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Leben nachgeschaffen. Eme gewisse äu
baden sie ja alle,
Bezugspreis: monatlich 75 V., viertel-
Ein sozialdemokratisches Urteil über den Block.
Zur Blockpolitik schreibt im Gegensatz zu seinen sozialdemokratischen Freunden Herr Ed. Bernstein in den
ton und »Vermischtes* P. Wittko; für »Stadt u. Land" und „Gerichts-
nam hoffentlich bedeutsame Entschlüsse erwarten, öic auch aufcei- l^alb der Reixhshauptstabt nvit Zntereise ausgenommen werden tonnen.
für den politischen Teil: E. Anderson; s. Feuille-
W.ch,el in yoy.n Aemteru
Ausland.
Paris, 8. Jan. In den politischen Kreisen Franko reichs verlautet, Pichon wolle bei seinem Besuch in Madrid eine Allianz der Westmächte, einen Dreibund zwischen Frankreich, England und Spanien zum festen Abschlüsse bringen.
— Nach einer Meldmtg des „Echo de Paris" erwartet man in Cannes, daß die K a i s e r i n v o n R u ß l a n d dort einen längeren Aufenthalt nehmen werde. Im Zusammen-
nnerquicklich ist fast durchgehends, bis auf das letzte, das Luslspielchen, die Atmosphäre, wie stickig, schwül und
freudlos. P1 _ . ...
Sudermann beschäftigt sich hier in erster Lime mit ziemlich komplizierten Frauenpsychen. Mit der abscheulichiten an erster Stelle. Dir. Stemgoeiter, der es als eine seiner wohl zu verstehenden obersten Aufgaben ansieht, der bemerkenswerteren neuesten dramatischen Produktion, ob sie nun litte- rarisch wertvoll ist oder nicht, seine besondere Aufmerksamkeit -u schenken, zog es nach dem Vorgänge von Wien, Frankfurt Mainz u. a. O., im Gegensätze zu Stuttgart, Hannover 2c., vor, mit dem einführenden Verführungsakte das Gießener Piiblikum zu verschonen. Und er tat recht daran. Denen, die das Buch nicht kennen, sei hier der Inhalt deS ersten Aktes erzählt:
Julia Wittich hat ihren Mann verlaffen und ist zu ihrem Geliebten, dem Grafen Pierre, geflohen, einem 20jährigen, doch in seiner inneren Verdorbenheit schon greisenhaften Wollüstling. Man muß es Sudermann taffen: solche an- aefaulten Früchte, seien sie männlichen oder weiblichen Ge- schlechts, versieht er virtuos zu gestalten. In einem oerlledLn Pavillon des gräflichen Parke« haust sie, abgeschloffen von aller Welt. Selbst von der Sonne. .Durch die schief ge- stellten Jalousiebretter der Tür und des Fenlters dringen als Licht bänder" die Sonnenstrahlen in daS Halbdunkel des Raumes." So heißts im Buche, das in 2.—10. Auflage bei Cotta herauslam. Doch das Schäferstündchen der einander schon überdrüssig Werdenden stört Herr Wittich. Dieser völlig Rat- und Hoffnungslose ist, daS ist auch Luzugeben eme erschütternde Gestalt, — bis das Rosen spendende Giaflem mit seiner Rosen liebenden Julia ihm em Tänzchen zu Dreien anzubieten wagt. Da wird er zum T.ere und wütend tötet er das Weibchen mit einem der Dolche, die da praktiicherweise vereit liegen. ,, .. ~ .
Die gestrige Aufführung begann also mit Sudermanns zweiter „Rosen*-Spende.
