Ausgabe 
27.12.1907 Erstes Blatt
 
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Märkte.

** Verhaftet wurde am Dienstag abend auf der

im

dienst ein geleitet, der in der Stadtkirche und in der katho­lischen Kirche abgehalten wurde. Die durch die Urlauoer sehr gelichteten Kompagnien versammelten sich dann um beit brennenden Lichterbaum. Der Hauptmann oder die Mutter der Kompagnie, der Feldwedel, hielt an die blauen Kinder eine kernige Ansprache, und daun ginge an die Ver­teilung der Geschenke, bei Deren Auswahl man tunlichst die Wünsche des Einzelnen berücksichtigt hatte. Nach dem Abendessen wurde in den Stuben überall ein nicht zu kleines Faß Bier ausgelegt, die Zigarren und Pfeifen wur­den in Brand gesetzt und es entwickelte sich bald eine Stim­mung fröhlicher Kameradschaftlichkeit.

Zm Provinzial Arresthans

Dm 2. Feiertag begab sich das Großherzogspaar dann nach Lich, um im Kreise der fürstlichen Anverwandten einige Tage zu verbringen. Ueber die Dauer des dortigen Aufenthalts ist noch nichts bestimmt.

§ Bur khards , 26. Dez. Am Eh ristabend wurde in der hiesigen Kirche wie alljährlich eine Chri st vesper veranstaltet. Mehrstimmige Gesänge, Deklamationen der Schulkinder beider Kirchspielsgemernden verschönten die Feier.

^Lebensretter. Der Stadtpfarrer Wilh. Vogel in Darmstadt hatte am 20. November 1907 einen Knaben vom Tode gerettet. Als Anerkennung hierfür ist ihm von S. K. H. dem Großherzog die Rettungsmedaille verliehen worden.

Gießener Wetterdienst.

Voranösichtliche Witterung für Heften am Samstag den ^r-ub. Trocken. Frost. Lebbaste westliche Winde.

Bekanntmachung.

i Der Voranschlag der Gememde Rodheuu a. d. Horloff für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 28. Dezember 1907 9°. la"g auf dem Bürgermeistereibüreau zur Ein-

Iicht der Interessenten offen. r7817

Rodheim a. d. Horloff, den 24. Dezember 1907.

Großh. Bürgermeisterei Rodheiur.

_Schaefer.

29. Februar (Minna von Barnhelm); 3. cm L (Maria Magdalena). In voriger Woche ging mit gro^Sr Geschrei ein Zug Kraniche nach Süden, gewiß eine m/c viele Wochen sich erstreckende .Verspätung, die den Eintritt des Frostwetters andeutet.

(X.) Laubach, 26. Dez. Zu dem Bericht über den Zimmerbrand in der hiesigen Ho f ap o th eke schreib man uns, daß an dem Tage des Brandes niemand q2 badet hat und die Badewanne überhaupt kein Wasser enthielt. Daß das Feuer keinen größeren Umfang annahL ist wesentlich der Geistesgegenwart der Tochter des Hauses zu verdanken, die beim Eintritt in die Badestube die erste Eimer Wasser auf die brennenden Tücher schüttete. '

R. B. Darmstadt, 27. Dez. Ein Schäfer namens Kaps von Lampertheim machte die Anzeige, daß er gestern abend auf der Landstraße überfallen und feiner 3qo Mark betragenden Barschaft beraubt worden sei.

Mit Entschlossenheit und Anstand verkörperte Fräulein Eardung, die um aller ihrer Rollen wahrlich nicht Be­neidenswerte, die in ein Stahlkorsett gezwängte .unechte" Kunigunde. Ein komisch tarrikierender Nebenton wäre ihr zu zlite gekommen. (Das ominöseHalstuch" fehlte!) Fräulein Schumann war eine herzwarme und ganz respektable Grafm-Mutter, nur zu wenig mütterlich hergerichtet. Den Gottschalk gab Herr v. d. Becke. Die vollsaftige, kernige und fröhlich-barsche Landsknechtsnatur zu gestalten, gelang ihm ganz im Meistschen Geiste. Auch die Herren Goll, Gareis (der immer noch allzu scharfgeschnitten seine Rede konturiert, als wolle er jeden Satz zu einem Relief meißeln, aber wohl­bedacht den säuerlichen Starrkopf Theobald sprach), Roden und Lotz, dec noch etwas wuchtiger hätte sein können, standen ihren Mann.

