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06/08/1908 Erstes Blatt
 
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Lrd Mittwoch, tot obt(

Greven (Wests), 5. Au»,. Ein heftiges Gewitter legte drei Bauernhöfe in der Nähe in Äsche, ebenso in Ems­detten das Wohnhaus eines Arbeiters.

Warnung. 3n eurer langen Abhandlung schildert die polnische Zeitung^ die Tätiakeit der Effettennrakler an der Lon- Döner Börse, t'lu-5 den ArrS^ chnmgen geht iu a. hervor, daß durch Da: Besiehen und die Betängun^ Freiheit der Bücket CbovS und durch eine veraltete und uuiweckmäßige Bestimmung im Regulatw der r.'ondoner ^Zertpor erbö»'- daS deutsche thiNihim len Jahren um Millionen und ÄdernulUonen ge'chädig» wird. Ter Anikel icht.eßk, datz der ongenchtete wirtschaftliche Schoden ,o qvoB ist, daß ei nch empfehlen würde, wenn unsere ReichSregieninq der 3od)e mehr ..usinerttamkeit widmete <a4 delitsche Publikiim aber muß immer wieder daraus aii'tnevfiom gemacht werden, daß ;edes FuianAirknlar, irdes Schreiben nut nnanziellen Ratschlägen, das »hm London aus giiqelfliibt «vird, Wefabr birgt, auch wenn al» Absender eine .Banf mit hochtönendem Namen zeichnet.

Wiesbadener 5< r o n c u b r a u e r e» A G. Ter tor- stand dieser Gesellscha't liiachl die Mitteilung, daß troij des ge­ringen Bierabioyes durch Bervesserungcn im Betriebe der Gewinn in diesem Jahre dem des Bo^ahres gleichkommen dürste. dem wurden die Aktionäre au« d»e Au. chuunng des Reingewinns verzichten müssen, da vor einiger Zeit die Entdeckung gemacht worden ist, daß mehrere Auge teilte durch raffinierte 2)lachen- schairen während einer langen Reihe von Jahren Beiuntreu,mgen begangen haben, deren Höhe letzt erst eintgeimaßen eniurtelt worden ist. Ter hierdurch entstandene Schaden muffe auf einmal anSgeweyl und der diesjährige Reingewinn hierzu verwendet werden. En, Anlaß zu irgend welchen Besorgnissen für die Zu- kunst fei nicht vorhanden.

Nniversltäts-r7achrrehtett.

I e n a e r I u b i l ä u ur S - T e nk m ü n z eu. Tie auSAnlaß des Jubiläums der Jenaer Universität geprägten ReichSdcntmüuzcn zu ö 5)1 f. und 2 2)11. tragen auf der Vorderseite daS Bild des Stifters der Universität in voller Vorderansicht, mit Kurhnl, Rurschwcrl, Fürstenmantel und OrdenSkclte in prächtiger Ausführung. Tic Umschrift lautet, in altertümlichen, erhöhten Cchriftzeichen: JU1I. FRIED. D. GROSZMLT . KL RE . V. SACHSEN . STIFTER . D.

1558

UNIV. JENA.; daneben ebenso die Jahreszahlen unter der Umschrift steht in kleinerer vertiefter Schrift der Wahlspruch deS Stifter-: SPES . MEA .IN. DEO. Tie Rückseite ist die der gewöhn­lichen RcichSmünzell. Tie schönen Stücke beivelsen, daß man auch Henle noch in den Münze,» kleine Kunstwerke schasse,i kann, »nid cs wäre 5», wünschen, daß sie für eine andere, schönere Form nnscrer Geldstücke des täglichen Verkehrs vorbildlich würden. Tie geschäsls- mäßig nüchterne Rückseite der Denkmünzen paßt allerdings so gar nicht zu der Vorderseite; auch diese müßte allgemein eme künst­lerische Ausgestaltung erfahren.

Gerichtssaal.

3 in Prozeß PeterS-Ben nigken hat das Cber- sandesgcrlcht Jlöln unter dem Vorsitz des Senats-Präsidenten v. l tg en die Revisioi» des PrivaiklägerS Dr. Petrrs gegen die Eiitscheidnilg der Clrafkammer von» 26. Mai dieses Jahres ver- ivorsen. Tanach ist das Verfahren gegen Gustav Brüggmann »oegen nicht rechtzeitiger Stellung des Strafantrages eingestellt, daS Strafverfahren gegen 9t»idols v. Bennigfen »vegen einge­tretener Verjährnna der Strafverfolg»»ng (8 22 deS Strafgesetzes) für unzulässig erklärt worden. Ter Privatkläger Dr. Peters hat die gesamten Rofien des Prozeßverfahrens und die notwendigen Ausgaben zu tragen.

