Nr. 2N1
aub« Sonntags.
Dem Gietzene, Anzeiger tverteil im Wechsel mit bcm t)e|fifd)en Landwirt die Gießener Samilitn» blätter vier-mal in bei Woche beigelegt und iiueimal wöchentlich das Kreisblatt tüt den Kreis Oiehett stermwrech-An- Ichlubi-d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 61 Hbtefle tot Depeschen, «u-et«ev Vietze«.
»«nähme —« Anzeigen füi die EageSnummer bil oormütagd 10 Uhr.
Erstes Blatt 137. Jahrgang Freitag 2U. November 1^07
- enerMzetze.........
Gmeral-Anzetger für Oberhefsen
Rotflfton$6rH8 nnö Vc-Iag der Vrvhl'schen Unlv.-Vuch» und Steütörutfertl 8. Lange. Rebattion, Expedition und VruSrrel- Schulftrntze T. nzeigenleil: tz. Beck.
jährlich Mk. 2^0 durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 durch diePostM. 2.—viertel* jährl. ausjchl. Bestellg, ZeilenpretS: total 16<5f* auswärts 20 ittennig, Deranrwort ltch
für den polttijchen Teil: E. Anderton; f. Feuilleton und .Vermachtes* P. Gittko: für. .Stadl iu Land- und.Gerichts-
Ile heutige Yummer umfaßt 10 Seiten.
Wanderarbcitsstätten
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ravo.)
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Häuser mit zusammen 75 Wohnungen errichtet und zwar 37 Einzelhäuschen (zum Aüeinbewohnen), 4 AUetshäusec mit je 6, 1 Mietshaus mit 9 und
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Leise mit den Scharen derjenigen, die keine Stätte haben, uo sie ihr Haupt betten können. Und nicht nur die Asyle, chndern leider auch die Gefängnisse. Denn nach § 361, 8
um 6y2 Uhr Vertagung ein. Nächste Sitzung: Freitag.
steuer sich in ihrem- Ertrage gehoben, kn.«, wi vna
steuer liegt die Sache so, daß bereits erwogen wird, ob nicht s Schaden^sur^ das bjj ganze System der Fahr^kar ten steuer werden muß. (Hört! hört! '
Aussichten für das Jahr 1908 sind rei Sowohl inbezug auf den Ertrag der 1 inbezug auf die Ergebnisse der Eigernvirtf Quousque tandem! Von den neuen Steuern
Aus S.aor uno &uno«
Gießen, 29. Noo. 1907.
Die Baugenossenschaft des Ev. Arbeitervereins gedentt im Laufe des nächsten Jahres das ihr gehörige- Grundstück am Erdkauterweg zu bebauen und zwar voraussichtlich mit Einfamilienhäuschen. Die am 1. Juli 1894 ms Leben gerufene Genossenschaft hat bis jetzt
1 w mit 5 Wohnungen.
Die von der Baugenossenschaft errichtete Kteinkinderschul^ wurde im Jahre 1904 ihrem Betriebe übergeben und roirb' zurzeit von 80 Kindern besucht.
Die Schule führt den Namen „Elisabeth-Kleinkinder- schule" und wird von Schwester Friederike vom Mutterhaus Ronnenweier geleitet.
Die Betriebsmittel werden durch freiwillige Zuwendungen der Bezirkssparkasse, der Stadt und Private aufgebracht, während die Baugenossenschaft die Räume für die Schule und die Schwesterwohnung unentgeltlich zur Verfügung stellt.« Der gute Besuch der Kleinkinderschule beweist, daß durch ihre' Errichtung einem allgemeinen Bedürfnis Rechnung getragen worden ist; außerdem hat sich die Baugenossenschaft durch die Errichtung gesunder Wohnungen außerordentliche Verdienste erworben, wovon die Landmann-, Eredner- und Hillebrandstraße, sowie der Wetzlarer- und Mittelweg beredtes Zeugnis ablegen. Als Anerkennung fuc ihre Leistungen ist der Genossenschaft gelegentlich der Ausstellung für soziale Wohnungseinrichtungen in Leipzig für ihre ausgestellten Zeichnungen und Geschäftseinrichtungen ein Ehrendiplom zuerkannt worden.