Das Haus war besetzt von einem empfänglichen dank­baren Feiertagspublikum, dem das Herz höher schlug, wenn dec ritterliche Graf klirrend über die Bühne schnitz oder wenn das holdselige Kätchen vor ihm nieber'niete und verschämt rT!ein hoher Herr" lispelte. Bei so inniger Anteilnahme Publikums an den Taten und Schicksalen feiner Helden fonnen die Dariteller immer auf lauteste Zustimmung rechnen, w so ernteten sie Beifall auch dann, ivenn ec weniger an­gebracht war. Anderen kam allerdings doch dieses und jenes allzu harmlos vor, teils ermüdend, teils unfreiwillig ec*

Mrchliche Had^ricfotcite

Katholische Gemeinde.

SamStag den 28. Dezember:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr; Gelea-,,^-. zur heil. Beichte. 9enM

Sonntag den 29. Dezember,

Sonntag nach W e i h n a cb t e n:

Dormittags von 6.'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

um 7 Uhr; Tie erste heil. Messe, vor und in bevfelbpn Austeilung der heil. Kommunion.

w um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe.

um 91/, Uhr: Hochamt.

Nachmittags um 5 /, Uhr: Andacht.

Israelitische Religionsgemeinde.

Hottesdtenn in der Synagoge (Südanlage).

Samstag den 28. Dezember 1907:

Vorabend 4.30 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterkläruug.

Sabbatausgang 5.25 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft.

S a b b a l' e i e r am 28. Dezember 1907:

Freitag abend 4.10 Uhr.

Samstag vormlliag 8.30 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabbat-Ausgang 5.25 Uhr.

Wochengottcsdiens:: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr.

Monotonie ebenso hüten muß, wie vor gleichförmigem Ge- sichtsausdruck. Sie hätte auch wohlgetan, wenn sie ein ivenig artige Schelmerei in dieser oder jener Szene ihren übrigen Vorzügen beigemischt hätte. Und dann ließ-sie hier an sder vocgeschr'ebenen Erschöpftheit, dort an dem zugleich be­klemmenden ilnd erhöhenden Seelenschwunge des Entschlusses zu übermenschlich großer Heldentat fehlen. Bei Wieder­holungen wird sich ja das wohl alles finden. Die wesent­lichste Ausgabe dec Kritik besteht indeß darin, bei einer Leistung zu prüfen, wie tief die Sprache der Natur getroffen wird, iuie ernst das künstlerische Bemühen ist, und da ist festzustellen, daß Frl. S. Vorzügliches vollbrachte.

Herr Weingärtner als Wetter vom Strahl nötigte wieder bedingungslose Anerkennung seiner kraftvoll strotzenden Heldenmittel ab. Gar imposant sah er in seiner Ritter­rüstung aus; sein Spiel, ohne Theaterei und rhetorische Gesten, strahlte von Herzenswärme, fehlte die Rüstung, doch umpanzerte Erz seine Brust, dann schien auch seine Seele erzern. Die seelische Situation, da der Graf in Zwiespalt mit sich selber ist, da er Kätchen wie einen Hund fortjagen will und ihr dabei die eigene Schärpe gibt, daß sie sich darein hülle, dies von widerstreitenden Impulsen Geschüttelte hatte ja freilich nicht die rechte Gefühlswahrheit. Die innige Schalkheit in der Hollimderbuschszene, in der das Visionäre zu einer Frühlingsidylle wird, in der es wie ein Glücks­lächeln von Seele zu Seele geht, das war auch von ihm aufs feinste durchenipfunden, das war, in beider Darstellung, vie em Scherzo von Sonnenschein und Vogelgezwitscher.

Weihnachten am Grobherzoglichen Hofe.

Bei unserem Großherzogspaar tturo Weihnachten stets kils Familienfest in stiller Zurückgezogenheit begangen. Allerdings ist gerade an Weihnachten die Großh. Familie sehr zahlreich, zählen doch dazu die zahlreichen Wohltätig­keitsanstalten, die unter Schutz und Fürsorge des hohen Mares stehen, und die gesamten Hofbcdiensteteu. Schon am Montag wohnten II. KK. der Großherzog und die Großherzogin der Weihnachtsbescherung sür 12 arme Darmstädter Familien im Alten Palais bei. hierauf be­gaben sich die Großherzoglicheu Herrschaften im Auto zu einer Weihnachtsbescyeruug nach dem Elisabethenstift in Zdieder-Ramstadt. Am Dienstag nachmittag 5 Uhr fand im Neuen Palais die Bescherung sür die Hosdienerschaft statt' am 1. Feiertag nachmittag 4 Uhr die Bescherung für die Kinder derHo (bediensteten im Alten Palais.

