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26/10/1907 Zweites Blatt
 
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wie nahmen den Täter fest.

Es scheint )td) um einen Buchbinder-

Gerichtsscs^L

84.20

63.00

84.00

Prince-Henri-Eisenbahn . 124.00

204.00

202.50

140,7u

94.60

84.30

. 28.80

. 110.10

. 141.90

. 119.50

. 103.60 . 210.50 . 194.70

28 70

140.10

92.50

97 20

97.60

92 85

. 154.00 . 126.80

228.25 . 135.40 . 170.50 . 140.50 . 199.20

do. Konsols do.

Bochum Guss . . . Buderus E. W.

Tendenz: lest.

Berliner

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: still.

4 XA °/a russ.StaatsanJ. 1905 4^°/0 japan.. Staatsanleihe 4 % Uonv. Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Aul. . 4% äussere Argentinier .

Asbury-Park (New-Jersey), 23. Okt. Der heute Vor­mittag hier gelandete deutsche BallonPommern" (Führer Erbslöh) hat die etwa tausend englische teilen lange Fahrt üon St. Louis bis hierher in 39 St., 55 Min. zurückgelegt.

In Salzburg kam zu einem Geistlichen ein Mann und Be-1 bat ihn, die Beichte abzunehmen. Als der Geistliche seiner

Kleine Tageschronkk.

Der in Mannheim zum,Tode verurteilte Familicnmördp

) zung u. Beleuchtung, geheizte Liege- halle und Corndore. Sorgsame ---. j BehniuSlunx und Verpflegung. (Opendance für Minderbemittelte.) Prospekte franko.

Dr. M. Schnlze-KalileyMs, Nervenarzt.

Sanatorium Hofheim im .Taunus.

Börse, 26.

. . 157.20

. . 126.80

Betracht kommen konnte, hielt ihn das Gericht sämtlicher Diebstähle für überführt. Unter Berücksichtigung seiner Vorstrafen er ist bereits wegen Raubs und Diebstahls vorbestraft wurde er zu 3 Monaten und 2 Wochen Gefängnis verurteilt, nach deren Verbüßung er ivleder in Zwangserziehung kommt.

Unter Kameraden aus Kroatien.

Einige kroatische Arbeiter befanden sich nach einem Zahl­tage in einer Wirtschaft zu Lollar. Der Hüttenarbeiter Daniel Rumanovie von Smoyanerz zog einem Landsmann heimlich das 85 Mark enthaltende Portemonnaie aus der Hosentasche und ent­fernte sich. Als der Bestohlene den Diebstahl gewahrte, ging er dem Dieb nach und faßte diesen gerade beim Zählen des Geldes ab, wobei er jein Portemonnaie erkannte. Er verlangte die Rück­gabe des Geldes; doch, statt dieser Aufforderung nachzukommen, rief der Dieb:Bon mir abrücken, sonst triegst Da was!" und stach dem Bestohlenen gleichzeitig sein Tajchenmeßer in den Oberjchenkel und lief eiligit davon. Am folgenden Tage stellte ihn em anderer Landsmann zur Rede; auch diesem stach er sofort das Meyer in die Schläfe, daß er bewußtlos zusammensank. Kurz darauf verjuchten ihn einige andere wstzunehmen und ihn der Polizei vorzusüyren. Hier stach er ebenfalls um sich, wobei er einen seiner Landsleute das Ateyer in den Leib rannte. Schließlich wurde er überwältigi und zur Polizei gebracht, wobei der größte Teil des Geldes und auch das geitohlene Portemonnaie bei ihm gefunden wurde. Es erging gegen ihn Anklage wegen Diebstahls und Körperverletzung. Der Angeklagte leugnete Alles, trotzdem er in allen Fällen überführt war. Das Urteil lautete auf 1 Jahr 6 Monate Gefängnis und Einziehung der bei Begehung der Körperverletzungen benutzten 2 Messer.

