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27.3.1907 Zweites Blatt
 
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Mittwoch 27. März 1907

1S7. Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. 73

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

Rotationsdruck und Verlag der vr übliche» UnwersuälS Buch- und btemdruckeret.

ÖL Lange, Dietzen.

Redaktion, ExpedtNon und Druckerei: Sckml- strotze 7. Srpröttion und Verlag i e=#N 6L Redaktwn:«-^ 112. DeL-Adr^ AnzetgerDletzen.

Erscheint täglich mit Ausnahme des VtnmtagS.

TieSiebener Zamillenblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das 'urtlsblatt für den Kreis Lietzen" zweimal wöchentlich. DerÖlfische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

Die ÄuSlävderfrage an deutschen Universitäten

zunächst nicht für beunruhigend gehalten. ES bleibt abzu- warten, welche Maßregeln Frankreich an Cit und Stelle

mit überwiegender Mehrheit an.

In Warschau übersielen acht Personen die Kasse der

Segelschiffe gestiegen. - -

da am 25. und 26. Dampfer mit Arbeitswilligen sowohl

Fie Sttuauon in Aria olüo

wird, dem Vernehmen nach, in Berliner Negierungskreisen

politische Lagerschar».

Oberbürgermeister Tr. Adickes a!8 Ministerkandidat.

Gestern wurde un§ von angeblich gut unterrichteter Seite aus Frankfurt gemeldet, daß der Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes für einen preußischen Mminerposten auSersehen^ sei, und daß seine Berufung in eingeweihten Kreisen als sicher gelte. Dazu schreibt heute die .Deutsche Tagesztg.':

Einqeweiht im eigentlichen Smne des LiorteL kömien diese Kreise iiid)t sein. Taß Tr. Adickes an maßgebender Stelle sich ernte gewißen Beliebtheü erfreut, und daß er zu den Munster- kandidaicn gebärt, mag richtig sem. Unrichtig i|l aber jedenialls, daß lerne baldige Berufung sicher sei, schon deswegen, weil m nächster Reit ein Al i n i st e r s e j s e 1 außer dem des perrn o. L i u d't nicht frei wird. Als Nachfolger d e S ft u 1 tu s- Ministers ist aber eine andere Persönlichkeit in Aus­sicht genommen. ... .

zu>rz vor Schluß der Redaktion erhielten wir folgende Nachricht:

Frankfurt a. TI., 27. März. Oberbürgermeister Adickes ist aus Berlin z u r ü ck g e k e h r t. Tie Berhaudlungen wegen Uebernahme eines Ai i u i st e r - P o r l e s e u i 11 e s in Berlin scheinen zu feinem Resultat geführt zu haben, da beflimmi verlautet, der Oberbürgermeister werde vorerst aus seinem Posten i n F r a n k s u r t d 1 e i b e n.

Politische Szenenwechsel.

R. Berlin, 26. März.

aus Englanb rnie aus Irland emyeiiu||eii sind. (<aei)v auch .Arbeiterbewegung^.)

Nach dem Börsenstnrm.

K. Berlin, 26. März.

Der Sturm, der über die Börse gerast hat und eine Reihe von .schwarzen Sagen* herbeiführte, scheint ausgetobl zu haben. Am SamStag vollzog sich noch eine schivere Er­schütterung, heute nut einem Male lachte ivieder em heiterer Himmel. Die Kurse erholten sich recht ansehnlich. So wurde wieder einmal das Unwahrscheinliche an der Börse Ereignis, denn man hatte geglaubt, daß die Panik am Schluß der Woche noch einen großen Teil deS Publikums zu Angst» Verkäufen veranlassen würde. Danz von selbst kam daS bessere Börsenwetter freilich nicht. Tie großen Banken traten als ftäufer auf und das half sehr wesentlich die Stimmung zu- versichtlichcr gestalten. Tann kam hinzu, daß die Aussichten der Börsenreform von »ganz unterrichteten' Personen al§ durchaus günstige bezeichnet wurden. .Tiit Dampf', so ver- sicherten diese Eingeweihten, werde die Reform auf ausdrück­liches Geheiß deS Fürsten Bülow betrieben. DieVoss. Ztg.' dagegen ist voll Zweifel über die Eile der Vorbereitlmg. Tie Regierung hätte, so schreibt sie heute abend, in der jetzigen Reichstagssession das Gesetz durchbringen können, wenn sie es ernsthaft gewünscht und ihren Wunsch eindringlich vor­getragen hätte. Die Behandlung der Reform aber werbe vielfach daS Mißtrauen erwecken, daß es mit dem Entwurf in der nächsten Session nicht besser gehen werde, als in der vorigen und gegenwärtigen. Es fragt sich, ob unter einem abgeänderten Börsengesetz, mit Wiederzulassung deS Termin­handels in Aktien, solche Verheerungen, so ungeheuere, nach vielen Millionen zahlende Verluste vermieden werden konnten, wie sie leider zi> verzeichnen sind? Von der .Voss. Ztg.' wird die Frage bejaht: die außerordentliche Schwäche der deutschen Börsen sei nicht zuletzt durch die Wirkungen des Börsengesetzes zu erklären. Ganz anderer Meinung ist der reichsparteiliche Abg. Dr. Arendt, der heute in einem agrari­schen Blatt dem Reichskanzler den wohlwollenden Rat erteilt, die .Scheuklappen abzunehmen' und Teutschland von der Alplast unserer verfehlten Reichsbank- und Geldpolitik zu befreien. Dr. Arendt ist entschieden gegen die Wiederzulassiing des Tcrminhandels in Jndustriepapieren, beim diese Maßregel müsse, und solle ja auch, die Spekulation vermehren, mithin müsse sie aiich die Schwunkungen verschärfen und die Kapitals­anlage vergrößern. Tas ist z,var ein Trugschluß, denn die Erfahrung widerlegt aber Dr. Arendt gilt bet der Rechten und beim Zentrum als eine Autorität in Börsensachen. TI an kann mit ziemlicher Gewißheit vermuten, daß diese Parteien bas Borsengesetz eher noch verschärfen, als abschwächen werden. Rach einer so beschaffenen Reform sollte die Börse kein bremiendeS Verlangen äußern.

