Ausgabe 
29.5.1907 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

B»/s

Braubach.

Moritz Strauss und L. Pfeffer

Viele Wähler

lassen worden.

Gießen, den 24. Mai 1907. ..

Grobherzogliche Bürgermeisterei Giegen.

J.B.: Curschmann.

Vergebung von Pflasterarbeiten

Die Pflasterarbeiten für die Um- bc;w. Ncirpflasterimg der Westanlage zwischen dem Gäbchen Schcppcn Eck und der Frank- furter Straße sollen ...

Donnerstag, den 6. Iimr vorm. IVj2 Uhr- öffentlich vergeben werden. Arbcitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote aus Bordruch der daselbst erhältlich, sind späte,tenS bis zum vorge­nannten Zeitpunkt verschlossen und nut entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzureichen. Zuschlagsftist 3 Wochen.

Gieben, den 28. Alai 1907.

Städtisches Tiesbauamt.

Gründlich vertraut mit den Verhältnissen und den Bedürfnissen unserer aufstrebenden Gemeinde, vermögen sie dem Gemeinwesen durch ihren Rat und ihre Anregungen vielfach zu nützen und auf jedem Gebiete fördernd zu wirken. ~ R

Alles dies in Verbindung mit einer uneigennützigen Gesinnung und einem unbeugsamen Charakter, wovon die beiden Herren schon leit fast 2o ^ayren Zeugnis abgelegt, rechtfertigt in hohem Maße die Auszeichnung, in den Vorstand eines religiösen Gemeinwesens berufen zu werden.

Wir bitten deshalb alle Wähler, etwaige Sonderwünsche bei Seite zu stellen und ihre Stimmen abzugeben für unsere Kandidaten

Moritz Strauss und J, [Pfeffer

Hochstaplerin, die in ' Herren dec Gesellschaft dort eingeichlossen uno eril fteigelaisen Hal, wobei sie urde nach eniattcür Lu- ucyungsgefängnw gebrachl. sich Helle und scheint in M Sto)

sfrechenHausen £5 Emitter» bad l>om le/sters a. L gaut«

: Tatze ist btt Rltin- t ein Uniaii pastnü. ; rin Dainpstaist btt unb btt Wyttt Der« t Neservemchchine zu be­sten sch Wagen nehmen Flau aus Mainz,, die bei wurde, soll io übel zu« innen gezweiselt wird, ans veiicn und den

Markt selber war, wa§ Preis unb Absatz angehl, nicht schlecht, obgleich die Näuie sür die Bäder noch auSgeblieben waren und obschon die Kundschaft vom Rhein nur spärlich gekommen war. Als Abnehmer traten besonders stark die Provinzen Cberbcffcn und Sesien-Rassau aus. Auch das Geschäft in Fetloieb war, obschon, die letzten Fleischmärkte in Franksurt a. M. unb Göln recht flau waren, bester als man erwartet hatte. Tie Einkäuser sur die kleinen Städte in der Provinz und besonders entlang der Lahn iegten für gutes Fettoieh gute Preise an unb machten bannt beit Markt. Weniger Handel war diesmal in Jungvieh zur Zucht bemerkbar, da die Tiere sehr hoch im Ankauf stehen unb den Reflektanten zu teuer waren. Gangochsen waren wenig am Markt und darin ein Geschäft nicht zu machen. Ter Kälber m a tT t zeigte trotz des kleinen Vorrats eine Flauheit, wie lange nicht, so bae, wer Bedarf hatte, billig ankommen konnte. Gehandelt wurden pro Paar Milchkühe 1. Qual. M. 490-540, 2. Qual. 9)1. 420460, 3. Qual. M. 300-375. Jungvieh, Stiere unb Rinder zur Zucht ging pro Stück ab e/*i1/« jährig Ak. 120150, 3

fahrig <PL 170-240. Verkamt wurde brr Ztr. Schlachtgewicht fette Rinder 1. Qual. M. 76-78, 2. Qual. M. 72-74, setle Kühe 1 Qual. M. 7072, 2. Qual. M. 6769. Kälber 1. Qual. M. 72-76, 2. Qual. Ak. 64-67, 3. Qual. M. 56-59. Der Vorrat wurde bis aus Jungvieh leidlich geräumt.

