Ausgabe 
29.7.1907 Erstes Blatt
 
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Kindermehl

Krankenkost

Ungar Goldrente

Italien. Rente .

io» 466

. 174.40

. 128.10

. 224.40

. 69.20

137.90

29.20

116.40

141.70

Bochum Gust», . .

Buderus E. W

Tendenz: ruhig.

Bestbewährte gesunde und magen­

darmkranke

Harpener Bergwerk Lanrahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . L'drkenloae .

Canada E. B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . .

Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: still.

29 139.70 132.00

Reichsanleihe do.

Konsols . .

do. . <

Hessen

Oberhessen .

93,05 83.20 03.60

83.40

92.00

. 210.00

. 114.00

Oesterr. Staats bahn . . . Pnnee-ldeiiri-Eisenbahu .

* Schwurgericht» Behufs Bildung der Spruch- iiste für die am 28. Sept, vorin. Ö1/, Uhr beginnende nächste Sitzungsperiode des Schwurgerichts wtlrden die Namen nach- ifolgender Hauptgesch morencn aus der Jahresliste für 11907 gezogenr Schneidermeister Wilhelm Engelhardt in 'Gießen; Bürgermeister Andreas filtern III. in filoppenheim; '^Kaufmann August Kraft in Butzbach; Kaufmann Eduard Krumm in Gießen; Landwirt Theodor Dietz in Heisters; Landwirt Heinrich Weppler in Wahlen; Rentner Georg Emmerich Wilhelm Hanstein in Friedberg; Metzgermeister Wilhelm August Hofmann in Hungen; Fabrikant Josephs jThüring in Büdingen; Landwirt fiarl Friedrich Specht in Maulbach; Beigeordneter Konrad Laux in Gambach; Landwirt Konrad Schneider IV. in Groß-Felda; Landwirt JohS. Langsdorf VI. in Leihgestern; Kaufmann Wilhelm August «Hinkel in Vilbel; Landwirt Johannes Schmiermund IV. in Pber-Seibertenrod; Mühlenbesitzer Jakob Wilhelm Philippi m Büdesheim; Beigeordneter Theodor Ruhl in Herbstein; Landwirt unb Bürgermeister fiarl Kreuder II. in Vadenrod; ^Gastwirt Karl Strauch in Grebenhain; Landwirt Richard 05ecf in wlelbach; Landwirt Rudolf Quanz in Eichelsachsen: 'Brauereibesitzer Konrad Christian Heinrich Jhring in Lieh; Landwirt Wilhelm Schultheiß in Bisses; Fabrikant Friedrich Kvogmann in Gießen; Architekt Gustav Hamann in Gießen; Landwirt Lorenz Pfeil in Ober-Ofleiden; Bürger­meister Louis Carl in Bellmuth; Ferdinand Lauckert II. in Staden; Rentner Gilbert Sames in Bettenhausen; Ziegelei­besitzer Wilhelm Richard Schneider in Ober-Mörlen.

** Rechtsanwalts-Personalien. Rechtsan­walt Justizrat Dr. V. Mainzer I. zu Darmstadt hat die Zu­lassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem OberlandeSgericht und dem Landgericht der Provinz Starkenburg aufgegeben. Zu­gelassen zur Rechtsanwaltschaft wurden: die Referendare Ernst Gallus und Meier Badenheimer zu Darmstadt am Landgericht der Provinz Starkenburg, Referendar Wilhelm

Berliner Handelsges Darmstädter Bank Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Komniandit. Dresdner Bank Kreditaktie n . . . Baltimore- und Ohio-

Eisen l all u Gotthard bahn . . Lombard. Eisenbahn

Frankfurter Börse, 29. Juli. 1.15 Uhr.

Nahrung für: sowie schwächliche. in der Entwicklung zurückgebliebene * Kinder.

97.80

98 20

92.65

103.30

66.25

67 20

91.50 90.üO 94.50

141.00

49.00 83.90 62.40

96.20

Berliner Börse, 29. Juli. Anfangskurse.

