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Oktober
Vetter
-b
1907
ä
tO
Höchste Temperatur am 29.-30. Oktober = +
C.
Niedrigste
29.-30.
und Industrie, Giessen.
83.50
Elektriz. Schlickert
Eschweiler Bergwerk
80.80
Prince-Heuti-Eisenbahn . 121.00
Jugendfürsorge im Kreise Friedberg.
200.00
iiommen worden.
'• Hinnnel
27.70
139.20
62 75
63.50
9220
87.8o
92.80
140.80
47.80
83 50
62.90
94.25
Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bauk Diskonto-Kommaudit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlahu . . . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staats bahn .
93.70 83.55
92 50 92.50 97 10 97.40 92 55
190.30
121.25
197.50
221.50
107.40
99.50
Ungar. Goldrente . , Italien. Rente . .
. 118.00
. 101.00
. 208.75
do. Konsols do. . Hessen Oberhessen
. 125.00 . 223.20 . 134.00 . 167.60 . 137.30
. 198.00
198.50 . 220.50 . 28.10 . 108.20 . 140,00
i
u
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gieße».
Hauses auf der Landesausstellung für freie und angewandte Kunst zu Darmstadt wird uns geschrieben, daß der gestern gemeldete Unfall an dem Neubau sich als leichter herausgestellt habe, als man ursprünglich annehmen mußte. Von den drei Arbeitern konnte einer heute schon wieder die Arbeit ausnehmen, während der zweite nach zwei Tagen, der dritte wohl nach wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen, werden kann.
* G e sch w o r e n e n l i st e. Zn den am 9. Dezember vormittags 9*/2 Uhr beginnenden Sitzungen des Schwurgerichts für das 4. Quartal wurden die Namen nachstehender Hauptgeschworenen ausgeloost: 1. Kaufmann Wilh. Ludwig Trapp in Friedberg; 2. Metzgermcister Friedr. Schreiner in Gießen; 3. Jak. König VII in Lindbeim; 4 Landwirt Hch. Göbel in Psordt; 5. Ferd. Lauckert II in Staden; 6. Bür-! germeisten Andreas Eifert in Härgenau; 7. Architekt Hans
Alle
Hoff n einigen waren bisher fehlgescblagen
Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahtitte Nordd. Lloyd . . . .
Obeischles. Eisen-Industrie
itörsc, 30
. . 148.00
. . 125.50
. . 224.20
. . 60.70
137.60
Wöit’ciifliic brr icbrsfüür in i)?r Stobt Sif6fn
41. Woche. Vom 6. bis 12. Oktober 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 linkt. 1600 Tlami Tlirh-.
Sterblichkeitsziffer: 15,60 °/no, nach Abzug von 4 Ortsfremden: 8,66 %c.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel
Summa: 9(4) 6(3) 1 2 TT)
An m.: Tie in SUmnmern gesetzten Ziffern geben an, wie nttl der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nacb Gießen gebrachte Kranke kommen.
12,1 • 5,9 • C.
sind, wie auch die übrigen Gemüse sehr gut ausgefallen und es dürfte selten vorkommen, daß ein derartiges „ Pflänzchen" sich bis zu 19 Pfd. entwickelte; obgleich wohl an keinem andern Ort die Mäuseplage schlimmer war als hier, sind doch alle Feldfrüchte besser geraten als in den Vorjahren. Die Kartoffelernte ist bereits doppelt so groß als im vorigen Jahr. Ein solches Mäusenjahr können sich die ältesten Leute nicht erinnern, die Gemeinde hat schon für Gift 600 M. ausgegeben und es giebt Leute, die sich auf eigne Kosten 1/2 Ztr. angeschafft haben. Manche Landwirte beschäftigen 2—3 Personen mit dem Vergiften; die letzte Giftlegung scheint guten Erfolg zu haben.
△ Butzbach, 29. Okt. Ein scheinbar angetrunkener Mensch belästigte gestern früh und bereits Sonntag abend auf der Straße Flauen und Mädchen. Als er von der Polizei gesucht wurde, war er bereits verschwunden. — Im liberalen Wahlvercin wird demnächst Pfarrer Ad. Korell von Königstädten über den „L i b e r a l i s m u s i n H e s s e n" sprechen.
