Geborene.
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^er Tätigkeit, und zwar mit Einschluß der Fahrt Dom nlf £ L>vbnorte Aum Gk'flclhtnri^nrfp mir h>'r .7.
Koche mit „Knorr“, |
Gcrichtssaal
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gar PrLparaudenschüler! Angenommen, sie Verständnis, haben sie dann neben den" An-
Ganz unabhängig von dieser Betrachtung ist die Frage, ob nicht die Lehrpläne der Lehrerbildungsanstalten einer zweckmäßigeren Aus- und Umgestaltung bedürfen. Nach Urteilen von zuständiger Seite muß das ja wohl der Fall sein. Doch da ich nicht Fachmann bin, muß ich das Wort darüber Anderen überlassen.
Wohnorte zum Gestellungsorte wie der Rückfahrt zum Wohnorte, in die Verfügungsgewalt der zuständigen Militärbehörde getreten waren. Sie Hütten sich allen Anordnungen seitens der Militärverwaltung unterwerfen müssen; sie hätten also in einem AbhängigreitsverhültniS zu dieser ae- jtanden. ö
Israelitische üieligionsgcmeittde.
Holtesdi««? in der Synngsge (Südaulage).
-'c o u t a g den 30. September und D i e n s t a g den I. Oktober 19« L a u b h ü t t e n f c st - E n d e.
8. ^.ag: Vorabend 5.45 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr. Predigt.
Nachmittags 4.00 Uhr.
9- Tag: Vorabend 6.45 Uhr. Iugcndgottesdieul Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. FcfteSauSgang 6.45 Uhr.
Gestorbene.
_ , September. 20. Ehristine Kramer, geb. Fritzaes, 65 Jahre a' Lten.slraßc 75. 21. Eugen Friedrich Ries, 2 Atonale alt, Ät weg 22. 22. Hans Rudolf Heinrich Rinn, 3 Wochen alt, Wallto- >kraße 35. 24. Anna Elisabcthe Schneider, geb. Weil, 75 ^Qh-
. )ainmstraße 48. 25. 5(ron Stamm, Rentner, 68 Jahre o' Plockilraße 9. 27. Emina Röhmig, 24 Jahre alt, Rieqelpsad 32
Frankfurt a. M., 26. Sept. Vor der Strafkammer tantenheute die Handelsleute Benjamm Goldstein und dessen beide ^«dhne Mvrtp und Max Goldstein aus Warschau vegcn Diebstahls. Das Gericht verurteilte die beiden.Sühne ’K bandcnmamgen Diebstahls an troci verschiedenen Stellen (Mannheinrer Ausitellung, Grandbazar und Hauptbahnhof Franl-
Uttiverjitäts-Nachrich-en.
V.L. Darmstadt, 26. Sept. Prof. Heinrich Kayser aus Zurich, der ,teue Dozent und Nachfolger des Geh. Bcmrkils Professor ^andsbcrg, (vtattk und Brückenbau) ist der Sohn eines früheren -larmftabtcr Lehrers. Er ist 34 Jahre alt und wurde schon mit 27 Jahren als Sladlbaumelster in Posen, zwei Jahre spater als Ltadtbatlinspektor in Eharlottenburg bei Berlin angestcllt • im verstoßenen Frühjahr wurde er als Dozent an die Züricher Hochschule bertlsen. Nach Ablage der Reifeprüfung am Ludwig-Georgs- Gynmastiiin 1891 studierte er zuerst in Heidelberg Jura, wandte lich aber dann in Darmstadt und Eharlottenburg dem Sludilun berJngemcurwifscnschasten zu. Wahrciid seiner Asjistcnlanstelluiigen m ijiaiifmi't a. M., Dortmund und Wiesbaden erivarb er sich zwei L-taalspreise, sowie den Schinkelprelsdes Architekten- unb Jngenicur- vereiiis zu Berlin. Er unternahm u. a. auch vor 4 Jahren eine größere Studienreise nach Nordamerika.
— Der 5iaiser von Oesterreich ernannte die Professoren Adolf Bayer München, Tr. Theodor N e d e ck e r Straßbiirg unb Tr Angllst Scsficn Leipzig zu Ehren-Mitgliedern der kaiscrl. öslerr. Akadcntie der Wissenschaften.
