Ausgabe 
4.5.1907 Zweites Blatt
 
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einem Lastzüge zusammen. 4 0 93 er so n en mürben n er letzt. In der span. Provinz Malaga tlN^Er^st^^veripurt^worderr.

~ (öicncner'eFraftammer.

ist ein Streit ausgebrochen. Bei Werßenhöhe und Qlatfel fteüten loOU Flößer die Arbeit wegen 2obnftreüigfeiten em, sodaß die nach den Provinzen Braudenbnrg und Pommerii beftimmten Holztrasten nicht weikerbeiörderk werden können.

Märkte.

ndbl. meldet, ist im )en, das an ®enirf» enigenjena in Zaalseld wurde sr bürget Kraulen- t.

e tielnngenll toäerploficn, bei, t Puloergas den i) explodierte bist setzt gesunden, [tött, Än M SM derÄtadt- : anscheinend durch , hervorgerufen toor- Tabakspjiis! in der »eträgt die Zahl l« eil.

das Duell. Mr in beruflicher Eigen- cht, eine recht ernste feine Garantie dafür, ;t werden; lehnen Ile M di- ch-° n. Da m SlMiar t, beschloß jimgsl - laouner der Provinz rcigen PvjlwsA tzungen statt, 1M jflüon, undes wurde lautet: em Widerlich IW rztes, der t sondern vor allem willen GesMPunde u--°-d«^

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$t tbtno Ar. **» und btt Ein- Müh da L « ton oiunntia -erwendbarkeit des Jade, weiche bo mtcht, ton denen W starke Luser wnn sie auch aus Zungen mit ihren ; deutschen Säufer n Lnunatra-Dabak Mich doch auch ewerb treten. Die irre hat ein prim, crenhersttller rusen daß sie die ML» Nvendrn. Indessen ch allmählich mehr daß das Deckblatt umatra-Tabak tot» vorhanden.

Arbeiterbewegung.

Trier, 8. Mai. Aus die kürzlich von der Belegschaft der SaargrubeAltenwald" an den Handelsminister gerichtete Be- schweroe über Mißstände und schlechte Lohnver- l; a l t n i s s e stellt der Minister eine U n t e r s u ch u n o s k om­ni i s s i o n in Aussicht, die aus einem Oberbergrat, zwei Werldirek° loten, zwei Bergmeistern und drei Arbeitern bestehen soll.

B r o m b e r g, 3. Mai. Unter den Holzslößern der Netze

<ßcrid?t$iaal.

Aachen, 2. Mai. Das Schwurgericht verurteilte den Ge­richtsvollzieher Gutjahr-Gemund wegen Unterschla­gung amtlicher Gelder in Höbe von 5000 Mark ju einem Jahr drei Monaten Gefängnis. (B. T.)

B r e s l a u, 3. Mai. In dem Entschädigungsprozeß des Arbeiters B i e w a l d gegen die Stadtgeinelnde Breslau, in ivelchem Biewaid wegen seiner, von einem Schutzmaiiti ihm abgehackten Hand, An­sprüche stellt, die von dem Oberlandsgerichte für dem Grunde nach gerechtserugt erklärt worden waren, legte die Stadtgemeinde jetzt Revision beim Reichsgericht em.

Dresden, 4. Mai. Die Strafkammer verurteilte den Studenten der Technischen Hochschiile, L ü ck e wegen Pistole n- duells nut dem Leut nantvonBoxdorf zu 3. Monaten F e sl n n g und den RarteUträger Kaufmann Kühne aus Leipzig zu drei Tagen Festung. . , .

Das Lemberger Strafgericht hatte darüber zu entscheiden, ob es gestattet sei, Christus einen Sozialisten zu nennen. Ein Bnhnbedlensleter war wegen Religionsstörung angellagt, weil er in einer Leichenrede für einen Genossen diesen Ansdrnck gebraucht hatte. Er wurde der Religions-Beleidigung schuldig gesprochen und zu 14 Tagen A r r e ft verurteilt. Bon der Anklage der Religionsstörung wurde er freigesprochen, weil es keine Gottes- l ü st e r u n g sei, E h r i st ti s e i n e n S o z i a l r sl e n z u n e n n e n.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter bicicr Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem ^uoünim gegenüber keinerlei

Verantwortung.)