Oberschles Eisen-Industrie.- . . 151,61

MarkeFürst Bismarck" feinste 10 Pfg. Zigarre empf. G.C. Volk, Btsmarckstr. 16, Ecke Ludwigstr. Reichhaltiges Lager nur mierk. erstklassiger Zigarren- und Zigaretten Fabrikate. 4019

Aussicht genommen. Am 28. d. MtS. wird I. G. H. Prinzessin Ludwig von Battenberg mit Prinzessin Luise vor­aussichtlich an der FrühstückStafel in Jagdschloß WolfSgartcn leilnehmen.

Z" der Truppenschau auf dem Großen Sand bei Mainz, an der auch S. K. H. der Großherzog teilnimmt, verlautet, daß S. M. der Kaiser diesmal wahr- scheinlich von dem Kronprinzen oder einem anderen seiner Söhne begleitet sein wird. Die Truppenschau stndet am 20. August statt.

* Winke für da8 In bi umSfest. DaS Großh. Polizeiamt macht in heutiger Nummer verschiedene 9(norbnungcn bekannt, um den während deS JubiläumSsesteS stattsindenden Verkehr in geordnete Bahnen zu leiten. JnLbes. wird bestimmt, wie sich die An- und Abfahrt der Wagen zu vollziehen hat, an der Festhalle, der Aula, dem Stadttheater rc. ES liegt im allgemeinen Interesse, wenn diese Anordnungen genau befolgt werden, damit Unfälle vermieden werden und kein! Pllßton die Tage deS Festes stört. Um den Verkehr zu bewältigen sind eine ganze Reihe von Wagen, Breaks, Mnspänner usw. in Dienst gestellt, deren Kutscher durch ^Nummern kenntlich gemacht sind. Auch besondere Halteplätze sfÜr die Fuhrwerke! sind bestimmt (Süd-Anlage bei Hettler, Schulstraße, Ludwigöplatz), und die in der Nähe befindlichen Telephonbesitzer werden gerne bereit sein, aus Anruf die Be­stellung eines Wagens zu vermitteln. Die Fußgänger seien daraus hingewiesen, daß eS in den Hauptverkehrsstraßen I (SelterSweg, Bahnhofstraße) zur Aufrechterhaltung der Ordnung notwendig ist, sich so weit möglich auf den rechtsseitigen Bürgersteigen zu bewegen. Durch Anbringung von Schildern init der Aufschriftrechts gehen" ist dafür gesorgt, daß diese Anordnung nicht in Vergessenheit gerät. Zum Schluß wird noch darauf aufmerksam gemacht, daß die Wagen in der ,Reihenfolge ihrer Aufstellung in der Süd-Anlage vor dem Haupteingang zum Theater vorfahren werden. Der daselbst ausgestellte Portier wird hie Nummer bezw. den Besitzer des Wagens auSrusen, so daß sich die Abfahrt rasch und ohne Stockung vollziehen wird. Es ist aber dabei nicht auö- geschlossen, daß Wagen, deren Inhaber noch nicht zum Einsteigen (bereit sind, wieder leer abfahren und sich dem nachfolgenden Wagen wieder anschließen müssen. Die Personen, die keinen Wagen erwarten, verlassen daS Theater nur durch die peitentüren.

Liirgesarrvt.

(Für Form imb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redalt » ; dein Bnblilum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Aufführungen im neuen Stadtthcater.

Tie Festvorstclltingen in unserem prächtigen neuen Stadt­theater sind nun vorübergerauscht. Es war nicht anders, als hielte uns ein lichter Traum umfangen, als sei d nicht b-ie Wirklichkeit, die wir erlebt und genossen haben. Dem Dank an Alle, die zum klingen deS Ganzen beigetragen haben, ist an dieser Stelle bereits Auödrnck gegeben worden. Künftig führt nun Herr Direktor Steingoctter im neuen Hpuse das Zepter. Wir wissen wohl, daß wir in ihm einen Mmm von künstlerischem Können imb Wissen besitzen. Umsomehr wird er es verstehen.