-r. Büdingen, 29. Okt. Zu Mittel-Gründau brannte am Sonntag abend gegen 9 Uhr die dem Johs. Nazarenus gehörige Scheuer bis auf den ®rnnb nieder.' Sämtliche Vorräte sind mitverbrannt. Der Besitzer wurde, wegen Verdachts der Brandstiftung in Haft genommen.
R. B. Darmstadt, 29. Okt. Das Gesamterträgnis des am Samstag im städtischen Saatbau stattgehabten Pressefestes zum Besten der Unterstützungskasse des „Landesvereins hessischer Zeitungsredakteure" beläuft sich auf etwa 6300 Mk., wozu noch nachträglich verschiedene Beiträge solcher Persönlichkeiten kommen dürsten, die bei dem Feste nicht erscheinen konnten. Tie Unkosten der Veranstaltung dürften etwa die Hälfte der genannten Summe betragen.
Oktober. Anfangskurse. Harpener Berg werk. . Laurahtitte . . . Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd .... Türkenlose
Meyer in Gießen; 8. Karl Martin Strauch in Bönstadt; 9. Landwirt Christian Greb in Eichenrod; 10. Friedr. Frank II in Langenbergheim; 11. Landwirt Nich. Schaubach in Nieder- Florstadt; 12. Landwirt Friedr. Heinrich Ditzel in Eckartshausen ; 13. Kaufmann Phil. Donnecker in Schotten; 14. Hotelbesitzer Jean Peter Aletter in Bad-Nauheim; 15. Rechner Andreas Nies in Bergheim; 16. Landwirt Peter Görncrt III in Queckborn; 17. Landwirt Hch. Otterbein III in Ruppertenrod; 18. Kaufmann Hch. Kirchner in Rendel; 19. Gemeindeeinnehmer Johs. Horn III in Berstadt; 20. Landwirt Otto Schneider in Inheiden; 21. Landwirt Ferd. Jochem in Gon-! terskirchen; 22. Kaufmann Willy Schönberg in Friedberg; 23. Landwirt Aug. Georg Wilhelm Pflug in Nieder-Wöll- stadt; 24. Fabrikant Jak. Scheid in Gießen; 25. Kaufmann Otto Schaaf in Gießen; 26. Landwirt Hch. Haas XIII in Steinbach; 27. Kammerdirektor Birnbaum in Laubach; 28. Bäcker Hch. Kneipp V in Langsdorf; 29. Bierbrauer Karl Wallach in Alsfeld; 30. Landwirt Gg. Friedr. Euler in Mittel-Gründau.
x Großen-Linden, 30. Okt. Lehrer Bach wurde zum Hauptlehrer für die hiesige Volksschule ernannt.
X Hörnsheim, 27. Okt. Ein hiesiger Landwirt fuhr dieser Tage feine letzte Ernte ein, die Kohlrabi. Sie
Berliner Handelsges. . 152.00 Darmstädter Bauk
vermsschres.
* SR o ch e i n M ä dcheuduet 1. Kürzlich sand in Lille iv-E^^rerch em Zweikampf zweier Mädchen statt. Die Ichahrrge ^ofesine Moulinay und die 22jährrge Rosa Mertz haßten einander schon seit geraumer Zeit und gerieten in einer Geselljchasi derart aneinander, daß sie ein Duell aus- zufechten beschlossen. Im Dunkel bei: Nacht gingen sie un"er rretem Himmel trn Beisein von Zeugen mit Messern auf- hnTen mnrrt0P§,oUu-b1)16 Nosa just zu einem Stiche ausholen wollte, erhielt sie von ihrer Gegnerin vier Messersticke hintereinander. Als Polizisten herbeieilten, liefen die
Zeugen davon; die linke Wange und die Zunge der Mertz die auch zwei Wunden am linken Arm erlitt, sind zer- ichnitten. Sie wurde in das Krankenhaus gebracht, die
bvr- 3% Portugiesen Serie I
§ 60 I 3% Portugiesen „ III
Frankfurter Börse, 30. Oktober, 1.15 Uhr.