Daß Gießen auf sein Theater in seiner jetzigen Ge- staltung und Zusammensetzung stolz sein darf, steht indeß trotz aller Wenn und Aber fest. p.

*

- *7 ?e,r Vater. Helene Hartmann, einst

E bedeutende Wiener Burgschauspielerin, hat vor Jähren sol- -inefbate aus ihren Gastsvielerlebnissen veröfsent- licht.Mem Kollege und Landsmann Krastel und ich spielten 5° T" äum wohltätigen Zweck intKätchen von Heil- /brobe, die dieser Aufführung voranging, teilte Schauspieler, der meinen Vater spielen sollte, mit, baß dre Szene vor dec Klause gewöhnlich fortbleibc unb er sie al o auch nicht gelenit Habe.Leider," fügte er sehr höflich Eo nur im ersten und lebten Akt das Vergnügen \pÄen-äU KfunkLtten.' Ich sah ihn erstaunt an, ergab mich i.edoch m mein SchMal. Ain Abend sah ich meinen

Cr ry ?? nur ffüchtigdie Bühne war dunkel, Graf Wecker von Strahl verantwortete sich vor der heiligen Vebme und mein weißbehaarter Vater drückte sich scheu in einer Ecke ÜieI ^rte- rr9tt ben folgenden Akten say ich ihn nicht wieder: er interessierte sich offenbar wenia 'etne. Tochter Endlich kam der letzt- Akt und mit ihm t>ic Scene, in der ich meinem alten Vater in die Arme stürzen Sptth fr.«..*-« übtlief mief) ßfa£t uitb

Öetß, denn ich konnte mich nicht mehr an das Gesicht meines Vaters ermnern Wie konnte ich ihn aus all den fr^mben Mannern, bte mich umstanben, herausfinden? Im ersten Akt tm Dunkeln, hatte ich ihn nur einmal flüchtig gesehen und wußte .nichts von ihm, als daß er eine weiße Perücke trug In meiner Verzweiflung werfe ich mich bem ersten besten ackm t>Cr Ä der Bühne stand, in die Anne. A meüi

<nein, gnädige Frau, ich bin's nicht!" flüstert dieser ebenso höflich als beleidigt; denn er war ein Ritter hJ1? Ickup >in diesem Augenblicke eilte aus der Kulisse herzu und sagte:Bitte, gnädige Frau ich 2Irmemete Kamine!" 9tC m,ch hmüber in d.e

hatte man am zweiteii Feiertag nachmittag für die 42 In­sassen einen Festgottesdienst anberaumt. In dem sür diesen Zweck hergerichteten Raum bräunte der Weihnachtsbaum, an­gesichts dessen Pfarrer Schwabe auf die Bedeutung des Festes hinwies. Den Gefangenen war von der Verwaltung für die Weihiiachtstage eine verbesserte Verpflegiing zuteil geworden und außerdem hatte man jeden von ihnen mit Gebäck und Lbousekt bedacht.

Der Fortongsche Kindergarten

oh her West-Anlage Hütte am Samstag vor dem Feste die Eltern der ihn beuchenden kleinen Knaben und Mädchen in den |oIberen Saal des Hotels Großsterzog von Hessen zu einer Weihnachtsfeier eingsladen, die überaus stimmungs­voll verlief. Die Vorträge der kleinen Leutchen bewiesen, daß die Leiterin des Gartens, Frau Witwe Fortong, es ver­stecht, die Kinder zu. unterhalten und daß man teilweise wahre Vortragskünftler und Künstlerinnen aus den 3- bis 5 jährigen Kindern zu machen versteht. Frau Fortong erntete von den recht zahlreich erschienenen Eltern der Kinder herzlichen Tank und Anerkeniiung, die Kinder selbst aber reichen Beifall für die niedlichen klemen Vorträge und Gedichte, die sie aufsagten.

