Ausgabe 
31.1.1907 Zweites Blatt
 
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Donnerstag 31. Januar 1907

137. Jahrgang

Zweitcö Blatt

General-Anzeiger für Gderheffen

in Vorträgen.

10 Uhr.

Damenkarten 50 Pty. Orpheum,

Die Direktion.

fortgesetzt. '31 bg Moithan, old RegieiungSoerlreker waren die Minister Ewald, Gnautb und Braun, Geheimrat

Erscheint tSgNch mit Ausnahme deS Sonntag».

DieGießener .ffamIiiendiStter- werden dem ,?tn^eiaer' viermal wöchentlich beiqelegl, daß Kreisblatt ffir Sen Kreis Eletzen" jweimal wöchemtlch. Terhefstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal

Ksom Fiuagzausjchuu per zweiLeu Kammer. KB Darmstadt, 29. Jan.

Tr. Eisen Huth und mehrere Mimsterialiäte zugegen. Es wurden ohne wesentliche Anstände zunächst die noch niet- händigen beiden Kapitel SS und 89 erledigt, Gymnasien. Nea'gymnasien, Nealschulen rc. Gesamtausgabe 2 439 398 Mart (gegen daS Vorjahr mehr 97 689 Mark) und höhere Bürgerschulen 94 850 Mark (mehr 8 800 Mark). Weiter kamen die dem 9lbg. Diolthan zum «Referat überwiesenen Kapitel der 10. Hauptabteilung, bett, das Ministerium der Finanzen (Hop. 98113) zur Beratung. Kap. 98 (Mini- ucrium) schliefet mit einer Ausgabe von 532 340 Marl, das sind 9 990 Mark mehr als im Vorjahr. Die Mehrausgabe ist durch bte Anstellung eines werteren ständigen hilsS. arbeiterü (7 statt 6), eines weiteren MinisterialregistratorS (11 Halt 10) und GehallSverbesserung bedingt. Tie übrigen Kapitel: Hauplstaatölasse, Forstverwaltung, Kataster, Bau- wesen, Br> den und Uebersahrlen, Erdrnesiuug, Münzwesen, LtaatSrente, Betriebskrankenkasse, Privat, und aufecrlnssisch Bahnlinien re. haben gegen daS Vorjahr nur unwesentliche ! Veränderungen erfahren und bieten kein weiteres Interesse.

politifd>c Lagesschau.

Professor harnack über den konsessionellen Streit.

Bei der HaisergeburtStagSfeier in der Berliner Universität 'hielt der berühmte Theologe Prosesior Harnact die Festrede. Uebec die KonfejsionSspalllmg in Leutjchland führte der

an den Herrn üanbtagiabflcorbrcte.i x^blcr, den Hauptde » schwerdepur.tr der «Detenten bilden, so übersehen dieselben vollständig, datz sie all hessische Slaatödiena nach den bcHi- schen und nicht nach den preutzischen G.>:ve» wrc eteuer zu entrichten haben. Tie Dclcnten und auch Herr ^.anbtajlabg. Löhler scheinen nicht zu wissen, das; die teilweise eisenbahnseinge Nückvergütung der Konununalstcuer an bi: aus Hess ischein Ge­biet stationierten preußischen Beamten sno stützt ans daL diesen Beamten zustehendc Privileg, wonach deren Einkommen in Preußen nur mit der Hülste zur S-ommunctftenct herangezoaen werden darf. Tcr Umstand, daß der preußische Beamte aus Grund dieses Privilegs, das schon viclsach angesollten worden ist, in steuerlicher Hinsicht besser daran ist, wie sein hessischer Kollege, berechtigt letzteren noch nicht, die gleiche Vergünstigung für sich

nnzenstraese IS. ebruare

' [761

f^cidioiW ^wctt

masert 8

Miu.ster Haruack.

