Frankfurter Börse, 5. Aug., 1.15 Uhr.
92.70
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Prince-Henri-Eisenbahu .
Berliner Börse, 5. Aug. Anfangskurse
Q
h7/7
— In den vom Historischen Verein für das Gro sch erzog tu Ul
206.75
112.25
140.20
129.90
82.50
91.15
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Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn .
Gotthard bahn . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staats bahn .
Harpcner Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose .
. 173.00
. 127.00
. 122.80
. 67.25
136.70
. 191.75
32J0 . 116.50 . 141.40
. 150.50 126.60
. 222.70 . 143.50 . 167.40 . 136.50 . 204.00
. 95.10
31*75
watschelnd wie eine Ente, zusammen nach Wieseck Säern um 3/ r Groscherzogtum
do. Konsols
66.40 67.25 91.90 90.15 94.60
143- 48.80 84.00 62.50 95.70
. Ueber die Erfahrungen, welche man mit den'von Boden- «nr'Wohnungsreformen zu eifrig angepriesenen Erbbaurecht gemacht hatte, liegen noch ferne zuverlässigen Angaben vor. Es erscheint w'rd ^^biselhast, ob damit das gewünschte Ziel erreicht werden
Allzu optlmistrschen Erwartungen werde man sich aber nicht hingeben dürfen. Mit der Bodenreform habe die preußische Regierung einen Versuch großen Stils gemacht. Sie habe für ^veitert^Grunderwerbam^hein-Weferkanal 16 MillionenMk
einen gravitätisch ausschreitend wft einen Storch, den anderen watschelnd wie eine Ente, v r-------
Aus Stadt und Land»
Gießen, 5. Ang. 1907.
K<K
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.
** Ortsausstellung in Schwanheim a. M. Die lange geplante .heimatliche Ausstellung wird am 11. August
Fainilieu-Nachrichten.
Verlobte: Frl. Tilly Mayer in Alsfeld mit Herrn Großh. Geometer 1. Klasse ^ranz Ramfpeck in Darmstadt. Frl. Paula Wotzold m Echzell mit Herrn Förster Otto Stüts in Wickstadt Är 7?‘ßrtcc^n Zoll m Elpenrod mit Herrn Bergbeamten Morii! Schlifter m Nieder-Ohmen. 5
Gestorbene : Herr Wilhelm Hercker in Wetzlar. Frau Margaretha Reif geb. Heil im Dorheimer-Hoi.
Elektriz. Lahmeyer . . 115.75
EIcktriz. Schuckert . . . 101.50 Eschweiler Bergwerk . . 203^25 Gelsenkirchen Bergwerk . 188*50 Hamburg-Amerik. PaketL 131.30 Harpener Bergwerk. . . 192.00 Laurahütte......216.00
Nordd. Lloyd . ... 116*50
Oberschles. Eisen-Industrie 101.00 Berliner Handelsges Darmstädter Bank
ender von Londorf, Philipp Cleres von Abenheim Konrad Scheuermann von Büttelborn, Georg Metzger ÜOn Rieder-Ingelheim, Wilhelm Mühlhäuser von Düdelsheim Karoline Martha E. Philipp von Offenbach, Johannes' Schlag von Steinbach (Kreis Heppenheim), Christian Veth von Hamm, Dorothea Luise Felde von Nutters.
