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5.9.1907 Erstes Blatt
 
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HVvard Kriegf.

Bergen (Norwegen), 4. Sept. Der Komponist Edvard Grieg ist heute gestorben.

Bergen, 4. Sept. Grieg wohnte in den letzten Tagen im HotelNorge" in Bergen. Er wollte gestern abend nach Christiana reisen, fühlte sich aber schlecht und wurde ins Krankenhaus gebracht. Frau Grieg war die ganze Nacht bei ihm. .Er entschlief ganz still und ruhig.

Der berühmte norwegische Tondichter Edvard Grieg (geb. 15. Juni 1843) hatte noch im April d. I. in München und Berlin Konzerte gegeben unter dem begeisterten Beifall aller Musikfreunde. Seine poesievolle Musik erklärte sich aus seiner nordischen Heimat. Sie kann gerade in ihren Besonderheiten als die Stimmungsmalerei einer eigentüm­lichen Natur gelten: dies ewige, dijsonanzenreiche Wechsel­spiel der nordischen Gebirgswelt mit ihren Nächten voll Himmelsglut und starren Eisfeldern, mit ihren inneren Fjorden im stillen, sonnigen Frieden und mit dem rasenden Wogenspiel der Küste.

DerBrautzug im Borüberziehen" malt ein Bild des lieber mutes der Bauern, wenn sie durch Felsentäler und über Bergweiden zur Kirche ziehen. Grieg führt uns das vor Augen durch Anschwellen und Ver- hallen, durch Jauchzen und Paukendröhnen schwächer und schwächer wird das Klingen, bis der letzte Ton hinter Bergwänden verhallt ist.

Feierstimmung und Morgenlicht liegt in dem ersten Strick der Peer Gynt-SuiteMorgenstimmung". Da summt es wie von fernen Glocken, da klingen auch Herden­glöckchen darein und fern verhallende Jodler: Sonntags­morgen auf dem Hellen Fjord!Ases Tod" scheint neben der Schilderung des Todes der Menschenfrau Ase noch ein symbolisches Naturbild zu geben: wie hoch oben im Norden,

zur Herbstzeit, die Natur abstirbt und die Sonne für lange Monate verschwindet, um die Welt da oben ganz im röt­lichen Dunkel zurückzulassen . . . Wie ist in derHalle des Bergkönigs" das leise Herannahen der Gnomenschar aus der Tiefe und wie ihr emsiges Hämmern und Schaffen geschildert! InPerr Gynts Heimkehr" werden wir an die Sturmszenen desFliegenden Holländers" erinnert. Wir erleben den wilden Sturm an der Küste, wir empfinden die dunkle Nacht, durch welche die weiße Schaumkronen der See gespenstisch leuchten! Am Heimatstrand blinkt das Leuchtfeuer und die Hoffnung sinkt und steigt mit dem Schiff auf und nieder. Mit einem Male naht eine gewisse Ruhe der Fjord nimmt den Seefahrer auf. Matt sinkt die Melodie hin, matt wie der Erschöpfte am heimischen User. Das sich hier anschließende Lied der Solveig" enthält die Zuversicht:Er kehrt mir zurück und zeigt ihr stilles Schaffen auf der Sennhütte und die Erwartung von Peers Heimkehr.

Eines der letzterschienenen Werke ist das umfangreiche Op. 72, dieNorwegischen B a u e r n t ä n z e". Mit der Urbarmachung dieser undiszipliniertenHallings" und Gangar", in denen soviel heidnische Wildheit und taktliche Absonderlichkeit steckt, hat Grieg ein Neuland für das Klavier erschlossen; eine Welt für sich, in welcher der bei akademischer" Musik Altgewordene vergeblich nach dem gewohnten milden Harmonienklang suchen wird.

Grieg war von zwerghafter Kleinheit. Auf seiner Groom-Gestalt saß ein Kopf, der von Entschlossenheit, Hoheit und Güte sprach. Halblang fiel das volle, weiße und strähnige Haar nach hinten über. Der kurze Schnurr­bart deckte den sestgeschlossenen Mund. Die runden Kinder­augen konnten scharf und durchbohrend blicken.

Er war ein Republikaner-

Erstes Blast

Verzweifelten Widerstand gefaßt machen müssen.

a

bis- den nur dem

157. Jahrgang

Schwere Zeiten ziehen damit über Marokko herein und schwere wirtschaftliche Verluste stehen den in Marokko interessierten Staaten, darunter auch Deutschland, in nicht unbeträchtlichem Umfange bevor. Die gesamte Fremden­kolonie hat Fez verlassen, darunter sogar auch die in der Umgebung des Sultans befindlichen deutschen Offiziere, und selbst Tanger ist durch Raisuli bedroht, der selbst­verständlich mit dem Prütententen gemeinsame Sache macht. In Paris herrscht über diese Entwicklung der Dinge die größte Verwirrung, aber man hat sich nun einmal diese Suppe eingebrockt und wird sie auch ausessen müssen; freilich mag Herr Cl6menceau sich in seiner Haut nicht sehr wohl fühlen, denn man wird von ihm Rechenschaft fordern und es wäre nicht unmöglich, daß er über Marokko strauchelt, wenn man jenseits der Vogesen sieht, daß das Blut von Franzosen nutzlos vergossen worden ist.

