Ausgabe 
29.4.1907 Zweites Blatt
 
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Gießener Wetterdienst.

VoranSsichtliche Witterung für Hessen am DienStag den 30. April: Tellwesib heiler. Keine erheblichen Niederschläge. Kühl. Mäßige westliche Winde.

tungen sind bis pftt 4. Ma: bei dem Amtsgericht Fürth iumelbcn.

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 29. Avril. (Lrig.-Telegr. deSDießen. An;/) AmtlicheNotierungen der bcutiqen Fruchtmarktpreise. Weizen Lik. 19.7500.00, Knrhessifcker Lik. 19.75-0O.00, La Plata Lik. 20.2520.75, KansaS Lik. 20.2520.75, Roggen (hiesiger) Lik. 17.7518., Gerste (Wetterauerl Alk. 18.2518.50, Franken-

lünttt und Wissenschaft.

E i n K o in e t in Erdnähe. Etwas später, als die fern ationelle Prophezeiung des Bejnvobseiwators Lialteucci es ver­kündet leine, ist nun tatsächlich ein Komet in verhältnismäßig geringem Avslande an der Erde vorbeigcgangcn. Es handelt sich um den Aiille April m Madison (Percliugle Staaten) von Liellisl; auigeinndenen Komcleii 1007 b. Er ist inzwischen mehrfach aus den Llernwarten in Nom, Mount Hamilton (Kaliiornlen) und Washinaion beobachlcl worden, so daß die Berechnung seines Weges im Sonnensystem weitere Schwierigkeiten nicht mehr bot. Am 28. Liärz ist er in einem Abstande von 150 Millionen Kilometer in seine größte Sonnennähe gelangt und hat am 11. April von der Erde den tüt kosmische Verhältnisse geringen Minimal-Abstand von etwa 30 Millionen Kilometer gehabt. Er ivird von den Beobachtern als schwaches, diffuses, der genauen Messung schwer zugängliches Sbjekt geschildert. Ter Umkreis des rhii umgebenden Nebels betragt etwa eine Bogenminute. Sem scheinbarer Weg am Himmelsgewölbe iührl vom Einhorn, ivo er entdeckt wurde, durch die Zwillinge und den Luchs hindurch in das Sternbild des Großen Bären, >vo er gegen den 10. Mai anlangt. Inzwischen ist aber seine Helligkeit sehr stark vermindert, sie beträgt dann nur noch */M der LlchlsuUe zur Zeit der Auifindung.

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Original-DruhtinelSnngen.

R. B. Darmstadt, 29. April. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen machten gestern nachmittag im Auto einen Ausslug nach dem Schloß Rhein stein bei Bingen (das dem Prinzen gehört) und besuchten nach ihrer Rückkehr gemeinsam mit dem Groß Herzogspaar die Vorstellung im H o f t h e a t e r. Tie städtische Ärmenver- lvaltung schickt audj in diesem Jahr wieder 40 bedürf- tigekränkliche Kinder zu einem Bad e a u f e n t h a l t nach Bad-Nauheim in die Kinderheilanstalt Elisabethen- haus. Ein Teil der Kinder ist schon nach Nauheim gebracht worden.

London, 29. April. Im Hyde-Park fand ein Meeting der Frauenrechtlerinnen statt. Eine Resolution wurde angenommen, in welcher das Parlament ersucht wird, einen Gesetzentwurf anzunehmen, der die Frauen von der Steuer­zahlung befreit. Nach dem Meeting gelang cS den Frauen­rechtlerinnen nur unter großen Schwierigkeiten, den Hyde- Park zu verlassen, da mehrere tausend Männer und junge Burschen sich ihnen entgegenstellten und sie auSpfiffen. Die Polizei mußte einschreitcn und den Frauen einen Weg bahnen.

Barzeloua, 29. April. Gestern explodierten zwei Bomben, die eine in der Fernandostraße, wobei ein Arbeiter tödlich verwundet wurde, die andere in der Vista All eg re, wobei 3 Kinder verletzt wurden.

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UiiiDcriitäts«21ad>rid)ten.