Wenn nun auch beide Verletzten Landwirtschaft, die zum Teil stark verschuldet sei, bctrteben, so reiche doch nach dem Ergebnisse der angesiellteu Erhebungen der Reinerlös zur Bestreitung ihres und ihrer Familie Lebensunterhalt bet weitem nicht aus. Sie seien daher auf den Verdienst aus Lohnarbeit angewiesen und tatsächlich werde solche von thnen auch während eines großen Teils des Jahres verrichtet. Ste inüßten daher auch während der Dauer der fr. Beschäftigung als Arbeiter der Heeresverwaltung anae- fthen werden. d
Die Militärintendantur verfolgte gegen diese Entscheidung beim Reichs-Versicherungsamt in Berlin Rektlrs. Diese Behörde wies den Rclurs mit folgender Begründung zurück:
„Wie das Schiedsgericht zutreffend ausgeführt hat' hangt Dm Entscheidung davon ab, ob die beioen Kläger ihrer wirtschaftlichen und sozialen Stellung nach als Unternehmer oder als dem Arbciterstande angehorig anzu- fthen seien. In der Beurteilung dieser Frage hat das Reichs-Versicherungsamt sich dem Schiedsgerichte ange- schlosscn. Wie aus den von letzterern angcstellten Er- rnittelungen hervorgeht, ist der eine Kläger im Winter als Holzhauer gegen Lohn tätig und führt auch im übrigen fuhren gegen Lohn aus. Der andere K.äger übernimmt gleichfalls die Ausführung von Holz- und anderen Fuhren gegen Lohn. Bei beiden Klägern bildet der durch dte genannten Tätigkeiten verdiente Lohn einen nicht unerheblichen Teil ihres Einkommens, so daß sie ungeachtet deS Umstandes, daß sie auch einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb unterhalten, ihrer gef amten sozialen Stellung nach doch als dem Arbeiterstande, d. h. demjenigen Stande, der seinen Verdienst hauptsächlich durch Lohnarbeit erzielt, nahestehend anzuschen sind. Ist dtcs aber der Fall, so besteht kein Bedenken, die Kläger auch zurzeit des Unfalles als in dem Betriebe der Heeresverwaltung eingetretene Arbeiter anzusehen. Tie Beklagte ist deshalb verpflichtet, die Klager tür die Folgen des Unfalles zu entschädigen."
Nicht zuletzt sind allerdings auch die Kosten der Ausbildung in Betracht zu ziehen, weil gar viele tüchtige Kräfte vom Lehretberuf ausgeschlossen würden, wenn diese Losten höher Heroen als bisher. Daß aber die größere Stadt nur eine teurere Ausbildung gewähren kann, liegt auf der Hand. Schon Wohnung und Kost stehen dort höher im Preis. — Mit der Ein- rasermerung der Seminaristen aufzuräumen, dürste aus päda- gogstchea Gründen angezeigt sein, weil die juitnen Leute nur unter anderen Menschen sich genügenb abschlcifen, nicht aber, ^nn ste immer nur mit Ihresgleichen zusammen sind. — Was rwch richtiger ist, die große Stadt bietet viel mehr Gelegenheit, ^'^.nuszugcbc.l, als die kleine. Die Eltern fragen nickst danach, was die Ausbildung zum Lehrer teuer macht, sondern nach dem Kostcn- dunkt überhaupt, und für viele dürste da die Hauptsache sein »et der Frage, ob der Sohn Lehrer wird oder nicht. - v .................
für das Volk auszubilden und den Söhnen des Volkes 19lacl)ivciie idyrtfllid) einzureichen sind, pen Eintritt in diesen Stand nicht zu verschließen, sondern eher' -------------—-■
Leichter zu machen.
