Ausgabe 
4.12.1908 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

von ^rtru M anrer, Gattin des Bcreinskameraden Ober­postassistent Maurer, eingelcitet. Hierauf hielt General­major a. D. Keim, der Ehrenvorsitzende, eine packende Karserrede. Nachdem das Hoch auf den Kaiser verklungen und nach Absingen vonHeil dir im Siegerkranz" ergriff der Hess. Gesandte Freiherr v. Gag er n das Wort, um feiner Freude darüber Ausdruck au geben, das; die Mitglieder des Vereins auch in der Reichshauptstadt die sprichwörtlich gewordene Hessentreue hochhielten, und daß sich der Verein in seiner Treue zu Kaiser und Reich, zu unserem angestamm­ten Fürstenhaus und zu dem schönen Hessenland, seines Protektors würdig erweise. Als im Verlauf seiner Rede der Redner bekannt gab, daß zu dem 10. Stiftungsfeste der Großherzog dem Verein eine Fahne verliehen habe, erfolgte ein Sturm der Begeisterung und nicht endennwllender Jubel folgte dem Hoch auf den Gr-ßhcrzog. Nach Absingung Der hessischen Nationalhymne folgte die Vereinsfcscrcbe durch den Vercinsvorsitzenden, Kreisveterinärarzt a. D. Dr. Schaefer. Redner berichtete über die Geschichte des Vereins und dessen Entwicklung in den 10 Jahren. Weiter erwähnte Redner noch die Wohlfahrtseinrichtungen, die im Lause der Fahre im Verein entstartdeit sind, wie die ins Leben gerufene Unterstützungskasse, den Arbeitsnachweis usw. Dr. Schaefer schloß seine Rede, indem er der Hoffnung Aus­druck gab, daß die Mitgliederzahl, die von 21 Gründern aus nahezu 100 gestiegen ist, bei der demuächstigcn Fahnenweihe diese Zahl noch bedeutend übersteigen und daß der Verein weiter wachsen, blühen und gedeihen möge. Reicher Beifall lohnte die Rede des 1. Vorsitzenden. Nachdem noch im Namen des Kriegcrverbandes Berlin Fabrikbesitzer Bader die Glückwünsche für den Verein dargebracht und dabei be­sonders betont hatte, eine wie hochgeachtete Stellung der hessische Kriegerverein im Berliner Liriegervereinswesen ein­nahm, erfolgte der Einzug der noch im Verein befindlichen 9 Gründer des Vereins unter Geleit von mit den Hess. Farben geschmückten Ehrenjnngfrauen. TenVereinsvete­ranen" wurde eineEhrende Auszeichnung" zuteil, welche sehr schöne Dekoratton durch Herrn Generalmajor Keim cuf die Brust geheftet wurde. Erwähnt sei noch, das; die ein­zelnen Pausen durch Cellovorträge des Kapetlmcisteraspi- ranten Krause und Liederoorträge von Fräulein Gertrud Schmidt-Annaberg ausgesültt wurden. Nach Schluß des ofsiziellen Festprogramms folgte die durch Gesangs-, Musik- und Humor tstische Bor träge oerschönerte Kafseepause, während welcher der 2. Schriftführer Kuhn in humor­voller Weise den Damenflor feierte. Ein Ball vereinte dann die Festteilnehmer bis zum frühen 9Jiorgcn.

V. H.-C., Zweigverein Gießen. Die Dezember- tour am nächsten Sonntag geht in die nächst«? Umgebung Gießens und ist, gegenüber dem Tourenplan in dem Jahres- Programm etwas gekürzt morden, damit nicht Schluß der Wanderung in die Dunkelheit fällt. Die Wanderung gehl über den Hangelstein nach Lollar und von da nach lein Glei berg, von wo nach einer größeren Erfrischungspause der Rückweg nach Gießen angelreten wird. Auf die heute abend slatlfindende Moncllsvecsammlung sei auch an dieser Stelle aufmerksam gemacht.

