Ausgabe 
6.8.1908 Zweites Blatt
 
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feem Site in Alsieio T:m Von' rn q.'boc.n an t >?rrren: > Georg Hcllhof tri Alstold, £?crtcr<Ü)*1!(trburg uno d-:r Tire hoi bn wniftsuigrnoitonirt J . i 2 :"11:6101 rott? - 3t von den fcmrcn <rn<r lante Jüten bürg, Mjr.il Km nrote sd-^ter Elbenrod, £?. Stein L*2hinurttenroo, H. Zutouß L-Crubor und £uBX?lr<nrob gebildet Ern: graste Anzai r,n . nsern trat sofort dem runjrn Unternebmen bet. Zuv ist nut an btc Verwertung von schlachtrkr en Iirren. ipeiwU Schweinen und 513über q^uckr 3rb*r <4nu>H: i'k petpiid : t, fine »um ' coten bestimmten Tier an btc i - rruiienidxift ab -lici . -..:nabm*-

weise kann iedoed unter gewiss n Umftant und >'n rirngen

ein Abweichen von dreier :H?t t werden

n bödmen an-: lieben iiot- rumn tes ooranqetenden Frankfurt r Montags-Bteb- marftr^ mtiprid r Tic KbreÄnum und s-ahlung ^rwl rt inner­halb bet ersten sieben Tag nad) der Ablieferung Thir die Bet- sichernnq iete? Tieres hat der (£iacutlmrr l Mk an die "^nonen- idxrit »u zahlen Tos neue Unternehmen soll und wird seinen Mitgliedern erb?blid Vorteile bieten. Ter größte wird bann bestehen, dop. burd. die Ausschaltung M Zwischenhandels der volle MarktM'is den Landwirten »uiällt, abgekfcn von kleinen -i-r.nl

werten dos Ausnützen von Bolle

mäßiger Höhe bewegen. Ta bei einer derartigen genossenschaft­lichen Verwertung von schlachttleren ganz betontere Rüchichk auf eine bessere 9knrertuni der Cual i tat genommen werden

zücht des Preises überhaupt eine Förderung erfahren, insofern alS

uqheb nur 1 Mk, der Gescha

5 Mk., die l gesamt Haftsumme 50 Mk-

§ Ruppertenrod,">. Aug. In verschiedenen Diät- kern konnte inan kürzlich eine Notiz über die Qhrntal- bahn lesen, die Unrichtigkeiten enthält und der Berichtigung bedarf. Das Qhmtalprv,ekt war niemals ein Zankapfel zwischen Groß-Eichen und Ruppertenrod, wie cs besagte Mitteilung behauptet. Die Qkmclnbe Ruppertenrod hat nie- mals nur den Berfuch gemacht, auf Mosten Groß-Eichens eine Bahnverlegung anzuslreben, sondern hat die Projck- mng bet Bahn stets den m n Faktoren über

lassen, darauf uertrauenb, daß diese daS Richtige treffen würden. Vielleicht ist sie in diesem Vertrauen zu weil gegangen. Auch ist es keineswegs der Wahrheit entsprechend, daß Ruppertenrod nach wie vor eine reine Lhmtalbahn MückeWettsaasen Ruppertenrod Ulrichstein verlangt. Rein, unsere ^meinde erwartet nur, was man ihr ocr> sprachen und i billi j zuschusj von 80CXN) Mark und freie Geländestellung er warten darf, die Anlegung eines Bahnhofes bei Rupperten­rod. Es ist kaum begreiflich und hat in unserer (Gemeinde gewiß nicht ungerechtfertigte 8ero ping hervorgerufen, daß man die Bahn <m Rupi rtei nerkannt schön

sten und verkehrsreichsten (insonderh it mit Reisenden Crt nicht nur des ganzen Ohn il . vor n und erst eine Viertelstunde oberhalb des Crtv bei £bcr Lhmen den Bahn­hof anlegen will. An diesem Falle >h die Bahn für Rup pcrtenrod keine Bcrkchrsförderung. Wer aber den neuen Plan entworfen, die Bahn mittele Zahnrad über die Höhe zwischen Groß-Eichen und Ruppertenrod zu führen, statt in einer Kurve ohne Zahuradbetrieb an Ruppertenrod vor- bei, daS entzieht sich bis jeßi b r S B ll icht sind hier nur Wegverkürzungen beabsichtigt. Hoffentlich hat hier die Regierung das maßgebende Wort.

