Ausgabe 
5.10.1907 Erstes Blatt
 
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Der

art:

Reich sanleihe

94.00

Ö

U

0

85 VO 63.30 95.40

84.85

94.45

84.85

30 60

142.10

103.00

156.70

129.20

230.80

140.00

173 30 14*2.75

203.00

Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommaudit. . Dresdner Bank Kreditaktien . .

Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn . . . .

Gotthardbahn . . .

Lombard. Eisenbahn .

Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn

92.00

98.45

98 30

93 50

3%

3%

65.50

66 60

92 85 91.10 93.30 145.00

4 /2 °/e russ.Staatsanl. 1905 43^% iapan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türken] ose.....

do. Konsols do. . Hessen f . Oberhessen

<1/. 4°o 4% 3 % 3%

Oktober. Anfangskurse Harpener Bergwerk. Laura butte . . Lombarden E. B.

Nordd. Lloyd Türkenlose .

203.80 . 227.40 . 30.60

4 -6 Oesterr. Goldrente

4% Griech. Monopol-Aul. . 48.50 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner < x .

. 128.80

. 230.50

. 64.70

142.20

^MißmAft Unfreude an der Lösung der ihm gestellten Au f- ^onst Hütte er doch vielleicht sieghafteres Wesen zur Schau getragen, sich nicht mit gar so großer Vorliebe im Hintergründe gehalten; und er hätte wohl auch nicht

<< Agungslos und gleichmütig Dagny die verhängnis­volle Wahrbert verkünden lassen.

Die rechte Beschränkung legte sich Goll auf, der die mehr innerlich geschaute Gestatt Gunnars psychologisch klar ersaßt hatte. Ter Bauer Kare erhielt unter den Händen von Garers die rechte Rauheit und Wildheit, im Organschwel- ,gen ging er aber am weitesten und befleißigte sich fort- | OOwtzt eines Fortissimo, wie es wohl für südländische Kampf- Hahne bezeichnend sein mag, nicht aber für diese Nord-

- sgestalten. Jedenfalls wissen wir nun ein für allemal, daß Garers der stiinmgewaltigste von allen ist.

Rodens Thorolf zeigte "frische Derbheit und Keckheit.

HeleneAchterberg erzielte als Hjördis die stärkste und zugleich nachhaltigste Wirkung. Sie hatte die schwierige Partie der Walküre mit hervorragendem Ver­sande außerordentlicher Leidenschaftlichkeit, mitreißender Gewalt^ und düsterer Hoheit ausgestattet. Ihr gebührt Anmngeichrünkte Huldigung.

Tie Kontrastfigur, die Dagny, faßte D o r a O r m o n t weniger mild als sentimental, verriet aber gleichfalls eine eingehende Beschäftigung mit dem Charakter, dessen plötz­liche Heftigkeit in der Preisgabe des Geheinlnisses von ihres Gatten Heldentat sie ganz eindrucksvoll ocstaltete Allerdings wäre hier ein jähes, wildes Aufflammen das sich jelbst durch die Kraft des Gatten nicht zügeln laut wäre überstürzende Hast angebrachter gewesen.

Der Beifall war nach den letzten drei Akten so stark tote anhaltend. P gg

Se. Exz. der Minister des Innern Braun wohnte in einer Loge der Ausführung bei.

4)$7O Chinesen . .

Aktien

Bochum Guss . . .

Buderus E. W.

Tendenz: fest.

Berliner

Canada E. B. . . .

Darmstädter Bank .

Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C.

Dresdner Bank . .

Tendenz: träge.

Stadtv. Wallenfels weift an Hand eines ausführlichen ißOQ «xj1 k <Sr irt ^cr Stadtverordnetensitzung vom 9. Okt. K .re auch die Koftcnsrage besprochen worden sei und Oberbürgcr- meiltcr Gnauth damals den Standpunkt vertreten habe, daß die ..llgemcinheit die Kosten zu tragen habe. Er bedauert dann weiter, daß das Ministerium die früher beschlossene Ordnung, ore Die Kosten tatsächlich allen denen gemeinsam auferlcgt habe. Die von der Einrichtung Nutzen hätten, nicht genehmigt habe. Man mujse sich aber damit bescheiden. Mit der jetzigen Vor- sei ein gangbarer Weg gefunden, er meine aber, daß das ^erhaltms der von den Hausbesitzern zu tragenden Summe und des durch die Steuern zu deckenden Betrags von 3 zu 1 in 2 zu 1 zu ändern sei.