Gotteslästerung.

Gelegentlich einer Unterhaltung über die Religion ließ der Steindruüer PH. Sch. aus Harheim in einer Wirtschaft im an­getrunkenen Zustande eme schimpfliche Aeußerung gegen Gott fallen, woran die übiigen Gäjte Ärgernis nahmen. Er wurde wegen Gottes- läjterung unter Anklage gestellt und zu einem Monat Gefängnis verurteilt.

Berliner Haudelsges.

Darmstädter Bank . . Deutsche Bank Deutsch-Asiat. Bank* . Diskonto-KommandiL . Dresdner Bank Kreditaktien . .

Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn . .

Gotthard bahn . . , Lombard. Eisenbahn .

Oesterr. Staatsbahu . .

Oktober. Anfangskurse.

Harpener Bergwerk. . Laurab litte . . . Lombarden E. B. . . Xordd. Lloyd .... lurkenlose . , . .

3°/0 Mexikaner .

Harpener Bergwerk. . . 202.30

Laurab litte 225.00

X'ordd. Lloyd 110.30

Obeischles. Eisen-Industrie 100.50

vermischte».

* Das Attentat des B ür g e r m e i st e'rs. Der Bürgermeister der Stadt Cochem an der Mosel, Frhr. Raitz

Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk

Hamburg-Amerik. Paket/,. 124.50

4y$°/o Chinesen . .

Aktien

DaS Viehfeuchengesetz.

Tas Schöffengericht Schlitz hatte den Handelsmann R. G. aus Grebenau wegen Vergehens, gegen das Viehseuchengefetz zu 3 Tagen Gefängnis und wegen Übertretung einer Verordnung des Kreisamts Lauterbach, die Verhütung der Einführung und Ver­breitung von Viehseuchen betreffend zu einer Geldstrafe von 20 'Mark verurteilt. Er halte mehrere Stück Rindvieh von außerhalb in das Großherzoglum eingeführt ohne die Tiere vom Kreisveterinürarzt auf ihre Seuchenfreiheit untersuchen zu lassen. In einem anderen r^alle Hal er 2 Biere in eine an der Grenze liegende Ortschaft ein= gestellt, um diese später wieder zurückziibrmgen, ohne daß er der Polizeiverwaltungsbehörde davon Anzeige gemacht hat. Er focht das Urteil an und behauptete von den m Hessen bestehenden Be­stimmungen keine Kenntnis gehabt zu haben. Daß er nut dieser lächerlichen Ausrede nicht weit kam, sah er bald ein. Er zog während der Verhandlung, mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft die ebemalls Berujung erhoben hatte, das Rechlsmiltel zurück, worauf er durch Gerichtsbeschluß mit sämtlichen Kosten belastet wurde.

Die Genehmigung von Neubauten.

