Di- Verlegung der Dberhesfischcu Eisenbahnlinien
Gründe.
einer elek-
.aber insolange wegen des Eiigpasses an der Liebigstraße
Ans Stadt Lrsrd Land,
H aa g, 30. Oft Die erste Kammer stimmte einem zweiten Zusatz-Vertrag zum internationalen Abkommen vom 14. Oktober 1890 zu. Der Zusatzvertrag betrifft den Transport von W a r e n a u f den Eisenbahnen. Die Kammer verhandelte ferner über die Revision des Einfuhrrechts eines Mindestmaßes von alkoholischen Getränken in dem vertragsmäßig bestimmten Gebiet Afrikas.
Karlsruhe, 30. Okt. Wie der Hofbericht meldet, ist Prinz Max von Baden in Berlin anwesend, um dem Kaiser den Regierungsantritt des GroßherzogS anzuzeigen., _ - . - - ■ -----/-----------, ~, -------., -
§eute mittag 12 Uhr empfing der Gro3Herzog den preuß. Fulda Gießer: von Rödgen ab an Wieseck vorbei nach Gesandten v. Eisendecher zur Ueberreichung seines Beglaubi- m Q r gungsschreibens.
deuten der katholischen Theologie vom Kölner ErMschof Kardinal Fftscher verboten worden war.
dem Rodberg geführt und Station Wieseck, wie auch ein Bahnhof Gießen-Nord zur Errichtung gelangt.
Repertoire bietet, sichen den Teilnehmern am nächsten Sonntet einige recht genußreiche Stunden in Aussicht.
^Elektrische Bahnen in Hessen. DerAktien gesellschaft Binger Nebenbahnen wurde die Konzession zu eine Nebenbahn von Büdesheim nach Dietersheim erteil die im Anschluß an die bereits bestehende elektrische Bah Bingen-Büdesheim betrieben werden soll.
E i n gutes F i s ch e r e i e r g e b n i s erzielte diese Tage Rentner Paul Eim. Er fing innerhalb 5 Minute 2 Hechte, einen von 7 und einen von 12 Pfd.
** E r l e d i g t i st eine nut einem kath. Lehrer zu besetzend Leh verstelle an der Gemeindeschule zu Urberach.
Vortrag über N o r d o st - T i b e t. Der jü heute abend angesetzte Vortrag des Oberleutnants Filchne aus Berlin über eine Expedition nach Nordost-Tibet finde erst am 7. November statt.
Dortmund, 30. Okt. In der heute vormittag stattgehabten Präsentationswahl für das Herrenhaus wurde an Stelle des verstorbenen Grafen Bodel- schwrngh-Bodelschwingh einstimmig Kammerherr v. Bo d e l- schwrngh-Plettenberg gewählt. Nach der Wahl fand em Diner im „Römischen Kaiser" statt.
Baden-Baden, 30. Okt. Oberbürgermeister Dr.
bei Gießen, die schon so oft angeregt wurde, ist Gegenstand eines Antrags, den Abg. Leun, der Vertreter des Landtagswahlkreises Giejzen-Land, bei der 2. Hess. Kammer eingebracht hat. Bei der Wichtigkeit der in dem Antrag berührten Fragen für die Entwicklung der Stadt Gießen wie auch mehrerer Nachbargemeinden lassen wir den Antrag im Wort-
AsrsZQkrS.
Nom, 31. Okt. Ein Dekret des Kardinalvikars verbot unter Androhung der Todsünde die Lektüre der
Die Stadt Gießen wird in einigen Jahren eine elek- trische Straßenbahn erbauen und es ist dann erwünscht, diese Bahn auch nach dem Vorort.Klein-Linden zu führen, dres ist aber untunlich, solange die Oberhessische
c an der Frankfurter Straße besteht, weil Bedenken
-^bheran 30 Okt. (PetersV. Telegr.-Ag.) Nach hart- nachgem Widerstand seitens der Geistlichkeit nahm das Palamen t emstimmig die Artikel betr. die o b li g a to- rrsche Kontrolle durch die Veraltung bezüglich der Erfüllung der letz tw rlli gen Ver fü gun g en an. Durch Annahme der Artikel büßt die Geistlichkeit große indirekte Einnahmen ein.
