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Wetter
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Sonnenschein Klarer Himmel Sonnens chem
März
1807
-8 s
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Höchste Temperatur am 9hebrigfte , ,
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Kanrilien-Nachrichten.
Geboren: Ein Sohn dem Ludwig Orlenbach in Wetzlar. — Ein Sohn dem August Lampas in Nidda.
Verlobte: Fräulein Lma Thöt in Schlitz mit Herrn Werner Allendorf in Alsfeld. — Fräulein Ella Weber in Wetzlar mit Herrn Oskar Braun in Neumühl (Rheinland).
Gestorben: Herr Professor Ludwig Kircher in Groß-Gerau, — Frau Anna Elisabeth« Eloos geb. Schneider in Gontershausen. — Frau Marie Kalharine Feldpusch geb. Stiebig in Leusel.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesfeu am SamStag, den 23. März: Vielfach heiter. Trocken. Nachts kalt, am Tage wärmer. Veranderliche Winde.
Griginal-Drahtmeldungen.
Toulon, 22. März. Gegen 20000 Personen wohnten der Beisetzung der 22 unerkannt gebliebenen Opfer der Jena-Katastrophe bei.
Boulogn e-sur-mer, 22. März. Hier kam eS zwischen Dockarbeitern und Gendarmen zu einem blutigen Zusammenstoß. Die' Tockarbciter bombardierten die Gendarmen mit Steinen, worauf letztere mit blanker Waffe einschritten und mehrere Arbeiter verwundeten. Ein Polizei-Hauptmann und em Unteroffizier wurden erheblich verletzt. 5 Verhaftungen wurden vocgenommen.
Kandel.
— Kasseler S t a d t a n l e i h e. Die Gruppe: Baiik für Handel und Industrie, Kredilverein zu Kassel, Tamms u. Streit lind Fiorino u. Sichet, die bei der kürzlichen Submiffion auf die 1 Million Mark neue 4proz. Kasseler Stadtanleihe von 1902 Serie LU das Höchstgebot von 98,78 Proz. abgegeben halle, erhielt den Zuschlag. Die Obligationen werden zu luo Proz. zum Verkauf gebracht.
Kohlen preise seit 18 7 0. Tev Frans. Ztg. ist eine Zusammenstellung der Kohlenpreise seit 1870 zugegangen, die ein interessantes Bild über die Preisentwicklung dieses wich-tigen Rohstoffes gibt. Dar.stch sind die jetzigen Preise, die sich auf 11,10 Mk. pro Tonne stellen, von 18,2 bis 1875 übertroffen worden, in denen der Kvhlenpreis bis auf 15,60 Mk. stieg, um dann 1879 bis auf 4,70 Mk. zu stürzen. Seitdem haben nur die Jahre 1890-91, und die der letzten Lvchlonjmiktur 1900-1902 dm jetzigen gleichen Preis gebracht, wooei a.s besonders interessant zu verzeichnen ist, tuß nnay jener letzten tzochperwde die Kvhten- preise nicht mehr wie früher einen tiefen Sturz erfahren, sondern durch das Syndikat auf kaum ermäßigter Basis gehalten wurden, wonach dann allerdings auch die Steigerungen nicht mehr so sprunghaft und heftig wie früher erfolgten.
Die Kali-Spekulation. Die durch die übermäßige Gründungswut in der Kali-Industrie hervorger^sene mißliche Lage des Kalisyndikats hat das schrankenlose Vertrauen, das die Kalr- spekulation in diese sichere Zufluchtsstätte gesetzt hatte, ins Wanken gebracht. Da nun dem Eintritt neuer Werke in das Kalisyndikat ernstliche Schwierigkeiten entgegenstehen, ist nun ein neuer heftiger Rückgang aller Kaliwerke eingetreten. Es rächt sich jetzt bitter, daß man den Warnungen vor einem übertriebenen Gründungs-Lpeku- lationsfieber so wenig Beachtung geschenkt hat. Denn die Anspannung auf dem Kapitalmarkt hat die Lebensunfähigkeit zahl- reicher Gründungen schon jetzt klar erwiesen. Darunter müssen nun auch die Anteile der guten Gesellschaften leiden, und die Zwistigkeiten im Syndikat selbst, zu denen das Ueberhandiiehmen neuer Kaligründungen geführt hat, verwirren vollends den Markt der Kaliwerte. Es hat gestern am Kalimarkt bedeutende Rückschläge gegeben und es ist hierin angesichts der allgemeinen prekären Lage am Effektenmarkt vorläufig keine Wendung zum Bessern zu erwarten. n . c . _ . .. .