ic. Frankfurt a. Al., 29. Mai. iTrig.-Telegr. bcS /Sieb. s)lnz.") Viebmark t. Zum Verkäme standen 00 Kälber, 00 schale u. Hammel, 1773 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 5600 Pf., Lebendgewicht 44.00-00 Pf., 2. Qual. 55-00 Pf» Lebendgewicht 43.5000 Pfg., 3. Qual. 4648 Pfg. Kälber 1. Qual. 0000 Pf Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00-00 Pfg., Lebenbgenncht 0000 Pfg., Schlachtgewicht 00 00 Pfg. Schafe 1. Qualität 00-00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pig, Geschäft bei Schweinen: gedrückt, Uebcrftanb bedeutend. Während des Marktes liefen noch nvei Waggons mit '-94 Schweinen em.

stahl unb in einer Herberge zu Frankfurt a. M. verkaufte, erhielt wegen Diebstahls im Rückiall 1 Jahr Gefängnis, abzüglich eines Monats Untersuchungshast. K , !

Gilt Fahrradschwtudel.

Im verflossenen Herbst gab der Maurer Fr. W. von Büdingen an ftd) selbst ein Telegramm auf, nach welchem die m seinem Belitz befindliche Nummer der Berliner Pserdemarktlottene em Fahrrad gewonnen habe. Auf 05rund des Telegramms verknuste er schon das Rad und liest sich darauf Abschlagszahlungen geben und Der- übte eine Reihe weiterer Schwindeleien, für die er kürzlich zu drei Jahren Zuchthaus nebst Nebenstrasen verurteilt wurde. Ein Fall, in dem er einen Büdinger Geschäftsmann unter der nämlichen falschen Angabe zur Hergabe von 5 Mk. veranlaßt hatte, mußte abgetrennt werben, da der Zeuge danialS am Erscheinen vor Ge­richt verhindert war. Obwohl der Zeuge Schwindel vermutete, oab er dem Aiigetlngten trotzdem das Gelb; er erklärte weiter, bau er ihm auch ohne diese Angaben bas Gelb gegeben hätte. Unter diesen Umständen hielt bas Gericht weder einen Betrug, noef) einen Versuch desselben für vorliegend, weshalb es zum Frei­spruch gelangte.

Die Wundarztiu.