New York, 30. Okt. Ter Luftschifferkongreß ^rt gezterneine Resolution angenommen, marin die ersucht wird, die notwendigen Vorkehrungen zur Ausdehnung der Luftschiffahrt zu treffen und möglichst! schnell dre Armee mit lenwaren Luftschiffen zu versehen I
Athen, 30. Okt. (Stgence Athenes.) Depeschen aus M o n a st i r berichten über eine neue Untat von Bul- Eine Bunde von 60 Köpfen drang in das grie- chische Dorf Negotme ein, machte drei Griechen nieder und verletzte einen Griechen.
** Der Sonderausschuß für die Revision d e r V e r w a l t u n g s g es eße kam am Mittwoch vormitta zur Fortsetzung seiner Beratungen über die Städteord nung zusammen. Er beschäftigte sich zuerst noch einma mit Art. 98 und 98 a, in denen festgesetzt wird, zu toeicta Handlungen resp. Beschlüssen die Genehmigung des Kreis amts erforderlich ist und unter welchen Umständen die Aus setzung Oer Ausführung solcher Beschlüsse ooer ihre An -,echtung erfolgen kann. Weber die Abhaltung der Sitzun gen der Stadtverordnetenversammlung, deren Leitung/ Be schlußsähigkeit, Sitzungsprotokoll re., treffen die Art. 1g bis 119 nähere Bestimmung, während die Artikel 12t dis 122 die dienstliche Stellung des Bürgermeisters und bei Beigeordneten uno die Art. 123 bis 130 die Geschäfte dec Bürgermeisters näher präzisieren: Mit der Erledigung diese Artikel schloß die Sitzung, Der Ausschuß richtete sein, Tätigkeit dabei besonders darauf hin, den Gemeindever tretungen eine freiere Stellung den Auf, sichtsbeHörden gegenüber zu wahren und den $> meinden auch in der Bewirtschaftung ihrer Waldungen metn freie Hand zu lassen, überhaupt ihre Stellung in der Selbst Verwaltung zu stärken. Sehr eingehend wurde auch ba< drenstlrche Verhältnis zu den Bürgermeistern und die Stet lung der Beigeordneten in Beratung gezogen.
.. Die Obsternte in der Gemarkung Gießen betragt: Aepiel 120 Doppelzentner, Birnen 170, Zwetschen uni Pflaumen 200 Doppelzentner; in der Gemarkung Scknssenbcra Mel„8 Doppelzentiler, Birnen 2, Zwetschen und Pflaumen 6 Wallnufst 2 Doppelzentner. Der Durchschnittspreis fü' Aepfel und Birnen in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberc betragt für den Doppelzentner 25 Mk., für Zweii wen uni Pflaumen ö Mk., für WaÜnüsfe 20 Mk ^wepcyen uw Lö Okt. Bon den hiesigen Kaufleute! stimmten 10d Firmen für, 71 gegen Einführung des Achtuhr- La de n f ü) i u sse s. Da aber zwei Drittel Majorität erfordertiä ist, so ist trotzdem drr Achtuhr-Ladenschluß abgelehnt. — In ocr letzten Sitzung der Stadtverordneten wurde die Einführmn eme^ Zufaflages^zu dem staatlichen Jnunobilienstempel von ö( Prozent Zu Gunsten der Stadtkasse beschlossen. — Der stattliche bre g lockig eN eubau des Vorschuß- und KreditvereinL ift letzt vollendet.
