Ausgabe 
30.12.1907 Zweites Blatt
 
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Bckannnnachuna.

Betreffend den Verkehr mit Fenerwerkskörpern.

Wir sehen uns veranlaßt, die nachstehenden Bestim­mungen zur allgemeinen Kenntnis zu bringen mit dem Anfügen, daß die Schutzmannschaft angewiesen ist, Zu­widerhandlungen nnnachsichtlich zur Anzeige zu bringen

1. Wer Feuerwerks körper Frösche, Kraters, Schwärmer usw. lagern und vertreiben will, hat dazu die Genehmigung der Polizeibehörde einzu­holen. D a s G e s u ch muß schriftlich eingereicht werden und die Namen und Sorten der betreffenden Feuer­werkskörper, sowie die Angabe der größten Ge­wichtsmenge, bis zu welcher die gleichzeitige Lage­rung bezw. Verwendung der Feuerwerkskörper beabsichtigt wird, ebenso die Bezeichnung des Orts derLagerung enthalten.

Die Abgabe der Feuerwerkskörper an Personen, von denen ein Mißbrauch dersel­ben zu befürchten ist, insbesondere an Per­sonen unter 16 Jahren ist verboten.

Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen werden nach § 367 Ziffer 5 des Reichsstrafgesetzbuchs mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft bestraft, soweit nicht höhere Strafen--Gefäng­nis von drei Monaten bis zu zwei Jahren nad) § 9 des Reichsgesetzes vom 9. Juni 1884 verwirkt sind.

2. An bewohnten oder von Menschen besuchten Orten ist das Abbrennen von Fenerwerkskörpern verboten.

Zuwiderhandlungen werden nach § 367 Zisf.8 des Reichsstrafgesetzbuches mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft bis zu sechs Wochen bestraft.

Wenn Eltern, Vormünder oder andere Per­sonen, deren Obhut-Kinder unter 12 Jahren oder sonstige unzurechnungsfähige Personen anvertraut sind, es an der erforderlichen Aufsicht haben fehlen lassen und diese Personen während der Zeit, wo sie ohne solche Aussicht waren, eine derartige Uebertretung begangen haben, so werden nach Artikel 44 des hessischen Polizeistrafgesetzes die zur Beaufsichtigung verpflichteten Per­sonen beim ersten Falle polizeilich verwarnt, im Wiederholungsfälle bis zu einem Dritteil der auf die Uebertretung selbst gesetzten Strafe belegt.

Gießen, den 11. Dezember 1907.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Re inhart.

Jagd-Nerpachtung.

Montag, den 20, Januar- 1908,

vormittags 11 Uhr

soll auf hies. Rathaus die Anfang Februar 1908 leihfällig werdende Feld- und Waldjagd der Gemarkung Schotten in 2 Abteilungen unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf weitere 6 Jahre ver­pachtet werden.

Die Gemarkung umfaßt ca. 1050 Hektar Feld und 126 Hektar Wald.

Schotten, den 30. Dezember 1907.

Großherzogliche Bürgermeisterei Schotten. 7881 Kromm.

Bulle.

Ein der hiesigen Gemeinde gehöriger schwerer Bulle soll auf Lebendgewicht verkauft werden. Die Verkaufsbe-: dingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen. Angebote sind bis zum 4. Januar 1908, vormittags 10x/2 Uhr, ver­schlossen einzureichen, wo alsdann die Oeffnung der Offerten stattsind et.

Al len darf a. Lumda, am 27. Dezember 1907.

7842 Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda Rein.