Beichsanleihe . . 93.401 Elektriz. Lahmeyer . .
.Die Unterschrift des nachstehenden Briefes Zeip, Den 21. Onni Msi Die Bolizewerwalning I. A. Brandt, Bolizeitetrelar. Zeitz, den 7. TYuiü 1907 SchiUersLratze 3. Zch fühle mich veranlaße >chnen folgendes mit.zuteilen: Seit einigen fahren (von Frühjahr 1904 an) litt ich an nervösen Bruwchmer.;en(bel jeder geringsten Bewegung vermurte ich eine Art „Unarten" m meiner Brust verbunden mit großen ;-luelc^.c, na$ Aussage meines Tur FL* aU Wjährrger Manu te6 b-ben kannten, da derartige
der Landesfürst dorthin. ‘
Heilung in dem räumlich sehr beschränkten Stadttheater welcher tut die Logenplätze Karten nur an Geladene aus- gegeben werden. Slud) unser Hofrat erhält eine. Er beab- 1‘c^tigt natürlich hmzugehcn. wird jedoch in letzter Stunde -uon |clnenl Avec' welche sich mal gern im .Glanze des Hofes- lonncn mochte und daher die Karte für sich beansprucbt zuruckgehalten. Nachdem er grämlich nachgegeben, rauscht ’ Schminke und Aplomb ins Theater und präsentiert rcenhin6 v ,C®be‘r ~09cn^t,e&e,: si-gesgewiß und erwartungs-
‘.bla Einlaßkarte. Der aber gibt letztere kopfschüttelnd nirH mt VCr ®ctläCU-n9: "d'baure. Gnädigste, ich kann Sie Sie r‘ rnitCn- nur der Name des Herrn Hofrats "
bc|lucit: '2°' aber — das macht doch nichts,- —
beiden Seiten vom ersten eines jeden Kalenderviertel- jahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist kündbar sein. Im Mai 1906 nahm K. aber eine Stellung bei der Firma Isenburg u. Lewin, einer Konkurrentin seines Dienstherrn, für den 1. Juli 1906 als Konfektionär an. Er erklärte dem Inhaber seiner Dienstfirma, daß er jetzt eine Stellung gefunden habe, wo er jährlich 5000 Mark mehr verdiene und bat um seine
Entlassung bis zum 1. Juli 1906. Diese wurde ihm ver- 11 ad> rietet die
weigert mir Rün sicht auf die bevorstehende Saison. Da! Evangelische (licuteitiöc.
mSL^r Firma Sahmer Donnerstag den 31. Oktober, abends 8 Uhr, int Matthä'ussacü
und Loewenheun Klage aus Verurteilung des K. zur Unter- B i b e l st u n b e. (Offenb. Johs., Kav. 14.) lassung jeder geschäftlichen Tätigkeit für die Firma Isen- Pfarrer D. S ch l o s s e r
bürg und Levin für die Kündigungsfrist vom 1. Juli bis -■ — ' -
30. September 1906. Am 4. Juli 1906 stellte K. die Arbeit Briefkasten der ÄedakLion.
bei der Klägerin ein und trat in den Dienst der Firma (Anonyme Einsendungen bleiben unberücksichtigt.) nil” nhw “ffinWh,™ fehernCM e'vba® « St. K. Habe,, sie besten Dank für die Einsendung der Lanz.
Nis ohne Emyaltung der Kündigungsfrist habe verlasien spräche aus DL Wir werden sie gern demnächst in den Fam.-M. können, weil er Nicht angemessen behandelt und beschäf- zum Abdruck bringen, tigt worden sei. K. W. Nein.
Im Hinblick auf das 20 jährige Bestehen des Zwangserziehungsgesetzes (vom 11. Juni 1887) sind auf Veranlassung des Großh. Krcisamts Friedberg Erhebungen über die Wirkung dieses Gesetzes und insbesondere das Ber- halten sämtlicher, der Zwangserziehung seit Bestehen des Gesetzes unterworfenen Personen angestellt worden.
