Ausgabe 
20.12.1907 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

157. Jahrgang

schwerde auf rein kauf- handelt, der an sich keine Po-

Grunde nur um eine Be

Die heutige Wummer umfaßt 12 Seite».

Die Insel, die sich durch Mineralreich tum auszeichnet, £ westlich ter Straße von Ormuz gelegen und gehört dem ßch^ich von Schargeh, der mit den übrigen Scheichs der

cs entstand also

jährlich Mt. 2L0. durch Ab ho le- n. Zweigstellen monatlich 65 M>; durch diePostMt.L-viertel führ!, ausfchd BefteÜg.

ZeilensreiS: lokal 15 auswürrs 20 Vienntg.

Verantwortlich

zu. haben. In den ersten Nachmittagsstunden aber, als das Parlament gerade eine Sitzung ab hielt, wurden einige Schüsse abgefeuert, auf dem Maidan wiederum Zelte ausgeschlagen und das Soft sammelte sich von neuem überall" in bewaffneten Hausen. Das Parlament erhielt aus den hauptsächlichsten Städten des Landes Telegramme, in denen ihm Hilfe versprochen wird.

:egger auf Seglern, die das englische Kanonen- oot Lapwing im Schlepptau hatte, unter Be-

Der Zwischenfall im Uerstschen Hälfe.

Heber die Vorfälle auf der Insel Abu Musa sind jetzt Mich weitere Nachrichten nach Europa gelangt. Der

Mlg. Ztg." wird nämlich gemeldet:

männischem Gebiet z , ,

litische Bedeutung innewohnt und die nur durch die be- gleitenden Umstände größeres Aufsehen hervorgerufen hat."

-szusehen war. ivcan roiuue vei aaia/uis uiv

Zuschuß von 40 Prozent als ausreichend erachten, unt wuv Fonds das Erfüllen seiner Aufgaben zu ermöglichen, ijn der Tat hat das erste Jahr der Vcrtragsgültigkeit nur einen Nack)schuß von 25 Prozent der Vorprämie erfordert. Dann aber kamen drei Katastrophcnjahre, wie sie auch einzeln in der Ge­schichte des Hagellveserts nicht bekannt geiovrden surd. Dre Zahre 1905 und 1906 erforderten einen Nachschuß von 178 und 150 Prozent. Das hatte eine Inanspruchnahme des Staats» ~ 1907 betrug

sonstige Einna treten ist die

Ans Rußland.

Nach einer Dlättermeldung steht die Entsendung eines ganzen Armeekorps aus dem Militärbezirk Petersburg nach Finnland, angeblich zur Abhaltung von Wintermanövern, bevor. Dies wird vielfach als ein Weiteres Zeichen eines bevorstehenden Um­schwunges in der russisch-finnischen Politik betrachtet und mit der kürzlichen, vielbesprochenen Er­nennung des Generalgouverneurs Seyn, des früheren Ver­trauensmannes von Leürikow, zum Gehilfen des General­gouverneurs von Finnland in Verbindung gebracht. DieVoss. Ztg." meldet aus Warschau: Infolge des jüngst gemeldeten Vorfalles in dem hiesigen deutschen Jachtklub, wobei die Büsten der Kaiser Friedrich III. und Wilhelm II. aus dem Fenster hinaus­geworfen wurden von bewaffneten Eindringlingen, be­auftragte der Generalgouverneur alle ihm unterstehenden Behörden, Maßregeln zum Schutze der deutschen Staats­angehörigen zu treffen. Das deutsche Konsulat wird militärisch bewacht. In St. Petersburg ist gestern abend plötzlich während einer Galavorstellung im Marien- theater der Handelsminister Philosseffew bet- Ischieden. Der Handelsminister war gestern von Zars­koje Sfelo in bester Stimmung zurückgekehrt. Am Abend besuchte er mit seinem Sohne eine Galavorstellung im Marientheater. Gleich bei Beginn der Vorstellung wurde der Minister unwohl und siel in Ohnmacht. Er wurde aus der Loge hinausgetragen und vom Theaterarzte unter­sucht, wobei sein plötzlicher Tod infolge Schlaganfalles festgestellt wurde. Der Verstorbene litt an Brustbräune.

