Ausgabe 
30.1.1907 Zweites Blatt
 
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oq Qnn Mehrere Scbuliunaen die Strömung mit siH fort .Die Feuerwehr überläßt wegen

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PemiHhs»

Hunderte Don

ein.

Familien Wallenfels-Bieler

Gedern, den 29. Januar 1907.

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Fürstlich Stolbern-Wernigerödischcs Forstrevier Gedern.

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soll

nachocrzeichnetes Holz auf

dem SubmissionSwege ver­

kauft werden:

6

Durchm., 1019 m Länge,

cm

31

1824

u

43

1224

V

95

*

1024

Fichten.

Die Gebote müssen nach

Klassen

Hainbuchen-St.

n

der KreiSllraße

Bellershcim-Traiß-Münzenberg am Eingang in den Wald.

726

736]

B80/j

Gcrichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

0000 Pfg^, Schlachtgewicht 00- 00 Pfl

00-00 Big., 2. Qualität 00 - 00 Psg. '

Ä

12

14

21

20

6

61

2

4

37,5

23

120

7

statt- Ganze

80 Eichen-Slämme

256 Kiefern- _

Stämme 2. Kl. 4049 = 14,11 Fstm.

Stämme 3. Kl. 3039 = 54,82 Fstm.

Stämme 4. Kl. 2529 = 46,04 Film.

Stämme 5. Kl. unter 25 50,72 Fstm.

von 32 , 23 , 32

, 51

r 21

---- 10,70 = 64,72 = 85,23 = 8,00 = 0,81

Allen denen, welche uns bei dem Tode unseres Vaters ihre Teilnahme bewiesen haben, danken wir herzlich.

zug der Klage bekannt gemacht. Hungen, den 29. Januar 1907.

Roofen, Aktuar,

L

gut, kein Uederstand.

1 4- 511 r d) b tt t n, 29. Jan. Auf dem heutigen Rindvieh­markt waren etwa 300 Kühe und Rmder ausgestellt. Ter Handel ging stau. Dem Schwememartt waren 350 Ferkel und Paufer zngeiabrcn, auch hier gmgs tÄefchäft schlecht.

Gießen, den 25. Januar 1907.

GroschcrzoglicheS Amtsgericht.

Suömisstonst-otzvertrauf.

Aus den Waldungen der Gemeinde Nieder-Bessingev

Nm. Nutzknüppel von 8 m Länge,

Kiefcrn-Knüppel,

r r Reisig,

, r Stöcke.

Zlisammenkunft der Steigerer an

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung ^ür Hessen am Donnerstag b<n 31. Janiiar: 9)leiH trüb, geringer Schnee. Temperatur wie heute. 91m Tage Tauweller. Starte ivcüliche Winde.

sind dieses die gewöhnlichen und die Eröffnung findet, eingereicht werden. Gebote, die sich auf das beziehen, werden nicht angenommen.

Nieder-Bessingen, den 28. Januar 1907.

Großh. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen.

£> o rsi.

wesentliche Zustellung.

Die Firma Ferdinand Kahn zu Langsdorf, Prozeßbevoll- tnächtigler: Rechtsanwalt Dr. Rosenberg zu Gießen klagt gegen den Wilhelm Sack Erster von Utphe, zur Zeit nut unbe­kanntem Aufenthalt abwesend auf Grund Kaufs und Liefer­ung eines Fahrrads am 23. April 1906 mit dem Anträge auf Verurteilung des Beklagten, an die Klägerin den Betrag von 100 M. Einhundert Mark nebst vier Prozent Zinsen seit dem 1. Oktober 1906 zu zahlen, die Kosten deS Rechtsstreits einschließlich derjenigen des ArrestvecfahrenS zii tragen und das ergehende Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten Ziir mündlichen Verhandlung deS Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amts­gericht zu Hungen

auf Freitag, den 22. März 1907 vormittags 9 Nhr

Zum Zwecke der össcnlltchcn Zustellung wird dieser Aus-

Griginal-Drahtmel-uirgen.

fc. G r o ß - 5t a r b e n, 30. Fan. Der Stativnsassistent Grundke und der Vahnarbeitcr Lehmann wurden ver­haftet Man mißt beiden die Schuld an dem Unglück zu.

Reden, 30. Jan. Höhere Oberbergbeamte von Berlin und Bonn untersuchten gestern nachmittag die Unglücksstätte und stellten

Bellersheim, den 29. Januar 1907.