Reichsban k. Am 8. April wird in Swinem unbe eine von der Reichsbank-Haiiplstelle in Stettin abhängige Reichsbank- iiebcnftelle nut Kasseneinrichtimg und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.
Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Karl Knapp, früher Kantinenlvirt in Mainz, wurde am 1. März, nachm. 5'/, llhr, das Konkursverfahren eiöfinet. Amvaltsgehülie Heinrich Nikolai m Mainz wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderimgen sind bis zum 25. März bei dem Amtsgericht M a i n z anzumetden. — Lieber das Vermögen der Firma S p e r b «.Krieger mDarmstadt wurde am 2. März, vorm. 12'/. Uhr, das Konlurc verfahren eioffnet, da die Gemeinschuldnerm ihre Zahlungen emgcftelit und Eröffnung desKontnrsveriahiens beantragt hat.
Der bürgerliche Beruf der Rcichstagsabgcordncten.
Nach de>n K ü r s ch n e r f ch e n I a h r b u ch gehören den^ neugewählten Tei.tfchen Reichstage an 34 Rittergutsbesitzer, 6 Fidei- kominißbesitzer, 4 Aiasorattzhei-ren, 1 Rittergutspachter, 2 Domänen- Pächter, 19 Gutsbesitzer, 1 Herrschaftsbesitzer, 3 Weingutsbesitzer, B Bauerngittsbentzer, 5 Hofbesitzer., 1 Frelgnisbefitzer, 1 Ho ' und 1 Dlühlenbesitzer, 1 Erbscholnseibefitzer, 6 Landwirte, 1 General- Landfcha'isdireltor, 1 Außerordentlicher Gesandter, 1 Vberpran- bent k. D., 1 Oberpräsidenl a. T., 1 Erbprinz, 3 Geheime Rc- aierimgsiäte, 1 Rcgierungsrat, 1 Regierungsrai a. T., 1 Legations- Sekretär a. T., 1 Generalleutnant z. D., 1 Generalleutnant a. D., i weneral-Alajor ä 1% suite, 1 General-Major z. T., 3 Landrale, I Landral z. D., 1 Landrat a. D., 1 Oberlandes-Genchls-Prafident, 5 Oberlandes-Gerichisräte, 1 Lanb-Gerichtspräsibent, 2 -and- Gerichtsdlrrktoren, 8 Lanb-Gerichtsräte, 14 Amls-Gerichlsrate, 2 Lberamtsiichter, 1 Lattdrichter, 1 Amtsrichter, 1 Lber-^mtizrat, 32 RechisamvMte, 1 Kreisbirektor, 7 UiÜDerfitätsyroTefiorcn, 1 Professor em., 6 Gnmnasial-Proiefforen, 5 Oberlehrer, 1 Schuldirektor, 2 Rekloieu, 1 Reallehrer a. D., 2 Lehrer, 7 Aerzte, 2 Anitsrate, 1 Laildesrat a. D., 9 Bürgermeister, 1^ Magistratsrat, 1 ötabt» ältester, 2 Stabträte, 2 Senatoren, 1 Provinzial-Schulratz 1 etabt- schnttal, 1 Tomdekan, 1 Domkapitular, 2 Prälaten, 3 Erzpriel ter, 1 Hoiprebiger a. T., 17 Pfarrer, 1 P'arrer a. D., 1 (^eneral-lln- walt, 1 Geheimer Kommerzienrat, 2 Kommerzienräte, 10 H-abril- besitzer, voti denen em Teil den Titel Kornnierzieurat fuhrt, 1 Elsenbahndirektor a. T., 3 Bankdirektoren, 1 Direktor einer Aktien- Jndusirie-Gesellschait, 6 Syndici, 1 Bergrat a. D., 7 MauTleiite, 1 Generaldiiektor des Volisvereins für das katholische Teiitichland, 1 Direktor des Bundes der Landivirte, 1 Sti'tiingsverwalter, 1 Bibliotheks-Sikretar, 1 Postiekietar, 1 Poslageut, 1 Tiieltor einer Jnbmtrie-Geseltschaft, 1 Hnltenbesitzer, 1 Granitbergiverks-Beiitzer, 