+ AuS dem Vogelsberg, 5 Äug. Jedes Jahr hat seine eigentümlichen Erscheinungen in der Tiertvelt auf zuweisen, die insbesondere durch das vermehrte Auftreten irgend einer Spezies betncrHrnr »verdeu. Das starke Auf treten der Wachtel haben wir bereits mitgeteilt. Auch ist über das häufige Auftreten des Kohlweißlings an derscitig berichtet worden. In größerer Häufigkeit tritt auch dieses Jahr Deutschlands größter Schmetterling, der Toten kopi. auf. Aus Tirol und Italien kommen die Meldungen über sein vermehrtes Vorlommen. Da der Schmetterling aus dem Lüden , i unS kommt, so ist sein Erscheinen hier zur Zeit der Kartoffelernte zu erwarten.

S. Aus dem E o 1 m s b a ch t a l, 5. Aua. Eisen­bahn w ü n s ck e.) Während au der Teilstrecke Weil MünsterUsingen mächtig gearbeitet wird und bereit Er öfjnung mit nächstem Frühjahr sicher in Aussicht steht, herrscht im Bau der SolmSbachtal-Bahn noch vollständige Ruhe. Die SolmSbachtal-Bahn wird dem Kreise Wetzlar die bisher entbehrte Verbindung mit dem Nachbarkreise Ufingen und dem ganzen HochtaunuS erschließen und zugleich eine gerade Bahnlinie nach Homburg und Frankfurt a. M. er­öffnen. Der dadurch für den Kreis zu erwartende Gewinn ist sehr hoch anzuschlagen, obgleich sie mir am Rande des Kreises hersühren und dadurch weniger als Aufschlußbahn für den Süden des Kreises wirken wird. Ist erst die Solin«, bachtalbahn gesichert, dann steht nichts im Wege von neuem für eine Bahnlinie ButzbachRechtenbachWetzlar einzu­treten, welche auch den Wünschen der Bürgermeisterei Groß- Rechtenbach in jeder Weise Rechnung tragen wird. Dic Linienführung WetzlarUsingen durch unser EolmSbachtal ist eben auf die eisenbahntechnische Erwägung zurnckzuführen, daß Eisenbahnbauten nicht über Berge gelegt werden, wenn man einen Talweg zur Verfügung hat, sollte auch die Be­nutzung de« letzteren mit einem Umweg verbunden sein.

sj Marburg, ß. Aug. Tie ehemaligen Jäger sandten heute ein prächtiges Blmnengebinde mit Widmung nach Worth, damit es am Jahrestage der Schlacht am Jäger­denkmal niedergelegt wird.

(] 5rnnfenberg, 5. Aug. In Somplar wurde ein Kroate verhaftet, der kürzlich einen Landsmann ge­tötet hat.

Q. Naunheim, 5. Aug. (P et rote um beim Feuer- an mach en.) Allgemeine Teilnahme wendet man einer hiesigen Arbeiterfamilie zu, deren 7jähriges Töchter­chen wieder einmal Petroleum zum F c u e r a n m a ch e n verwendet hat. Wie leider so oft, so fand auch hier ein Explodieren der Kanne statt und das arme Kind stand sofort in Flammen. Obgleich man sofort telephonisch einen Arzt beorderte, welcher mit Hilfe der Krankenschwester zu Wald- girmc« die Schmerzen linderte, sind die Brandwunden im Gesicht und an den Gliedmaßen bedenklicher Art. Auch dieser höchst traurige Fall mahnt anss neue mit der Unsitte zu brechen, Petroleum zrmr Feueranmachen zu verwenden.

Bad Wil düngen. 6. Aug. Tie Zahl der Kurgäste betrug am 6. August 1908: 7736.