kürzlich erschienenen modernistischen Antwort aus die Enzyklika, weil sie für die Gläubigen schädlich sei Ferner verhängte der Papst über die anonymen Wer- Bahn Wll ütunt(Utiei; Vienne neuem roi faffer, sowie über alle, die bei der Herstellung des Buches vorliegen, Eisenbahnschienen durch Schienen t’ nntflWtrtt haben di- Exkommunikation. Die Bi- irischen Bahn zu kr^zem ^S.^Die Anlegung^einesPweiten s )o,e sollen rn thren Sprengeln das Urtetl bekannt geben. G l e i s e s der beiden genannten Linien ist sehr erwünscht,
45 ar is, 30. Okt. A,er Senat naljm einstimmig bie Laber insolange wegen des Eiigpasses an der Liebigstraße Vorlage betreffend dre Bewilligung von sechs Millionen ^unausführbar, als die seitherigen Linien bestehen bleiben Francs für dreOpfer d er Ue b e r s ch w e m m u n g e n " ~ "
im Süden an.
gestalten. Holzpuppe ein rechter Mensch Mm
Van der Becke als Vikar übertrieb nnb wirkte daher mejjr unlerdlrch als komisch. Ganz verfehlt war seine letzte ^^5' Emen vortreffliaien Partrrer aber hatte Frl. Sylva Frische unverwüstlich scheint. Er sprelte den ungebundenen liebenswürdigen Maler tpmtiera- ment* mb humorvoll und mit sichtlicher Hingabe. Ber der Erzählung des Märchens vom Silberlöckchen und den drei .u”b beT. geknüpften Betrachtung des Kinder! h! er"t211 .^sensatz zum reizenden Frl. Sylva die gerade vrefe Sltuaccou allerliebst gestaltete, nicht den rick- stunmun Zwecken den Ton, sondern verfiel in ein
W' Unb ^fcIn kann e^nich^ganz
»»»«äs
v , ,^ie Fuszenieruug, oie Holl leitete, verdient für den recht ftrl- und strmmungsvollen Rahmen, den sie dem Stück- lern verlreh, unbeschränkte Anerkennung. Das , Eulennest" Uef im Walde ließ das Theater fast ganz vergessen- ein fz-msch wie idarjtellerifch - bis aus bie anged-ute^te Kle'inig-
. r lam05o Yerauvgearbettctcs Bühnenbild, mit bas s-h-n^hat' to°a m°n ßt§I)er auf unserer neuen Bühne ge-
Das Publikum, besonders die Damenwelt, schien an d-n,
-u finden und K dem Auch lebhusien Ausüruü. Jedenfalls ist der Beimll den das
I)at' Um bcr W uetten D°rstellu--g _ P. W.
g. Friedberg, 30. Okt. Unter dem Vorsitze des Kreisrats Fey tagte gestern im Kreisamt eine Kon fe. renz, bestehend aus oen feeren Schulrat Süß, Bürger meister Stahl-Friedberg, Dr. Kayser-Bad-Nauheim, Küchel Butzbach und Nkühlschwein-Vikbel, ferner den Hauptlehrerv PHUlPP-Friedberg, Kredel-Bad-Nauheim, Storch-Butzbacl und Geck-Vilbel. Gegenstand der Beratung bildeten dü bereits schon früher angeregten Kochschulen. Es bestehl nämlich die Absicht, in Den einzelnen Städtchen unsere^ Kreises sogenannte Schulküchen zu errichten, in dener den Schülerinnen der oberen Schulklassen, die nach ihre: Schulentlassung in Fabriken oder als Dienstmädchen Stel lung nehmen, Gelegenheit gegeben wird, das Kochen zu erlernen. Ihre Ausbildung könnten eventuell die Im dustrielehrerinnen übernehmen. Den Anfang mit diesei Einrichtung macht Vilbel, woselbst viele Mädchen schon von 14 Jahre an als Fabrikarbeiterinnen in Frankfurt tätia ftud uno aus diese Weise bisher wenig Gelegenheit zur lsr= lernuug des ^bochens hatten. Für diesen Ort wäre alst diese Einrichtung besonders von großem Nutzen. Verschie dene §en*en traten für bie Einführung, des 0 bligatori- schen Fortbitdungsschulunterrichts auch für Mädchen ein und halten es für angebracht, hiermit die Koch- ruche zu verbinden. ' '
f..r,>x ibb-a, 30. Oft. Die ntilde Herbstzvitterung
laßt manche leltsame Naturerschemilng beobachten. So fand bei lnefige Straßeuarbetter Ivy. Schwing an der Straße von Pier nach Dauernheim schöne dicke Erdbeeren, die vollständig reif waren Er konnte em ganzes Sträußchen der in dieser Zeit gewiß selteiiei 0-ruchte mit nach Hause nehmen.