Greifenstein (MI), 27. Juli. Vom 1. August ab wird der Fürstliche Baumeister Seiler von Braunfels auf uuserm Greisenstein sür mehrere Wochen Aufenthalt nehmen, um jur Erhaltung und Sicherung unserer Burg feste, die einst die stärkste Burganlage Westdeutschlands Ivar, größere Arbeiten anssühren zu lassen.

Carl Lud; -

Kirchstrasse 2

:: r: Kunstha

Vergolderei Bildere u u u Umfangreiches La

bei Graz, aus ber lustige Dirndeln und Bnam sich htm- melten. litte der Zug vvr dem Raihause anlangte, hielt der Grazer Delegierte, Landgerichterat Ritter uon Ahmeidel eine Ansprache an den Oberbürgermeister, in der er aus .die 8-reundschast hinmies', die zwischen Deutschland und Oesterreich bestände. Der Deutsche kannte versichert sein dach wenn nat täte, der Oesterreicher stets sur ihn eintreten werde. Er erinnerte ferner an die Zeit von 1806 biA 1813. In jener Zett sei das deutsche Lied ent­standen, mit bctn bite beut sehe Ball auf bas innigste ver- rnüpft sei. Oberbürgermeister Dr. Bender dankte und schloß mit einem Hoch aus die deutschen Sänger.

Wetterregeln. Folgende zuverlässige" Wetterregeln für den Sommer finden wir in derMünchner Jugend";

Nimmt der Mond ab, So aießt'ü nicht zu knapp. Ist Der Mond neu, Verregnet daS Heu; Nimmt der Mond zu. So reaner'S im Nu; Wird der Mond voll, So schüttet's wie toll! Wenn der Gockel kräht, Reanet'S früh und spat. Kräht nicht, daö Vieh, Rsgnct'S spät und früh! So baß Barometer sinkt Regnet'S, daß man bald ertrinkt. Wenn daS Barometer steigt, 3fi eS auch dazu geneigt! Willst du mit dem Instrument Dich nicht ärgern permanent, Nimm daß Luder in die Hand, Wir! eS an die nächste Wand, Nimm baltir baß Parapluie, Dies enttäuscht bich heuer nie I Wind von Ost

Bringt fliegen und Frost; Bon Westen hingegen Bringt er Frost und fliegen I

1 Schwörer zu Mainz am Landgericht bt*t Provinz Rhein- 1 wenn wir die eindringlichste Bitte an ihn richten Hessen, GerichtSassessor Dr. Val. Loh zu .-Hechtsheim bei der den Schauspieler^ und Schauspielerinnen, die er an das Kammer für Handelssachen zu WormS und dem Amts- c-, u kb a r so r g fn l t i.g we An s l e s e ^u halten WormS Kefewnb« ®t Ludw. S - y d zu ^ieb« UM«ÄeTXÄÄ

berg beim Amtsgericht Friedberg, Referendar Moses stellung. Wir könnten melnere Fälle anführen, wo im Lm.t' Oppenheimer zu Rohrbach (fir. Büdingen) am der letzten Jahre deutscl>e Städte mittlerer Größe mit großem Landgericht der Provinz Oberhessen und am Amtsgericht r^^t haben Anfang

ließen, GerichtSaffessor Adolf Hubert aus Gingen' beim die ihm geboten wurden,' nicht ün «Einklang standen'mst"de^' Amtsgericht Oppenheim. kostbaren Rahmen, von dem ne umgeben waren, blieb es

