Geldgeschenk.
Börseu-Wochenbericht.
In Burg-
Das Holzfällen und Aufarbeiten des Holzes
zu a/4 sJJk’tcv.
Die ersten Holzvcrsicigerungcn
ist büDiivd) sehr erschwert.
Leider ist der
werden sonnt in diesem Jahre spät erfolgen.
, bie ansangl, geradezu oedenMHj der letzten Zeit auch darauf hinge-
Unser schlimmster Feind
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und laste MAGGIS Würze nur in MAGGIS Lriginalfläschchen nachfülten.
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rechts und llni-3.) x^t das deutschr
icbcn. Für heute, i. lLcbhafter, an« ib Hurrarufe Hi
— Probefläschchen 10 Pfg. — c'-/.
qu5 öenSkiibiun^ en darleqeix, k« ” 'm siabre tM m» des deutslben 'w»kl der Sozi.il« unabhängig von
M. das inir boa oat uns bekämpft. - bekämpft? Ter ’c Stinkbomben, tgegenaeiLIendert beireffendr V'att Sie klagen über mein Neckt nicht.
Henlandidat, lvarf biluticiiten u. dgl. i den Sovj Herr getvefen fei. Das ob es gerade die s ist eine andere ei so sehr erregt Information" ge> ib niätä ju tun aber hat die
>es tzvstuErw yii es für solche raä), in Amerika ben. (Lärm bei . zivei Bundes- .bete ist der bittere und besonders des ilitfien Terror uni cs ist eine jammer, ije lvird sich fühl'
;lcn auch Arbeiter- nuar votieren nicht
ist—das Vorurteil. Gäbe es keine Vorurteile, dann würde man heute kein anderes Frühstücks- und Vesper-Getränk kennen, als Kathreiners Malzkaffee. Denn es steht wissenschaftlich fest, daß dieser alle Vorzüge ähnlicher Genußmittel in sich vereinigt, von ihren schädlichen Sieben- und Nachwirkungen aber vollständig frei ist. Es möge also jeder, der hier noch in einem alten Vorurteil befangen sein sollte, frisch und vertrauensvoll einen Versuch mit dem echten „Kathreiner" machen — und er wird sich dadurch eine neue Wohltat und einen dauernden behaglichen Genuß verschaffen!
Kiuterschul-Gebäude errichtet.
/\ Grebenhain, 1. März. Seit Sonntag ist em erfreut! k;cr Umschlag in der Witterung eingetreten. Es taut langsam und auf den Feldern zeigen sich bereits viele schncesieie Stellen. Dagegen lagert seit Monaten im ganzen Gebiete des Obecwaldes hoher Schnee, teilweise bis
Bürgermeister Förster übertragen wurde.
' ■ Aus dem Kreis Alsfeld, 27^ Febr. I . ~
G c in ü n d c n feierte das Ehepaar Konrad Sann I. kürzlich das iZesr c.l goldenen Hochzeit, bei welcher Gelegenheit ihnen uoh S. bi. H. dem Groß.Herzog ein Geldgeschenk übermittelt wurde. — In Homberg a. d. Ohm wird zurzeit ein neues
- ...-fftn.Sotiertc 2ie Erneuerung
bet Lose zur 3. Klasse der 216. Lotterie muß mit Vorlegung bet Lose 2 Klasse spätestens bis zum 4. März geschehen itm. Mch müssen b;c Freilose zur 3. Klasse gegen Rückgabe der Gewinnlose 2 Klasse bis zum vorerwähnten Term, i: emgesordert sein.
