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fragt: Gibt es jemanden außer einem I Behandlung gefunden, daß mir seiner Arbeit einen ersten glaubt, daß der deutsche Kaiser so kolossal Preis in Höhe von 40 Mk. zuerkennen.
reizen, brandmarkt.
Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten.
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Für die Beantwortung der zweiten Frage erhält Herr Bepp den zweiten Preis in Höhe von 20 Mk.
Die beiden Preisarbeiten werden demnächst in den
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Dieses unbewußte Komödiantentum gibt dem in Wahrheit^ närrischen Eigenbrödler ein spaßhaftes seelisches Gleichge-) wicht und macht ihn für den ihn Durchschauenden zu einer: komischen Figur.
In der Ginbildung, so lehrt Ibsen, liegt das Glück, liegt unser bester Besitz. Der Habenichts, der von der cmfhorchen- den Mitmenschheit unabhängig ist, vermag sich unbekümmerten Frohsinn zu bewahren. Wie viel schlimmer dran» ist der von allen mit Argusaugen beachtete Reiche! Demi stimmt selbst die Statistik zu, die einmal ausgerechnet hat> daß der Bettlerberuf der gesündeste ist, so daß man jedem) kränkelnden Millionär nur den Rat geben kann, sich ihm zuzuwenden !
Die Welt will betrogen sein, heihts schon int mittelalterlichen „Narrenschiff" Sebastian Brants. Die Lüge ist des! Lebens Zauberborn. Wehe dem, der sie uns nimmt, ohne eine andere an ihre Stelle zu setzen. Wer da in düsterer! weltferner Waldeinsamkeit Leben und Leute nicht erkennen lernte, wer durchs Leben schreitet wie durch die lautere Natur eines hohen Bergwaldes, spielt, so demonstriert Ibsens mit bitteren tragischen Humoren, in der Welt der Menschenl nur die Rolle eines Ritters von La Manch«. Er erlebt selbst und bringt den anderen nur Enttäuschungen. Er glaubt dem Bäcker, der an seine Ladentür schreibt: Morgen wird umsonst gebacken, und byiEt nicht daran, daß auf jedes Morgen ein neues Morgen folgt.
So kurios ist das Leben, lächelt Ibsen unter Tränen, so seltsam und so selbstverständlich, so znfalts- und so widerspruchsvoll. Ihr faselt von Moral und geht an ihr mit Grazie vorüber, ihr Lebenskomödianten. Eurer alter Sittentempel ist innerlich morsch und hohl und ihr seid zu schwach und zu bequem, einen neuen euch zu errichten.
Den zu bauen war auch der nordische Sittenkritiker) nicht berufen. Wir müssen auf einen Anderen, Größeren warten, der das vermag. p. W.
— „N o ch ein Kölner" schreibt uns: Sie bringen in Nr. 55 eine naturwahre Notiz über den Kölner Karneval. Nur am Schluß befindet sich ein kleiner Irrtum. Ich lese dajelbst „Trick Dich eröm!" Sollte das nicht ein Druckfehler sein, statt „Drieh Dich eröml" Der Kollier drückt sich nie herum, sondern er dreht sich herum, wenn ihm etwas nicht paßt."
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dumm ist, daß er versuchen sollte, den für unser Flotten- Budget verantwortlichen Minister im Interesse Deutschlands zu beeinflussen? Wir wissen wohl, daß unsere deutsch- eindliche Presse dumm ist, aber wir haben nicht geglaubt, >aß diese Dummheit so weit geht.
In den Couloirs der französischen Kammer glaubt man, daß die Nachricht der Times über den Brief des deutschen Kaisers an Lord Tweedmouth auf einem Irrtum oder auf Uebertreibung beruht. Die Kommentare der Pariser Blätter sind äußerst vorsichtig gehalten und beschränken sich fast ausschließlich auf Zitate aus der englischen Presse.
Der Lord der Admiralität, Tweedmouth, hat in-
„Landwirtschaftlichen Zeitfragen" zum Abdruck gelangen.
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25 Jahre im Dienste der Gießener Landwirtschaft.