Ter Vorsitzende bemerkt, daß sein Amtsvorgänger später von der Ansicht abgekommen sei, daß die Kanalgebühren von der Allgemeinheit durch Erhöhung des Steuerausschlags Zu tragen seien.

% Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . .Italien. Bente . . . Portugiesen Serie I Portugiesen Hl

stadtv. jßny bedauert, daß man fetzt so schnell über die Vorlage beichließen )olle, die für die ganze zukünftige Entwickelung der ^tadt eine schwerwiegende Bedeutung habe. Man habe die Vorlage fetzt erst kennen gelernt und sei daher nicht in der Lage, mit Sicherheit eine Entscheidung zu treffen. Steuer zu schlagenden, Summe tragen müßten. Damit, daß den Dausveiitzern em gewisser Teil zugeschoben werde, sei er einver­standen.

Gu tfleisch erinnert daran, daß in der ver­gangenen Woche - der allgemeine Wunsch dahin gegangen sei, -Die ^ache zu beschleunigen. Auch der Kreisausschuß müsse sich ^2. Dvrlage, beschiiftigen und wenn mau fetzt sich

nicht ichlustig m-ache, sei es fraglich, ob dies noch in diesem ^ahr geichehen könne. Wenn aber erst im nächsten Jahr die ^.ache an das Miniswrium gelange, sei kaum darauf zu hoffen, $ ^tc 0-eouhren ab 1. April 1907 erhoben werden dürften.

Das ehemalige kaiserliche Reichswasscrgericht in der Wettcritu.

enthalten alle Nähr- und Geschmack­stoffe einer guten Fleischsuppe. Man braucht nur mit Wasser kochen. Ein Würstchen gibt 3 Teiicr gehaltreiche Suppe.

[Koche mit Knorr

. . 206.20

. . 117.00

Börse, 5.

Stadtv. Huhn ist der Ansicht, daß die Allgemeinheit die Kosten tragen solle. Um zum Ziel zu gelangen, könne er sich aber auch mit der Vorlage befreunden, wenn sie im Sinne der von ^Stadtv. Wallenfels gegebenen Anregung geändert werde.

stadtv. Petri findet die den Hausbesitzern anferlegte Ge- r-!Pr.-£u und meint, namentlich mit Rücksicht auf die vielen städtischen Gebäude mid Grundstücke solle man den Betrag je zur Halste zwischen Hausbesitzern und Stadt teilen. Um den ein- 5einen Stadtverordneten eine genaue Prüfung zu ermöglichen, lolle man die Lnche um etwa acht Tage vertagen.

Der Vorsitzende bemerkt, daß die Stadt für ihre Häuser und Grundstücke zu den den Hausbesitzern auferlegten 177 090 ..'tßri bezahlen müsse und meint, man solle auch den geringsten Amchem vermeiden (den Anßenstehende leicht haben könnten), daß man hier im Interesse als Hausbesitzer handle.

stadtv. Wallenfels weist darauf hin, daß die Känali- satwn den Hausbesitzern durch den vermehrten Wasserverbrauch usw. schon erhebliche Mehrkosten auferlege. Es sei auch nicht richtig, daß die tciüueue eingetretenen Mieterhöhungen durch die Kanali­sation hervorgerufen seien. Lie beruhen auf anderen Ursachen, dem ^gesteigerten Zinsfuß, die höheren Löhne usw.

Ltadtv. Krumm bedauert ebenfalls, daß die Regierung das Ablehnungsrecht habe und hat deshalb den gegen die früher be,chlo,sene Gebührenordnung erhobenen Protest 'nicht gebilligt.

übrigen ist er der Ueberzeugung, daß es den meistert Haus- bentzern gelungen sei oder noch gelingen werde, die Gebühren aus ihre Mieter abzuwälzen. Das richtige wäre, die Kosten ganz auf die Steuern zu nehmen. Er habe aber keine besondere Beranlaßung, die heutige Vorlage zu Fall bringen zu helfen und würde deshalb in zweiter Linie für sie stammen.