Es wäre ein Irrtum, wollte man annehmen, bau während bet Parlamente-scheu Ferien die Parlamentarier bie Politik r..hen lassen. Es Icyeini, wenn nicht alle Zeichen trügen, emSzenen­wechsel" möglichst geräuschlos vor sich gehen zu Ionen. Unb zwar banbelt es sich um nichts Geringeres, als um die Be- m ü h u n g antiL|ei)uicr konservativer Politiker, eine Aus- söhuuiig zwischen dem Zentrum und de rR eg re- rung hcrberzufuhrcu. Daß die Konservativen den Bulow,eben Gedanken der Paarung mit dem Liberalismus für emc.i unglücklichen, auf dcm Gebiet der inneren Politik undurchführbaren hairen, das haben sie mit aller tnciv herzigäil ost genug erklärt. Ta nun aber unbedingt eine neue i'Jicljujeü geschaffen werden muß vor der Beseitigung dessJcct> behests" einer wnscrvaiiv-liberalen Mehrheit un Reichstag, |o kann eben nur das Zentrum in Bettacht kommen. Tas Zen- truui uni feinen religiösen Grundan|chauungen ist der Urctyten ein viel sympathischerer Bundesgenosse, als es die liberalen Par­teien sind, die in den Augen der Konservativen immer in dem Verdacht allzu freier religiöser lieber zeug ungen, wenn nicht gar des Unglauben^, stehen. Genug, die Rechte will je eher, de,w lieber von deu Linken wieder los und zieht entschieden vor, ebenso wie im preugstchen Landtag auch im Reichstag mit dem Zentrum zusammenzugehen. Das Hindernis ist nur der Dmstikt zwilchen Zentrum und Regierung. Keiner wist hier das erste Wort zur Verträglichkeit fagen. Das Gros des Zenttums suhlt sich noch immer durch die Behandlung seitens der Regierung schioer gekränit und ist dafür, mit Ruhe abzuwarten, datz bet Ümjervinw-liberaleBlock" bei stärterer Belastung in Stücke gehe; die sjxegxcrunQ glaubt ihrerseits mit ebensoviel Ruhe abwarten zu können, ob sich nicht ohne das Zentrum die Reichsmaschine in Gang halten läßt. Der dritte nun, der nicht abwarten möchte, ist die Rechte. Es sind Verbuche gemacht worden, und sie werden wählend der parlamentarischen Ferien erneuert, um das Zen­trum zu bewegen, den Schmollwinkel zu verlassen. Tas eine jedoch »st sestzustestai, daß die Regierung hierbei gänzlich unoeieiligt ist.

kam dieser Tage un weimarischen Landtage zur Sprache. Der antisemitische OberiandeSgerichtSrat Freih. von Richt- Hofen, der Vertreter von Jena-Land, fchnitt die Frage ber Zulassung von AuSlänbetn an den Hochschulen an, indem et besonders auf die russischen Studenten an ber Um. uerfität gena hmwwS In btn greifen ber Elubincnben. - d^E.nwrbung bei Tr. Diaudjämp selbst

habe biefe Frage ziemliche Erregung r rurmcht unb die P'°- ^ Usten sich inteinat.onole UnUn.nnigfeUcn kaum ergeben, 'cfiorenid)oft mit betroffen. Silan foO. di ^nsorbernngen d-m -mopä-rhab ber «Diaueen ftelje b.e europä.sche an b.e Ausländer m beji.g aut >e ?_ goliborität gegenüber. Frankreich werde nicht ben Vorwurs

bbch stellen wie bei bell deutsch > eh 1 . . [a6 njoUen, burch Quertreibereien bieje mühseim