Wiescck, 1. Älärz. Unsere Gemeinde, die mit 3000 Einwohnern das größte Dorf Oberhessens ist, befindet sich auf der Suche nach einem neuen Ortsoberhaupt, da der Bürgermeister Sommerlad nach säst 25 jähriger Rmts- tätigkeit gestorben ist. Beigeordneter Schäfer und der frühere Bärgcriueisterkandidat Dllisiker Becker beabsichtigen nicht zu kandidieren. Von verschiedenen Seiten wird der hier seßhafte
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Verhältnisse nehmen stets zu und zwar derart, daß so mancher mit der größten Sparsamkeit nicht mehr austommen kann. Ar- tikelschreibcr gebürt dem Gerichrsschreiber staute an und erlaubt sich die Verhältnisse in seinem Fache und auch speziell der eigenen hier zu schildern, damit jeder Leser sich ein Bild über die höchst traurigen Verhältnisse bilden kann. In Hessen smd zirka 280 Gerichtsschreiber tätig, von denen sich wohl keiner nachsagen zu lassen braucht, d»lß er zu wenig Arbeit habe. Ein jeder^ter- i eiben arbeitet vollständig unter eigener Verantwortung. Trotze tem hat man drei Kategorien GerichtSschireider: 1. Allttare, 2. Akutariatsassistenten und o. GerichlS^^oeegehulsen. Zur ersten Kategorie zählen zirka 60, zur zweiten eLixi 6ü^und zur dritten 160. Man sollte nun glauben, bag diese vom Staate tatsächlich benötigten und beschäitigten Personen auch sämtlich Beamte wären; doch weit geieljiL Beamte sind nur die beiden ersten Kategorien, die letzte — also die Mehrzahl — nicht. Nur wenn einer dieser letzten Abteilung mit dem ^rafgesetzducn in Kon- slikt gerat oder ihm durch Unvorsichtigkeit im Dienst etwas passiert, heißt es: „Sie sind Beamter!" und als solcher hat er oisziptinarische Bes.taiung zu erwarten resp. mit (einem Geldmittel Herzuhchten. Umgeiehrt, wird einer dieser Personen kraul', daß er seinen Dienst nicht mehr versehen kann, so hat er keinen Anspruch auf Pemwn, ebemo nicht seine Witwe und Stuwer im Falle des Verf^roens, und verheiratet sind m einem Alter von durchschnittlich mehr als 30 Jahren wohl die meisten. Hier sei gleichzeitig auf einen der größten Mißstände aufmerksam gemacht. Es werden lünnlid) an den Grundbuchamtern, der verautwortuligsvottsten Stelle, fast ausschlieinich Gerichtsschreiber- gehulsen beschäftigt, obgleich sie nicht „Beamte" smd und aud, gar nicht die- entsprechende Bezahlung dacht erhalten. Em Gerichtsschreidergehülie bezieht eine jährliche Vergütung von 1460 bis 1800 MU. Was Einsender nun persönlich betrat, w zahlt ist 34 Jahkee alt, mit Familie und ig von 1800 Mk. Von dieser Ber-
nachbarten Torfe, der eine Magd suchte, ein junges krustiges Frauenzimmer, um sich zu vermieten. Sie erzählte,, sie wäre verheiratet, lebe aber von ihrem Manne getrennt und iua;e einen Tienst Tie allein anwesende Ehefrau des Besitzers verabfolgte ihr nach einigem Zögern den üblichen Mietstaler, und jene entfernte sich mit dem Versprechen, in den nächsten Tagen zuzuziehen; sie wolle bloß ihre Sachen holen, die sie m Schönflietz, gelassen habe. Tie Frttu des Besitzers hatte natürlich das Naa)sehen; sie war ihre 3 Mart los und bekam auch keine Magd. Bei näherer Erkundigung Ün der Stadt stellte sich heraus, daß die „neue Magd" in der Tat mit ihrem Manne sich einige Tage lang m der hiesigen Herberge aufgehalten hatte. Ter Mann hatte m der Stadt bei verschiedenen Leuten gebettelt und dabei erzählt, daß er nebst seiner Frau ixuf der Wanderung nach Stettin begriffen wäre, um dort Arbeit zu suchen. Seine Frau, aber liege krank in der Herberge. Vermutlich setzt das Pärchen seinen Schwindel auch noch anderwärts ins W-rk.