OMarburg, 26. April. Die Strafkammer verurteilte beute den Kaufmann Oppenheim aus Gladenbach, der im Jahre 19U5 den Bruder des Landwirts und Volksschriftstellers H. Naumann in Nanzhauseu, einem damals nicht ganz nüchternen Manne, das Erbteil für 1250 Mk. abkauste und sich von H. Nau­mann dann 2200 Mk. bezahlen ließ, wegen Wuchers zu einem ^2 o n a t Gefängnis und 500 Mk. Geldftrase.

Berlin, 29. April. Wie dasB. T." aus zuverlässiger Quelle erfährt, ifn Professor Bier in 93 o n n zum Nachfolger des Professors von Bergmann erwählt worden. Ter Erwählte hat bereits mit dem Ministerialdirektor Raumann einen Besuch auf der königlichen Klinik gemacht. Die Be­tätigung der Wahl durch den Kaiser steht noch aus.

W ü r z b u r g , 25. April. Heute voruuuag wurde im aim- tomischcn Inst u ul der Universität die 2 1. B e r s a m ni l u n g der internationalen anatomischen Gesellschaft durch Pro'esjor Nmiiii von Pisa erössnet. Etwa 80 Teilnehmer waren Qiiire inb. Tie nächste Beriannnlung findet m Berlin statt.

Tie Bestrebungen zur E rr i ch t n n g e i n e r H a m b n r g e r Universität sind jetzt so lueit gediehen, daß das vorbereitende Monutee einen Ausruf an die Hamburgische Bevölkerung erlassen hat, in dem mitgeteilt wird, daß die bisherigen privaten Znwen- düngen reicher Hamburger die Summe von rund v i e r M i l l i o n e n erreicht haben, die setzt durch öffentliche Sammlungen so vermehrt werden müsse, daß die Universtlätsgründung für absehbare Zeit tnS Auge gefaßt ivcröcn könne. Lte Biermillwuengriindung suhrt ben NamenHamburgische Wissenschaftliche Stiftung" und macht sich nach dem Statut die Forderung und Hebung aller wisfenschastlichen Bestrebungen auf den verschiedensten Gebieten zur Au'gabe, b>S bei Zeitpunkt der offiziellen Gründung der Uniücr|tldt getommen sei.

gegeben. (Darmst. Ztg.)

h Frankfurt a. M., 26. April. Von der hiesigen Straf­kammer wurde der Redakteur Zander von bei Volksstimme zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt wegeii einer Bemerkung in einem Artikel, der sich mit der Verurteilung der Genossen Seeger von der Leipziger Volksstimme und Borchardt vom Ostdeutschen Laudesboteii beschäftigte, wodurch die Königs- beiger Strafkammer sich beleidigt gefühlt und Strafantrag gestellt hatte.

Berlin, 27. April. Ter verantwortliche Redakteur des Vorwärts", Weber, wurde von der vierten Strafkanriner des Laiidgerichts I. Berlin wegen öffentlicher Beleidigung des Präsidenten der Eisenbahndirektion in Essen an der Ruhr zu 600 M k. Geldstrafe verurteilt. Ter Staatsan-- lvait hatte vier Wochen Gefängnis beantragt.

Kiel, 28. April. Das Kriegsgericht verurteilte den Tov- pedomatrosen Wagner wegen schwerer Mißhandlung Vor­gesetzter, des Bootsmannsmaats Braasch und des Patroulllew- führers Fehling, zu sechs Jahren Gefängnis.

L i e g n i tz, 28. April. Im Wiederaufnahmeverfahren wurde von der Strafkammer der Mühlenbesitzer Paul Neumann aus

Sätzen unterbricht er seinen Vortrag, schreitet vom Katheder auf die Unglückliche zu und reicht ihr, ohne ein Wort zu sagen, ritterlich den Arm. Tann führt er sie unter dem Jubel deS ganzen Auditoriums zu Saale hmaus, bet seiner Rückkehr durch frenetische Beifallsbezeugungcn der Studenten begrüßt. Tempora mirantur!

» Die schlagfertige Braut. Ter Fabrikarbeiter Runefenn Danzig wurde von seiner Geliebten, der unver­ehelichten Anna Schepper, mit einer SclterSflasche erschlagen Beide waren in Streit geraten, in dessen Verlauf die Schepper ihrem Bräutigam mit der Flasche einen Hieb gegen den Kopf verfitzte, der die Schlagader traf und sofort den Tod herbet- führte. ... , . r .