** Postalisches. Jeder Landbriefträger führt Theater fern. Vor solchen Enttäuschung^ möchten wir fcem auf seinem Bestellgang ein A n n a h m e b u ch mit sich, wel- £{.rcftor\ «texngoetter, tote aber auch uns selber bewahrt wisse« ches zur Eintragung der von ihm angenommenen Tele-1 SP/Ien mcht post festum an der ersten Aufführung nörgeln' gramme, Wert- und Einschreibsendungen, Postanweisungen D^rr ^teingoetter wird selbst wissen, daß hier vieles ?u bemängeln gewöhnlichen Pakete, Nachnahmesendungen und Zeitungs-1 gnwohlwollenden Kunstrichter uich.'

iur HantietS Senbungeu, im Selbst ein Enstrnble um sich "mmelt.^d?/^n zur Bestellung der Zeitungen und zur Beschafftmg von Wert- sprächen, die man einer Universitätsstadt zu stellen bereckti»! zeichen ihm übergebenen Betrüge dient. Ein gleiches An- ist, genügt, daß hier nicht eine billig zu habende Anfängerschas nahmebuch sührt jeder Inhaber einer Posthilfstelle für die auf ben Brettern heimisch wird, sondern eine gediegene Künstler, bet dieser niedergelegten Wertsendungen usw. Es ist zweck- p^r, die sich Gießen zu längerer Wirffamkeit erwählt. V. dienlich, daß die Aufgeber die Eintragung der Sendungen *

usw. in die bezeichneten Annahmebücher eigenhändig be- «m. .... ,

sorgen oder sich wenigstens von der Buchung durch ben l1ti s.r ' ^e-n Oberen Schulen es abgetehnt, stch

Landbrr-sträg-r ober denP° st Hilfstellen mH aber überzeugen. be? .mb%« Ä«*" ÄJ

8e.0en hessische Wünsche seitens ber ' preusi'i schiesst ihr"7°wist uns«

Eisenbahn-Verwaltung ist schon oft Klage ge- Furfienpaar bei seinem Besuche zu begrüßen, der doch in erster I fuhrt worden, in der Regel freilich ohne Erfolg. Nun- ?^ui: der Anstalt gilt, auf ber die Lehrer bet höheren Schulen mehr ist sür Meßen ein neues Beispiel geliefert worden, 2^5 ^?^^iidmrg erworben haben, und ber ein großer

wie wenig der Jiskalismus der Eisenbahnverwaltung auf I Zöglinge zristrebt? Merkwürdig, höchst merkwürdig!

die kulturellen und materiellen Interessen der 93coöne J fÄr'r^.e; Subllsfl»c^)te, 6rtbin nu^ 6ie

1JratrrCn und dem daß es auch unserer Stadt einmal vergönnt war, das Oberhaup

Theatcrveretn Veranlassung gegeben, sich an bte Kömgl. des Reiches in ihren Manern zu sehen. Und doch galt ber nur Etsenvaynverwaltung mit bem Ersuchen zu wenden, auch einige Stunden bauernde Besuch des Kaisers nicht in erster Link ! der näheren und weiteren Umgebung durch Schaffung gc- Per Stabt, sondern seinem hiesigen Regiment. Damals, wie gesagt eianeter Zugsverbindungen den Theaterbesuch in Meßen beteiligten sich die höheren Schnlen an die ©valierbilbung." Unt mit möglichst geringem Aufwand von Zeit und Geld w Ä anders sein? Jetzt, ba unser Lanbesiürst znm ersten ermöglichen. TieA wäre zum Teil durch geringfügige Kug- «?E an d er Sette feiner Gemahlin in unsere Verschiebungen, zum Teil burch bte Einlegung neuer Jüge Simen' \a fl e u 72b a"