** Verlan gerung der Geschäftszeit vor Weih­nachten. Lt. polizeiamtlicher Bekanntmachung dürfen vom 9.12., 14.19. und 21.24. Dez., sowie 31. Dez. du Läden und offenen Verkaufsstellen bis 10 Uhr abends offen bleiben. Auch finden die Vorschriften über die Mitlagspausen der Gehilfen u. s. w. an diesen Tagen keine Anwendimg. Weiter sei darauf hingewiesen, daß die Laden an den nächsten drei Sonntagen bis 7 Uhr abends offen bleiben dürfen.

Neu-Ulrich st ein, 3. Dez. Die Arbeiter» folonie hatte während des September einen außerordentlich hohen Bestand von Arbeits- bezw. Stellenlosen aufzuweisen. Am Anfang des Monats waren schon 106 Insassen m der Kolonie, während im Laufe des Monats noch 51 zugmgeu. Die Zahl der Abgänge betrug dagegen nur 27, so daß am Ende des Monats 129 in der Anstatt verblieben. Hiervon waren 32 aus Hessen-Nassau, 18 aus der preußischen Rhein- provmz, 11 aus dem Königreich Sachsen usw. Dem Beruf nach waren 63 Arbeiter, 10 Anstreicher, 7 Schlosser usw. Im übrigen befanden sich sellfannrweise auch je ein Apo­theker, Geometer, Lehrer und Maltose. Von den 27 Ent­lassenen gingen 5 auf eigenen Wunsch, 16 wurden als ar­beitsscheu, 2 wegen schlechten Betragens, einer wegen Ar­beitsunfähigkeit und 3 wegen Krankheit entlassen.

k. Schlitz, 3. Dez. Auf recht schlaue Art nach ihrer Meinung versuchten ein Sch weine h än dle r und dessen Aufkäufer aus dem Schlitzerland hiesige Landwirte übers Ohr zu hauen. Nachdem man von außerhalb in einem Wagen zwei Schweine zugeführt und auf der Stadtwage gewogen hatte, wurde der Wagen iarriert und dies Gewicht für die aus der Stadt zu wiegenden Tiere feflgelegt. Einem der Verkäufer kam nun bei dem Abwiegen sein Schwein bedeutend zu leicht vor, zumal er schon vier­zehn Tage vorher das Gegenstück selbst geschlachtet und dies schon schwerer gewesen war. Auf sein Verlangen wurde der Wagen noch einmal gewogen und siehe da, er wog 21 Kilo weniger wie vorher. Selbstverständlich ivurde vom ltädlischen Wiegemeister alles aufgebolen, um dem vermeintlichen Irrtum auf die Spur zu lonunen. Man fand neben dem Gehöft eines weiteren Verküuferg zwei schwere Steine, die ge­nau daS fehlende Gewicht galten und dort aus dem Wagen geworfen worden waren. Jeder Verkäufer hätte also, wenn die Sache klappte, einen Verlust von ca. 20 Mk. zu be­klagen gehabt, denn wenn der Wagen ohne Die Steine ver­wogen wurde, gingen jedem 21 Kilo an feinem Schwein ver­loren, der Wagen war ja doch mit den Steinen tariert. Die Sache ist der Polizei übergeben.

cb. Krofdorf, 3. Tez. Dem Werkführer Karl Gerl ach wurde aus Anlaß seiner 4Ujäbngen Tätigkeit bei der Firma Ludwig Georgi vom König von Preußen das Allgemeine Ehrenzeichen nut der InichriftVerdienst um den Staat" verliehen. Erne ebensolche Ehrung wurde auch dem Werkführer Adam Pfeiffer zu Gleiberg bei derselben Firma zu teil. Im Beisein sämtlicher Arbeiter wurde den Iribilaren daS Abzeichen vom Bürgermeister Braun gestern feierlich überreicht. Mit den Hau ssch l ach tu n gen sind die hiesigen Metzger eben tüchtig bei der Arbeit» Trotz der hohen Schwemepreise kaufen sich doch manche Leute ihr Schwein. Alle, die Kostgänger haben oder bei Kindiaufen und Hochzeiten k. Schlachtungen vornehmen, müssen die Tiere von dem Fleifchvefchamn vorerst untc nicken lassen Manche Leute schlachten durchiveg zwei Strick, io bau sie für das ganze Jahr Vorrat an Fleisch, Wurst und Speck un

Hause haben und wohl in keinem Hause fehlt die HauS- schlachtung.