X. Frankfurt a. SW., 4. Aug. Eine Anzah englischer Studenten der Forstwissenschaft von dem Royal 'Jlgricnlturfll College in Eireneester, Grafschaft Gloucester, besichtigten gestern unter Führung ihrer Pro­fessoren, de« Professor« der Foruwifienschast Prikcheard und de« Profesior« der Phn'ik Tr. Gundn-, den hic> n Stadt­wald und Reviere der angrenzenden Großherzyglich hejpjchen

Forsten. Am 31. Juli hatten die Engländer den muster­gültigen akademischen Forstqarten der Unwenttäl Gießen und die dortigen reichen Sammlungen beS ForstinstitutS in Augen­schein genommen.

Anthropologen-ttongreb.

m w o .

S u v Frankfurt a. 1R., 3. Äug

Im '»fixeren B>n heutigen Sitzun- svrnch V'ro?. Koch-Gr ünberg Berlin über doS Leben der indianischen Frau auf Grund ytt< : br-rn .uientbattes .V"

»einer Wabrnebmung ist B»gam .i:n an^ulretKn. Meistens rrürte einf .weite Frau nur "iwmm. t, wenn hie erste »rrau damit einoerftanben sei. Die Ehe stehe dort auf einer lehr hoben fittliden Stue. Tie Frau übe im gewöhnlich?» ieben einen und deutenden Einfluß aui den Mann aus, i.-bixh habe tte grov^ Berfügungsrecht über ihr Vernwntt Es täte lebe viele Ede- (eirte, die fast unvertrennlia; seien Ter Verkehr ;nn,chcn den Eheleuten sei ein sehr dezenter AIS Mutier fei hie 3nbianenn

habe feil? Einnnrkung darauf Ti: Geburt der .rinder gnevte oft im Gemeindehaus unter Anwesenheit aller Frauen der w* meinte. Fünf Tage nach der Geburt eines äintes müßten Mutter und Vater fasten und dann gemcim'chaftlich ein: große Reinigung vornehmen Man scheine alb bet ten Indianern die Geburt als etwas Unrein?« airuifaifcit. Tie Indianer in bäte ein reiches Seelebcn, fei hock,intelligent und im Grünte ihres Herzens sehr gutmütig. Ter Referent crgän,i: feine \*luFührungen durch in tereffantc Lichtbild r Pro'- x>an« Virchows Berlin sprach über: GriicktsmuSkeln und GlichtSauSdruck. Tas interessante Referat wurde durch eine große Anzahl Lichtbilder erläutert, Gcsichtsmuskeln und hrm GZicktSauSdruck illustrierten. Prof Virchow betrachtete sein Thema vom Standpunkt? ter Rassen- anatomic und kam zu dem Endergebnis, daß die Hovothesen ter Wissenschaft nicht scharf bewiesen werten könnten, da die Mög-

das Gesicht der Menschen schreibe, und Die Muskeln komplizierter geworden seien. Dann sei es nur nat ix

trag wegen der vorgerückten Zeit abbrechen, so daß die Vorführung ter itinenfdjaftlid.en Erläui.rvngen nur knapp sein konnte.

i^cbeiinrat Tr. Neuburger Frankfurt a- M sprack über das Thema: Tic Lehren des TarviniSmuS und LazarnS Geiger."

kündung ter Lehre Darwins, das jüngst in London gefeiert wurde. torschcrS Lazarus Geiger zu gedenken, dessen Verdienst es fei, an ter Hand der Sprachforschung Die Gesetz? gesunden zu haben, nach denen die Begriffe sich entwickeln. Aus sprachlickxn For­schungen und gefchicktlick>en Betrachtungen hab: sich Geiger die Genißheit aufgeorangt, daß ter Mensch von einer niedrigen tierischen Stufe empor gestiegen sei, daß der geschichtlich nach weisbare Schritt nicht ter erste gewesen und daß die Tierarten ihren gegenwärtigen Standpunkt einem ähnlichen Schicksal Per­ba n ten. Hieraus sei auf eine Analogie zu schließen, da zwisckxen geistiger und körperlich.'r organischer Entwicklung ein Zusammen. Hang bestehe. Tie Sprachforschung sei nach Geiger für den geistigen Teil der Anthropologie iinerseblich.