auf kurze Strecken an ben Theaterabenben möglich gewesen. ?m erst-nmale' bns in d aVetn i,nt Trotzbem Würbe b aK Gesuch glatt a b g e l e h n t. Also auch für i k, n si e r q e r i cl, t o t e Heim bezieht, um q c tu"?! f e fernerhin müssen werte VevblkerungSkrcise in ber Umgebung matzen u n s e e M i t b ü r a c r hi werden! Gerade jetzt >°« Gießens auf die Benutzung eines guten Kunstinstituts ver- eS anders sein? DaS wird der größte Teil unserer Mitbürger niäi zichten, weil der EisenbahnfiskuS fürchtet, bei den betr. begreifen. Mag man eS wohl verstehen, daß bei einem andern, Zügen nicht auf seine Rechnung zu kommen. Ein Beweis gelegentlichen Besuche die Cpalierbildimg unterbleibt: gerade in ist dafür ebensowenig Vorhanden wie für das Gegenteil °^?,egenden Falle aber, meine ich, hätten wir Gießener all.- Aber selbst wenn er geführt werden könnte, Ware I unser angestammtes Fürstenpam

rung retn uttbuhacS verlangen, daß die Staatsbahn durch ein Freudenfest für die Stadt. Bildet doch die Universität (ür 1 ein vcrschwtndenb geringe Opfer weiteren Kreisen ber einen Sauvtledenslattar; und unserem FsirstenhauS haben ivir « Landbevölkerung bte Benutzung eines so eminenten Kultur- pt verdanken, daß Gießen seit drei Jahrhunderten der Sitz untern faktors, wie es ein gutes Theater ist, ermöglichen würde, ^uboüfcfana ist, die sich in einer anderen hessischen Stabt vielleidi Hoffentlich nehmen sich die Abgeordneten der preußischen f^ufo '??hl fühlen würde. Ans diesem Grunde, meine ich, bäte und hessischen Gebiete, die unter dieser Blüte des preußisch- 0^ Bevölkerung Gießens gerade jetzt mehr noch als die Uni- hessischen Eisenbahnfiskus leiden müssen, der Sache nach- s . Grund und Ursache, sich zu freuen und unserem Fürsten- drücklich an wendigen und herzlichen Empfang auch äußerlich ihn

n Dankbarkeit zu erweisen. Darum sollte gerade jetzt sür Gießen?

i T^lualnu/^n^Wasserkante. Zur Bewohner ohne Unterschied die Losung sein:Heraus mit ben

Mitnahme an der de U t s ch e n Lehrersahrt zur Fahnen! Heraus aber auch aus den Hausern, ihr Kleinen unb

LdJI a f f c r t a n t e , Kiel, Kaiser Wilhelm-Kanal, Helgoland Großeir, ihr Alten unb Jungen, zunr freudigen Empfang unsere?

und Bremen trafen, wie uns einer unserer Mitarbeiter Furstenpaares l Zeigt es, ihr Bewohner Gießens, auch a'llßerlicb

schreibt, am Freitag nachmittag und abend 291 Lehrer aus euer Großherzog, der von seinem ganzen Volke geliebt wich allen Teilen Deutschlands in Hamburg ein Am Abend I?ie vielleicht kein zweiter Fürst in Deutschland, auch in euren war K'vmmerS in derAlsterlust" Ter Führer der Lehrer- P e%e fe,Jlcn Tbron errichtet bat/ fahrt Dr Gerar d - Berlin mieA auf Kph hör J . Beschlüsse fönnen wieder um-be chlohen werden; und tdi Mn bet barht fiÄ' bin der festen Ueberzeugnng, unsere ganze Einwohnerschaft wird ei

-Vj1/ ^bsteht, daß die Lehrer ails eigner Anschau- mit Freuden begrüßen, wenn auch die höheren Schulen sich an

ung Handels- und Kriegsflotte, sowie Deutschlands See- dem Empfang und der Begrüßung des hohen Paares beteiligen. Interessen kennen lernen sollen, um darüber die Jugend Daß die Ferien an den höheren Schulen schon am Vormittag des und das Volk aufklären und belehren zu können. Lehrer Einzugstages beginnen, kann kein stichhaltiger Grund fein. Wie Rudolf-Alsfeld erklärte, daß Deutschlands Lehrer be- pern werden die auswärtigen Schüler ihre Abreise verschieben, reit seien, int Dienste des Flottenvereins und damit des ®cJyicnOcit gegeben wirb, ben ®roftöeqog unb feine

