4 St. 14 . ‘Hin.; ö. Shaw, R.-V ,Germania* Frankfurt, 122 i 3 Sl. 5*J Mm. 12 Sek.: 6. <x Ludwig, Sofien- beim, 119 P., 4 St. 6’. Mm.; 7. I. RöUner, Bicvcle-Mub Frank.
119 P., 4 Sk. 10l’tin.; 8. E. Dubtelseyk, Wiesbaden, 117
9. (iarftent. Bet. Klub Frank'nrt, 115 i:.; 10. Beck, R.-V. .«der- inanm- Franküitt, 112 P. Zeitinedaillen für innerhalb 20 7. nach der bestae ahreuen Zeit errangen: Schäfer; Hansel, Vel.-Kl. Frank, •urt; 3immennanii. Bicycle-Kt Frank'nrt; Furkel; Friedrich, R.-V /tiauberliebc" Frank'nrt; 21. Ti'btelSeyk, Wiesbaden; Kehr, Preungesheim; Cubera. Wiesbaden; W. Hohle, Frant'nN; Rem, Vlerftadt; Merget, Wiesbaden; Spengler, A.-V. ,ü>eunamae Mvantfun; Lehrniann, Dkbba. -'totorradfahrer: A. ?ut l'iotore bi« 3 PS.: 1. Preis I. Haller, Tarmstadt; 2. E. Rteper, iZranksurt; 3. A. Golla«, Franklun. B <ür L'lotore über 3 PS.;
llniv rsiUits-Nncftrichten.
— Ter a. o. Prost Vic. Dr. phü. W. Beer »n Straßburg wurde von der theologischen iZaknltat zu Llarburg zum Ehiendoktor ernannt. — Tie theologi'che Fakultät der Uinoerfität Heidelberg pvomopiette den Privatgelehrten Tr. toufiao e v I i g-Stutgan und den Psarer a. D. Ludwig Schnelle rin Köln zu Ehrendoktoren.
2Circ|?e unb Schule*
— DaS Bielefelder g m n a 11 u m leiert in d.ese. Tagen fern 3d0sähnge« Jubiläum. Fabrikant Kisker übergab im Namen ehemaliger Schüler eine Stiftung in Höhe von 4 5 000 '1*1 a x k für d
Spiclplnn Grohh. Kurtheaters vad Nauheim.
10. August: „Der Ztaeuiierbaron.* 12. August: .Madame San« oiene.* 14. August: Schluß der Cpetetten-epieUcit: .Tal ütze Mädel" von H. Reinhardt. 15. August: .Husarei,sieder.^ • -----------
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Semeinde.
Ä m 8. Sonntag nach T » initati«, den 9. Ä »t g u ft: tSottesbicuft.
3n der Ltadtkirche.
Vormittags 8 Uhr Pfarrer D. Schlosser.
Zugleich Chii'tenlehre für die 9leufoufmnierten an« bet MatthanSgemenide.
V. rmittag« 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heil. Äbenbmabl für Matthäus- und MarknSgs- meinbe. Änmelbung vorher bei dem ^Harrer jeder Gemeinde erbeten.
3n der Iohannettirche.
BormittagS 8 Uhr: P arrassistent Becker.
Vorniittags 9'/, Uhr: Pfarrer Bechtolsheim« r.
Vormittag« 11 Uhr: Kinderkirche für die LnkaSgeniemde. Pfarrer BechtolShetmer.
3n der alten Zriedhoftkapelle.
Nachmittag« 2'/, Uhr: Pfarrafsistent Becker.
Tie ÄmtSgeschätte dec Johannesgemeiiide übernimmt bis zum 23. August Pfarrer Bechtolsheim er lLtebigstraße 66'.
Rächstkümtigen Sonntag, den 16. Änauft, wird Sie Landes» kollekte für nufere Eptleptikeranstalt in Nieder-Ramstadt erhoben iverden. -------------
Katholische Gemeinde.
Sotterdlenft.
GamStag den ». August:
Nachmittags um 5 Uhr und abend« um 8 Uhr: Gelegenhes zur heil. Beichte.