V B ü hingen, 30. Okt. Der G-sch ich tsv ere ir unietilimmt ont nächsten Sonntag nachmittag einen Ausflm nad) Gießen, um dort unter sachkundiger Führung dü Sammlungen des historischen Vereins und der Gait-Stistum zii besichtigen.
R.B. Biebesheim 30. Okt. Ein Brudermord ha Nch beute mittag vald nach 12 Uhr hier ereignet. Dec frühen Seidel, jetzt in Darmstadt wohnhaft
i hbE Mittag hierher begeben und Verlangte, da er al lei Mittel bar war, von lerne in gut situierten Bruder, dem Landwir ^ugujc Seipel, Geld. Als ihm dies verweigert wurde rUnn|,cn'^ plötzlich einen Revolver aus per Tasche uni äredte seinen Bruder nut einem wohlgezielten Schuß to
vollbrachter Tat begab sich der Mörder zu Fus wo er von der sofort benachrichtigten! Gendarmeri« veryastet wurde. Er war eine Zett lang Schulverwalter in Vilbel QÜer tU\ Etliches Vermögen und .ging darauf nad A!uiiralien, wo er vor längerer Zeit wieder hierher zurückkelwte < m ßra ^0- Okt. vcach den vorläufigen Schatzung ei
h 'qr n f' blc hefige Techn. L>ochschule dnrd
ons rn 9m Aufnahmebedingungen für die Russen beträgt aus ca. 200 Studenten berechnen, J
Gießener Konzertverein.
mehr als habend fommenben Sonntag verdient in 3-reunbe gut.! Musil, all'm gÄ-nkt L®eact’tunB aller Gansert ces erhabensten Geigers aifet “f"-'"1“ ?l-efem
Auch wtr hier in Gießen dürfen mit odL' o sef Joachim !
ihn Hier gehört I>aben in der SetzeLEe'isLscha'ft
v. »u-w v*i, uv. xju, ^oervurgernieiper ^r. .'Luu/vuLyL-meinoen ia))cn toic oen Eintrag im
offiziell seinen Rücktritt laut folgen: Die Kümmer wolle Großh. Regierung er- n?1 E»' ^ember erklärt. Die Stadtverwaltung hat suchen, veranlassen zu wollen, daß a) die Linie Geln- den^berburgermerster Dr. Gönner zun- Ehrenbürger er- Hansen-Gießen von Schiffenberg an Watzenborn- Steinberg und Leihgestern vorbei nach Gr o ß e n- L i n d e n verlegt und Stationen bei Watzenborn-Steinberg uiid Leihgestern errichtet werden, b) die Linie
3. Der heutige Zustand bedarf der Beseitigung, weil die die Frankfurter Straße passierenden Fuhrwerke infolge des Oberhessischen Eisenbahn-Verkehrs unliebsam aufgehalten werden. 4. Durch Verlegung der Strecke Gießen—Fiilda aus dem Schießplatz der Garnison Gießen beseitigt man eine Gefahr, die durch verirrte Kugeln besteht. 5. Die Gemeinde Watzenborn- Steinberg entbehrt mit seinen 2000 Einwohnern zurzeit Brüssel, 30. Okt. DerStaatsministev Bernaert wird! ^i^berMr§> Bei Verlegung der Strecke kann
in die Kammerdebatte betr. die Interpellation Vandervelde mi2 ^lchtigkert eine volle Station bei dieser Gemeinde er» über die Haltung der Regierung auf der Haager werden. 6. Die Gemeinde Wieseck mit fast Friedenskonferenz persönlich eingreifen. In iwHt. 3000 Einwohnern erhält durch die Verlegung auch eine Kursen heißt es, daß die Beratung der Jnterepellation eine Eisenbahnstation. 7. Endlich wird dem berechtigten Wunsche in Anspruch nehmen werde. Wie anderseits der Bewohner des Nordends der Stadt Gießen Rechnung mitgeterlt wird, werden die Verhandlungen bezüglich der getragen und ein Bahnhof Gießen-Nord errichtet LeL läge durch dre Abwesenheit des Königs er- 8. Bezüglich der Kosten darf^hervorgehoben^^werden, daß «/LLÄL«-'"' ” “■ -SM»-w <»■«« »ÄWÄSÄ der auf ben Zollämtern cinlreffcnben Fremden 9 £an^mcmden Watzenborn-Steinberg und Wieseck
---- ----- " ^emvcn. I werben gerne einen Beitrag leisten.