Es sind in dem bemerkten Zeitraum 153 Kinder, 91 Knaben und G2 Mädchen, in Zwangserziehung gel . . Don den 91 Knaben wurden 45 in
Familien, 46 in Anstalten, von den 62 Mädchen 43 in Familien, 19 in Anstalten erzogen. Bei 8 Knaben und 6^ Mädchen erwies sich die Familienpflege wegen schlechten Verhaltens der Zöglinge nicht durchführbar, sie muhten deshalb der Anstalt überwiesen werden. Nimmt man diese hinzu, dann sind lediglich durch Familienerziehunq 37 Stttafieit und 37 Mädchen, zusammen 74 Kinder gleich 48 d^ent und durch Anstaltserziehung 54 Knaben und 25 Mädchen, zusammen 79 Kinder gleich 52 Proz. hindurchgegangen. Der Zwangserziehung entwachsen sind am 11. ■jum 1907 bereits 56 Pfleglinge, welche das 21. Lebensjahr
«rn«eLI)aB^' Jinb °lso zurzeit noch 97 Pfleglinge rn Aussicht Ihre Erziehung und ihr Verhalten wird durch einen besonderen Erziehungsvercin (Mathildenstiftung) sorq- JÄ'-?01' ben P'l°glingen sind im ganzen o verstorben, 10 haben sich verheiratet. Was der Erfolg
. Zwangserziehung anlangt, so haben sich geführt.- ehr S“1 b gleich 8 Proz., gut 67 gleich 26 Proz., ziemlich gut 30 gleich 58 Proz., in Ausschreitungen 9 gleich 8 Proz. Man kann also mrt dem Erfolge sehrzusrieden sein. Ten 8 Proz., die teils erblich besonders belastet, teils in vor-
ln Zwangserziehung genommen, sich frei galten haben, stehen 92 Prozent gegenüber, ber denen die Zwanaserziebnna be- medigende bis gute, ja sogar höchst ersieuttche Friichte getragen hat, während die meisten dieser Personen ob ne Wären. Tie Kosten für die kuin = -U^n ^uhermgefallen 1887 bis 31. KirTÄV11 • Juni 1JU/ betragen im Garnen w
-1 Kinder, welche der Zwangserziehung nicht unterworfen sind, deren Erziehung aber doch in gewissem Maße gefährdet erscheint und für die nicht genügend gesorgt ist, besondere Sorge getragen. Es sind zurzeit, außer den Zwangszöglingen, nicht weniger denn 117 Kinder durch den Erziehungsverein, freiwillig (mit Einwilligung der Eltern) auf Kosten der Gemeinden und der Stiftung in Pflege gegeben. Der Erziehungsverein, der auf sehr schöne Erfolge, wie sie auf dem Gebiete der freiwilligen Herbeiführung öffentlicher Fürsorge-Erziehung wohl in keinem anderen Teile des Großherzogtums bis jetzt erreicht sein dürften, i blicken kann, wird zurzeit von Stadtpfarrer Kleberger in Friedberg geleitet, nachdem der frühere verdienstvolle Leiter Geh. Kirchenrat Meyer bei seinem Rücktritt in den Ruhestand, die Leitung niedergelegt hat. Zwischen Kreisamt und Erziehungsverein besteht eine enge Verbindung und die Erfolge wären nicht möglich gewesen, wenn nicht das Kreisamt die Tätigkeit des Erziehungsvereins fort-1 tausend unterstützen und fördern würde.
Reichsgerichtsbrief.
(Nachdruck verboten.)
Leipzig, Oktober 1907.
Tas ausschließliche Recht des Prinzipals auf die Arbeitskraft des Handlungsgehilfen.