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sehen- ber beutschen Unwersita.en, ag b,* "- -me-Weise

inbbeinmalla3e"«nC»5«* & JUnb« äl ».tauf eine energisch, Gärung ab unb vertu, em Ber. lanö einmal Zeiten gege , , - im ze'-hmS der Forderungen, welche Frankreich erhebt. Danach

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'lande herai.S, so könne sie die Universität auS e.gcncc ftrap Tri.Ppcn unter General Liautey haben in-

selbst ^s^stigen. Verhalt- zwischen die marokkanische Stadl Udschda besetzt und sollen

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geregelt seien. 6 » ^iebe fern unter den Eingeborenen Erregung. Eingeborene auS Easa-

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Lieinob jii bewahren, ba, ihnen von ber Bergaiigenheu jftn ürieg-schisse hat unter ber

überliefert wurde. , weißen Beoölkeiung in Tanger große Genugtuung hervor.

Ter Beirat für Arbeiterfiatistir gerufen. Von den in der Umgegend von Tanger lagernden

_ . i < rn^sstr Sultanstriippen desertieren übrigens viele, weil ihnen seit

trat am 22. Marz zu feinet 17. Sitz.mg unter Vorsitz ucll tcjn Sold auSqezahll worden ist.

deS Präsidenten des ftaifersichen Staiistlschen An»tS ^r. von I J---jP------------- i

der Borght zusamnien. In den Beirat sind gewählt woiden vom Bundesrat: Geh. DbcrregierungSiat Reumann (Berlin), Regierungsrat Dyck (Tlünchen), Geheimer Rat Dr. Fischer (Berlin), Staatsrat von Schicker (Berlin), Oberregieruligsrat Dr. Blttniann (ftailsiiihe), TIinilterialrat Dr. Usinger (Darmsiadt), StaalSrat Paulsen (Berlin); vom Reichstag: die Abg. Frhr. Heyl zu Herrnsheiiu, Tr. Hitze, Dr.

Pachmcke, Pauli (Potsdam), Dr. Pieper, Schack, Schuudl

In agrarischen Streifen wird der Befürchtung

(e'nTen Schauer le u ubo in H a'n"b iiVge?eaf'nbrtricb8.1 jübischcn ®eiiiembeoerroaliung unb schleuberlen iPät« verein aus Jahre, ontrak unb bei hohem Lohn.m Binnen. Bombe, burch-welche ber »as,lerer unb -me andere P son "Qbe gesuchten Arbeiter bieLentenot in be-Lanbwirt. getütet unb mehrere Personen °-r"unbe. wurbem Auch tr-hnH nprirhärtt werden wird die in diesem Jahre der Mann, der die Bombe geworfen hatte, wurde verwundet. h.°e n einennie b«geme|enen Umfang anzimehme« Seine Berhastung tonnte t.^it drohe E- ist jeboch zu bezweiseln, bau lanbmitt- ejplobiette bort ans ber G zydow,kaltrast eine zwe te jchästl Arbeiter sich zum Schisssbienst melben Bombe, bnrch welche eine Person getötet unb einige Eben ' Allenfalls bütflcn au, ben in ber Nähe ber Hüfte anbete oerletzt warben. Der Tater würbe verhaftet. Man gelegenen Lanbbistrikten Bewerber in Betracht kommen. Die vermutet bau b.eje, Attentat auf ben <s'Nba-me-ie. Hamburger Reedersirmen rechnen aber offenbar in erste» general geplant war.

Linie auf Zuzug aus der Jnduilric-Arbe.lerschaft und der Deutsche» Reich.

nickt nermacn ^ahl der Arbeitslosen in den großen Städten,7 >, m ,

well sie hu- in ben Öffentlichen Blältern auf b.e Berbienst. Berlin, 26. Marz. T,e Vorlage zur Verbreiterung aeleqenhei hinweifen. An 9lcfletlanten wirb es nicht fehlen, bes Kaiser Wilhetm.Kanal, hat am Aliitwoch bu ene anbe e Rrage ober ist, ob sie sämtlich in ber Lage fein Genehmigung be, Kaisers gefunben. Sie wirb noch werben, ben Jahreskontrakt bnrchzuholien. Ter binnen- m biefet Woche b-m Bunbesrate zugehen, unb man Ht, länbiidie Arbeiter dürfte sich nicht leicht an bie Hafenarbeu sie bort in zwei Wochen nach ber öuerpauje ju erleb ge , lanDl,1ti)e 2irDC 1 ' 1 J ) v jo daß der Reichstag unmittelbar nach den Etatberatungen

gemöbnen , Entladung unb sich >»ll bem Gesetzcnlwurf beschästigen kann. D,e ®efamt.