Hoffentlich bringt die Besprechung des Antrags im ^andtag die Frage der Bahnverlegung, die in der Tat unhaltbare Zustände beseitigen würde, in rascheren Fluß.
— Darmstadt. Wegen Versetzung des Regtcrimgs- unb Banrats Stielet hier in bie Etsenbahnbirettion Frank- firet a. M. Hai dieser sein Mandat als Stadtverord- u ct er niedergc legt. Auch die Turngemeinde, derei 1. Sprecher der Verstorbene war, erleidet dttrch den Wegganc des beliebten Beamten einen empfindlichen Verlust.
^4-^^^urg, 30. Okt. Gestern nachmittag entstand auf bei Strecke Fran kenbprg-M arb.ur g mitten in dem 18( Meter langen Tunnel bei Wiesenfeld eine Betriebsstö -uUan4fl/.bn“bUÄ-b?6 .blC Triebachse der'LokoEivkwm'Personen sitg 4/6 an der bcabe ourchbrach. Der Führer, der zwischen Birken- ornighaufm und dem Tunnel einen unruhigen Gang an der LoL
b^Sle den Zug kurz tor ton Tunnel um halÄ fÄ °ber kein« Mangel au ihr «teilen. Nach Wiederingang. (6611113 des Zuges blwb d,qrr tni Tunnel plötzlich selbst flehen J Sluderms ergab >!ch, dah die Belriebsachst an der Nabe gebrocheu dmrch den Bruch betriebsun> jtz
"s vauptglew für den durchgehmdeni Personenverkehr ac sperrt, dieser wurde ,purch Umsteigen aufrecht erhalten Die Petlonenzuge 476, 481, 478, 479 und Güterzug 8902 erlitte %iMWa- M '8 °b«.ds war'dw BeuLL
MH ln, der erhabenen Abgeklärtheit seines Alters. Wir er- lullen eine Dankespflicht, indem wir seiner gedenken. Darum u-eht an erster Stelle Joachims Ouvertüre in G-moll und ö ^il^r5ClIV=ei?• 9rnbSn!cn Joachims gewidmetes Werk c r ?' - ey j'ter auda^ be,le bekannten Komponisten und Piamiwn aus Frankfurt. Hcrvorgehoben sei, daß dieses Werk von Johannes 5)egar, seine alleÄtköfstnt-
V^linkon'ert"^ VZ'fe ür n 11 ^-e c ö e n $ berühmtes
Mer gÖnb ' ^oachrm 10 oft gespielt, laßt uns . Zum andern ist cs Frau Hedwig Schacko, auf deren Ävälhtzrtlge wahrhaft klassyche Gesangskunst wir Hinweisen dürfen Da ist jeher Toii em echter Ohrenschmaus, ba ift eine Kunst fpifpnte-uen •lt2Uer^ Sangern und Sängerinnen leider nur allzu- Ä eb i>tz Perlen der klassischen Liedkomposition von
Schubert Mozart und Weber stellen nicht nur rem Kunstkenner moderiier Sinnesart, sondern jedem Freund des &VÄS * bed Volksliedes, d/n
n-e[c§ ^vnzert, dessen Abschluß I. Haydns Oxsordsimonie m G-dur bildet, ein für jedermann leichtver- 1 estlznckendcs Werk, das erste inv neue n Stadt-
ShL? C n-r Vie für das Schauspiel und die
^prel-^per bisher bewährte Akustik dieses Hauses auch diesem iiiip'r'Sp Snsii (<«,,>. _ z ,2 gnäbig erweisen! Daß dem "o