Der Markmeister.

Bopp.

7. Februar l. I., nachmittags 1 Uhr auf unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen einzusehen sind tS

Statt besonderer Eliltellnng.

Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, dass heute früh unsere innigsigeliebte, gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Frau Kännchen HCatz

geb. Itoseuberg

nach kurzem Krankenlager im 83. Lebensjahre sanft entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Gerson Katz

Steinbach, Giessen, Moers a.Eh., St. Louis, den 29. Januar 1907.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 3L d. Mts., nachmittags 31 /,/ Uhr In Steinbach statt. 0640

Danksagung.

Für die unS erwiesene herzliche Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Gatten und VaterS 0647

Adolf Haas

sowie für die schönen Blumenspenden sagt innigsten Dank

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen

Emma Haas.

Dießen, Schrffenbcrger Weg 50, d. 80. Januar 1907.

Bekaunrmuchnng

Wir bringen ziir allgemeinen Kenntnis, daß Herr Max Wasterschleben in Gießen wegen Geisteskrankheit entmündigt ist. Rechtsgeschäfte können mit demselben rechtsgültig nur mit Zustimmung seines Vormunds, des Herrn Gewerbebank- direktors LooS 'zu Gießen abgeschlossen werden.

fest, daß das Feuer erloschen sei und eine weitere plosionsgefahr nicht mehr bestehe. Alsbald begann die 180 Köpfe zählende Rettungsmannschaft wieder mit den AuiräumungSarbei- ten. Bis 8 Uhr früh waren 120 Leichen geborgen. Die amtliche Totenliste weist 148 Namen auf. Prinz Friedrich Ludwig von Preußen nimmt heute nachmittag 3 Uhr an der Leichenfeier teil. Die 24 Verletzten befanden sich sämtlickr außer Lebensgefahr.

L ü tz c l s a ch f e n an der Bergstraße, 30. Jan. Ter 42 Jahre alle Wagnermeister Peter Hörth überfiel seine aus fünf Personen bestehende Familie im Schlaf. Ein Sohn von 20 Jahren und eine Tochter von 5 Jahren sind tot, Frau Hörth und die beiden anderen Kinder lebensgefährlich verletzt. Tie Tat verübte Hörth jedenfalls in einem Zustande geistiger Umnachtung.

Freiburg (Schweiz), 30. Jan. Die Zeitung Liberte meldet: Tie Bezeichnung deS Obersten Müller zum General-Inspekteur der marokkanischen Polizei ist auf Grund einer Rote erfolgt, worin eS hieß, daß der deutsche Kaiser die Kandidatur des Direktors Fama nicht gut heißen würde. Derselbe Korrespondent deS BlaltcS glaiibt hinzusügen zu fönnen, daß der Ausfall der deutschen Reichs» tagswahlen nicht ohne Einfluß auf die Ernennung MüllerS gewesen sei.

Paris, 30. Jan. Präsident FalliereS erhielt vom deutschen Kaiser ein Dank-Telegramm für die Anteilnahme des Präsidenten an dem Unglück von Reden. AuS EaSn wird berichtet: Ein Personenzug stieß mit einer Rangier-Lokomotioe zusammen, wobei mehrere Wagen zertrümmert wurden. 5 Pastagiere wurden schwer verletzt.

Madrid, 30. Jan. Eine Bombe ist in dem Treppen­hause einer Wohnung der Rambla del Centra entdeckt worden, sie explodierte jedoch nicht. Diese fortgesetzten Attentate haben in Barcelona unter der dortigen Bevölkerung eine große Panik hervorgcrufen. Mitglieder der Bürgerschaft haben ein Komitee der öffentlichen Verteidigung gebildet, welches eS sich zur Allfgabe macht, die Polizei ju unterstützen und zu vervoll­ständigen. Trotz des Belagerungszustandes nimmt die Aufregung unter Streikenden in Valencia zu. Die Aiisständigen veranstalteten mehrere Straßen-Tiimulte, die daL Eingreifen der Triippen nolivendig machten. Es kam zu einigen Zusanimenstößen. Die Polizei ging auf die Kundgeber los. Bel dem Handgemenge wurde eine ganze Anzahl Ausständiger verletzt, jedoch nicht schwer. Mehrere Verhaftiingen rourben vorgenommen, worauf die Ruhe mieber hergestellt werben konnte.

