Ausgabe 
1.4.1908 Erstes Blatt
 
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3%e/e Reichsanleihe

3%

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Eschweiler Bergwerk

3%

do.

Portugiesen

III

82.20

Prince-Henri-Eisenbahn .

203.25

Möbel-Fabrik

Darmstadt

138.25

Tendenz: ungleichmässig.

Danksagung

Coffeinfreier Kaffee m

die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme

Für

uns betroffenen schweren Verluste sagt innigen

bei dem

Dank

E. Bickel Wwe

Giessen, den 31. März 1908

2135

Freund u. Helfer

Fabelhaft billig!

UM

9

nm

Lebensmittelbranche zu haben.

Imlt der Schutzmarke: Hund u. Kafze»|

BV,

Alsbach, 31. März 1908.

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BSitz-Blank

ist der beste [1611

"

86.25

67.10

95,30

25 30

146.40

119.25

117.25

105.00

207.90

152.00

126.20

233.70

4%

4%

396

3%

103 80

60.90

61.50

9510

88.00

95.70

160.40

92.20

82.30

92.25

82.30

91.20

91.20

98 80

99.70

Ungar. Goldrente . . Italien. Bente . . .

Portugiesen Serie I

. April. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . Laurahütte . . . . Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd . . . . Türkenlose

Z- Aus geschrieben: orqsältiger

113.00

195.75

212.50

9925

97.50

. 175.20

. 138.50

. 204.10

. 163.75

. 126.50

. 233,90

195.60

212.20

25.20

98 90

150.20

Bin­der

Harpener Bergwerk. . .

Laurahütte .....

Nordd. Lloyd . . . .

Obeischles. Eisen-Industrie

im vollendeten 70. Lebensjahre. Um stilles Beileid bittet

im Namen der Hinterbliebenen:

Wilhelm Roäoff

Wilhelm lang VIII «J Kl.-Linden-Giessen.

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Berliner Handelages. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . . .

Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .

4>6°/o russ.Staatsanl. 1905 4>6°/a japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl.. 4% äussere Argentinier . 3% Mexikaner . . . 4>5% Chinesen . . . .

Aktien:

Bochum Guss Buderus E. W

Fabrikant: Fritz Müller jun. k Göppingen <w-rtt.) j

Heimarbeit-Ausstellung.

Frankfurt a. M. wird uns unterm 1. ds. Heute vormittag wurde nach monatelanger, sehr Vorbereitung die Heimarbeit-Aus st el-

Ludwlg Kröll.

Küchengeräte - Magazin, Plockstrusse.

Tendenz: ungleichmässig.

Berliner Börse, 1

Werkstätten für Handwerkskunst

Georg Ehrhardt & Söhne

ferUguna an uns einzureichen.

Gießen, den 1. April 1908.

Städtisches Hochbauamt.

Gerbel.

lung in Frankfurt a. M. eröffnet. Die Ausstellung, die in zwei Sälen des alten Senckenbergischen Instituts unter» gebracht ist, verdankt ihr Entstehen privater Anregung und ihre Durchführung privater, opferwilliger Arbeit. Von der

8Xe/o Hessen

3X*/o Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrente. . 41/,% Oesterr. Silberrente

Telefonische Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hande] und Industrie, Giessen.

Wilhelm Kalherlah

Lokomotivführer i. P.

Namens der trauernden Hinterbliebenen

♦♦ ^iertunneS« Giessen

Heute abend präzis 8 Ubr W Einweihung des Stammtisch* -^g Sei doch net so garschtig M-!°LLk°"uu° if* bCf,CnS 3ClOtB'- U' etoeS ES ladet höflichst ein DaS Ttebschövvche.

Vbfe, S.oU, weitze 5.60. 'WkkSBädenr Magnum vonum 8.80o.go, roetfce runde 8.00. Mannheim: Magnum bonum Mk. 2.552.65, Gelbfleischige, blaue 8.754.00, lote 4.15 bis 4.25. Köln: Rote Daher Mk. 0.000.00, andere rote Sorten 0.00, Magnum bonum 2.55 bi5 2.90, weiße runbe 2.452.50, Gelhfleischiqe blaue 2.80-3.00, rote 2.552.60, weiße 3.20 bis 3.50. Dortmund: Magnum bonum Mk. 2.95, weiße runde 2.60, Gelbfleischige, blaue 0.00, rote 2.90, weiße 3.65. TI ün ft er: Magnum bonum 2.602.75, Gelbfleischige rote 2.90 bis 3.10, weiße 3.654.00. Hagen: Magnum bonum 2.850.00, weiße runbe 2.800.00, Gelhfleischiqe rote 2.80. Saarlouis: Role Sorte 2.60, Magnum bonum Mk. 0.00, weiße runbe Mk. 2.60. Frankenthal: Rote Sorten 2.25, Magnum bonum 2.40, weiße runbe 2.40, Gelhfleischige blaue 3.00, rote 3.00, weiße 3.25. Willich b. Kr efelb: Rote Sorte 0.00, Magnum bonum 2.808.00, Gelbfleischige rote 2.80 bis 8.00, weiße 2.702.90. (Alles per 50 Kilogr.).

ko. Fran kfurt a. M., 3O.März. Heu- und Strohmarkt. (Org.-Tel. b. Gieß. Anz.) Angefahren waren 9 Wagen He», 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.203.50, für Stroh Mk. 2.602.70, Maschinen-Langstroh Mk. 0.000.00. Alles für 50 kg. Tendenz still.