J,n Sevlember vorigen Jahres wurde ein Gießener Schuh­mann von Frernben mehrfach nach dem Pfalzer Hof gefragt. Auf seine Grfunbigung, waS denn dort vorgehe, erhielt er den Bescheid, daß sich cme Aerztin dort befinde, die B e i n s ch ä d e n heile. Er begab sich in das genannte Restaurant, wo er eine gcwiste Helene D. aus Hannover antras, die sich dort ein Warte- und Sprechzimmer eingerichtet Helte unb sich eines guten Zuspruchs er­freute. Er forderte den zur Ausübung der Heilkunde erforderlichen Ausweis über ihre Approbation, den sie aber nicht vorzeigen konnte. Am Antrag ging ,hr em Etraibeseht wegen Ucbertretung der Ge­werbeordnung zu, da sie, ohne approbiert äu sein, sich als Wund- arztiti bezeichnete, auch weil sie die Heilkunbe im Umherziehen ans- übte und Heilmittel anbot. Gegen den auf zweimal 10 und 6 Alk. huitcnbeii Strafbefehl erhob sie Widerspruch und bemängelte zu­nächst diesen in formeUcr Hinsicht, da in demselben, der Straf- Prozeßordnung zuwider, das m Anwendung kommende Strafgesetz nicht bezeichnet war. In materieller Beziehung bestritt sie, jemals einen Titel geführt zu haben, der einesachliche Approbation voraus­setzt auch tonne von einer Ausübung der Heilkunde im Umher­ziehen feine Rede sein, da sie sich stets nur nach vorheriger Be­stellung den Patienten zur Verfügung gestellt habe; sie habe grimd- lähiicl) Abweichungen nicht geduldet und Patienten, die sich bei ihrer gelegentlichen Anwesenheit ohne vorherige Bestellung ein- fanben, stets abgewiesen. Heilmittel habe sie niemals (eilgeboten ober verkamt, jonbcrn nur bei Anlegung von Verbänden verwendet, sodaß, wenn auch der Strafbefehl rechtsgültig sem sollte, der An­klage jede Grundlage fehle. Tas Schöffengericht kam, ohne am den materiellen Inhalt einzugehen, zur Emsiellimg des Verfahrens, indem es ausführte, daß in dem Umstand, daß dem zugestellten Strafbefehl die Angabe des zur Anwendung konnnenden Gesetzes fehle, ein Verstoß gegen die zwingende Vorschrift der Slrafprozetz- ordniing liege. Tas Berunmgsgericht konnte die Anstcht des Schöffengerichts nicht teilen; es führte aus, dast bas Versäumte in ber Verhandlung nachgeholt hätte werden können. In materieller Beziehung konnte der Angeklagten weder nachgewiesen werben, bay fie sich eines ihr nicht ziikommenden Titels bebicute, noch baß sie Heilmittel uerfaufte, ober Patienten ohne vorherige Bestellung be­handelte. Die Verhandlung förderte das Gegenteil zu tage, wes­halb in jeder Beziehung Freispruch, emirat. Em als Zeuge vernommener junger Alaun bekundete, dast er nach fast jahrelanger Behandlung in ber Klmik als ungeheilt entlassen würbe, bagegen sei ec nach kurzer Behandlung von feiten ber Angeklagten völlig hergestellt; eine wesentliche Besserung durch ihre Behandlung will auch eine Fran erfahren haben.

Gelegentlich einer NcichStagöwahlrede hat der Kimstmaler Fritz B i n d e w a l d aus Berlin-Wilmersdorf zu Wohnfeld dem Aktuar Lmd von Ulrichltein, der Direktor der bortigen Sparkasse ist, nachgesagt, ec hätte einen Brief an den Präsidenten des Kriegerverems zu Höckersdorf geschrieben, m dem er versprochen hat, dem Verein zu 80 Alk. aus der Sparkasse zu verheilen, wenn seine Mitglieder den Kandidaten Tr. Wallan wählten. L. erhob Privatllage wegen Beieid tgung, die zur Verurteilung des Angeklagteti zu einer Geldstrafe von 50 Mk. liebst Publilationsbefugnis führte. Infolge Berufung setzte die Straf- raminer die Strafe auf 30 Alk. herab, mbem sie, entgegen ber Annahme des Schöffengerichts, zu ber Ueberzeugnng kam, daß bie Bchauptimg nicht gegen besseres Wissen ausgestellt worben ist.

Brotneid.

TMtischer ArbeitsUchlveis Wcu.

Gartcnstraßc 2, Zimmer 2.

Es können ciusestellt werben: ( . , . __

2 landw. Arbeiter (auswärts), 2 Ziegelciarbeitcr, A Svengler, 4 Schmiebe, 1 Wagenlackierer, 2 Baufchloster, 2 Sattler (aus­wärts-, 1 Wagner (auswärts-, 1 Tapezier, 2 -volzdrcher, 5 Schreiner,! Waschfrau, 2 Flicksrauen, 1 Buchbinder, 5 Schuhmacher 1 Friseur, 28 Installateure, 1 Wärterin, 2 Wärter, 1 ^abrbunche (für einen Arzt), 1 Zeimngsträgerin, 3 jüngere Haus- und Fayr- burschen, 5 Lauffraucn, 2 Laustnädcben, 1 Mutfdier. .

Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Installateur, 1 Frneur, 1 Schreiber, 1 Glaser.

i^Buchbinder, 2 Friseure, 1 Äläherin oder Flickerin, 1 Kutscher, 1 Kanalarbeiter, 2 Installateure, 1 Berkamer, 1 Ausläufer, 6 Erdarbeiter, 1 Tapezier, 1 Dienstmädchen oder Kindermädchen, 1 Arbeiter (leichtere Beschäftigung), 3 Laustrauen, .4 Burcauge- bilfcn, 3 Hausburschen, 2 Fahrburschen, 1 Lausmadchcn.

Lehrlinge: 2 Alechaniker.

Univenitäh41acbrid)ten.

Versammlung deutscher Burschenschafter. Die in Eisenach unter Vorsitz der Burschenschaft Germania- Breslau versammelre Deutsche Burschenschaft, die gegcn- wärtrg aus 63 Körperschaften an 21 .Hochschulen besteht, befaßte sich während ihrer viertägigen Beratung vom 19. bis 22. Mai mit der Regelung der Bcrufsverhältnisse, nut der Vereinfachung des studentischen Lebens, namentlich mit der Verbilligung der Gastfreundschaft, sowie mit der Re­form der Mensuren. Gleichzeitig mit den Aktiven tonten die Alten Herrn-Berbände unter Vorsitz des Pro­fessors Panhoff-Dortmund. Ihre Beratungen galten den gleichen Bestrebungen und unterstützten die Arbeiten der Aktiven auf das wirksamste. Die angenommenen Anträge auf Mensurreform bezweckten eine freiere und natür­liche Fechtweisc und Einschränkung der Streitigkeiten- sie lassen eine Besserung der Miß- stände, die bei anderen studentischen Verbänden sich eben­falls fühlbar gemacht haben, erhoffen. Die beim Eisenacher Burfchentage eingelaufene Nachricht, daß die 37 Österreich. Burschenschaften sich zu einem oftmärkischen Verbände geeint haben, wurde mit Freude ausgenommen und mit einer Kundgebung an die Bnrschenscl)aft in Oesterreich beant­wortet. Tie Ferialkurse in Salzburg lverden auch in diesem Jahre von der deutschen Burschenschaft beschickt, indem zwölf Burschenschafter mit der Vertretung beauftragt werden. Neu ausgenommen wurden in die Deutsche Burschenschaft die Verbindungen .Holzminda in Göttingen (gegründet 1860) und Normannia in Leipzig (gegründet 1868). Der Vorsitz der Deutschen Burschenschaft ging mit Schluß des Bursch en tagcs von der Burschenschaft Germania-Breslau auf die Burschenschaft Alemannia-Gießen über.

Zu ber kürzlich gebrachten Notiz über den Pfingst- kongreß des Coburger L. C. sei berichtigend bemerkt, daß die Landsmannschaft Plav ia nicht in den Coburger L. C. aufgenommen, sondern daß ein eventuelles Aufnahmegefuch ge­nehmigt wurde. ,, ...

j)t o in, 28. Mai. Eine große Anzahl Shtbenten drang in die Universitätshörsäle ein unb hinbertendieProfessoren, ihre Vorlesungen zuhalten. Anbere Studenten traten ihnen ent­gegen, worauf sich auf dem Universitätshofe eine Prügelei ab- widelte. Ter Rektor ließ endlich zur Beruhigung der Gemüter aus dem Qberstocke die Studenten mit kaltem Wasser b e - gießen, ein Mittel, welches feine Wirkung tat.

Arbeiterbewegung.