-r. Kinzenbach. 2. Dez. Von der Ansicht ausgehend, daß für jeden gewerblichen und landwirtschastlichen Betrieb eine geordnete einfache Buchführung unentbehrlich ist, beab­sichtigt man auch in unserem Orte einen Buchführungs- furfu§ für Handwerker und Landwirte :c. nach deni System Traber in die Wege zu leiten. Die Zahl der bis jetzt angemeldeten Teilnehmer ist bereits so groß, daß mit dem Unterricht in Kürze begonnen werden kann.

Provinzial-Ansschutz ocr Provinz Cberhcnen.

L. Gießen, den 2. Dez.

Bei her im Jahre 1905 tiorgenontmenen Bachschau an der Ohm wurde feftgeftellt, daß das Wehr der Biesenrot h schon Mühle stark verfallen war und als ordnungsmäßige Stau- üorriebtung nicht mehr angesehen werden konnte. Zwecks Ncu- estftellung der Wehrhöhc beraumte dcsl)alb das Großh. Kreisamt Alsfeld Termin zur Festlegung des hochstzulässigen Maßes der Wasserspannung an und es wurde bann, da ein Aichpsahl mcht vorhanden war, und auch aus früherer Zeit eine Stauhöhe nicht ermittelt werden konnte, die vorhandene Wasierspiegelhöhc als hochstzulässige Wasserspannung festgesetzt und durch eine an der Ohmbrücke angebrachte Marke bezeichnet. Müller Viesinroth war auf gütlichem Wege nicht zur ordnungsmäßigen Wiederherstellung des Wehres zu bewegen, weshalb das Kreisamt schließlich ihm aufgab, bis zu einer bestimmten Zeit einen, den Vorschriften ent­sprechenden Aichpsahl zu besorgen, andernfalls das 'Rouge aus feine Kosten veranlaßt werden würde. Nach längeren Verhand­lungen richtete nunmehr der Anwalt des Biefenroth eine Eingabe an den Kreisauchchuß des Kreises Alsfeld, in der er beantragte, dieser möge sich für zuständig erklären und in der Sache entscl-ei- den. Ta das Zßreisamt sich weigerte, die Eingabe dem Kreisaus- jchuß vorzulegen, wandte «ich der Anwalt an den Provinzial-Aus- ichuß mit dem Antrag, dieser wolle entweder^selbst in der Sache erkennen ober den Kreisausjchuß anweisen, die Sache zu verhandeln. Nachdem der Provinzial-Ausschuß bereits am 1. August in der Sache verhanbelt, die Entscheidung aber ausgesetzt hatte, wurde heute die Verhandlung fortgesetzt. Der Vertreter des Großh. Kreis­amts Alsfeld beantragte, der Provinzial-Ausschüß möge über die Zustänbigkeitsfrage vorab entscheiden, während der Anwalt des Müllers Viesenroth Antrag auf Einnahme eines Augen­scheins stellte. Der Provinzial-Ausschuß^ beschloß, zunächst zu seiner Information Einsicht an Ort und Stelle zu nehmen.

Wilhelm Valentin zu Gießen will im Hause An der Hardt 12 Schank wirt schäft betreiben. Stadtverordneten­versammlung und Polizeiamt sprachen sich mangels Bedürfnisses gegen das Gesuch aus und der Kreisausschuß des leises Gieren lehnte dreses aau; ans die,em Grunde ao. Oer Pcvvinzial-Aus- schuß verhandelte heute über den gegen das Kreisausschuß-Urteil eingelegten Rekurs, und erkannte auf Abweisung.

Das Großh. Kreisamt Bübingen hatte einen Polizerbefehl gegen den Georg Ä'reuber zu Nidda erlassen, in dem ihm die Beseitigung eines entgegen den Bestimmungen der Allg. Vau- orbnung nach der Straßenieite angebrachten Küchenausgusses auf- gegeben würbe. Kreuber kam biefem Verlangen nicht nach und erhob schließlich Widerspruch bei dem Provinzial-Ausichuß. Dieser mürbe als verspätet eingelegt und sachlich unbegrünbet kostenfällig znrückgewiefen.