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♦♦ Vereinigung für gerichtliche Psycho*! logie und Psychiatrie im Großh. Hessen. Intern essenten machen wir nochmals auf die am Samstag nach* mittag 1 Uhr in der alten Aula der Universität statt-' findende Sitzung der Vereinigung aufmerksam. Der Ver>,. einigung können Juristen, Mediziner, am Rechtsleben beteiligte Verwaltungsbeamte und Geistliche, an der Jugend-, lichen- und Gefangenenfürsorge beteiligte Personen fomie, an den Zwecken der Vereinigung interessierte Personen beitreten. Gäste sind willkommen. Die Verhand^ hingen betreffen das Thema: „Die Behandlung der geisteskranken Verbrecher und der verbreche rischen Geisteskranken." Der Gegenstand der Handlungen ist somit ein hochaktueller, er hat speziell für Hessen eine besondere Bedeutung, da die Frage einer Verbesserung der Sicherungen gegen gefährliche Geistes- tränke auch bei uns in Angriff genommen worden ist und nach früheren Bestimmungen zunächst durch die Erbauung eines, für solche bestimmt^ SonderpaoilloM der
Versuche Einzelner, Einfluß zu gewinnen, die kommen überall vor, in jeder Fraktion, in jeder Familie, in ieoer Firma, in der Fabrik — überall da, wo man sich bemüht, auf irgend eine maßgebende Person, den Familienvorstand, oder den Fraktionsvorstand, den Fabrik- oder Gutsbesitzer in der einen oder anderen Richtung einen Einfluß zu gewinnen. Als unser Kaiser vor einigen Jahren den verdienstvollen Leiter der Hamburg-Amerika- Linie, eHrrn Ballin, .einige Male bei sich sah, sprach man von einer Vallin-Kamarilla. Nun denke ich nicht daran zu leugnen, daß wirkliche Kamarillen in der Vergangenheit an den Höfen viel Schaden angerichtet haben. Von Tiberius, mit seinem Se- jan — so heißt er ja wohl — bis zu der Favoritenwirtschast des vorigen Jahrhunderts. Aber wie muß es mit einem Monarchen beschaffen sein, an dessen Hof sich eine Kamarilla entwickelt, die einen solchen Einfluß gewinnen kann! Eine nicht einflußreiche Kamarilla ist keine Kamarilla. Die erste Voraussetzung für das Gedeihen dieser Giftpflanze ist Abgeschlossenheit und Unselbständigkeit des Monarchen. Man hat, dem Kaiser manchen Vorwurf gemacht, aber, daß er sich abgeschlossen hätte im Verkehr, und daß er keinen eigenen Willen hätte, den Vorwurf hat man ihm nicht gemacht. (Große Heiterkeit.) Also, meine Herren, es ist an der Zeit, das Gerede über das Bestehen einer Kamarilla nun endlich einzustellen. Verlegen Sie das Wort dahin, wohin es gehört, nämlich in die Vergangenheit! Und nun, meine Herren, da ich das Wort einmal ergriffen habe, so will ich mich noch gegen den Vorwurf wenden, dem ich gerade in der dem Herrn Abg. Spahn nahestehenden Presfe in den letzten Tagen wiederholt begegnet bin, nämlich gegen die Behauptung, als ob ich vor einem Jahre den Reichstag aufgelöst hätte, um mich gegen persönliche Angriffe zu schützen. Die Auflösung des Reichstages hatte mit Kamarilla im Kriege und allem solchen Zeug nicht das allermindeste zu tun. Ich habe den verbündeten Regierungen die Auflösung des Reichstages vor- geschlagen, weil die Zentrumspartei, nachdem sie durch die