Befrachuing workenb" Schiffe sit auf 252 Tampfer und bSkostenderVorlage stellen sich aus 220 Miktionen Mark, i. Sie dürfte aber bald geringer werben, bl« durch Ante h-n aufzudringen sind. i, Med

1 Der Semlnardrrettor Kari Hover m wcetz

Berlin).

Auf der Tagesordnung standen neben geschäftlichen Mitteilungen die Beslellling der Ausschüsse für die laufenden Erhebungen und Tlitteilungen über deren Stand.

In den Ausschuß für die Erhebung über die Arbeitszeit irn Fle if cher ge werbe wurden als Berichterstatter des i Beirats Tiiuisterialrat Tr. Usinger und als Tiitglieöec Tr. Pachnicke, Dr. Pieper und Schmidt gewählt. J>i den Atis- fchuß für die Erhebung über die Arbeitszeit im Fuhrwerks- g e w e r b e wurden als Berichterstatter deS Beirats Geheinrer Rat Tr. Fischer und als Tiitglieder die Herren Tr. Hitze, Pauli, Tr. Pachnicke und Schmidt bestellt.

Ter AuSschilß für die Erhebung über die Arbeitszeit im Binnenschiffahrtsgewerbe besieht nunmehr aus Geh. Ober-Regierungsrat Steumann als Berichterstatter deS Bei- rats und Frhr. Hcyl zu Herrnsheim, Dr. Pieper und Schack. In den Ausschuß für die Erhebung über die Ar­beitszeit in Wafch- und Pl ättan statten wurden Ober- Regierungsrat Dr. Biumann als Berichterstatter des Beirats unb Frhr. Heyl zu Herrnsheim, Pauli und Schack berufen.

Aus den Thtkilungcn, welche über den Stand dec lau- senden Erhebungen durch die Referenten der Tlbteilung für Arbcitersiatisttk des ftaiferlichen Statistischen Amts gemacht wurden, ergab sich, daß die Arbeiten so weit fortgeschritten sind, daß sämtliche Ausschüsse alsbald zusarnmentreten tönnen, um die Vorschläge für die nächste Sitzung deS Beirats fest- zuslellen.

Arbeiter für die Wasserkante.

Die Baueruunruhen in Rumänien.

Die Wallachei i|t m Hellem Aufruhr, der bereits in Bauernkrieg ausartet. In den Bezirken Alexandria und Blasca tam es wiederholt zu förmlichen Schlachten zwifchen Bauern und Gendarmen. ES gab viele Tote unb Verwundete. Der Schaden beläuft sich auf TW- lionen. In RmibuScan iDiirbcn sämtliche Häuser der Juden zerstört. Das Thlüär ging zum Angriff über unb drängte bie Bauern zurück, wobei 30 Plünderer erschossen wurden. Bei einem Zusammenstoß zwischen Militär und Bauern in Buceu wurde der Truppen ko mm an b ant er­schossen. Tie ganze Umgebung von Buceu ist nieder- gebrannt. StarL bedroht »st bie Umgebung von Gurca und Crajora. Im Petroleumgebiet ist es ruhiger, da dort um- fassende mckltärifche Maßnahmen getroffen worden sind. Die Gruben der deutschen Petroleumgesellfchaften werben von deutschen Beamten, bie auf ihren Posten auSharren, bewacht.

4000 Bauern ber Bezirke Teleorman unb Vlaskar marschieren auf Bukarest zu. Der König empfing ben General Graicianu, der bie feste Zusicherung gab, baß der !könig liehe Palast und die Stabt nicht gefäh rbet i feien. Bukarest trifft feine Vorbereitungen zum Empfange ber aufstänbischen Bauern. General Tcll, der das Kom­mando über bie in ber Molbau bislozierten Truppen hat, richtete an diese eine Proklamation, wonach bei Unterdrückung bes Ausstanbes bie Infanterie nach ber gesetzlich oor- gejchriebenen Aufforberung nur scharfe Schüsse abgeoen unb bie Kavallerie ohne Gnabe in die Haufen der Aufständischen einreiten unb bei dem geringsten Wiber- slanbe vom Säbel Gebrauch machen iverbe. __

Neues aus Rußland.

In der Duma stellte nach einer längeren Rede deS Minifierpräsibenten Stolypin ber Präsibent ben Antrag zur Abstimmung zur Prüfung bes Antrages betrcffenb Ab- schasfnng ber Kriegs- unb Felbgerichte eine Konimission von 16 Thtgliebern zu wählen. Die Duma nahm tiefen Antrag