GcrichrsHaaL.

ko. Frankfurt a. M., 3. Tez. Tw hiesige Strafkammer oerurteille den Kellner Georg Michael Pieufser wegen gewerbs­mäßigen Glücksspiels zu einem Jahr Ge'ängins

vermischtes.

* Außergewöhnliche Ereignisse. Ein lächerliches Dementi hat sich am Samstag die serbische Regierung geleistet. Sie dementierte bie GerüMe über dw Ermordung des Königs Peter in der nachstehenden, unübertrefflich komischen Form:Tie Gerüchte über ein angebliches Attentat gegen König Peter ent­behren jeder Grunblage. Diese bürsten darauf zuruckznfnhren sein, daß heute nacht über Belgrad ein starkes, von Blitzen und heftigem Donnergetöse begleitetes Gewitter niederging, diese in ocr gegenwärtigen Jahreszeit ungewöhnliche Naturerscheinung aber in Semlin zu dem Gerücht von ernsten Vorgängen in Belgvad Anlaß gab." Dieses Dementi ist die denkoar köstlichste Persiflage der Zustände in Belgrad. ES ist doch ungemein bezeichnend, baß die Semliner einen Königsnwrd in Belgrad für ein viej ge- wölmlick-eres Ereignis zu halten scheinen als ein Wintergewitter!

Arrnst und WsffcnSctyafL

he. Preisausschreibe n. Tie Veremigten deutschen Milch» mdeiabrifeu Güstrow erlassen cm Preisausschreiben über die örage: .Welchen Wert bat Milchzucker *üc die Er­nährung der Säuglinge?" Es find drei Preise von 2000, luOv) und 500 Alk. ausgesetzt. Preisrichter sind die Prozessoren Dr. PH. Escherich (Wien), Tr. E. Feer (Heidelberg», Dr. Al. Pfaundler (München), Tr. Arthur Schloßmann (Düsseldorf) und Tr. Zuntz (Berlin). Die Arbeiten sind in dentscher Sprache ab- zniasicn und bis zum 1. September 19u9 ohne Aenmmg des Autors unter Benutzung emes Ühoitos an Pro'esjor Dr. Schloßmann, Tüsseldorf, Breitestraße 8, einzureichen. Tie für Die Versuche er- forderlichen 'Dlengen chemisch reuten Akilchzuckers werden von der Verkaufsnelle für Milchzucker in Giistrow den Herren Preisbewerbern nnentgeltlid) jur Verfügung gestellt.

DanöcL

Znm Silberprei 3-t)l n ct g a n g. Ter anhaltende Rück­gang, den der ©Überpreis in der letzter Zeit genommen hat, ist unter anderem auch auf starke Verkäme seitens indischer und chinesischer Banken zurückzusi'hren, im Zusammenhang mit den in den beiden Ländern herrschenden ungünstigen commerztellen Ver­hältnissen.

Aus der Elektrizitätsindustrie. In der ordent­lichen Generalversammlung der Berliner Eclttrizitätswerke wurden an den Vorsitzetlden Geheimrat Ralhenau eine ganze Anzahl Anfragen g-.ft.UL Dem einen Aktionär waren die Gewinne nicht l-och genug, ein anderer wünschte eine mehr Aufklärung bietende Fassung der Gcscuustsbericlste, ein dritter tadelte den Erwerb der eriettrizichslicseruntgSgescllichast. Von allgemeinem Interesse ist, was über die Ausiiusten der Gesellschaft gesagt wurde. Der 8 Uhr- Ladenschluß ist von tiefem einschmi.oenpen Entsluß auf bie Strom- augabe, spcz^ll auch in Berlin. Nach Aufzeichnungen an 16 Tagen d.s 'Jtooembec hat bie Einführung bcs.elben für genannten Zeitraum einen Ausfall von 10J <30 erzeugten Kilowattstunden ergeben. Da v-orzugsweise Lichtstrom in Frage kommt, so dürfte sich der Einnahme-Ausfall (üo Pfg. pro ^ilotoaustu.Le) auf ca. 4lO OOu beziis.rn. Die Elektrizitrllsstcuer bars naa> den Mo­tiven dvS Enuvurs.s auf die zfchnsumenten abgewälzt werben. Bei oer einmütigen Opposition auf säst allen Schichten der Bevöl- kerung, tuito das Gesetz hoffentlich niun zur Verabschiedung fern» men. Die Steuer würbe, wenn man bie Zalllen des vergangenen ^eschöflsjahrcs zugrunde legt, die B. E. Ä. mit ca. 1 18< 000 Mark bclufb.n. O-ine sündigende Wirkung üot die Lichtsteuer auch auf die Rekramebeteuchtung, besonuecs auf Schilder, die mit einer großen Zahl kleiner Lampen ausgestattet siitd.

