Ausgabe 
4.7.1907 Drittes Blatt
 
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(

1906/07 gestellten 9

Der Arbeit, die für die Aufgabe der

4

r

94.101 EJektriz. Lahmeyer .

84.10

'cn

Harpen er Bergwerk. . . 198.75

Oberschles. Eisen-Industrie 107.50

96.00

Prince-Henri-Eisenbabn .

135.25

218.20

Börse, 4. Juli. Anfangskurse.

8ür die gesamte Redatrton veranttportlic^ ui Pertr. Ernst Heß.

4-L Öesterr. Goldrente. .

4^6 % Oesterr. Silberrente

Elektriz. Schuckert . .

Eschweiler Bergwerk .

Laurahütte . .

Nordd. Lloyd .

84.60

63.25

96.10

<

Harpen er Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Tiirkenlose .

65.80

66 50

91.25

92.45

95.00

142.80

94.30

84.35

93.80

94.00

98.10

98.90

93.40

. 120.00

. 105.75 . 215.00 . 195.00

. 154.40

130.20

. 225.70 . 142.00 . 170.70 . 140.20 . 204 30

198.60

117.70

27.40

117.80

143.80

4%

4% 3%

3%

;forest Die

do. Konsols do. Hessen Oberhessen

3^7,

3%

3%

3^7<

3X7.

. 173.00

. 130.20

. 125.40

. 71.10

140.00

4X7o russ.Staatsanl. 1903 4X\0 Japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......

Griech. Monopol-Anl. .

4% äussere Argentinier .

Berliner Handelsges Darmstädter Bank Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kominandit. . Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn . .

Gottbardbahu . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staats bahn . .

37<, Mexikaner .

4X7« Chinesen . . <

Aktien:

Bochum Guss . . . .

Buderus E. W, . . .

Tendenz: fest.

Berliner

Canada E. B. . . . . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . .

Tendenz: fest.

eologische Prcisaufgabe lautete:Welche Be

fziehungeff bestehen zwischen den jungtertiären sowie diluvialen ,Ablager)ingen der unteren Lahn und des Niederrheins.'' Die Aufgabe fand einen Bearbeiter. Die Fakultät erkennt der Arbeit den Preis zu. Verfasser ist: Cand. rer. nat. Karl sMordziol aus Mainz.

Auch die Preisarbeit aus der romanischen Philo­logie, die lautete:Lat. lupus im Galloromanischen", wurde bearbeitet. Die Fakultät erkennt der Arbeit den Preis zu. Ihr Verfasser ist: Stud. phil. rec. Rudolf Dumont aus Oppenheim.

I Die Aufgabe aus der alten Geschichte lautete: Alexander der Große im Urteil der Griechen und Römer bis zur Zeit Konstantins des Großen". Die Aufgabe fand! eine Bearbeitung, dec die Fakultät den Preis zuerkannte. Verfasser der Arbeit ist: Stud. phil. cl. Franz Weber aus Bretzenheim.

Für den Diezpreis ist eine Arbeit eingegangen mit dem ! Titel:Beiträge zur Geschichte der politischen Literatur Frankreichs in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts." Die Landesuniversität hat dem Verfasser, Oberlehrer Vr. Kurt Glaser in Marburg, den Preis zuerkannt.

Für das Jahr 1907/08 werden folgende Preisaufaaben gestellt:

Von der theologischen Fakultät: Die Schriften des Irenäus sollen auf ihre liturgischen Bestandteile hin untersucht werden.

Von der juristischen Fakultät: Die polizeiliche .Präventivhaft nach hessischem Staatsrecht (unter vergleichender -Heranziehung des Rechts anderer konstitutioneller Staaten).

Von der medizinischen Fakultät: 1. für den aka­demischen Preis: Es soll die Frage entschieden werden, ob dem Pankreas ein aktivierender Einfluß auf das glyko- lytische Ferment des Muskels zukommt; 3. für den Balser- preis: Es soll mit psychophysischen Methoden untersucht werden, wie sich die Funktion der Benennung optischer Ein­drücke in zeitlicher Beziehung bei Normalen, Psychisch-Nervösen und verschiedenen Formen geistiger Störung verhält.