Telegraphist wird uns noch folgendes gemeldet:

Tanger, 4. Sept. Gestern trafen die französi­schen Offiziere und Unteroffiziere hier ein, die

Mit Hermann Levy in München, dem geborenen Gießener und kgl. bayr. Generalmusikdirektor, war er ebenso befreundet wie mit Lenbach, dem Maler. Er war in einer deutschen Schule erzogen worden, hatte in Leipzig studiert. Dann ging er nach Kopenhagen und lernte Gade kennen. Da kam ihm der Gedanke, daß er sich nur auf nationaler Grundlage weiterentwickeln könnte. Das norwegische Volks­lied gab ihm die Wege.

Die gesamte Kunstwelt hat durch den Heimgang dieses Komponisten einen schweren Verlust erlitten.

erzielen lassen wird.

Ein Wiener Blatt will erfahren haben, daß der herige Sultan Mulay Aziz beabsichtige, sich unter Schutz der Mächte zu stellen, aber militärische Hilfe von Frankreich und Spanien annehmen wird. Woher

Iie in Marokko.

Aus dem kleinen militärischen Spaziergang nach Ma­rokko, den man sich so überaus leicht und vor allem recht lewinnbringend gedacht hatte, scheint ein sehr ernstes Aben­teuer entstehen zu wollen, das weitere sehr große Opfer fordert und kaum so ertragreich werden dürfte, wie man verschiedentlich an der Seine gehofft hatte. Die Lage ist überaus kompliziert geworden und es läßt sich heute absolut nicht übersehen, welchen Ausgang der neueste marokkanische Zwischenfall nehmen wird. Im Lande herrscht offene Revo­lution, der ganze Süden hat sich bereits dem neuen Sultan angeschlossen und auch in wichtigen Hafenstädten, wie in Uazagan und sogar in Tanger, ist die Stimmung gegen ben rechtmäßigen Herrscher umgeschlagen. Der letztere führt nur noch ein Scheinregiment, seine Befehle beachtet nie­mand, und die Truppenzahl, über die er noch verfügt, ist herzlich gering.

Diese Wendung kann für die Algecirasakte leicht be­denklich werden, denn es liegt auf der Hand, daß die Aus­führung der darin enthaltenen Bestimmungen teilweise irrelevant wird, so daß leicht erneute Meinungsverschieden­heiten entstehen könnten. Vorläufig darf man aber erwarten, daß sich leicht unter den Vertragsmächten angesichts der allenthalben herrschenden Stimmung eine Verständigung

Blatte diese Kenntnis kommt, weiß man nicht, aber man darf annehmen, daß Frankreich und Spanien sich hüten würden, ein derartiges Mandat ohne Zustimmung der übrigen Mächte anzunehmen. Die letztere würde aber zweifelhaft sein, weil sie dem Algecirasvertrage widerspräche und leicht weitere Verwickelungen herbeiführen könnte.

Daß die Situation durchaus nicht leicht zu nehmen tft, zeigen die Vorgänge vor Casablanca. Französischerseits hatte man geglaubt, sehr schnell mit den Eingeborenen fertig werden zu können, aber bei den mehrfachen Ge­fechten haben die Franzosen auch nicht einen einzigen greif­baren Erfolg erzielt, als höchstens ein paar Tote und Ver­wundete auf Seiten des Feindes, während die französischen Truppen selbst schon mehrfach zurückgeschlagen worden waren und nur durch das Eingreifen von Reserven vor einer gänzlichen Mederlage bewahrt geblieben sind. Man hat beträchtliche Verstärkungen bereits nachsenden müssen, sogar eine ganze Kolonialbrigade ist in Bereitschaft gestellt worden, aber wer weiß, ob alle diese Truppen genügen werden, denn der Anhang der Aufrührer wächst in un­heimlichen Dimensionen. Nunmehr ist auch noch die einzige Hoffnung, welche die Franzosen auf eine baldige Beilegung der Wirren gesetzt hatten, zu Nichte geworden: es hieß, der Prätentent Mulay Hafid wünsche durchaus mit den ftemden Mächten aus gutem Fuße zu leben, man wolle nur den schwachen Mulay Aziz beseitigen. Jetzt aber hat er eine Proklamation erlassen, in der er seinen Getreuen verspricht, die Franzosen ins Meer zu werfen. Er predigt also den fanatischsten Fremdenhaß, anscheinend weil er hofft, aus diese Weise noch mehr Anhänger zu gewinnen