Margot" ist jene weibliche Mischung jugendlich- anmutiger Unschuld und heimlicher Verdorbenheit, die unö Sudermann leit seiner „Ehre* mit stets gleichem Geschick vor»
schlechten Wetz l es Lrngcs und auch nicht für eine reine Wlerei des Freisinns durch Bülow. Er ist.ein natürliches Produkt ter oarlaiuentarischen Dynamik, ein unfreiwilliges aber unvermeidliches Zugeständnis Bülows an den Parlamentarismus. ^at,ach- lich l-atten wir ja auch vorher einen Block: den Brock der Zoll- mehrljcit. Er wirkte sozusagen automatisch, well er von der äußersten Rechten bis zu den Nationailcheralen eme ununterbrochene Reehe darstellte. Aber es gab auch in ihm der Gegensä ne genug. Der Bruch Bülows mit dem Zenttum hat einen neuen Block notwendig gemacht, ter schwieriger arbeitet, well er in der Mitte durchbrochen ist. Aber er mag darum doch eure Weile arbeiten. Aas Gezänk der Blockparteien unter em- anöer beweist in dieser Hinsicht gar Nichts, daran haben, es auxb in ani Ländern die Blockparteien nicht sehlen lassen,
sticht die Li. it d.e Partien zmammen, sondern der Drua,
Die Gemeirya.^iiNt des Jnckr.ffes gegen dritte, llnd der drll^ ist in diesem Falle in erster Linie die Sozialdemokratie. Ob Der Freisinn als Teil des Bwcks mehr sür stch durchlebt als wemi er draußen geblieben wäre, wird die Zukunit zeigen, gar nrü)ts sür ihn abfällt, halte ich für unwahr,ck-emlich.
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Japan und die Vereinigten Staaten.
Die „Tribuna" veröffentlicht Unterredungen mit Taka- hira, dem japanischen Botschafter, und Griscom, dem Botschafter der Bereinigten Staaten in Rom, bezüglich der Gerüchte, die Regierung der Vereinigten Staaten habe bei Japan gegen die Vermehrung der japanijchen Einwanderung Einspruch e.heben. Talahira erklärte, Japan bemühe Wh in loyalster Weise, die Auswanderung nach den Küsten des Stillen Ozeans zu vermindern. Die japanische Regierung gäbe nur Leuten in guter wirtschaftlicher Lage Pässe nach den Vereinigten Staaten, aber zahlreiche Japaner gingen nach Eanada und Mexiko, von wo sie, durch Auswanderungs-, agenten bestimmt, sich in die Vereinigten Staaten begäben. Talahira versicherte, daß die Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten aus-, gezeichnete seien. Griscom erklärte, er wisse nichts von einem Einspruch seiner Regierung und ver>, sichert, die japanische Regierung beweise das aufrichtige Bestreben, die Einwanderung zu verhindern. Die Regie-, rung der Vereinigten Staaten sei durch die Haltung Japans vollkommen zufriedengestellt. Es handle sich hier nm Fragen, die in einem oder zwei Tagen nicht entschieden werden könnten und die von den Diplomaten mit der größten Behutsamkeit behandelt werden müßten. Die Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten seien als sehr gut zu bezeichnen.
„Sozialist. Monatsheften": , .
Ich beurteile den Block etwas anders als es in den meisten Parteiblättern gefchicht. Ich halte ihn nicht bloß für einen
Gießener
Rose«
von Herrn. Sudermann.
ES ist schade um Sudermann. Rian mag gegen ihn sagen, was man wolle, er ist em6 der stärksten dramatischen Talente, die Deutschland seit Hebbel hervorgebracht hat. Hebbel freilich war em großer Dichter, und Sudermann i|i ein großer Macher. Er wurde vor wenigen Monaten 50 Jahre alt, steht also im Zenith männlicher Reife und geistiger Kraft. Doch seit einem Jahrzehnt schreitet er nicht mehr vorwärts und aufwärts, sondern rückwärts und abwärts.
Er schrieb in seinen jungen Jahren einen ausgezeichneten, Großes verheißenden Roman „Frau Sorge", und schuf als Vierziger ein Drama von dem geistigen Schwünge des „Johannes". Die gleiche Höhe hat er nie wieder er- eichst ja, wie es scheint, nicht einmal erstrebt. WaS danach kam,'zeigte objektiven Beurteilern betrüblichen Niedergang. Em Erzeugnis spitzfindiger Mache sind auch seine „Rosen". Warum „Nvsen" ? Er mag sich beim unermüdlichen nutzlosen Grübeln nach einem für alle Stücke passenden 9lamen schließlich des Shakespeare-Wortes erinnert haben: „Was liegt un Namen? Gleich lieblich würde, was man Rose nennt, auch unter jedem andern Namen duften." Also frisch „Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen!" Denn „über Rosen laßt sich dichten", leißs im zweiten Teil des „Faust"; doch es folgt der Nachsatz: „in den sauren Apfel muß man beißen". Und Sudermann biß in einen gar sauren Apfel. Er vergay des mittelalterlichen Weisheitsspruches: „Wer Noten will brechen, der muß Dornen nicht forchten". Obwohl e3 ein unmögliches Kunststück scheint, Sudermann brachte es fertig, viermal Rosen „an den Haaren herbeizuzlehen .