In äußerst würdiger Weise verlief am Donnerstag die. Feier, die der landw. Lokal verein Gießen zu Ehren der 8 5jährigen, dauernden Präsidentschaft seines Borsitzenden, des Oekonomicrats Sch lenke, veranstaltet hatte.' Gegen 121/2 Uhr versammelten sich im Restaurant Felsenkeller etwa 6t) Herren, Mitglieder und Freunde des Vereins und des Jubilars, um an festlich geschmückter Tafel bei den Klängen einer Musikkapelle ein Festessen einzunehmen.
Im Namen des Vereins begrüßte und beglückwünschte zunächst Braucreibesitzer Btchler als 2. Vorsitzender den, Jubilar und hieß alle Gäste und Mitglieder freundlich! willkommen. In seinen weiteren Ausführungen suchte er! ein kurzes Bild des Lebensganges des Jubilars zu geben) und an der .Hand dieser Skizze zu beweisen, wie Oekonomie-i rat Schlenke stets schon in jungen Jahren gegen sein Vater-j land und in älteren Jahren in seinem.Stand und Berufs treu seine Pflicht erfüllt habe. Er sei es, der an seinem' Teil ganz bedeutend daran mitgewirkt habe, daß der Landwirtschaft allmählich wieder der Platz einaeräumt werde, der ihr gebühre. Besonders aber habe sich Oekonomierat Schlenke um den Verein verdient gemacht, der ihn hertt^ als Jubelpräsiden feiere und darum habe sich der Verein erlaubt, ihn zu seinem Ehrenmitgliede zu ernennen und! ihm eine künstlerisch ausgeführte Ehrenurkunde zu überreichen.
Als Vertreter des Landw. Bezirksvereins feierte Oeko- nomierat Hoffmann-Hofgüll die nimmermüde, rastlose Tätigkeit des Jubilars im Interesse der hessischen und der gesamten deutschen Landwirtschaft. Er sei der Vorkämpfer! und unentwegte Verteidiger aller der Maßnahmen gewesen/ die heute zum Nutzen und Frommen der Landwirtschaft^ durchgesührt seien. Mit dem Ausdrucke der Hoffnung, daß-l der Jubilar auch fernerhin seine noch rüstigen Kräfte wenigstens teilweise in den Dienst der guten Sache stellen möge, schloß der Redner und ließ seine Ausführungen ebenso Witz die vorigen in ein Hoch auf den Jubilar auskliugen.
Der Vertreter der Provinzialdirektion, Regierunasrat Welker, feierte Oekonomierat Schlenke als allezeit hilfsbereiten Betrat der Behörden, sowie als praktisch und humaw denkenden Menschen, der auch an seinem Teil stets zum Ausgleichen scharfer wirtschaftlicher Gegensätze mit beigetragen habe. Auch er hofft, daß die Tätigkeit des Jubilars! noch recht lange und segensreich sei und leert darauf fein' Glas.
Für Prof. Tr. Gisevius sprach dessen Assistent Dr. Bö h - ner und betonte, daß Oekonomierat Schlenke immer ein; großes Verständnis und Entgegenkommen für die Betätigung der Landwirtschaftswissenschaft gehabt habe, wofür ihm das Landw. Institut Gießen und besonders dessen Direktor zu warmem Dank verpflichtet wären. Aus diesem Gefühle der Dankbarkeit heraus erlaube er sich ein Hoch auf, den Jubilar auszubringen.
