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Aus Stu-t und Lund.
Gießen, 30. Okt. 1907.
** Ordensauszeichnung. Dem Prof. Dr.-Jng. V e L L e r l e i n von der Darmstädter Technischen Hochschule, dem Erbauer der neuen Kölner Handelshochschule, ist vom König von Preußen der Rote Adlerorden 4. Klasse verlieben worden.
ansprachen hielten G. Horle-Offenbach, Fran Hermann-Offe bad), Kreisamtmann Löblein, Bürgermeister Dr. Dullo, Lan tagsabgeordneter von Brentano, HandelSkainmersekretär Eng, bach-Darmstadt und Direktor Nönig-Offenbach. Roh Darmstadt erstattete sodann den Jahresbericht und Appe Gießen referierte über den Zlntrag Gießen „Bessere Wahcw der Interessen der Installateure und Spenglenncisier ty Seiten der staatlichen und städtischen Behörden". Er h ziinächst die im Spenglerhandwerk noch bestehenden MißstSn hetvor, die in den schädigenden Snbmissionsausschreiben, der Konkurrenz der Gas- und Wasserwerke, der Warenhaus lind Fabriken bestehen. In den staatlichen Betrieben fi-c man zu sehr auf Kosten der Meister 511 sparen. Ein weiter Ubelstand sei die Uneinigkeit unter dcii Meistern. Auch sollt die staatlichen Bauinspektoren für bessere Vcrücksichtigimg d Handwerks sorgen und mit diesem mehr als bisher in B Ziehungen zu treten suchen. Bei den Submissionsausschrc blmgen niüsse von ben Behörden genauer kalkuliert iverde Alich die Zuchthausarbcit uild die Arbeit in staatlichen B triebsiverrstütten, soweit sie das Handwerk beeinträchtige, soll möglichst eingeschränkt werden. Er schlug eine dementsprechen Resotlltion vor, die angcnoilimen lvurde.
einen kurzen Augenblick in die Hauptversammlung cmzutreten. Ich babe ermitteln können, dag derZeugeB ollhard, der große Physiologe, .der m dem 27 jährigen Offizier auf der Potsdamer AdlervMa den 59ishrigen Botschafter erkannt haben will, und der behauptet hat, es sei davoii gesprocheli worden, daß dieser einer von den Leuten • c l te<. ’11 öerL ^lb£ci,ml(a mit homosexuellen Dingen zu tun halten, ich habe von diesem Zeugen ermitteln können, daß er bereits schwer besiran worden ist, durch das Urteil des Kriegsgerichts der Garde vom Jcoöember 1903 Und zwar wegen Unterschlagung in niehrcren hatten, wegen Mißbrauchs der Dienstgewalt und ariderer Delikte. Gr ist degradiert und in die 2. Klasse des Soldatcnstandes verseht worden. Dieser BoUhard ist der einzige Mann, der cs gewagt hat, meinen Mandanten mit diesen Schmutzereien in Verbindung 511 bringen. Es f------x - — ■ - -
ein Zeuge das
™ u/ c29; Okt. Gegen das freisprechende Urteil im Prozeß Moltke-Harden wird der Pr.valkläger Gra Moltke bei der ^traskammer des Landgerichts 1 Berufung einlegen.
komiiit uns darauf an, daß die Welt iveiß, was für - - war. Amtsrichter Kern: Botlhard Ivar als Zeilge benannt worden, dafür, daß in den Kreisen, m denen der Privat- klager verkehrte, Ausschreitungen vorgckommen sind. Es ivarcni noch zwei andere Zeugen genannt worden, General von Kesse uiid Platzmajor von Hülsen, dafür, daß der Privatkläger Keiiiilnis von diesen Ausschreitungen hatte. Dieser zweite Bciveis ist aber Mißlungen. Wir werden also auf die Aussage des Zeugen Boll- Hard keinen Wert legen. Iustizrat Dr. voir OiorSon: Dann ziehe ich weinen Antrag auf Wiederaufnahme der Verhandlungen zurück.