— 'JJlcuidiem Landwirt fällt cs bei der großen Anzahl der jetzt an gebotenen Sorten von Kartoffeln und Getreide schiver, sich zu entscheiden, sobald an ihn die wichtige Frage des Laatgutwechsels herantrilt. Es ivird ihm daher willkommen fein, wenn er in solchen Fällen sich Na» holen kann. Ter hessische Landwiriichaflsrat führt seit emmen Fahren an verschiedenen Liren Anbauversuche aus, deren Resultate, wenn auch nicht 'ur leben einzelnen Ort, so doch im Allgemeinen den Schluß zulassen, ivelche Sorte eignet sich für die oder die Verhältnisse am besten, welche ist lür besseren, feuchten Boden, ivelcpe für geringeren, tiockenen Boden geeignet. Tie Saaibaustellen des Hessischen Land- ivirlschaitsralS sind nun in der Lage, Saatgut der besten nnö bei Den Versuchen sich als ertragreich eiiviejenen eoiien zu liefern, dessen Verkauf durch die S a a t u e r m 111 c l n n g s ft c 11 c ucr- miitell wird. Ter Erfolg der Einführung einer neuen -Lorie i|i natürlich um so größer, in je größeren Flächen und je emheulchei dieselben in bestimmten Gegenden angebaut werden. Darum, Landwirte, bezieht gemeinde- und genosjeuschausweise oder durch die landiv. Vereine Saatgut der crtiagicicl)Uen Getreidesorten unb Kartoffeln durch die S a a t v e r m 111 e l u n g s st e l l e d e s H e f s. L a n d iv i r t s ch a f l s r a t s Tarmftadt, Reckarstraße 8.
Märkte.
S a a t g u t m ä r k t e. Ta sich die Saatgutmärkte sehr regen Zuspruchs von feiten der Landwirte erfreuen, veranstaltet die Sacu- vermittelunasstelle des Hefsischen Landwirischaitsrats noch weiterhin Märkte, auf welchem dre Atuiicr von erstklassigem, forteiiechtem Ee- treibe der verschiedenen Saalbaustellen zur Amslelluug^kommen, und Kaufe abgeschlofien werden können. Ter nächste toaatmarti fmbet iii A l t e n st a d t am tz Vläiz |tatt.
Ael'g'o.'L
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Frankfurt a. M., 1. März.
Die Diskussion über die weitere Gestaltung der w i r t s ch a f t - sich en Verhältnisse stand diese Woche mehr als sonn uu Vordergrund und blieb auch nicht ohne Einfluß auf die ©tun- mung der Börse. Die Wintermonate, in welchen das Baugewerbe ruht, bringen für diejenigen Zweige der Jndustrte, die vom Baugewerbe mehr oder weniger abhängcn, in der Siegel eme Abstattung, aber diesmal macht sich diese Abstattung bet ben Großbetrieben noch nicht einmal fühlbar, denn diese verfügen noa) auf lange Zeit hinaus über große Aufträge, die ihnen flotte Beschäftigung sichern, lediglich in jenen Kreisen, die mit dem Konsum in direkter Fühlung stehen, die also den Handel vermitteln, macht man die Wahrnehmung, daß größere Zurückhaltung herrscht und daß auch die Läger sich mehr füllen. Nun haben sich-Reflexwnen die man an den ruhigeren Geschäftsgang aus die, er Zeit knüpfte, chon häufig als 'u-nzutreffend erwiesen, das Frühjahr brachte wieder neue Belebung, aber