In bewegten Worten dankte der Jubilar für alltz die schönen und anerkennenden Worte, die ihm heute zuge^ rufen worden seien. Er habe versucht, das zu tun, mass er für seine Pflicht gehalten habe. Oft habe oer Versuchj
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da Recht schaffen wollen, bereiten oft üblem Unheil die Bahn. Unrecht Gut gedeiht bisweilen wohl und manches falsche Wort bringt Segen. Denn launischer, faustischer Zufall ist das brutale Prinzip des Lebens. Wem dieser günstig ist, der kommt davon, fei er nun in den Augen seiner Mitmenschen ein Gerechter oder ein Schächer; wer ihn wider ich hat, der geht zu Grunde. Ter Erdemoesen Panzer gegen den Ansturm eines schweren Geschickes besteht in deren Anpassungsfähigkeit. Wie die Wildente, dieser himmelstür- meude adlige Bogel, in dunkeler Dachluke sich wohlgeborgen fühlt und fett wird, wenn ihr die Flügel zerschossen sind, so die meisten Menschen. Die lahme Wildente findet ihren bergenden Kasten: der Mensch, der seine Kaste verloren hat, der Deklassierte, behält trotzdem zumeist seine Selbstliebe, und bewahrt sich die Selbsttäuschung. Denn wir alle leben von der Lüge Gnade. Beneidenswert ob seines leidlos unbekümmerten Glückes ist der Tor, der von großen Phrasen und kleinen Einbildungen lebt, der in trägem Egoismus von ernsten Plänen fabelt, der mit dem Leben spielt, stets ein froheres Morgen so taten wie sorgenlos erwartet und die Hoffnung noch au,pflanzt am Grabe — des Nächsten, das ihm gar bald nichts ist als „ein schöneS Deklamationsthema".
Wie viele Hjalmars leben doch unter uns! Der eine will es verheimlichen, der andere schämt sich gar nicht, es zu sein, mancher weiß es selbst nicht. Ein Hjalmar zaudert niemals, gleich sicher im Reden wie im Tun (Tun meist gleich Nichtstun!), wenn auch freilich sein Reden sich niemals auf fein Tun, sein Tun sich niemals auf sein Reden bezieht. Seine Existenz wird durch ein einziges Motiv ungestört bestimmt: durch die Sorge um sich selbst. An andere zu denken, für andere gar zu handeln, ist er unfähig. Es büiitt ihn, als fei das Leben eigens für ihn erfunden. Er ist für sich, um mit Stirner zu reden, „der Einzige". Darin beirrt ihn nichts, nichts stört ihn; darum kann er auch so graziös sein, darum erscheint er dem „Idealisten" als ein Genie. Ein Hamlet geht an fernem ungeheuren Genüssen, mit dem seine schwachen Kräfte in tragisck)em Widerstreit liegen, feig zu Grunde. Ein Hjalmar hat kein Gewissen und keine Moral, aber er ahmt Die Worte und Geberden des Gewissens und der Moral nach, ja er hegt sie mit der zärtlichsten Neigung. Das ist seine Nüance. Er aber glaubt selber mit lächerlicher Naivetät an sein Gewissen und seine Moral. Dadurch entfaltet er eine blendende, bezaubernde Unschuld.
3b}eit$ „Wildente".
Eine Vorbesprechung.
In der großen deutschen Ibsen-Ausgabe von Brandes, Elias und Schlenther bildet „Tie Wildente" mit den „Gespenstern" und dem „Volksfeind", die ihr vorausgehen, einen Band. Nach der aus den „Gespenstern" sprechenden Erkenntnis und den im „Volksfeind" gesammelten Erfahrungen, darnach und daraus, entstand „Die Wildente". Wieder will der Dichter „Gerichtstag halten" über der Menschenwelt wunderlich Wesen. Mit dem Richtschwert schneidet er tief in Lebendiges und was er aufdeckt, ist die alte Erkenntnis, die Schiller schon in die Verse faßte:
„Nur der Irrtum ist das Leben, Und das Wissen ist der Tod."