Tie Lie ptrrriW öci k zSenill«

(»rlcobl ziUedunicon i ilillerietzer. I Uxitreiiff » Ktlderrabll dr. cw

$ Tctp- lln iWrbrei ßtjB umbcii

Nngedo & »ockonr« «in mären.

yießtii.

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vermischte».

T rVerlobung im Hause Eulenburg. Wir luuduni gestern bereis Mrttcilung von o.i Verlobung der Gräfin Fürsten Philivv zu Eiilcuburg, mit d.m Burggrafen und Grasen jMlfreb zu Tohna-Mallmiv, Bcsiper der beinahe 20 000 Morgen

d n bcidc .i alt wen Set i st, vn der

scheu Familie entstammt und früher Privatsekretär seines letzigen Schwiegervaters war. Von ihm wird binnen kurzem ein 2to- vellenband end in n T r Verlobte der Gräfin Tora zu liulcn bürg ist der älteste Sohn des v.-rftorbenen Burggrafen und Grafet» Alfred zu Dohna-Mallmib und seiner Gattin, gcschiedencn Gräfin v. Zedl»d-Trüßsdüer, geb- v. d. vagen. Von seinen Brüdern sind yvei vermählt Graf Heinrich, d. r als Leutnant bei den £ blauer Husaren steht, hat eine Griechin, eine geb. Argyropvulos, zur Gemahlin. Gras Fabian, dsr den £ blauer Husaren als Reserve ­offizier angchörl, l>n eine Frankfurterin geheiratet, eine Tochter des Verlegers des EKneral-Anzeigers, Horstmann. Vor einigen Jahren lenkte das Gut Mallmih, dessen fetziger Besitzer Gras Alfred zu Dohna ist, dadurch d-.c Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf fick), daß im Re,d>stage über den Ankauf von Teilen des Majorats als Crcrzicrplatz durch den Fiskus debattiert wurde.

v ii ft tgc 2 i enen a us d em gegen märtigen Jenenser Jubel leben schildert das . Jenaer Volks­blatt" in folgender Weise:In einem heiteren Ren kontra kam eS an» Dienstag früh am Teichgraben. >vo feit einigen Tagen Frauen und Mädchen aus dem Holzlande stränze und Girlanden z»» den Jubiläumsfeierlichketten nnnben. Em ange-echter Studio kam dahergependelt unb steuerte auf einen "Berg von rNänzen zu, um dort feinem müden Körper Ruhe zu gönnen. Maum batte die Rran^bindcrtn, eine blonde, stämmige Maid, die Absicht des Musensohnes durchschaut, als fic aufs prang und drohend rief:Bürschchen, roennfte dich uff meine Kränze setzt, da nähme ich t>ich ongern Arm und tra dich in die Saale! Verstanden-!" Der Studio verzichtete auf einen Gang mit der resoluten Schönen, machte kehrt und verschwand. Eine Anzeige lautet:Der er-

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Zkfchlo wsen

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Freitag den

7. August: Meist trüb. Regenfalle. Temperatur wie heilte. Schwache westliche Winde.

Eingcsau-t.

Für F-orm und Inhalt aurt........lubrik sichenden Artikel

übernimmt die Redaktwn dem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung-)

Yin Notschrei aus der Steiasirahe.

Tie S t e i >» st r a ß e ist jegt an b e i b e n t n b e n anSgebestett »oorben; warum hat man arcr die ilitte liegen lassen? Tas Stück yvifdicu Schiller- und Eder-Straße »st in einem besonders tiofiloleii Znuande. Man sehe sich bei Regenwetter nur mal das Balancieren der Bürger auf dem sogen. .Bürgersteige* an. In anderen Straßen zweiter Güte sind doch »vcmgltenfl einige Reit en Vflastersleme in dem Schlamm vorhanden, so daß es meist gelingt, die Stiefel an dei» Füßen zu behalten; aber in der Gegend Eiern- Weser-Straße?--Welche Grundsätze gebieten eigentlich, daß m

derselben Straße eine ctierfe der Bürgersteigs mit Asohalt, eine andere mit Ltemen oder Platten belegt, eme dritte nur belieft wird? Hangt daS mit der Steuerkraft der Anlieger zusammen? II. A. io. 0.