Darailf nahm der Vorsitzeiide Anitsrichter Kern zur U r t e i l s v e r k ü n d ii n g
das Wort. Er führte auS: Das Gericht hatte allein hier zu prüfen, was der Angeklagte in dieseir L Artikeln der „Zukunft", die der Anklage beigefügt sind, gesagt hat. Es ist unerheblich, wie er spater seine Worte gedeutet hat, es kommt hariptsächlich darauf an, was er hier in diesen inkriminierten Artikeln gesagt hat. Es ist auch unerheblich, ivas er in der Prozeßverhandlung hier anders behauptet hat. In dem erstell Artikel, der hcrangezogcn ist, vom November 1906, i|t von zivei Aestheten die Rede, die voll sehr verschiedener Sinnesrichtung sein sollen, gemeint ist Prinz Johann Albrecht und der Privatkläger Graf Moltke. Der Angeklagte deutet an, daß der Hohenzollcrnprinz dem iveiblichen Geschlecht zugeneigt Pt und daß der Privatkläger dem weiblichen Geschlecht abgeneigt ist. Der Ausdruck „Sinnenrichtung" spricht aber gegen diese Deutung, denn daraus ist zu entnehlnen, daß das Sinnesernpsindeu des Privatklagers eine bestimmte Richtung haben soll, nämlich eine Abneigung gegen das weibliche Geschlecht und eine Zuneigung zum culderen, dem männlichen Geschlecht. Es wird ccho Dem Privat- klager der Vorwurf gemacht, er sei sexuell abnorm. In dem -wetten Artikel, vom 17. November 1906, '-ißt es vom Fürsten kU^eEnCTnir?» ec ^iue Freunde gesorgt, jür einen Tschirschky,
Graf Moltke u. s. w., sie seien tu einem warmen Eckchen zti finden. Es seien lauter gute Menschen. Ihr Verkehr sei von rührender Freunds cha,t.
.onK ern richtete an die Parteien die Frage, ob »dies«'Veranlagung treffen auf ihü zu. Er iss bent weiblichen ugenb welche Bemerkungen noch zu machen seien. Unter allgemeiner Geschlecht abgeneigt und hat ehre Zuneigung zürn männlichen $0 0®n: Ich bitte noch, schlecht. . Er, hat ferner gewisse deminine Eigenschaften. (An Ge- 1 genbeweis iss es nicht, daß er eine Ehe eingegangen ist. Wir , haben von dem Sachverständigen gehört, daß viele Homosexuelle i auf Anraten von Verwandten heiraten, oder um ihre Neigungen ■ ZU kaschieren. Es steht also fest, daß Gpaf Moltke homosexuell : veranlagt i)t. Es fragt sich nun, ob diese Honwsexualität anderen erkennbar geworden ist. Die Zeugen aus Potsdam, die hier vernommen worden sind, sollten bekunden, daß im Kreise des VrivatiUrgers Ausschreitungen Vorkommen. Es sind noch andere Zeugen genannt, worden, die bezeugen sollten, daß der Privat- tlager diele Ausschreitungen kannte. Diese Zeugen haben ver- sagd -varum rammt die Aussage des Zeugen Volkhard gar nicht !?. O'rage. Nach der Abgabe des Gutachtens durch Dr. Magnus Hirsch,eld konnte von einer weiteren Beweisaufnahme Abstaird gwommen werden. Denn danach liegt in der intimen Freund- Privatklägers zum Fürsten Eulenburg, in dem fast nebtosenden Anreden in Briefen und im mündlichen Verkehr und auch tu der viel erörterten Taschentuchaffäre ein Anzeichen von Homosexualität vor. Diese Anzeichen sind den Zeugen v. Elbe und v. Kruse deutlich erl>ennbar geworden Der Kläger hat seine homosexuelle Veranlagung, nicht geheim halten können. Das Gericht Nimmt,a iso an, daß der Beweis der W.a h r h e i t erbracht i|t‘. Es muß ausdri'.cklich darauf hingewiesen werden, daß hier nicht etwa festgestellt ist, daß Graf Moltke eine strafbare Betätigung der Homosexualität oder überhaupt eine Betätigung der Homosexualität an b-en Tag gelegt hat. Es ift lediglich festgestellt, daß er homosexuell, rit, und daß er diese Triebe anderen gegenüber nicht hat unterdrücken können. Es erübrigt sich ein weiteres Eingehen, auf die politischen Ausführungen des Angeklagten, die nur beweis en sollten, daß er in Ausübung berechtigter Interessen gehandelt hat. Eine strafbsare Handlung nach Paragraph 186 liegt ma;t vor. Ebenso t,t keine strafbare Handlung mach Paragraph 185 vorhanden Das Gericht füllt daher folgendes Urteil: Der Angeklagte ist der fortgesetzten Beleid-igutlg nicht schuldig. Er wird !n'^^esprochen. Die Küsten des Verfahrens loerden dem
Privatkläger auicrlcgt.
_ Der Gerichtshof verläßt den Saal, während Hardens Freunde diesen Wart beglückwünschen. Gras Moltke ist sehr bleich ae- worden und spricht mit seinem Rechtsbeistand. Vor dem Gerichts- geoauoe harrte eine vielhundertköpsige Menschenmenge des Urteils. Harden wurde mit stürmischen Hochrufen begrüßt.