Von der philosophischen Fakultät: 1. Aus der Staatswissenschaft: Der Gießener Nationalökonom August Friedrich Wilhelm Crome (in Gießen Professor Ordi­narius 17871831) als Volkswirt und Politiker.

und es soll die^r systematisch verarbeitet werden." Die 7Fakultät hat bed Verfasser den Preis zuerkannt. Verfasser iist: Stud. jnr.xritz BockiuS aus Bubenheim.

Von den iden Aufgaben, die von der medizinischen Fakultät gestellt wurden, hat keine einen Bearbeiter gefunden.

Die Ar/gabe aus der Forstwissenschaft, welche

V

1

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1. Juli ist in diesem /Jahre aus Anlaß der bevorstehenden dritten Jahrhundertfei^t ausgefallen. Von den für das Jahr 'reisaufgaben haben 6 je eine

Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik. Paket?. 132.70

lautete:Entivurf und Rentabilitätsberechnung einer Wald- Eisenbahn itrv Gießener Stadt- und Schiffenberger Dominial- sivald", sand' einen Bearbeiter. Die Fakultät hat dem Ver­fasser den )8reiS zuerkannt. Verfasser der Arbeit ist: Stud. lhelm Runkel aus Partenheim.

Bearbeitung gesunde

Theologischen Fa^ltät eingegangen war, konnte der Preis

SertchtssaaL.

Frankfurt a. M., 3. Juli. Vor der Strafkammer hatte sich heute der Hochstapleramerikanische Plantagen­besitzer" Charles Noel Barnsdall, richtig Karl Nuber, der es als .Heiratsschwindler zu einer Berühmtheit gebracht hat, zu verantworten. Er hatte vor einiger Zeit einer jungen Dame, die er m einer Münchener Pension kennen lernte, und mit der er sich verlobte, 63 000 Mk. entlockt. Tie Summe, die die Dame auf der Frankfurter Bank abhob, nahm Barnsdall an sich und ging flüchtig. Von ihrem Gelde soll das Fräulein nahezu 50 000 Mk zurückerhalten haben, nachdem der Heiratsschwindler in Zürich verhaftet werden konnte. Tas Gericht verurteilte den Angeklagten zu drei Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust.

Ungar. Goldrente . .

Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen III

Zur Verbreiterung des als Zufuhr st raße zum y*.u "u1- uub ^onrursversayren eröffnet, mechtsanwau

Güterbahnhof in Gießen mitbenutzten Mittelwegs J"illzrat Dr. Lucius in Mainz wurde zum Konkursverwalter suchte die <tgi. Eisenbahnoirekrion Frankfurt a. M. 7v3"kursforderungen sind bis zum 25. Juli bei dem Quadratmeter eines, dem Ferdinand Weber zu ^ranb I Gästwirts^^ Vermögen des

jurt a. M. gehörigen Grundstücks, zu erwerben. Ta bas I ivurbe am 19.3uni, vorm* 11 U^r, bas HontursüeüfaVreneröffnet,

Gelände auf gütliche Weise nicht zu erhalten war, wurde Antrag aus Enteignung bei dem Großh. Kreisamt Gießen gestellt. Auch vor der hierauf gebildeten Lokal­kommission kam ein Vergleich nicht zustande, weshalb die Sache dem Provinzial-Ausschuß zur weiteren Behand­lung erwuchs und zwar hatte dieser in seiner heutigen Sitzung zunächst über den Antrag auf Anerkennung der Dringlichkeit des Unternehmens und Einweisung in den vorläufigen Besitz vorbehaltlich späterer Regelung der Ent­schädigungsansprüche zu erkennen. Ter 'Vertreter des Grundstückseigentümers bestritt die Notwendigkeit der 9tb- tretung überhaupt und beanstandete außerdem die Zu­sammensetzung des Provinzialausschusses, da er die als Richter mitsitzenden Mitglieder des Stadtvorstandes' als interessiert ansah. Der Provinzial-Ausschuß gab jedoch den gestellten Anträgen statt und wies die dagegen er­hobenen Einwendungen als unbegründet zurück.

