Ausgabe 
1.6.1908 Erstes Blatt
 
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werden soll.

Kleine Tageschronik.

Unsere billige Pfingslwoche u enormeMile

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Der dänische DampferNordpol" aus dem Wege nach Jacob», stadt, havarierte in den Schären. Der Unfall wirkte auf den Kapitän derart, daß er sich in der Kajüte erschoß. Das Schiff Flott gemacht.

In Srodula bei Sosnowice (Polen> kam es zwischen Einwohnern und einer Schar Banditen, die eine Frau über­fielen und ihr »mehrere hundert Nudel raubten, zu einem heftigen Revolver-Schießen, wobei cs auf beiden Seiten Ver­wundete gab. Eine zufällig vorbeireitcnde Kosakcn-Patrouille feuerte auf die Räuber eine Salve ab, wodurch zwei von ihnen getötet wurden.

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Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag, den 2. Juni: Meist heiter. Sehr warm. Vielfach Gewitter. Veränder­liche Wache. ____________

SpitiplGii der vereinigten zrankjurter Ztadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 2. Juni, abends 7 Uhr:Don Juan." Schauspielhaus.

Dienstag den 2. Juni, abends 7 Uhr:Nathan der Weise/'

ii schwerer Weise an ihr vergangen.

* ein seltsames Verbrechen aus geringfügigem An­is; ist in der franz. Hauptstadt verübt worden. Es wird da- ib(r folgendes gemeldet:Ich glaube soeben zwei per-

germutter Frau Iapin wurden in ihrem Hause von bisher unbekannten Verbrechern erdrosselt; die Gattin Steinheils, welche geknebelt und gewürgt worden war, erlitt ziemlich ernste Ver­letzungen, doch ist ihr Zustand nicht besorgniserregend. Stein­heil, der ein intimer Freund des ehemaligen Präsidenten Felix Faure war, hatte sich als Genre- und Porträtmaler einen Namen gemacht und war auch in der Pariser Gesellschaft sehr- bekannt. Wie die polizeilichen Feststellungen ergeben haben, batten die Mörder ihr Opfer zuerst gefesselt, ihnen sodann mit Chloroform getränkte Wattebolzen in den Mund gesteckt und sie schließlich mit einem dünnen Strick erdrosselt. Einem Be­richterstatter zufolge erzählte Frau Steinbeil dem Polizeikom­missar, sie glaube es lediglich nur dem Umstande zu verdanken, daß sie nicht ermordet wurde, daß die Mörder sie für ihre Tochter hielten, welche sich tags zuvor in Begleitung ihres Dienstmädchens in ihre Villa in Bellevue bei Paris begeben hatte. Einer der beiden Mörder habe gesagt:Tue der Kleinen nichts, man soll sie schonen." Die Helfershelferin der Mörder, m welcher Frau Steinheil ein Modell ihres Mannes erkannt haben will, habe hinzugefügt,ich habe auch schon gesagt, daß man sic nicht töten soll." Frau Steinheil zeigte auf einem von ihrem Manne gemalten Genrebild den Kops dieser Frauens­person. Sämtliche Schreibtische und Schränke wurden vollstän­dig ausgeplündert. Einem Pariser Blatte zufolge halten es mehrere der Familie Steinheil näherstehende Persönlichkeiten für möglich, daß ein Racheakt vorliegt.

* Tie unverantwortliche Tat eines Arztes er­regt in Newyork Aergernis. Ein 30 iöfrvigcr Mann namens Frank Morritt, dessen Frau und Sohn an Lungenschwrildlucht starben und der der Armut verfiel und als Landstreicher,in einer Herberge der Heilsarmee Aufnahme fand, ließ sich freiwillig von Tr. Craft Eorroll mit Tuberkelbazillen durch Ino­kulation, Inhalation und Ingestion an st ecken. Tr. Carroll erklärt, da^..die unteren Teile der Lungen tuberkulös geworden find, und uaß er nunmehr Heilungsexperimente an dem Kranken vornehmen werde. Er behauptet, eine neue heilmcthode für Phthisis zu besitzen, wodurch er den Patienten in zwei Wochen gesund zu machen verspricht. Tie medizinische Fakultät in Ncwyork mißbilligt das Experiment am lebendigen Menichen. Es heißt, daß eine Strafverfolgung gegen Tr. Carroll eingelertet

qierungSrat in Gedenk Fransecky starb am '22. Mai 1890 i -Mesbaden.