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Ausstellung fertiger Musterräume und der mustergültigen Fabrikatlonsanlage erbeten.

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a. bei hiesigen Arbeitgebern:

2 Werkzeugschlosser, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Schuhmacher, 2 Schreiner, 1 Hausbursche, 2 Putzfrauen, 1 Lauffrau, 1 Dienst­mädchen, 1 Haushälterin.

Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 2 Drucker, 1 Fär­ber, 1 Mechaniker, 1 Tapezierer gegen Vergütung, 1 Schuh­macher, 1 Glaser, 1 Lehrmädchen.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

1 Schreiner, 2 Wagner, 1 Kellner, 3 iüngere Schneider, 3 land­wirtschaftliche Arbeiter, 1 Dienstmädchen.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Schlosser.

ES suchen Arbeit: B1/«

2 Installateure, 2 Heizer, 1 Steinmetz, 1 Glaser, 2 Schmiede, 1 Schneider. 1 Schleifer, 1 Kellner, 1 Schreiner, 2 Weiß­binder, 1 Packer, 1 Hausbursche, 6 Arbeiter, 1 Kutscher, 1 Zeitimgsträgerin, 3 Lauffraueu, 1 Laufmädchen, 1 Haushälterin.

Orkginat-Drahtmel-unHen.

Luxemburg, 1. April. Der Zusta u d d es Gro ß- Herzogs soll nicht so hoffnungslos sein, wie die Ein­setzung der Statthalterschaft glauben machen könnte Kn oem mt bte Rom-Pilger gerichteten Dankschreiben spricht das E^oßherzogspaar die Hoffnung aus, nach Luxemburg zuruckkehren zu können. 6

c . Rom, 1 April. Informierterseits will man wissen, daß Fürst Bulow ber seiner Anwesenheit in Rom auch vom Papste empfangen werden wird.

-Wen, 1. April. Tie An worttnote Oester- rerchs auf die englischen Reformvorschläge für Mazedonien ist gestern nach London abgeganqen. Sie ist nicht in zustimmendem Sinne gehalten.

o. 1. April.Echo de Paris" berichtet, Präsident Fallteres werde noch vor seiner Stockholmer Reise Petersburg besuchen. Dte Reise sei jetzt amtlich beschlossen. Die Reise des Pra|identen nach England sei auf die letzte Woche des Monats Mai festgesetzt. Die Details dieser Rei e werden jedoch erst gelegentlich' des Besuches des Königs Eduard in Paris verabredet werden.

Bekanntmachung.

Alle noch rückständigen Rechnungen über die für städtische Gebäube im Rechnungsjahr 1907 <1. April 1907 bis 31. März 1908) ausgefiihrlen Arbeiten unb Lieferungen find bei Meldung der Nicht- berückucktigung bis spätestens den 1. Mai d. Js. in doppelter Aus-

Bekanntmachung.

. Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur Unterhaltung "adnschen Straßen usw. ausgefübrren Arbeiten und Lieferungen 'n Rechnungsjahr 1907 sind bei Meldung der Richtberücksichtigung s wateilens den 1. Mai d. ZS. in doppelter Ausfertigung und nuensorinat unter Beifügung der Bestellscheine an uns einzureichen.

. «ci dieser Gelegenheit machen wir darauf aufmerksam, Treuen und Laserungen für Rechnung des Tiefbauamts nur auf Slb<.-vr v"n uns ausgestellten Bestellscheine bezw. vorgetegten

»Oucher zu bewirken, andernfalls die riiechnungen nicht aner- mnnt und kurzer Hand zurückgewiesen werden.