Ten wissenselwstticheii Jahresbericht d.r Deutschen Gescllschast für Anthropologie erstattete Pros Tr- Ranke >München von der Etitwicklung der Anthropologie feit dein letzten in Frank­furt a. M- abgehaltenen Zwngreß im Jahre 1882. Ter ^Referent empnehlt eine ganze Reihe von Piiblikalionen und wünscht, daß die Wissenschaft sich in gleicher Weise wie bisher entwickeln möge.

i Erstattung des Kass geben einige Wissenschaft licke Kvmmissionen Berichte über ihre Tätigkeit im abflelaiifcncn Jahre Darunter ist von Wichtigkeit, daß Die geplante anthro­pologische Untersuchung ter Bevölkerung des teutfdKn Reiches noch nicht über die technische Frage hinausgekommen ist. Tas Material für diese Statistik erhofft man durch die Ktantenhäuser und durch die Mannschanen des Heeres und ter Marine zu er­langen. Es zeige sich auch eine große Geneigtheit bei den maß. gebenden Behörden, di? Untersiichungen zu iinterstützen. Der Staatssekretär des Innern v. Be t h m a n n -H o l l w e g glaube aber die Frage der >wstendectung -etwa eine Million Mark, einstweilen noch verschieben -u müssen. Es wird uns also, so fahrt ter Referent fort, nichts anderes übrig bleiben, als für die geplanten neuen Steuern kräftig zu agitieren, sonst kommen wir in zur Ausführung unseres Llanej ES sprach dann Tr 2 d in i tz Tübingen über c iS, n .

land und die neuen palaolithischcn Funde, mit Lichtbildern Tann sühne Pros. Tr. Sachs «.Frankfurt a. M.) Temon Stationen vor über serodiagnostische Methoden zur F-eststellung von Artversckietenheiten. Es tendelt sich hierbei um Forschungen, tu teilt Serum Institut über das Blut an gestellt hat, um die Ber schietenanigkeit zwischen ter europäischen, chinesischen und ma- laischcn Rasse wisienschastlich sestzustellen. Tie Bortragenten er innern daran, vmü es durch die Errungenschaslen ter Serum forschung gelungen ist, die eiweißhaltigen Flüssigkeiten und Ge­webe venckietener Tierarten zu unterscheiden. Bereits burrii An Wendung der von llhlenhut und 48assermann für Die Beant­wortung biologischer Fragen nutzbar gemachten Präzipitine konnten richtige Bestöiigiingen und neue Beweise für die nähere oder weitere biologische Berwandtsckrast der verschiedenen Tierarten erbracht werten. Alle Fragestellungen dieser Art können nun neuer- diugs mit einer von dem Bort ragenden ausgearbeiteten zweiten präziser bearbeitet werden.

ruht aus dem Verschwinden von dämolvtischen (blutzerstorenten Stoffen des Blutserums beim Zusammenbringen einer Eiweiß lösung mit dem Serum eines Tieres, das nut ter Eiweißlösung vorbehautelt worden war. Tie Vorzüge teS Verfahrens be­stehen in einer maximalen Feinheit Man kann weniger als einmiNiontel Gramm ; ut seiner Herkunft nach erkennen, in

daher llnterfd de,

d« nidt mehr <rk mit : - >-j-L

1

nrassen voneinanter unterscheiden Tarin muß Bearbeitung antdrooologischer und zoologisckvr Frag.n erblickt werten. Ti? ttelehrten erläuterten

a i d t H mb i'i'ii geeigneten .

Geb-.tmrat v. Balz Stuttgart warf die Frage auf, von ter Haare ES sei n dies zwei Fragen, d? die Siifenidwft biS heute nickt festste!len und erklären könne. Er bäte deshalb die

Aach einigen weiteren wissenschaftlichen Vorträgen, die, wie die vorhergehenden, von der Versammlung nut lebhauem Beifall aus­genommen warten, sand eine oeiuxÄigung des Zoologi'ckvn Gar- tenS unter Temonstration ter Anthroooiten statt.

:nblutigen werden am Tienstag fortgesetzt.