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Donnerstag 5. September 1907 Ä BezngSpretSr

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Verantwortlich für den politischen teil:

Casablanca, 4. Sept. Ein neues ernstes Ge­fecht hat gestern stattgesü,ndcn. Tie Marokkaner griffen in großer Stärke eine französische Knndschastertruppe an, wobei sich ein ernstes Gefecht entwickelte. Einzelheiten fehlen noch, doch sind auf französischer Seite 8 getötet und 17 verwundet worden; unter den Getöteten befindet sich der Kommandeur Prevost und der Leutnant Benizza. Tie Verluste aus selten der Marokkaner werden als sehr bedeutend bezeichnet.

Paris, 4. Sept. Nach einer Meldung desTemps" aus Tanger dauerte der gestrige Kamps voch 7 Uhr 30 Min. srüh bis 2 Uhr nachmittags. Ein Feldwebel der afrika­nischen Schützen wurde tödlich verwundet. Tie Marokkaner griffen unter dem Gesang von Koransuren an, aber die eingeborenen Freiwilligen hielten ihrem Ansturm, ohne zu wanken und zu weichen, stand. Tas französische Lager wäre beinahe erobert worden; der Feind kam bis aus eine kurze Entfernung heran, ehe er zurückwich. Ter Horizont war schwarz von Reiterscharen. Einer Mel­dung derLibertL" zufolge wurde die Aufklärungsabtei­lung von Casablanca von 6000 Marokkanern angegriffen. Major Prevost, wurde erst nach Beendigung des Kampfes bei der Rückkehr ins Lager getötet.

London, 4. Sept.Daily Telegraph" meldet aus Casablanca: Briese aus Fez bestätigen die Nachricht, daß die Brüder Tazzi, der Minister des Aus- wartigen Abdelkrim Ben Slim an und Ganam, der zweite Vertreter des Sultans in tanger ermordet worden sind. Ter Mord ist begangen durch Anhänger des Kaid von Mechnar, Triß Den Aich, dem Ein- sührer der Gesandten am Hofe des Sultans. Tie Brüder Tazzi übten eine saft unbeschränkte Herrschast über den Sultan aus. Es wird ihnen die Schuld an dem Ruin des Reiches zugeschrieben. Sie waren nur auf Vergrößerung des eigenen Vermögens bedacht, das auf Millionen geschätzt wird.

Fez, 4. Sept. Der Sultan AbdulAziz hatte die Ule- mas zu einer Versammlung einberufen, um die, angesichts der Proklamation Muley -Hafids zum Sultan geschaffene Lage zu beraten. Es wurde beschlossen, den neuen Sul­tan für einen Rebellen zu erklären, außerdem wurde die Frage erhoben, in Frankreich eine neue An­leihe vorzunehmen, die durch die Zolleinnahmen der Hafenstädte garantiert werden soll.

politische Lagesscharr.

Cenosie Calwer.

Zwischen demGenossen- Calwer und den Braunschweiger sozialdemokratischen Parteigenossen soll nun endgültig das Tischtuch zerschnitten werden. Möglicherweisefliegt" Calwer gänzlich aiis der Partei heraus. Der vorigen Sonntag ab­gehaltene Parteitag der braunschweigischenGenossen" hielt Scherbengericht über Caliver ab, wobei ihm vorgeworscn wurde, er habe sich in der Frage des Massenstreiks in völligen Gegensatz gu der Partei gesetzt. Auch die Behaiiptiing und Beweisführung Calwers, daß der deutsche Arbeiter trotz des Gctreidezolles billigeres Brot esse, als der englische Arbeiter bei der englischen Freihandelspolitik, ist Calwer arg verübelt worden. Und so schreiben denn nach derPost" die braun* schwciglschen sozialdemokratischen Organe: Das Maß ist über­gelaufen es muß eine endgültige Scheidung zwischen Calwer und uns erfolgen. Calwer hatte bekanntlich vor kurzem nach, gelviesen, daß die Lage der Arbeiter in Deutschland sich ge­bessert habe, und war deshalb vomVorw." scharf ange­griffen worden. Niinmehr schreibt der genannte Genosse in derWirtschaft!. Korrespondenz- demVorwärts" U. a< folgendes ins Stanimbuch:Für denVorwärts" freilich ist die ganze Frage gar fein Problem, er hat die Lösung der Frage stets fertig m der Tasche. Ob die Lage dec Arbeiter sich gebessert oder verschlechtert, das fami die Arbeiter und ihre gewerkschaftliche Tätigkeit nicht im mindesten interessieren. Stellen wir uns nur unverzagt auf den Standpunkt des Elendssozialismus. Dieser Standpunkt ist der bequemste und verleitet auch nicht dazu, die Wwklichkeit so erkennen zu wollen und so zu erkennen, wie sie nun einmal m.''