TV®1?? ne i t teilungcn aus Hessen und de N ad) b ar st ut en. Der „Gaslhof zum Hirsch" in Gründer pinüMipü11 q ben Besitzer, er geht zum Preise von 61U00 Ai
einschließlich Inventar an Herrn Herrn. Eiertänzer, z. Z. in Frau NiN a M., Uber. Die Uebernahme erfolgt am i. Dezember xer 45fahnge verheiratete Weißbinder Ernst Strack wurde 1 ^f^Ä^^^Erstraße tn Sachsenhausen, mo er wohnte, von eun ^okomotive der Waldbahn ersaßt und sofort getötet. — D
X a n ame<r 3 c V u u 0 * fli»0 durch Kauf m den' Besitz' des ki
Redakteurs des Blattes Schenck und des Kaufmann gtt igf'nn über. Die „Hanauer Zeitung" .ist eine der älteste Zeitungsunternehmungen Deutschlands. — Der ^Rheinische ^rCsby aU M^inz wurde in Berlin bet einen vo
und Lehranstalt für Brauereien verai n E ! Wettbewerb , unter 11 deutschen Großbrauereien, bt 16p qa un^,cv ousgestellt halten, für das beste Erzeugnis von dc pintt?0 bedeutenden Fachmännern bestehenden Prüfungskommissio einstimmig die Siegespalme zuerkannt. — In 91 i e b e r biet wir demnächst eine Wasserleiti.na errichtet. lCl roir
d°- 2ä. 'ne $ K
Offenbach, 28. Ott. Ser 3. 33 c r b a n h e t s L.'SL
Es heißt weiter, daß das ihre Privatangelegenheit wäre, wenn sie nicht zur engsten Tafelrunde des Kaisers gehörten. Es ivird hier offenbar dem Privatkläger die Freundschaftlichkeit zum Vor- !!^ÄMacht, denn der Angeklagte selbst sagt, er ließe diese Freundschaftlichkeit als Privatangelegenheit gelten, aber da er, der Privat- Hager, sich m politische Dinge mische, müsse er diese Privatangelegenheit zur Sprache bringen. Es muy sich also um eine Freundjchait handelii, die von der Otorm abiveicht. Und faßt man bieje beiden Artikeln zusammen, so wird man den Schluß ziehen konneii, daß der Beklagte dem Privatkläger Homosexilatitäl vor- wirft. In deut Artikel vom 8. Dezember ist derselbe Gedanken- gang. Es heißt da: Ich würde es mir dreimal überlegen, wenn S ?on !Wundem ia9^ er unterhalle enge Beziehuugeii mit dem tfuv[*en Eulenburg. Auch hier ist der Privatklager gemeint und ^Häuptling der Homosexualität besonders deutlich erhoben, pm Artikel vom 13. April 1907 wird von der Tafelrtmde Eulenburg, ßecomte, Graf Hohenau und Graf Moltke gesprochen. Es heißt da: „Die träumen nicht von Weltbränden, die habens schon gwiü*,^""9 ' e ©ecic^t halt nicht für nachgewieseii, daß der Beklagte auf den banalen Ausdruck „warme Brüder" anspielle Er hat nur eme normwidrige Annäherung zwischen beiden wrännem
Cf. elb ""o? lmg^ct)tfben ^ud sämtliche anderen Artikel. Zunächst der vom 24. November 1903, der das bekannte Nacht- "Süßen" und dem „Sjarfner" enthält, hat zunächst selbst zugegeben, nicht gewußt zu toer. untn: beni „Süßen" gemeint ist. Nach der Nechts- umß aber min.dessens eine für den vvrliegen. Wenn der Privat- ^ger. selbst sich zunächst nicht getroffen fühlte, so liegt keine Belechmung vor Dreser Artikel diente aber als Stütze Ür » Ä,^^bes„8 185". Die Anklage auf Grimd des ^qß7b for?- Sn Lein Artikel vom 2. Fe-
bruar 1J07 ist von dem Kvmthurkreuz des Hohenzollernlcben
Es heißt da: Phili hat L L L
L r 3U ergehen, wo hier eine Beleidigung vor-
