Ausgabe 
31.8.1907 Erstes Blatt
 
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** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den .Nachbarstaaten. In Tr a i S -- M ü n z e n b er g wurde das I ^emciuderatsmitglied Landwirt Gilbert G or r zum Beigeordneten I }civä()It. Crv erhielt 28 Stimmen, während der seitherige Beige- | ordnete Will). Philippi mir 21 erhielt. Tas Befinden der bei 1 )cnt Bickenbacher R a u b m o r d v e r s u ch schwer verletzten I Zran Freund ist andauernd b e i r i e b i g e it b , so baß ihre rollige Wiederherstellung zu erhoffen ist. Ju Alsfeld wurde I öerr Stonr. Steuer nagel zinn Hojpitalverwalter gewählt. Sein i Dienstantritt erfolgt am 1. Oktober. Int Walde zwischen Bon- lanscn und Mittelgrnttbau wurde der vermögende Junggeselle Hein- I ich W-0 1 s 3r aus Bonhausen erschossen aufgefunben. Es vird Selbstinorb angeuoinmeu. Aus ber Mörse Id er Laubstras-e Lu Franks u r t a. Ai., wo gegenwärtig S\mia(arbeitCH vor- | genommen werden, stürzte gestern mittag ber 41 Jahre alte Ar> 1)etter Heinrich Bockharbt aus Langen in einen 7 Nieter tiefen ? schacht und erlitt schivere Verletzungen, denen er im Frankfurter ><rankenhause erlog. Vorige Woche hat sich dort schon ein töb= .aber Unia 11 ereignet, indem ein Arbeiter in eine Abortgrube fiel.

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 30. August.

Vereinfachte Bricfbestelluug.

Gegen den 24jährigen Postboten F. St. aus Alten­aus eck, der beim hiesigen Postamt beschäftigt war, ist Anklage 'wegen Vergehens im Amte erhoben. Er kam im vorigen Monat auf seinem Dieustgang in die am.Kanzleiberg befind- t liche Porzellanmalerei, wo er in der Werkstätte den Sohn des ^Geschäftsinhabers traf. Er ließ sich von ihm ein Stück Pack- l Papier geben, in das er eine Anzahl Postsendungen einwickelte und diese in den glühenden Brennofen warf. Dem Jungen 1 jagte er, wenn er über den Vorfall befragt werde, so möge er t jagen, er wisse von nichts. Nach seinem Weggang rief der Junge seinen Vater herbei, der die Sachen, soweit sie nicht ; oerbrannt waren, herausschaffte. Der Angeklagte gab an, er jci am fraglichen Tage turz vor seinem Dienstantritt von ° i>em Krofdorser Schützenfest gekommen, wo er die Nacht durch- I gezecht hatte. Da er auch Die Nacht zuvor durch Teilnahme ' an einer Festlichkeit des Wiesecker Kegelklubs nicht zum Schlafen i gekommen war, sei er müde und abgespannt gewesen und habe er wohl in seiner Trunkenheit, ohne zu wissen was er tue, die ' Tat vollführt. Nach den Angaben feiner Vorgesetzten und eines ; Kriminalbeamten fand man bei seiner Visitation noch mehrere I Sendungen, die er nicht bestellt hatte. Auch in seiner Woh- : nung zu Wieseck fand man einen Brief, den eine hiesige Witwe ! an ihren in Babenhausen befindlichen Sohn adressiert hatte, vor, - von dem er nicht wissen will, wie er dorthin gekommen ist. Nach den Angaben der Zeugin enthielt dieser Brief eine umfang» j reiche Korrespondenz, und der Angeklagte hat wohl angenommen, er enthalte Geld. Während bei der Beseitigung ber Briefe eine ' böse Absicht nicht unterstellt wurde, mußte im anderen Falle ' doch ein eigennütziges Motiv für vorliegend erachtet werden, f Es wurden für jeden Fall vier Monate Gefängnis angesetzt ! unb daraus eine Gesamtstrafe von sechs Monaten gebildet.

Nrkuudeufälfchuug.

Der hier wohnhafte Taglöhner H. Sch. aus Nieder- 1 Wetter blieb mit der Zahlung seiner Hausmiete längere Zeit \ im Rückstand, weshalb er seine Wohnung verlassen mußte. Um bem neuen Vermieter feinen Verdacht über seine Zahlungs­unfähigkeit anfkommen zu lassen, schrieb er eine Reihe von Quittungen in sein Mietbuch und versah diese mit der Unter» ! i christ des früheren Vermieters. Es erging gegen ihn Anklage liuegen Urkundenfälschung und Betrugs; doch wegen des letzteren , Tonnte Verurteilung nicht eintreten, da nicht alle Voraus- , setzungcn vorlagen. Dagegen wurde er wegen Urkundenfälschung Qu vier Wochen Gefängnis verurteilt.

