Erstes Blatt
Redaktion. Expedition und vruSeret- Schulst^« 7.
157. Jahrgang
“xä Geiieral-Mzelger jur
m« ^ttmA"lö'uh" Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- Md Steindruckerei. 8. Lange.
str. 279 »rlch««"' "g"ch außer Sonntag».
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem heffischen Landwirt die Sievener Familien. blStter viermal in der Woche bergeleqt und ,,vermal wöchentlich das Kreisblati für den Kreis Hießen. Fernwrech-An- K'.d. Redaktion 112 u Expedition 61
Mittwoch 27. November 1907
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Die Heutige Yummer umfaßt 12 Seiten.
Ier preußische Landtag.
Berlin, 26. November.
Stimmungsbild aus dem Herrenhause.
Während die zweite preußische Kammer die Präsidial- vahlen blS zum Freitag verschoben hat, nahm das Herren- )aus diese Wahlen gleich heute vor. Anstelle des erkrankten Präsidenten Fürsten zu. Inn- und Knyphausen eröffnete der Vizepräsident Frhr. v. Manteuffel die Sitzung mit dem äaiserhoch. Dann schritt daS HauS zur Vornahme der Wahlen. Der Wahlhandlung schickte Frhr. v. Manteuffel die yhtteilung voraus, Fürst zu Inn- und Knyphausen sei so ueit wieder hergestellt, daß er die Präsidialgejchäfte führen ’önne, falls das Haus ihn wieder wählen sollte. Tas ließen ich die Herren nicht zweimal sagen, und auf Vorschlag des ^rhrn. v. Lucius wählte das Haus das bisherige Präsidium in abgekürzten Verfahren durch Zuruf wieder. Nach knapp iiertelslündiger Sitzungsdauer vertagte sich das Haus auf Nittwoch.
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Stimmungsbild ans dem Abgeordnetenhause.
Gleich zu Beginn der neuen Session der preußischen Volksvertretung ein „großer Tag"! Dicht gefüllt die Tri- lünen des Renaissancepalasts an der Albrechtstraße, der )ie zweite Kammer der Monarchie beherbergt. Dicht ge- üllt auch die parlamentarische Arena; kaum ein Dutzend Volksvertreter glänzten durch Abwesenheit. Und auf der ötinisterbank ein ganzes Fähnlein preußischer Stactts- uinister, an ihrer Spitze der Ministerpräsident Fürst Bülow. Nan wußte, er würde gleich heute, gleich am ersten Tage er Session, das Standard-work der Regierungspolitik in Preußen, die neue Polenvorlage, mit einer großen )!ede einbringcn. Und man brauchte nicht lange zu warten: kaum hatte der Präsident v. Kröcher die Sitzung mit dem ibnchen Kaiserhoch eröffnet, da erteilte er auch schon dem '.Ministerpräsidenten das Wort. Fürst Bülow war augen- cheinlich nicht so gut disponiert wie sonst; der Meister in >er geschickten Gliederung parlamentarischen Redestosfes viederholte sich mehrfach, er hing gelegentlich mehr als ,onft an den Notizblättern, die vor ihm auf dem Tische Zeigen, und seine Diktion war mitunter schwer verständlich, vnid) die Rede selbst war nüchterner und matter als sonst; eine Geschäftsrede beinahe im Stile des Grafen Posadowsky. Ter Leiter der preußischen Politik begann mit einer sum- niarischen Darstellung der Geschichte, der Tendenzen und der Erfolge der Ansiedelungspolitik, die er energisch gegen utn Borwurf der Unzweckmäßigkeit in Schutz nahm. Nachdrücklich betonte er die Notwendigkeit dieser im Geiste Bismarcks geführten Politik, nicht ohne sich mehrfach auf prägnante Aeußerungen des großen Kanzlers zu berufen. Das freilich sei nicht wegzuleugnen: Noch viel mehr Hütte die Ansiedelungspolitik erreichen können und erreichen müssen, wenn sich ihr nicht Hindernisse entgegengestellt hätten, die nicht vorauszusehen waren, die zu beseitigen die Pflicht bc5 Staates und die Ausgabe der gegenwärtigen Polenvorlage sei. Diese Hindernisse beständen in der nationalen Lauheit des deutschen Grundbesitzes, der die polnische Na- tionalbegeisterung und Opferwilligkeit gegenüberstehe. Aus diesen beiden Faktoren ergebe sich die Unmöglichkeit für die Ansiedlungskommission, einmal den Uebergang deutschen Besitzes in polnische Hand zu verhindern, zum anderen polnischen Grundbesitz an sich zu bringen. Auf Grund statistischer Taten wies der Kanzler nach, daß ohne eine umfassende. staatliche Aktion der Rückgang des deutschen Grundbesitzes unaufhaltsam sei, ja daß der deutsche