Berlin, 28. Mai. Eine Versammlung des Verbandes der Bäckergesellen beschloß mit 1900 gegen 4 Stimmen, daß bie Gesellen 'm Groß-Berlin in den Betrieben, wo die Forderungen nicht bewilligt werben, in den Ausstanb treten. Hiervon betroffen sind 2500 Backereien mit 5000 Gesellen. ____

Heer unO Flotte.

Der Londoner Daily 'Mail erfährt, in einer geheimen Sitzung der Flottenbau-Kommission in Kiel sei be­schlossen worden, eine neue Torpedotyp mit dem Durch­messer von 19 3/4 Zoll einzuführen. Dieses Geschoß soll die wirksamste Torpedo Waffe ber Welt sein und für alle neuen Schisse der deutjck)en Flotte bestimmt sein. Die über» wältigeiide Uebcrlegenheit wiege die Nachteile auf, die es mit sich bringe, daß während des Gefechtes drei verschiedene Tor­pedo-Kaliber verwendet würden. Diese Nachricht bedarf na» türlich noch der Bestätigung von deutscher Seite

Wähler der israelitischen Religionsgemeinde!

Freitag, den 31. d. Mts., vormittags von 101 Uhr findet eine Ergänzungswahl für die durch den Tod ausgeschiedenen beiden Vorstands­mitglieder, der Herren Joseph Stern und Jsr. Rothschild, statt. _ . r, <

Als deren Nachfolger dürfen nur Männer in Frage kommen, die bestrebt sind, den Geist des Friedens und der Eintracht, welcher seit Jahren m der Gemeinde herrscht zu. erhallen und ferner zu pflegen. Es müssen Dianner sein, die als treue Anhänger ihres Glaubens zu jeder Zeit ohne Furcht für rhrc Ueberzeugnng eintreten und sich gegebenenfalls trotz aller Anfeindungen nicht scheuen, das, was fle im Interesse der Gemeinde als nonvendig und wünschenswert erkennen, zu bekennen und zu betätigen.

Als solche Männer empfehlen wir in erster Linie die Herren

Fischer Er wurde verhaftet. In Laichingen (Schwaben schlug der Blitz in eine Eiche, unter ber 8 Personen «schütz gesucht hatten. Zwei bavon wurden getötet, zwei schwer, die übrigen leichter verletzt. Eine gewaltige Feuersbrunst richtete in Lübben ungeheuren Schaden an. Biele Dobnl)äu)er wurden zerstört. Ein Kind ist verbrannt. In Odentirchen ver­anstaltete ein Rauchllub ein Preisrauche n, an welchem acht Vereine inlnahmcn. Nach Beendigung des Preisrauchens machten zwei Teilnehmer Selbstmordversuche. Ter eine vernichte sich zu erstechen: der andere sprang in die Niers und würbe nur mit Mübe herausgerogen. _______

^he bie S tr hit -in M =«

,»n

"Id *Ut ein Ghtonj.b,en; Au<h ^schichte ^>'ch übE?. [°6 9iebnttbe^^ini9- Kreisrat v X rderer des N^^olb

aiiiiu rtJX,crfli

* b,5 $ ' ^«tkn, d°° dcir. ^eig.

^ochdein noch

Ä"',lne und

. nunmehr

Anfang a-

WiWÄ.1*- dzustzutz erhöht » in UT hlf r* nftatt 6200 M' um die Sürn^'' öen und soff neben einem 9«mei|ter von Hornburg ^ städtische Spar-, 7 cinen Kursverlust -iu verzeichnen. Zur w Rejt wirb aus beut

Sie Stadtverord« ' heute über die Lern- °ldcr sozigtdemokratijcher terwiesen worben, und öern aller Eltern, bereu äich beträgt ober welche liüel auf eigene Kosten gen Lehrmittel auf Au. itteln verabreicht werben, l! aber nicht als Armen- jec Eintrag würbe schließ.

vrscfkcrsten Oer dcOattion»

(Anonyme Eiuscudungcu bleiben nnberüastchtigt.)