Theatcraufführuugcu ah Feiertagen.

Dem Direktor der Offenbach - Hanauer Theater- 11 uppe M- H. in Offenbach a. M. ging ein Strafbefehl über 15 Mark zu, weil er am ersten Weihnachtsfeiertag im Saale einer Wirtschaft zu Bad-NauheimHedda Gabler" von : Sjenrif Ibsen zur Aufführung brachte, obgleich ihm die Ge- , iicbiiiigung dazu nicht erteilt war- Er erhob Widerspruch unter der W hauptung, baß die Einholung der Erlaubnis zur Aufführung ' i?. ' Stückes nicht nötig sei. Das Schöffengericht stellte fest, \ vaß der Angeklagte, ber im letzten Winter im Kreis Friebberg Vorstellungen gab, nach einer Bescheinigung bes Kreisamts Qifenbad) zu einem derartigen Unternehmen berechtigt ist. Er I hatte auch unter Vorlage des Textes das Polizeiamt ersucht, I uu1 kreisamtliche Genehmigung zu erwirken; das Kreisamt hat Liber entgegen dem Antrag des Polizeiamts die Genehmigung glicht erteilt. Der Angeklagte ließ das Schauspiel doch zur , A.ijsührung kommen, da er sich auf Grund des Polizeistraf- gesetzbuchs für berechtigt hielt. Der Artikel 229 fraglichen Ge- 'setzes verbietet u. a. an den ersten Tagen der drei höchsten >chriülichen Feste alle öffentliche Lustbarkeit- Nach den Aus­führungen des Schöffengerichts soll dieser Artikel im allgemeinen Oer Entheiligung der Sonn- und Festtage vorbeugen' und die > Andacht und religiöse Feier fördern; er richtet sich gegen gewisse | Arbeiten und Vergnügungen, zum Teil wegen des damit ber» bintbenen Geräuschs, teilweise wegen dem Abhalten vom Besuch Dcy Gottesdienstes, oder weil daran AergerniS genommen wird, s mrch die Aufführung sei keine Entheiligung des Festtages erfolgt, .'y fei auch kein Geräusch verursacht worden, auch habe niemand! Daran Aergerms nehmen können, da das Stück ernst und künft- i. risch ist, wofür schon der Name des Verfassers bürge. Aus

! Wunsch der Verwaltungsbehörde, der es wohl um eine höchst- richterliche Entscheidung zu tun ist, focht die Staatsanwaltschaft das freisprechende Urteil an. Die Strafkammer hielt jedoch die Berufung für unbegründet und bestätigte bad Urteil.

Die unvollständige Anklageschrift.

Der Bu ch ha 1 ter E- F. hat gegen leinen seitherigen Prin­zipal, den Fabrikanten K- N. in Gründ erg, wegen Be­leidigung Privatklage erhoben, weil er ihm den Vorwurf ge­macht hat, er verderbe ihm mit seiner Faulenzerei die im Geschäft tätigen jungen Leute- Das Schöffengericht Imed die Klage als unzulässig ab, indem es aussührte, daß die von einem Rechtsagenten I- eingereichte unb von dem Antragsteller mitnn- terschriebene Anklageschrift nicht., den Anforderungen der Straf- Prozeßordnung entspricht, da übersehen worden ist, darin die Be­weismittel anzugeben. Nach der Straf Prozeßordnung muß eine Privatklage entweder zu Protokoll des Gerichtsschreibersl er­hoben werden, oder sie muß durch Einreichen einer Anklage­schrift, in der die Beweismittel angegeben sind, erfolgen. Do Im vorliegenden Falle die Beweismittel erst nach Der Eröffnung des Hauptverfahrens angegeben worden sind, mußte Die Einstellung des^ Verfahrens^ erfolgen- Der Kläger erhob Berufung und die Strafkammer stellte fest, daß der Strafantrag verspätet gestellt worden i st, weshalb es auch audr diesem Grunde bei der Abweisung der Klage fein Bewenden behalten mußte.

Eine schwere Beleidigung.