°"lfnet In der geräumiaen Turnhalle sind die zur Ausstellung gesammelten Gegenstände in Gruppen ge- ordnet untergebracht. Die Ausstellung wird in erster Linie shtUfein; sie soll gewissermaßen ein Inventar beoen darstellen, wav Schwanheim gegenwärtig an Altem und Neuem besitzt was es schafft und geschaffen hat, was Schwanheimer draußen schaffen und geschaffen haben und was sich J rm/r ^^eit auf Schwanheim bezieht. Hervorgegangen ist der Plan aus der einfachen, gewiß berechtigten Ueberzeu- guug daß alle die Bestrebungen, die Kunst ins Volk zu tragen, gewissermaßen in der Luft, schweben, so lange noch keiner der Mitarbeiter eine Ahnung davon hat, was in einem bestimmten Torfe vorhanden ist, was von seinen Bewohnern aus irgend einem Grunde geschätzt und einer Ausstellung würdig gehalten wird Tie Ausstellung beginnt zunächst mit einer historischen Abteilung Sie enthält prähistorische Funde aus aufgedeckten Hünengräbern, Waffen, Hausgeräte und Werkzeuge aus der Römerzeit, Handschriften und Gemeinderechnungen aus der Zeit vor dem 30jährigen Kriege bis in die neueste Zeit Die zweite Abteilung enthält eine übersichtliche Ausstellung für die Entwicklung des Schwanheimer Kunsthandwerkes (Holzschnitzerei und Vergolderei) Eine dritte Abteilung bietet eine Darstellung des dörflichen Lebens in früherer Zeit — eine Bauernküche, Bauernstube, Bauerntrachten, Geräte für Bearbeitung des Flachses, Ackerbaugeräte, Flurkarten, Häuser typen vom alten Franken- haus bis zum modernen Arbeiterhaus. In der vierten Abteilung gelangen zur Ausstellung Haus- und Küchengeräte, Kuriositäten, die durch Schwanheimer von auswärts eingetragen worden sind, darunter Andenken, die von Kriegsteilnehmern mltgebracht worden sind. Die fünfte Abteilung umfaßt eine natur* wmenschastliche Heimatkunde. Darunter befinden sich ausgestopfte heimatliche Vögel, Präparate von Amphibien und Reptilien, Schmetterlings- und Käfersammlung, die in der Heimat vor- lo mm enden hauptsächlichsten Pflanzen und Mineralien. In der letzten Abteilung werden weibliche Handarbeiten, Kerbschnitt und Brandmalerei ausgestellt.
Als beste Kinderseife bezeichnen so viele Aerzte die bfe MyrrIoliw'der stir
mehr konnten. Die „Sekundanten«, die sich wohlweislich hinter einigen Bäumen versteckt hatten, eilten hinzu und fanden Viviani tot und Loquez in den letzten Zügen am Boden liegen.
. Die Häuser in der alten Stadt sind durchweg alle schon vor einigen Dezennien erstanden, ihnen mangeln moderne Einrichtungen, die erst aus den Anforderungen der neueren Zeit hervorgegangen sind. Tiefe Einrichtungen sind aber bei den alten Häusern auch durch kostspielige Umbsruten nur in den vereinzelten Fällen zu beschaffen. Und so kommt es, daß die älteren Häuser im Innern der Stadt am meisten durch das Leerstehen der Wohnungen getroffen werden, was z. B. in Dresden einen Rückgang der Mieten zur Folge gehabt hat (bis zu 25 Proz.).
Der Bericht prüft dfann die Frage der steuerlichen Bella stun gen, führt die einzelnen Steuerlasten auf und erklärt, daß nur eine starke energische und zielbewußte Vertretung des D!aus- und Grundbesitzes in den Stadtverordnetenkollegien den heilbringenden, wvhnungs- und bodenreformerischen Einflüssen ein ME bieten könne. -Eine starke Verttetung in den Stadlverordnetenkollegien zu schaffen, Müsse zukünftig mehr wie je die Hauptaufgabe der Vereinstätigkeit fein. Da sich überall das Bedürfnis nach neuen Einnahmequellen geltend mache, werde der Wertzuwachs an Grund und Boden vielen Stadtoberhäuptern als willkommenes Besteuerungsobjekt erscheinen. G e s e tz g e b u n g und Verwaltung seien weitere Gebiete, auf denen dem HauK- bentz Gefahren drohen. Der Bericht weist hier auf die vom Bundesrat aufgestellten Normen für den Erlaß von Bäckereiverordnungen hin. Tie größte Gefahr für die Hausbesitzer, welche Backereien in ihren Grundstück haben, liege im § 16 der Normen, welcher den Vorschriften im Prinzip rückwirkende Kraft verleihe, sodfaß sie also auch auf bestehende Bäckereien in Anwendung gebracht werden fernen. Daraus könnten bedeutende Vermögensentschädigungen erwachsen.