4pwoz. Württembergs sch eStaatSanleihe. Die gestrige Subskription ivurde, wie wir erfahren, wegen sehr ber­beutender Ueb.rzeichnung, sofort nach Evöfsnung wieder geschlossen.

Märtte.

x Kirchhain, 3. Tez. Der Auftrieb zum heute hier abge­haltenen Rindvieh m ar 11 betrug kaum 2üü Stück. Ter Handel ging bei fest en Preisen flott. Dem ch w eine m a r k t waren 37u. ö<< Iciket und Läufer znge ahren. Erstere kostete:! Ju-4.) Alk., größere Ware oO60 Alk. und Läufer 90120 Mk. bas Paar. Auch hier wurde viel verkauft.

Kirchliche U<id)rid)f^tte

Lvangetijche Gemeinoe.

Sonntag, den 6. Dezember, 2. Adv ent: Gottesdienst.

3n der Ztadtkirche.

Vormittag? 9'/, Uhr: Planer U Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche Kir die Niatthäu?gemeinde.

Pfarrer D. Schlosser.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heil. Abeiidmahlür die M arkusgemein de, wo­zu besonders auch die konsirmterte Jugend cmgelabcu wirb. An­meldung vorher bei dein Pfarrer der Gemeinde erbeten.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Atatthäusgemeinde.

Tonnerstag den 10. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäus- jaal: Bibel stunde. (Buch Hiob, das L'ied vom Aienschheitsleib.)

Pfarrer D. o cb l 0 11 e r.

Nächstkünftigen Sonntag den 13. Dezember, als am 3. Advent, findet im Abendgoitesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäusgeineinde statt, wozu besonders auch die tonfuimcric Fugend eingeladcn wirb, Anmelbnng vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.

In der Iohannerklrche.

Vormittags 9/2 Uhr: Pfarrer Ausie 1 d.

Vormittags 11 Uhr: Kinberkircheür die Johanner- gemeinbe. Pfarrer AilS'el d.

Ülachmittags 5 Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e t m e r.

Beichte und heil. Abendmahl für Lukasmeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer erbeten.

Alends 8 Uhr im Johannesfaal: Versammlung und Bibel- besprechimg.

Montag den 7. Dezember, abends 8 Uhr im Johannesfaal: B i b e l st u'n b e. Pfarrer A u s f e 1 b.

Nächstkünitigen Sonntag, 3. Advent, findet Beichte und heil. Abendmahl für bie Johannesgeineuibe un Abenbgottesbieiist statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer erbeten.

Mittwoch ben 9. Dezember abends 8 Uhr im Konfirmanden­saal der Iohanneskuche: Zweiter Vortrag von Pfarrer I). Schlosser überA r m e n p f l e g e", 2. aus der Praxis der Armenpflege. Außer den Mitgliedern unseres ovauenoeremd sind auch andere Frauen unserer Gemeinbe willkommen.

KßtI)01l|aj. .........öS.

Gottesdienst.

Samstag den 5. Dezember:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag den 6. D e z., 2. A b v e n t s - S 0 n n t a g: Vormittags von 6'/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

um 7 Uhr. Tie erste heil. 'JJlefie.

um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Vormittags um 11 Uhr: Heil. Alesje nut Predigt.

Nachmittags um öV, Uhr: Christenlehre; baraiu AdventS-Anbachk.

Teiefonösciie Kursberichte

des Giessenei Auzeigers, mitgeteih von der Hauk für Handel uud indubirie, Giessen.