Der Ingenieur Rud. G. aus Leihgestern hat in Ge- memschaft mit dem Maurermeister Gg. F. die Errichtung eines Neubaues nut Feuerungsanlage begonnen, ehe die lreisamt'- liche Genehmigung erwirkt war. Es ging jedem wegen Ueber- trelung der Bauordnung ein Strafbefehl über 10 Mk. zu, gegen den G. Widerspruch erhob. Bezüglich des F. wurde der Strafbe­fehl rechtskräftig, da er irrtümlicher Weise annahm, der Wider­spruch gegen den einen Strafbefehl habe auch die Ansechtimg des andern zur Folge. Das Schöffengericht kam aus folgender Er­wägung zum Freispruch des G. Nach tz 367 Ziff. 15 des Strafgesetzbuches macht sich strafbar, wer einen Bau, zu dem poli­zeiliche Genehmigung erforderlich ist, ohne diese Genehmigiing aus- fuhrt oder ausfuhren läßt. Die Frage, ob im Emzelfalle polizei­liche Genehmigung erforderlich ist, beurteilt sich nach dem Landes­recht. Für Hessen bestimmt der Art. 132 des Polizeistrafgesetzbuchs: JScr ein Gebäude nut Feuerungsanlage aufsührrii will, ist veipflichtet, der Polizeiverwaltungsbehörde Anzeige zu machen und dar, nicht eher anfangen, als bis er die Genehmigung von der Behörde dazu erhalten hat. Der Angeklagte Hal allerdings zu bauen augefaiigen, doch waren bis zur erfolgten trelsanullchen Genehmigung nur die Fimdamentiertmgsardetten für die äußeren Umfasstingsmauern und eine etwa mannshohe Brandmauer auf- geführt; er Halle die Absicht, falls fein Gesuch zum Bau einer Waschküche nicht genehmigt würde, deii ganzen projektierlen Bau als otall aufzuführen, dessen Errichtung au der geplanten Stelle nicht konzessiouspstichtig war. Nach Ansicht des Schöffengerichts hat das Gesetz nur den Fall im Auge, daß mit einem Bau be- gonnen wird, der nach den landesgejetzlichen Bestimmungen fon- zejsionspstichtig ist. Wenn nun im vorliegenden Fall mit einem &mi begonnen worden wäre, der nur den Ziveck gehabt hätte, als Waschküche zu dienen, so wäre schon der Beginn der Fuudamen- tieriiiigsarbeiteii eine Uebertretung des Gesetzes. Der Auaellagte hatte jedoch zunächst die Absicht, einen Stall zu bauen, wozu er keiner Genehmigung bedur'te; erst m zweiter Linie wollte er einen TeU des Stalles zur Waschküche emrichten. Er begann mit den Grimdarbeileii für den Stall und juchte inzwischen um Genehmig, ung zum Bau der Waschküche nach. Da die Genehmiauna erteilt wurde, richtete er die eine Seite des Baues zur Waschküche em nicht erteilt worden, so hätte er den ganzen Bau als Stall aufgeiuhrt und niemand hätte ihn zur Rechenschaft ziehen Tonnen. Die Staatsanwaltschaft focht das Urteil an, aber die Strafkammer kam zur B e ft n 11 n u n n °lC

Sport.

r ^""^nuptgautagdesGaulXD R N or fand zu Frankfurt a. M der Sonntag

üs Deutschen Radjahrcrbundes Dl? IX

die Anwesenheit von 15 Gauvorstandsmitgtiedern nnv S8,ab

Der 1. Vorsitzende Stufst °A°nksÜrt «st°ttet?L

Willterkur für Kranke. Warme geschützte Lage am Südabhange des Taunus. Behag­lich eingerichtete kleine Anstalt, Spezialheilanstalt. Central-Hei

Die nach- A aMnfn sind Sonntag, den 27 Okt. von stehenden ßü! £1 l ü 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fälle sicher anzntrelfen. d26/jo

Dr. Geyer, Seltersweg 64. Dr. Klein, Ost-Anlage 37. .Dr. Zinsser, Goethestrasse 10.