W. Sie haben als Heimarbeiter sich bei ber Krankenkasse anjumelbcn unb haben Ihre Beiträge selber, ohne Aeihülfe des ArbeilgcberS, zu mblen.

Kandel.

München, 28. Mai. Tie Bayerische Regierung hat eine vierpeozentige Staatsanleihe von 40 Millionen, unb zwar 18 Millionen allgemeine unb 22 Millionen Eisenbahn- Anleihe an ein Konsortium begeben.

Märkte.

th Gießen, 29. Mai. Ter gestrige Rin b o i e h m a r kt hatte einen Vorrat von ca. 1200 Stück Großvieh, 100 Rüibern, 2 Stieren unb 150 Kälbern. Ter Vormarkt brachte große Trans­porte Müchware aus Ostpreußen, welcher glatt abging, ba sie im Voraus meistens bestellt war. Der Handel in Milchkühen am

Tie Grossisten Gebe. Z. hier hatten gegen den Agenten Ab. ü. wegen Beleidigung und unlauteren Wettbewerbs Privatklage erhoben, weil er sich in einem hiepgen Geschäft miß­liebig über ihre Ware ausgesprochen hatte. Die Sache enbetc am Schöffengericht mit Verurteilung des Angeklagten zu einer Geld­strafe von 50 Alk. Infolge Berufung des Verurteiltcli kam es vor­der Strafkammer zu einem Vergleich, indem dieser erklärte, daß er nach seiner Uederzeugung eine solche Aeußerung, wie sie ihm Mir Last gelegt ist, nicht getan habe, jedenfalls nicht habe tun wollen, auch sei er nicht in ber Lage, eine solche Behauptung auf- jujteUen. Tie Klage würbe hieraus zurückgenommen unb es erfolgte Emftellung bes Verfahrens.

itlTinc Tagcschrpnik. Im Streit mit Ausstän­digen schoß Zimmermeister Rioser in Rombach auf die Arbeiter, verletzte einen tödlich und einen zweiten schwer. In Kassel erstach der Fahrbursche Gabel den Bahnarbeiter

GrigittaL-Drahtmekduttgen.

sd. Darmstadt, 29. Mai. (Tel.) Die ganze Fa­milie des städtischen Sch l a ch 11) o f b irc11 o r $ Dr. Garth ist nach Genuß von Banillcpuddtngi an schweren Vergiftung bersch ein ungen erkrankt. Zwei Söhne mußten ins städtische Krankenhaus gebracht werden. Sie haben die Sprache verloren.

London/ 29. Mai. Tie Arbeiterbewegung in. Irland nimmt große Ausdehnung an, besonders in der Graf­schaft Connaught. Tie Polizei verhaftete mehrere Bauern, welche als Rädelsführer der Bewegung gellen. Unter starker Bedeckung wurden fie aögefüyrt, indessen wurde die Polizei angegriffen, wobei es zu einem lebhaften Hand^ gemenoe kam, tu welchem mehrere Personen verletze wurden. In Mayo sand ein Meeting der irischen Bauernliga ftatt,- bei welchem scharfe Reden gegen die Regierung gehalteit, wurden.

Bekanntmachung.

Der Bauunternehmer H. W. Rinn, babier, ist zur AuS^ sübrung von Anlagen im Anschluß an daö Gas^unb 2Las,cr- wert auf Grund ber Bestimmungen vom 29. Dezember 1903 znge-

l-mm-r.

'm

istempel

dem es «"VW, dm »ugnen 9e^.tr Wh. dein tzaE,

Hotel ocM-", uaQ)l auch HLtz' ft* «änn-re 1 »tid)H9telt Le, ^ontot ei,S *

i it)ll2nh;e Hände pel. ,jdl

»ö 1,4 e»,0,1 seinen ^ilvigunge" ,,cc

LL ft fe

ib Ob »e-