Frankfurter Bör*e, 3. Dezember, 1.1& Uhr.

3>s°/0 Beicbsanleihe . . 94.7o 0% ao. . . 85.1« J>40/0 Konsols .... 9».75 "6% do. .... 85.1t u>j°/e liessen.....93.00

3Vlt Oberbesseu . . . 92.00 4-- Uesterr boldreut«. 97 60 41/, y0 Uesterr. öilberrente 97 00 4 Uugiu: Uoldrente . . 91.60

4% Italien. Reute

3 3x> Purtugieseu Serie I 57 <>0 0% Purtugieseu III Ö8.2o 1/4 °/o russ.s-taatsaul. 190o 96 90 Va'i» japan. ötaaUauleibe 91.85 4 y0 Uouv. Türken vou 19üö 92.20 Türken ose......140 40

l?o Grieeb. Slonopol-AuL . 48 60 4% äussere Argentinier . 86.50 ju/0 Mexikaner . . . 63.30 i>av/e Chinesen . . . . 97ck>5

Aktien:

Bochum Guss.....217 60

Elektnz. Lahmeyer . . 116 50

Elektriz. bcbuckert . . 118.50

Eschweiler Bergwerk . 187 40

Gelsenkirchen Bergwerk 186 70 Hamburg - Amerik. Paket*. 110 25 Uarpeucr Bergwerk. . 192.00

Laurab ütto.....192.00

.\urdd Lloyd . ... 88.20

Obeischlta Eisen-Industrie 97.00 Berliner dandelsges. . . 167.80 Darmstädter Bank . . . 127 80 Deutsche Bank ... 238.20 Deutsch-Asiat Bank . . 136 50 Diskuntu-Kominiuidit. . 178.00 Dresdner Bank . . . .147.00 Kredituktieu.....193.00

Baltnnure- und Ohio-

hiseulahn.....107.40

Uottbardbahn......

Lomuard. Eisenbahn . . 18. >0 uesterr. tilaaisutdin . . . 141 30 l' nnce-henri-Eisenbab n . 123.00

Buderus E. W.....112.

Tendenz ruhig.

Berliner iiörse, 3. Dezember. Anfan^skurse.

Canada E. B. . ... 175.30

Darmstadter Bank . . .

Deutsche Bank .... 238.00

Dortmunder-Union C. . . 5 .25

Dresdner Bank . . . 146 7v

Tendenz schwach.

iiarpener Bergwerk. . . 191.75

Laurandtte .....191.50

uinbardeu E. B. » . . 18 30

Xordd. Lloyd.....88.20

i ürkenlose......14u.00

Bestes Rohmaterial und sorgfältige Fabrikation bedingen die wertvollen Eigenschaften von Knorrs Hafer­mehl als leichtverdaulichste, nahr­hafte und Durchfall vorbeugende Kindemahrung._________________

|Nähre^nitKnorr7[

Bliihnide Kinder will jeder f) be i, aber leider nur Ist der kindliche Organismus so zart und für alte Ein..ässe empfänglich, baß Siiubct nur fetten von Unpäßlichtciten und LNantheiicn verfchunl bleiben. Da ist die grünte Kunst denn: Vorbeugen und, wenn doch einmal eine Erkältung ober cm Unwohlsein sich zeigt, ver- nünflig erngreifen. Borbeugen können Sie, wenn Sie Ihre Kinder nie ohne Favs achte Sodener Mineral-PastiUen in die Schute, aufs Ew ober auf Spaziergänge schicken. Wabr- 2TL nehmbare Beschwerden tämpsi man inll Erfolg nieder bei raiioneller Berwendung von Sodener AiineraDPastillen von Fay '. 'Man tauft sie für 85 Pfennig die Schachtel in jeder Apotheke, Drogerie und Minerativasserhandtung und ocr- lange stets: »FavS ächte Sodener." ss**/u

Jahraus-Jahrein

von gleichmässiger Feinheit und Würzkraft hat sich das a lein echte hti A ü G b bewährt. Es übertrifft alle Nachahmungen. Ich empfehle deshalb nur Maggis Würze mit dem Kreuzstern.

Carl Schwaab, Hoflielerant. (C4/,,