Tanger, 30. Jan. Raisuli, der von allen seinen Anhängern verlaffen ist, beabsichtigt, wie hier mitgeleilt wird, sich an den Sultan zu wenden und diesem Abbitte zu leisten. Rian glaubt jedoch nicht, daß der Sultan ihm ver­geben wird, da dieser einen hohen Preis auf die Ergreifung Raisulis ausgesetzt hat.

Holzversteigerung.

Montag, den 4. Februar, vormittags 10 Nhr anfangend, kommt im Mark- und Gemeindewald zu Bellersheim, in den Distrikten Psingsthain und Streubel folgendes Bau-, Nutz- und Brennholz zur Versteigerung: 942 Fichten-Derbstangen, 12 cm Dm 13 rn 2. ----- 50,34 Fstm.

Älfin-ßinbcn,

Siefen auf einem Teich Schlittschuhe, auf dem Tags 'vorher stellenweise Eis gebrochen worden war. Sie gerieten auf eine dünne Stelle und drei Knaben brachen ein. Zum Glück waren Eisbrecher in der Nähe, die die Jungen

Bckniintmnchnng.

Die auf Dienstag, den 5. Februar, festgesetzte Qolzversteigeruns im Färsterbezirk Gedern wird auf Mittwoch, bcu 6. Februar, ver­legt- Zusammenkunft 9Vi Uhr norm, im BergwirtshauS in Gedern.

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mit entsprechender Aufschrift versehen bis Tonnerötag, den

Nachfturzgesahr ben Speicher feinem Schicksal. Mem'chenverlust ist nicht zu bellagen. Eine große internationale Bieh- schmugglerbande wurde an der holländischen Grenze feit- genommen. Der Hauptschuldige ist ein Viehhändler in Walden­rath. Sämtliche Schmuggler machten mit den Erteilern von Versandscheinen gemeinsame Sache unb führten Vieh auf ge­fälschte Transportscbeine ein. Bisher wurden zehn Ochsen be­schlagnahmt. In die Affäre sind zahlreiche Personen in den Grenzorten Dcrnndelt Seit Donnerstag wird ein Arzt aus München, der eine Partie auf das Latscherjoch in Tirol trotz des schlechten Wetters unternahm, vermißt; er ist vermutlich im Nebel abgestürzt. Eine Rettungsexpedition ist aufgebrochen.

.auS dem tiefen Wasser zogen.

I (-) Hirzenhain, 29. Jan. Die Beerdigung des Geh. Kommerzienrats Buderus fand heute nachmittag unter außer­ordentlich starker Beteiligung von Leidtragenden statt. Außer den Angehörigen und Freunden der Familie Buderus waren die Bewohner der umliegenden Dörfer, die zum großen Teil im Eisenwerk arbeiten, die Kriegervereine der Umgegend und sämtliche Hirzenhainer Vereine erschienen. Die Aufbahrung der Leiche war in der Kirche erfolgt, einem kleinen Schmuckstück deutscher Re­naissance, deren vor einiger Zeit erfolgte Renovation hauptsächlich der opferbereiten Unterstützung des Verstorbenen zu verdanken war. Unter Vorantritt einer Musikkapelle und der Kriegervereine be­wegte sich von dort der Trauerzug zum Grabe. Dort legten nach Beendigung der kirchlichen Amtshandlung Kränze nieder: Kreis­rat B v ü m a n n für den Kreisausschuß, dessen langjähriges Mit­glied Herr Buderus war; Oberamtsrichter Dr. Fuhr von Orten­berg für die nationalliberale Partei des NeickMagswahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda, den der Verstorbene 6 Jahre lang tm Reichstag vertrat; ferner der Verein beutfdjer Eisenhüttenleute, die Arbeiterscl-ast, der Direktor des Eisenwerks, die Kriegervereine und Lehrer Hensel namens der Schule und der Schüler. Tie ganze Trauerfeier ließ erkennen, in wie hohem Maße sich Geb. Kommerzienrat Buderus die Liebe und Achtung der gesamten Ein­wohnerschaft zu erwerben gewußt hatte. Sein Andenken wird unvergessen bleiben.