Der Weißbinder H. St. von Rödgen bei Bad-Nauheim hat als Vertreter seiner Ehefrau gegen die Frau des Ph. St. Privatklage erhoben unter der Anschuldigung, daß sie zu einer Penfionsinhaberin zu Bad-Nauheim gesagt habe, sie Jolle die Frau nicht mehr zum Waschen nehmen, sie habe schon ver- jchiedene Male gestohlen unb würde überall fvrtgejagt. Das Schöffengericht stellte das Verfahren ein, indem es die Klage abwies, da der Strafantrag verspätet gestellt fei. Der Kläger erhob Berufung und wies nach, daß er erst später als das Schöffengericht annahm, von der beleidigenden Aeußerung gegen feine Frau Kenntnis erhalten hat. Die Berufung wurde für formell und materiell begründet erklärt- Das Gericht hielt den Vorwurf um so schwerer, als daß es sich um eine Person handelt, die auf den Verdienst bei anderen Leuten angewiesen ist, und die durch den Vorwurf erheblichen Schaden erleiden kann. Da die Angeklagte schon mehrfach unb mit erheblichen Freiheitsstrafen wegen Beleidigung der Frau bestraft ist, hielt das Gericht wieder eine Freiheitsstrafe für angezeigt und bemaß diese mit zwei Wochen G e f ä n g n i §.

vermifctztss.

* Aus ausländischen Heeren. 30 itaHeu. Soldaten, die an den großen Manövern in der Nähe von Pettinengo teilnahmen, sind am 30. August infolge von Ileberanstrengung in sehr bedenklichem Zu­stand e in das Turiner Kranrenhaus anfgenommen worden. Sie waren morgens um 5 Uhr aufgebrochen. Nach mehr­stündigem Marsche weigerten sich alle Kompagnien, weiter zu marschieren. 30 Soldaten stürzten ohnmächtig nieder. Es verlautet, daß auch Todesfälle vorgekommen sind. Bei den Vorübungen für die anfangs September in Kärnthen beginnenden österr. Kaisermanöver kamen infolge der großen Strapazen zahlreiche Un­fälle vor. Bei den forzierten Gefechtsmarschen am 26., 27. und 28. August brachen ganze Reihen vor Ermattung zusammen. Zwei Infanteristen und ein Jägersreiwilliger blieben tot. Hefter 40 zu einer Waffenüftung im sranzös. Departement Drome einberufene Reiervftten des 17. In­fanterieregiments wurden wegen öffentlicher Tisziplinarver- letzung verhaftet. Tas PariserJournal" berichtet, daß in der Festung P a l a i s e a u ein betrunkener Ar­tillerist bei der Rückkehr in die Kaserne einen Ser­geanten, der ihn zur Rede stellte, ohne weiteres mit seinem Seitengewehr durchbohrte. Ter Sergeant wurde tödlich verletzt. Der Artillerist wurde verhaftet.

* Kleine T a g e d dj r o n i f. Der bei Bab © a ft ein ab - gestürzte Berliner heißt nicht Wolfs, sondern Regierrtngsbau- meister Wolfgang Siemering. Bon ber Rettungsexpebtticm wurde seine Leiche nach 2ftiinbigem Suchen gesunden. In M e r x- h e i m (Elsaß) wurde ber Ackerer Groß durch W e s p e n ,t i ch e der­art zugerichtet, baß er ft a r b. In Bres 1 a u konnten bei einem Wolkenbruch brei Kanalarbeiter, die in Leitungskanälen unter dem Straßenniveau arbeiteten, sich vor den herandrängenden Wassermassen nicht in Sicherheit bringen und erkranken. Im Stadiwalde vom Werlnelskircheii überfiel ein 25jähriger Bursche ein 20jähriges Mädchen, daß mit feinem kleinen Brüderchen einen Spaziergang machte und wollte eS vergewaltigen. 2lls die Uebcriallene sich verzweifelt zur Wehr setzte, wurde sie von dem Unmenschen durch zahlreiche Ai e f s e r st i ch e eutsetzlichzu- gerichtet unb darauf ihrer gesamten Barschaft beraubt. Nach- b e m er noch ben kleinen Jungen burch Aiesserstiche schwer verletzt hatte, entfloh er unb entkam unerkannt. Bor versammelter P r ü sungsko m misslou s ch o ß s i ch ber Präparand Grip in der Aula der Präparandenanslalt m Plat h in Pommern eine Kugel burd) den Kopf, weil er die Prüfung nicht bestanden hatte. Grip ist lebensgefährlich verletzt. In Luzern wurden in einem Hotel Pretiosen im Werte von 25 000 Fres. entwendet. Der Täter war durch eine offene Balkontür cingeftiegen. Heber

ben Zusammensturz des Truckereigebäudes deS BlattesNotizift" S iss ab o n wird noch ntiigueili:, baß außer d-en 11 Toten uoch o 0 Pe r so nen verwundet worben sind- Im Augen-