Grundbesitz in mathematisch bestimmbarer Frist völlig verschwinden werde. Die Mittel, dem vorzubeugen, sieht die Regierung in der Auffüllung des Ansiedelungsfonds um 400 Millionen Mark und in dem staatlichen Enteignungs- ^echt für ostdeutschen Grundbesitz. Ohne das Enteignungs- recht, sagte Fürst Bülow, können wir auch durch die höchste Geldbewilligung nichts Rechtes ausrichten; ohne große Geldmittel aber nützt uns daS Enteignungsrecht nichts. Daß das Haus die erforderlichen Geldmittel hergeben werde, erklärte der Ministerpräsident für seine feste Ueberzeugung: Einmal verzinse sich diese Kapitalanlage nachweislich besser lls manche andere fiskalische Aufwendung, und dann würden auch die schon in die Ansiedelungspolitik gesteckten Millionen verschwendet sein, wenn man auf halbem Wege stehen Meiden wollte. Daß die Regierung mit dem Enteignungs- echt beim Hause auf Widerstand stoßen werde, habe sie 'rwartet — die .Linke, die Polen und ein Teil des Zentrums bezeugten es übrigens dem Fürsten Bülow durch ebhafte Oppositionskundgebungen bei der Erwähnung des ünteignungsrechts. Dieser Widerstand, so betonte Fürst Vülow, sei unberechtigt. Nicht um eine Angriffs-, sondern -tm eine Abwehrmaßregel handle es sich bei dem Ent- -ignungsrecht, zu dem die Regierung erst gegriffen habe, als kein anderes Mittel ihr mehr tauglich schien. Rechtlich zulässig sei die Enteignung des für die deutsche Besiedelung itöligen Grundbesitzes schon jetzt, trotzdem habe die Regierung das Haus noch besonders um Anerkennung dieses Staats- eechtes ersuchen wollen. Auch jetzt noch wolle der Staat jo milde als möglich verfahren; daher'die Bestimmung, baß die Anfiedelungstommisfwn nur ein beschränktes Ent
eignungsrecht erhalten und in jedem Falle an das Gutachten eines aus unabhängigen Männern gebildeten Ausschusses gebunden sein soll. Schon das zeige, daß die Regierung gegen die Polen keine „Ausrottungspolitik" plane. „Die scharfe Waffe des Enteignungsrechts werden wir nur zur Abwehr, nicht zum Angriff führen!" Und wenn mit Hilfe des Enteignungsgesetzes das Uebergewicht des Deutschtums in der Ostmark gefächert, wenn infolgedessen das Polen- tum feinen fruchtlosen antideutschen und staatsfeindlichen Aspirationen Valet gegeben hat, dann, so erklärte der Kanzler, werden wir gern auf die Maßregeln verzichten, die wir für jetzt dem vordringenden Polonismus gegenüber pflichtmäßig ergreifen müssen. Mit einem Appell an das Haus, der Regierung seinen Beistand bei diesem nationalen Werke erster Ordnung zu gewähren, schloß der Ministerpräsident. Lebhafter Beifall bei den Nationalliberalen und auf der Rechten folgte der Rede. Aber fast wurde er übertönt durch das starke Zischen der Opposition im Zentrum, bei den Polen und der Linken. Gleich nach der Rede des Fürsten Bülow vertagte sich das Haus auf Freitag, wo nach der Präsidentenwahl die erste Lesung der Polenvorlage beginnen soll. *
Ootttssche Tag§s?ch<LN.
Die Eröffnung des badiichen Landtages.
Ka r l s r u h e, 26. 9iov. Mit großem millrärischen Zeremoniell wurde heute der badisibeLandtag durch Groß- Herzog Friedrich II. eröffnet. Die Großherzogin wohnte der Feier bei. Mtt kräftiger Stimme verlas der Großherzog die Thronrede, die einleitend in Ehrfurcht und Dankbarkeit des dahingeschiedenen Großherzogs gedenkt und für die warme Teilnahme des Volkes dankt. Im Geiste des Verstorbenen werde er, feststehend zu Kaiser und Reich, treu der Verfassung, die Regierung führen und in den bewährten Bahnen maßhaltenden Fortschritts die Wohlfahrt des Landes auf allen Gebieten staatlicher Tätigkeit und des geistigen und wirtschaftlichen Lebens fördern. Die Lage des Staatshaushaltes habe sich gebessert, so daß der ordentliche Etat mit einem Ueberschuß abschließe. Die Anrede in der Thronrede lautete: „Edle Herren und liebe Freunde!"
Ven-zche» Reietz.
Berlin, 26. Noo. Die Preußische Regierung hat abermals, durch Verfügung vom 20. d. M. 108 Kroaten als lästige Ausländer aus dem Staatsgebiet aus- gewiesen. In den letzten sieben Tagen sind im Ruhrrevier abermals neun schwere Rauban>älle durch Kroaten verübt worden.