In der gestrigen Nummer desGieß. Anz." regt ein Unge­nannter die Prägung einer Münzezu r 2 r e i & u b e jahrseier unferer alrna mater an und bnnerkt dazu, daß eine Münze wohl eher ein Erinnerungszeichen vorste len wurde als einepapierne Drucksache". Em freund der Wtssmschasten schem der ungenannte Herr nid)t zu sein, er wurde ,on,t s>)^erlich nicht die zum Jubiläum erscheinenden Feftfchriften nut einem fo gering sckM^gen Ausdruck belegen. Eine Denkmünze mag als ein gerechd» fertigtet und charakterlitisches Erinnerungszeichen für patriotische,

H Gießen, d. wcau Gewerbsmäßiger Diebstahl und Hehlerei.

Im verflossenen Winter wurden hier eine Rech-- von Diebstählen ausgeführt. Einem Bauunternehmer kamen drei Radsätze im Werte von 45 Mk. abhanden, cm Weitzbindermeister vermiß in feinem Neubau 8 Meter Bleir^ im von

35 Mk., ein Fabrikant bekam aus em em in der Nahe der Stadt befindlichen Garten einen Wasierbehaltor aus Zink im Wert von 35 Mk gestohlen, während andere stletbunQdftude und Wert- zcuge verschiedener Art gestohlen wurden. Nicht,wmig über­rascht waren vier Hausbesitzer, als ihnen die kupfernen Waicy- kessel aus den Waschküchen verschwunden waren, nachdem man diese aus dem Mauerwerk herausgebrochen hatte. Tw Gegen­stände waren zumteil mittels Einbruchs bezw. Einsteigens ent» nnrnbei worden. Als Täter wurden alsbald die Tag lohner -<£ S. und K'. W. von Wieseck in Haft genommen, die sich schon längere Zeit arbeitslos in hiesiger Stadt umbergetrieben hotten Sie gestanden ein, das Metall außer den Kupferkeswln in Stücken zerhackt bei Althändlern abgesetzt zu haben. Xie Steffel brachten sie zu dem Obst- und Althändler K Sch. hier, weshalb dieser wegen Hehlerei ebenfalls in Unter]uebung gezogen wurde. Wahrend die zwei Diebe im Wesentlichen em Geständnis ablegten, bestritt Sch., von dem unredlichen Erwerb Kenntnis gehabt zu haben. Doch eine Reihe von Umstanden, insbesondere daß man ihm die Kessel zur Nachtzett gebracht bat und daß er einen geringen Preis dafür zahlte, um sie spater zu einem roeit höheren Preise zu verkaufen, ,ließen.daraus schließen, daß er annehmen mußte, die -Lachen seien, nicht auf redlichem Weg erworben. S. wurde wegen sechs, emsachen und vier schweren Diebstählen zu einer Gesamtstrafe von junf Jahren Gefängnis und zu zehnjährigem Ehrverlust ver­urteilt. Bei ihm liegt Rückfalldiebstahl vor,, doch wurden ihm milbembe Umstände zugebilligt. Ter noch lugendliche W. be­kam wegen vier schweren und vier leichten Diebstählen zw er Jahre Gefängnis und fünfjährigen Ehrverlust, wahrend der seither noch unbestrafte Sch. wegen einem Fall der Hehlerei mit drei Wochen Gefängnis durchkam. Bezüglich aller Angeklagten waren einige Fälle mehr unter Anklage gestellt, eäi mußte aber mangels Beweises Freispruch eintreten.

markt war vom Wetter schlecht begünstigt. Trotzdem waren 1853 Schweine, meist Ferkel, und 26 Stuck Rindvieh aufgetrieben. Ter Handel in Schweinen war flau, doch hielten sich die Preise. Es kosteten Ferkel, ca 8 Wochen alte, 4555 Mk., ca. 10 Wochen alte 55-60 Mk. das Paar. Tie Rindviehpreise waren wie either hoch. 2er Krämer marft war nut Standen gut bc etzt, hörte aber infolge das schlechten Wetters bald nach Mutag^uf.__

ADsjDft Kus dru 5Unßr5BBil6rttiifit;u der Sinöi Gie^v.

Aufgebote.