Nach der Auflösung des Sier^srageL hat man der Berliner Regierung, alS sic durchblicken ließ, nach erfolgtem Bruch nut bem Zentrum auch liberalen Forderungen mehr Ent aegenkommen zu zeigen, vielfach DotgciDoricn,, daß zu einem sola^u üurse der Kultusminister Dr. v. Studt mit seiner ortho- Dören Vergangenheu nicht passe; nun ist eS ein ossenes Qiebeim-

Ker neue ZLeichsrag.

Line Extraausgabe deS .ReichSanz.' gibt eine Uebcr. sicht dec für den DteichStag erforderlichen Stichwahlen auf t^tunb der vorläusigen amtlichen Ermittelungen, syerner veröffentlicht daS Blatt eine Zusammenstellung der Wahlen vom 25. Januar. Nach diesem amtlichen Ergebnis sind 237 Abgeordnete endgültig gewählt und 160 Stichwahlen haben siattzusinden. D»e gewählten Abgeordneten verteilen üch ivie folgt auf die verschiedenen Parteien: 43 Konservative, 10 Rcichspurtei, 1 Bund dec Landwirte, 3 deuUche Reform­partei, 2 treuliche Volksparlei, 29 Sozialdemokraten, 3 El- iässer, 1 Däne und 5 Wilde. An den Stichwahlen sind beteiligt: 20 Konservative, 19 RcichSpartei, 6 Bund der Landwirte, 4 Deutsche Steformpartei, 11 Wirtschaftliche Der- euugung, 25 Freisinnige VoUöpartei, 11 Deutsche Volks- partei, 88 Sozialdemolcaten, 4 Elfäffer, 1 Welfe, 6 Wilde, 36 Zentrum, 4 Polen, 61 Nationalliberale, 16 Freisinnig« Vereinigung. Bis jetzt haben gewonnen: die Konservative 8, die ReichSpactei 2, das Zentrum 6, die Polen 3, die Nationalliberalen 10, die Freisinnige Volks- partei 4, die Deutsche Volksparlei 1 und die Wilden 5 Mandate; verloren dagegen: die Konservative 3, die ReichSparlei 5, die Deutsche Reformpartei 2, die Wirtschaft- liche Vereinigung 3, daß Zentrum 5, die National» liberalen 9, die Freisinnige Vereinigung 1, die Freisinnige Volkspartei 3, die Sozialdemokraten 21, die Elsässer 4, die Welsen 2 und die Wilden 1 Mandat.

'teil a 1 J fnlli) 60

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51-***;

baiiivesen" erfordert 19 400 Mark, daS Knnstilraßenweseu 1 224 200 Mart (3 650 M. weniger, alS im Vorjahr), für die Handelskammern werben, wie im Vorjahr, 21 130 Marl LtaatSzujchuß erforderlich und zwar für Mainz 4630 Mk., für Taimsiadt und Offenbach je 3000 Alk. und für die Kammern in WorniS, Wiegen, Friedberg und Bingen je 2500 Mk., sowie 500 Mk. als Zuschuß zu den Kalten deS s>andelskammertagrS. Für daS Kapitel Förderung deS tauf- männischcn Fortbildung«.Unterrichts sind 12 000 Mk. an- gefordert, wie im Jahre 1906, für die Handwerkskammer 6000 Mk., für die (Sewerbeaussicht 71 7o0 Mk. (mehr i4 700 Wik., worüber bereits kürzlich nähere Angaben ge- ,nacht wurden), für Tampfkeffelprüsung 4G 000 Dik. (die durch , Gebühren von den Kesselbcsitzern wieder emgcbracht werden), siür daS Aichwesen betragen die Ausgaben 18 680 Mk., bie Einnahmen sind für 1907 auf 113 000 Mk. berechnet, das ist 23 000 mehr, als im Vorjahr. Für die Zentralstelle für die bewerbe- und äandeS-Vereme sind 153 400 Ml. Ausgaben und 45 900 "Mk. Einnahmen angesitzt, für die Ehemische PrüfungSstation Darmstadt 16 615 'Ulf., für Ge­werbliche Unterrichtsanstalten, sowie sonstige Förderung von Handwerk und Knnstgewerbe 203 620 Mk. und suc kimslgc- werbliche und gewerbliche Zivecke 16 000 Alk., 2000 Ml. weniger als im Vorjahr. Stach Erledigung dieser Abteilung trat der AuSschiiß noch in die Beratung dec XL Hauptab- Heilung, Ministerium derJusliz, ein (Kap. 8897) und I hielt zunächst eine Generaldebatte über diese Abteilung ab.