diesmal wird ein solcher Verlauf von manchen Seiten angezweifelt, weil die Lage des Geldmarktes zu lange angespannt bleibt und eine ungünstige Beeinstufsung des Baugewerbes und damit der Industrie überhaupt besorgen laßt. In der Tat läßt sich mxfp nicht absehen, wann auf dem Geldmarkt eine Erleichterung eintreten wird. Die von dem Senat bereits angenommene amerikanische Finanzbill, die dem Schatz- ■etretär gestattet, die für Zölle eingehenden Gelder bei den Nationalbanken zu deponieren, was bis jetzt nicht statthaft ist, kann mit der Zeit wohl eine Besserung der amerikanischen Geldverhältnisse herbeiführen und das würde sofort auf den europäischen Geldmarkt zurückwirken, aber daß schon rasch ein solcher Wechsel eintritt, ist nicht gerade wahrscheinlich. Vorläufig sind die Geldbedürfnisse noch groß und unsere baute „banque sollte sich eine Schonung des Marktes angelegen sein lassen; das liegt in ihrem eigenen Interesse, denn bie Mittel ber Banken sinb in emer Weise in Anspruch genommen, bie anfängt, gerabezu bedenklich zu werden. Anscheinend ist in ber letzten Zeit auch barauf hinge- arbeitet worden, Effektenbestände, die mit erborgtem Gelde unterhalten wurden, abzustoßen und Verkäufe solcher Provenienz haben sicherlich dazu beigetragen, die Börse zu verflauen; namentlich Jndustriewerte mögen vielfach abgestoßen worden sein, aber soweit es sich um Aktien solider Unternehmen handelt, gehen sie vielfach in kräftigere Hände über. Diese Wockpe weisen Industrie- Papiere durchweg Kursverluste auf. So fielen Kunstseide 14 Proz., Bergmann Elektrizität 10 Proz., Siemens u. Halske 7 Proz., Deutsch-Atlantische Telegraphen 5 Proz., Chemische Albert über 8 Proz., Klei)er Fahrrad 6 Proz., Motoren Oberursel und Wittener Stahlröhren je 7 Proz., Steglitz Photographische 6 Proz., Siemens Glas und Zellstoff Wcckbhof je 5 Proz. Auch Montanpapiere wurden durchweg 5 bis 10 Proz. zurück- geroorfen, wobei auch Abgraben der Kontremine mitgetoirft haben mögen. Bankaktien erlitten Einbußen von 1 bis 2 Proz. Aus dem Bahnen markt waren zunächst amerikanische Werte gedrückt, ferner gingen Lombarden 3 Proz. zurück, was man mit der passiven Resisdenz der, Arbeiter in Triest in Verbindung brachte. Schi s fahr tsakti en verloren etwa 2 Proz. Auf dem Rentenmarkt waren Japaner iieuerbüig» matter, weil bie ungünstige Beurteilung des Budgets fortgesetzt Abgaben veranlaßt. Privatdiskonto 43/i Proz.
er zu der letzteren Klasse, er ist 34 Iahte? ölt, mit Familie unb bezieht eine jährliche Vergütung von 1800 Mk. Von dieser Vei- gütung bezahlt er die Mieke für eine zwei Treppen bod) gelegene Wohnung pro Jahr 526 Mk., Steuer und Umlagen 100 Mk„ Brennmaterial 80—10j Mk., für zwei Anzuge 140 150 Mk., Kleider ber Frau 150 Mk., Kinderwafche und Kleider 100 Nct., sodann bie Lebensmittel, bie alle aufzuführen zu viel wart, es sei nur erwähnt, täglich 3 Liter Milch — 60 Pfg.,. Fleisch und Wurst täglich 80 P,g., Kartoffel, Gemüfe usw., fodaß er jährlich nachweisbar 200 bis 300 Mk. vorn Vermögen ieiner Frau, da er solches noch nicht besitzt, zulegen muß, babei geht er bie Woche einmal aus, er bilaucht für seine perfonlichen Bedürfnisse pro Woche nur eine Mark, was wohl für den geringsten Arbeiter in der Stabt nicht reicht. •