Kleine TageSchronik. Tas größte Hotel in Bad Elster (Vogtl.), aus dem seinerzeit die Prinzessin von Koburg flüchtete, ist vollständig n i e b c r g e b r a n n t. Es ist wenig ge­reuet ivorden, Lienschen sind nicht öcnmgliidt. zic Ur­sache des Brandes würbe bisher nicht festgestellt. In Berlin wurde der unverheiratete LmmbuHkulscher ouchard I a n u s, der sich auf dem Hemiwege vorn Tepot besand und unter eine Exzedentenschar geraten ivar, von dem bedrängten Kriminalbeamten e r f ch o s f e >i. Ter Schuß war nach Atigabe des Beauiten md)t beabsichtigt, sondern wurde burct) den ocijlag einen Burschen über den Arm veranlaßt. 3n Baltimore sind beim Zusammenbruch eines Eijeubahnpiers 8 Arbeiter ge* t ö t e t, 18 verletzt worden. Durch eine 6 Fußhohe Welle, Die Dein Zuiammeubruch des Piers folgte, wurchen aud)«chisfe b es ch a d l g t. - 3n Fort Worth (Texas) zerstörte em Tornado das -rori Hemmiiig, wobei acht Personen getötet wurden. Auch m den Nachbardorfern kamen Llenjchen um.

Hahnau vvn brr Anklage der Mischung eines Pachtvertrages freigesprochen, nachdem er im September 1903 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt worden war und einen Teil dieser Strafe bereits verbüßt hatte. Jrrenanstaltsdirekwrm begutachteten, der Angeklagte sei chronisch verrückt.

Pisa, 28. Avril. Ar til l er ie le u tn a n t Ventura, wel­cher im Juli v. IS. einen berüchtigten Livorneser Wucherer in einem "Anfall von Verzweiflung erschoß, wurde heut- van d-n Geschworenen freigeiprochen. Tas Volk bereitete ihm eine Lvation.

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.c. rauf flirt a. M., 29. April. (Telcgr. Lrig.-Bericht de?Gieß. 91115/). 901111. 9iotien ngen der heutigen Piehrnark t pret i e. Zum Verkaufe standen: 493 Lehsen, 185 aus Lester-reich, 52 Bullen, 15 aus Leslerreicb, 0 auS Dänemark, 884 Kühe, Fersen, Stiere unb Rinder, 0 aus Dänemark, 267 Kälber, 264 Schafe und Hammel, Schaie ans CefterrcuD, 0 Ziegen, 1714 Schweine. Bezahlt tvurbe für 100Pfund Schlachtgewicht Lchsenl. Qualität 7880 Lik., 2. Qual972 Lik., 3. Qual. 63-66Lik.; Bullen l.Cual. 69 bis 71 Lik., 2. Qual. 6668 Lik.; Kühe 1. Qual. 7300 Lik., 2.Qual. , 870 Lik., 3. Qual. 58- 6u Lik, 4. Qual. 0000 Lik., 5. Qual. 00009),r. Kälber: l.Qual. 100-000 Ptg., ^ebendge,vicht 60-00 Pf., 2. Qual. DU95 Pfg., t.'ebendge>vicht 5255 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg., Schlachtgelvicht 6772 Pfg., Schafe: 1. k-ual. 80-00, 2. Qt.al. 7678 Pfg., 3. Qual. 00uo Pfg.; Schweine 1. Qual. 5400 Pfg., Lebdgcw. 42.5000.00 Pfg., 2. Qu.52-OOPtg., Lebend- gew. 41.5000 Pfg., 3. Qual. 4244 Pfg. Lebendgew. 00 P'g. Geschäft: bet Hornvieh Liarkt mittelmäßig, Uebcrftanö erheblich; bei Kleinvieh gut, kein lleberstand.

Gcrichtssaal.

