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Ventjcye» Ucicy.
Berlin, 7. Jan. Das Urteil des kaiserlichen Disziplinarhofes in der Berufungssache gegen den früheren Gouverneur von Togo, Horn, wodurch die in erster Instanz erkannte Strafe der Dienstentlassung in Ver- setzung in ein anderes Amt gemildert wurde, wird eine Aenderung in der Stellung des Herrn Horn nicht herbeiführen. Horn, der zur Disposition gestellt war, wird eine weitere,Verwendung im Reichsdieust voraussichtlich nicht finden.
Kiel, 6. Jan. Prinz Waldemar von Preußen hat in Begleitung des Hauptmanns Müllenhosf uni) des Marillestabsarztes Dr. Bilfinger Kiel verlassen, um sich nach Aegypten zu begeben.
Ludwigshafen, 6. Jan. In der gestrigen Delegiertenversammlung der pfälzischen Ortsgruppe des Flottenvereins wurde mit großer Stimntenmehrheit die vom bayerischen Landesverband am 29. Dezember v. I. gefaßte Resolution, wonach General Keim sein Amt niederlegen solle, angenommen. Die für Kassel gewählten drei Delegierten wurden beauftragt, in diesem Sinne zu stimmen.
Schwerin, 7. Jan. Der Regierungsentwurf einer Verfassung für die beiden Großherzog- t ü m e r M e ck l e n b u r g ist seit einiger Zeit fertig gestellt und es ist bestimmt zu erwarten, daß der mecklenburgische Landtag Ende April oder Anfang Mai einberusen werden wird, um über die Verfassungsvorlage zu bestimmen. Es erscheint zweifellos, daß die Verfassung noch im Laufe dieses Jahres eingeführt werden wird.
_ kleine Kunstchronik. Am Samstag wurden im Stadttheater zu Mainz Sudermanns Schauspiele „Rosen", gleichfalls gekürzt um den ersten, den schwülsten Akt (in unserer gestrigen Lokalnotiz machte der Druckfehlerkobold den spannendsten" daraus) gegeben. Obgleich aus ine Darstellung viel Aufmerksamkeit verwendet worden war, hatte doch nur „Der letzte Besuch" stärkeren Erfolg. — In Heidelberg fand am 5 d Mts. die Eröffnung der ersten I a y r e s a u s st e l l u n g d'erVereincbildenderKünstlerund Kunstfreunde Heidelberg-Mannheim statt. Zur Ausstellung wurden 90 Arbeiten ausgewälstt, die zum großen Teile von Malern und Künstlern von Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Darmstadt und Baden-Baden stammen. Der Eindruck der Ausstellung im ganzen ist sehr frisch und erftculich. — Aus Köln wird gemeldet: Die hiesigen vereinigten Stadttheater stehen vor einer Drekiions- krisis. Direktor Martersteig, der bekannte vortreffliche Thea- terhistorikcr und Dramaturg, hat um seine Entlassung gebeten. Gleichzeitig hat Kapellmeister Lohse für den Falt des Ausscheidens des Direktors Martersteig seinen Rücktritt von der Opernleitung angeinelbcL — Felir Philippis neues drei- aktiges Sckwuspiel „Die Ernte", dessen Uraufführung am Deutschen Volksthcater zu Wien stattsand, behandelt in stark es,elt- vollcr Weise das Thema von den Liebenden, dre dann als G.e-s s'chwister erkannt werden.