Markte.

td. Gießen, 6. Juli. Ter die«wöchenttiche Viehmaikt hatte einen Vorrat von 130U Stück Großvieh, 200 Stück Jungvieh nnd 800 ciiirf Kälbern sowie 35u Schweinen. Ter Handel in lnsch- vedjt flau, xev nun Verkauf stehende Vorrat war viel zu groß gegenüber der nur geringen Nach'rage. ES lag in beiden olatlunfltn Bied einmal wieder fein Bedarf vor für die tvroßfiadie imö ,bei,tvwenig »nr die Vadepläne und die» brachte zum Schaden bei Geicteiu» einen rapiden 1 rei4sturz zustande, der für rtutel- ivarc dnrchschuutlick 25-30 Ttf^ fr Feuvieh 12-15 Bck. pro ciucf gegen die Brersbildnna de« letzten Marktes austrug. Be- ionder« tvar gutes und tchweve« Brey, welche^ jonst bet dem

schlechtesten Markt stck stets bochpreistg hielt, diesmal nur mit ; er lüft für den Verkäufer an den Mann zu brrngen. Jungvieh wovon nicht viel autoetrieben war, hielt sich im Vreile einiger­maßen. wem: auch der Handel hierin schleppend war. Ter Kälber- menft dagegen .vor recht animiert Ta Bedarf für Frankfurt und Wiesbaden vorlaj. der beauem gedeckt werten konnte: io könnt« sich die seitherigen nicht schlecktenBrenedalten.iai'ogarbe,guten Tieren nock etwas a-.jl-erem. Tie Rälberbänbler batten diesmal sogar mit einem VreiSadschlag gerechnet, der aber nicht eintrat, f^anq- oAen. die v.x schönen 'Thttelvaarrn vorgestchtt wurden, tauben chlauken .'lbiag für die Provinz Dberf>efien imd erzielten a.inehm- bare Preise, die aber nicht doch waren. Ter kleine Austrieb von Schweinen aiü imtonn Markt entsprach nicht tm Enttornte-ten der 'Aack'rage und dein Bedarf. ES c.itwufeiie stch zuerst gar kein Geickfäft, da die Vettäuser, die Situation für sich anSnuhenb, recht viel torterten und nicht mit stch »eben ließen. Troy der hoben Preise mußte die Kiindschaft schließlich doch zugresteu, um nicht unverrichteter:ge nach HauS zu komme». Von einer normalen Preisbildung konnte daher keine Rede lem. Die erzielten Ureito waren höher, al« wenn die Leute vom Handelsmann stch die Tiere m« HauS bringen lassen. Gehandelt wurden Knhe, liisch» j melkend und tragend pro Stück 1. CuaL 425-480 ilf. >cuzelne j bis 500 Mk.f. 2. CuaL S4')-4A0 Mk., 3. Qualität 270 - 320 T.L, junge Stiere und Rinder für Mast- nnd Zucht,wecke ie nach Alter » und Form 120180 Mk. Tie Preise für Fettvieh und Kälber« stellten stch der Zentner Schlachtgewicht: leite Rinder 1. QuaLW 72-74 Mk.. 2. Qual. 69-71 Mk., fette Kühe 1. Qual. 6770 ML, 2 Qual. 64-66 Alk., Halber 1. Qual. 75-80 Mk., 2. Qual. 68 di- 72 Mk.. 3. Qual. 5762 Mk., Achsen gingen das Paar ob mit I 750850 Mk. Fette Schivetne werden in ter Gegend wie folgt bezahlt: Fleischware, die knapp ist, mit 5961 Mk. fette über- 1 tegene Iiere mit 5677 Mk. der Zentner Schlachtgewicht. Tel Vorrat an Milchkühen blieb auf dem Markt stark überständig, j Nächster Markttag am 18. und 19. August, am letzten Tage auch J

Rrämcvnmvft.

fe. R t a n ff u r t a. M., 6. Aug. <Telegr. Lrig.-Bericht de« ®iefe. Anz.".) Amtliche Notieruugtn der heutigen V t e d Markt­preise. Zuni Verkause standen: 15 Ccbleii, 4 au5 Oesterreich 6 Bullen, au« Oesterreich, 79 Kühe, Ferien, Stiere und Rinder, 808 Kälber, 48 Schale nnd Hammel, 984 Schweine, 2 Ziegen, 0 Ziegenlämmer. 0 SchaUänuner. Bezahlt winden lüi