Löber ist ebenfalls für Vertagung, um die Mög- lüchkelt zu. haben, vor der Entscheidung die Sache eingehend zu prüfen. Die 81 000 Mk. für Grunderwerbs kosten seien nach seiner Meinung aus die Vermögens rechn ung zu nehmen.

Der Vorsitzende bemerkt, dies sei deshalb nicht ge- scvehen, weck der bett. Grundbesitz der Stadt keine Einnahmen ^Tin"ar' rUTT^ spricht sich für sofortige Beratung ans.

Auch Beig. Georgi ist für sofortige Entscheidung, zumal bei ^cincr Vertagung nichts herauskomme.

stadtv Petri spricht nochmals für Vertagung bis nächste ^-oche, wahrend der Vorntzende dringend bittet, heute zu be­schließen.

Kleine Kunstchronik. Der Prosessorentitel wurde vom preußpchen Kultusminister dem Konzertsänger Johannes Frankfurt a. M. verliehen. Pros. Meschaerl l6eb.,18o7^zii Hoorn in Holland) ist ein Schüler der Konservatorien zu Köln Frankfurt a. M. und München. - Oskar Blumenthal legt soeben die letzte Hand an ein neues Lustspiel, das den Titel .Zwischen Ja und Nein" fuhrt und zu Weihnachten in Berlin zu»i ersten Male gegebe.i wird. - Richard S ko w rönne d hat eine neue Komödie ^Kesseltreiben" vollendet die am Hamburger ^halm-Theater in dieser Saison ihre Uraufsuhruna er­leben soll. ' u

Die nach- A p p rw | p sind Sonntag, den 6 Okt. von r.".?ad«en i ,12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur

für Bringende Falle sicher anzntroffen. D5/

Dr. Richter, Frankfurter Str. 4 (Hirsch-Apotheke). Dr. Stuhl _________________Seltersweir 79a.

_ Märkte.

««» " ron Ganiceier 10-00 Vfg., Enteiieier 8 Psa Käi.

pr. Stck. 68 Pf., Kasematte 2Stek. 5-6 Psg., Erbsen v V'd^l^äTs!.

«r- Vr.0,80-1,00 <Nt' Silijnerpr^t I

80=2 ®O ml" pr. Sluck 0,80-1,80 Mk., Enten pr. Stür

8» °882'w10' r®ails%>V'Xrb;i0_00 OchsenNeisch pr. Wd ,8 ^ub-nnd Oiinbflei cf) pr. Pfund 8082Pfu , Scbroeine-

Ms«»"- M SchweinefleM,esalz ,, pst M -

64-84%fn d'b. 80-85 Pfn Suunuelfleifch pr. M

st' Wel>che per Pfund. Kartoffeln nr 1 a

2Ö6$fna09irfit''iätrl-!i'A'*' °,00-s,00 Mk.. Milch per 2h« I

*.y, s.

rin ß i'-- s'1 ?üe? ^ellergewölbe. Sie waren damit beschästiai cm Gclmi.de abzi.brecheii. Andere Arbeiter beseitigten die Trstimwe unversehrt Ll<? 5er0115, Sic warerr 'wunderbarerweis!

L eldenbergen erntete der Landwirt Münri

Kartogeln, ^te das ansehnliche Gewicht von 2, 3, ja sogar 4 M batten. 4.er Grubenarbeiter Haun in W a l d a s ch a f s bei Sbanm ou'cm 5^enmer schweren ^^rderforbe erdi-n^

(Originalartikel desGieß. Anz.D

r Provinz Oberhessen hat in den letzten Jahren der Rutz- ihrer reichen Wasserschütze durch Errichtung arptzer Waslerwcrke besonderes Interesse zugcwandt. Während di? schon m a frlnr9rer 'N Betrieb gestellte Lauterer Gr Up p e n. Wasserleitung am Samstag von Vertretern der hessischen Regierung besichtigt wird, hat man durch Ankauf des I n h e i d e r Ouellgebiete^ die wesentlichsten Vorbedingungen für die Schassuno eines weiteren Wasserwerkes erfüllt. Tie Aussübriwn^ imh1 STrfehmrr?t s-UL^- ^cn ^rote^ der Wetterauer Mühlen- R1? vltC^p ^IC cme Beeinträchtigung der Wasserkraft

für ihre betriebe befurchten und darum entsprechende Garantien dieg^este?lteii^EnckchäV^_fen haben, inwieweit b"°chtigt und gcgebrncn-

Y 13nkPlIiyjcf hierauf dürfte c5 von Interesse sein zu erfahren 3^r^baren Unterhaltung der Fluß- und Bachlaufe, sowie zur Schlichtung vorkommender Wasserstreitfälle ^rlmnderten Deutschland getroffen warm inb°h- ?ß' v*1 ?uS bem Jahre 1824 bestand S. x ^kteiau viele Jahrhunderte hindurch ein kaiserliches meilpswassergericht.