dienen, den L April 1908. B1/«

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

EtE Frvnkstiri" Stet'bfitfre sw-sich reM -HntttMtzwig und dankenswerter ftnanzieller Beihilfe erfreuen. Zah^ reiche Körperschaften, u. a. die hiesige Akademie, haben dem Unternehmen, das einen sehr ausgedehnten Stab freiwilliger Mitarbeiter erforderte, ihre Hilfe geliehen. Soweit es irgendwie möglich ist, haben in den zahlreichen Fachaus­schüssen, die das Material für die einzelnen Branchen herbeb- Zu schaffen hatten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, mit einem wissenschaftlichen Fachmanne als Leiter zusammen gearbeitet. Das Unternehmen verfolgt keine einseitige Tendenz, sondern will objektiv das Material für die wissenschaftliche Er­kenntnis liefern. Die Ausstellung ist räumlich auf das sog. rhein-mainische Wirtschaftsgebiet beschränkt, d. h. auf ein Gebiet, das begrenzt wird von den Gebirgen: Rhön, Vogels­berg, Spessart, Odenwald und Taunus und in das man auch Rheinhessen einbezogen hat. Innerhalb dieses Ge­bietes ^st soweit wie nur möglich, Vollständigkeit der Branchen und innerhakb der Branchen erstrebt. Etwa 60 Fachausschüsse sind tätig gewesen. Außer den Produkten der Heimarbeit, sowie photographischen Abbildungen der Dörfer und der Arbeitsstätten sind auch eine Anzahl von Schauwerkstätten im Betriebe zu sehen. Im Laufe der Aus­stellung sind auch Vorträge geplant. Tie Ergebnisse werden in einer dreibändigen Monographiensammlung feftgehalten werden. Die Ausstellung, die sehr übersichtlich angeordnet ist, findet allseitiges Interesse.

allen Hatten bringt sicher Delieia-Rattenknchen.

<iTa^st^\unschä(1L 6 mal präm. Mehr. lOOAnerk. Dos. 0.5Uu.l,00 M. beiOttoSchaaf. Ilirschapo- theke, Apoth.z.gold.EngcL Apotheke in Krofdorf.

Kleine Tageschronik.

In Berlin ist Bismarcks einzige Schwester, Malvine v. Arnim, am Abend des 31. März, kurz vordem 98. Geburtstage des Altreichskanzlers, g e st o r b e n.

Von der Mannheimer Jubiläumsausstellung des vorigen Jahres wird uns mitgeteilt, daß nach einer vom Ge- famtleiter ber Ausstellung, Bürgermeister Ritter, vorgelegten Ab­rechnung ber ganze auf 2 100 000 Mk. angewachsene Anfwanb bes Unternehmens aus den eigenen Einnahmen desselben gebeckt werben wird. Der Mannheimer Stadtrat hat diese Abrechnung einstimmig genehmigt. Somit findet irgend welche Heranziehung der Garantie­zeichner nicht statt.

Die Stadtverordneten zu Düsseldorf bewilligten 960 000 Mark für Erweiterungsbauten unb Einrichtung ber all­gemeinen stäbtischen Krankenanstalten, mit denen eine Akademie für praktische Medizin verbunden ist. Die Anstalt, die noch kein Jahr im Betriebe ist, verschlang bereits einschließlich dieser Bewilligung 7 Millionen Mark.

D i e b e l g i s ch e N a t i o n a l b a n k hat für die Entdeckung der Fälscher von Tausendfrankscheinen eine Prämie von 25000 Francs ausgesetzt. Die Zahl der beschlagnahmten falschen Scheine mehrt sich täglich. In Antwerpen herrscht eine förmliche Panik; die Zahlungen in Tausendfrankscheinen werden allenthalben abgelehnt, nur die Zweigstelle der Rattonalbank nimmt die Billette nach vorheriger Prüfung in Zahlung.

Die amerifan. Milliardärstochter Anna Gould ist mit ihrer Familie wegen ihrer beabsichtigten Vermählung mit dem Prinzen von Saga n in offenen Konflikt geraten. Sie hat bas Ha»is ihrer Schwester verlassen unb in einem Hotel Rewyorks Wohnung genommen. Nach ben Bestimmungen, bie im Testament ihres Vaters enthalten sind, verwirkt Anna Goulb durch diese Heirat die Hälfte ihres 30 Millionen betragenden Erbteils, wenn sie eine Ehe ohne Zustimmung ihrer Familie eingeht.

Ist wirklicher Bohnenkaffee, kein Surrogat, dem durch patentierte Verfahren das schädliche Coffein entzogen ist. Durch diese Verfahren werden weder Aroma noch Ge­schmack ungünstig beeinflußt Coffeinfreier Kaffee besitzt da­her die gleichen guten Eigen­schaften wie der gewöhnliche Bohnenkaffee, so daß selbst die verwöhntesten Kaffee - Kenner coffeinfreien Kaffee mit Vor­liebe genießen. Er bietet den vollsten Kaffeegenuß ohne schäd­liche Nebenwirkung und ist in den Preislagen von Mark 1.30

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... Alpinist. Tic beiden Vereine müssen sich doch

über das Legat verilaiidigen. Wie wäre es, wenn Unbeteiligte esnenNapoleons-Nase-Vcrein gründeten, der die 1000 Mk. für emeGießener Hütte" auf der Napoleons-Nase erhielte. Ter eine i&jyVs. ^ex,eni Jcine Segen dazu, der andere steuert seine Schulden bet und derVerschönerungsverein" hilft den Namen verschönern: ,.Verschonerte-Napoleons°Nase-Vereiniqte-slllpenhütte" mit Pumpstation. '

Frankfurter Börse, 1. April, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . <

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