Verwerfung des Kolonialsekretärs in dritter Lesung die Verweige- rund der Mittel für den Bahnbau bis Keetmanshoop durch Ein-i Mischung und durch Verstöße des Abg. Roeren gegen den neuen Kolonialdirektor die Geduld der Regierung in einer Weise auf die Probe gestellt hatte. (Stürmisches Gelächter im Zentrum. Anhaltender großer Beifall bei den Blockparteien.) Ich mietet- hole, nachdem die Zentrumspartei die Geduld der Regierung aus eine sehr harte Probe gestellt hatte, und am 13. Dezember eigensinnig ihre Machtgefühle loslassen wollte (Stürmisches Bravo rechts und links. Widerspruch im Zentrum.), ein Reichskanzler, j der sich unterworfen hätte, der hätte nicht nur das Vertrauens der verbündeten Regierungen, der hätte auch die Ehre der Nation verloren. (Stürmischer Beifall > /Aus die, anderen Fragen, die im Laufe der Debatte berührt 'looroen sind, behalte ich mir vor, morgen zurückzukommen. (Lebhafter Beifall.)
Nach kurzen Ausführungen des Abg. Basser manu tritt
Der Reichskanzler Fürst Bülow ergreift das Wort: Meine sich es für unbillig, und ungerecht halte, von unoerantwort-- Herren! Ich hatte die Absicht, erst im weiteren Verlaufe der lichen Ratgebern unseres Kapers zu sprechen. Dkme Herren j Debatte bzu ergreifen. Ich sehe mich aber in Ab- “ ■ — - •'----- ------- "
Wesenheit des Ktiegsministers genötigt, mich sogleich gegen die
x «v,.. < . ... , , I Art und Weise zu wenden, wie sich der Aba. Spahn ausge-
(S. R.) Mit dem Eintritt der rauhen Jahreszeit füllen suchen hat über Einzell-eiten des Prozesses Moltke-Harden und die Asyle der Stüdte regelmäßig in fast beängstigender Liber Zustände in der Armee. Ter Abg. Spahn hat gesprochen von ’ :i ‘ ' " Verseuchung ganzer Kavallerie-Regimenter. Er hat gemeint, daß
die Eltern Bedenken tragen müßten, ihre Söbne in gewisse Kä- . wu uuu, y oux, 0, vallerie-Regimenter eintreten lassen Meine Herren! Es
St. G- B. verjallen diejenigen, die ihr Unterkommen ver- handelt M hier um uncmieime W ,irpn 1ins fich hTiierhnrh fpiii nicht IN t'iefcm hohen Harne wiederholt tocroen sollen. (Lebh.
loren . uno sicy inneryalb , bestimmter fein neues Zustimmung.) Ich weise diesen Vorwurf in dieser Allgen.ein- veschafft haben, ohne hierfür bestimmte Grunde nngebeu mit Nachdruck und Entschiedenheit zurück. (Lebh. B , , >u können, der Bestrafung. Da die meisten dieser Obdach- Meine Herren! Gewiß, so weit im Prozeß Moltü-Harden sitt- t losen physisch und moralisch heruntergekommen sind, finden tiche Verfehlungen Einzelner glaubhaft gemacht worden sind, I sie weder Arbeit noch Obdach. Infolgedessen erfolgt in haben sie auch mich mit Ekel uiid Schauder erfüllt (Beifall) .und i t>en meisten Fällen, wo auf Grund der angegebenen Para- ich zweifle Leinen Augenblick daran, daß von Seiten unserer j araplwn Anklage erhoben wird, Freispruch. Die Frei- Militärversvaltung alles geschehen wird, um solche Greuel ferro j oesprochenen wandern in das Asyl und werden Vagabun- £t igni au^uwtten. (^bh. -orovo.) Aber ich wenoe unch gegen i
v’n der Rest__ 1905 in Berlin allein 4872 wandert ins ^ie Auffassung, als ob trotz wlcher Greuel Nichr das deutsche .