Durch Beschluß des Kreisausschusses des Kreises Fried­berg vom 1. Dezember 1906 wurde dem Wenzel Paul zu Bad-Nauheim die Konzession Kum Betriebe einer G a st - wirtschaft in dem Hause Fürstenstraße Nr. 15 erteilt. Durch eine Denunziation der früheren Braut des Paul kam nun zur Kenntnis des Kretsamts, daß dieser bei der Aufnahme über seine Aufenthaltsverhältnisse fälschlicher­weise angegeben hatte, er sei in den Jahren 1904 und 1905 in seiner Heimat gewesen, während er tatsächlich in Darmstadt eine Wirtschaft betrieben und von dem Provin-

Sgen bekommen hatte. Da Paul sonach diejenigen Eigen- aften fehlten, welche bei Erteilung der Konzession in Bad-Nauheim als vorhanden bei ihm vorausgesetzt worden waren, stellte das Großh. Kveisamt Friedberg Antrag auf Entziehung der ihm neuerdings erteilten Konzes­sion. Der Provinzial-Ausschuß gab diesem Anträge heute statt.

g^beiter durch einen Stich in den Hals, Vater war [5 zur Unkenntlichkeit entstellt und liegt sterVend im fK'rankenh ause. Der entmenschte Sohn und seine Mutter wurden verhaftet.

() Marburg, 4. Juli. Die städtischen Körperschaften >bc>'chlossen mit Rücksicht auf die derzeitige Lage des Geld- Mrarkts und die zunehmenden Kündigungen von Einlagen Len Zinsfuß bei der städtischen Sparkasse von auf 31/2 Prozent und gleichzeitig auch Lei ausge­liehenen Hypotheken von 4 auf 41/4, sowie bei Faustpfändern von 41/9 auf 43/4 Prozent zu erhöhen. Zu dem am nächsten Samstag beginnenden Gesangswettstreit ^aben die Universität, die Stadt, das Osfizierkorps, viele Vereine und Private hervorragende Wertgegenstände als Ehrenpreise gestiftet. Die Festhalle geht ihrer Vollendung 'entgegen.

Aon der Landes-Universität.

Die sonst übliche Jahresfeier der Landes-Universität am

Frankfurter Börse, 4. Juli. 1.15 Uhr. Beichsanleihe

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 2. Juli.

Kuppelei.

Die Strafkammer verhandelte gegen den Kaufmann und Gastwirt I. E. IV. von B ft dingen, der unter Anklage ge° stellt ist, gewohnheitsmäßig und aus Eigennutz Kuppelei betrieben zu haben. Er ist von zwei Mädchen, die früher bei ihm in Diensten gestanden haben, beschuldigt worden, er habe sie veranlaßt, sich zu den Gästen zu setzen und diese zum Wein- und Sekttrinken zu ani­mieren. , Hierbei kam es zum unsittlichen Verkehr, den der Ange­klagte nicht bloß duldete, sondern auch förderte. Der Angeklagte bestritt, von dem unsittlichen Treiben Kenntnis gehabt zu haben, er sucht die Beschuldigungen auf einen Racheakt der Dienstmädchen zurückzuführen, die im Unfrieden von ihm geschieden seien. Die Verhandlung, zu der eine große Anzahl Zeugen geladen waren und die den ganzen Dag in Anspruch nahm, fand von der Zeugenver­nehmung bis zur Urteilsverkündung unter Ausschluß der Oeffentlich- kett statt und führte zur Verurteilung des Angeklagten in eine Gefängnisstrafe von 2 Wochen. Die Urteilsbegründung ließ er­kennen, haß den Mädchen, denen inbezug auf Sittlichkeit und Glaubwürdigkeit das denkbar schlechteste Zeugnis ausgestellt wurde, trotz ihrer Beerdigung nur insofern Glauben geschenkt werden konnte, als ihre Angaben durch andere Zeugen unterstützt worden sind. Es konnte deshalb nur in einem Fall Verurteilung eintreten und zwar hrelt das Gericht für festgestellt, daß er durch sein Verhalten der Un'zrrcht Vorschub geleistet hat, dagegen hielt es nicht für erwiesen, daß er dadurch einen Vorteil hatte, sodaß nur der § 180 Anwendung fand.

nicht zuerkannt wer^n.

