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SXÄTÄ^.rP'Ä’S «CSS1 «Z'S«“»® * - 11 Uhr rtMr ^u,er wurden ftavt gekauft und bis gegen 11 utyi wtLr darin fchon alles vergriffen. Tie Preise be- 1. Qualität im Älter von ca. 8 Wochen jHL?° Mk., von cp, 10 Wochen oo—CO Mk.; ältere entsprechend höheren Preise für fette Schweine ©inttub tvieber auf Ine Ferkelpreise ausüben, denn der Dandel mit Ferkeln, namentlich mit stärkeren, die noch bis Weihnachlen znm^ schlachten gut werden, ging sehr flott. Tie Hrer,e |ur fette edjmeute betragen z. Zt. hier 52—54 Mk. für Den Zentner Lebendgewicht, während vor 14 Tagen noch ca. 45 Mark bezahlt mürbem Tie Preise für Rindvieh waren heule auch hoch- Toch ging der Handel langsam. Der Krämermarkt war ganz unbedeutend.
*=• ""Nurt a. M., 25. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des „0>ieß. Anz. .) Amtliche Dcoticrungen der heutigen Viehmark l- pretie. Zürn Perkaufe standen: 85 Ochsen, 00 aus Oesterreich 9 Bullen^ 0 aus Oesterreich, 59 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder Waus Rumanieii, 759 Kälber, 61 Schafe und Hännnel, 0 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Scha'länuner. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 64—87 Wik., 2. Qualität 77—80 Pik., 3. Qualität 70—74 Mk.; Bullen - 1. Qual. 70—74, 2. Qual. 68—70; Kühe 1. Qualität 74-76 Mk' 2. Qual. 72—73 Pik., 3. Qual. 65—67 Pik., 4. Qual. 00—00 Pik. 5. Qual. 00 00 Pik. Kälber 1. Qual. 92—95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 82—88 Pfg., Lebendgewicht 65—70 Pfg., Schlachtgew. 00-00 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 82-00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg. Geschäft: bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend ; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
GerichtstzersL.
Karlsruhe, 24. Juli. Der Psychiater Professor Aschaffen- burg, der fetn Gutachten über den zum Tode veriwteiltenRechtsanwalt Hau abgegeben halte, hat dem Berteidiger Tr. Tietz einen Brtei gefchrieben, m dem u. a. fleht: Ich habe an der Freisprechung des Klienten fernen Zweifel mehr und lucnii auch manches uh Dunkeln bleibt, an seiner Unschttld am Piorde hatte ich seit meinem ersten Besuche auch nicht den geringsten Ziveüel. Dieses dürfte ich Ihnen aber erst jetzt sagen, wett ich es vermeiden wollte, meine Auffassung Ihnen eher mitzuteilen, als in voller Oeffentlichleit. 0511113611 Sie Ihren Klienten uon mir, der trotz aller ntoralischeit Schtild, die er zu tragen glaubt, meine Hochachtung durch seine Tapferkeit errungen hat.
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Eingejanöt.
(Für Form und Inhalt ...... b^ic Rubrik stehenden Artikel
übernimmt die Redattwn nein Puviitum gegenüber feinerlei Verantwortung.)
Die ungleiche Behandlung der verschiedenen Stadtteile unserer lieben Paterstadt tritt neuerdings wieder einmal scharf zit Tage. Ich fenue feine Straße in unserem so schlecht gepflasterten Gießen, die in einem so traurigen Zuftand wäre, wie die Wallthvr- st r a ß e. Ja, läge sie un Südwesten, ihr wäre bald geholfen: sie würde sicher wie der SelterSweg, wie die Bahnhofstraße von Grund aus, ivenn auch schlecht, umgepflastert. So aber liegt sie im Nordosten, in einem Stadtteil, der schon so oft als das Stiefkind unserer Stadt bezeichnet ivurde, da braucht man nicht schlecht umzupflastern, da genügt schon schlechtes Flicken! Allerdings in einem halben Jahre ist das Pflaster wieder Berg uub Tal und man flickt wieder,
abkk däs mächt nichts. Die AMbohner der Wallthmsträße sind ruhige Leute, die lassen sich das gefallen und da der Uebergang am Wallthor ja neu gepflastert ist und von dem Stadtverordneten- foUegium so leicht keiner in die Wall thorstraße selbst kommt, so wird die Sache so bleiben. Oder sollten die Herreii etabtuäter am Ende doch noch nach dem Feste auch einmal etwas fiir die Wallthorllraße tun wollen?__(Sin Anwohner.
Kird?lid?e Zlact>rid?tm.
Israelitische Neligioitsgesellschaft. Gottesdienst.
Sabbatfeier am 27. Juli 1907:
Freitag abend 7.50 Uhr.
Samstag vormittag 8.00 Uhr.
Nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-Ausgang 9.10 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 6.00 Uhr, abends 8.00 Ilhr.
Israelitische Religionsgemeinde.
Hottesvtenkr in der Sy-.agoge (Lüdanlage).
Samstag, den 27. Juli 1907:
Vorabend 7.45 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr. Predigt.
Nachmittags 4 Uhr.
Sabbatausgang 9.10 Uhr.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hessen am Freitag den 26. Juli: Heiter und trocken. Am Tage warm. Leichte östliche Winde.