Kirchliche Hachricbtcn«

□sraelitifcbe Rdigionsgemeinta.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).

S a in S t a a den 8. A u g u st 1908;

Vorabend 7.30 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr.

SabbataiiSgang 8.50 Uhr.

Israelitische Neligionsgesellschast.

ottesöienft.

Sabbat feier am 8. 91 u g u ft 1908:

Freitag abend 7.35 Uhr.

SauiStag vormittag 8.00 Uhr. Predigt.

Nachmittag- 4.00 Uhr.

Sabbat-AnSgang 8.50 Uhr.

WochengotteSdienft: morgens 0.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.

kannte -5ruhent mit der Kognakslasche im Arme, der am Dienstag früh gegen 6 Uhr im Rathausdurchgang -meine 65jährige Schwiegermutter wiederholt abfüßte und sie zu einem Stelldichein auf den rternbergen ein lud, möge ,m eigenen Interesse umgehend seine Adresse unterRathaus" postlagernd Jena nieherlegen."

Kleine TagcschroniL.

In Hamburg gab der frühere Bote Schnelle ank seine schlafende Fran einen Schuß ab, der ne m Die h ife Schlä'e traf; dann schoß er sich selbst in den Mund. Schwer ver­letzt würben beide in :as Slrankenhaus gebracht: an Dem Jin- kommen der Fran wird ,ezwe»fett. Tie Eheleute mochten oor k,nzer .>eit eine Erbschaft, worauf S. feine Stellung au'gab. Ain 4. dS. begab er sich auf» Erbfcha'lSamt, um eine Summe zu erbeben, die ihm aber verweigert wurde. Gr schrieb darauf einen Briet an einen Bekannten, worin er erklärte, nicht langer leben zu können. . .

Dem Verl. Tagdl- zufolge entstand t-c Thalc imi »atf bei einer »rrbabräumung e.n bedeutender Erdrutsch ^in Arbeiter ist tot, einer wurde schwer verletzt. Ter Bauführer wurde ver-

Wegen VcstverdachteS wurde bei Neu salz in Lchles. ein mit 6000 Zentner Mais beladener Stebn aufgebalten.

In ü e i l rn e r i y wurde ein Bootsmann als pest verdächtig dem Riankenhauje überwiesen. .

In Bern.stürzte ocini Preisi'vringcn der L'riiiere der 5cu- valleric der Rekrulensckwle Nr. 3 der itGüalknecbcrieuinant Heer aus Zürich so unglücklich, daß er tun darauf sein tunges £eben auShauchte. IH wollte cm Hindernis in ju scharfem zenu» nehmen, das Pferd stürzte oor dem Hindernis und begrub den Reiter unter sich

Man meldet auS Rom: In der vergangenen '?Lacht gruien fünf mit Finnen bewaffnete Banditen daS Bauernhaus des Ägvstino Cortina an, und befahlen dem alten Cortina, dem 14 irrigen Sohne und dem jfcnect tc, oas Haus ;u verlassen, «sic eröifneten auf die drei ein wahres Salvenfeuer. Die beiden Cortina sind tot; der Knecht stellte 'ich tot uno konnte iwter cntfUchcn unb bic Behörden benachrichtigen. Von Den Tatern fehlt jede Spur. Wahricheinlich liegt ein Racheakt der Maffioten vor. t

Aus Lissabon wird gemeldet, baß der Marquis von Tan della, der hefte Freund des cniwrcctcn zwnigs Ton Car­los, von feinem Neffen erschossen wurde, der vor seiner '3er* Haftung Selbstmord beging. Die Nlotive Der Bluttat sind noch vollkommen unaufgeklärt.

In 'Newyork hat die schwüle Hitze, die seit dem 4. wieder wrt herrscht, mehrere neu* £ pfer gefordert 4 Personen sind der Hitze erlegen; unzählige haben tut) in ärztliche Pflege be­geben müssen.

DemNew Hork Herald" zufolge, wird der schaden, der durch oie Feuersbrunst in je r nie unb Umgegend (Co­lumbien) verursach worden ist, auf 100 Millionen Frank ver­anschlagt. lieber 10 000 Personen sind obdachlos- Den letzten 'Nachrichen zufolge wird die Fahl der Toten auf 70 veranschlagt 7 bis 800U Wohnhäuser find zerstört.