Tatsächlich sind die „R°jrn".Em°kter m>trmand-r eigentlich nur nerbimöcn durch das ©etünftelte der Probleme durch d.e Blutlosigkeit der Figuren und durch den Nlangel eines gemeinsamen Gedankens. Sudermann, deffen thei weise wenigstens prächtige „Morituri" heute noch wie em|t eine Unzahl matter Nachahmungen sinden, ist diesmal sein eigener Nachahmer geworden: er kopiert die Gebärden seiner früheren Jahre, er übertreibt sie in ernstem ober parodistischen Sinne und wirkt hier wie da gleich imersreulich. Wie konstruiert doch scheinen die den verschiedenen GesellschaftSschlchten entnommenen Gestalten! Offensichtlich ist keine einzige dem
Der neue Fernsprechtarif.
Unter dem Vorsitz des Si-aatsseirelärs Krätke hat gestern in B-rlin eine Besprechung der beabsichtigten Fern- sprechgebührenreform zwischen den Vertretern der Reichs- teleqraphenverwalmng, der bayerischen Telegraphenvcrwal- tung und den Vertretern des Handels, der Industrie, der Landwirtschaft und des Handlvert's stattgeiunden. A,ie Mehrheit stimmte der gänzlichen Beseitigung des Pausch gebühre ntarifs und seine Erietzung durch die Erhebung von Grundgesprächsgebühren zu. Die vor- geschlagene Stufenfolge der gegen den bisherigen Tarif um je 10 All. ermäßigten Grunogebühren wurde mit hpc Maßgabe gebilligt, daß eine weitere Herabsetzung der Grundgebühr von 50 auf 40 Mk. für Mtze mit weniger als 500 Teilnehmern be.ürwortet wurde. Eine einyeitUche Festsetzung der Gesprächsgebühr aus 4 Pfg. wurde allgemein geivünscht und die Schaffung einer neuen Stufe von 75 Pfg. für Ferngespräche von 100 bis 2o0 Kilometern allseitig begrüßt.
Verstimmung.
So beklemmend wie die neroenerregenbe Milieuschilderung vor dem letzten Gange, den „Fritzchen" antritt, ist die Aimo, iphäre im folgend.» Einakter „Der letzte Besuch". Dev stattet, Rosen bringend, eine schöne Gräfln einem um mret« iviüen im Duell gefallenen Rittmeister ab, der indes m letzter Stunde alles Glück und alles Geld dem kleinen Hausmädchen schenkte. Und dieses kleine Mädchen entlarvt d,e große Dame als gemeine, herzlose Kokette. Dieses Lrlückchen mit dem Trauerinterieur ist so spannend wie peinigend; es ist alles mit sicheren Strichen gezeichnet, aber bei dem Mangel an pulsierendem Leben doch wieder ernüchternd. Alan vermißt schmerzlich den versöhnenden Strahl der Poesie. Trotzdem ist dieser „letzte Besuch' relativ am besten geraten von allen vier Akten.