Die Lage in Persien.

«Hessische Zweite Kammer.

Darmstadt, 19. Dez.

Freitag 20. Dezember 1907 veHN-Sprets» monatlich 75 etertd*

Richtig ist nach diesem Berichtafto auch, daßi ein knglis ches Kriegsschiff Bewaffnete nach der Insel gebracht hat, die deutsche Angestellte bertrteben und be­schossen haben. Ein arabischer Scheich,

Englands steht, hat sich in widerrechtlicher gewaltsamer Weise an den kaufmännischen Interessen cmes deut-. s ch e n S t a a t s n n a 2 h ö r i g e n vergangen.Wenn auch , wie die Köln. Ztg." treffend bemerkt,Engländer weder an dem Schießen auf das deutsche Do otnoch direkt an der Vertreibung der Arbeiter betecligt gei Jnenboot beharr doch die Tatsache, daß en: englisches KMwnenbovt dm arabischen Segler nach ^r Insel schloMe, der Er kläruna '^ic halten es ur selbstverstandluh, daß Die ^cutswe Regierung unter diesen Umständen fief) mit bei* eng» Ä ÄXu>nng setzen wird, um eine angemessene Kuna b f.V%Dijcr ^,i((s h-rbeizusühren Nach un» j ^5 um >° lew», cs sich. W w

Die Sitzung wird voni Präsidenten Haasum 9y» Uljr eröft- net Am Ministertisch befinden sich Staatsmimster Ewald, Finanzminister Gnauth, Minister des Innern Brann und mehrere Ministerialräte. Lor Eintritt in die Tagesordnung stellt der Präsident fest, daß die beiden Bizeprasidenten wiederum nicht anwesend sind. Das dürfe so nicht weitergehen, denn gefetzt den Fall, daß er einmal plötzlich erkranke, wurden die ganzen Kammergcschäste ins stocken geraten. ~~enn man hier nicht eine Remedur eintreten lasse, werde er nicht ui der Lage sein, in Zukunft seinen Posten als Präsident verzuoehalten. Zur Beratung kommt darauf die dringliche Anfrage der Abgg, Hirsche! und Gen., den Vertrag mit der

politifdsc Tager?ctzarr.

Vom Flottenverein.

TerFrkf. Ztg." w'rd aus dem Allgäu berichtet: Jn- olge der Vorgänge im Flottenverein hat der Vorstands der Ortsgruppe Füssen des Fl o 11 e nv e r e in s! ein Amt niedergelegt und seinen Austritt aus dem Flot­tenverein erklärt. In Scheidegg hat der Vorstand her dortigen Ortsgruppe ebenfalls seme Stelle niedergelegt, mehrere Mitglieder traten aus. Die gleiche Meldung kommt aus Weiler. In Wiggersbach ist der größte Teil der Mitglieder ausgetreten und die Vorstandschaft trat zurück. In Babenhausen erklärte eine große Anzahl Mitglieder ihren Austritt aus dem Verein. In einer Resolution des Ausschusses her Ortsgruppe Kempten wird es als unmöglich bezeichnet, daß der bayerische Landes­verband dem Reichsverbande iueiter an gehört, solange Fürst Salm und General Keim den Vorsitz führen. Es sei aber notwendig, daß der bayerische Landesverband, wenn auch zeitweise getrennt vom Neichsverband, seine Tätig- feit fortsehe. Die Berliner Abendblätter veröffentlichen ein Rund schreiben des Präsidenten des Deut- scheu Flottenvereins, Fürsten Otto zu Salm, an die Landesverbände, Hauptausjchüsse ujw. des Flotten­vereins. Es heißt darin:

ein Fehlbetrag von rund 49 000 Mk., wovon nur 19 000 Mk. gedeckt werden tonnten. Anderseits wird man die Gesellschaft nicht mehr für verpflichtet erachten können, den Zuschuß von den Versicherten einzuneben. Bei dieser Sachlage ist die vlcgie- rung dazu bereit, für 1 90 6 n och m a ls V orj or gc zu treffen.