1 Kominiffionsrai, 1 Wemgrotzhändler, 14 Schrift stell er, 22 Redakteure, 1 Aguarimns-Tiretior, 1 Journalist, 2 Zeitlingsverlegei, 1 Beilagsbuchhändler, b Buchdruckereibesitzer, 1 Zeiiungs-Expedient, 1 Jiiseraten-Periieter, 7 Privatiers, 1 Rentier, 1 Hof- und Aliihlen- benger, 1 Kunstmühlenbesitzer, 1 akademischer Maler, 1 Oekonom, 1 Gastwirt, 1 Kiinfitischlernieisler, 3 Schrelnermeister, 1 -rape- zierermeister, 1 Malermeister, 1 PorzeUanmaler, 1 Braueretbesitzer, 1 Bierbrau-'-, 1 Fletschermeister, 1 Fleischer, 1 Schuhmachermeifler, 3 Bäckermeister, 1 Lchrelnermelster, 1 Zigarrenfabrikant, 2 Gefchäits- füljrer, 1 Bergarbeiter, 4 Gewerkjchajts- bezw. Arbeitersekretäre, b Gewerkjchastsbeamte, 2 Parteisekretäre, 1 Buchhalter und 1 Hand- lungsgehiilie.
Rechtsanwaki Ur. Tetzner in Darmstadt wurde zum Konkursver walter ernannt. Ronhireiorberimgen sind bis zum 5. April bei bem Amtsgericht I Darmstadt anjinnclben. — Hebet das Vermögen des CbitbantcchnifcrS W a l t h e r Lo tzm a u n zuLangen ivnrde am 5. März, vorm. 11 Uhr» das Konkursverfahren eröffnet. Taxator Friedrich K n st er zu Langen ivird zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs'orberungen sind bis zum 27. März bei dem Amtsgericht Langen anzumelden. — lieber daS Vermögen des mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden LandivirtS und Fuhrmanns Otto Leiser zu Wimpfen am Berg ivnrde am 6. März, nachm. 3 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann Wilhelm T r a u t m a >i n zu Wimpfen wird zum Konkiirsverwalter ernannt. Konkurs'orderungen sind bis zum 26. März bei dem Amtsgericht Wrmpfe n anziimelben.
21.-22. März---i-7,0* 6.
21.-22. , — 4-1,5* 0.
Märkte.
O Grün berg, 21. März. Unser heute abgehaltener Oste r- ,n a r 11 begünstigte nach den seitherigen Regentagen em schöner „F-rühluigsamang'. Ter Marli ivar lolgebeiien recht gut besucht und nahm einen guten Verlar?. Der Lftermarkl ist für unsere Gegend der erste L ch w e i n e m a r ft im Jahre und die hier gezahlten Preise sind em Maßstab lür die bicsfährigen Frühiahrs- preije. Sie sind entschieden niedriger wie in den letzten Jahren. Der geringe Karloffelvorrctt und die niebri^en Preise lür die letten Schweine sind hierfür die Ursachen. Ter Schwememarkt tuar stark befahren und bie Nachfrage recht lebhaft, aber der Handel lahmte infolge der niederen Preße. Bezahlt wurde für das Paar 8 bis 10 ivöchemliche Ferkel 40-45 Alk., 10 bis 12 wöchentliche 45—50 Dlarf, 12 bis 15 wöchentliche 50-60 Alk. Ter R in dv te h ma r k t hatte'dagegen eine schwache Auffahrt; es ntochte zwischen 30-40 Ltiick anqctricben fern. Trotz der hier feststehenden hohen Preisen zeigte hierbei der Handel keinen Flug. Ter übrige Markt verlief befriedigend. M „ _ _ „ ,
tc. Frankfurt a. M., 23. Aiarz. lOng.-Telegr. beS .Gieß.