MLkteoro!oHlsHe BeovuHrungen der Station Gieren.
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NW
Bew. Himmel Klarer Hnnmel
13,1
11,8
Höot-sle Temperatur am Niidrigste
745,7 j 19,2
Juli = + 19,2 • C.
„ 4- 12.0 • C.
9,2
9,5
8,2
24.
24.
24.
24.
25.
59
86
80
5 uo
Juli
1907
Griginal-Vrahtmeldungen.
München, 25. Juli. Nach der Müncyrner Allg- Ztg. steht ein Zusammenschluß der in Bayern be- jrehenden Beamten- und Bedien steten-Vereinigungen unmiltelvar bevor. Er soll der Wahrung der gemeinsamen Interessen bei der in Aussicht genommenen Gehalts-Regulierung gelten.
Wien, 25. Juli. Unter den Eisenbahnern droht neuerdings der Ausbruch der passiven Resistenz. Bedienstete der Privatbahnen beschlossen nämlich, den Verwaltungen ihre Forderungen zu überreichen und falls diese binnen Monatsfrist nicht erfüllt werden, mit dem passiven Ausstand einziisetzen. Dieser wäre jetzt um so ernster, als sich daran bte Beamten, Unterbeamten, Diener und Bahnarbeiter, etwa 500 000 Personen, beteiligen würden.
Wien, 25. Juli. In den hiesigen städtischen Museen sind in letzter Zeit von unbekannten Tätern wiederholt Beschädigungen von Bildern verübt worden, ohne daß es gelungen wäre, die Täter zu ermitteln.
ßcmberg^ 25. Juli. Eine Spionageaffäre macht hier großes Aussehen. In Zagorze wurde ein russischer Offizier namens Krylow wegen Ausspähung der Przemysler Festungswerke verhaftet und nach Lemberg gebracht. Auch zwei Komplizen des Krylow rourben verhaftet.
Budapest, 25. Juli. Infolge der sich mehrenden Raubmorde und sonstigen Verbrechen, die von wandernden Zigeunern verübt werden, wird im Ministerium des Innern ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, welcher die Zwangs- Kolonisierung der Zigeimer und Internierung derselben in Winterqiiartieren bezweckt.
Aden, 25. Juli. Der Dampfer .Feldmarschall" mit dem Staatssekretär Bern bürg an Bord ist hier eingetroffen. An Bord ist alles wohl.
Paris, 25. Juli. General Metzinger erklärte einew Berichterstatter, der Grund seines Rücktritts sei, daß feind Vorschläge wegen der Beförderung von Offizieren von der Infanterie-Inspektion des KriegsministeriumL nicht beachtet worden feien, obwohl Kriegsminister Piquart befohlen habe, ihnen Rechnung zu tragen. Als Nachfolger von Metzinger und Michal werden der Kommandeur des 16. Armeekorps Baillard und der des 14. Armeekorps Galliemiel genannt.
Paris, 25. Juli. Gerüchtweise verlautet, daß bu Uebersührung der Reste ZolaS nach dem Pantheon deswegen auf den Herbst verschoben wurde, weil die Polizei erfahren hatte, daß Mitglieder nationalistischer und royalistischer Vereinigungen ein Komplott angezettelt haben sollen, um die Beisetzung ZolaS um jeden Preis zu verhindern. Die Verschwörer waren angeblich entschlossen, den Zug auf einer Seine-Brücke zu überfallen und den Sarg ms Wasser zii werfen.
Paris, 25. Juli. Die Anklagekammer des ApellationS- gerichtShofes in Douay hat die von den Untersuchungsrichter m Arras angeordnete Einstellung des strafrechtlichen Vergehens m der Bergwerkskatastrophe von EourriereS bestätigt.
Montpellier, 25. Juli. Die Freilassung deS Bürgermeisters Ferro ul von Starbonne und des Vorsitzenden des Wmzerkomilees von Argeliers Marcellin Albert steht unmittelbar bevor. In Montpellier und ArgelierS werden Vorbereitungen zum festlichen Empfang der Beiden getroffen.
Brest, 25. Juli. Die Stadt Brest gab für die Offiziere des amerikanischen und japanischen Geschwaders ein Gartenfest. Der japanische Admiral ist mit seinen Offizieren nach Paris abgereist.
Belsaft, 25. Juli. Der Ausstand der Dock - beträgt über 10 000. Eine Menge von 200 Ausständigen benrägt über 10 000. Eine Menge von 200 Ausständigen griff gestern die Lokomotive eines Gülerzuges an, versuchte diese zu zerstören und die Wagen abzutuppeln, um sie ihres Inhaltes zu berauben. Es wurden viele Verhaft Lungen vorgenommen.
Söul, 25. Juli. Aus derProvin^ treffen fortgesetzt Agitatoren ein. Diesen wird das Betreten der Stadt untersagt. Sie halten indessen in den umliegenden Dörfern Versammlungen ab. Die Japaner entsandten Truppen, um solche aufzulösen. Das Finanzarchiv der Stadt ist nach dem japanischen Viertel der Stadt gebracht worden. M a s s e n v e r h a s tu n g en von Unterbeamten aus dem laiferlichen Palast sind oorgenommen worden.