Von der ju st i sch en Fakultät war die Aufgabe _ , _____ _____ _________

gestellt:Es soller/die internationalen Verträge zum Schutze zial-Ausschuß der Provinz Starkenburg die Konzession ent- des Urheberrechts/auf ihren strafrechtlichen Inhalt geprüft, bekommen hatte. Da Paul sonach diejenigen Eigen-

27.30 |

140.00 u

da der Gemeinschuldner ferne Zahlungsunfähigkeit und lieber- schuldung glaubhaft nachgewiesen und Konkrirseroffnung beantragt hat. Rechtspraktikant S t ef fan in Wöllstein wird zum Konkurs­verwalter ernannt. Konkursforderunqen sind bis zum 10. Juli ber dem Amtsgericht Wöllstein anzumeldeu. lieber den Nachlaß des Johann Adam Hassemer in Dromersheim wurde am 20. Juni, mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet Notarratsgehllse Hang in Gau-2lsgesheim wird zum Konkrrrs- verwalter ernannt. Konkursforderrmgen sind bis zum 12. Juli bet dem Amtsgericht Ober-Ingelheim anzumelden.

. Kein Z u ckerr a sfr nerie -Kartell. Am 15. JE

sollte dre Generalversammlung der Zuckerrasfinereien zur enb* m r!aLn Beschlußfassung über ein Zuckerkartell stattfindeir. Diese ^erschnmlung rst jetzt abgesagt worden mit der Begründung, daß der der Haltung Englands gegenüber der Brüsseler Zuckerkonven- twn an em Zuckerkartelt überhaupt nicht mehr gedacht werden könne und somit nt "bet Plan eines Raffinerie-Kartells für bnsil kommende Detrrebsjahr gescheitert.

^i" Ü'che " Baumw 0 llmarkt. Tas ^lckerbaubureau der Verernrgten Staaten gibt den Turchschnitts- ftand für Baumwolle mit 72 Proz. an, was gegenüber dem Vor­monat eure Bey'erung um 1,5 Proz. bedeuten würde Im Vor- W rm Junr war der Stand 83,3, 1905: 77 und 1904* 88 Proz Segmuber drm Vorjabr zeigt also der jetzige Stand eine Ver- schlechterung von 11,3 Punkten und auch gegen die weiter zurück- lregenden ^zahre bleibt er mehr oder minder lieträchtlich zurück wenn andererseits auch zu beachten bleibt, daß die Anbau- flache st'arke Zunahme erfahren hat. Ter Newvorker Korrespondent der ,,F Z./ meldet übrigens, daß die Richtigkeit des amtlichem. Berichts emigermaßen angezweifelt wird. Man hatte durchweg /6, also eine Besserung um 4,5 Punkte erwartet. Alle Privat­schatzungen, wgiar diesenige der Pflanzerverünigung lauten gün­stiger als die amtliche, und ganz kürzlich erst hatte das Jormal rn Eommeree eine Punktzahl von 74,2 veröffentlicht gegenüber 69 im letz.en Monat. Auf Grund der fetzigen Ziffer glaubt man- nun mit einer Gesamternte von etwas über 10 Millionen Ballen Achten zu dürfen, d. h. mit einem Ertrag, der um rund 3 Mill.? Ballen hinter dem des Vorjahres zurückbleiben würde. Tas obengenannte Blatt macht aber noch darauf aufmerksam, daß alle diese Schätzungen an Zuverlässigkeit recht viel zu wünschen udrig lassen. Es erinnert an die Tatsache, daß im vorigen Jahr Derr Theodor Priee aus dem gleichzeitigen Turchschnittsstand einen Ertrag von etwa 10% Mill. Ballen herausrechnete, eine Ziffer, dienur' um rund 23/t Mill. Ballen hinter dem wirklichen Ergebnis zurückblieb. Auf die Baumwollbörse hat das Reqie- rungsergebnis einen starken Eindruck ausgeübt und die Baisse- Partei schritt zu Angstiverkäufen, dies und Manipulationen der Haustepartei bewirkten für die verschiedenen Termine eine Steige- rung um 43 bis 52 Punkte.

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Landwirtschaft.