Es . wird dann auf die Anttäge des Zentrumsabgeordneten ^zager im Reichstage in Sachen der Wohnungsreform hinge- wieien und gesagt, dsaß es bemerkenswert wäre, daß alle diese von den Freunden der Wohnungsreform erhobenen Forderungen immer nur einseitig Mf eine Verbesserung der Wohnungen, niemals aber auf eine Erziehung der Mieter zu einer ordnungsmäßigen und hygienischen Be- nutzung der Wohnungen gerichtet sind. Tie Wohnungs- jaufsicht habe bestättgt, daß die meisten schlechten, verwahrlosten und feuchten Wohnungen der unteren Volksklassen durch die Bewohner selbst verschuldet sind. Wolle m|an solche Leute mit einer! belferen Wohnung beglücken, so müssen sie erst zur Reinlichkeit und Ordnung erzogen werden, sonst'würde die bessere Wohnung in turjeiter Zett der alten gleichen. Eine solche Sozialpolitik, die einseitig nur immer die Wohnungen zu Gunsten der einen und Mf Kosten der übrigen Volksklassen verbessern will, dabei doch pber das wichtigste Moment der Wohnungsbenutzung ganz außer acht laßt, ist feine Sozialpolitik, sondern sozialpolitischer Unti er)taub. Aas Erbbaurecht habe an Ausbreitung zugenommen. Neben dem Reiche und einzelnen Staaten haben auch verfchiedE SEe Er b bau tiertr ä g e geschlossen, so z. B. ^Hachen, Düsseldorf, Königsberg i. P., Mannheim u. a. In der Stadt und Provinz Posen beabsichtigt der Staat das Erbbaurecht ebenfalls anzuwenden, um: damit eine Erhaltung des Bodens in deutfchen Hunden herbeizuführen. Es sollen hier also nationale Zwecke damit gefördert werden.
Die Entwöhnung der Kinder im Sommer ist schwieriaer als Hahreszert, da durch Darreichung von Kuhmilch lehr oft 1 cagen- uno A armitörungen veruiuacht werden. Man gibt die Kuhmilch deshalb lieber zuerst vermischt mit einer dünnen Smwe nfncfit imwdermehl, welches die Kuhmilch leichter verdaulich macht und den Nährwert derselben erhöht. Man erzielt durch diese Nahrung eine geregelte Verdauung, den besten Schutz gegen d e sogenannten Sommererkrankungen. v ntn oie
Qf«. - „' 7». r r; u. ••••*; findet sich folgende auf
Akten „des Gießener Universttatsarchivs beruhende Schilderung der Zügellosigkeit der Marburger Studenten in den Jahren 1643 und 1644: „Einige Studenten besuchen einen einzelnen Pennal (d. h einen im er|ten Jahre Studierenden), lassen sich trinken geben, zerschlagen ihm sämtliche Fenster, werfen Tische und Banke hinaus, schießen beim Gesundheittrinken mit „Puffer- ten und Pistolen, halten vorübergehende Soldaten an, werfen auf dem Heimweg einer Witwe die Fenster ein, geraten bann mit Soldaten aneinander; ein Fähnrich haut einem Studenten auf den Kops, wird dafür von den anderen bis zum Schloß verfolgt, wo ein Student alle (Soldaten?) Mann für Mann herausfordert Gegen das ungebührliche Steinehauen (mit den ^egen) und Jauchzen will Prorektor Schupp einschreiten' einer der Studenten „hat sich alsbald in Postur gestellt, ihm den Degen vorgehalten und gerufen: Er bleibe mir vom Leibe daß er ferne Maulschelle kriege!" Frankfurter Pennäler werden im Hause von der Straße aus belästigt, werfen mit Steinen; pafur werden ihnen die Fenster eingeworfen; den Sturm auf das Haus verhindert der Prorektor mit der Scharwache Beck- mann von Lippstadt fällt in her Bezechtheit dem daherreitenden Heydwolf von Birmcrshansen in den Zügel, dieser zieht die Pistole, die aber nicht losgeht, haut dem Beckmann mit dem Degen auf den Kopf, daß die Waffe in Stücke springt Dazu m die Wirkung des Trunkes: „Dz bicrsaufen/' schreibt
Prorektor Feurborn 1644, „nimpt jetzo überhand, welches hiebevor alhie nicht also gebreuchlich gewesen ist, und weil es nicht soviel kostet als der wem, so wird dz saufen jetzo sehr gemein Die hiesige bierbräwer sollen auch solche fachen in dz hier thuen, dardurch den leuten die köpfe tol gemacht werden. Darauff überladen sie sich mit brandwein und saufen toback und sind dann gleichsam rasend und begehen viel böses." In Marburg tauchte schon damals der Gedanke auf, dem Unfug durch Be- fa)Iuft mnes Reichstages zu Leibe zu gehen.
des wirtschaftlichen Lebens Beachtung zu schenken. Fällt diese vermehrte Bautätigkeit mit dem Beginn einer nicht sogleich erkmnbaren Depressionsperiode zusammen, wodurch das Wohnungsangebot an sich schon vermehrt wird, dann wird auch hier sehr schnell ein solcher Wohnungsüberfluß entstehen, daß der Zusammenbruch vieler Hausbesitzer die traurige Folge fein wird, eine Folge, unter der die Hausbesitzer in vielen Großstaoten heute .noch schwer zu leiden haben.