Sonntag von 49 Uhr

Nur Erogel-Apotheke offen, s

R.-Ba Darmstadt, 24. Okt. Vor dem Kriegsgericht der 25. Division hatte sich heute der Gefreite der Landwehr Johann Kämpf aiis Hagpurg (Bayern) vom Laiidwehrbezirk Aiainz zu verantworten. Der Angeklagte war im Juni ds. Fs. zu emer Hebung auf dem Truppenübungsplatz bei Darmstadt einberufen worden. Für den Sonntag wurde er nach Schwabenheim beur­laubt, ivo er früher in Stellung war. Dort trank er sich einen ftarfen Rausch an. Auf der Rückfahrt flieg er dann nut seiner Fahrkarte 3. Klasse in ein Wagenabteil 2. Klasse ein, in dem sich auch ein Leutnant befand. Kämpf fing alsbald ungehörige Redcus- arlen an und beleidigte den Offizier. Tas Standgericht Mainz Halle den Gefreiten dafür zu 4 Wochen Mi11elarreft ver­urteilt. Tie von dem Verurteilten dagegeii eingelegte Berusimg wurde vom Kriegsgericht verworfen. Der Musteiter Philipp Kellner aus Sprendlingen bei Alzey von der 9. Kompanie des Infanterieregiments Nr. 118, von Beruf Maler, Halle sich vor jemern Diensteintrill von einem Kollegen ein Werk geliehenDeko­rative Vorbilder", die der Sladlbibliolhek in Mainz entnommen waren. Der Angeklagte entfernte davon den Stempel der Stadt-! bibliothek und verkaufte bann das Werk. Er wurde wegen Ver­nichtung einer ihm nicht gehörigen Urkunde, verbunden mit Unter­schlagung, zu drei Wochen Gefängnis verurteilt.

R. B. Darmstadt, 24. Okt. Vor der Strafkammer kam heute die Messerstecherei zur Verhandlung, die sich in der Nacht zum 26. August in Lampertheim abspielte. Bier Burschen aus Viernheim waren nach Lampertheim gekommen. Sie hatten sich in einer dortigen Wirtschaft stark betrunken und fingen dann auf der Straße mit dem Arbeiter Salomon Streit an, wobei der Haupträdelsführer Kilian diesem tiefe Stiche am Kopf, Schulter und Rucken beibrachte, während seine Komplizen mit Knüppeln aus den ,

Aermsten einschlugen. Wie blindlings Kilian mit dem SälfctMchliidlß Ä Entwicklung oder beim Lernen znrück- Messer umging, zeigt der Umstand, daß er auch seinem fühlende und nervöse überarbeiwte, !ci'ctjt°'erregbare^uiw frühzeitig Freund Herle einen gefährlichen Stich am Halse versetzte erschöpfte Erivachsene gebrauchen als Krüftigiingsniittel mit großem Zu 11/2 Jahren, den lbiahrtgen Josef Herle zu 6 Monaten, werden rantz gehoben, das (^esamt-Nerverwstem gestärkt, den 17jährigen Jos. Held zu 4 Monaten und den 17iähr » verlange jedoch ausdrücklich das echte Dr. Hommel's Heinrich H au s zu 2 Monaten GeMgn7s I und lal,e nch ferne üor melen Nachabmunaen auireden

92.45

88.20

92.30

141.80

47.90

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62.90

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und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 26. Oktober, 1.15 Uhr. Beichsauleihe . . 94.301 Elektriz. Lahmeyer .

21.2'J Elektriz. Schuckert . .

! Geschäftsbericht, d in allen Teilen von regem sportlichen [ Leben im Gau Zeugnis gibt. Auch die Mitgliederzahl ist be-, ... --------------(,«llllulnin0IDfr

deutend gestiegen, und die finanziellen Verhältnisse des Gaues Ronellenfitsch wurde vom Großherzog Friedrich II. von sind günstig. Der Gau zählte Ende September 2193 Mitglieder, zu lebenslänglichem Zuchthause begnadigt.

davon 1297 in 57 Vereinen und 713 Einzelfahrer. Der Bericht Die Münchener Kindesmörderin Ida Schnell ber der Gaufahrwarte bringt die Ergebnisse aller Konkurrenzen in sechs Verbrechen nachgewiesen worden sind, wird in die ftreU, und außerhalb des Gaues. Mit Erfolg gefahrene Preistouren! Irrenanstalt eingeliefert werden.

sind 97 mit silberner und 3 mit goldener Medaille ausge- Die Leiche des seit Monaten vermißten Leutnants Stöckel zeichnet. Der Kassenbericht, erstattet vom Gauzahlmeister H. vom 1. Bayr. Fuß-Artillerie-Regiment wurde am Fuße des