die Schule, der Unterricht an ihre Leistungs- Ze it für derartige Dinge? Ja, sind sie . . gute Bildung notwendig? (Ihre Mtzlichkeit
wird niemand bestreiten!) Wie viel Gymnasien, Realgymnasien und Realschulen gibt es in kleinen Landstädten! Deren Schüler können auch derartige Genüsse nicht haben. Diejenigen, ivelchc mit 18 bis 20 Jahren die Universität besuchen, lernen sie iwch zeitig genug kennen; und die werden vielfach die tüchtigsten Menschen, die in ihrer Jugend durch nichts von der anstrengenden Schularbeit abgelenkt wurden. Zu große Vielseitigkeit führt zur Flachheit; aber der Ruhm der Deutschen ist die Gründlichkeit, und sie soll es bleiben. Ist der Seminarist mit seiner Ausbildung fertig, hat er eine ausreichende Befähigung bewiesen, dann steht ihm der Weg zur Universität offen, dann kann er sich nach Belieben, wenn es seine Verhältnisse erlauben, dort weiterbilden. Man darf aber nicht erwarten, daß alle zu höherem Flug reif werden, und die es geNwrden sind, dürften in der Regel für das ßgnb verloren sein, weil sie bort nicht mehr verstanden werden. Mein die große Mehrheit der Lehrer soll dem Volke dienen. Alte und neue Pädagogen verlegten die Schule auf das Land ober doch in kleinere Städte, einmal um die Ablenkungen pnb Gefahren der größeren Stadt fern zu halten, dann auch tun die Jugend in iteter Verbindung mit der Natur bleiben zu Janen. Tie Bedeutung dieser für junge Leute, die noch in der Entwicklung stehen, ist unbestritten. Und es ist nickst wahr, daß die Großstadt der Charakterbildung förderlich sei. Das Gegenteil ist wahr. Unfertige Menschen werden leicht Gefahren und Versuchungen erliegen. Diese bietet eine Stadt in umso höherem Grade, je größer sie ist, je schwerer die Ueberwachung fällt. Die kleine Stadt schützt vor ihnen, weil sie nicht so viel Gefahren birgt, weil in ihr Fehltritte nicht leicht verborgen bleiben können. Ein Charakter muß erst i m kleinen Kreis gebildet und gefestigt fein, ehe er in die Welt hinaustreten und sich bewähren kann. Aber Gelegenheit macht Diebe, die sonst gute Menschen hätten bleiben können. Man muß junge Leute nicht vorzeitig in Versuchung führen. Alles, was zur Ausbildung der Lehrer notwendig ist, bietet die kleine Stadt gerade so gut wie die große, und sie bietet darüber hinaus Vorteile gegenüber den Gefahren der Großstadt.
Museen, Sammlungen, Konzerte, Theater usw. kann man, so weit das ersprießlich ist, auch von der kleinen Stadt aus besuchen, wenn man deren Lage danach wählt. Die nötige Bildung vermitteln tüchtige Lehrkräfte, geeignete Vorträge können nach Bedarf von Vertretern der Wissenschaft an der Anstalt gehalten toerben,, aber her Besuch ber Hochschule eignet sich nur für wenige Befähigtere, benen er bann freisteht, vor allem aber tzehört er nickst in den gewöhnlichen Bildungsgang hinein. Etwas ganz anderes ist es mit den Hochschulkursen, die für Lehrer veranstaltet werden, für Männer, deren Bildung so weit gefördert ist, daß sie für diese Vorträge ein Verständnis beiitzen, welches man bei unfertigen Jünglingen nicht erwarten darf. AÄe Hochschulkurfe können nicht freudig genug begrüßt unb nicht zu reichlich besucht werden. Uebrigens gibt es auch solche Kurie für Geistliche, welche nicht stehen bleiben, sondern sich auch im Amte weiterbilden wollen.
(5'itte für Lan-bwirte wichtige Entscheidung des Schiedsgerichts für Arbeiter-Versichcrimg in der Provinz Dberchessen und des Neichs-VersicherungS-Ämts in Berlin.
. Zwei Landwirte in F. waren von Großh. Bürgermeisterei daselbst auf Grund der von der Intendantur der 21. Division erfolgten Ermietung des erforderlichen Vorspanns beauftragt worden, für die Militärverwaltung Biwaksbedürfnisse aiizufahren. Sie begaben sich zu diesem Behufe mit ihren Wogen und Pferden nach L. und fuhren, nachdem sie daselbst Heu und Stroh geladen hatten, der erhaltenen Weisung entsprechend, nach R. und von da nach H. Auf der Straße zlrnschen diesen beiden Orten scheuten die Pferde. Von den beiden Landwirten kam einer beim Abspringen zu Fall und der andere wurde überfahren; beide zogen sich erhebliche Verletzungen zu.