Viehmark l. Zum Verkau'e standen 00 Halber, 00 Schate u. Hämmel, 37U Lchiveiiie, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 59-60 Pf., Lebendgelvicht 46-00.00 Pf., 2. Qual. 58-00 Pf., Lebendgewicht 45.00-00 Psg., 3. Qual. 52-54 Pfg. Kälber 1. Qual. 00-00 Pf, Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00-00 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg. Schafe 1. Qualität 00-00 Ptg.l 2. Qualität 00-00 Pfg. Geschäft bei ^c^roetnen: gebriiett, llclierftanb nnbcbcnlcnb.
ICirdyc und Schule.
— Gymn asi al-Abitur ten ten im Volkss chul- bieuft. Im Großherzogtum Hessen ist es schon seit längerer Zeck alljährlich vorgekommen, bau funge Leute, bie an cmer höheren Lehranitalt die Alamritätsprufung beitaiiben batten, nicht bic Hoch» schule bezogen, sondern sich aits irgendwelchen Gründen dem Volks- jchulsache zuivandten, ohne indessen besonders pädagogisch vorgebildet zu sein. Dieser groue Alangel führte zu mancherlei Schwierig- feiten, die die Schulverwaltung dadurch zu beseitigen sucht, daß sie für diese angehenden Bolksichutlehrer besondere Vorbereittingskurie eliirichiet. Der erste dieser Kurse mürbe von Ostern bis Herbst vorigen Jahres abgehalten unb zählte 22 Teilnehmer. Die jungen Leute erhielten Unterricht in der Pädagogik und den Hiliswissen- schaften und wurden gleichzeitig durch besondere Uebungen in den praktischen Umerricht emgeiührt. Am Schluffe des Kursus wurde cme emfprechende Prüsung abgehalten. Anscheinend war die Schulbehörde von den Ergebnissen nicht ganz befriedigt, was mit Rück- sicht auf die Kürze der Zeit unb bie große Ctosjmenge sehr begreiflich erscheint. In diesem Jahre soll bie Zahl der Abiturienten höherer Lehranstalten, bic Lehrer werben wollen, dem Vernehmen nach noch großer sein als im verflossenen, unb es ivird baruni mit Beginn bes neuen Schuljahres roiebermn em Kursus beginnen. Um jedoch ben Teilnehmern eine gründlichere pädagogische Ausbildung zu geben, soll er em Jahr dauern. — Die Korrespondenz des Deutschen Lehrerveretns bemerkt hierzu: Ob em einjähriger Kursus schon völlig ausreichen wird, ben jungen von höheren Schulen kommenden Lehramtsbeiverbern eine ausre'chende theoretische unb praktische Vorbildung für ihre pädagogische Wirk» samfeit zu oermiitet:i, ivird die Enahrun^ lehren müssen. Eine Frage aber drängt sich bei der ganzen Sachlage dem Nicht- Hessen auf: Woher mag es kommen, daß sich in Hessen Abiturienten höherer Lehranstalten für den Volksjchuldienst finden, noch dazu in einer so erheblichen Zahl, daß die Regierung sich zu besonderen Maßnahmen m ihrem Interesse veranlaßt sieht, während anderswo, beispielsweise im Großfiaat Preußen, bie Lehrerseminare „Untcrirequenjen* zeigen, bie man mir durch Gewährung hoher Umerstiitzungen hofft beteiligen zu können? Sollte bic Erscheinung
Die Religionszugehörigkeit der Rcichdtags- -tdgeordtteten.