deutschen Vaterlandes zu arbeiten. Am Samstag früh be-1 befl,r{l6eLl ÄM buv^r Olsten sie das nicht tun, i)

ganu die Besichtigung des Hafens Rathauses und anderer H. 1 en wuner noch genug Emhemusche, die es auf jeden Fall erÄg?elbteClW?t1.itettete ^ibe^^nadj M Ät tete

Xciinebiiicr um 7,i.> uor cintrafen. Sonntag und Montag r / . K ------

ist Besichtigung von Kiel, Hafen, Werften, Kriegsschiffen äffD'isCh® Kursberichte

usw., Dienstag Fahrt nach Helgoland, abends nach Bremer- des Giessener Anzeigers, mitgcteilt von der Bank für Bandel or..cm r. r c . I und Indnstile, Giessen.

Elektriz. Lahmeyer . , . 116,40 Elektriz. Schlickert . . . 105.00 Eschweiler Bergwerk . 208,00 Gelsenkirchen Bergwerk . 191.60 Hamburg - Amerik. Paketf. 131.75 Harpener Bergwerk. . . 195.60 Lanrahütte 218.00 Nordd. Lloyd . ... 116.25

K ' ' XL a 5 < . r 3% Portugiesen Serie I .

d- M,ai nz, 28. Juli. Jl, bre Wohnung bes mit semer 3^ 111

FamtUe abwesenden JusttzratS Dr. Oppenheim aus der russ-Staatsanl. 1905 Kaiserstraße wurde in der fltacht von Freitag aus Samstag 4japan. Staatsanleihe ein schwerer Einbruch verübt. Ter Dieb scheint sich Conv.Türken von 1903 am Wend eingeschlichen und dann den Vorplatz mit Türkenlose haken geöffnet zu haben. Es fielen ihm für 10 000 Mark Griech. Monopol-Anl.. Silbersachen, größtenteils Altertümer und Familienan -^rgentuuer .

denken, in die Hände. In einem andern Zimmer befand sich I, ^S chLTen ' ' '

em Schrank, in dem silberne Eßbestecke im Werte von z ,0 " .,

10 000 Mark äusbewahrt werden. Diese entgingen dem Ein- AIU,en:

brech er. Ehe der Dieb die Wvhnung verließ, besudelte er sie. Ein Schutzmann wohnt im Hause als Hausverwalter.

-- Holz hausen (fir. Wetzlar), 28. Juli, flricht genug können Kinder vor dem St ein Wersen gewarnt werden. Ein lljahriger Junge von hier tras einen 4 Jahre alten Knaben mit einem Steinchen so unglücklich, daß ein Auge verletzt wurde. Obgleich schon einige Zeit vorüber ist, muß das Kind doch noch öfters zur Klinik nach Gießen gebracht werden.

basen, Mittwoch Aufenthalt in Bremen, wo sich die Gesell-1 schäft auslöst. L 0

o Laubach, 26. Juli. Bei der heutigen Gemeinde- 3% 0 ratö-Ersatzmahl fielen auf Rechner Heinrich Göbel 153, a^°/0 auf Landwirt Friedrich Jochem 134, auf Landwirt fiontab P\ Jochem 82 Stimmen. Der Preis des Schweine-^^° fleisch es hat die Anfwärtöbewegung fortgesetzt; das Wnb " .-sterr. üoldrente, . ift wieder 3 Pfg. aufgeschlagcn und kostet jetzt 75 Psg. 41/» Oesterr. Silberrente DaS Getreide geht jetzt schnell zur Reise; in nächster Woche " gedenkt man mit der Kornernte zu beginnen.

128.40 . 223.76 . 144.00 . 168.76 . 138.15 . 202.78

. 96.56