uxn, otr jitjt iuuo in ^>erun allein 48^ wanoerr iNv deutsche Heer in seinem innersten Kern voli- -
ivcjanßnts und wrrd dadurch zum Verbrecher gestempelt, stommm gesund wären. (Bravo.) So. wie es Niemanden gibt, :
hier kann allein Abhilfe geschasfcn werden durch em Reichs- an sittlichen Ernst unseres Kaiserpaares zwcisclt, da ivanderarbeitsstättengesetz, verbunden mit einer strengeren ^ch sein Familienleben dem ganzen Lande ein schönes Vorbild ।
Handhabung des § 361, 7 St. G. B., wonach derjenige mit gibt, so ist auch das deutsche Volk kein Sodom und in der deutschen :
Hast bestraft wird, der aus öffentlichen Mitteln unterstützt Armee herrschen keine Zustände, die irgendwie denen im sinken- wird und sich weigert, von der Behörde angebotene Arbeit den römischen Kaiserreiche gleichen, unä eie können sich daraus rrn'unefimeiL verlassen, daß gerade unser Kaiser mit scharfem Seien alles
’cSii aussegen wird, das nicht zu der Reinheit seines Wesens unu
jetzt ist dieser Paragraph ziemlicy gegenstandslos, - . Hauses paßt. Aus den Verfehlungen einzelner Mit- Dcnn, und das ist der springende Punkt, gerade an diesem Wieder der oberen Gesellschaftsklassen — mit Reckst l)at das oer Angebot von Arbeit mangelt es. Daß der angegebene Weg verehrte Abgeordnete Freiherr v. Ricksthvsen vor einigen Äugender richtige ist, sei nach Ausführungen des bekannten blicken hervorgehoben — auf eine Korruption unseres Adels,
Pastors von Bodelfchwiugh, an dem Beispiel der Provinz auf eine Verseuchung der Armee zu schließen, ist ungerecht,
Westfalen bewiesen. Heber die ganze Provinz breitet sich theoretisch in ihrer Allgemeinheit, in ihren tendenziösen Ver
ein 9tetz von Wanderarbeitsstätten. Die sich meldenden Ob- allgemeinerungeii. (Sehr richtig.) ^>n allen ^erwsstanden, in Ältt» jöLsrSß**K Sk«ä”tJ“ CCTSFÄmS»6S*«& zwar erklärte der damalige Landeshauptmann, jetzige Kul- ganzen Standes, des ganzen Kreises. Nur wenn die Gesellschast rusminifter Holle 1902, um dem seitens der Kreise und solche Zustände wissentlich duldet, wenn sie sich nickst, selbst Kommunem behaupteten Arbeitsmaiigel die Grundlage zu reinigt, macht sie sich einer Mitschuld schuldig. Gott sei Tank nehmen, daß er die geschlagenen Steine zum vollen Preise steht aber unser Adel, wie unser Bürgertum^, unsere militärischen aus öffentlichen Mitteln an kaufen würde. Das Resultat Kreise, unsere bürgerlichen Berufe. ° . ba. haft Ucber.