Zm Turnverein

sersarnrnelten sich am 2. Feiertag aoend die Mitglieder und Angehörigen in überaus stattlicher Zahl, so daß die geräu­mige Turnhalle bis auf den letzten Platz besetzt war und bald fröhlichste Weihnachtsstimmung herrschte. Die recht schön verlaufene Feier bestand aus Konzert eüied Teiles der hiesigen Regimentsmusik, Weihnachtschören des Turner- Sängerchors, einem flott gespielten TheaterstückUnterm Weihnachtsbaum", einem Duett turnerischen Inhalts und einem allerliebsten Blumenreigen der Tamenriege. Den Schluß des Unterhaltungsprogramms bildete eine reich aus­gestattete Verlosung und daran anschließend Tanz, der die Jugend und auch manchen alten Turnersmann bis zum frühen Morgen zusammenhielt. Heute nachmittag ver­sammeln sich Turnerinnen und Tümer zu einer Nachfeier mir dem Mndhof.

Enthebung vo« Rkujahrs-GINwanjihrll. Neujahr 1908.

Rlc»iki>idcr-Bcwnl,ra»staU wolle? Du^ckÄ und °inxm der Unterzeichneten übermitteln zu

Mun ch e n, 26. Dez. Ter Kasfenräuber L. Gvlb- ! schmidt aus Wien wurde in Freising in Bayern verhaftet. L$n semem Bentz befanden sich iroch 21000 Kronen. (Dieser ^"enerHauptmann von Köpenick", der Räuber einer Artlllerie- Regimenlstasse, hatte die unglaubliche Torheit begangen, ein Le­benszeichen von sich zu geben. Er sandte an eine ihm bekannte ^anic in Wien am heiligen Abend unter dem Namen Josef Elaus aus Pegnitz 4000 Kronen. Auf diese Weise wohl ist er unschwer ermittelt und verhaftet worden. T. Red)

F',?'D-r katholische Bischof von

~ 1 ? t CJt e wahrend der Weihnachts-Predigt in

nfayen Worten die Kreuzfahrten des amerikanischen G e i ch w a o e r S noch 'dem stillen Ozean und erklärte, diese Fahrt bedeute nacht mir eine große Ausgabe für die Vereinigten Staaten, ondern sei auch eine böswillige, mit Vorbedacht geplante Bedrohung des Weltfriedens.

e ^.to;ÖOerJ'or2J- Dez. Entgegen dem üblichen Gebrauch ist Admirals Brownton, worin dieser die frnts n b x sC 1 VirV . ,e 11F10 n Niitteilt, nicht veröffentlicht werden, da der ckdirnral sich durch die Publikation einem frieg^ Verfahren aus,etzen würde. Man glaubt, daß die ^br Denilfslon fich gegen die Politik des brafid enten Rvofevelt richten.

heiternd. Die deutsche Vocksromantik hat doch für die Heu-1

t'ge Zeit gar erhebliche Klippen. War es getabc gelungen, Ä?- m eine ferne Welt hineinzutanchen, zwischen Bühncnbilb unb H^^lung den Einklang zu finben, sich in die Kleistsche

Mischung von Mystik unb Realistik hineinzufühlen, bann m»T r 97 ryn or - ® *

huschte der Vorhang schon wieder vor, und cs blieb der Ler-1 K n 7 . llung v 0 n Wein keller-

stand wachsamer als das Gefühl. Und ganz abgesehen von Preußen in Aussicht geiwrnme^wordeii.

tlemen Unebenheiten spielte sich überhaupt das ganze Stück I ^a2l lür 1908 sieht eine entsprechende Forderung sür die wich- noch etwas mühsam ab, und was die Klarheit des sprachlichen Ugftcn Weinoaugebiete, die Regierungsbezirke Trier, Coblenz

Ausdrucks, dem Ton wie d-u. ®c,f.c nach! müanj?

doch noch manches zu wumchen übrig. Und iiianches schöne Zeichnung durch das Anwachsen der Prozesse gegen Weinsälscher Dichterwoct ging unbemerkt vorüber, weil ihm, der Perle in 9ft s-~t r.....~-

ben Rebewellen, nicht bie gebührende Achtung geschenkt worben war.

Aus une tuno.

Gießen, 27. Dez. 1907.

** Fünfzigjähriges Dienstjubiläum. Geh. Staatsrat Krug von Nidda beging am Montag die Feier seines 50jährigen Dienstjubiläums. Der Groß­herzog verlieh ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Komturkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. Die Minister und Vertreter des diploma­tischen Korps beglückwünschten ihn persönlich.

** Zweiter hessischer Handwerkertag. Am 20. Januar kommenden Jahres wird hier der 2. Hand­werkertag für das Großherzogtum Hessen abgehalten. Für die Beratungen ist der Neue Saalbau in Aussicht ge­nommen.