April 24. Wilhelm Metz, Kaufmann dahier, mit Elisabethe Schneider in Ober-Ofleiden. - 25. August Sieger, Hiilfswelcheu- sleller in Klem-Linden, mit Elisabethe Wallewels öabjer. 28. Ludwig Müller, Taglöhner dahier, mit Elisabethe Bolz m Alten-Buseck. 29. Wilhelm Werner, -Lchreiner, nut Barbara Kuiuqimde, gen. Tom Herold, beide dahier. - Heinrich Stock Sansiätssergeant dahier, nut Paulme Wild m Lüdenscheid. - Karl Kurt Spannann. Photograph ui Stegen, .^t Klara Anton.e eenfert, geb. Ültuller, dahier. Mai 1. Adolf Motst, Bietzger, mit Henriette Schwarz, beide dahier. 2. Konrad Stoi, Strecken' nrbciter, mit Margarete Kolm, beide dahier. Karl Aiwrae, Buchhalter, mit Etuabeihe 'Mahr, beide dah.er. 3. Karl Horst, Forstqehülfe in Hilden, mit Luise Lentz dahier. Georg Korbei, Kaufmann in Kassel, mit Elisabeth Bolbeth dahier.

Eheschließungen.

April 27. Christian Amend, Tiensiknecht, nut Margarete Wagner, beide dahier. Wilhelm Ruhl, Metzger, nut Pauline Friederike Rembold, beide dahier. Philipp Schwan, Schuh­macher, mit Atari e Bühler, geb Gobel, beide dahier. - jjlai 1. Friedrich Wilhelm Sloll, Mützenmacher m Bstbel, nut Anna Arnold dahier.

Geborene. . .

April 20. Dem Großh. Steueraufseher Georg Ludwig Heinrich Beck eine Tochter, Emmy Elisabeth Marte. 22. Dem Rohrleger Kaspar Lenz eine Tochter. Dem Großh. Amtsrichter Friedrich Schititzspahn eine Tochter, Marie Luise. - 23. D^nMetzgermetster Emil Ktmvel ein Sohn. - 24. Dem Friseur Georg Wahl em Lohn. Dem Kutscher Johannes Widmann ein colm, Wilhelm. 25. Dem Schlosser Franz Jung ein Sohn, Franz C-Hrtstian. 27. Tem Schlosser Franz Otto ein Sohn, Emil tfranj.-8. xem Hülisbremser Johannes Weitzel eine Tochter, Margarete Ehristiane. Tem Fabrikarbeiter Karl Heßler eine Tochter, Elsa. ^tem Hülisbremser Adam Kaiser eine Tochter, Marte. -9. ~ein Schlosser Gerhard Schepers eine rochier, Jlmalte 2herefe. 30. Dem Kaufmann Franz Wilhelm Bette eme Tochter, Märta Theresia Elisabeth. - Tem Großh. Landgenchtsdirektor Wilhelm Bücking ein Sohn, Karl Adolf.

Gestorbene.

April 26. Heinrich Pabst, 25 Jahre alt, Gerichts,chretber- aspirant, Vahichofstraße 39. 27. Karl Theodor Krailmg, 78 Iahte alt, Rentner, Süd-Anlage 22. - 28. Konrad Marx, a ,

Runmermetfter, Grünberger etraue 2. 29. Elisabethe Letschet, geb. Seibert, 66 Jahre alt, Rtegelpfad 35. 30. £ma Rreuter, geb. Rühl, 57 Jahre alt, Neuenweg 9. Lma Gunther, geb. Moser, 42 Jahre alt, Walltorstraße 7o. Mat 1. iZnednch Seibel, 55 Jahre alt, Kaufmann, Ludwigstrasze 31.

Bekanntmachung.

Los

1

Los

2

Los

3

behäliers von 200 cbm Inhalt,

umfassend die Herstellung von 1800 m Gußrohrleittung, 500 m Anschlußleitiingen und eines Hochbehälters von 80 cbm Inhalt und

umfassend die Herstellung von 1400 m Gußrohrleitung, 500 m Anschlußleitungen und eines Hochbehälters von 100 cbm Inhalt.

Vergebung m Wchrleitullgsarbeilen.

Die Arbeiten und Lieferungen für die Herstellung der Hochbehälter und der Ortsnetze für die Gemeinde Lollar, Staufenberg und Rtaiiizlar sollen im Wege schrift-

Amttlcher Herl.

Kckanntmalymtg.

Betr.: Eisenbahnbau Lich-Grünberg.

Für die projektierte Nebenbahn Grünberg-Lich werden be­hufs Ausführung der speziellen Vorarbeiten zurzeit Absteckungen im Felde vorgenommen. t .

Tie beteiligten Feldbesitzer werden hierdurch ausgeforderi, jede Behinderung dieser Arbeiten zu unterlassen und auf Schonung der Absteckungen bedacht zu sein.

Die Großh. Bürgermeistereien der Gemeinden Grünberg, Queckborn, Harbach, Ettingshausen, Münster, Ober- und Unter» Bessingen und Lich wollen solches ortsüblich bekannt geben, auch die Feldschützen mit entsprechender Weisung versehen.