bei. Zunächst wurde aus ein Schreiben des Ministeriums des Innern betr. das Auftreten der Influenza bei Pferden bcfchlosfen zu beantragen, daß die Einstellung erkrankter Pferde in fremde Stallungen zu verbieten ser. Auf ein Schreiben desselben Ministeriums betr. das Auftreten von Tuberkulose bei Schweinen soll veranlaßt werden, daß die zu fütternde Magermilch sterilisiert werden soll. Hieraus wird ein Antrag der Kommission angenommen, der Maßnahmen zur Unterdrückung der Maul- und Klauenseuche vorschreibt, insbesondere soll auch auf entsprechende Versicherung hingewirkt werden. Zu dem Antrag betr. Ausstellung von Diplomen an Dienstpersonal sollen zunächst Erhebungen über die Gepflogenheiten anderer Landwirtschaslskammern angestellt werden. Zu dem Antrag Lichtenstein betr. Lieferungen für Proviantämter wird darauf hingewiesen, daß die Anwendung von Strohpressen sich immer mehr verbreitet. Hierbei wird darauf ausmerksam gemacht, daß die Eisenbahnen jetzt selbst wasserdichte Decken verleiht. Es soll darauf hingewirkt werden, daß in Fällen, in denen keine Decken gestellt werden, auch kein Standgeld befahlt werde. Auf ein Schreiben des Proviantamtes Darmstadt betr. Lieferung von Fouragemitteln, wobei eine Entwässerung des Riedes als wünschenswert erachtet wird, steht der Vorstand aus dem Standpunkt, daß dies nicht Aufgabe der Kammer sei. Für den von dem Ministerium des Innern angeregten Pflanzenschutzdienft werden 400 Mk. bewilligt. Die Bildung eines Marktes für Trocken- kartosseln resp. die Veröffentlichung der Preise in der Landwirtschaftlichen Zeitung wird gu:geheißen. Die Vergütung an einen Landwirtschastsleheer für aushilfsweise Tätigkeit bei dem Provinztalausschuß sowie die- Festsetzung^ der Tagegelder der Sachverständigen und Kreis-Ob,ibau-Tech- niker wird genehmigt. Auf ein Schreiben des Kreisamtes Alzey betr. die Ueber nähme der Haushaltungsschule daselbst erklärt sich die Kammer'bereit, unter gewißen Bedingungen der Frage näherzutreten, sie erwartet aber entsprechende
Namensänderungen. Dem am 2. Juli 1889 zu Alsfeld geborenen Friedrich Lang wurde gestattet, in Zukunft den Familiennamen L e a t h zu führen, während die am 3. Juli 1877 zu Lollar geborene Wilhelmine Pfaff in Zukunft den Familiennamen Schulze führen darf.
** Die strenge Kälte hat rasch einer milderen Witterung das Feld geräumt Gerade so unvermittelt, wie vor wenigen Tagen die große Kälte einsetzte, kam von gestern auf heute der Witterungsumschlag. Noch um Vs3 Uhr nachmittags hatten wir gestern — bei heiterem Himmel — 7,4 Grad Celsius Kälte, um VslO Uhr des Abends war die Temperatur —5,9 Grad und in den nieder rieselnden Schnee mischte sich Regen. Dann stieg das Thermometer verhältnismäßig rasch auf 1,1 Grad Wärme, die heute vormittag i/28 Uhr festgestellt wurden. Die eingefrorenen Wasserleitungen sind wieder aufgetaut und die Schlittschuhe bleiben bis auf weiteres unbenutzt, nachdem fünf Eistage Alt und Jung erfreut hatten.
. ** D er Ev. Arbeiterverein veranstaltete am letz-
■ ten Sonntag im oberen Saale der Herberge einen Vor- : tragsabend, der gut besucht war. In Verhinderung : des für diesen Vortrag gewonnenen Pfarrers Schwabe
Man schreibt uns aus Frankfurt a. M.:
Seit dem Spätherbst vorigen Jahres ist in O^n^rt ein neuer, eigene Wege gehender Künstlerbund im Werden. Und nun ist der Gedanke in die Tat umgesetzt worden: Frankfurt hat seine eigene Künstler-Sezession! — Frankfurt, das in Kunstdingen reaktionär-konservativ sich gibt, das ein Sammlertum von Werken früherer Kunstepochen fast künstlich züchtete, das ein Aufstreven und Aufsprießen junger Talente neben anerkannten Größen scheel angesehen, nun» destens aber nicht protegiert hat, das nämliche Frankfurt überrascht auf einmal mit einer Künstlergesellschaft neuer Richtung in der Ausstellung des Frankfurt- Cron b er g e r Kü n st l er b un d e §.