**RegierungsratDr: Metzler f. Aus Darm­stadt kommt die Trauerkunde, daß der erst am 1. Okt. dieses Jahres von hier dorthin versetzte Steuerkommissär Regierungsrat Tr. Gustav Metzler plötzlich gestorben ist.! §r wollte gerade am heiligen Abend seiner Gattin und einen vier Kindern den Weihnachtsbaum anzünden, als ihn ein Schlaganfall traf, an dessen Folgen er bald darauf tarb. Dr. Metzler war hier längere Zeit als Vorstand des Steuerkommissariats tätig und hat sich sowohl in seiner- amtlichen Stellung wie auch als Privatmann die Sym­pathie weiterer Kreise zu erwerben gewußt. Die Nachricht eines tragischen Ablebens wird hier schmerzliches Be­dauern und herzliche Anteilnahme Hervorrufen.

** Der evang. Arbeiterverein veranstaltet heute abend in Steins Garten seine Weihnachtsfeier. Außer dem Gern. Chor wird auch der Kinderchor zur Ber- chönerung des Abends beitragen.

OY Frankfurt a.M., 27. Tez. (Telear. Orig.-Bericbt be§ .Gieß.

_____________o ^wtl. Notiermigen der Heutigen Vieyrnarktpreije. Zum Herberge ein Hanbwerksbursche, der vor einiger Zeit in ^crfniüe ftanben: 29 Ochsen, 5 aus Oesterreich, 1 Bullen, - Asheim seinem Arbeitskollegen ein Paar Schuhe mll- 8!u.d^§'m"'Kän-mack ^''L^ Ä^VuukUnm-'i genommen hatte. 00 Schafe aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1300 Schweine. Bezahl!

Ettingshausen, 26. Dez. Die Gemeinde hat 'vurbe u"ir 100Pfund Schlachtgewicht. Ochsen I. Qualität 8683 M

: eine Hosreite angekauft, um hier eine Straße nach o^s-, 3. Qual. 82-65All.; Butten l.Qual. 61 bis

dem projektierten Bohuhof on der neuen Bahnt,u,e 2^, 66-6b'»iL 3 CuaL 60 5!

@ i Gn^ute9cn- Mit dem Bahnbau ist jetzt bei Münster 0000Nck. Kälbei: k. Oual.9295 Pfg., ^ebendgewichi54-57Ps' und Bessingen begonnen worden. In dem Steinbruch am 2- GliaL 8292 Psg., Lebeiidgewichl 4854 Pfg., Schlacht Wmgerten verunglückte ein Arbeiter aus Bessinqcn dabiirck 3ei^ld)t<ti8^73A^.e Schafe: 1. Qual. 78-00, 2. Qual. 60-64 Pfa., baß ihm ein Rollwagen übet bas Bein ging. | 49 5^00 00%f2° 2 ^^00 Pfg Lebbgew.

Q a it r, a oz? rr rrx a y J t , 1 uu.uu psg., 2. Lcku. 61-00 Pfg., Lebeubgew. 48,02o,o Pfa

ub^ch, 26. Dez. Das Verbandstheater des 3. Qual. 5057 Pfg. Lebendgew. 00 Psg.^ Geschäft bei Horm Ryern-Mainischen Verbands für Volksbildung wird auf Wer- mcb linb bei Kleiiivieh gut. 'Markt ausverkaust.

anlassuug des Verkehrsvereius im großen Saale des Solrn- 24; Frucht markt. Durchschnittspreise

ser Hof 3 T h e a t e r a u f f ü Ii r « u n P n r 'Va 7? 9)ia?er- ?{olcv ^eize.l na . 17,85 Mk., weißer Weize.i 00,00 Mk.

11 Am ' 3 ms J n °ustalten: Rout 14,80 Air., Gerste 11,25 Äk Haier 8.00 Mk., terbfen 0 00 Mr'

11. ^anuar (xer Widerspenstigen Zähmung); 2. am Kartoffeln 4,80 Mk.

o .O V l u menthal richtete vor einigen Jabreu an Lucie Höflich, die Darstellerin von KleistsKätchew ^ Theater Remhardts zu Berlin, folgende hübschen Verse:

Das war das echte traumumwobne Kätchen, Wre s der Poet gestaltend Ijat gebaut: Cm schlichtes Kind, ein liebes Schwabenmäbchen, Von mildem Anmutreiz in jedem Laut.

in zarten Tönen ausgeglichen ^6111 200^, das sich nicht in die Seele stahl Du bist dem Dichter dienend nachaeschlick>en Wie Kätchen nachschleicht ihrem Wetter .Strahl.