Ein Ehepaar, dessen weiblicher Teil einen Fleck auf der Ehre hat, ohne daß der Gatte, der Photograph Hjalmar Etdal, der einst ein Maler werden wollte, es weiß, lebt arglos glücklich. Frau Gina ist die tüchtig schaffende, ver- nünftig besorgte, wiewohl ungebildete Trägerin des leidlichen Wohlbefindens, das durch den großwertigen, mit fick) und bcn Seinen fortwährend harmlos Komödie^ spielenden Gatten nicht die geringste Förderung erfährt, toein Vater, em ehemaliger Offizier, der mit einem schlauen GeschäftS- wanne ein industrielles Unternehmen gründete, hatte das Mißgeschick, in eine dunkle geschäftliche Kalamität verwickelt zu werden, bereit ganze Verantwortung ihm zufiel, unb er wußte ins Gefängnis. Nach seiner Freilassung findet er im Hause des Sohnes ihm völlig gcnügenben behaglichen Unter» Ichlupf. Da schneit der „Idealist" aus wellferneii wilden Bergen ins Haus, der allen helfen und sie aus der Lügenwelt, m der sie zufrieden leben, befreien will. Er, der Mann der „ibcalcn Forderung", klärt in bester Absicht den Galten über die Vergangenheit seiner Frau auf. Doch damit erreicht er nichts, als daß das Töchterchen der Frau, bas der Mann für sein eigenes hielt, unschuldig sich selber opfert, um dem vermeintlichen Vater seine unendliche Liebe zu beweisen.
Der Durchschnittsmensch, so exemplifiziert Ibsen, ist voller wunderlicher Schwächen, und zwar sowohl der, der Uns im wesentlichen gut, wie der, der uns mehr böse als gut dünkt. Im Grunde ist eigentlich jeder nur schwach, reiner.ganz gut und keiner ganz böse; Toren allzumal. Die
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Unter welchem Könige?
Unter diesem Titel veröffentlichen die durch ihren fanatischen Haß gegen Deutschland berüchtigten Times einen Brief ihres militärischen Mitarbeiters und knüpft daran Betrachtungen, die nur als ein neuer Verhetzungsversuch gegen Deutschland betrachtet werden kann. Der erwähnte militärische Mitarbeiter des englischen Blattes schreibt: „Ich halte es für meine Pflicht, Sie zu ersuchen, die Aufmerksamkeit des Publikums auf eine Angelegenheit von ernster Wichtigkeit zu lenken. Es ist zu meiner Kenntnis gelangt, daß Se. Majestät der deutsche Kaiser kürzlich einen Brief an Lord Tweedmouth über die britische und deutsche Flottenpolitik gerichtet hat, und es wird versichert, daß dieser Bries einem Sßerfucfye gleichkommt, den für unser Flottenbudget verantwortlichen Minister im deutschen Interesse zu beeinflussen. Der Brief ist zweifellos authentisch, und eine Erwiderung daraus ist abgeschickt worden. Unter diesen Umständen, und da die Sache bei der Anzahl von Personen, denen sie höchst unkluger- und unglücklicherweise mitgeteilt wuroe, zum offenen Geheimnis geworden ist, erlaube ich mir daraus zu bringen, daß der beregte Brief zusammen mit der Erwiderung ohne VerKug dem Parlament vorgelegt werde." Die Times bemerken dazu u. a. in einem Leitartikel, sie seien in der Sage, die Mitteilung ihres militärischen Mitarbeiters zu bestätigen. Niemand könne glauben, daß der Kaiser den Brief zu irgend einem anderen Zweck als im deutschen Interesse geschrieben habe. Falls der Ehrenrang eines Admirals der britischen Flotte einen ausländischen Potentaten zur Einmischung in die inneren englischen Angelegenheiten durch geheimen Appell an den Ches eines Departements, von welchem die nationale Sicherheit abhängt, berechtigen sollte, wäre die Abschaffung solcher dynastischen Höflichkeitsbezeigungen eine dringende Notwendigkeit. Falls der deutsche Kaiser England etwas über ein billiges Einverständnis über Rüstungen zu fachen habe, so besitze er amtliche Wege hierzu; keinerlei Privatbeziehungen, die er huldvoll zu Personen der englischen Negierung unterhalten möge, könnten die Abweichung vom regelrechten Verfahren Und die Zuhilfenahme voü pravateni Einfluß entschuldigen, dem einige Männer zugänglich wären, wenn er von-hoher Seite komme. England sei jetzt berechtigt, die Veröffentlichung des Briefes und der Erwiderung zu verlangen. Es gebe keine Diskreion in solchen Sachen. Lortd Tweed- nwuth sei ein öffentlicher Beamter, er sei als öffentlicher Beamter angegangen worden. Nichts als vollste Oesfent- lichkeit könne genügen. Die Lektion für England sei klar. Wenn vorher Zweifel über die deutsche Flottenvermehrung bestanden, so könnten nach einem solchen Versuche, den für die englische Flotte verantwortlichen Minister in einer dem deutschen Interesse günstigen Richtung zu beeinflussen, in anderen Worten: nach einem Versuche, es den deutschen Rüstungen leichter zu machen, die englischen zu überholen, keine Zweifel mehr verbleiben.