Petersburg, 2. Juli. Ein Saaten st andsbericht aus den Sch warze n-Erde-Gouvernements vom 23. Juni besagt: Der Saatenstand blieb int wesentlichen im letzten Monate unverändert. Wintergetreide steht unbefriedigend oder schlecht in den Gouvernements Wolhynien, Podolien, Bessarabien und Cherson, außer in zwei Kreisen des Gouvernements Orel. Wintergetreide wurde größtenteils umgepflügt; die Felder sind mit Sommergetreide bestellt. Mittelmäßig steht Winteraetreide in den Gouvernements Kiew, Tschernigoiv, wo es trotz des Mairegens niedrig, dünn und verunkrautet ist; zufriedenstellend und gut in den Gouvernements Njaesan, Tula, Tambow, Kursk, Woronesch und Charkow, im Dongebiet, in Saratow, Pensa, Simbirsk, im nördlichen Samara, in Ufa, in Orenburg. Sommergetreide ist gut aufgegangen, hatte dann unter Kälte und Trockenheit zu leiden; hat sich aber außer int Dongebiete, erholt. Die Aussichten für

9 of,,r . I die Heuernte sind noch unsicher

2. Aus der Physik. Die verschiedenen Methoden gur ==''

Bestimmung der inneren Reibung von Flüssigkeiten sollen SpOtf»

einer vergleichenden kritischen Besprechung und, soweit sie zu --Fußball. DerGießener Fußballklub von einwandsfreien Ergebnissen nicht geführt haben, einer erperi- hatte anläßlich seines 7. Stiftungsfestes 3 fremde Mann- mentellen Nachprüfung unterzogen werden. verpflichtet, wovon jedoch nur 2, nämlich Siegener

q ar,,» L m r r , P* und Budmger F. E. erschienen waren. Am vergangenen

ck. ^lus dec klassischen Phtlologie: (^uomodo Samstag trat zunächst der B ü di n g er F. C. gegen die Schüler- poetae Graeci vaticiniis usi sint, enarretnr. Mannschaft des G. F. E. von 1900 an. Das Endresultat war ein

4. Aus der Chemie: Es sind Beziehungen der Lös- unentschiedenes mit 2:2 Toren. Gießen bedrängte seinen Gegner lichk-it verschiedener Stoffe zur Zusammensetzung auch des ^,bination .wr'Ät währknd"'Nn ^durch7chche Lösungsmillels insbesondere durch eigene Versuche aufzufinden. .Durchbrüche 2 mal erfolgreich ist. Nach der Pause war das Spie^

5. Aus der englischen Philologie: Das englische gleichmäßig verteilt. Durch einen 11 mir. Ball kann Gießen Verbum nach den Zeugnissen von Grammatikern des 17. unb 2Ieic^-'e^en ^ Gießen sah man gute Einzelleistungen, während 18. ^abrbunderts . Büdingen bsjseres Zusammenspiel vorhanden war. Sonntag

w c * sr v f. , . . Mittag traten sich die 1. Mannschaften des Siegener F. E. und

Die^Bewerbungslchriften sind vor dem 1. Mai 1908 an des Gießener F. C. v. 1900 gegenüber. Gießen hat hier größten- die betreffende Fakultät einzusenden. teils das Meiste vom Spiel. Bis Halbzeit erringt es 3 Tore

~---'---!----- während der Gegner leer ausging. Stach der Pause erzielt Siegen

Sitzung des Provinzial-Ausschusses. infolge zu ipäfeit Angreifens der Gießener Verteidigung sein

toifrvpv, q o-iEhrentor. Gießen drückt jetzt größtenteils und kann bis zum Schluß a,, f zu , ö. juiL z wertere Tore erzielen und so seinen Gegner mit 6:1 Toren

SU art zu Gießen hatte um bte Erlaubnis schlagen. Bei Siegen war bte Verteidigung sowie der Mittel- zum Betrieb einer Schankwirtschast in dem Hause stürmer gut. Der Gießener Mannschaft schien der vorausgegarigene Marktplatz Nr. 5, in dem seither eine Automatenwtrt- ^all noch etwas in der Beinen zu liegen. Die Mannschaft spielte schäft betrieben wurde, nachgesucht. Tie Stadtverordneten- etwas schlapp, besonders die Stürmerlinie. Auch ließ der auf- Versammlung befürwortete das Gesucb weil es sich um aewelchte Platz eine genaue Kombination schwer zu. Bet nor- bte Fortführung einer bestehenden Wirtjchuft nur tn an- ,n? en ^echaltmyen wäre wohl Siegen etwas unglimpflicher weg» derer Form handele und auch das Großh. Poliz^rawt gekommen.