100 Psnnd Schlachtgewicht: Schien: 1. Qualität 8083 ML, 2. Qualität 7476 Mk, 3. Qualität 6064 Mk.: Bullenr 1. Qual. 65-67, 2. Qual. 61-63: Rübe 1. Qualität 74-76 Mk, 2. Qual. 66 -68 Plk., 3. Qual. 52-56 Mk., 4. Qual. 00-00 Mk, 5. Qual. 0000 Mk. Bezahlt wiirten für da« Piiind Schlacht­gewicht : Kälber 1. Qualität 92 bis 00 Psg., Lebendgewicht 5536 Psg., 2. Cnolität 80-92 Psg., Lebendgewicht 47-52 Pig. Schlachtgeiv 6570 Psg.: Schase : 1. Cnal. Schlachtgeiv. 82 b;l 00 Pig., 2. Qnal. 7476 Psg. Schweine: 1. Qual. 6800 Pf, Lebendgewicht 32,0-00 Ps, 2. Qnal. 6700 PI., Lcbendge,vicht 51,5-i» l-'g.. 3. Qnal. 5860 Plg., Lebendgeivicht 00-60 Plg. Geschält bei Hornvieh gut, lieber,'taub unbedeutend; bei Kleinvieh gut, fein Ucberftanb.

LJ-U-- -----------!---M-l--------J-

(Dri^inahPrabhndOtnißcn.

(Nach Scklnß ter Redaktion ringetroifen.)

(:) Heidelberg. 6. Aug. begannen und

morgen schließen hier die Sitzungen der o ph t b a l m o lo­gt s ch c n Gesellschaft. Bedeutsame Vorträge und Te« monstrationen hielten dic Professoren v. Hippel, Löb er, beide in Heidelberg, Arcnfeld-Freiburg, Wagemann- Jena, sowie die Heidelberger Äcrzte Igersheimer, Schreiber und W^mgter.

Stuttgart, 6. Aug GrafZeppclinbat vom Kaiser solgentes Telegramm erhalten:Ich höre zu meinem aufrichtige, Bedauern, daß Ihr Ballon von einem Otoroilter zerstört wurde und spreche ieft tei diesem überaus unglücklichen Mißgeschick mernz herzlichste Teilnahme umsomehr aus, als ich und ganz Deut'sts land Anlaß zu baten glaubten. Sie zum ruhmvollen AbfcktuB mit Ihrer epochemachenden großartigen Leistung teglüJmilnf-t.ui zu dürfen. Immerhin bleibt ter Ersol.g tm höchsten Grade an- zuerkennen und muß Sie über daS erfahrene Unglück trösten "

Tübingen, 6. Aug. i7 Tübinger Professoren alter Fakultäten versenden folgenden Aufruf: Ein elementares Unglück hat das Luftschiff de» o'rafcn Zeppelin vernichtet zu einer Zeit, da wohl ganz Deutschland aur die Nachricht von der siegreichen Heimkehr wart 'tc. In dem Schmerz um dieses Ereignts steht eisenfest das Vertrauen, daß die Tatkraft des großen Mannes auch diesen Schlag iiberivinden werde. Eine Pflicht des deutschen Volkes ober ist cs, sofort für dic Her« stellung eines neuen Luftschiffes zu sorgen, gleichviel, ob ho« Reich dem Grafen die Mittel zur Versügung stellt oder nichtt Die freudigste und rascheste Hilfe kommt von denen, die dem Erfolg des Grafen in den lebten Wochen zugejubelt und die nationale Bedeutung seines Werkes erkannt haben. Jeder gebe, was er kann Die größte wie die kleinste Gabe ist willkommen. Mr bitten deshalb all? Redaktionen diesen Aufruf abzudruckeu und ihn zu veröffentlichen. Tübingen, 5. Aug. 1908. (ES folgen die Namen von 17 Professoren.)

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