Tie Fortsetzimg der Beratung erfolgt morgen vormittag

Rotationsdruck und Verlag der vr üblich« UnwersuätS - Buch- und eteinb ruderet R. Lang«, Lietzen.

Redaktion, G^pebition und T ruckerei: Schul- stratze 7. (tfpebuion und Vertag: Aedatrlonre^lir. Toll-Adr.: A.r-erger^reben.

sich nur um einen Uedergangsposten Uanoie, todebiten mit Verwaltungssachen vertraut maajen wollte.. SDi darf eS sich nicht verheh.cn, da» eine Ernennung Sanvati ium Kultusminister einen ungcheucen Eindruck ü b

hierin tatsächlich ein gewisser System w e ch s e l liegen wurde. | An Angriffen gegen eine solcye Wahl, angesichts von Larnack^ pr- nonzierier moderntheologischer Stellung wurde es sterltch E fehlen. Die hervorragende Rede zu der Geburtstagster r des Kaisers zeigt aber deutlich seine Sinnesart, ja man.^nn..c , eine Art Programmrede bezeichnen. Er wurde s ch mühen, eine Versöhnung nach Möglichkeit herbcrzuluhren und das Trennende beider Kirchen in den Hintergrund zu stellen. Löürde seine Wahl, wie gesagt, vielsaa- auch aus Widerstand stoßen, io stände doch außer Frage, daß dieselbe eine weitere geergniste Maßnahme wäre, der Berliner 81 cgi erung bte li x Wirkung ber Linken auch in der kommenden Zeit zu sichern.

zu beanspruchen. _

Lvir möchten daS Unwetter sehen, da» sich uamcntiw» seitens ^der ländlichen G e m e in d c v o r st ä n d e über dem Haupte >dcs LandtagSabg. Köhler entladen würde, wenn feine Anfrage daS vorstehend geschilderte Privileg auch für die hessischen Beamten zur Folge hätte. Will er dies aber nicht, dann hat seine Anfrage abiolut keinen Zweck und Wert, was er den Petenten gleich hätte mitteilen sollen.,

Tas Wohl und Wehe auch der hessischen Eisenbahn- beamten hängt hinsichtlia) der EinkommenSvcrhaltnisse nicht von den Stellen in Darmstadt, sondern von den Stellen in Berlin ab. Lus leßterc aber Einsiufe zu gewinnen, wird, das bedarf doch gar (einer Frage, dem Vertreter einer großen ange­sehenen Partei weit eher gelingen, wie dem Augehörigen eines so eigenartig zusammengesetzten winzigen VartcigruppchcnS.

Tie einsichtsvollen Eisenbahnir wissen ganz genau, wem sie ihre Interessen anzuvcrtrauen haben, die einsichttz- [ o j t n überlassen wir gerne bem Herrn LandtagSabg. Köhler.

Nebenbei fei noch bemerkt, datz Herr H e n 11 g e n st a e d t sich bereits feit Jahresfrist bemüht, Eietzen und noch einige Ort« in eine höhere L-roisilasse zu bringen und hofft bei der nächsten Revision deS SeroiSiarisS (1G0S) mit seinem Amrag burebiu- Dringen. An die grvtze Elocke hat er dies frcllich noch nicht gehLngll__

$ie Aortjehuug des MahlKampjes.

(ließen, 31. Januar.