Gießener Anzeiger

_ VsJr GM tÜT ber. eoUi.läxn teil:

WU General-AMger für Gberheffen WMZ

<5«?"^ 8otflflon»br«d6ttbVerlag dervrShl'schen Univ.-Vuch- mt» rte'-drvckeret. B. Lange, vedattion. Lxpedttton UN» vruckerel- Schuiftrstze t. -ormmags iu uyr. " -> ~ __________

Die letzten Meldungen über die Lage in Persien lauten recht widersprechend. In einer Sitzung der kaiserlich persi­schen Bank zu London teilte der Präsident mit, ihm sei von dem Sanio er to alter in Teheran eine Kabcldepesche des Inhalts zugegangen, daß die dortige Lage heute früh infolge der Bersöhnungsunter Handlung en von gestern abenb wesentlich ruhiger sei. Die ,Ver- ö w . bannung Nassir et Müfts, Salär eb Daulehs und Aiorm

als eine bedeutende politisch. Aktion überall verkündete I Daulehs sei aufgehoben worden. Im Gegensatz zu Schritt des bayerischen Ausschusses, der im Aus- . beruhigenden Meldung steht eine solche aus Täbris, lande als Beginn der Zersplttrerung unseres großen na- Boraänae in Teheran haben dort ein Echo gefunden, re ä'Äraä « &.*.

die Entfernung Keims herbeiführen sollte, ol)ne jede tat- Kaufleute geschlossen. Aoends erhrelten lic jLjh- fächliclte Begruttdung auf anderem Wege zu erreichen. Die suln von der Ortsbehorde die Mrttellung, daß nach em- Meterleaung des P-ooteiwrates durch den Prinzen gegangenen Depeschen der Schah wegen Verletzung Rupprecht von Bayern haben wir mit größtem Be- der Verfassung vom Volke entthront sei. dauern entgegengenommen. Um dem Präsidium die ^"' Bezüglich der Beratungen, die zwischen dem Schah wißheit zu geben, daß seine Auffassung von der Mehrzahl der I b bem Parlamente ftattgefunden haben, ist Mitglieder geteilt wird, mirb eine auro r d entliche ^reinbart worden, daß die Verhandlungen nicht fort- haup tver, ammliing auf den 19. ^muar 1S0., dem wenn nicht des Volk allf dem Maidan

nach den Satzungen fncheren Aenntn, nach Kasfel «nto .f^^lichen Platze) sich zerstreue, seine Zelt- ad-

* breche und die konstitutionalistischen Parlamentsgebaude

Z-ntralv-r-i» zur Hebung de- Flntz- und K-nalschiffahrt. verließe. Di^ ist geschehen. Des morgens. war« die

Auf dem Festmahle des Zentrawerems für bett 8fne , un Nackmiitaasstunden aber, als

der deutschen Fluß- und Kanalsa>isfahri. ui Benin, dem Pr i n z Lu d w i g v o n B a y e r n beiwohnte, erwiderte dieser einen ihm geroibmeten Trinkspruch des Vorsitzenden 2r. Krause mit einer längeren R e d e. Der Prinz gab j ^inächst ) ein er Freude darüber Ausdruck, enolich einmal Gelegenheit zu haben, unter den Mitgliedern des Zentral- veoeins weilen zu können. Man habe vorhin so viel Schones und Gutes von ihm gesagt; in diesem Bestreben werde er selbstverständlich nicht erschlaffen, aber em einzelner er- reidie nur etwas, wenn er Unterstützung durch Gleich­gesinnte finde. Redner ging dann über auf die Wasser­straßen und führte aus, während der große Rhemverkeyr, der Elbverkehr, die märkischen Wasserstraßen sehr zuge- nommen hätten, habe der Wasseroerlehr un Süden des mitteldeutschen Gebirges ab genommen. Der Prinz führte dann aus, was er anstrebe, fei eurerseits die große Linie durch ganz Bayern von Afchassen- bura bis Passau und anderseits die Verbindung o er größeren Städte, namentlich Münchens und 2lugs- burgs, und ferner wünsche er eine Linie vom Main an die Saale, wodurch man direkten Anschluß an das Elb gebiet. ci. unu x^c».,

bekommen werde, sowie Anschluß nach der Weser und Norddeutschen Hagelversichernugsgefellschast