Cronberg, das idyllische Vorstädtchen des Taunus das schon einmal unter Sck)reyer und Bürger ein fröhliches Kunstlervölkchen beheimatete, hütet in seiner Ruhe den neuen Künstlerbund. Zwar sind es nicht Titanen der Kunst, nicht Himmelstürmer, die alles über den Hausen werfend neuen, selbstgeschaffenen Prinzipien nachhangen, sondern, ganz dem Idyll der Oertlichkeit angepaßt, stille.aber frohe Künstler.
RudolfGuddens spanische Landschaften atmen südliche Wärme. G^ll-gelbe Lichter setzt er aus und laßt sie: aus- wellen, dabei in wirksamen und doch unaufdringlichem Kontrast die feinen Schattenreflexe aus den Figuren fudjenb. Nutzbau m's Kunst tastet noch, doch man fühlt bei ihm bereits ein kühnes, starkes Talent. Seme Landschaften smd von einem gewissen Dust umflossen, der den langweiligen Fabrikgebäuden, seinen entblätterten, vom Regenhimmel sich m§de abhebenden Räumen
leibt Als Meister des neuen Bundes ist Professor Wil- X Trübn«- anzuschn. fc
taWuett.
Landschasten z-igm bie Teubner]dje A>et ta bgtedjmt Seine Gattin Alice Teubner malt m «Wen toHUeben
Technik. Ihre Landschaften und ihreWumenftöck:^stehen auf hoher künstlerischer Stufe, ^^ufsassung etwas mono- KÄ S äfi“ S䮫“«“
gilt Non contemnendus" Em mterestanter Beitrag zum Bildungsgang Henrik Ibsens ist das Abitur i en t e n z e u g n i s des groben Dichters. Es befand sich im Besitz des Maschinisten eines bei den Kanarischen Inseln liegenden Dampfers wo es ein norwegischer Marineoffizier erhielt.
Licht- und Schattenftudien zu Nachmittagsstimmungen. Der bleiche Mond am Tageshimmel fahlgrüne Schatten bei starker Beleuchtung, das sind schwierige von ihm geloste Probleme. Sie wirken, gerade so wie feine hinter sttmmung und das malerische Stilleben: Christbaumschmuck. Paul Kl im sch sucht sich moderne Sujets, z. B. Miethauser und behandelt diese nüchternen Motive nut malen)Jer Keckheit. Alfred Oppenheim ist wieder mehr Impressionist in seinen recht stimmungsvollen Landschaften, während Heinrich Werner immer noch schwerfällig wirkt, wenn auch diesmal ein frischerer Zug in seinen Bildern zu verspüren ijt Ein homo Iiovus ist Hans Völker, ein äusserst liebenswürdiger Künstler von allerfeinster Delikatesse. Er kommt als wohl- beobachtender Marinemaler, aber auch als glücklich ernpftu' dender Landschafter und speziell als äußerst seiner Stilllebenmaler. Eine Sammlung von Schwarz-Weißzeichnungen bringen Gudden, Nußbaum, Oppenheim und Klimsck auch auf diesen Gebieten näher, während die Plaste durch Präses or Kowarczik, Rettenmeyer und Bosselt in Statuen, Statuetten und Plaketten vertreten ist. Ersterer bat in Eisellava eine lebensgroße Sphinx nut antik gehaltenem Ausbau von großer Wirkung ausgestellt.