Don eminenter Bedeutung ist eine uns heute auS Köln zugegangene Meldung. DaS Kölner s ozialische Partei­organ, die .Rheinische Ztg.", lehnt sich gegen die Stich­wahlparole deS Parteioorstandes auf, speziell m Bezug auf die Losung: Keine Stimme einem Rational, liberalen. Diese Anweisung berücksichtige nicht bie Verhältnisse in den einzelnen Wahlkreisen, bewerte alle Liberalen Kandtdaten unzulässig über einen Kamm! Dem Zentrum Krieg unter allen Umständen, von dieser Losung dürfte keinen Augenblick abgegangen werden. ES sei bedauerlich, daß dec Parteioocstand bei der Stichwahl­parole nicht auch daS Zentrum unter diejenigen Gegner der Sozialdemokratie rechnet, deren Unterstützung nicht diskutabel wäre, während bezüglich der Liberalen die Parole unzulässig schematisiert wäre.

TaS Kölner Cozialisienblatt ist jedenfalls verständiger alS das Offenbach-Gießener Sozialistenblättchen, das seinen freien ManneSmut dadurch beleunt, indem eS blind nach der Berliner Pfeife tanzt, im übrigen aber damit den Arbeitern m rührender Unenuvegtheit ins eigene Fleisch schneidet. TaS Grüppchen Teutschjozialer steht im Dienste der kons. ost­elbischen Junker und deS römisch unfreien Zentrum?. Tut n.ch.ö, der von den Demokraten deS Wahlkreises unterstützte 'Jlüiio'naUiberale wirb weiterhin allen Tatsachen zum Trotz alsReaktionär^ verschrieen, ob er auch eifriger Verfechter der obersten liberalen Forderungen, der Aufrechterhaltung deS bestehenden ReichetagLwahlrechts und der KoalstionLsreiheit ist. Wenn irgendwo bie Berliner sozialistische Wahlparole keine Geltung haben darf, bann ist daS m unserem Wahlkreise. Die Arbeiterschaft ist jedenfalls auch vernünftiger al5 ihre Pr und wird tun, was sie für recht befindet. J5'.e wird sich von einer gewiffcn'.osen Preffe nicht irre fuyren taffen und den Broten ves Kölner SozialisteiiorganS nicht nur für Köm, sondern auch für Gieren anerkennen. Ihr ist es jedenfalls auch nicht

Len Saal.

Profeffor Harnack fuhr fort:

Mehr Freiheit innerhalb der christlichen ftircuen, mM S«ten- und Geincsgrmeuucha,t, tui 'M» Veau, dann rouo bet kirchliche Frieden nicht meoc gestört werden. L c L<tafle der Annäherung iäut mit der Fra^e bet Vermncr- UQunj L nb piciheu Ovt Kirchen tujammcn. sie hat Nicht M» Zi.ianimemchieben von Dogmen oder ui Äunief|u>nen an bie i)iu lutbie au btiubcn, sondern in der e/oege inr das ^vijl ®l.icr ÄottSgcnossen. Tas, was zu geschehen hat, ist 'ur.den Laien nicht ichwcr: er soll zuerst Ehrist sein. Die ihreben aber matten -ucch bie vernc,te iiuuiuiJ der Geschichte aas der ton,estwiusti^n ^^Vi^vicun Punkten sei eine Verständigung möglich. Stände Nicht h.er wie dort daS A-irchentum dazwischen, die beiden tton- fenumen wurden scksvn zur Verständigung louunen. Juxt st-heo- lügen wlUcn auch Borresungeu der anocren ilüiifefiwii^bureii uhö au, gemeinsamen llviigrcsien sich übet historische oIuäcn verständigen, ^n bie F-reiheir d.r ILrajen buric nicht von äugen eiiigcgtiiien werden, alnr die Katholikeii muhen lernen, d.e rillt Dun th.L jidigum zu sa-erdeii. In beiden Krtchen muiie Jiaum für sreu>.irtich: ui-tiuiuiung geschaffen werden;Me pratestaiuische K.rase brauche mehr 'Diut zur freieren Auslassung des Bekenntnisses, bie taiboUiu^e zur Irüitigeren Bekampsung des 2iberg.aubcn5. Leide über füllten mchr ^iul> psiegeu, aui daß bie yUtifliou rem, das Vaterland stark werde.