Iregen soll.^ Auch m dem nächsten Artikel, in dem von dem Vor- keine Beleidigung gegen den Privat- ?uthalten, da Heer nur von dem Botschafter Leeomte die Rede rst. Der letzte Artikel vom 27. April 1907 spricht über ben Prinzen Friedrich Heinrich von Preußen, der an ernto Perversttät leiden soll. Es, heißt weiter da^,Da fitzt mi^ftens einer, Hessen Vita sexualis nicht gesünder ist". Auch dieser ArtikeL tann ni-cht beleidigen, da er auf i>en Fürsten Eulenburg gemünzt ist sich nun: Was hat der Angeklagte in diesen vier Artikeln behauptet? Und behauptet er damit, der Kläger baHr
Sim^sempfindung, mid daß er homosexuell 'ist? derersecks^w^^E^ Behauptung noch nicht beleidigend fein. An-
E Wetter behauptet, daß dieser Trieb
seinen Freunven gegenüber erkennbar wäre. Der Privalkläopr habe al>o io toitb behauptet, diesen Trieb nicht unterdrückt Cs 8or' ?b diese BehauPtung geeignet N den Kläger verächtlich zu inacgen und in der öfsentlicheii Meinunn herabzuwAidlgen. Das Gericht hat nun die Ansichtvertreten daü LMxMPusLsDT einen solchen homofexuellen Trieb unürdrückt in ^ liche AE"?1ind^ein?^^ öu,der Frage der Verjährung^ Säml^ MLW8 EMG Ssisst ift b4S äääs bip Ko ^!n'nien bvnnchst und vorlviegend in Betracht
üä& WKM«. ft«» SLMMZWMH daß er, w in ^ar -Moltke geschwiegen. Er wußte
Aussage ist falsch?' balltet fa8C" mu§U:
daraus entnimmt das Weckst bAst .gcichwiegeir,
Frau v. Elbe für wahr gcbtlten'lA ^M aUd> brlt Aussage der Bcweisanträge gestellt^ htf V n auch entgegengesetzte das rt bie Aussage sL 0 das nicht mrzunchtren"
Von Elbe selbst wollen wir hier „iZ» ^ssage der Frau Vrmgcn wir mit Dieser Aussage tas b „ ^ einmaI erörtern, "chten IN <jusanmienhang, io ümmcntoh- ln“^ il^2vIäIfiac Jroarttoaa h°nwseruelt Veranlagt M L" Besetzungen
,T = ®“b Nauheim, 28. Okt. Die Badehäuser II, ü am 31. Oktober nachmittags geschlossen,
-jm ^adehaus VI werden im November abgegeben: Thermal- bader von den Quellen VII und XII, Thermalsprudelbäder
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2t d e lung- Mainz eine längere Beratung ab. Er beschäftigte sich bei'^r Anivohner vo.r Budenh/im bei Mamz gegen die dortige P o r t l a ud - E e m e u t - F a v r i k
Garten- und Feldfrüchte vernichtet würden etc. Der n.'jchnfz kam zil dem Entschluß, der Regierung zu empfehlen auf einen gütlichen Ausgleich der ividerstrebeiiden Jntere sm Ünü
I .°-r n r 1 1 111 Gonsenheim machte sich der 2tnssch,,K dastn'ui w.rt-n ^1° Regierung da« Ersuchen gerichtet werdensioltz ÄÄäis'aXbii beiems ihre Hilfe zugesagt, indem sie teils eine direkte Unteruüüuno
m ei te l t e r E inbruch. Der Wächter Appel der
Wach- und Sll)ließge,ellschast bemerkte heute nacht zwischen £ u,llp „^9? Zwei ve-rdckchtige Personen vor dem Kans Haus ff- Koffer m oeu Bahnhofstraße, die sich beim 9iahen des Wachters entfernten. Sie hatten es anscheinend auf die in dem Erter ausgestellten Uhren abgesehen, da der Wächter ber näherem Suchen vier Einschnitte in der Erkerscheibe entdeckte. ZrverseUos ist durch das Hinzukommen des Wächters ein Einbruch verhütet loorden.
** Im Kolosseum findet heute abend Benefiz- Vorst e l l un g für den Huinoristen Richard statt, während morgen wiederum ein Familieiiabend adgehnlten wird
L A l l e r t § b a u f e n, 29. Okt. Bei der am Samstag ^er vorgenommenen G e m e i n d e r a t s w a h l herrschte zwischen
r ^ürgermeifterwahl im vergangenen Jahre gcblldeten Parteien »schwarz und rot" ein lebhafter Kampf, Sämtliche Wahlberechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Es ficgten die Kandidaten von der „roten" Partei W,lh. Wagner^ und Wilh. Reinhard, von der „schwarzen- Partsl Ntag. Hormann.