Zu einem interessanten Rechtsstreit führte eine Dienstleistungsdifferenz des Konfektionärs K. zu Berlin gegen die Firma Sahmer und Loewenheim daselbst. K. befand sich seit dem 1. Januar 1905 bei der genannten Firma, die eine Damenmäntelsabrik betreibt, als Konfektionär und Verkäufer gegen ein Jahresgehalt von 10 000 Mark und 2 Prozent Provision von den von ihm abgeschlossenen Geschäften, in Stellung. Nach dem Anstellungsvertrage sollte das Dienstverhältnis vom 1. Januar 1906 ab von
n|te als gestorben eingetragen. emc »an» geraume Seit weiter, bis ich auf-Iw J°t sm& 65
'Der Er f a tz man n. Wir lesen in der Münchener malen, maU“ fMmwSSS
fugend: In einer Stadt Mitteldeutschlands lebt ein pensionierter Bios'on mit A “& “ «“
pofrat, Junggeselle von vorgerücktem Alter, aber mit jugendl VaLel
ltc?)cni Herzen. Bei^ Gelegenheit eines Schützenfestes kommt! a-nzeu Säruer, Letalmnen'eteSsmut® ernt tilSlr
1 ?h"' -u Ehren ,st u. a. Fostoor- MA^ZlKnd°?lurde^KetzÄ, 'Ählr mem7r°iol'i!!wtlü7''"°''
teil war' ift füVÄnSh“r*W
— die jebiaen beiden 4inkp»p ^"ia) unentdetzrlich geworden
von 3 GewichtLunabE
»te'ss «SÄ-sife
ajmasafäSsSBs
und werde außerdem selbst Iiiflik nnr;/1? ö f sch Ihnen dies gerne Geleaeuheit Är Präparat bet teder sich >iebeuüen
Schirmer. Bioson ist in AnntbÄs» >Vochachtunasvott! Iia n, 3 at£' «ältlich, ba'
Logendiener: ,Es tut mir sehr leid: die Karte ist nur für 5- Person des Herrn Hofrats bestimmt." Da atmet die Schz^ \ erleichtert auf und herrscht den Schließer an: ^Sie Tölpci- Ich bin ja die Person des Herrn Hofrats!'
Nachdem das Landgericht Berlin die Klägerin abgewiesen hatte, stellte diese vor dem Kämmergericht den Antrag, das erste Urteil abzuändern und sestzustellen, daß der Beklagte verpflichtet gewesen sei, während der Kundrgungsfrist eine geschäftliche Tätigkeit bei der Konkurrentin zu unterlassen. Diesem Anträge gemäß entsprach 1 das Kammergericht unter Verurteilung des Be- 3^ ° !1 a $J..e n' inbem sich hauptsächlich auf den 8 611 3^°/ des Bürgerlichen Gesetzbuchs bezog. 3%
Gegen die Entscheidung des Kammergerichts hatte der W/»
I Beklagte das Nerchsgericht angerufen. Der 3. Zivilsenat
desselben erkannte jedoch gemäß dem Kammergericht auf 4% Oesterr Goldrente Verurteilung des Beklagten unter Zurückweisuna Oesterr. Silberrente seiner Revision. Er führt hierzu in der Urteils- begrund^ng au§, daß der Airspruch im liegenden Falle allerdings nicht auf den
gestützt werden könnte, 'toeH 14^°/0 rus^.Staatsaui. 1905
Besiagte der Isenburg und Levin als bloßer Kon- 1^"/» Japan. Staatsanleihe sektronar weder für eigene noch für fremde Rechnung Ge- Conv.Türken von 1903 schäfte macht e". Wohl aber folge er aus § 611 be5 Türkeulose Bürgerlichen Gesetzbuchs, weil der Handlunasaehilfe saJ Gnech. Monopol-Anl..
nach während der Dauer des Vertragsverhältnisses m MSS-Te Ar^eutiuier •
versprochenen Dienste verpslich-
liege, daß der Gehilfe während der ‘0 n.' '
verbunden ist, seine Arbeitskraft während Bochum Gus^
lmlten^ brsugung des Prinzipals Badems E. W.* .' '
s' - b f Mer' so lange er aus irgend einem Tendenz: schwach, l^unde diesem die versprochenen Dienste nicht wirklich aserliner
Xtza ^&efont)ere, wenn er sie infolge unbefugten Ver- Oanada E. B. . . .
II ns ferner -Stellung zu leisten unterläßt, n i ch t e i n e m Darmstädter Bank . andern Dienste leisten. Er verletze damit das i)cni irin^ Deutsche Bank . . ölptll zustehende ausschließliche Recht auf seine des *onnh' Dortmunder-Union C. lungsgehilfen, Arbeitskraft. 7 c Dresdner Bank . .
"1 1 - - ■ Tendenz: matt.
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
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