Offenbach, 28. Jan. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde die Teue­rung s z u l a g e für die städtischen Beamten und Bediensteten für das Jahr 1906 nachträglich genehmigt. Die Zulage wird sofort angewiesen. Vorgeschlagen waren bei einem Gehalt bis 2000 Mk. ö Proz., bis zu 3000 Mk. 4 Proz., bis 5200 Mk. 3 Proz. des Gehaltes, sowie für jedes Kind unter 18 Jahren 1 Proz. In der Sitzung wurde jedoch nur folgende Teuerungs­zulage bewilligt: bei einem Gehalt bis zu loOO Mk. 5 Proz., bis 2600 Mk. 4 Proz., für jedes Kind unter 18 Jahren 1 Proz. Die höheren GehaltSklassen erhalten nichts, ebenso wurde der Antrag der Lehrer auf Teuerungszulage abgelehnt. (Frls. Ztg.) [j Marburg, 29. Jan. Aus der UnlersuchuugS- haft entlasten wurde der Arbeiter Julius Herbst aus Schlier­bach, der anfangs dieses Monats den Oberschweizer Anton Stufer im Streit tötete. ES wurde Notwehr angenommen.

vorhanden.

le. Frankfurt a. M., 29. Jan. Qrig.-Telegr. be« ,®ie& Anz.") V i e b m a r k t. Zum Verkaufe Rauben 00 Kälber, 00 Schale n. Dämmet, 1097 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 6667 Pf. Lebendgewicht 53.0000.00 Pf., 2. Qual. 6566 Pf., Lebendgewicht >2.00 - 00 Psg., 8. Qual. 5658 Pfg. Kälber 1. Qual. 00-00 Pi., Lebendgewicht 0000 Pfg., 2. Qual. 0000 Psg., ttebendgennchl

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Gericht-saal.

Löbau (Westpreußen), 29. Jan. Die Strafkammer ver­urteilte hmte abend die Pröpste Kowalski, Lisz, Pelka, Majka, Conicwsti, Rnchnrewicz und Radke auf Grund des § 130 a des Strafgesetzbuches wegen einer in mehreren polnischen Zeitungen veröffentlichten Ertturung, in welcher die Aufforderung an die polnischen Schulkinder zum passiven Wider st and unb Ungehorsam erblickt wurde, zu je e i n e m M o n at f ä n g n is.

______ ALrchttche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Die Vibelstnnde am Donnerstag den 31. Januar, abends 8 Uhr tin Maitbäussaat fällt aus.

Tie Konmmanbenstunde für die Matlhäusgemeinde am Donnerslag fällt ebemaile a11e.

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BrübHche Universitäts-Druckerei. Sieben.

Hecr nnS Flotte.

Generalmajor z. &). von der Armee Karl D a n e f f e erhielt den Charakter als Generalleutnant und das Kommando der 80. Jnfanteriebrigade. Er ist 1850 in Darmstadt gehören und 1867 in das Infanterieregiment Nr. 118 eingetreten.

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 29. Jan. Seu-und Stroh- markt. Plan notierte: Her, Mk. 0.00 bis 0.00, Stroh Pik. 2.70 bis Pik. 0.00. Tendenz: sehr flau. Infolge der eingetretenen regnerischen Witterung waren die Zufuhren gering. Raufer für Heu (es waren nur 4 Plagen am Diarkt) beim Marktschluß nicht

* Vom Erdbeben auf Jamaika. Das engt. Kolonial- Ctitt erhielt vorn Gouverneur in Jamaika die folgende Meldung: Laut Bertcht des Hafenmeisters ist Mouton Point ge­sunken. Die Lotungen in der Nähe sind unsicher; die Schisse Wüsten sich daher in entsprechender Entfernung halten. In den gebräuchlichen Zufahrtskanälen ist genügend Was;er für eine sichere Durchfahrt. Das Leuchtjeuer auf Plum Point ist jetzt wieder in vollem Betrieb. InKingstou sind am 28. Januar drei neue Erdstöße verspürt worden, die den Einsturz einer An­zahl beschädigten Häuser zur Folge hatten. Zahlreiche Per- io.ne n sind habet verunglückt.

* Kleine Tageschronik. DemB. zufolge fiel Leutnant v. Koppe, kommandiert zur Feldartillerieschieß-

chule in Jüterbog!, so unglücklich vom Pferde, datz er mlb darauf ü a r b. In Breslau stÜrzte infolge Unter- . pülung durch das Lder-L>ock^oasser der auf der Quatmauer er- »aute große Speicher des kal. Packhoses ein. Hunderte von Fässern Schmalz stürzten in die Oder hinab r viele d won n&