Tic Wetterau war seit altersher als eine der frncktbarkten besondere Sorgfalt, mit der die Kaiser .°uch gcrmgfugig scheinende Gegenstände behandelten mag 2 ?Ta rUIltt6-artcn u^b wasserreichen Beschaffenheit'dMz

Ursache daben ä.a die deutschen Kaiser dieses Ge­biet nicht selten besuchten, konnten sie sich selbst Non seinen Vor­zügen Überzeugen. Tie vielen Mühlen und die durch diest ent- tandcncn Erhöhungen, Verdammungen und Wehronlageu an und m den Gewastern mußten naturgemäß Streitigkeiten erregen nnhi'^CrrvC Cn ^^blnden Gebiete wegen nur schwer und beider üurc Kursen Anwesenheit des Kaisers wohl gar nicht eiitschieden werden konnten. Tie bestehenden kaiserlichen Land- hT>b^UAtri^tes oft zusammentraten, waren für

bie Schlichtung der Wasterangelegenheiten nicht geeignet Tarum ^ueteder Kaiser em selbständiges, unmittelbares Wasser- 9,erT$.t Lubicium aquaticum) an, dessen Gerichtsbarkeit sich über die Flusse Wetter, Nidda und U s a nebst den da ni verbundenen Wasterm und Weihern erstreckte. Ten Stifter dftfts ^ber toeih man, daß Ludwig

. Don Fauerbach mit seinem Rittergut rn T li 1- b p i iif)PT pffpT I7frf" if S" 03. xs. U^fUbU mit der Obrigkeft

Son VW ' lPCzLUnJ? Tcisb? Q01l ^Ulser und Reich belehnt wurde.

h°nn i6A64 toar abwechselnd in den Häusern

uud von Stralendorfs erblich. Seit

^hen stets von den neuen Kaisern erneuert- das Wafterrichterarnt blieb unausgesetzt bei der Familie v o n R au.

Tas Wassergericht bestand aus dem Wassergerichts­obersten, einem Wasserhauptmann, filnf Wasser- g rave n oher W asserr ichtern und einem Wasser- gerichtsboten ,,^cr Hauptmann sollte der Wasser- ordnung wissend und qualifiziert, von guten, redlichen Leuten eines -hübarcn, fnebhdjen, Pcrschtvrcgcncn Wcscns fein « Er war von hin a5"'6" U m befrcit: er hatte freien Fischfang auf

^en gemeinen Wassern zu Torl-eim und Fauerbach und genoß volle Freiheit m Handel und Wandel. Tie Wasser a raven -richter, -schöffen oder -Herren sollten fünf fromme' efjr&arc, verschwiegene Personen und von vier Ahnen her geborene Muller sein .Liefe fünf Männer mußten aus fünf verschie- ^5 Hbrrschasten der Wetterau sein. Sie waren frohn- und dienstfrei und von der Uebernahme aller öffentlichen Aemter entbunden. Ter W a s s e r h a u p t m a n n repräsentinte zwei Personen, wenn einer der Wasserrichter am Erscheinen verhindert

s -Sp tv QJerirfjt trug ursprünglich eine rote Binde uud den Reichsadler auf den Aermeln; später war das Gerichts- Personal mit roten Röcken bekleidet. G}1

. ^eck des Wassergerrchts war: Ordnung und un- des Rechts m vorkommenden ^af^cr= Spf Sm? Mißbräuche, Gleichhaltung und