Aber er ist nicht ter einzige in diesem Ltand, dem es so geht, vielmehr findet man dieses fast durchweg bei Verteiratetew Wann aber wird die Regierung die Unhaltbar feit bie, es Zw- li.aute3 einsehen nach! Aenderung schaffen? Schon lahrelang ivird dieses erwartet, aber vergebens. Für dieses Jahr ist wieder eine — sage und schreibe eine — definitive sptellc meljr errichtet worden, innerhalb zwei Jahren hat sich cm Aktuar pensionieren lassen, also besteht aber auch rem gar ferne Aus- 1 icht, für wenigstens die mittleren unb letzteren der 160 Nichtangestellten, einmal „Beamter" zu werden, was doch wohl aller Wunsch und Ziel war unb ist. Dabei, was wohl weniger m Betrackst käme, wenn man nach wenigen Jahren angestellt würde — 1800 Mk. — Bezahlung. Es ist wohl für dieses Jahr zu kurz, aber für nächstes Jahr wird deshalb eme gründliche Neugestaltung im Ger icksts f chre iber sa ch,. erhofft, terlart, ba'6
dis Gerichtsschreiberg ehülf en nach fünfjähriger Verwendung augeflellt werden und zwar als Gerichtsschreiber und das Mittelding von Altuariatsassistent wegsällt, denn es ist jeder in fernem Dienst selbständig unb| hat die Funktionen als Gerichtsschreiber wahrzunehmen. Die Regelung ter Gehaltsverhältnifsc kann, nachdem den Mtnaren so nach, und nach aller Nebenverdienst schwiiitet unb bie TeuerUngsoerhältnisse immer zunehmen, eben ।alls nickst länger hinausgeschobcn werden, lieber das in Aussicht hebende Wohnungsgelb war man sich bislfer gar nicht im Zweifel, daß auch die Gerichtsschreibergehulsen dasselbe erhalten sollten: doch welche Enttäuschung. Es sind dies ja leine „Beamte". Aber trotzdem sie nicht Beamte sind, erhoffen sie feit, daß die 2. Kammer hierüber anderer Ansicht ist, denn gerate hier mit ber geringen Bezahlung tut es not, daß diesen Leuten, die ihre Wohnung gerate so teuer bezahlen müssen als der Beamte, Wohnungsgeld gewährt wird. Es ist dies ein wiederholter Beweis, in welcher angenehmen Stellung sich bie Gertchtsschreibergehülstn befinden.
«< •• x A tn der Entwicklung oder beim Lernen
zurückbleibende Kinder, sowie blut* arme,' sich mattfühlende und nervöse überarbeitete leicht erregbare, frühzeitig erschövite Crtvachscue gebrauchen als Kräftigungsmittel mit großem Erfolg Tr. Hommcl's Haemalogeu.
^vpeiit erwart, vic gelillgon u»rv tolperltcheu Krüsle werden rasch gehodeu, das Gesamt-Nerven,ystem i 'Dian verlange jedoch ausdrücklich bas echte,,Dr. Hommel 6 Haemaiogen unb lasse 'ich leine ber vielen Nachahmuirgeu auireden.
Landwirtschaft.