In den meisten Großstädten halten 'sich die leerstehenden Wohnungen im allgemeinen immer noch auf normaler Höhe, und unter dem hieraus entstehenden Mietsausfall leiden nach wie vor nicht nur die betreffenden Hausbesitzer, sondern auch nicht zuletzt die Handwerker und Gewerbetreibenden aller Art.
Und die Inhaber 2. und 3. Hypothe^n müssen auch noch — und mehr wie es dem Volkswohlstände zuträglich ist — ihre Vermögen in Verlust geraten sehen, denn sie sind vielfach nicht in der Sage, das von ihnen beliehene und infolge andauernden Leerstehens von Wohnungen zur Subhastation gekommene Grundstück erstehen zu können.
Die Verluste «am Nationalvermögen, die aus dem Leerstehen der Wohnungen bezw. den Subhastationen resultieren, sind immer noch so groß, daß behördliche Maßnahmen zu ihrer Vermeidung dringend notwendig wären.
Der Bericht fordert weiter eine behördliche Entschlußnahme auf die Privattätigkeit. Es müsse eine Regelung nach dem Bedarf erfolgen. Aber nicht nur die Privatbautätigkeit, heißt es ferner, trägt zur Vermehrung der leerstehenden Wohnungen bei. Ties ist vielfach nichit weniger der Fall durch eine verderbliche Kommu n,a lpolitik; die unnötige Einverleibung von Vororten und ein ausgedehnter Ausbau der Straßenbahnverbindungen bis in die entlegensten Vorortsdörfer.
Ter vermehrte Zug in die Vororte ist in fast allen Großstädten in mehr oder minder starkem Umfange zu bemerken gewesen und infolgedessen hat sich in diesen Vororten eine lebhafte Bautätigkeit entwickelt. Die Neubauten werden mit allen modernen Einrichtungen ausgestattet und die Wohnungen können trotzdem billiger oder aber wenigstens nicht teurer vermietet werden wie im innern dier Stadt, weil in den Vororten das Bauland um vieles billiger zu haben ist.
Dann las uns noch ein ehrwürdiger Professor in einem schwerverstandlichen westfälischen Tiialekt Metrik und legte bat bei den ^ktus der antiken Berswaße in das Kvachen des Katheders, daß es uns in den Ohren klang, wie das Knirschen eines gicht- bruchigen Frochtwagens auf holperigem Knüppeldamm , Aas ich nachträglich noch sehr beklage, ist, daß einem bei ber Auswahl und Einteilung der 5 llegien ein wohlwollendev Mentor fehlte. Wohl schwebte einem das Bild des weisheits- durstenden Schülers in Goethes „Faust" vor und der Rat Mephistos, zuerst, um den Geist in die nötige Tressur zu nehmen, collegium logicmn. Nur diente dies Kvlleg, zumal im Sommer, zum Gespött. Bekannt ist ja die Verlockung, es oft zu schwänzen, mit der rogiichen Begründung: „Tie Logik versteht man ja doch das erstemal nicht." Noch sehe ich im Geiste den betreuenden Profeffor wie eine Mumie vor mir sitzen und seine Weisheit ewig wieherkäuend und schließlich in Paragraphen dik- ^En Oft,kämpfte ich in der Sommerschwüle mit dem schlafe- alucklicherwerie faß ich am offenen Fenster mit der Aussicht in den botanuchen Garten und hörte dem Gezwitscher der Vögel unterm grünen, Blätterdach lieber zu, als der flötenden Stimme des pergamenttarbigen Professors. Aber da war noch ein an-
Philosophie da, ein ehrwürdiger mit schneeweißem Wellenhaar bedeckter Westfale; man konnte dem liebend würdig lächelnden Weltweisen, wenn er neben dem Katheder Behend sein System entwickelte, seine Bewunderung nicht ver- fagen, schade nur, daß man ihn nicht verstand. „Tie Philo- lst ' — so entwickelte er - „die Selbstvertiefung, Selbst- verwirklichung und ^e,lbswollenbung zu reiner und voller Mensch- ^eitK1üoni „schlechthinigen Sein", vom „LichselbMetzen" und „Selbstverwirklichen", daß man nick öu, Uch leibst kam. Für^das Bild zu Sals, das uns der Hohe- pnepe^ oer Weisheit nicht enUchleierte, entschädigte er uns dann ium Schluß Semesters durch eine Einladung zum Abendessen, bei dem fein „Büschen", eine im gewöhnlichen Leben altmodisch wie eine Botin der Heilsarmee kostümierte Tarne, die liebenswürdige Wirtin machte. (Schluß folgt)