Gießen sprach sich dafür aus. Im Gegensatz hierzu be- Landes

schied der Kretsausschuß des Kreises Gießen den Gesuch- # t ,

steller abschlagltch, mangels Nachweises eines Bedürf- Ko n kur e in H essen. Ueber das Vermögen desKauf- ntsfes. Dec gegen diese Entscheidung von dem Vertreter rcYlc^ ett^ietrT\e Herren-Basar in Mainz,

teilen KL__ | Uliternehmers Martin Ahles IN M a i n r wurde am 13. Juni

vorm. 117? Uhr das Ko,ikursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt

. 217.50 - . 117.70

GN,gesandt.

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Verantwortung.)

Vom türm und boum und anderswa ersehnet rab und nebelkrä,

des rimpfet sich vil manic bra!

So möchte man unwillkürlich in Variation einer bekannten' Dichterstelle ausrufen, wenn es sich darum handelte, das gegen­wärtige Vogelleben unserer Stadt und ihrer Anlagen nach seiner hervorstechendsten Eigentümlichkeit zu kennzeichnen. Raben, Dohlen und Krähen dominieren, und widerwärtig erschallt ihr mißtönendes Geschrei namentlich in Teilen der Stadtd die mit den stolzen Neubauten geziert sind. Könnte man nicht den unholden Gesellen energisch zu Leibe gehen, so daß ihre übergroße Zahl recht bald erheblich vermindert würde? Wie stimmt Raben­krächzen und Dohlenschrei zu dem Fahnenwald und der Girlanden- pracht, mit der gar bald unsere Stadt sich schmückt, um fröhlicher Gaste drängende Scharen würdig zum seltenen Feste zu begrüßen? Ihr hochmögenden Herren in güldenen Ketten, nicht ungehört sind eure Worte von neulich verhallt; nicht lange und der Augen- scheint wird euch belehren, wie Gießen sich zu der großen Feier zu rüsten versteht. Aber sinnet auch ihr daraus, wie'die Dohlen- und Rabenbrut zu vernichten sei! Wie schade wäre es doch, wenn etwa am Abend des festlichen Bretterspiels ein Krähenschwarm lief) in die Baumkronen am Nelienweg niederließe und durch sein unheilkündendes 6)eknarr den Sinn der fremden Gäste, mehr als erwünscht auf eine von den Stellen lenkte, wo unser Lokalpatriotis­mus sterblich ist: aus die für schweres Geld frisch weißgebundenen Torbäuser!

Wer tagsüber ein paar nwl den Weg nach den Bleichen antreten muß, ist zu bedauern und am allermeisten sind hier unsere lieben Waschfrauen zu bedauern, denn diese gerade sind es, die diesen in einem jämmerlichen und jeder Beschreibung spottenden Weg tagsüber beschreiten müssen. Ihr Gießener, wenn Ihr mal sehen wollt, mit welcher Rücksichtslosigkeit wir Sachsenhäuser be­handelt werden, dann kommt nur bei diesem schönen Welter ein­mal nach Sachsenhausen, aber den guten Rat müssen wir Euch vor­her geben, seht Euch mit guten, wasserdichten und bis über die Knien gehende Wasserstiefeln vor und dann noch, geht recht hoch in Lebensversicherungen, im Falle Ihr im Schlamm' umkommt. Ist es denn mit so großen Unkosten verknüpft, die Straßen und die Fußsteige einer gründlichen Reinigung zu unterziehen? Besonders wäre es am Platze, wenn die Zuiahrtstraße zu den Bleichen in­stand gesetzt würde, besonders der Teil zwischen den Pimper'schen und Schürz'schen Bleichen, denn hier kann man Kahnpartien machen und gerade dieser Teil ist von der vorjährigen und diesjährigen Ueberschwemmung bös heimgesucht worden. Auch wäre em klein wenig Beleuchtung hier am Platze und sei es auch nur eine Petroleumlaterne, denn daß da hinten bis jetzt noch nichts passiert ist, muß einen wundern. Die Herren Stadtverordneten mögen doch hier einmal geeignete Maßnahmen treffen.

Verschiedene Sachsenhäuser.

Telefonische Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.