Heber 'Ausbeutung ber Leute not auf dem Lande durch Gef intevermietuiigsgeschäste wird der Franks. Lder- chig. o.is Schönstieß geschrieben: Tie immer mehr überhaiid- ! ehmend. Leutenot auf dein Lande lastet nicht nur an sich schon schwer genug aus ben landwirlsckfastlichen Betrieben, sondern wird auch von den Gesindevermietungsgeschästen benutzt, um die Leute suchenden Landwirte gehörig auszubeuten. Tie Provision, die sich terar.iie Geschäfte besonders in Großstädten zahlen lassen, beträgt filr jec-eii einzelnen Fall mindestens .20, manchmal sogar 30 vis ÖO iillart. Unb das Schlimmste dabei ist noch, daß von ihnen in ter Regel für ländliche Arbeiten untaugliche Leute besorgt u eiten, bie ihren Dienst binnen u 1:5 er Zeit wieder auf geben, so daß die Besitzer aufs neue irre Zuflucht zu jenen Geschäften rcOmen müssen, deren Betrieb zu schweren Bedenken Anlaß gibt. -Es teilte! t liier eine Zwangslag-', die im Interesse ^er dadurch cjt s. v. t g. tü itegten Landwirte von maßgebender Selle untw- snck. und beteiligt werden müßte Aber auch einzelne Personen machen sich den verrschenden Manoel an lündllchen Arbeitskräften zunutze. So erschien vor kurzem bei einem Landwirte in einem be-
X Vilbel, 1. Mürz. Für Erwerbung des Bahn- geIänbc-3 für die Bahn nach Heldenbergen hatte der Gemeinde- rat 1,15 Mk. für den Guabratmcivr geboten. Doch zu diesem Preis ist das Gelände nicht zu haben, der Preis soll in einer späteren Sitzung nochmals behandelt werden. — Ter Gcmemde- rat beschloß, daß sämtliche Beamte ab 1. April eine Teuerungszulage von 5 Prozent erhalten sollen.
■> Rülfenrod, 1. März. Heute wurde in unserer Gemeinte- eine Posthilfsstell e errichtet, deren Verwaltung
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* Wem gehört der B las enfte in? Dem Arzte oder tem Patienten? Diese Frage wird im „Sachs. Korrsp." aufgeworfen anläßlich des Vorkommnisses, daß ein wegen Blasenstein Operierter erklärte, die rhn« Übersandte Liquidation nur unter der Bedingung zahlen zu wollen, daß ihm „sein" Stein ausgeliesert würde. Der um eine abgebrochene Katheterspitze gebildete Stein ist aber cow tem Arzte zu wissenschaftlichen Zwecken bereits verarbeitet Worten. Vielleicht wird der Fall zu einer gerichtlichen Entscheidung der Frage führen! Jedenfalls scheint es ratsam zu sein, daß Aerzte ihren Anspruch auf Operationstrophaen vor ber Operation geltend machen. Der Patient wirb, solange er ihn noch besitzt, weit eher geneigt sein, sich von „seinem Stein" zu trennen, als nachher.
ÜniverjiLäts-Nachrzchten.
— Ter a. o. Prozessor unb erste AMenzart bei Prof. Trendelenburg an ter chirurgischen Klinik und Poliklinik in Leipzig, Tr Max Wilms ist aus ortenu. Professor für Chirurgie unb Direktor ter chirurgischen Klinik an die Universität Bafel berufen Worten. Von 1892—95 war W..Äs,istent bei Prof. Bostrom am pathologischen Institut zu Gießen.
— Tie Rostocker Unimutät hat auf der Jahresfeier d.n sruh'r.n Reichst.'.gsabg. Geh. Finanzrat Büsing zum Ehrendoktor ernannt. ____
•u beleben, und namentlich auch Mitteilungen über das für Tübingen geplante missionsärztliche Institut machen Auf biefen interte-^ten Vortrag werden alle Kennte der Mffwn und unserer Mo Ionien, be,onders aber auch die Herren *ur3tc unb Studierenden der Medizin aufmerlfani gemacht.
* Fc 1 dberg - Turntag. Ter ^eldberg^Turntag wird am Sonntag, 17. März, m ter Turnhalle der Turngefellfchaft Sachsenhausen abgehalten.
*- Preußische K lassen - Lo11erie. xie Erneuerung
Gerichtsvollzieher Seibel genannt.
X Staufenberg, 1. März. Mitte ^nli^halt ber hiesige Turn verein eine größere Festlichkeit mit Fahnenweihe ab. Tie Fahne, ivelche m feinster Kunst- und Handstickerei ausgeführt, ist dem Fahneiilieferanten Hermann HiSgen fr., Lich übertragen worden.