E i s e n b a h nzusantmensto Die Moraenblätte
am 29* nffnüpr11 "r"-I?te Eerzüge 6498 und 6507 stieße- ^P^pMt0^rC nachmittags u Uhr in der Nähe der Stativ. ^?/rwesel zusammen. Die Gleise waren bis nach 6 Uh ^fuds gesperrt. Die Züge hatten lange Ve^spätungeu ^aSeu sind beschädigt. Guter W ^07 befand sich auf Glers 2 und wollte nach Coblen-' als der Guterzug 6498, der sich auf Gleis 3 befand und ti * r.n«rA.
® f, -?;aUken^£I!on Königs von Sachsen. Lau'S
erbaft dafür bie ausbednngcne Rente von 40000 L r« lieber alles wettere, lote das Recht, ihre Kinder wieder behalten Der^alüttiiche fi$ bie Bestinimnng wx uttjaii'en. xci glückliche Ausgang der Verbaudlnntipn if: bCT Un0 Zähigkeit des Gmfen Mattaroli z!
Waldgirmes, 29. Okt. Von einem großen Brnni ist in der vergangenen Nacht unser Dors heimgesucht morde Um halb 8 Uhr abends schlugen aus dec dem Landwi Ludwig Drescher VIII. gehörenden Scheuer die Flamin, empor. Da jetzt alle Scheimen gefüllt sind, mar man fi ber Gefahr, die ein Brand um diese Zeit mit sich brinc bald genug bewußt. Gleichwohl konnte nicht verhinde iverden, daß das Feuer auf das benachbarte 91 nmefcn d Gaftivirts Ludwig Weimer Übergriff. Hier nahm es große Dimenfionen au, denn trotz der eifrigen Löicharbcit, an d neben der hiesigen Mannschaft die Spritzen aus Nam heim, Dorlar, Atzbaeh und Dutenhofen beteiligten, gelang . nidjt, die Vernichtung der Weimer'schen Hofreite zu verhinder Weimer hat den Verluft seines Wohiihauses, seines Saa andaues, der Stallungen und sonstiger Oekonomiegebäude beklagen, ivährend Drescher nur seine allerdings bis untei Dach gefüllte Scheu->r verloren hat. DaL bedrohte Vü konnte noch rechtzeitig gerettet iverden. Dagegen sind b oernichteteri Vorräte an Heu, Stroh und Hafer sehr gro Der Gesamtschaden kann auf 40- bis 50 000 Mk. geschm werden. Das meiste ist durch Versicherung gedeckt. Q Dunkel der Nacht gewährte der zeitweise hoch aufloderni Brand einen schaurig-schönen Anblick.
)-( Wetzla r, 30. Okt. Im „Römischen Kaiser fan gestern eme gut besuchte Versammlung statt, die sich mit bi Organisation der freisinnigen Wähler L> aJ^ Wahll're'ses Wetzlar-Altenktrcyen beschäft-at Der Vorsitzende, Fabrilant La iß, legte die Gründe dar d zur Di'bung eines freisinnigen Vereins führen muß lei woraus Staülv Rechrsanwcttl Tr. Helff aus Franrrw erneu ^orirag über vie Bestrebungen oer ttelsinniqen Pa L«N' msbe^sondere der freisinnigen Vollspartei, urrd d mi-t ^bhaftem Beifall aufgenomwe wurde. Dre Gruße des frersirmigen Vereins Ließen übe brauste eiabtu. Eichenauer zugleich mit der Versicherung daß die Gießener Parteifreunde den neuen Verein in seine Vestrebungen unterstützen würden. Dr. med Liebe f^rn'ste Herder eigentlichen politischen Tätigkeit eure uv fassende Aufkiarungslatigkeit aus allen Gebieten als wendig. Zum Schluß wurde zur Gründung eines tre sinnig en Vereins gefchritten, dem sofort zahlreiche glreder bertraten.
VerNi-tsiHteL.
* Ein frecher Nauöansall. Die „Voss. Zta. meldet aus Köln: Wiederum ist ein äußerst re che I’“ l tn verflossener Nacht auf öf f c' ntli che r Jciaittplafye in der Altstadt verübt worden. Zwc > Irschen übersielen den Restaurateur Waltt schlugen rhn nieder, raubten den schwerverletzten Mensche
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2. Kammer betr. den Ausschank von G-tränken'wH" rä LLÄL Ä ää b,m‘Sa ’sB'f.i
o n t^r ETX“rn^aft^ freBCrhanb,e3 wüiischt die BcsciU^ WSSMMM MUMZMM Gesuch wiro daher für erledigt erklärt, zumal nach der Erklärmm - die Bahnverbindungen jetzt besser geworden sind
r üleia-e Schia,al erfährt ein Gesuch der Gemeinden G r o ü WWZMMM


