Ausgabe 
5.9.1907 Erstes Blatt
 
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ficfcevßeit der Fleischversorqung der Städte Vorschub I die deutschen Turner in P e rs e n und am Bahnhöfe Calliano. In emer anderen Mahalla angegriffen, die er ebenfalls zer- rd Nächster Biehmarkt am 8. und 9. Oktober, am Trient sanden bereits fünf Verhandlungen statt. Die Hauvtver-streute. Tie Franzosen hatten im Ganzen 8 Tote und 16 ntcl) Krämerin arkt. Handlung im Kreisgericht Novereit findet in den nächsten Tagen Verwundete.

rbura. 4. Sept. Am Donnerstag, 12. September, statt. Die Verhandlungen in Trient endeten mit der Verurteilung ? r hf cv . o hlWrl1nrrf her HumanitS

V. ^rumbriT mit. Ver> der sieben Anaeklaaten xu Arrest st r a s e n von 5 bis 12 Tagen. Farrs, o. vepr. ^aurSv verlangt IN oer »umamrs

der sieben Angeklagten zu A r r e st st r a i e n von b bis 12 Tagen.

mit Rücksicht auf die Ereignisse in Marokko die sofortige

T--

Frau Job. Keller Wwe

Atzbach, den 4. September 1907.

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reinigter Qualität:

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Paris, 5- Sept. Ter K 0 l 0 n i a l m i n i st e r erhielt ein Telegramm des General-Gouverneurs von I ndo ch in a, wonach der Kaiser von An am zugunsten seines 8 jährigen Sohnes ab gedankt habe. Dieser Sohn wird unter Leitung einest Landschaftsrates die Negierung führen- Ter Kaiser wird wegen seiner bekannten Grausamkeit im Palast gefangen gehalten.

und. andere Kinderwagen gebe schon mit 5 Mark Anzahlung an jedermann ab.

Abzahlung von I Mark pro Woche an.

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griffen, die er mit leichter Mühe in die Flucht schlug. Auf dem Rückmarsch wurde er in der Nähe des Lagers von

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Innsbruck, 3. Sept. Tie Skaalsauivaltschastcn von Trient und Rovereit beendeten die Untersuchung wegen der Uebersülle aut

Einberufung der Kammern.

' Paris, 5- Sept. Nach der gestrigen Konferenz mit dem Minister des Aeußern, des Krieges und der Finanzen gab Elömenccau den Journalisten folgende Erklärung ab: Ein Tele­gramm aus Casablanca bestätigt die Nachricht über das neue Treffen zwischen den französischen Truppen und den Marok­kanern- General Trude war mit 2300 Mann gegen das Lager bei Tittmetlil, acht Kilometer von Casablanca entfernt, vor­gegangen. Er hatte Casablanca um 4'Uhr morgens verlassen und lehrte erst um 2 Uhr zurück, nachdem er den Marokkanern große Verluste zugefügt hatte- Bei der Rückkehr wurden die Truppen wie gewöhn!i-ch von, marokkanischen Neitcrmassen ver­folgt und angegriffen, wobei die französischen Truppen acht Tote und 17 Verwundete hatten- Tie Marokkaner gingen mit größter Tapferkeit V;r- Ihre Zahl dürfte sich auf 6000 bc- tau.en. ES ist unrichtig, dass das 'französische Lager auch nur einen Augenblick gefährdet war- Aus die Frage, ob weitere Trnppen-V er stärkun gen nötig seien, ant­wortete Clämenceau, daß davon keine Rede sein könne- Trude verfügt insgesamt über 7000 Mann.

Antwerpen, 5- Sept. Tie FeuerSbrunst in den Holzdepots dauerte die ganze Nacht an- Ter größte Teil der Lager ist vernichtet- Mehrere benachbarte Gebäude gingen in Flammen auf- Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, die gefährdeten Nachbargebäude zu schützen- Tas Gericht verurteilte einen Tockar beiter, der einen englischen Ersatzmann schwer mißhandelt hatte, zu einem Monat Gefängnis- Ter englische Kapitän Schmidt, der gleichfalls angegriffen^wor- den war, hat einen Prozeß auf Schadenersatz gegen die Stadt­verwaltung angestrengt, um festzustellen, ob diese die Ver­antwortung trägt-

ELttgesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion deut Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Bitte um Erweiterung des Deukmalschuhgesetzcs.

Jedermann freut sich über den Erlaß des DenkmalschutzgesetzeS, kraft dessen alles Alte, der Erhaltung Würdige vor Veräußerung und Zerstörung bewahrt wird. Die alten Pensionäre und Em er it en find auch A l t ert ü m er, Ueberbleibsel einer vergangenen Epoche, welche den Einen alsgute, alte Zeit/' den Andern als rückständige Periode erscheint. Könnten nicht diese lebenden, zum Teil gebrechlichen und siechen Altertümer durch E x- Weiterung des Dentmalschutzgesetzes auf Per­sonen vor baldigem Verfall bewahrt werden? Es könnte solches m der Form von Teuerungszulagen oder Erhöhung der Rn hege halte geschehen. Die aufgewendete Summe, welche bei dein ehrwürdigen Alter der lange Jahrzehnte im Dienst des Staates, der Kirche, der Schule eifrig tätig gewesenen, greifen Herren von Jahr zu Jahr abmmmt, ivürde ivohl ohne Steuer- crhöhung aufzubringen sein und den Lebensabend der infolge der Teuerung aller Lebensmittel schwer Bedrängten erleichtern und verschönen. W. u. H.