Der dieserhalb erbobene Entschädigungsanspruch wurde von der Intendantur Des 18. Armeekorps zu Franiftirt a. M. zurückgewiesen, weil nach dem Umfange des Besitzes die
verhindert unb beseitigt nach J Wti dem Urteil von Haartrank«
Obermeyer's Herba» Seife l
“ hüte sich vor Nachahmungen! -----------
Lu haben in allenApoth.,Drog. ».Parfüm, p.St.60Pf.u. 1 Mk.
furt a. M7) zu. GefanwMstrafcn unb zwar Moritz' GolÄK^ . drei und Max Gvldstettv zu 1 V2 Jahren. Goldstein fenior i diebeiden Sühne zu den Diebstählen veranlaßt l>aben ' (7 Wutbe wegen Verleitung zum Diebstahl und gewerbsmäßig^ Ä lerei zu 6 Jahren 3 dRvuctten Zuchthaus verurteilt.
Proiejsor Shoneld von der HarvaidTlniversität hat zcir Abhaltung von Vorlejimgeii an der Berliner Universität von Neip. Vort aus bic Reise nach Deutschland angetrelcn.
— AuS Jena wird uns gcschriebcii: Nach einem Ministerial- enaß ist die von dem Senat der hiesigen llmvctfuät beantragte Emiuhiung einer st a a t S iv i s s e n s ch a i t l i ch e n Diplom- pvitiuiig von den Regicrunaen der Erhatterstaateu mtnnicbr genehmigt worden. Tieje Piünmg fmbet vor einer bcjonöcrcn ^rufimgofommiffioii unter Vorsitz deS jedesmaligen DireltorS dc^ ^taaiswisieufchaillichen Seminars der lluiverfiiät (zurzeit Geh.
• ■ - .— povat Proiestor ^.r. Pierstoifs) statt, bei dem auch die Äewerbunacii — nilt:Iinit Oie Zu n>u»iq zur Prujunq inner Bciiligung ber erjotbeilichcn
Verletzten unb da sie ihren Lebensunterhalt im wesentlichen I Dr. phil. Otto Saame, Chemcker. aus eigener,Wirtschaft, nicht aber durch Lohnarbeit ver- Schellhaas, beide dahier.
dienten, als sclbstänö'.ge Landwirte und daher nicht als dem 1 '*Pr Arbeiterstande angehörig zu betrachten seien.
Auf die eingelegte Berufung hob das Schiedsgericht den angefochtenen Besck)ett) der Intendantur des 18. Armeekorps auf und verurteilte diese zur Zahlung einer dem Grade der Erwerbsunfähigkeit entsprechenden Rente.
Für das Gericht bestand zunächst kein Zweifel darüber, daß ein Betriebsunfall im Sinne des § 1 Gewerbeunfall- vers.-Gesetzes vorlag, da zu den Betrieben der Heeresverwaltung auch diejenigen Tütiaretten der einzelnen Militär- intendaitturen gehören, welche sich auf die Beschaffung der Bedürsnisse der auf Märschen, in Lagern oder in Kantonnie- rungen befindlichen Mannschaften an Nahrungsmitteln, Vorspann usw. beziehen.
Sodann war Das Schiedsgericht der Ansicht, daß mit dem Momente, von dem ab die beiden Landwirte mit ihren Pferden und Wagen auf Verlangen der Militärverwaltung die Vorspannleistung übernommen hatten, sie für die Dauer
auütühm &-n%on^r imfU.n Ministers der geistlichen Angelegenheiten, nm in GemeinschW mit
Sr i I untersten Klasse an auf das Ziel hm, dem Konslitorlalvräsidenten von Altenbockum die Sachlage m
A ir^cli^i, und haben m ihrer Anlage einen ge- lmtersuchcn. Bei diesen Verhandlungen, die im Nathaiise^statl- büän? nuf'1 bet b.er ^r^ Hauben, sind nun denjenigen Genieindeniitgliedcrn, die glaubten,
m Ha ^nh n TltCy?ntErCLfc?. deI FttuB "'udeskirche austreten zu müssen, erhebliche Koiizesßone.I
tonntP ^b?htfnh^nSi^fTCsCl?C7 Stand besonders dienen gemacht worden. Es wird eine einmalige Verhandlung ftattfinben, I r uotwendigeren Vesonder heilen mutzten auf dem nach-' von der man holst, daß sie die drohende Spaltung der K rchen- folgenden Semmar nachgeholt inerten, was nicht gerate der Ber- gemeinde ausgleicht. 9 P 9 9
kurzung unb plmimäßigen Anlage des Bildungsganges dienen!