Diese Ausführungen sind selbst der englischen und französischen Presse zu stark. Die deutlich erkennbare Absicht der Times, auss neue Zwietracht zwischen England und Deutschland zu säen, wird in den bisher erschienenen englischen Blättern aufs schärfste zurückgewiesen. Der Star, der den Artikel der Times als durchsichtigen Versuch, die öffentliche Meinung zugleich gegen Deutschland und gegen die Politik der Einschränkung in den Flotlenausbau aufzu-
Nr. 57 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 7. März 1908
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zwischen das Reutersche Bureau zu der Erllärung ermächtigt, daß der Brief des deutschen Kaisers an ihn eine rein persönliche Mitteilung enthalte, die ihm nicht in seiner Ligenschaft als erster Lord der Admiralität gemacht wurde; ie habe mit dem englischen Marineetat nichts zu tun. Der Sekretär von Lord Tweedmouths sagte, am kommenden Montag werde eine Mitteilung über die Angelegenheit an das Hans der Lords gelangen; bis dahin sei die Veröffentlichung der betreffenden Korrespondenz nicht beabsichtigt.
Ein Berliner Telegramm der „Köln. Ztg." sagt: Zu dem Briese des deutsck)en Kaisers an Lord Tweedmouth, der den „Times" Anlaß zu so heftigen Ausführungen gibt, kann einstweilen nur bemerkt werden, daß wir es hier mit einem Privatbries zu tun haben. Ferner ist en,gegen den Angaben der „Times" sestzustellen, daß dieser Bries unmöglich die Tendenz gehabt haben kann, auf das englische Marinebudget irgendwelchen Einfluß auszuüben. Der Brief dürste vielmehr den irrtümlichen Aeußerungen entgegentreten, die in England über den deutschen Flottenbau verbreitet sind.
Bei Schluß der gestrigen Sitzung des englischen Unterhauses hat auch Staatssekretär Asquith folgende Erklärung abgegeben: Es ist Tatsache, daß Lord Tlveedmouth am 18. Februar von dem deutschen Kaiser einen Brief erhielt. Es war eine rein private und persönliche, in durchaus freundlichem Geiste abgefaßte Mitteilung. Tweedmouths Antwort war gleichfalls privat und nicht förmlich gehalten, und weder der Brief noch die Antwort war dem Kabinett mitgeteitt worden. Ich möchte im Hinblick auf gewisse Vermuttma »n, die. wie es ch"'n) ^c.ran geknüpft werden, yinzusügen, daß das Kabinett schon vor der Ankunft des Brieses zu einer endgültigen Entscheidung über den Marine-Voranschlag des Jahres gelangt war. (Allgemeiner Beifall.)
2ins utto natto.
Gieße n, 7. März 1908.
Unsere ersten landwirtschaftlichen Preisfragen:
1. Wie wirkt ein, wie wirken zwei, wie wirken drei Zentner Kunstdünger pro Normalmoigcn auf den Ertrag und auf den Reinertrag?
2. Wie folgen - Früchte richtig nach einander, um die höchsten Erträge an Körnern, Wurzeln und Zlnollen zu bringen?
sind beide nur von den Landwirten Heinrich Schneider in Utphe und Wilhelm Bepp V. in Bellersheim befriedigend beantwortet worden. Die erste Frage namentlich hat, nach dem Urteil des Herrn Professor Dr. Gisevius, > durch Herrn Schneider eine so zutreffende und gediegene