Bei der jetzigen Jahreszeit kann der tägliche Genuß von Dr. Michaelis EicheuKatao nicht warm genug empfohlen werden. Aehnlich ivie die trtchentohe gerbende Eigenschaften hat, erhöht die Eichelgerbsäure des Dr. Michaelis Eichel-Kakao die Lsiderftands- fähigleit der Verdauungsorgane gegen Störungen. Dabet ist er ein schmanhaftes und nährkrastiges GelraNk für Jung und Alt. D5/g

Klrd)lid>e

Israelitische Religionsgemeiude.

Hottcsotemt in der Synagoge (r-uvanlagc).

Samstag, d eii 7. Septeniber 1007:

Vorabend 6.4-5 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr.

Nachmittags 4 Uhr. S ch r i f t e r k l ä r u n g.

Sabbatausgaiig 7.45 Uhr.

Israelitische Religionsgescttschaft.

Gottesdienst.

Sabbatfeier am 7. September 1907:

Freitag abend 0.30 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Nachmittags 4.00 Uhr.

Sabbat-Ausgang 7.45 Uhr.

Montag den 9. und Dienstag den 10. September 1907: Neujahrsfe st.

1. Tag: Vorabend 6.45. Predigt.

Vorniitlags 6.00. Predigt. Nachinittags 4.00.

2. Tag: Vorabend 7.35. Vormittags 6.00. Nachmittags 4.00

Wo cd engollcsdienst: morgens 5.15 Uhr, abends 6.30 Uhr.

1-20 Ztr., 21-100 Ztr., üb. 100 Ztr.

....... 25.50 M., 25-M.p. 100Ko.

Oarskssgamcg

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der schweren Krankheit und bei dem Hinscheiden meines innigst- geliebten Mannes, des

Gastwirts Job.

sage ich hiermit meinen besten Dank.

gewissen Uiis flclciftct wird.

9 Oktober atlch Kräliterlnarkt.

t ()Marburg, 1- Sept. -............. --- - -

n^d hier der D c rb st-P ford ern ar kt, verbunden mit Bey- Ws an g, abgchalten. v j '

10 tc. Franks u r t a. M., 4. Sept. H e n- und Stroh­markt. Alan notierte: Heu Mk. 3.00 bis Mk. 5.20, Stroh qm, 2.40 bis Mk. 2.90.

Io. Frankfurt a. M., 29. Ang. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß- Anz.".) Amtliche 9loticruiigcn der heutigen Vieh m a r kt- nreise. Zum Verkaufe standen: 39 Ochsen, 00 aus Oesterreich 10 Bullen, 0 aus Oesterreich, 126 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 00aus Rumänien, 820 Kälber, 110 Schafe und Hammel, 4 Ziegen, 0 Kiegeulämmer, 0 Schaftämmer. Bezahlt wurde für

Pfund Schlachtgeivicht: Ochsen: 1 Qualität 8385 Alk., y Qualität 7680 Alk-, 3. Qualität 7072 Mk.; Bullen: 1' Qual. 7375, 2. Qual. 7072; Kühe 1. Qualität 7577 Alk., 2 Qual. 7274 Mk., 3. Qual. 64-66 Mk., 4. Qual. 0000 Alk., 5'Qual. 0000 Alk. Kälber l.Qual. 7684 Pfg., Lebendgewicht /g54 Pfg., 2. Qualität 60-66 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg., Schlachtgeiv. 00-00Pfg.; Schafe: 1. Qual. 8400 Pfg., 2. Qual. 7880 Pfg. Geschält: gilt, kein Ueberftand.

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Paris, 5. Sept. General Trude meldet an den Kriegsminister, daß gestern bei C a s a b la n e a zwei Ge­fechte stattfauden. Der Getieral brach um 5 Uhr mit 2300 Mann Infanterie, Kavallerie und Artillerie vorn Lager ~ " ranosziernug auözuführen. Bei 6000 M a r 0 t t a n e r n a n g e -

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Unser Getreide wurde mehrfach prannert, größere Flamen vom Hess. Landwirtschaftsrat auf unserer Saatbaustelle gekört,-das­selbe ist zum Samenwechsel sehr geeignet weil in hoher Gebirgs­lage gewachsen. Der Versandt geschieht soweit Vorrat reicht unter Nachnahme ab Nixfeld in neuen Säcken i)ic_ sum Selbsttopenprew berechnet werden.L)"/8

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Gießener Wetterdienst.

Borausfichtliche Witterung für .Heftel» am Freitag ben 6. September: Meist trüb. Leichte Regeiifälle» Kühl. Westliche Winde.

Grigittal-DrQhLrneidungen.

Hamburg, 5. Sept. Gestern wurde hier der 3. deutsch e Bankiertag mit einem Empfangsabend eröffnet.

Asch (Böhmen), 5. Sept. Während eines Tanzkränz­chens hat sich ein Leh r amts as s ess0 r mitten im

Dienstag, den 17. September 1007, abcns 9 Uhr

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