? Wißmar, 1. Juni. Die Wahlbewegung zur preuß. Ma ildtagswahl ist diesmal stärker aks früher. Dies int sich auch in unserm Orte. Gestern war eine Wahl- t ammlung der freisinnigen Partei und heute abend 9 vhr hcet eine nationalliberale Versammlung bei Wirt Brück t in der der Kandidat der nationalliberalen Partei, ,CT vom Rath spricht.

Kirchhain, 31. Mai. Gestern sand hier eine K^-kist ierschau statt, welche zeigte, daß die Viehzucht im [-(;|'e Kirchhain auf einer hohen Stufe steht. Mit der Vieh- ho war eine Prämiierung verbunden, zu welcher über _i o Mk. Geldpreise und eine Anzahl wertvoller Ehrenpreise . Verfügung standen, l. Preise erhielten: a) für Simmen- j ile-r Bullen die Stadt Schweinsberg, b) für Vogelsberger Mn die Gemeinde Großfeelheim, c) für Vogelsberger Mer: H. Müller-Großseelheim, 6) für Simmentaler Rinder: ^Bingel-Kirchhain, e) für Simmentaler Kühe: H.Prediger II- stchhain, f) für Vogelsberger Kühe: W. Ermler-Kirchhain, ,i Simmentaler Jungvieh: Wilhelm Müller-Großseelheim, i Eber: K. Bopp in Kleinseelheim, für Sauen: I. Becker- jngenflein, und für Ziegen: Stadt Neustadt.

h Frankfurt a. M., 30. Mai. Nach siebenjährigem i-siehen haben heute die .Frankfurter Neueste N ach- echten" ihr Erscheinen eingestellt. Herausgeber des datteS war Herr Erich Spandel, der Verleger des Nürn- :!iger General-Anzeigers.

c. Treysa a. d. M.-M-Bahn, 31. Mai. Die deutsch- stziale Partei in Hessen hatte auf heute hierher ein sog. Sa uetnf eft gelegt, das wie üblich, zur politischen Werberarbeit Kutzt wurde. Etwa 5000 Teilnehmer aus der Schwälmer, Mar- -irgev und anderen Gegenden waren erschienen- der Hauptan- .lamgsMukt bildete die Festrede des Reick)stagsabgevrdneten L i e- cmann von Sonnenberg, der stürmisch begrüßt wurde, '.ußer diesem sprachen noch andere Parteiführer, auch Köhler- .ciillsdorf. Liebermann von Sonnenberg wurde von 3 Schwcil- mriimen, den Töchtern des Bürgermeisters Ochs in Schönborn, tu Ehrengeschenk, alter schwälmer Brautfessel vom Jahre 1857, erreicht. Liebermann von Sonnenberg ist mit dieser Familie rig befreundet und ließ sich auch mit den drei Mädchen und anderen idilDälmerinnen auf seinem Ehrensessel photographieren. Köhler tüdbe mit Begeisterung empfangen, fein Hoch auf den Bauern- piib sand kolossales Echo. Einen schönen Schmuck des Festes hinten die Schwälmer Trachten (Mädchen und Männer). Ter i.-i.ne Juxplatz wurde viel frequentiert.

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In Mannheim spielte sich ein Liebesdrama ab. Die 19 Jahre alte Tochter eines Krankenkaffenkontrolleurs un­terhielt ein Liebcsverhälinis nut einem Acquisiteur, einem ver­heirateten Manne. Die Eltern des Mädchens brachten m Er­fahrung, daß das Paar flüchten wollte. Sie trugen deshalb Vorsorge, daß das Mädchen nicht aus der Wohnung kam. In seiner Verzweiflung hierüber sprang dieses aus dem Fenster der im dritten Stockwerk belegencn Wohnung hinab. Mit ge­brochenen Armen und Beinen wurde sie in hofsnungsloiem Zustande ins Krankenhaus gebracht.

Unter dem Verdacht des doppelten Kindesmordes wurden in Tham m (Württemberg) der Bauer Jung, seine Frau und Tochter verhaftet. Die Tochter hat in den letzten Jahren zweimal geboren und die Kinder getötet. Die Leichen- refte wurden im Garten vergraben vorgefunden.

Der Arbeiter Conti in Nieder kor n (Mosel) nahm am Grabe seiner Frau eine D Y n a m i t k a p s e l inben Mund und brachte sie zur Explosion. Sem Kopf wurde in Stucke 9Ctl$er Bauführer Naumann, der sich seit dem Einsturz der Görlitzer Stadthalle in Haft befand, ist aus freien Fuß gesetzt worden. _ ,

In Hamburg ertränkte sich eine Frau Lobermann, welche mit ihrem Ehemann in Scheidungsklage lebte, mit ihren beiben Kindern. Vor der Urteilsverkündung int Entscheidungsprozeste erhängte sich dann ihr Gatte.