Sonntag den 9. Ä u g u ft, 9. Sonntag nach Vsingst en: PornnttagS von 6'/. Uhr an: Gelegenheit pir Heist Beichte.
, um 7 Uhr; Tie erste heil. Tleflc.
, um m Uhr: Tie zweite heilige Messe.
, um 9'/,' Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Ehristenlebre, darauf Andacht.
Markte.
Gießen, 6. Äug. Bich markt. Bei dem an» 4. und 5. Äug. abgehalteneu Markte waren aufgetrieben 1688 Stück Rindvieh und 3i4 Schiveme. — Der nächste Älaitt findet am 18. und 19. tHiiquh statt, a>i^etzterei^^OHe-aiich Krämeriiiarkt.
Metcorvlogtsclic 0tObHll)tRNgen der Station (ließen.
Äuguft
Varomeier auf 0* nbugierl
^emperaiur der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
a = S C A l
j Windstärke
Wetter
906
6.
2**
743,7
18,8
13.0
81
N
4
Bed. Himmel
6.
9»
744,U
17,2
13,7
94
N
2
7.
7"
15,9
13,0
still
still
Bew. Himmel
Höchste Temperalur
Niedrigste ,
am 6.
. 5.
bi« 6
, 6
Äugu
t *=•
*- 193 * C.
V 11,3' u.
Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" und „Gerichtssaal": I. V : E. Anderson.
Telefonische Kursberichte
des Glesseuer Anzeigern, init^eteik von der Hank fllr Handel und Industrie. Gleimen.
Frankfurter Itörn« 3X*/e Keicbstiuleibe . . 92.40 3,%' do. . . 83.45 3)4*/, Konsole . , . . 92.25 3X du 83.4a 3X*/, Hessen.....90.60
3)4*/, Ober liessen . . . 90.00 t ?o Ueeterr Goldreute. . 9» 60 4*/eH Ueeterr. Silberrente 99.20 4*» Ungar Goldrente . . 93.10 4«. Italien. Heute . . . —.— 3?e Portugiesen Serie I . 61.60 3K Portugiesen . III 63 bo 4 'a *1« russ.Staatsnnl. 1905 95 95 4A')e Japan. Sta>»aanleihe 69JZ0 1 % t out. Türken von 1903 92LO Türkenloae 143 20 4)» G riech. Monopol-Aol. . 5OJ5O 4H äussere Argentinier . 86.00 u',e Mexikaner . . . 65.70 4^7« Chinesen .... 97.40
Aktien:
Bochum Goss 22160 Buderus K. W llOchO
Tendens: abgesehwa :hU Berliner Burse, 6.
Cauads E. B.....16810
barmsudter Bank . . . 123.20 Deutsche Bank . . . . 2• ■ Dortmunder-Union C. . .
Dresdner Bank .... 140Jo Tendenz: schwach.
6. August, 1.15 Uhr.
Elektris. Lahmeyer . . . 11890 Elcktriz. .Schuckert . . . 107.50 Eachweiler Bergwerk . . 200 W Gelsenkirchen Bergwerk . 194JI Hamburg-Ancrik Paketl 11 IJw Harpener Bergwerk. . . 200AO Laurahütte 210» Nurdd. Lloyd 95-80 übejschlcs. Eisen-Industrie lUOJiO Berliner Hondelages. . . 162» Darmstädter Bank . . . 125.80 Deutsche Bank .... 2336t Deutsch-Asiat Bank . . 136.« Diskonto-KommendjL . . 175.lv Dresdner Bank .... 140.50 KreditakUeu 197 JO Baltimore- und Ohlo-
Eisenlahn ....'. 9175 Gotthardbahn —
Lombard. Eisenbahn . . 2140 •Jestern Staats bahn . . . 144.80 Pnnea-Henn-Euenbahn . 122.00
August. Anfangskurse
Harpener Bergwerk. . . 200.10
Laurahütte 209 jO
Lombarden E. B. ... — .—
Nordd. Lloyd 96 50 l'drkenloae 148.10
Heuneberg-, all Seidenlabrilt., Zürich
Direkte PcxugsqucUe von Seldeesiot/en Jeder Art
ZollfreiI — Muster an Jedermann! D*li