Gleich einem erfrischenden Lufthauch nach schwerer Gewitterschwüle wirkt endlich das Schäferspiel „Die ferne Prinzessin". Ein hübscher, mit großer Gewandtheit gestalteter, aber in Kalendergeschichten ober Fainilienblatt- humorcsken schon behandelter Vorwurf. E,n Sounenstrahlchen fällt in das öde Leben einer kleinen netten Prinzeß; ein armer Student hat sich in sie durchs Fernrohr verliebt. Doch die Wirkung in bie Ferne verliert ihre beglückende Kraft in Der Nähe. Der Liebestraurn war sein Glück, so lange er eben Traum war; besteht doch alles Glück nur in der Einbildung. Die nüchterne Wirklichkeit streift den Zauberhauch
Aus Berlin wird uns geschrieben:
Ziemlich Überraschend ist soeben ein umfangreicher Wechsel in hohen Beamtenstellcn angekündigt worden, dem zwar keine pvlitifchen Alltive zugrunde liegen, der aber doch in uuancher Hinsicht von Interesse ift So kommt ber Regierungspräsident von Alleiistein, Hegel, als Oberprastoent nrnh Magdeburg, wo Freiherr von WilmvwSki zurücktrllt Herr Hegel, der eme sehr schnelle Karriere hinter $ic(). hat, steht erst un 46. Lebens- ialire er spielt in der konservativen Partei eine zienllick-e Rolle und wurde vom Posten eines Kousiiwrialpräsidenten, der tonst den Abschluß einer Karriere zu bilden pflegt, als Regierungspra,ident nach Ostpreußen berufen. Verfehlt wäre es Epen, der Ab- berufung Wilmowsl.s und bcnai Erietzimg durch Hegel irgendwelche besondere Alltive unterzulegen; Herr von Wllnwivskl, der zwar erst 57 Jahre alt ist, will sich ins Privatleben zuvuck- ziehi-n, um sich der Bewirtsck-aftung seines iiMsaugreick-en Guter- bcsidos zu toibnten, unb Harr Hegel gilt als tüchtiger und ener- gi,ch.r Verwalttuigsbeamter.
Tie übrigen Veränderungen sind von minderer Wichtigkeit, zumal es sich in der Hauptsache nur um Verschiebungen handelt, nur eine Ernennung ragt hervor, und das ist die Ernennung des brsherigen Landrats v. Stuben rauch zum Pvlizewrasi- deuten von Berlin, anstelle des Herrn v. Borns, der a^s Regierungspräsident nach Aäagdeburg versetzt wird. Herr v., Stubenrauch ist eine der markantesten Persönlichkeiten der preutzischeu Beamtenschaf 1 und hat als Leiter des größten treues in Preußen, Telww, sich als ein wahres Berwaitungsgeiiie bewahrt. Em überaus cnergifck>er Charakter, voller Initiative, ver<olgte er emv weit ausjchauende Politik, die sich in der Hauppache bei Lerbeil'ermia Der Verkehrsverhältnisse zuwandte: mxnicutlid) am diesem Gebiete hat er sich die größien Verdienste erworben und mll dem Bau des großen Teltowkemais, _ber aus Mitteln des Kreises gescl-afsen worden, ist sein Name für mimer verknüpft. Bur.aukratlsmus ist diesem Mamre iremb, zu den Nommuualbe hörixm unlerhielt er trotz mancher sachlicher Differenzen immer mite Beziehungen und war bei den Kreismsassen ungeniem be- ItcGt. All das hat die Augen der Oepentlichkett mehrsach am ihrc gelenkt, und der Kaiser, bei dem er hoch im Aniel-en steht, Halde ilyit schon mehrfach für well höhere Posten in^ Aussicht oenommen; Herr v. Stubenrauch tünnte langst Oberprastdent, ia Minister des Innern sein, wenn er es nickst vor gezogen Halle, auf feinem Posten zu verharren, bis er sein Werk, den Aellow- tanal, vollständig zu Ende gefill-rt hatte. , Eme solckst Perlon- lichkeil eignet sich trefflich für den sclstvierigen Posten eines ^Beniner Polizeipräsidenten, der in dieser Eigenlchaft für Berlin auch bie Funktionen eines Regicrungs- reip. Oberprasidenten ausübt. In der Reick)shauptftadl harren große H-ragen, deren Bedeutung weit über das lvkale Gebiet hinausgeht, der Lotung, insoefondere lolckst des Verkehrs, wie mich die Regelung der Beziehungen der Kvmmunen, des sogenannten Großveilms, untereinander. Es ist bekannt, daß man an holstn Stellen von einer Eingemeindung nach Berlin nichts wissen