Deutsches besetz.

Kassel, 4. Sept. Die Kaiserin unternahm heute eine einstündige Spazierfahrt von Schloß Wilhclmshöhe aus zur Rasenallee. Die Heilung der Wunde macht gute. Fortschritte, so daß die Kaiserin voraussichtlich am 18. Sep­tember mit dem Kaiser zusammen nach Potsdam abreisen kann.

B e r l i n, 4. Sept. DerReichsanzeiger" veröffentlicht eine Uebersicht über die Ergebnisse des R e i ch s h a u s h a l t e s für Rechnung des Jahres 1906. Darnach hat sich für dieses Rechnungsjahr ein Mehr­er t r a g gegenüber dem .Voranschlag in Höhe von 27 229 000 Mark ergeben.

Wie derLok.-Anz." hört, bestimmt die neue, dem Bundesrat vorliegende Gewerbenovelle u. a., daß von den Gewerbs-Unternehmern zur Sicherung gegen Vertragsbruch auch den Betriebsbeamten, Werk­meistern und Technikern gegenüber Löhne nicht in größeren Beträgen eingehalten werden dürfen als dies den Hand­lungsgehilfen gegenüber statthaft ist. Bei diesen dürfen nach § 119 a der Gewerbeordnung die Lohneinbehaltungen bei den Lohnzahlungen ein Viertel des fälligen Lohnes und im Gesamtbeträge die Höhe eines durchschnittlichen Wochen­lohnes nicht übersteigen.

DemBerl. Lok.-Anz." zufolge hatten ant 4. Sept die aus Casablanca hier eingetroffen en Deut­schen Ficke, Mannesmann und Opitz eine Unterredung mit dem Staatssekretär des Ausw. Amtes v. Tschirschky, dem sie über die Entschädigungsansprüche unserer in Casa­blanca ansässigen Landsleute anläßlich der französischen Militäraktion Vortrag hielten.

München, 4. Sept. Da das Gericht die Eröffnung des Offizialverfahrens gegen den Major v. D o n a t wegen

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liotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unio.-Vuch- und Zteindruckerei. n. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrab« 7. Anzeigern»»il: H. Beck« bis vormittags 10 Uhr. ................................... ...........

und seinen Bruder definitiv entthronen zu können. Da- i , . . . - .

durch hat die Situation noch weiter an Schärfe gewonnen bestimmt sind, das, gemäß dem Vertrage von Algeciras und die Franzosen werden sich auf einen langwierigen vorgesehene Poüzertorps zu befehligen.

Von 'einet Berufung des Professors I. M. Olbrich als Direktor der Kunstgewerbeschule nach Düsseldorf, die bie Rh.-Westf. Ztg." zuerst «ritteilte, ist nach der Tarm,t. Ztg. an zuständiger Stelle in Darmstadt nichts bekannt.

Daß Kaiser W i l h e l m eine starke Abneigung gegen Böcklin, den großen Schweizer Maler, hegt, ist bekannt. Von einer neuen Aeußerung weiß eine meist zuverlässige Korrespondenz heute zu melden. Danach hätte der Kaiser den beschlossenen Ankauf eines neuen Böcklin für die Nationalgalerie zu Berlin durch seinen Einspruch verhindert. ,

Berlin, 4. Sept. Das Wetter erlaubte heute abend emen kurzen Aufstieg des Parsevalschen M o t o r b a l l 0 n s , der durch­aus zufriedenstellend verlief. Der Ballon fuhr bis an den Teaeler See und zurück bei einer Windgeschwindigkeit von etwa 5 Mir. in der Sekunde. Er kam schnell gegen den Wind und landete, wie man beabsichtigt hatte, an seinem AufftiegSort.

Wilhelm Diegelmann, der nun doch Frankfurt verlassen hat und mit dem 1. September in den Verbarrd des Deutschen Theaters zu Berlin getreten ist, wird als An­trittsrollen den Just inMinna von Barnhelm" und den Kur­fürsten in KleistsPrinz von Homburg" spielen.

Gar sündhaft Vieh und Menschenkind. Die Geisl. Ztg." macht Mitteilung von folgendem amtlichen Erlaß: Das Bezirksamt Neu-Ulm macht bekannt, daß bis auf weiteres die Erlaubnis zur Abhaltung öffentlicher Tanzmusiken nicht mehr erteilt wird, da im Bezirk die Maul- und Klauenseuche herrscht und die Gefahr besteht, daß die .Seuche bei TanzgelegenLeiteit weiter verschleppt wird."-