156 NeichSiags-Abgeorbneie bezeichnen sich als evangelisch, 132 kaiholisch, 2 römisch-katholisch, 40 evangelisch-lutherisch, 13 lutherisch, 8 protestantisch, 1 evangelisch uniert, 3 jübisch, 2 altkatholisch, 2 reiornüert, 1 evangelisch-reformiert. 1 religionslos, 17 komessionsloS, 5 freireligiös, 5 Diffibenten, 1 Menonil, 1 »katholisch getauft". Ter Abg. v. Vollmar hat geschrieben: Religion grundfätzlich nicht angegeben. Die brei sich als jubisch bezeichneten Abgeordneten finb Singer, Stadthagen unb ber neugewählte sozial- demotransche Rechtsamvalt Dr. Frank (Mannheim).
vielleicht gar mit der verschiedenen Lemeffung ber L^hrergehälter zusammeuhäugen?
Literarische».
Auch Helt 5 ber mächtig au’ftrcbenben neuen Halbmonatsschrift „März" bringt viel unb vielerlei unb barunter nichts nnbcbeutcnbe§. Ter bedeutende füdd. Parlamentarier E o n r a b Haußmann steuert einen Artikel .Parlamentarismus" bei, in bem er ber Regierung, wie ben Liberalen ernste Wahrheiten sagt unb zu dem Schlüsse kommt, baß man sagen möge, was man wolle, ein gesundes Volk habe einen gesunden Parlamentarismus, unb wir, wir hätten einen solchen Parlamentarismus noch nicht. Lieber auswärtige Politik spricht ein Anonymus, hinter beijcn Chiffre L. X. sich jebensalls eine außerordentlich gut informierte Perwnlichkeit verbirgt. In Auknüpfung an bie Haager Fncdens- komereiiz wird bie internationale Lage lichtvoll und vielfach von überraschenb neuen Gesichtspunkten aus beleuchtet. Dr. Robert Hessen bringt ui einem Artikel „N.-Strahlen unb Ob" eine posthume Ehrenrettung eines im Leben schwer verkannten deutschen Forschers, des genialen Karl von Reichenbacb. Karl Schloß, em geb. Hesse, veröffentlicht zur Feier des hundertsten Geburtstages des Aiimchener Hmnoristcn Grafen von Pocci einen fern geschriebenen Artikel über diesen, dem 16 zum Teil unveröffentlichte Zeichnungen Poccis als Schniuck beigcgeben sind. Hermann Konsbrücf steuert einen Artikel »Das Deutsche Aiuseuin in Alünchen" bei. Georg Bernhard bringt in seinem Artikel /Rachdenkliches zum Trusiproblem" auch für das große Publikum interessante '.'lu'tlärungen über diese moderire Erscheinung, ihr Wesen und ihre zeitgeschichtliche Slotweiidigleit. Von Hermann Hesse enthalt die Nummer einen Effay »Gedanken bei der Lektüre des grünen veuuict)", einen warmen Aufsatz. Au Delletnstik bringt bie 'Jium- mer den Schluß von Ludwig Thomas »Der weutälische Glaubens- bote", eine Zugenbcriimerung. Ferner die Foruetzung des Romans „Marl Afenkojer" von Borromäus und fchließlich eine lustige Novelle „Smitsons merkwürdige Veränderung". Tie Abteilungen: „Rundschau" und ^Glossen" sind diesmal ganz besonders reich nut tlemercn Artikeln aus den Gebieten der Kunst, Wissenschaft unb Literatur ausgeftattet. ______
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sagen innigsten Dank
Die trauernden Hinterbliebenen
Philipp Seipp,
Giessen, den 22. März 1907.
Karl Seipp.
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Danksagung-
Ftir die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Gattin, Mutter, Schwester und Tante
Frau Emilse Seipp, geb. Hosch
iÖetamuuiadjuiiQ-
In unser Handelsregister Abt. A. wurde heute bezüglich der Firma .Gießener Stempelfabrik, Kreutcr & Co." zu Gießen folgendes eingetragen:
Die Firma der offenen Handelsgesellschaft wird geändert stt .Gießener Stempel- und Schmelzfarben-Fabrik, Kreuter & Co." Gesellschafter sind: 1. Kaufmann Joses Kreuter, 2. Kaufmann Franz Walther, 3. Kaufmann Karl Rudy,
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