— Zwischen dem Verbände der Seidenstoff- Grossisten Deutschlands und der Vereinigung der B l u s e n - u n d K o st ü m e f a b r i k a n t e n ist ein Kartell geschlossen worden, wonach die Blusenfabrikanten sich verpslichten, ihren Bedarf, unter ausdrücklicher Anerkennung der Konoitionen des Seidenjtoffverbandes, nur bei Mitgliedern dieses VerÜairdes zu decken, dagegen werden die Grossisten den Nichtmitgl^edern der Blusenvereinigung keine Ware liefern.
Dresden, 26. Nov. Die von Berlin aus verbreitete Nachricht, daß der bisherige kommandierende General des 19. (2. sächsischen) Armeekorps Graf Vitztum von Eckst ä d t aus denselben Gründen lpie General v. Bissing zur Disposition gestellt worden sei", bewahrheitet sich nicht. Nach Auskunft an einwandsfreier Stelle ist General Vitztum v. Eckstädt lediglich wegen seiner Gesundheits-Verhältnisse, denen zufolge er sich nicht mehr kriegstüchtig fühlte, auf sein Ansuchen pensioniert worden. Sein Nachfolger wird wahrscheinlich Generalleutnant v. Kirchbach werden. Die kaiserliche Bestätigung steht noch aus.
AuslanS.
Wien, 26. Nov. Abrahamo witsch stellte sich heute im Abgeordnetenhause als Minister dem Reichsrat vor. Dies gab Anlaß zu furchtbaren Tumultszenen, die eine ganze Stunde dauerten. Die Alldeutschen, Sozialdemokraten, Deutschradikalen und Ruthenen riefen zuerst „Pfui, Abzug!" und lasen dann aus dem Protokoll alle gegen Abrahamowitsch 1897 gerichteten Injurien, wie „alter Verbrecher", „schamloser Galgendieb", „Pferdedieb", „Hängen soll man dich", vor. Auch das Bild Abrahamowitsch als Schutzmann wurde gezeigt. Hunderte von Ansichtspostkarten mit dem Einzüge der Polizei in das Parlament im November 1897 wurden verteilt. Abrahamowitsch saß mit steinernem Gesicht mitten im Tumult und lächelte, wenn ihm seine Parteigenossen gratulierten.
Die Morgenblätter melden aus Wien: Der neue Obmann des Polenklubs, Clembinski, teilte gestern dem Klub mit, er habe gegen die im preußischen Abgeordnetenhaus eingebrachte polenfeindliche Vorlage Vorstellungen an geeigneter Stelle erhoben, die aber leider erfolglos geblieben seien.
Paris, 26. Nov. Nach einem Telegramm aus Libreville befreite ein deutscher Schütztruppen-Leut- n a n t aus den Händen der empörten Eingeborenen am oberen Evindo-Bezirk die Herren Renault und Fo l q u e t, Vertreter einer französischen Gesellschaft. Beide waren gebunden und sollten den Martertod erleiden. Sie wurden auf deutsches Gebiet gebracht und damr heimgesanbt. Sonderbarerweise wird diese freundnachbarliche Tat aber als unberechtigter fremder Eingriff bezeichnet.
Madrid, 26. Nov. In Portugal dauert die Gärung fort. .Der .Befehlshaber der Stadtgarde von
Lijfabon, General Abalaquias, hat seine Entlassung eingereicht unter der Angabe, er fei mit dem jetzigen Regime, das seines Erachtens gefährlich sei, nicht einverstanden. Der König weigerte sich, die Entlassung anzunehmen. Ferner dankten der Richter Vaitza und Rektor der Universität Coimbra, früherer Justizminister J'oad Alarcon ab. 21 gesetzlich konstituierte Klubs in Oporto wurden geschlossen. Das Vereinsrecht wurde aufgehoben, die Theaterzensur wieder eingeführt.
Der Chefredakteur des hiesigen Blattes „Liberal" bega^ sich nach Lissabon, um die Lage zu studieren. Er telegraphierte aus dem Grenzorte Bodajoz, der Diktator habe die Presse durchaus mundtot gemacht, das Versammlungsrecht ausgehoben und eine Theaterzensur eingesetzt. Franco vertraue zu viel aus die Harmlosigkeit des Volkes oder er habe es darauf abgesehen, dieses aufzureizen und in einen Hinterhalt zu locken, wie es Trepow in Petersburg seinerzeit tat. Im Hinblick auf die mögliche Abdankung des Königs bereitet er im Stillen seine Reise nach Brasilien vor, mit dem Hintergedanken, daß Dom Carlos dort vielleicht die Monarchie wieder Herstellen könne.