Gießen, den 27. April 1907.

Grotzyerzogltu^s Kr^isamt Gießen.

I. B.: Dr. Merck.

Angebote sind bis zum 22. d. Mts., vormittags 10 Uhr auf dem Bureau des Unterzeichneten abzugeben, wo dann die Eröffnung derselben in Gegenwart der erschienenen Bieter stattsindet.

Tie Pläne und Bedingungen können auf dem Bureau de§ Unterzeichneten eingesehen werden und Angebotsformulare dort gegen Erstattung der Herstellungskosten entgegen ge­nommen werden.

Gießen, am 4. Mai 1907.

Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen gez. Diehm, Baurat. [B4/6

lichen Angebots vergeben werden und zwar umfassend die Herstellung von rd. 6000 m Gußrohr- leitung, 1500 m Anschlußleitungen und eines Hoch-

Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1907, vom 1. Avril 1907 bis Ende Marz 1908, .sowie die Voranschläge des StadtcrwciterungSfonds, des Elektrizitäts­werkes und des Gas- und Wancrwcrkcö mr dteielbe Zeit liegen nach Borfchrift des Artikel 83 der Städte-^rdmmg vom 6.14.2)ittt auf dem Lürgermeisterei-Bureau Rimmer "to während der gewöhnlichen Geschäftsitunden zur Emficht der Beteiligten offen.

Gießen, den 4. Mai 1907. .

Großberzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Die Rooustraße.

Eine Strage heißt nach Roon, Kennt ihr diese Straße schon? Links sind Steine, rechts sind keine, Ader brecht euch nicht die Beinei Bleibt von dieser Straße weg l Sonst verschwindet ihr un Dreck! Tie Laterne, ach wie gerne Würde sie euch leuchten ferne! Eine einzige liebe Zeit Strahlet in der Dunkelheit.

militärische Gcdentfeiem gelten, zur llnwerfuatsfeter halte ich über einepapierne Drucksache" sicherlich für angebrachter. Soviel mir bisher bekannt geworden ist, bestehen diepavternen ä-^uck- fachen" zur Treihundertiahrfeier der llnwersität aus nachsteyenden drei literarischen Festgaben: _ .

1. einer umfangreichen wissenschaftlichen Festschrift der llnt- versität (Verlag von A. Töpelmann), _

2. einer Festschrift des historischen Vereins,die Universitäten Gießen und Mainz" (in Kommission bei Emil Roth),

3. einer Monographie der Universitätsstadt Gießen in cwrur eines illustrierten Wegweisers (Verlag von Emil Roth).

Wenn die Universität sowie der historische Verein einer wiffen- schaftlichen Ehrenpflicht Rechnung tragen, um den akademisch gebil­deten Festgästen eine Illerarische Erinnerungsgabe zu einer jo wich­tigen Gedenkfeier zu bieten, so muß es geradezu als abiurd bezeichnet werden, solche Geistesleistungenpapierne Drucksachen" zu nennen. Es mag ja richtig fein, daß solche literarischen Festgaben nicht für jedermanns Geständnis geschaffen werden, sie hüben aber für eine Universitätsfeier ein charakteristischeres Wahrzeichen, als eine Denk­münze, die nach kurzer Zeit in irgend einem Raritätenkasten ihr unberühmtes Dasein fristet. Aber auch die dritte Feftfchrift erhebt sich sicherlich weit über die Bezeichnung einerpapiernen Drucksache", weil sie nach alledem, was man bisher aus den An­zeigen ersehen konnte und was besonders die verschiedenen ange­führten i'iitarbcücr zu versprechen scheinen, nicht allein texllich, sondern auch künstlerisch eine sehr interessante Festgabe zu werden verflicht. eine Denkmünze der Stadt und der Universität, was nützt fie dem Besitzer, der damit fein Anrecht hat, sie zu tragen? Was kann aber ein reicphalliger, gut abgefatzter Weg- rocifer dura) unsere Universitätsstadt der Smdt und der Universllät für Nutzen bringen, zumal wenn er seinen Weg weit hinaus über bie Grenzen unseres Laubes nimmt unb der Universität Gießen einen Namen zu machen Hilst. Solchepapierne Drucksachen" sind jebensatls nützlicher unb bauernber als bie vorgeschlagenen Münzen aus Bronze unb Erz. Für solchepapiernen Druck- achen" sollte auch berjenige, bet Büchern kein Verständnis ent* legensubringen vermag, ün Interesse feiner Vaterstadt nur dank­bar sein.