Bestimmung der Wasserhohe und -breite, Reinhaltung der Bäche und Vermeidung des Anschwellens, Anlegung neuer Brücken und nnh9 C^lln9 Mühlenwehre, Errichtung neuer Mühlen unb Mahlgange Anlegung neuer Flutgräben und Wasserftuben Setzung, neuer Eichpfähle, Untersuchung und Aufrechterhaltung der Wassergesetze, Abfassung der Urteile und Ansetzung der Strafen usw.. Für alle vorkommenden Fälle war die kaiserliche Wasser- gerichtvordnung maßgebend. Tie Verhandluiigen geschahen Vrü^"h^ Anhörung der streitcnLn Parteien,

b Aussagen, ,,O kularinspcktioncn" an Ort und Stelle und Beratung der Richter wurden Urteil und Bescheid rr°; ®r°äc6 burfte bei dein Wassergericht langer als

he? hT^ST bnuern' Bei der Publikation wichtiger Urteile oder Waiserpfähle wurde das Gericht nicht, wie gewöhnlich, auf dem Rathause, sondern mit großenSolennitäten" unter lreiem Hrmmel gehalten. Auf dem Richtertisch lagen di- große und kleine Wasserwage, das Protokoll, die Wassergerichts- ordnung und der Maßstab. Bei Schlagung eines neuen E i ch - J"1'8.' wodurch die Hohe des ucu zu errichtenden Wehres auf Jahrhunderte hin bestimmt wurde, waren die Feierlichkeiten 303 PEweise ans dem Orte heraus nach dem Platze der Pfahlsetzung. Tie Jugend ftimmte ein geistliches Lied an. Em militärischer Ausschuß folgte, hinter dem der Wasser- hauptmami und die Wasserrichter mit den Wasserinsignien schritten, i?- l5fen ^amen S>rtsvorstand und Gemeindeglieder Tas Ge- richtsperfonal war mit roten, gelben und schwarzen Schärpen ge­ziert, ebenso der Justiz nagel, der von einem weißgekleideten

SUn & 9etomiicItEn 5hto6elt p°r dem Hauptmann h.

»rltzhener Einschlagung de- Eich pfahlez t , des NageL, nochmaliger ^ProAer-"und°Justiskielun5'V°^ nach drei Pon jedem Richikr^ getanen S 4feIB'

Ob^BrLn°und"G^

Gedächtnis der Feierlichkeit gespendet yctftmtlncIte fügend as Tas ganze Personal des Wasserqerichtes ftnttr Tein«, p.n-

Besoldung; seine Einkünfte bestanden in Sporteln Ä pei vorkommenden Wassergerichtsfällen. Alle diese Gebührp^

Gerichtsordnung nach Hellerpfunden 1 Helletzvfun^ 20 Schilling bestimmt.^ Im allgemeinen waren die . geworfenen Kosten sehr mäßig berechnet. Später wurden h?U em neues Sportelregulativ die Gebühren erhöbt Tie Gerichte Über Beschädigung der Wasseranlagen ° U-b^tr-kun, torW) 8 6Cr6än8tm Grafen waren oerhalmismäß

Nutzen dieses seltenen und wenig bekannten (SJerirf^ ^urs ^.Lc. Hasser- uud Mühlenbesitzer in der Wetterau v außerordentlichem Wert. Das Ansehen desselben war so und. ausgebreitet, daß selbst das Ausland sich der unparteiiUh Urteile der Wasserrichter bediente. Am Anfang des vorigen Ä EinLn? baS W°ssergericht wie so manche ander 8a7t?L Einrichtung eingegangen. Sinn 9U

"-"i... . _ d u u o a a).

Sa<S" W für Vertagung.

stadtv. Euler ist gegen die Vorlage und steckt den Antrao üück/?,cv°Steuern auszuschlagen. Die Oftnnd- W fei/n schon so. belastet, daß ihre Besitzer

SKS?8 als Besitzer feien. Die Wertstecherung fei b-r Är-nJE vorhanden, aber niemand werde wegen Kaualiwlwn mehr für ein Haus geben Auch von dem 'Au- M L'Er, von dem so viel gespLchen Ä 7ersprech/er 'DL wer^^e^to-^LlkTL L W 3toEt 2El unb t^r Stadt ein St 'zur Last fidS nochmals für Vertagung und spricht