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Rebncr an-:

Lin Hauptgrund unserer UneinigTeit ist bie tanfeiTionellc »rage; wir Deutschen stecken noch mitten' barin, während andere Dosier sie berc.ts zu beseitigen ober aus bem poliiuchen Leben auö- iuschellren mußten. Wit haben keine akute Krise wie Frank­reich, sondern eine chronische. Zn fast allen Kultur «ragen ist bat Volt in zwei Lager gespalten, unb unsere Enllvicklungsideen rennen überall an die Zäune und Mauern bet Aoniempn an. Ull unsere Lebensäntzemngen finden ftill oder laut fonfcnumeUc Hemmnisse und bie Situation wird noch dadurch erschwert, baß bie eine Partei chre Direltiven auS dem AuSiandc erhllll

Fast glaubt man bei uns, daß dieser Z w i e s p a l t z to i f ch e n katholisch und protestantisch ewig bestehen mune,, jebc Hoimung uuf Annäherung gilt al* Utopie. Sbcr eine Wldje Abisimuiig tu priori ist eine theologische ch lande it. Die Einheit ist doch noch immer der Qtrunb der chnstlw)en Kirche, und ntanä)C Ursache der Spaltung ist heute veraltet. Ausgabe der fKeugum unb 'Wissenschaft ist es, eine Milderung der Gegensätze anzubahneii. - . ........- ------ # -

Der öiter er tollte biat, Religion unb konseffwn ganz aus dem AuSickust erledigte bann weiter ohne wesentliche Debatten ösfenllichen Leaen amsLu,chatten, bamit b» »nfessioiien dann B Osann II überwiesenen Kapitel 76-87,

hnb^nid)tÖangebiaMUSd)?unsich^t ^auch Jer JUtfohUmu* nu,: \ belr. Bergbau, Verkehr, Handel und bewerbe. DaS Aerg- nur ein dog men starres pvtillschos QJcbilbe Auch er lebt und eniroidcit fid>. b.;t manches in der Stille bereits getan. An die Stelle der hochmütigen Loteranz muß aber Anerkennung treten.

$n diesem Augenblick betrat KultuSmiiiister Dr. v. -v t u d t

t am 4. Februar,

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loyal.

uar tttchhaiL Kouzer/.

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eppeimefel r

per Pid. 16 Pia-

stzmalr;

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Im Finanzausschuß der zweiten Äamn'r wurde heule bie Beratung des Staatsdaushaltsetats

BR Dar mstabt, 30. Jan. Heute würbe In bet jemein- schaftsichen Sißung mit den 9icgierung8öertrctcra der ixiat deS boxen Jöcrgangengeu niajr wne, «uh ... v» v... v,, ------ I iitifter ium der Justiz erledigt. K-iP. 8S, Ministerium, nis, baß Fürst Bulow den Stanovunlt des LultusMiNisters keines- ^ord.rt 52,820 Mk. für vcrsönliä-e unb 7000 Mk. für sachliche wegs vollständig teilt unb nur angesill)ts der Situation in Ausgaben, Kap. 89, eberlanb^geiicht, erwrbert 130 740 Mk. Preutzen seine Zustimmung zu den Maßnahmen des Herrn v.Studi, p^sönliche uuti 3370 Mst sur saaillche Ausaaben. B acaeben haitc ist es doch auch bem Eingreifen Bülows juju-Landgerichte utid Amtsgerichte betauten sich d^e Oesamd schreiben dast' man beim preuß. SchulumcrhaitungSgesetz durch auSgaben auf 2 2310W oder 10-1 lo Mst m.hr als im eine Abschwächung der Vorlage zu b ^jble^^ru^Tcnd^ngtiTnD. S^beziekrn Hülfsgerichtsschreiber

damals glaubte mau, baß Herr v. Studt gehen würde, . AmtSaerichten 9öJ0 Mk. mehr, ald bie im Bo nähr,