: gefordert und 20 Millwnen vom Abgeordnetenhaus erhalten. Ter etaat übernehme damit selbst die Rolle eines Spekulanten; denn eine .Steigerung der Bodenrente könne dadurch, daß sich das Land im staatlichen Besitz befinde, nicht verhindert werden. In Sachen der Wvhnungsaufsicht habe das verflossene >zahr eine fortschreitende Entwickelung gezeigt. Sie habe in der Haupt? achei die Wirkung, einer Ueberfüllung der Wohnungen vor- zubengen. Dadurch werde der Bedarf an Wohnungen größer.,, r • - ? - -- ----------
2kuch die Hausbesitzer wünschen, daß mangelhafte Wohnungen ßans en, Christina Höhler von Bretzenheim, Alfred Peter veychwinden Tie Bau ge no sse n s ch a ft sb e w e g un g wird Weil von Vilbel, Bodo Schneider von Darmstadt, El. Mar
5^bführt, ist nicht zum Stillstand gekommen. Es sind qarete Schwab von Klein-Krotzenbura Johannes Mildes,' mehrfach Neugrundungen zu verzeichnen gewesen, neuerdings audb nr.n m 1 ynes
im Königreich Sachsen. Kaiser von Gau-ttlgesheim, Georg Schmitt von Wald»
Zur Unterstützung^der Baugenossenschaften bezw. zur Förderung Michelbach, Helene Berz von Mainz.
des Wohnungswesens der gering besoldeten Beamten und Ar- ' 1 — ■ ■ ■___ ____ -
Leiter sind vom Reiche und einzelnen Staaten ivieder große Sum-1 •. - .
men bewilligt worden. Tsas Reich hat im Jahre 1907 etwa
4 Millionen, Preußen hat 15 Millionen für diesen Zweck der- • r. ; n , r r mit a r s. m
wendet. Im Ganzen hat das Reich bisher 29 Millionen, Preußen L i Tr I V f 7?, !l n b Revolver. Em 104 Millionen für diese Zwecke aufgewendet. Den Herren brnmntlW5 Duell wurde kürzlich in einem Dorfe in der nungsrefortnern und Sozialpolitikern erscheine diese enorme Geld- Umgebung von Marseille zwischen dem 22 jährigen Italiener Verschwendung aber immer noch nicht ausreichend. Durch die Viviani und bem gleichaltrigen Spanier Logue, ausaefockten smÄ
dem Wege gehen wollen. Es habe sich aber herausgestellt, daß llkiieten sie in -Differenzen. Anstatt stch zu verprügeln den Beamten mit der Darbietung von Genossenschaftswohnungen beschlossen die beiden, sich auf Revolver und Dolch zu duellieren' kein Gefallen getan worden ist- .Die Beamten sind'dadurch Das Duell fand sofort im Beisein einiger Freunde statt Die den, "daß "daS^Wohne" ni^Mietskasernen^ der"Ba"ugcnosftnschasten “gy “ufeinnnbcc. IoS- bis sie nicht
auf die Tauer zur Unerträglichkeit wird. Vorstöße gegen benl !ne ü Lunten. Die ^eFunbanten', die sich wohlweislich Haus- und Grundbesitz hätten sich mehrfach geltend gemacht Eine starke und zielbewußte Vertretung in den Parlamenren und in den Ltadtverordnetenkollegien zu schaffen, müsse in Zukunft immer die Losung sein und bleiben. Der im Hausbesitz angelegte riesige Teil des Volksvermögens habe das Recht auf Schutz vor Schädigungen. Und wenn ihm dieser Schutz von den regierenden Gewalten nicht zuteil wird, müsse er sich selber schützen. In einer vermehrten Einflußnahme der Hausbesitzer aus die einzelnen Abgeordneten im Reichstage, den Landtagen und den städtischen Körperschaften liegt die Hauptaufgabe der Vereinstatigkett für die nächste Zeit.