Darmstadt, 27. April. Gestern nachmittag wurde am Oberlande Lgericht diePrivatklagesache des Rechts­anwalts Grünewald in Gießen gegen den Rechtsanwalt und Notar M e tz in Nidda wegen Beleidigung verhandelt. Bekannt­lich ist letzterer in beiden Vorinstanzen zu Geldstrafe verurte.lt worden, weil er an der Strafkammer in Gießen in einer Ver­handlung trogen eines Duells in nicht zu verkennender Weise den Privatkläger als den Schreiber einer anonymen Karte be­zeichnete, die angeblich den Anlaß zur Einleitung des Straf- vcrsahrens gab. Es stellte sich später heraus, zumal sich der Kaufmann Geilsuß als Täter entpuppte, daß Grünewald die KaUe nicht schrieb, dies gab Metz nachträglich auch zu mit dem Beifügen jedoch, daß er die innere Ueberzeugung nicht erlangt habe, daß Grünewald zur Entstehung der Karte in gar keiner Beziehung stehe. Nach der Tuellverhandlung war Metz bei Abfassung eines Zeitungsberichtes mit tätig. gewesen, der ebenfalls sür beleidigend angesehen wurde und endlich wird eine Beleidigung auch in dem Ausdruckperfider Anzeiger" gesunden. Zur Begründung der Revision rügt Justizrat Metz III. hier als Vertreter des Privatbeklag len die unzureichende Be­gründung des angefochtenen Urteils und beruft sich allgemein darauf, daß Wahrung berechtigter Interessen vorliege. Jeder Amoalt habe nicht nur das Recht, sondern _ auch die Pflicht, das anonyme Treiben zu brandmarken, dies sei auf die Straf­zumessung unter allen Umständen von Einfluß. Ganz beson­ders habe Metz als Anwalt und Mitglied der Starkenburgia ein Interesse daran, daß unlautere Elemente entfernt oder ferti­ge hatten würden. Bei dem Zeitungsartikel habe er nur mib- geiuuit, bannt keine falschen Meldungen in die Ocfsentlichkeit drangen. Er beantragte Freisprechung oder Zurückiroisung der Sache an eine Straskammer. Der Privatkläger beantragte, die Revision zurückzuweisen, durch die Beweisergebnijse und das Verhalten des Privatbeklagten stehe fest, daß bie|er nicht be­rechtigte Interessen wahrnahm, sondern beleidigte. Uebrigens habe sich die ominäse Karte gar nicht bei den Tuellakten be­funden, wegen dieser sei ein selbständiges Verfahren eingeleitet worden. Tie Entscheidung wird am 3. Mai bekaniit-

Kandel.

Z u r B ö r s e n l a g e. Tie nach der Durchführung der großen Transaktion des Reichs und Preußens erwartete Umsatz- und Kurs- benenmg hat sich noch nicht eingestellt. Ter glänzende Ausgang der Subscription ist wirkungsvoll geblieben. Die lähmende Ge- fchä'tslosigkeit führt zu einem ganz bedeutungslosen Hm- und Her- schwanken der Kurse. Eine ausgeprägte Haltung kommt überhaupt nicht zur Eniwicklmig. Ter Riickgang der Ergebnisse der großen Kohlenzechen infolge Lohnerhöhungen und Wagenmangel sowie die Twidendenenlläuschnng bei der Tynanute Truit-Gesellschast (es ge­langen wieder nur 10°,0 Dividende zur Verteilung, während beinahe das Doppelte ausgerichtet werden toimte) drückte auf die Kurse der wenigen gehandelten Aktien. Daß es an den ausivärtigen Llärktcu nicht besser aussieht bestärkt die Spekulation nur m ihrer äußersten Zurückhaltung. Alles tu allem sieht man in diesen Erscheinungen nur die Nachwirkungen des schweren Kursrückscblags vom ver­gangenen Llonat. Die eingetretene Besserung am Geldmarkt kamt als Gegengewicht nicht ihre Wirkung ausüben. Einesteils ist sie noch zii schwach und andernleilS »st das Llißtrauen in deren Tauer noch nicht zu beseitigen. Auch die Laatenstandnachrichten werden, weitn die gegenwärtige Witterung nur noch kurze Zett anhält, voil lähmendem Einfluß auf das Gejchä't und von hei abdrückendem auf die Kursgestaltung sein. Tie Getreidepreise haben bereits stark angezogen. Aus Sletvyork kam gestern, Sonntag, die telegraphische Meldung,: die Börse ist iortgesetzt flau; der Saatenstand bat mUge gefallenen Schnees m Nordwesten sich wesentlich verschlechtert.

** Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen der Ge­sellschaft mit beschränkter Haftung in Firma Konrad Jakoby, G. m. b. H., Baugeschäft in Mainz, wurde am 1^. April, mittags 12 Uhr, d^s Konkursverfahren eröffnet. Nechtsanivalt Löwens berg zu Mainz wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 15. 9)lai 1907 bei dem Amts­gericht Mainz anzumelden. lieber den Nachlaß des Spezerei- iyärü>.er» Adam Rettig in Albersbach wurde am 13. April, rorm. 12 Uhr itaö Konkursverfahren eröffnet. Landwirt Val. Rettich in Aldersbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. Mai bei dem Amtsgericht Fürth anzumelden. lieber den Nachlaß des verstorbenen Benjamin genannt Benno Schloß, Metzger und Handelsmann in Sprendlingen, wurde am 15. ÜLprü, nachm. 3 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet, da die Erben des Gemeinschuldners die Ueberschnidung des Nachlasses glaubhaft gemacht haben. Rechtspraltikant Schmitt in Wöllstein wurde zum Konkurs­verwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 2. Mai bei dem Amtsgericht Wöllstein anzumelden. lieber den Nach­laß der Peter Schnellbacher Witwe, Margarethe geb. Bitsch, vvn Lindenfels wurde am 15. April, nachmittags 4V2 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Keil in Fürth wurde zum Konkursverwalter ernannt. Könkursforde-

d Karle Schilf flands gemeldet Zmittag fämtlii Mch vchnee niete gleichfalls t

>e herrschte am Frh Neuschnee ist fteher n Sturm, der gcozc -ruhe anrichiete,!

dasselbe wird c.- ^rgifchen sowie bas: 'ldet Auq der an:. e u hingt luinterh^ Nachrichten tomro: seiner cmSFrar.!

lharz) erschoß i« Streit seinen i Dresden ers^j einer Kabarettste.^, ymond ßouceS. iti mißlichen VeirjzkiiS' jer Wirth mticigds unb If/teAbtn ijtat

itftt Me nul einer ihr such ben Schad lot in ihrem A beit; als dir P. cbet verhaften c;.

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KekmmtmachMg.

Betr.: Feldbereiniguug in der Gemarkung Lang-Göns.

Von 162 beteiligten Grundeigentümern, welche zusammen 577,7394 Hektar Fläche besitzen, ist unterschriftlich die Einleitung des Feldbereinigunsversahrens und die Anlage von Wegen in den Lbstbaumstücken der Gemarkung Lang-Göns bean­tragt worden. Da an dem Unternehmen im ganzen 694 Grund­eigentümer mit 1061,9386 Hektar Fläche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen des Unternehmens gesetzlich er­forderliche Mehrheit von mehr wie ein Fünfteil der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als Die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor.

Der Antrag mit den Zustimmungserklärungen nebst Er­gebnis und Zusammenstellung desselben liegt Dvm 1. bis ein­schließlich 8. Mai 1907 werktags auf der Großherzoglichen Bür­germeisterei Lang-Göns während der Geschäitsstunden zur Ein­sichtnahme offen. Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses sind nach Artikel 11 des Feldbereinigungsgesetzes bei Meldung spaterer Nichtberucksichtigung binnen 14 Tagen von der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Kreisblatt an gerechnet, mittels schriftlicher Beschwerde bei Gvoßher^ogl. Ministerium des Jnneni, Abteilung für Land- wirtschast, Handel und Gewerbe in Darmstadt geltend zu machen.

Friedberg, den 25. April 1907.

Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: _______________Schni11spah n, Kreisamtmann. ______ -» - .----- -> .

Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege.

Ardentiiche ^auplversummlung

Dienstag, den 30. April, nachmittags 6 Uhr, im Mattbauöiaal, SUrdjitrafcc 9.

Tages-Ordnung:

L Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Erweiterung des Schweiiernhauses. 4. Ergänzungswahl des Borslarides.

Die Ltitglieder werden hiermit aus Grund der 8 4, 5 unb 7 der Satzungen ergebenst eingeladen. i

vtt/4 Der Vorstand: D. Schlosser. I