Verleihung des Schwarzen Adlcrordens ein l>tlästerchcn bdben I _ Lchreibl-Ülle bei den Amtsgerichten such anstatt 2o9 sollte. Aber Herr v. Studt blieb trotz oder eoen wegen der -anreich P^rjahr diesmal 301825 Mk. und uifolge b:r beabstal­gigen ihn gerichteten Angriffe, da nun einmal in Preußen t teil anderweiten biegeiung der Vergütungen d^r Jen

üblich ist, den Schein zu vermeiden, a!5 ob ein Minister infolge 20 600 Ml. eingestellt worden; auch die eines Larlauientsvotums verschwinde. Nach bem 13. Dezember ^ben erfordern diesmal 11930 Mk. mehr, dagegen konntedas meint man nun, daß Fürst Bülow nicht mehr ln die Notwenbig. ^Lpitel Lasten aiff lo611' Mk. vermindert

leit versetzt sei, Studt noch langer un Amte zu belassen, undso I Etat ^8 W fit Z,^eti straf an sdalt Butzbach beläuft

tauchen erneut Gerüchte auf. üaer einen bevorstehenden Aücktri.i 49792? Mk. ^gegen das Bocsahr 92 781 ML mehr),

des Kultusministers. Aber allzuviel Wahrscheinlichkcit ist chnen « J LandeSLuchthaus a r ten sch l o ß .2 <6 210 Mk. (gegen

sääsj; « ssti tewHi W äu und b« gKSÄÄiteÄ

teuigen 'lielbungen nur den Tatsachen vorause.len. I Mar. b allgemeinen Fonds liir Stell-

Als Nachfolger wird erneut Broses,or V am a cf genamit, W 9üO M I« %. « wn (n 00(J f

ein intimer Freund Bülows, der als persona grati sima of ru den ^^ls im Vorjahr) erforderlich Tie. heutige Beratung dauerte in engsten Streife ©eiabencn des Kaisers geho^ Pros, lldols I fl^ebue Sitzung Tonneistag 10 Uijt. __________

Sarnau erklärte zwar einem Mitarbeiter desB. dte Kleidung, ---- ----

Satz er zum Nachfolger des Kultusministers v. Studt ernannt sei, Z»r Anfrage des «bg. ttöhler.

sich wie ^schonseimerzell sin^aufsallende^Erscheinung war, daß bett, die E i n k 0 m m e n S v e r h ä l t n i s s e der im Gemeinschaft^ 1 Ä-Ää MK« unb ^inierbiiebenenaelder in rtjrem blslxrigm Berhi.tNts vcr blecken od^r in das Beröältnis bet Eimeinicha^beamten über- rreten. Im enteret Falle verbleiben ihnen die bisherigen Be- uns Ansprüche nut der Aus icht aus 3erjeheraitg d-llsiben Ki i6?r feef- Km ieaierin Falle werden ne minderen- ^ack imen biZhtr.gen dienstlichen Bergen unter die Beamten der Gcmeinsc.,^ tsverwa.tung eingereicht und ujaaStn auf Si.utK.gu}ä.: und, Lu^terblieoenenb'-ruge uach Maßgabe der s,E acfeyliaien Be'.iuian.ngen und bis U/nen unfrisischen «Staats» Tie Angabe der Petenten, daß sie diefrüheren vrechte und Einrommen mit den preußischen haben vertauschen müs sen , ist biernau) durchaus unzutressend. Jeder Beamte hatte das Recht, nach vollständig freier Entschließung ,eme Entscheidung zu treffen bie dadurch noch erleichtert wurde, daß tedem Beamten die zur Beurteilung der Verhältnisse erforberiu^n Unterlagen iei§S b,e sowohl m bet

Ein,-bk an le, bcssische Sina-yntini««--», wie in bem Schreiben