wurde. Weiter vergegenwärtige man sich, aus welchen Schichten uni eres Vol res sich die jungen Leute rekrutieren, welche Lehrer werten wollen. Es sind fast durchweg Sohne ans ter breiten Mage des Volkes, meist vom Dorf, einige aus kleinen Städtchen. Scl leigen Gang können sie bis zur Konfirmation daheim die Volksschule besuchen und brauchen dann erst das Elternhaus auf 5, demnächst wohl auf 6 Jahre zu verlassen. Welche der Eltern, die jetzt einen Sohn ober deren mehrere Lehrer inerten lassen, werden dazu imstande oder gewillt sein, wenn sie ihr '^kind schon mit dem 9. bis 10. Lebensjahr auf die Schuld in die ^stabt schicken sollen? Gerade diesen Punkt darf man nicht leicht nehmen. Woher sollen die Lehrer kommen, wenn nicht aus dem Volk? Ich denke, wir hätten genug am L"hrer- maiigcl gelitten unb Kräfte aus anderen Ländern nehmen müssen! Daß unter anderen Els den seitherigen Bedingungen mehr Sohne von Lehrern den Beruf des Vaters ergriffen, ist gar nicht zu erwarten. Es ist Tatsache, daß die meisten von ihnen studieren oder sonst einen höheren Beruf ergreifen als den tes Volksschullehrers. Eine Statistik kann nötigenfalls vorgelegt werden. Darf man durch einen anderen Bildungsgang die Söhne deS Volkes vom Lchrerberuf ausschließcn? Wir sollten Gott danken, daß es vielen möglich gemacht ist, aus der breiten Dtasse empor zu steigen zu einer Bildung höheren Grades, die sie dann wieder dem Land, dem sie entstammen, vermitteln können. Zum Lehrer auf dem Lande ist auch kein Mensch mehr geeignet als ber, der auf dem Land aufgewachsen unb mit seinem Denken unb Fühlen vertraut ist. Warum , bemüht sich denn heutiges Tages die Theologie um die Erforschung ter christlichen Volkskunde? Weil viele Geistliche die Landbevölkerung nicht kennen unb nicht verstehen! Will man diesen Zustand auch unter den Lehrern Hervorrufen? und dazu noch völlig unnötigenoeise? Eine zu hohe Bildung entfremdet tem Volk unb macht die Einwirkung auf es unmöglich. Treibt auf schmalem Grund einen Bau m die Luft, er wird Zusammenstürzen oder doch vom nächsten Sturm umgerissen werden. Je höher der Baum, desto mehr Wurzeln muß er im mütterlichen Boten haben. Laßt die Lehrersöhne höhere Beruft ergreifen, laßt die Söhne aus dem Volk nachwachsen: Das kann eine Hebung unseres gesamten Volkes werden, nichts anderes!
rUrche und Schule.
e r 5k u r h e s j i s ch e n S ch w Ü r in e r b e w 6 g u n g, über die wir berichteten, jcheutt mau endlich behördlich eiivns entschiedener «ntgeaeiitreten zu wollen. In Großalm eiode, dem Herd dieser religwftu L.rantheit. weilte dieser Tage ein Kommissar des prenß.
Grünkem- Meh/.
Hochfeiner, aromatischer Grünkern* geschmack, appetitanregende Wirk« ung und bequeme Zubereitungswerse sind die besonderen Vorzüge von
Knorr’s Grünkemmehl.