will, well man daraus eineu zu großen Machtzmoachs der Perliner otablverwallung befürchtet, der man so wie. so nicht sehr grün ist; außerdem bleibt es fraglich, ob eine derartige Eingemeindung sur die einzelnen Orten von Segen wäre, denn der Berliner liädttsast Berwallantzs- apoarat arbeitet ungemein langsam unb auch bie sozialen Einrichtungen bleiben vielfach gegenüber denen der etwa emzu- gcmemDcnbeH Vororte zurück. Einmal muß aber doch eine Löf ung biei'cr Frage kommen, wenngleich bas Proiekt ber Schapung eines Lb.rpräfidiums Berlin, also einer besonderen Provmziai- verwallunL für die Reill)shauptftadt und ihrer nalycren Uni* aebung sür immer aufgegeben sein düiite. Man ,chm damals spöttisch das W-ri von „Spreepräsekten", der neue Polizeipräsident von Studeiirauch dürfte den guten „Spreeprasetten ao- gebvH, d. h. im guten Sinne und von feiner llmlsiuhiung dac^
<politi$d>c
Die bereinigten Heisijchen Cyristtich-Sozialen ttnb Deutsch-Sozialen
hielten gestern nachmittag iin Kölnischen Hof in Darmstadt eine Generalversammlung ab, die aus Teileu des Landes gut besucht war. Die Verhandlungen wurden geleilet von Pfarrer Bernbeck in Okarben. Als Gaftwar u. a. auch Reichstagsabg. Dr. Burkhard anwesend. Burkhard beleuchtete in seiner Ansprache die parteipolititchen Verhältnisse des Landes, woraus eme längere ausiuyriiche Besprechung über die gemeinsam mit den Deutsch-^ozialcm ausgusührende Organisation uiid Agitation sich anschloß. An der Debatte beteiligten sich die Landtagsabgg. Bahr und Hauck, Stadtverordneter Nippel in Hagen, Gey. Justlz- rat Seibert in Höchst, die Redakteure Luidner-^rauliurt, Reuter-Gicßen, P,arrcr Fritsch'9tuppertsburg, Stadlverord- neler Porth-Ossenbach u. a. Hierauf kam aus Anregung des Archiv-Direktors Freiherrn v. Schenk zu Schweinsberg die politische Agitation der Kr i e g e r v e r e i n e zur Sprache. Von verschiedenen Rednern wurde daraus yingewiesen, daß der tze.sische Kriegerverein unter Führung l>es Landtagsebg. Auler in Benshecin bei der letzten Rei^s- laaswahl als solcher einseitig parteipolitisch sür die Ra- lionalliberalen gewirkt habe. Herrn Auler wird der Bvr- wurs geinacht, daß er die Organtsativn des Kriegervereins mißbraucht habe. Freiherr o. Schenk sprach als alter eolöat ebenso wie andere Redner ferne tiefste Entrüstung über Dieses Vorgehen aus. ÄuS der Debatte war zu entnehmen, daß dieses Vorkommnis noch weitere Folgen nach sich ziehen wird.
je äußerliche L-b°nsw-chrh°ä!°ljt. Diesi Alma rediviva liebt ihren R^tsfreund und haben sie ja °Uef "inne'rlich "entbehren sie aber fast j°,l,ch°r überschüttet <hn m.t -n°.>yn>en Rasen °r bt, n
Die breite Brust. Zwar gehört er zu den seltenen Atannern, Die „darüber" hinmegkommiii, worüber bie rührenbe Etara in Hebbels „Maria Magdalena" den Hals bricht. Aber als sie sich ihm als Dirne barbietet, ba steht er wie verdonnert Da. Er sagt ihr, er stand eben im Begriff, um ihre Hand anzuhalten. Da steht sie wie verdonnert da. Und sie verspricht ihm, nur mit rot und häßlich oeraruciteten Händen zu ihm wieberzukehren, trotz ihres Vermögens von 1^, Millionen! Zu Alarlitts Zeiten hatte bas eiupNudsame Geinuter rühren können; heute, in einer realistischeren Zelt übersteht man nicht Den phrasenhaft effekthaschenben Pfecbefuß bahmter und fallt aus Der teilweise sehr geschickt geschaffenen Stimmung m
9?r.6 Erstes Blatt 158. JahrglMg Mittwvch 8. Januar 1808
$>n Siebener Anzeiger A
ESS2Sllit||PT Jl ||f |
WIvllvIwW 441ijVVw ää WM General-Anzeiger für Gberheffen ......
^TtZ«numm« Rotatio1t$6rll(! und Verlag der vrühi'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei, n. lange. R-dattlon. Lkpedition nnd Druckerei: Schulstratze r. Anzeigenieit: H. Beck.
vormittags 10 Uhr. [ , m .[-«iiiiiiM-aiinMiinMBKTrrrTTTWgr**™n?™—*'IT'3kWT:<ww'