Die Gesamtausstellung bietet mit ihrer reichen Gemälde- kollektion und ihren plastischen Kunstwerken (12 Maler und 3 Bildhauer beschickten mit 135 Werken die Ausstellung) einen erfreulichen Anblick. Auch die Hängekommis)ivn hat burd) eigenartige Arrangements hinter den neuen versuchen der Künstler nicht zurückstehen wollen. Sie hat die Künstler in sich und nebeneinander wirken lassen, indem sie die Bilder der Einzelnen zusammen, nidjt getrennt auj* bängte. So ist es ermöglicht, die Neueren ohne Katalog (Irtiau LU studieren, ihre eigenen Werke miteinander, zugleich aber die Stärken und Sd)wüd)en mit denen ihrer Mitstreben- hpn hcraleidien. Daß man nur Wertvolles aujhangte, iftn Fmd-t ber Versuch di°s°- »
Anerkennimg, so ist der neue Bund besiegelt. I- M. I.
Nr Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Dienstag 7. Jammr 1908
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Attriand.
Paris, 6. Jan. ©eneral Ly autey meldet, daß die OperationgegendieBeniSnassen als beendet anzusehen ist und die sofortige Zurückziehung der Truppen angebracht erscheint.
London, 6. Jan. Zur japanisch-amerikanischen Frage schreibt die „Times": Es ist ein Glück, daß die verantwortlichen Personen in Washington und Tokio sortsahren, diese Angelegenheit in Ruhe zu betrachten. Die Beziehungen zwischen beiden Regierungen sind h er z - lich. Trotz der Vorkommnisse der letzten Zeit besteht k e i n e G e f a h r, und es ist zu hoffen, daß man die Mittel finden wird, eine dauernde Verständigung herbeizuführen. Es scheint, daß man in Japan besser als wo anders die Aufmunterung des Präsidenten Roosevelt versteht. Man zweifle nicht daran, daß der japanische Gesandte in Paris Recht hat, die Entsendung des amerikanischen Geschwaders nad) dem Stillen Ozean aus den Wunsch Roosevelts zu- rückzuführen, um den cheist des amerikanischen Volles für die Wichtigkeit der nationalen Verteidigung zu wecken.
Madrid, 6. Jan. In Bilbao kam es gestern zu einem Tumult, der durch das neue Gesetz über die Sonntagsruhe, das die Schließung aller Trinklokale anordnet, entstand. Die gesamte Polizei war aufgeboten,
Eine neue Sezession.
Geäst, auf den weichen Moosbanken und den sch^^nden ^ugniS^ntMt folgende Zensuren: Ausarbeümm in der Muttes Waldbächen. Dabei arbeitet er mit ^rbluffend einfacher Aeiniswe Uebersetzung gut, lateinischer Stil ziem ich
Technik. Robert Hofmanns Landschaften zeigen eingehende Latein (mündlich) mittelmäßig, Griechisch schlecht, Deutsch ii-rth (^rbnttpmhibicTi LU Nachmittagsstlmmungen. Der . , Französisch gut, Religion gut, Geschichte gut, Geographie gut, Arithmetik Mecht. Geometrie gut. Aui Grund bicics Zell^. nlsses erhielt Ibsen den Hauptcharakter: „Non contemnendus . („Nicht zu verachten.^
— Das „Husarenfieber" in grv ßpolnischer Fri- sierung Wie aus Kadelburg-Skowrvnnecks „Husarenfiede^ ein polnisch nationales Stück wurde, kann man gegemvartig ut Warschau erfahren. Am dortigen „Gw^n Theater wird zurzeit mit lebhaftem Beifall ein vieraktigcs Lustspiel „Ulani („T« Manen") gegeben, dessen Bersafser scch Mazur noimt.
das Stück in den Zeilen des GroglMzogtun^ Warschau in Kalych spielt, wiederholt die polnisch-patriotische Note anschlagt, sogar altpvlnische Soldatenlredcr darin gesüngen werden, kann man unidirocT in den „Ulanen" die Tanzhusaren^des ,T>usarenfieber^ er keimen. Die Szenensolge, der Diawg, die ^ünatwnen fmb voll- ftänbig dem deutschen Stück entlehnt, ohne daß der Lheaterzcstel auch nur mit einem Worte aus die eigentlichen Versager hinweist. Tie polnische Presse gibt dies auch osten zu, memt aoer, es sei in den jetzigen Zeitläufen „nicht angebracht', tn Warschau Berllner Autoren als Verfasser eines Stückes zu nennen, der xvlnisctzL Bearbeiter des „Husarenficbers" fei auch dazu „nichtverpslichtet gewesen, da er dem Stücke erst dadurch seinen 'Wert gegeben, daß er cs mit polnisch-nationalem Geiste erfüllt hat!