Bodensee. Irr diesen Beftrebungen möge der Verein Berlin betreffend. .

l(m unterstützen Minister des Innern Braun gibt folgende Erklaruna,ab.

ihn unter,ruy » Der Vertrag mit der Norddeutfchen vagclversicherungs-AefAl-

der vreukifckeu Staatseisenbahuen. schäft Berlin vom 24. Dezember 1903 läuft bis Ende 1908, be- Betncbsemnahmeu ver preugl^en öia n noc^ Recht und bedarf vorerst keiner Erneuerung.

DieNorddeutsche" schreibt: Die Be tr i e b s - Ei n - Zuzugeben ist, daß er zurzeit nur noch formell gültig ist- Eilier- liahmCn der preußischen Staatseisenbahnen ^its ist der dem Fonds zur Verfügung gestellte auf 100000 M'iacn auch rm November 1907 eine erfreuliche Steige- Mark beschränkte staatskredu erschöpft. Dre letzten drei Jahre n qan^en 71/2 Millionen OJlarf gegenüber dem nahmen einen Verlauf, der nach deii bisherige Erfahriingen nrcyt

SwSÄ 2 1-9 Millionen gleich vor°us^schen mar. Man konnte der M^d^s^r-ge, 5 6 Prozent auf den Personenverkehr, 5,2 Mrllionen, gleich emm. 4 8 irownt aur den Güterverkehr, 0,4 Millionen aU||b=m, sonstige Linnahmeqnellen entfalten. Binders hervorzu- l«I>en ist die starke Steigerung des Personenverkehrs, dre irvch großer erscheinen würde, wenn nrcht durch die Per- s o n en »Tarif reform ein Ausfall von etwa enter halbe'' iMÄ | »mt 81 000 ivd-rk>r Jotge.

ertanen Der Güter»Ider Nachschutz 160 Prozent.,der V°rp verkehr war noch reger, als sich aus der Steigerung der Einnahmen ernennen läßt. Namentlich der Kohlenverkehr zeigte eine sehr starke Zunahme.

KstLitenküsbe in einem gewissen Kontrollverlfältnis zu Eng- steht, das jedoch nicht den Charakter eines Protek- §c«ts lstit. Die Eisenoxydminen der Insel sind (rigentnm eifte^ Oheims des regierenden Scheichs von Schargeh. Der ^.centümer hat im Jahre 1898 eine Konzession zur Ans­äung der Minen an drei unter englischem Schutz stehende z^rber verliehen, und zwar gegen eine jährliche Pacht von

Dollars, olme Küirdigungsrecht. Der Gesellschaft trat im folgenden Jahre der regierende Scheich Segger als xeilhaber bei. Er zedierte jedoch bald seinen Anteil, dieser Mg durch mehrere Hände nnd wurde schließlich von der &niia Wön ckhaus iu Co. erworben. Die Gesellschaft tat nach außen stets unter der Firma Hadschi Hassan bin Li Samaye m Co. in die Erscheinung. Hadschi Hassan, einer tei drei ersten Konzessionäre, hat das Gejchüft jo aut wie Mtändig geleitet Im Juni vorigen Jahres schloß die «itna Wönckhaus il Co. mit der Firma Hadschr Hassan il Co. yiittt Verttag ab, der ihr aus vier Fahre das ausschließ- !iäe Recht z^rm Ankauf des Oxyds verlieh. Bon einer ßahtung der Minen ist in dem Vertrag nicht die 9iebe, das S ist vielmehr von der Minenbesitzerin der Firma Wönck- knJ frei an Bord zu liefern. Anfänglich scheinen alle ^Lzejfionäre mir ihrem Vertrage sehr einverstanden ge- öeicn zu fein, weil erst jetzt die Kvnzesjion Gewinn abzu- ve:jen begann. Erst acht Monate nach Slbschluß wurde von