** Betreffs der Abhaltung von Scharfschießübungen hat die Landwirtschaftskammer für das Groß- Herzogtum Hessen das Großh. Ministerium, sowie die einschlägigen Alilitärbehördeu dringlichst ersucht, die Abbestellung!3-^°/o Ueicbsaiü"!""''^ der für die Zeit vom 12. bis 20. August vom 88. Infanterie- Regiment in der Gegend von Effenheim, Wackernheim, Ober-
und Rieder-Ingelheim, Groß-Winternheim und Schwabenheim Heds°en ' - geplanten Scharfschießübungen herbeizuführen. Die Abhaltung Oberhessen .
dieser Uebungen, die eine längere Absperrung des betreffenden 4% Oesterr. Goldrente, . Geländes notwendig machen würde, verursacht eine f^r 14‘^% Oesterr. Silberrente
v «vuuvt, eine enr , ’’ T. ~ , ~~ w
' empfindliche Störung der Feldarbeit und damit eine große ]tXn Rente ' '
Benachteiligung der betreffenden Landwirte. In diesem Jahre 3^ Portugiesen Serie i würde die Störung und Schädigung ganz besonders herb Portugiesen „ m
empfunden werden müssen, da die Erntearbeiten infolge ber 4\°/o niss-Staatsanl. 1905 «bnorm ungünstigen Witterung noch stark im Rückstand sind I Tü'rke^™il%3 und die wenigen Tage besserer Witterung mehr ivie sonst voll Tiirkcnlose . . auZgenützt werden müssen. Die Landwirtschaftskamnier hatGrieeh. Monopol-Aiil.. gleichzeitig, da die Abhaltung solcher Uebungen während ber 40% äussere Argentinier . Erntearbeiten oder anderer dringlicher Feldarbeiten gtoße ^VcMneVen ' ' Unzutraglichkeiten Hervorrufen wird und wiederholt zu scharfen ’ Ak,. ‘ '
Beschwerden und Vorstellungen Veranlassung gegeben tjat, Bochum Gass . . das Ersuchen an die betreffenden Behörden gerichtet, solche Buderus E. W ... Uebungen künftig überhaupt nicht mehr im freien, landwirt- Tendenz: etwas fester,
schastlich benutzten Gelände abzuhalten, sondern hierfür be- r
fonberä ltändig- Schießplätze zu schaffen “udter^Bank .'
X Darmstadt, 3. Aug. Der am 3. August 1872 Deutsche Bank . . mer verstorbene Buchhändler Georg Wilhelm Küchler von Dortmunder-Union C. Darmstadt hat zu Gunsten der armen Waisen der Großh. Dn*dner Bank . . Landeswaisenkaffe sein gesamtes Vermögen vermacht mit der« Tendenz: ^2- Bestimmung, daß alljährlich an seinem Todestage die Zinsen und Erträgnisse des Stiftungsfonds in Beträgen von je 100 Gulden (171 Mk.) unter sämtliche in die Landes- Waisenanstalt aufgenommenen Waisen des Großherzogtums verlost werden. Die Beträge, die durch diese Verlosung den Waisen zufallen, sollen bis zu deren Entlassung aus der Landes-Waisenanstalt verzinslich angelegt und nach den über Verwaltung von Mündelvermögen bestehenden gesetz- ichcu Grundsätzen verwaltet werden. Nach Entlassung der Waisen aus der Landes-Waisenanstalt soll das Kapital nebst den bis dahin aufgelaufenen Zinsen nach dem Ermessen des Vormundes oder Vormundschastsgerichts zum Besten des Mündels verwendet werden. Wie in früheren Jahren, so fand auch heute die Verlosung statt. Die Gewinnlose entfielen auf nachstehende zur Teilnahme an der Verlosung berechtigten Waisen: Jakob Weinmann üon ^ein^ Türkheim, Hch. Nikolaus Schmitt von Bieber, An na Sophie