Crdftöße sind nicht nur in Constantine, sondern auch in anderen £tndaftcn Algiers herum verspürt luvrben, u. a- in Philippville, s^uelma unb JUirHe. In letzterer £rtschast stürzte ein Haus ein. Eine Frau mit 4 Sbutbern wurden getötet, 2 andere Frauen schwer verletzt. In Constantine sind gestern abend wiederum Erdstöße verspsirt worden.

Dar Branöunglöd von Donaueschingen.

Kurz nach der Runde von der Vernichtung des Zeppelinschen Luftschiffes traf eine »weite Unglücksdotschaft ein. DaS fürchterliche Gewitter, das dem großen Ersindcr so verhängntSvoll wurde, hat indes eine deutsche Stadt, die durch ein anderes Element der Vernichtung anheim gefallen schien, vor dem Untergänge bewahrt. Dir erhielten gestern abend l/,8 Uhr folgende Drahtnachricht:

Touaueschillgett, 5. August. Heute natfjniittflg brach hier Grohs euer ans. Bisher sttheu a4 Häuser in Brand; 15 find ;nm Teil zerstört. Tie Feuerwehren der umliegeudeu Lrtschasteu sind sämtlich am Brandplatz tätig. ES herrscht grohct Wasiermangel.

Tie «eiteren Depeschen lauten:

Donaueschingen, o. lug. Im ganzen find 70 Häuser dem Brande zum Epfer gefallen. Darunter bad Rathaus, die Sparkasse unb das Finanzamt. Das Feuer wütet fort.

Donaueschingen, 5. Aus o Uhr nachm. Besonders betroffen find die Bierstraßc, Die Muhlstraße und ÄärlltraiV Der dritte teil der Stadt steht in Flammen. Tie Straßen find un­passierbar. Die Geschädigten find meist Landwirte. Tie Stim­mung der EinwohnerschaN ist verzweifelt

Donaueschingen, 5. Aug. abends 8 Uhr. Gin hcNigeS Gewitlcr mit starken Regengüssen hinderte da4 Feuer an seiner weiteren Ausdehnung, ivanze Häuserreihen liegen m Schutt und Asche. Infolge des Wassermangels und des rapiden Umsich­greifens des Clementes waren btc Feuerwehren machtlos. Pio­niere aus Zieht find zur »ilfckiftung unterwegs Beim Aus­bruch des Brandes, zu dessen Ausdehnung ganz besonders Flug­feuer beitrug, herrschte Südwind. Tie Wehren aller Städte und Lrtschaften der Umgegend eilten in Grtralügen herbe, Tas $ euer entstand wahrscheinlich im Restaurant <urSchmiede". Gtner Frau starb vor Schrecken das Kind in den Armen. Die Rot ist »roß.

Karlsruhe, 5. Aug. 9>« Uhr abends. Nack direkter Meldung aus Donaueschingen sollen gegen 130 Hauser abge­brannt sein, darunter auch das Gefängnis. Die Trümmer brennen roch.

D onaueschingen, 6. Aug. Es bestätigt sich, daß 130 Häuser ein Raub der Flammen geworden sind. 400 Fa­milien sind obdachlos. Alles Mobiliar und Vieh ist vernichtet. Tas Feuer ist jetzt auf feinen Herd beschränkt, waS dem nieder­gehenden Regen zu verdanken ist.

(Dri<jinnl*DrabtmcUuiißcii.

T armstabt, 6. Aug. Die Ferienstrafkaminer vmitten: den Chemiker Dr. Z. wegen Unterschlagung in vöhc von 331150 Mark dem Anträge des Staatsanwalts gemäß zu 9 Monaicu Gefängnis. Geschädigt »st durch diese Unterschlagung lediglich die Firma Merl

Donaueschingen, G. Aug. Der Brand hat furcht­bare Berwüskungen angerichtet. Mehrere Einwohner kamen in den Flammen um. Auch die Gebäude desDon. Tageblattes" mürben zerstört.

Paris, 6. Aug. TerCclair" meldet aus langer: Wie verlautet, hat Abdul As iS mehrere £rtschaften, 33 Meilen von Tanger entfernt, angegriffen und zerstört. Mehrere Männer wurden getötet, Frauen vergewaltigt und entführt. Auch einige englische Schiitzbefohlenc erlitten Ver­letzungen.