Die Morgenblätter melden aus Tanger: Im Vize- konsulat in Rabat befinden sich über 20deutsche Deserteure, welche mangels der erforderlichen Papiere kein deutscher Kapitän ausnehmen will. Bis jetzt sind in Rabat zusammen 35 aus Casablanoa flüchtige Fremdenlegionäre; angekommen.
Ausjcich^uugen zu Kroßhcrzogs Keburlstag. ui.
Den Charakter als „Oekonomierat^T dem seitherigen Oberverwalter der Gräflich Görtzischen Güter Max. Hoffmann zu Schlitz, dem Gutspächter Karl Lucke zu Patershausen, dem Gutsbesitzer Jak. Sch m i tt I. zu Guntersblum.
Den Charakter als „Rechnungsrat": dem Revisionsgeo- meter bei der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe des Ministeriums des Innern Beruh. En gross zu Darmstadt, dem Ministerialregistrator bei dem Ministerium des Innern Wilh. Kinkel.
Den Charakter als „Musikdirektor": dem 1. Musiklehrer am Lehrerseminar zu Alzey, Hans R ö t g e r.
Den Charakter als „Förster": Dem Kommunalforsrwart Koyx. Bähr zu Aulendiebach, dem Kommunalforstwart Vol- pert Biermann zu Holzheim, dem Kommunalsorstwart Philipp Sieg II zu Münster (Kr. Gießern), dem Kommunal- sorsttvart Christian Stroh zu Gelnhaar.
Das Komturkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Präsidenten des Landgerichts! der Provinz Rheinhessen Dr. Phil. Hangen zu Mainz.
Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: den Oberland es gerichtsräten Hch. Becker und Emil La ist in Darmstadt, dem Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Th. Kolb in Darmstadt.
Das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps! des Großmütigen: dem Landgerichtsrat chei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Dr. Franz Vogel in Mainz, den Oberamtsrichtern bei dem Amtsgericht Seligenstadt Rud. Keiber und bei dem Amtsgericht Schotten Rich. N i s p e l, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Friedberg Karl W a r t h o r st.
Das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps! des Großmütigen: den Aktuaren bei dem Amtsgericht Michelstadt Franz Gombert, bei dem Amtsgericht Ortenberg Karl Heutzeurödsr, bei dem Amtsgericht Darmstadt II Leonh. Schmitt.
Das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps deZ Großmütigen: dem Oberausseher am Landeszuchthaus Ma- rienschloß Adam Phil. Koburger.
Das Allgememe Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste": dem Wmtsgerichtsdiener am Amtsgericht Bad-Nauheim Jul. Gri t t n e r, den Ortsgerichtsmännern Johs. Stürz zu Michelau, Konr. Weber zu Burgbracht, Konr. R eu tz e l LL zu Calbach, Jhs. Happel zu Illnhausen, <$g. Kasp. Frey. zu Lorbach, Konr. Grün zu Flensungen, Matth. Lich zu Londorf, Johs. Stock zu Blitzenrod, Hch. Schneider III. zu Heblos, Hch. Schwarz zu Wallenrod, Wilh. Pauly Bettenhausen, Johs. Klug II. zu Gedern, Johs. Stühler IIL zu Hain buch, Johs. Pfaff zu Ober-Gleen, Wilh. Wehrwein zu Burg- Gemünden.
Den Charakter als „Geheimer Regierungsrat": bem | Ministerialsekretär bei dem Ministerium der Justiz Regierungsrat Dr. Wllhelm Linß.
Den Charakter als „Geheimer Justizrat": den Oberamts- richtern bei dem Amtsgericht Schlitz Franz Wahl, bei dem Amtsgericht Alzey Karl S ch u m b l e r, bei dem Amtsgericht Worms Dr. Franz Metzler, bei dem Amtsgericht Darmstadt II Dr. Herrn. Lahr, dem Rechtsanwalt und Notar Justizrat Dr. Karl Schüler in Darmstadt, den Rechtsanwälten Justizrat Friedr. Purgold in Darmstadt, Justizrat Dr. Alex. Struve in Mainz und dem Rechtsanwalt und Notar Justizrat Ernst Schmeel in Darmstadt.
Den Charakter als „Regierungsrat": dem Ministerialsekretär bei dem Ministerium der Justiz Wilh. Schwarz
Den Charakter als „Justzrat": den Rechtsanwälten JaL Becker in Bensheim und Adolf Lindt in Darmstadt, den Rechtsanwälten und diotaren Herm. Jäger in Bensheim und Heb. Reh in Alsfeld und dem Rechtsanwalt Dr. Theod. Jourdan in Mainz.
Den Charakter als ,Kanzleirat": dem Kanzlei-Inspektor am Ministerium der Justiz Otto Wettlauf f er und dem Registrator am Oberlandesgericht Jak. Mart. Pfeifer.