Zur Enthebung m NeujaD-WckWnschen durch Besuche und Äurten - Neujahr 1908

haben bis jetzt nachverzeichnete Herren und Damen der Klein­kinder-Bewabranstalt Gaben gespendet:

13. Schreinermeister Weigel und Frau: 14. Heinrich und Sophie Winn; 15. Kohlenhändler Eduard Klinket- 16. Kaufmann Georg Schneider und Frau: 17. Stadtrat Helm und Frau: 18. Läckermestler Hennings und Frau: 19. Eugen Kauffmann und Frau: 20. Apotheker H. Dornberger: 21. Emst !stotz Ww.: 22. Georg Lotz; 23. Architekt Stein und Frau: 24. Kaufmann Herurann Metten­heimer und Frau: 25. Rudolf Gäbet und Frau- 26. Kommerzienrat Louis EmmeliuS: 27. Univ.-Remamtmann Weimer und Frau: L>. Fabrikant F. C. Bender fen.; 29. Kommerzienrat Wortmann; 30. Regierungsrat Rotzmann und Frau; 31. Direktor H. Döring und Frau; 32. Realgymnasiallehrer Albach und Frau; 33. Lehrer Wörner und Frau; 34. Betriebsingenieur Rltzinger und Frau; 35. Bautechnlker Altvater- 36. ^andgerichtSregistrator Ludwig Jäger und Frau; 37. Karl Fester und Frau; 38. Fabrikant Adolf Roll und Frau; 39. Rentner August Michel; 40. Adolf Fischer; 41. Wein- händler August Schwan; 42. Stadtrechner Döpfer; 43. Stadtrat Fann. V^/y

Den freundlichen Gebern sei herzlicher Dank gesagt.

G i e tz e n, den 30. Dezember 1902.

Der Vorstand der Klcintinder-Bcwabranstalt.

Dr. Naumann, Kirchenrat.__________

Grüllberger Pferhe-VerPttunDereill.

Die Besichtigungen der Pferde finden stau für Gründers und Umgegend: Samstag den 4. Januar, für die Orte der Rabenau: SamStag den 11. Januar. Anfang an beiden Tagen vormiuags 10 Uhr. Sammelplatz: Gietzener Stratze.

In Schtsfendcrg und Umgegend: Mittwoch den 8. Januar, mittags 12^2 Uhr; Grotzcn Bufeck und Umgegend: Freitag den 10. Januar, Mittags 3 Uhr.

Dle nicht vorgeführten Pferde werden auf Kosten der Besitzer besichtigt. 7876

Grünberg, 29. Dezember 1907.Direktor: Stein.

Z&schnesde-LeSwanstaRt

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Masrnehmen, Musterzeichncu, Zuschncidcu und Verarbeiten kann jede Dame gründlich erlernen. Der Kursus beginnt am 8. Januar 1908. 09636

Lina Petri, geprüfte Lehrerin.

Statt jeder besonderen Anzeige

Giessen, 30. Dezember 1907.

findet morgen nachmittag 346 Uhr vom Trauer-

längerem Kranksein im 76. Jahre aus dem

Giessen, den 30.

Danksagung

&

Rum

Arac

Familie Lehrer Müller.

Wißmar, den 28. Dezember 1907.

7854

7859

6413

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Titränen

Samstag abend nach Leben geschieden ist.

9

Dutzend 60 Pfg.

L. Steinhäuser

Major Rudolf Mohr, Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm.

Postrat Hermann Mohr, Liegnitz.

Karie Kobelt, geb. Mohr.

Anna Mohr, oeb. Richter.

Grete Mohr, geb. Schneider.

Geh. Oberpostrat Rudolf Kobelt, Berlin

und 4 Enkel,

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Christine Frohnhäuser geb. Kauf Dezember 1907.

Die Ueberführung zur Bahn hause, Ludwigsplatz 9, statt.

Aug.'Waag

Seltersweg 60 und

Kreusplats 6.

Für die vielen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen herben Verlust, sprechen wir unseren wärmsten Dank aus.

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in grosser Aus­wahl u, in jeder Preislage.

T©des-^si seifige (Statt besonderer Anzeige).

Heute morgen verschied sanft infolge Herzschlages unsere geliebte Mutter und Grossmutter

Statt besonderer Meldung.

Die Geburt einer Tochter zeigen an

Oberleutnant Schwendy

Alice Schwendy

geb. v. Madai.

Giessen, den 28. Dezember 1907.

Die Beisetzung findet Dienstag, den 31. Dezember um 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 7870

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Entschlafenen sagt innigsten Dank

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Frau verw. Regierungsrat Mohr im Alter von 71 Jahren.

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Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit­teilung, dass mein lieber, guter Mann

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