& London, 6. August. Ter englische Lnftfchiffer Lovelace, welcher an der Spitze seines lenkbaren Luftschiffes mit Reparaturen beschäftigt war, stürzte ans einer Höhe von 20 Meter in das Innere des Ballons. Cr wäre unrettbar dem Ctstickungslode verfalle», wenn er nicht die Geistesgegenwart gehabt hätte, unverzüglich die Ballonhülle mit einem Meffer |i durchschneiden. Halb erstickt wurde et aus dem Ballon gezogen.

Loudon, 6. Aug. Nachrichten aus Grnf zufolge ist dort gestern brüh in Kreisen der jungtürkifchcn Partei cm Telegramm aus Monftantmopcl cingctroffcn, das von einem miftgludttn Mordan schlage gegen dcirEu11an berichtet. Montag abend, so heißt es, drängte sich hinter der Leibwache des Sultans ein Mann, der den Posten eines untergeordneten Beamten bekleidet, in die Privatgemächer des Sultans und stürzte sich auf Abdul .^amid. Cr führte einen Dolchstoß gegen tue Brust des Sultans. Dieser aber blieb dank dem Panzerhemd, daS er ständig trägt, unverletzt. Ter Mann wurde von der £cib* . war er zu der Tat gedungen tvorden. Eine Bestätigung der Nachricht bleibt abzuwarten.

Madrid, 6. Aug. Tte Behörden von Saragossa er* hielten die vertrauliche Mitteilung, daß Präsident Fal- liöres im Lktober die französisch-spanisch.' AuSstcllun- besuchen werde.

Paris, 6. Auo Die Zlatastroph-: dcS Zeppelmschen Su^ schii'es bat io fort ned) mcm Bckannt.^'r':":'. außcraelvöbnlichcs Auifehen erregt- Man beklagt bis unglücklich: Geschick tiff und empfinde Mitleid mtl dem genialen Mannc

London, 6. Aug- * amtlich* Blätter beschäftig*n sich e»n- aehcno m-.t Mit Unfälle .jcpoetin» und bedauern aufrichng das Schicksal oes Luftschiffers. ______

Handel.

Von der Berliner Börse. Tie Börse war bei Er­öffnung wieder recht günstig disponiert. Anregung tarn wieder auS Amerika. Dort i|t eine Steigerung der Jnduslriewerte, be­sonders der Stahl- und Rupseraklien eingetreleu. Hier fanden auf allen Gebieten Deckungen statt, denen nur geringes Material gegen­über siand. Im Vordergründe standen Btontanwerte, die prozent- weise stiegen. Pbönir waren gesucht auf Twideudengerüchte. Bochumer gingen bis 221,60, t'anrafyütte um 3", in die Höhe bis 210,7. Auch Gelsenkirchener und Harpener stiegen. Baltimore waren etwas angeregt und Stanaba konnten trotz des emgetrctenen Streiks 169,40 schließen. SchifiahrtSakticn waren bester, Edison gut gefragt. Ter PrivatdiSkom schloß 2/e

5amilicn#21adirichtch.

(S c b u r t c n : Herrn Hermann Nielchior und Frau in Butz­bach eine Tochter. Herrn £tto Haust und Frau in Bad Nauheim eine Tochter.

Verlobte: Fräulein Auguste Fischer in Michelbach mit Herrn Karl Boos in Schotten. Fräulein Mathilde Müller in Nidda mit Herrn Heinrich Klein in Friedberg.

Vermählte: Herr Georg Seitz mit Frl. Justina Löffler in £ffenbad) a. M. Herr Karl Palm au5 Wetzlar mit Frl. Emma Hofmeister aus Hannover.

G e st o r b c n e: Frau Sanitätsrat Dr. Rullmmm, geb. Nein- Hardt, in 'Altenstadt. Herr Christian Friedrich Schmidt in Bad Nauheim. Herr Heinrich Hillberger in Friedberg. Herr Ernst Schulz, Herr Georg Schlcidt, beide m Darmstadt. Herr Georg Nies m Höchst i. C. Herr Hans Rreiß, Fräulein Anna Finger, beide in Mainz. Frau Helene Curth, geb. Prack, Herr Hermann Hcinemann, beide in 'JJlarburg. Frau Ratharine Prior, geb. Schwarz, in Gundersheim. Fran 'Anna 'Maria Hepp, geb. Preis, in Bierstadt. Frau Heinrich Nest Witwe, geb. Ermert, in Siegen. Frau Anna Borge», geb. (Srubcncr, in Hanau.

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