um den störrischen Wirten die Befolgung des Gesetzes aus- l zuzwingen. Diese aber öffneten ihre Lokale, indem sie ‘ die Türen entfernten. 146Wirtewurdenverhaftet.
Die übrigen organisierten eine Kundgebung und verkauften < ihre Getränke in Zelten außerhalb der Stadt. .
— In St. Lucar berteilten die Behörden mehrere 1000 , Pfund Brot an die Arbeitslosen. Die Arbeit ; in ganz Andalusien stockt. Banden ziehen in die Gegenden und rauben und plündern.
Aus Stadt unO Land.
Gietzen, 7. Januar.
Gedenket der hungernden Vögel!
**DasGroßherzogsPaaralsSchlittschuh- läufer. Am Sonntag nachmittag folgte eine größere Di- zahl von Damen und Herren der Hofgesellschaft einer Einladung zum Schlittschuhlaufen aus dem Kr a n ich ft e i ne r Teich. II. KK. HH. der Großherzog und die Großherzogin kehrten gegen 5 Uhr ins Neue Palais zurück.
** Ordensverleihung. S. K. H. der G r o ß - Herzog haben dem Wack)tmeifter t P. Haas, feither im Großh. Gendarmeriekorps, die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
♦* I n Audienz empfangen wurden von S. K. H. dem Großherzog am Samstag u. a. Professor D. W. Stamm, Oberlehrer am Gyinna,ium Gießen, Hauptlehrer A l t von Lich und Lehrer M a u re r von Appenrod.
** Ein neues Fideikommiß in Hessen. Nach einer Bekanntmachung im Regierungsblatt hat der Grotz- hcrzog die (Srridjtung eines Freiyerrlick) von Günderodesd)en Faniiliensideikommi,ses im Justinian.schen Stamm und im Falle dessen Ablebens im Johann Max.milianlschen Stamm landesherrlich bestätigt. Das Fideikommiß ist an Stelle eines früheren nunmehr aufgehobenen Fideikommistes getreten, das Grundstücke in den Gemarkungen Lehr back) und Erbenhausen umfaßte; es besteht aus Grundstücken, Hos- reiten und einem Bauplatz in der Gemarkung Darmstadt- Bef sun gen. „ , ,
** 3um 2. hessischen H o nd wer ker t a g, der am Montag, 20. Januar, hier stattfindet, liegen bereits über 200 Anmeldungen vor, so daß mit einem starren Besuch der Veranstaltung gerechnet werden kann.
** Gestorbene oberhessische Beamte und Pensionäre int 2. Halbjahr 1907: Am 7. August starb der Bahnwärter l P. Balthasar Knöß zu Saasen, am 23. Oktober Lehrer t P. Aug. Muhl von Holzmuhl in Nidda, am 30. Oktober Lehrer Johs. Lo.rtz zu vodel, am 11. Nov. Kreisschulinspektor i. P. Gg. Muller zu Alsfeld, am 22. Nov. Kreisgeometer Ernst Hensing zu Homberg a. O. und am 6. Dez. Lehrer Hch. Bergauer zu Brauer-
irtschaftskammer. Die am Montag unter dem Vorsitz des Geh. Regierungsrats Haas abgehaltene Vorstandssitzung der he)s. Landwirtschaftskammer dauerte von vormittags 91/2 Uhr mit zweistündiger Mittagspause bis gegen 9 Uhr abends. Als Vertreter der Regierung wohnte ihr zeitweise Ministerialrat^r^Usmger