ta£VV nier Gieheuer Publikum an fehlem T'F1 erheblich beitragen, moem es dieses Kvnzert besucht' denn ledernwnn wech, batz ein vollbesetztes HauS bie beste Resommuz X bnH mÄ iU S-wälwleijlen Pflegt. Möge das Haus
*
Theaterkritiker macht daraus aus- rneiksani, daß die inodernen engt Dichter scheinbar kein Stück mehr n 111 rotld)em Ulct)t Tee ans der Bühne getrunken
Sm 9^rnbc io aus, als wolle man auf diese Art
Noockäüu. $CCtnnfsen 'uachen. In nicht weniger als vier Novitäten, die seit Beginn der vorigen Woche m London das Licku der lickten, ivird ivahrend der Haiidlung Tee gereicht. Uber- hauvt wird m niodernen Stücken heiltzutage sehr viel auf der Aübiie xpfm nn l,\ oetriliiken. Es ist iiachgerechuel worden, daß in drei- zehn von den zwanzig modernen Stücken, bie gegenwärtig in den ^udmier Theatern gegeben werden, Aiahlzeiten auf der Bühne eingenommen werden, unb in sechs von ihnen bestehen diele Mohs zeue.i aus Tee. Natürlich fehlt auch in JlnM
.. _ . Gießen, 31. Okt. 1907.
Die Abschiedsfeier für General v. Lindenau die wir bereits ankündigten, findet morgen abend in der ^urnhalle statt. Bei der allgemeinen Wertschätzung und Hochachtung, die sich H^err von Lindenau während seines Hierseins in allen Kreisen der Bevölkerung erwarb, ist aus eine starke Beteiligung bei der Veranstaltung zu rechnen. Die heute veröffentlichte Einladung zu der Feier ist voii ben obersten Vertretern der Universität, der Staats- Stadt- und Justizbehörden und dem Nachfolger des Herrn . -----------, von Lindenau unterzeichnet worden.
^eev UttS Flotte. ^Königlich Preuß. Klassenlotterie Die
Friedrichsort, 30. Okt. Aus Anlaß des 50iäbr Ifeefuer?UT!9 der, Lose 5. Klasse hat unter Vorlegung der ^ubrlaumö der ersten Matrosenartillerieabteiluna lat r, ?'^nlose bis zum 2 November abends 8 Uhr zu Flaggen-und Guirlandenschmuck anaeleat. ??-0hen. Auch müssen die iit der 4. Klasse gezogenen Zahlreiche ehemalige Angehörige dieses Truppenteils sind ^vvember abends 8 Uhr gegen Freilose
ber W^er, die heute abend mit großem Zapfenstreich I getauscht fein.
eröffnet wird, eingetroffen. . Der Gesangverein „Liederkranz" begeht
Kiel, 31. Okt. Das Ober kriegsg e richt bat bie *tnn"ncmtei( «fWM, in ben nud)ften $aqen
Korvetten-Kapitäne von Jachmann unb Rogge wegen folgen- [nS ^Ofahrtges Sttftungsfcft. Hierzu sind Einschwerer Kollision der Kriegsschiffe F-rielh/of und Nvmvlie N^"^" s Behörden, Stadtvorstand, befreundete während des Flotten-Manövers zu 5 Dänen Stuben- ^^i^ugen. Dem Programm nach zu urteilen,
arrest verurteilt. 3 " Stuben- das neben dem echten deutschen Volkslied einige recht schmiß
. tlOe moderne Kompositionen, sowie Lieder aus dem allen