dieses Verfahrens ist, daß Verurteilungen auf Grund des Sr?Äi schien sich trüber
h ^>1, 8 im letzten Jahre überhaupt nrcht mehr vorgekm- to.ant)erU/ pgß di:se Vorgänge nicht früher zur Kenntnis
tuen sind. Aber auch Bestrafungen nad) § 361, 7 fmh obersten Stellen gebrad)t V’uirea lüare.i. Ich gmube, daß äußerst selten: im Jahre 1905 waren es 6. Der Arbeits- ^sere militärischen Jnsranzen in dieser Beziehung Tein Vor- Yoille ist, wie diese Angaben zeigen, bei den Obdachlosen wurf trifft, da sich fein Versehen und tiebie Nachlässigieit xn kariem Maße vorhanden, und wird bei den weniger haben zu schulden kommen lassen. (Lebh. Zustimmung rechts, Arbeitsfreudigen gefördert durch die angedrohte Be- Widerspruch) In einer der nächsten Sitzungen wird das Dar-
!«•«•» ■**« “ “*» BiXe. &j"iÄ,än i"szjs “«-* «- *** c<s««i(«u.»«»»«WM ->«- !*• ÄSÄTU't.'tÄ.'WÄS'S. ÄS8 Teusende vor dem Versrnken in das Vagabundentum und gebracht worden ist. Man habe gefragt, warum Sr. Majestät vor dem Gefängnis bewahrt werden. Bedenken betreffs bem Kaiser nicht wenigstens die Artikel der Zukunft vorgelegt .er Kosten können nicht aufkommen gegenüber der Erwägung, wockden waren, wo gegen gewisse, bcm Hofe nahestehende
Kieme! dadurch für die Gesundheit unseres Volkskörpers Persönlichkeiten schwere ^^1(^111^11 erhüben mürben,
gewonnen, wieviel produktive Arbeit dadurch erhalten wird, Meine Herren! Das zu tuw war der dem throne nachrstehende Jmrri hnn hpr ^erabseliuna der 01^71 en la st en hohe Herr wohl berechttgt. Der Kronprinz erfüllte einen Akc der
ganz abges-chen von der^^erab^MNg ^7 gegen seinen kaiserlichen Vater und handelte im Interesse
r, ^i 0. April 190^ fordmte die Lwmmtsfwn dev preußi Landes, als er die Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge und
scheu Abgeoronetenhaufes eine Ergänzung be» preu^ diese Angriffe lenkte. Seine Handlung war keine offizielle,
fchen Gesetzes betreffend die Wanderarbeitsfiatten durch ein Staatsakt. Ein verantwortlicher Minister kann so schwer- Reichswanderarbeitsstättengesetz. Die baldmögliche Ersül- liegende Anschuldigungen nur erheben, wenn er auch in der lang dieser Forderung in dem angedeuteten Sinne, die \%agi ist, für solche Beschuldigungen gleichzeitig Beweise vorzu- emc Verpflichtung zur Erreichung von Wanderarbeitsstätten fegen (Sehr richtig rechts). Was wird in unserer Zeit nicht alles im qan;en Reich zur Folge häben mußte, muß auf das geklatscht und geredet. (Lebhafy Zustimmung.) Bin ich niast selbst nrmnpni?ite verlanat werden der Gegenstand infamer Verdächtigungen und unwürdiger und
Ormu.cnoiic milangr mir^cn. ____________ tückischer Verleumdungen gewesen? (Erneute Zustimmung.) Auf
------: bloße Beschuldigung hin konnte der Reichskanzler nicht eingreifen. Deutschem Majestät zum erstenmal von den Angriffen der
70. Sitzung vom 28. 9tovember, 1 Uhr. „Zukunft" gegen gewisse Personen gesprochen habe, habe ich Sr.
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UebErroeti-unaäfteuern wie ich beim säst vor einem Jahre an biqer Stelle gejagt? Ich hchaft R? ches! sagte, Kamarilla ist kein deMiches Wort Es ist eine irembe -n bw Erbickaits- Gtstvslanze, unb man hat es nie versucht, sie in Deutschland ern- :v- aedoben'""Bei der ^lwÄe^- ^upslanzen, ohne großen Schaden für die Fürsten, ohne grotzen
ihrrm« Ertrage Sch°be-i. der ^aMMrren- ^o[t 3toei Negationen geben eine Bejahung.