" q 3 Q a i e n, 1. März. Tem Landwirt Peter Koller inBollnbach wurde am 24. Januar da§ 7. Kind, die 7. Tochter, geboren. I. K. H- die Großherzogin sandte dem Vater des Kmdcs, das schon am 9. Februar starb, em
Verdienst ber Holzhauer gegen andere Jahre deS hohen unb feslgesrorenen Schnees wegen viel geringer, ivas in anbetracht ihrer mühevollen Arbeit zu bedauern ist. — Tie hiesige zweite, seit 1902 provisorisch errichtete Sch ul stelle wird m Kürze in eine definitive umgewaudelt. Die Besetzung soll gleichzeitig ans freier Hand geschehen. Dem für die Stelle ausersehenen Lehrer ivird von der Gemeinde mangels einer Schulwohllung eine den Verhältnissen entsprechende Privativohnung gemietet.
a. Lauterbach, 1. März. Schon seit längerer Zeit treibt sich hier ein großer Bernhardinerhund herrenlos umher. Er ist weiblichen Geschlechts, von rotgelber Farbe und anscheinend trächtig. Er hält sich meistens in Gärten aist und ist gegen Alenschen weniger zutraulich. Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, den Eigentümer zn ermitteln.— Tie hiesigen tei c tz g c r haben einen Abschlag von 10 Pfg. für das Pfund Wurst und Fleisch eintreten lassen. Für 9!ind- flelsch wurde der seitherige Preis, 75 Pfg., beibehalten.
F E. Hanau, 28. Febv. In Bälde tritt bei dem hier gaintifoiii.rcuten Infanterie-9t egiment Hessen - Hvnt - bürg N. 166 eine Veränderung tut Regunents-Kvinmanbo ein. CL'CTir und Regirnmis-Kvmmandeur Tülss ivird zum Kommandeur einer Jichmlerie-Brtgate ernannt und zu seinem Nachfolger ist Prinz F r \ e i> r i ch K a r l v o n H e s s e n ausersehen. Der Prmz steht als Ober-lleutnant im 1. Kurhessischen Jnfanterte-Regrment Nr. 81 in Frankfurt a. M., er zurzeit führt, da Oberst v. Wartenberg lriillheitshalber beurlaubt ist und an der Nwiera iGcilt. Prinz Friedrieg Karl wird, ivie verlautet, nicht in Hanau Ltegnuiig nehmen, |\'itern mit Allerhöchster Geneynugung auf Schloß Rii'.npenheim residieren. Große bauliche Veränderungen werten zu diesem Behuse eben im Schlosse vorgenommen, jenem all bekam! _ii Hessen-Kafsel'schen Fürstensitz, den einst der Urgroß- vaicr des Veaizen, der Landgllaf Friedrich, bekannt in der l.essischei'. Flst.-steufamilie unter dem Namen „le tyran te Rumpen- heim'st fr.r sich und seine Deszendenz erbaut hatte.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. Der Gesangverein Lahntal in Do rlar leiert am 7. und 8. Juki sein 40jährtges Sttftungsfest mit einer größeren Feftlichkeiü — DieMainzer elettrische Straßenbahn verei"nabmtr im abgelaufenen Rechnungsjahr aus tem Personenverkehr 604006 Mk. gegen 371208 Mk. im Vorjahr.
— Stuttgart, 28. Febr. Der König hat tem Oberbaurat und Professor an der technischen Hochschule Ernst den erblichen
SLnge-attSr.
^Fur Form und Inhalt auef unter b. .v Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktia > dem ° tem gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Berhättnisie im (SerichtSschrcibersach.
In gegenwärtiger ^eit, wo bie zweite Kammer versammelt ist zur Etatsberatung, hört raten so manchen Notschrei ter Beamten, und dies wohl mit Recht, teim die Teuer ungS«