Ullrich-Darmstadt, liegt gleichfalls im Druck vor. An Ein- Königsstuhl aufgefunden. (Münch. AUg.-Zta)

nahmen sind 14 723.66 Mk., an Ausgaben 14 060.87 Mk. und Tas Berk. Tagebl. meldet aus Halle a. S.: Bei der 11. Kom- an Barbestand 662.79 Mk. zu verzeichnen. Für Sport sind pagnie des 51. F u s e 1 i e r re g i m e n 13 sind drei Mann fläch- 2187.29 Mk. verausgabt worden. Der Karten- und Touren- tig, darunter ein Einjähriger mrd ein Einjähriggesreiter, welch' buchfonds ist auf 2579.29 Mk., der Reservefonds auf 1000 Mk. entkamen. Untersuchung ist eingeleitet.

erhöht worden. Der Vertreter für Rechtschutz Dr. Haber ing- Bei Niederbreisig fuhren zwei Güterzüge zusammen, wo Mainz berichtete über 17 zum Teil sehr interessante Fälle, in bei ein Bremser getötet wurde. Zehn Wagen gingen Ut denen er in Anspruch genommen wurde. Nach Bericht der Trümmer. Sämtliche Hauptgleise lintsrheinisch sind gesperrt 5iassenrevisoren erfolgte die Entlastung des Vorstandes. Für wodurch Zugverspätungen eintraten.

besondere sportliche Tätigkeit wurden vom Bundesvorstand dem , Die Bevölkerung von Douai (Frankreich) versuchte einen 1. Gauvorsitzenden Aug. Stifft und dem Ehrenmitglied A. Petit- jungen Mann zu lynchen wegen des Verdachts, an einem jean-Wiesbaden prachtvolle Plaketten überreicht. Dem früheren 12jährigen Mädchen einen Lustmord begangen zu haben. Tas Gauschriftsührer Peter Fischer-Höchst a. M. wurde ein Ehren- Kind war in eine Kinematographen-BorsteUung gelockt worden diplom überreicht, und der Ehrenvorsitzende des Frankfurter Mehrere Minuten später wurde das empörende Verbrechen Bicyele-Klubs Franz Jos. Schneider zum Ehrenmitglied des Gaues I entdeckt.

ernannt. Die Neuwahl des Vorstandes ergibt die (Wahl) Wieder- Während einer Vorstellung in der großen Oper zu Lon. wähl zum 1. Gauvorsitzenden Aug. Stifst-Frankfurt, 2. Gauvors. d o n platzte eine Patrone. Unter den Zuschauern entstand H. Sames-Darmstadt, 1. Gauschriftführer H. Biersack-Frankfurt, eine Panik, wobei eine Person verletzt wurde. Die Polizei 2. Gauschriftführer Mantke-Frankfurt, 1. Gausahrwart Karl verhaftete 10 Verdächtige.

Schmitt-Darmfradt, Tourenfahrwart Karl Tätzner-Ofsenbach, Kraft- Nach einer Meldung aus Graz kam es an der Universität

fahrwart L. G. Bocher-Frank,urt, Gauzahlmeister H. Ullrich- zwischen deutsch-nationalen Studenten und der klerikalen

Darmstadt, Vertreter für Nechtschutz Dr. Haberling-Mainz und Burschenschaft Carolina zu einem Z u s a m m e n st o ß , wobei drei

Pressevertreter Jos. Jaeger-Eronberg. Zu Gaubeisitzern werden > Studenten ernstlich verletzt wurden.

neugewählt Umpfenbaa), Erichsen, Furkel-Frankfurt, Bautze-Born- heim, Sattler-Schierstein und Zinn-Alsfeld. Tie von den L. , ___ _

oirfen gewühlten Bezirksfahrwarte Braun vom Nordoezirk und Bitte ^willfahrte, zog der Mann plötzlich ein Messer heraus Hahn vom Bezirk Siegen werden vom Gautag bestätigt. Die und stürzte sich auf den Priester. Der Seelsorger flüchtete Anträge^ betr. sportliche Veranstaltungen für 1908 werden der und auf feine Hilferufe eilten mehrere Soldaten herbei und Vereinsfahrwartesitzung überwiesen. Der Gaubeitrag bleibt wie nahmen den Täter fest. Es sich um einer.