Während das Präsidium die Gesamtleitung hat, um­assen die Funktionen des geschaftsführenden Vorsitzen- )en zwei Tätigkeitsgebiete, die Durchführung der werben­den Tätigkeit in Rede und Schrift und sodann die mannig­fachen laufenden Geschäfte. Der ersteren Ausgabe hat Ge­neral Keim seit Jahren freiwillig und ohne jedes Ent­gelt mit stets steigendem Erfolge gedient Zur zweiten Aufgabe bat er sich erst widerstrebend bereit finten lassen, als Geheimrat Busley im Sommer erklärte, diese Arbeit ferner nicht mehr leisten zu können. Irgendeine Aende- rung der seitherigen satznngsmäßigen .Haltung des Prä- sidiunrs ist hierin nicht enthalten, am wenigsten die Ent­hüllung eines taktischen Programms. Der jetzt erfolgte.

Fettung des englischen Konsuls Gabriel nad) Abu Musa, ohmen dre Mmenarbetter an Bord und brachten ftc nach mgeh. Tie Firma WönckhauS hatte unterdessen ans bic itnbe von dem geplanten Vorgeheir des Scherchs Segger )ten Vertreter, den großbritannischen Staatsangehorlgen Broron, und den deutschen Schutzgenossen Hadsch: Ali inter, zur Insel geschickt. Einige Stunden vor :yrer durch türm verzögerten Ankunft war das englische A.anonen- hot mit dem englischen Konsul wieder abgefahren. Ills Herr Brown in einem Boote, das die deutsche Flagge uhrte, an Land gehen wollte, wurden von den statt der kftnenarbeiter auf der Insel zurückgelajsenen Leuten i-ed kck)eichs von Schargeh drei Schüsse auf ihn abgegeben und Ihm verständlich gemacht, daß seine Landung auf jeoen Ml verhindert werde:: wiirde. Kürz ehe Herr Brown rach weiteren Drohungen absegelte, wurde sein r)^htzeug hoch einmal beschossen. Es fielen dabei noch zehn Schufte, verletzt :o u r d e nieman d. Jnwiewett der ^Q)e:ch von vchargeh unter englischem Einfluß gehandelt hat, birb noch aufzuklären jein.

Die Schießerei kommt zweifellos allein auf das ara­bische Konto. Denn es steht, wie gesagt, fest daß ^s enZ- lische 5lünonenboot mit hem englftchen Beamten Abu Älufa schon verlassen hatte, als Herr Brown und fern deutscher Begleiter beschossen wurden.

Pnnmehr tritt die Angelegenheit durch das Eingreifen j-s Lck)eichs Segger von Schargeh in ein neues Sta- k-.llm. Dieser erklärt nämlich, er ziehe die Miuenkon- - sj i o n zurück. Irgend eine rechtliche Baßes für diesen chriti ist umso weniger ersichtlich, als der Verleiher der Zession nicht ter regierende Scheich ist, sondern dessen 'Leim. Im Mai dieses Jahres wurde den Angestellten der irtna Hadschi Hassan auf Abu Musa ein angeblich von item Oheim Scheich Salem herrührendes, von diesem aber icht anerkanntes Schreiben durch etnen Diener des cheichs von Schargeh überbracht, oas die Einstellung der Kmeirurbeiten aiwrdnete. Die Arbeiten wurden jedoch dchia sortgeführt und auch monatelang nicht gestört. Mitte üober gingen schließlich L>00 Bewaffnete des Scheichs

btii Teilhaber Isa bin Llbdul Latif gegen den Vertrag pro- Mrt. Dieser ist der Sohn des eingeborenen englischen )ijiuaragcnten in Schargeh. Die Firma Wönckhaus er» irrte sich nun, i:n: jeden Grund eines Zweifels an der r: des Geschäfts zu beseitigen, bereit, den Vertrag dahin iiiänbcrn, daß die Uebernahme des Oxyds nicht auf der kl, sondern in Lin geh, dem nächsten b^a feit an der Persi- m Küste, erfolgen sollte. Auch wollte sie eine schriftliche Sicherung abgeben, daß sie nur Oxyd kaufen wolle, i Die Pachtung ter Mwen ober der Insel aber gar nicht rotte.