Sactje ja, dav bcreiw. w' g^eündert Es ist mir niemals eingefallen, das Vorhandensein von Karna-
Mrt, q{uf - sibtodlm' Mterteit) Wenn rillen an deutschen Fürstenhosen in der Vergangenheit in Ab- ■ - i! »ort. ^ur. b, ,u rtd(en Aber dies gerade die Leugnung der geschichtlichen
2?".L ^.'w e^ e^ Eristenz einer Kamarilla in Deutschland wurde mir ein halbes Industrie entwickelt tz,t, dann mutt m<m r»8«t, ttt ei Vben Mund gelegt. Ein Leipziger Blatt, die
inoglcch, baß unjere Neichsfmanzen .noch . urinier 1 n , 101 er I s^eueft Nachr." zitterten wiederholt meine damaligen
sassuiig sind! (Heiterkeit.) Jetzt bcsteist l.e^niaW die »wrngeud unter Ansührung einer Negation und Weglassung
Notwendigkeit, neue Einnahmen zufchafsen. vervunoe en anderen, so daß ich ungefähr das Gegenteil von dem go Regierungen M ton ber unb^ bet anoem, gcfQgt w.
dingt überzeugi. Die, ^rberei enden Arbei^ ^rei^ wgt w 1 Verbreitung des Leipziger Blattes wollte ich
so weit gediehen. (Hort! hort !), baß die \inb^ung tor l Irrtum zur Legende auswachse, wie nut das
treitenben Vorschläge im Bundesrat itz« m allernächster Zer nicht, Es sind mir wiederholt Worte
bevorsteht, lieber den -fuhalt der Vor^chl«,e kann ich, s l g. gclegt worden, die ich niemals getan habe. Ich
der Bundesrat iwch nicht Matzt yatt nicy^ lag . fln ba§ ntir angedichtete Wort „Nur keme inneren
-ceitcrLit.) Nur foviec muß iÄrU bürt') Es Krisen'" Ich wollte auch nicht in den Augen Tausender gebill
gtcu^n wcrde^Wer aulgebaut deter Leser als^ ein Nichtkenner historischer Vorgänge dastehen,
können Branntwein-, Zucker-, -vabak-^-teuern weiter a g 1 ^arum schrieb ich an den Rand des betr. Zeitungsausschutttes —
werden. (Hört! hört!) . , H nimmt dann ich habe ihn nicht hier — aber ich erinnere mich genau des
Staatssekretär des Reichsmarimamt^ v.^ ir Pitz m w o Unsinn habe ich nie gesagt. Ich werde in meiner Rede
bas Worten einer kurzen Begründung d^^vv^e. es sofort dementieren. Auf diese Weise ist
Abg. Tr. Spahn (Zentr) - ^en ^teuerpiE ^tordd. Allg. Ztg." entstanden Als einige
^egierung lUvthen mir unö ^elan^mn1^1a]lcn. J d [ ber Versuch gemacht wurde, einen Zusammeuhan
-wischt jener Notiz der „Nordd. Allg. Ztg." b-n Angrissen gegen den Fürste,i Eulenburg, hat die „Nor^. zwiichnl den christl>ck)<.lr Kvnfcstwnen. mitzuar. Allg. Ztg." vcrichicdcnc Artikel anderer Zeitungen abgcdruckt,
dazu gern bereit sein, Deutschen Reichs förüeru in denen ganz zutresscnd ausgesührt wurde, datz em solcher Zu-
-eiten, was üie Ehre, und Wohlchhrl dco ^euriMn meiipo iviuv . merchim» nicht bestehe, und dah der Reichskanzler lediglich
könne. (Lechh Leiiall im Ze w m.) zu erkläreir: Meine die Vaterschaft eines unhistorischen Wortes abgelchnt habe. Was
Abg. w Äidjt6?t= ' -u«.» imn bu Gegenwart angeht, die Zett Wilhelms 1L )o kann
fclu" & Ä. Sleuer abzul-hn-ii. lid. nur wiederholen, n^. ich v°r m Lahre gesagt habe, daß