Der, Katastrophe befanden sich noch ca- 500 'Personen in bfin Geoaude-^ 9)lii Flinten bewaffnAe Rowdies griffen Mitt- nacht m Ga 1 wah (Irland) das Haus des Kaufmanns Mac ^vonagh an, Cer sich geweigert hatte, sein Besitztum zu parzellleren unb an Bauern ;n verkaufen- Tonag'h erhielt mehrcrc T^l-dricfc. Auf feine SeranLiffung wurSc daher der Schutz des Grunbünckes durch ein Polizei-Detachcment angcorbnet- Xie Angrener näherten sich im Schutz ber DuiUAheit abermals unb schosftn einige <veniierscheibcn ein. Die Po' izei erwiderte das Feuer, das aber Infolge der Dunkelheit ohne Wirkung war- P rin z Wilhelm vonSch we ben ist auf seiner A u tv- mobilfahrt von Gonep nach Brooklpn von eiu-m Polizisten wegen Schnellfahren festgenommen ioorben- Die Einwen­dungen, die von ber Umgebung bed Prinzen erhoben wurden, machten auf ben Polizisten feinen Eindruck, zumal ihm der Beweis, daß ber Verhaftete wirklich ber Prinz sei, nicht ge­liefert werden konnte. Zufällig kam ein höherer Beamter vor- bei, der d^e Frestassung des Prinzen bewirkte-

Hamburg, 30. Aug. Kürzlict) wurde berichtet, daß auf Veranlassung englischer Reeder eine ver­trauliche Zusammenkunft zwecks Gründung einer internationalen Vereitiigung der Reeder zur Bekämpfung von Seemanns-und Hafenarbei­ter-Streiks stattfinden soll. Tein Vernehmen nach findet der Kongreß im Oktober statt. Reeder aus allen größeren Hasenorten werden zur Teilnahme erwartet.

T e p l i tz, 30. Aug. Auf dem H e r m i n e n s ch a ch t e ist heute früh die gesamte Belegschaft nicht angefahren, weil sechs Arbeitern gekündigt wurde.

II TIIM(|IIMM

R. B. Darmstadt, 30. Aug. Der in letzter hiesiger S ch w u r g e r i ch t s s e s s i o n wegen Meineids und grober Betrügereien zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilte Wein­händler Fritz T a a ft zu Groß-Bieberau wurde mit seiner Revision vom Reichsgericht a b g e w i e s e n.

Ovr ^cocrktLon.

(Anonyme Anfragen bleiben unvernüsichtigt.)

Nach FrankfnrL a. M. DieLudovieiana" erscheint im Ver­lage der v. 'bümehow'schen Buch- und Uuiversitäts-Druckerei (O. Kmdt) hier. Die letzte der 6 Nummern erscheint nächste Woche. Der Bezugspreis beträgt 3 Alk.

Gießener Wetterdienst.

Voranssichtliche Witternng für Helfen am Sonntag den 1. September: steift heiter. iliorgerrnebel. Mäßig warm Schwache südliche Winde.

GrigittaL-DrahtmeLduttgen.

Berlin, 31. Aug. Heute abend gegen 9 Uhr trifft mit dem Marienbader Luxuszuge eine persische außer­ordentliche Gesandtschaft ein, um dem Kaiser die Thronbesteigung des Schahs von Persien zu notifizieren. Ferner ist in Berlin eine amerikanische Offiziers- Deputation cingetrosfen. Die Herren werden der großen Herbstparade beiwohnen und sich dann zu den Kaiser-Ptanö- vern begeben.

Tiedenhosen, 31. Aug. Beim Bau eines neuen Forts in der Nähe von Berny ist der Dampfkessel einer Maschine explodiert. Ein Maschinist war sofort tot und ein zweiter starb infolge der erlittenen Ber-, brüh un gen.

Petersburg, 31. Aug. Wie gestern festgestellt wurde, fehlt einer der unterseeischen Apparate, die außerhalb des Hafens verankert sind, um die Ankunft von Schiffen zu signalisieren. Dieser Apparat ist eine geheime fran­zösische Erfindung und dient besonders für Kriegs­zwecke. Wie es heißt, ist dieser Apparat von einem frem­de n Schiffe entlvendet worden, denn das Kaoel, an welchem der Apparat verankert war, trägt Spuren, die keinen Zweifel darüber lassen, daß der Apparat aBge^ schnitten ist. Tie Entdeckung erregt großes Auf^ sehen.

Paris, 31. Aug. Aufsehen erregt die V e r h a f t u n g eines höheren Zollbeamten, der zugunsten einer hiesigen Firma Bücher gesäischt hat. Ter dadurch für den Staat entstandene Nachteil beläuft sich auf eine Wlllion Franken.

Brest , 31. Aug. In den unteren Räumen des Kreui zers Caledonien ist Feuer ausgebrochen.

Tanger, 31. Aug. Ra isuli marschiert nach Norden und befindet sich augenblicklich nur noch acht Stunden von Tanger entfernt. Seine Anhänger fordern, die verschiedenen Stämme auf, sich Raisuli anzuschließen. 8000 Bergbewohner sollen sich 'bereits für ihn erklärt haben.

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Gießen, den 29. August 1907. B90^

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