Wie über den Bildungsgang sind die Meinungen auch über den zweckmäßigüen Ort d e r L e h r e r b i l d u n g s st ä t t e n geteilt. Für eine große Stadt spricht mancherlei, nxit mehr aber dagegen. 9)tan hält Vorträge, Konzerte, Theater für notwendig für eine gute Ausbildung. Aber haben die jungen Leute, die sich zu Lehrern herauSbilten, auch das Verständnis für diese Dinge, ba£ ältere Lehrer, die ihren Kameraden vorancilen, bei ihnen voraussetzen? Man bedenke das unreife Alter ter Seminaristen ober besäßen das nötige forberungen, welche Fähigkeit stellt, die überhaupt für eine
September. 14. Dem Schlosser Karl Enler eine Tochter Arm 14. Tein Elseirdreher Joseph Skanbach Zwilliirge, Elisabeth ui* üma. 17. Dem Fabricarteiter Heinrich Heller cm Sohn, Km 17. -tem Hauimann Heinrich Böhringer ein Sohn, Hans peuinr 21. Dem Schuhmachermeislcr Ferdinand Eckert ein Sohn Joien- 24. Dem Wirt Edmund Wild em Sohn, Adolf.
»ns drn stLnörssmtsrezifikr« fier ÄM
AusKcbote.
September. 23. Heinrich Venz, Formermeister in Fulda n- Aima Kreiling dabier. 23. Tr. August Keller, prakt. Ar!t Dortmund, mit Luise, gen. Hetty 9J?pliu§ dahier. 24. fjeinri' Düpier, Sergeant dahier, mit Katharine Erb m Rüdbiirashcm^ 24. Friedrich Nickel, Techniker, mit Johaniia Stuhl, beide bah' 25. Dr nhil. Hffn P.nrrmp mit Auguste Elisabeth, sie
, ----- 25. Georg Konrad, Vizefeldw^
dahier mit Franziska Herrbach m Gemünden a. M. 25. oQ Noll, Maler, mit Katharina Richter, beide dahier.
Ehcschlicßunqeu.
September. 21. Karl Flett, 'Mechaniker, mit Berta Webk beide dahier. 21. Heinrich Ctanbach, Schlosser, mit Pauline Gciülk beide dahier. 21. Franz Jung, Fahrburschc, mit Sophie Roll- beide dahier. 21. Georg Göbel, Bahnwärter, mit Elise Schnü> beide dahier. 21. Adam Berg, Bureaudiälar in Essen, mit Quiii Mciike dahier. 11
Märkte. I
? Ul rief) ft ein, 27. Sept. Unser gestern hier abfiehnt.. ^Michelimarkt^, im Volksmimd .Alichelsmarkt" mJ'*" zeigte eine starke Auffahrt aus dem Rindoiehmarkt, waS als ? ! fällig bezeichnet werden muß, da diese Alarktgattnng in ber'3}? schwache Besetzung auszuweisen hat. Der Handel ging qut ? hohen Preisen. Frischmelkende Kühe kosteten 400—500' Mk ? ' jährige Rinder bis zu 200 Mk., Kal der 80—100 Mk. Auf' h? I Schweinemarkt war der Antrieb sehr stark, besonders in ($jnlei ' schwemen. Der Handel zeigte aber hier eine gedruckte Stimm,./ weil das Angebot stark vorherrschte. Die Uebersahruiig der 3^ mit Jnngschiveinen wird verursacht durch das Ueberrnaß in J Haltung von Multerschweinen. Von Einlegschweineu kostete Paar 80—100 Mk-, von Ferkeln erster Sorte 40—50 Alk J Zweiter Sorte 30-40 Alk., geringsten 35-40 Mk.
Sdliväriltidlic i!! breT Eiitwicklung oder beim Lernen zurm ^lelbende Kinder, wwie blutarme, sich mal flihlende und ncrvuic überarbeitete, lcichi erregbare und nubzciu I enchopfte Erwacvicne gebrauchen als Kräftigungsmittel nut grotzer I Hommcl s »«-aematogen. nu;
Der Avvctit erwacht, die ßeijtiacn und körperlichen Kratt werden toia) geboocn, dab Gei amt R crv c r itz ste m gestärkt Man verlange jedoch auobrücklich das echte Dr. Hommcl' Haematogcn und laß- stch keine der vielen Nachahmungen auireö/.i
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Apollinarts
WEL T- TAFELGETRA'nk»
Niederlage Lei: Jean Weisel, Sonnenstr. S.
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Heidelbergerstr. 129.
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Man verlange Preisliste und Abbildungen
(Photographische Aufnahmen der einzelnen Zimmer.) l>aL