ÄandcL.

Steuerprojekte ver Reichsregierung. Es tau­chen wieder Gerüchte aus, daß die Reichsregierung bei ihren un­vermeidlichen Steuerprojekten die Börse heranziehen und eine Er­höhung der Uinsatzsleuer foivie die Einiührung einer Dtoiden- densteuer beantragen wird. Es wrid jedoch in unterrichteten Krei­sen bezweiselt, daß die Regierung sich mit solchen Projekten trägt. Eine Erhöhung der Effektenumsatzsteuer würde nach den gemachten Ersahrlmgen aller Wahrscheinlichkeit nach keine Erhöhung des Be­trag sorndern eine Bernnnderung bringen und eine Twidendeu- fteuer würbe, das ist schon früher erläutert worden, nichts anderes sein, als eine ganz ungerechtfertigte Doppelbesteuerung.'

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Samstag [b« abgetifftn ui

fönen umgebracht zu haben; bitte, sehen Sie doch im zweiten Stockwerk nach." Mit diesen, an feinen Hausbesorger gerichteten Worten wollte am Samstag in Paris der 34- jährige Doktorand der Medizin, der türkische Staatsangehörige Reschid Mustapha, sein Wohnhaus verlassen. Der Hausbesorger rief einen Schutzmann, und Reschid begleitete beide höchst gleich­mütig in die Wohnung seines Wohltäters, des türkischen Prinzen Mehemed Ali. Dieser lag fest eingeschlafen. In einem Nebenzimmer fand man in einer Blutlache den 24 jäh­rigen Neffen des Prinzen Salah; über ihn geneigt dessen gleichfalls durch Dolchstiche schwer verletzte Mutter, Prin­zessin Fatme. Beim Verhör behauptete Reschid, unter dem Einfluß eines Pariser Arztes Dr. H. gehandelt zu haben. Durch die Erhebungen wurde folgendes festgestellt: Reschid genoß seit einiger Zeit beim Prinzen Mehemed Ali Gastfreundschaft. Als dessen Schwester und Neffe unerwartet eintrafen, wurde Reschid gebeten, in ein Hotel zu übersiedeln, was dieser auch ohne Murren tat. Nachts aber erschien er in der Wohnung und brachte der Prinzessin und deren Sohn, während beide schliefen, die Verletzungen bei. Prinz Sala h, der noch lebt, dürfte sich kaum von seinen Verletzungen erholen. Der angebliche Doktor H. ist bisher unauffindbar. Wie verlautet, ist die Prinzessin Fatme mit der Sultansfamilie verwandt. Die Un­tersuchung sucht klarzustellen, ob Reschid etwa mit politisch tätigen Mitgliedern der türkischen Kolonie in Verbindung ge­standen hat. Noch ein zweites ^brechen ist in Paris verübt worden: Der Maler Steinbeil und dessen Schwie-

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Rom, 1. JiMl.Tribuna" teilt mit, daß sich eine italienische | Gejelljchafl gebildet habe, mit bem Zweck, A n t i m 0 n - G r u b e n in 9)1 a r 01 ? 0 auszubeuten. 9luch soll noch ein anderes Synbikat zur Ausbeutimg weiterer Gruben in Marokko gebildet werben.

Rom, 1. Juni. 18000 Infanterie-Offiziere haben eine Adresse an den Kriegsininister unter­zeichnet, worin sie Einspruch erheben gegen die Beschlüsse des Untersuchungs-Ausschusses über die Lage der Offiziere. Sie fordern eine Erhöhung ihrer Bezüge.Gior-, nale d'Jtalia bedauert dieses Vorgehen und spricht die An­sicht aus, daß dies ein Vergehen gegen die Disziplin dar­stelle.

Lüttich, 1. Juni. Ein furchtbares Gewitter hat unberechenbaren Schaden angerichtet. In bem Stadtteil St. Mar­guerite drang das Wasser in die Keller und Erdgeschosse und er­reichte nach wenigen Minuten eine Höhe von anderthalb Meter. In zahlreichen Geschäften wurd.n die Warenvorräte vernichtet oder arg beschädigt. Tas von der Höhe niedergehende Wasser hatte eine solche Gewalt, daß das Straßenpflastcr aufgerissen und Pferde und Wagen fortgeschwemmt wurden. Mehrere Personen konnten nut mit Mühe gerettet werden.

Nancy, 1. Juni. Ein Wagen bet Drahtseilbahn mit sieben Insassen, bet von dem Luftkurort Saint-Antoine herab­kam, stieß, da das Räderwerk schlecht funftionierte, auf den vor­hergehenden Wagen auf. Zwei Personen wurden getötet, da­runter eine Nonne; sieben wurden schwer verwundet.