Stadt aus gleichmäßige Verteilung zwischen Hausbesitzern und

Sonntag von 49 Uhr

Nur Engefi-Ägjoi^eBce offen. §

«ufrolle Er habe bei her früheren Beratung seine Befür-btunacn angcdcute!, daß das Min-sterium seine G-nclmiauna verkaaen werde aber man bebe damaln von den geäußerten U® Bedenken nichts wrstcn wollen. Man habe in Hessen lcid-r noch kein , neues Gcmcmdesteucrgesetz, da das von der ^ive tcn v-TaeiJBei W°ssn'° Widerstand der Ersten Kam- i.iil. gescheitert fii. -lütiey Gese!', hätte nach her hnn her ^htpitru eJZÄÄ ?°s'u.n.a alle Möglichkeiten zugelasstn, die

: '"r ^rmisse, und den Gemeinden große Frei­

en s!. wLpV ^'uanzgebarung gewährt. Ein neues Gesetz sei Jf ung noch nicht eingebracht worden und nach Lage

^^^rhaltnisse ei vor, 1911 an das Zustandekommen eines

Gemelndefteuergesetzes nicht zu denken. Er bedauere, daß b UUb ^nLeInc Versonen darin es fertig gebracht

Gesetz zu Fall zu bringen, denn der Schaden, den enormCmCm^en UI1^ ^lC c^n3chIcn Personen dadurch erlitten, sei

Elekfriz. Lnhmeyer . . , 120.25 Elektriz. Schlickert . . . 102.50 Eschweiler Bergwerk . . 212.50 Gelsenkirchen Bergwerk . 198.40 Hamburg-Amerik. PaketL 130.50 Harpener Bergwerk. . . 204.00 Laurahütte...... 227.40

Nordd. Lloyd ..... 115.30 Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges.

^'üjbem fid) stadtv. Haubach noch für die fofortiae Ent- f ' sN den^An^aa b(T ^rtagnngsantrag zurückgezogen. SternntiÄ bte S?nzen Kanallasten auf die brrordnL' ep ist Ä^a'b gTl^n tt"" """ ^nf -Stadt-

(V, 1 2i/2 Pfg. für den Q-uadratmeter angeschlossene

SS ^warte7wnrde. WimmunS den Antrag

^bshalb nochmals ab gestimmt. Der Borschlaa der ^ur^rmeisterei erhält nunmehr 13 Stimmen, während 14 Mbn abgegeben werden. Da nicht die Hälfte der anwes'nden anto(T^qbn^c^)mcI^rnamr trF" ?us^ivroch«m hat, wird über den n(Ln.TSntItri> aogestimmt. Es stimmen dageaen m Eichenauer, Euler, Faber, Gabriel, Helfrich

Fug Hardt, Löber, Loos, Petri Schaffstaed!

und Wallenlels, während die übrigen 14 bafür ftintmen '- Antrag i>t afto mit einer Stimme Mehrheit ab gelehnt frrrrr fiteren Geschäftsordnungsdebatte wird der An-

rt2rn^lCn^5 [v formuliert, daß von dem Quadratmeter

ge,chk)sseue Grundfläche 13/4 Pfg. ^rlNben werden fnf pu Wehrden die Hausbesitzer mit 162 000 Mk imb die'

mit 73 750 Mk. belastet, Dieser Antrag wird einstimmim! genommen. Die einzelnen Paragraphen der G^bübrmord- nung finden sodann debattelos Annahme ^onmmord-

Miii»cr»ität5«2Tact>rid)ten.

LÄWWLMRBr SS L'LZ

Axbeiterbewegung.

sBaaEEE;» WÄtt. 5

werd gemeldet daß in allen Stationen der Süd-norddeÜtsck, -^erbiiidungsbahn die Resistenzbewegnng begonnen hat ^ie nr

^U^y/^bahnzüge hatten durchweg starke Verspatungev so daß alle ^lnschlnye nach Dresden, Berlin und Hambura h?T laumt wurden. Tie Passagiere deS Frühzuges ba^unfer 2(1 ?bStUb mn^ Heinens S^^ügen nach Mittelgrunb be Toröert. wo sie in bie sachwche Staatsbahn umstiegen.

eÄefGSDsscke 6CasB*sbeB*8chte des Giessener Anzeigers, mitoeteilt von der Bank für Handel und Industrie, fiiessen.

Frankfurter Börse. 5. Oktober, 1.15 Uhr.