Gießener Wetterdienst.

Doransstchtliche Witterung für Hesten am Sonntag den 5. Mai: Bleist trüb. Regenfälle. Temperatur wie heute. Starke ivcltlciie Wuibe.

Original-Drahtmeldungeu.

Paris, 4. Mai. Die antii'emllische .Livre Parole" ber> öfsentsicht einen Artikel ihres Leckers Drumont über die jungst: Rede des Fürsten Bülow. Drumont erklärt bann, datz die Rede sehr weise unb gemäßigt erschein:. Es sei eine f)ieoe, weiche bem Lande zur Ehre gereiche unb einen hohen Begriff gebe von dem Ernst seines intelkftueiUn Leiters unb» der mvrasiichen Haltung eines' Volkes. . r r

Brügge, 4. Mai. Ein Attentatsversuch ivurbc gegen d-n Aög Gilles be Pelichh verübt. Vor bessen Hausey wurde eine mit Nitro-Glheerin unb Pulver gefällte Blechbüchse gesunden. Es gelang jedoch, bie brennende Lunte zu lvfchew und eine Explosion zu verhüten.

Frau Lina Günther Wwe. geh. Möser

sagen herzlichen Dank

Die trauernden Hinterbliebenen.

NestleSKmehT für Säuglinge, Reconvalescenten, Magenkranke.-

Danksagung.

Für die vielen Beweise der Anteilnahme bei dem Ableben unserer lieben Mutter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante

Giessen, den 4. Mai 1907.

Zu mieten gesucht:

38 Wohnungen von 17 Zimmern.

Ltüdtischer WeiAnWis ßitgen.

Garteuttraße 2, Zimmer 2.

KM 2°S«-n»I°r, 2

Schmiede, 1 Wagenlackierer, 1 Seiler, 1 Tapezier, 2 Holz dreh er, »Schreiner, 1 Putzfrau, 1 Flickfrau, 2 Waschfrauen, 2 Schneider, 2 SchubEcheril Friftur7 24 Installateure, 1 Kanalarbeiter, 2 Hmidlanger. 1 Komptoirarbeller. für halbe Tage, 1 Bureau­gehilfe, mehrere jugendliche Fabrllarbeiter, o jüngere Hau»- unö Fahrburschen, 4 Xüuiirraueu, 2 Laumiädchen, 1 jüngerer un­verheirateter Diener, 1 Kutscher (rur Arzt), a Dienstmädchen.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 -iechamker, 2 Backer, 1 Schneider, 1 Friseur, 1 Installateur, 1 Schreiber.

i"Buchbuider,*'l Näherin ober Flickerin, 1 Kutscher, 1 Buch­drucker, 1 Installateur, 1 Lagerarbeiter oder Packer, 1. Dienst­mädchen obe?Kindermädchen, 2 Arbeiter <leichtere Befchastigung), 4 Lauffrauen, l Bureaugehilfe, 1 Hausburfche.

Lehrlinge: 1 Elettromomeur.____________________________

Städtischer " : J .' " '

Gartenstraße 2, Zimmer 2.

(Geschäftssrnnden von 81 und von 36 Uhr.)

l^omu^^ToT^Bimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 4 Wohnungen von 5 Zintmern, 6 Wohnuiigen von 4 Zunmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 4 möblierte Zimmer, 2 Werkstätten.

Manz am 31. D-z-mber 1906

Aktiva. JC Passiva.

Aktiva.

Aufgenom. Kapital. 255582.80

18490.80

3318.44

9089.04

nach dein Kurs am 31. Dezbr. 19ü6

Kassenvorcat

Ausstände Mobilien nach 5%

Abschreibungen

Geschäftsguthaben der RUtglieder Rcservefond Betriebsrucklage Reingewinn

4101.

2895.15

2463.93

1175.70

Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1905

Während 1906 gingen zu

Während 1906 gingen ab

Daher Stand der Mitglieder Ende 1906

An ausgelieh. Kapitalien

a) gegen Obligation. 64971.14

b) , Bürgschaft 161819.13 c) Guterkaufgeld. 8454. d) Wertpapiere

Leihgestern, den 4 Dtai 1907.

par- und Lorschutzdereiu Leihgestern.

Emgetr. Gen. m. unbefchr. Haftpflicht. 3127 Will, Direktor. We ller, Rechner.

76.03

266218.58

266218.58

160

5

2

163