bisher, ebenso die Zuwendungen an die Bezirke. Bei dem gehilfeu Bayern zu handeln, der neun Jahre" in" einer gemeinschaftlichen Mittagessen sand die Verteilung der von Ver- Irrenanstalt interniert war. (B. T.)

einen und Mitgliedern errungenen Preise, sowie der Ehren- Jit Wien kam es auf dem Opernring um Mitternacht zeichen von der FernfahrtRund um Frankfurt" statt. Der zwischen dem Dragonerlieutnant Baron Spielmann und Sieger Hohe von der Fernfahrt Leipzig-Straßburg erhielt einen mehreren Studenten zu einem Auftritt. Ein Jurist, namens Lorbeerkranz mit Widmungsschleife in den Frankfurter Farben Paris, ließ einige Bemerkungen gegen den Lieutnant fallen überreicht. der den Gegner durch einen Säbelhieb über den Kopf schwer

St. Louis, 24. Okt. In dem Gordon-Bennet-Iverwundete.

Wettflug haben von den gelandeten Ballons die Deut----- ~ 1 »h

scheu Erbslöh mit dem Ballon Pommern und Hauptmann von

Albereron mit dem Ballon Düsseldorf die besten Res ul- Köln, 24. Okt. Wie der Korrespondenz derKöln. Btq" täte, erstelt > aus Berlin erführt, beträgt der Abschluß der Eisenbahn­

verwaltung mit dem Kohlen syndikat rund 6 285 000 Tonnen. Die Preise stellen sich durchschnittlich um 0,25 Mark höher als nach dem diesjährigen Abschluß. Die Menge ber abgeschlossenen Kohlen ist ungefähr um 765 000 Tonnen größer als beim letzten Abschluß. Der diesmalige Abschluß lautet, aus

Drei Jahre, während sich der frühere auf zwei Jahre erstreckte.

Deutsche R e i ch s b a n k. Der in Sachen Diskontpolitik her Reichsbank gewöhnlich gut iinformierteLok.-Anz." teilt mit, daß bie_ Reichsbankleitung den Vorgängen in Amerika begreiflicherweise besonderes Interesse entgegenbringt, doch werde abzuwarten sein, ob und welche Rückwirkung die dortigen Vorkommnisse auf unser Geschüftsleben äußern. Ein Anlaß zu einer Diskonterhöhung liege zurzeit nicht vor, auch nicht in der Höhe der fremden Wechselkurse, da bisher ein Abfluß von Gold in das Ausland nicht erfolgt ist. Ueber kurz ober lang müsse allerdings eine Erhöhung des Diskonts und zwar voraussichtlich um 1 Prozent vorgenommen werden, aber vor­läufig liege ein solcher Anlaß nicht vor. Erwähnt sei, daß die Bank von England ihren Diskont unverändert ließ.'

seine Gattin nieder. Zu dieser Tragödie werden noch -

folgende Einzelheiten berichtet: Freiherr von Frentz war -----

m der letzten Zeit dem Alkohol ergeben. Seiner Frau war L r- eiewmsciie fiCursberiCute sowohl von ihren.Verwandten wie von denen des Mannes * ,e*' Weüt^on der Hank für Handel

btc Scheidung nahegelegt worden. Am Samstag abend packte sie mit Hilfe ihres Mannes ihren Koffer, um sich am anderen Tage zu ihrer in Coblenz ansässigen Mutter 13 SU begeben. Plötzlich richtete der Gatte ein Gewehr auf 3% fie, um sie zu erschießen. Der Frau gelang es aber, noch Hessen