Madrid, 1. Juni. Die portugiesische Polizei ver­haftete in Fernando einen gefährlichen A n a r ch i st e n namens Gort, der aus Barcelona stammt. Er wird beschul­digt, an zahlreichen anarchistischen Attentaten in Barcelona beteiligt gelvesen zu sein und gilt, obgleich er erst 19 Jahre alt ist, als einer der gefährlichsten Anarchistenführer in Catalonien. Er wurde bereits gestern an der Grenze den spanischen Behörden ausgeliefert.

K 0 n ft a n t i n 0 0 e l, 1. Juni. Nach Depeschen Reut Paschas haben türkische Truppen nach heftigem Kampf die Insel Samos besetzt. Die Insurgenten sind in das Innere der Insel geflüchtet. Der Führer Susulis, bev sich über Meer nach Griechen- tanb flüchtete, wirb von einem türkischen Schiffe verfolgt.

Teheran, 1. Juni. Tas Mini ft c ri u m hat feine1 Entlassung gege ben. Cs war der schwierigen Lage im Parlament nicht mehr gewachsen. Ter Minister des Aeußern weigerti sich dieser Tage eine Interpellation wegen der Lage an der russischen Grenze in öffentlicher Sitzung zu beantworten und der Finanzminister vertröstete die Interpellanten in den Finanz- Angelegenheiten mit schriftlicher Beantwortung.

angtloiiimtn % wd) ffitgjeijrar- 7 £ freie Reise 18 die fianbroirfc :cn angekomM. I somit rch üte Der 04 Löte izminisleckm 1 eichs untemoraiiB I ita zmckgckta. ihre iDQjjeiiMiri berbautat I ise überrasch! > ben Karackizc: I iogoro und 6ti 12. iat vierM«^ erlausen.

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Vermischtes.

*UntoettermcIbungen liegen heute aus Nordwestdeutsch- bb, Nordfrankreich und Ungarn vor. In und um Wilhelms- in 0 e n hat es ungewöhnlich stark gehagelt, wodurch schwerer baden verübt wurde. Im Komitat Szegedin wurden meh- ir-i Personen durch Blitzschlag getötet, eine Anzahl Gebäude mgeäschert. In Niregykaza zerstörte der Blitz die elektrische fi'img; die Stadt war sofort in Finsternis gehüllt und im b.cter mußte die Vorstellung abgebrochen werden. In Lilin war am gestrigen Sonntag und auch am Samstag ! Hitze, namentlich während der Empfangs-Feierlichkeiten di der Ankunft des schwedischen Königspaares, so stark, daß tue große Anzahl Ohnmachtsfälle vorkamen. In mehr als Fällen wurde von Unfallstationen die erste Hilfe geleistet. ^Lustmorde. In Rockenhausen (Pfalz) wurde feit tat Himmelfahrtstage die bei. einem Maurermeister bedienstete 2i 1 äbrige Haushälterin Filbert vermißt. Nun ist ihre Leiche, ii der Kopf und Arme fehlten!, in dem Walde des Falken- Liiter Tales von Mannschaften der Feuerwehr aufgefunden U brben. Es liegt zweifellos Lustmord vor. Per mutmaßliche

L.cr ist verhaftet. In London betrat ein dem Aus- : ,jii nach anständiger Arbeiter eine Bedürfnisanstalt und ließ Mi großes Papierpaket dort liegen. Der Aufwärter öffnete

(: und fand die verstümmelte Leiche eines kleinen Mädchens.

Kind war der Hals von dem einen Ohr zum anderen durch- l.mitten und der Unterleib aufgeschlitzt. In der Kehle steckte b Knebel. Die Polizei soll ermittelt haben, daß die Leiche > b eines sechseinhalbjährigen Mädchens namens Marie Ellen feilte aus Eslington in Nord-England ist. Man hatte sie mit tntnt Manne dort gehen sehen. _ Die ärztliche ^u^rluchung tyab, daß der Mord erst wenige Stunden vor der AuMndung Ita Leiche begangen wurde. In Berlin ist ein brutales bclnechen an der 15 jährigen Lina P« verübt worden. Sie Lir als Aushilfsdienstmädchen in Stellung. Um Freitag nach- tr.ttag stellte sie sich bei den Eltern ein und gab au, daß sw von hei fremden jungen Burschen unter Versprechungen und Bor- ine$elungen nach der Jungfernhaide gelockt und dort mit Chloro- iirm betäubt worden sei. Dann hätten die Unbekannten sich