rechtzeitig den Lauf zurückzuschlagen. Als sie sich bann 3^0/» Obethessen . . . umwandte stand Frentz wieder vor ihr, zielte nach i^em % ueTter^Sübenente Herzen und drückte ab. Der Schuß erreichte atiec ' fein i/.5 Ung^ "oldrente Ziel nicht, sondern drang der Frau in den A rm, der ihr Italien. Bente am anderen Tage amputiert werden mußte. Die An- 3 0 Portugiesen Serie I geschossene eilte die Treppe hinab zu dem Hausbesitzer, I . Portugiesen III der mit einem starken Strick die Adern abband, und so eine Verblutung verhinderte. Einige Stunden später be­gab sich auch der Gatte zu dem Hausbesitzer, um sich zu erkundigen, wie schwer die Verletzungen seiner Frau seien: Das ist ja gar nichts," meinte er,das ist ein Unglück, wie es jedem passieren kann." Inzwischen waren zwei Gendarmen eingetrofsen, die Fwentz in Untersuchungshaft abführten. Bei seiner Vernehmung verlangte er, auf Ehrenwort freigelassen zu werden; dieser Wunsch wurde jedoch abgelehnt. Die Mutte r der Baronin von Frentz erlitt bei der Nachricht von der Tat ihres Schwieger- ohnes einen Sch lag an fall; sie ift auf der linken Seite gelähmt, und hat die Sprache verloren, v. Frentz steht, im 40. Lebensjahre, ist Marineoffizier der Reserve und seit 1892 verheiratet. |

JahreZergebnis verkündigt werden konnte. Der ausgegebene Rechenschaftsbericht wies einen 1906er Reingewinn von 12 217 Mk. 11 Pfg. nach. Dem Reservefonds wurden 10597 Mk. 11 Pfg. Angewiesen, so daß dieser jetzt 148 933 Mk. 37 Pfg. beträgt. Zlußerdem wurden namhafte Unterstützungen für Krankenpflege, Schulen, Landwirtschaft rc. ausgeworfen. Im Gasthaus ^zur Post" fand das Festessen statt. Kreis­rat Boeckmann feierte in wohlgesetzter Rede Kaiser und Großherzog als Förderer des Fortschrittes. Im Jahre 1908 gedenkt die Bezirks-Sparkasse ihr 75jähriges Bestehen festlich zu begehen.

L H a n a u, 24. Okt. Die Weiterführung der projektier­ten elektrischen Straßenbahn in Hanau nach den hessischen Nachbarorten Groß-Steinheim und Klein- Stein heim ist gesicherL Die erforderliche Kapitalbetei­ligung beider Orte ift dahingehend geregelt worden, daß Groß-Steinheinr sich mit 53 OuO Mk., Kiein-Steinheim da­gegen sich mit 45 000 Mk. beteiligt. Die Errichtung einer Markthalle in Hanau wurde von der Stadtverordneten- Versammlung ab gelehnt.

Gießener Strafkammer.

Jl Gießen den 25. Oktober. Ein Hoffnungsvoller.

Im letzten Frühjahr kam Oer 16jährige L. K. von Griesheim b. Darmstadl zu einem Spenglermeister nach Alsfeld ui Zwangs- erziehung. Als er nach einiger Zeil von seinem Tlei|ier wegen einiger Unredlichkeiten zur Rede gepellt wurde, verschwand er noch am nämlichen Tage. Der Ge,elle, mit dem K. das Zimmer geteilt hatte, vermißte nach dieser Zeit seine Uhr mit Kette, wovon er dem Meister Mitteilung machte, der dann iveuer das Fehlen eines iverivollen Svazierstocks feststellte. Der Verdacht lenkte sich auf K. 9tach seiner Fepnahme gestatid er zu, seinem Mepter den etoct und dem Gesellen einen kleinen Geldbetrag entivendet zu haben; von der Uhr wollte er nichts wissen. Ta niemand anders in

kommt

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