Ausgabe 
18.12.1907 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

«Hessische Zweite Kammer.

KB. D

arm slad t, 17. Dezember.

der

82.20

Elektnz. Schlickert

3

»\ordd. Lloyd .

3% Portugiesen

III

I

189 20

18 Dezember. Anfangskurse

Tendenz behauptet.

U4.K

192.X

213.Ki

liarp^nei Berg wer« .

-.auiauutle . .

uuiuardeu E. B.

\orud. Lioyd .

i ui ^eniutie . . . .

Uhr des be-

Uanada E. B. . . I »armstadter Bank Deutsche BanK . DortiuuuGer-Union C. Dresdner Bank

do. Konsols do. Hessen . . Überhessen

lli-X

. 98.51 . 201.51

. 111)

. 213'

. 2b

1U2J

. 140.:

1 >o Uesterr. Goldrente.

4,'6-o Uesterr. Sdberrente 4>o Ungar Goldrente . .

4>o Italien. Kente . . , 3-v Portugiesen Serie I

3^e/(

3%

3Pa°/fl 3%

3^°/,

lzi°/e russ.Staatsanl. 19U5 1/4 o japau. Staatsanleihe i^o Uouv. Türken von luud l'ürkeniose......

Gnech. Ülonopol-Aul. .

1% äussere Argentinier ilexiaaner , . .

4/*% uninesen . .

Aktien:

Bochum Guss ....

Beniner dandelsges. Darmstädter Bank

Buderus E. W. .

1 endenz: behauptet berliner

22ö 2u

52.UO

136.0u

Deutsche Bank . . ' Dentscu-Asiat Bank' ' Diskunto-Komuianajt. . Dresdner Bank .

Kreuitaktien .

Baltimore- und Uhio-

EisenLaun . . uottnardbahn . . Lomuarü. Eisenbahn uesterr. btaatsounn .

1 nuce-Henri-EisenbaUn

Harpener Bergwerk. Laurahütte ....

. . 147 60

- 124.00

92.85 82.20

92 60 90.60

97.10 98.20

92 75

62*10

62.00

92.90

88.35

93.70

139.9o

48.20

83.70

61.5t

93.50

Am Ministertisch: Staatsminister Ewald, Minister Innern Braun und mehrere Mmisterialräte.

Erster Beratungsgegenstand ist die Regierungsvorlage, treffend den

Entwurf eines Jagdgesetzes.

Die Beratung beginnt bei dem vielumstrittenen Art. 17 Vorlage, betr. das

sichere man auch die Art. 19 uni) 27, die doch den Gemeinden entschiedene Vorteile brächten.

"tbg. Tr. Fulda erklärt sich aus prinzipiellen Gründen gegen den Art. 17, weil er unter allen Umständen ein Privileg betaute, auch für die Anreciurrgen des Abg. Wolf tonne sich seine Lortei nicht erwärmen, da iie für die kleineren Bvdenbesitzer nach­teilig werden könnten.

§0 lf erläutert daraus noch einninl seinen Standpunkt. , Dbg. at. D ) ann loenhet sich gegen die Haltung der sozial- demotratischen Redner, bereit Standpunkt er nicht verstehe. Es handle sich ut dem Gesetz von 1848 weniger um Vorrecht der Grvllgrundtasttzer-, als von. Vorrechten der Gemeinden, wenn hier überhaupt von sog. Privilegien gesprochen werden könne. Man;

öurie doch auch einmal festgelegte Rechte nicht ohne weiteres tan ereilenteu entziehen wollen. Mit einer einfachen radikalen Streichung des Art. 17 Lomnre man zu keinem Resultat. Eher lietze sich vielleicht eine Einigung auf dem Wege erzielen, datz man den Gemeinden das Recht auf Ablösung gibt, ihnen die-I leibe aber nicht zur Pflicht macht.

Abg Bähr i|t darüber verwuntart, daß der Vorredner! bezweifelt, es beim Art. 17 tatsächlich mit Privilegien zu tun | zu haben. I

Tie Sitzung wird vom Präsidenten Haas um 10 / eröffnet.

buch und Kühler. Dagegen, stimmten:

Tamm, Diehl, Finger, VUVUU/ ^|unn

Lr. Reh, Reinhart, Schönberger, Lr. Weber, Stöpler u. Präs. Haas'

Daraus wird die Sitzung uni 1 Uhr abgebrochen und auf morgen früh J Uhr vertagt. Es soll zunächst die beschlossene ä.ch 1 l c_ e | u n g bi e r J a gdvorlage erfolgen._____

Eschweiler Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. PaketL .....

. 153.0 . 124.0 . 22j.J . 1313 . 169.0 . 136.) . 197,

. 81j . 183.' . 27 i

. 1441

116.1

vermischte».

* Großfeuer beim , v g.Älumenschmidt" in C r f u r t Am 17. Dez. brach in den mächtigen Garten-, anlagen der Firma I. E. Schmidt eine Feuersbrunst aus. Ern Gärtner hatte aus Rache das große Samen-Magazin rn Brand gesteckt, das mit seinem tastbaren Inhalt uno den teuren Ma|chiuen völlig eingeäschert wurde. Die Glut war derartig start, daß die Feuerwehr Mühe hatte, die 75 Meter üon der Brandstelle entfernt stehenden Häuser vor der Vernichtung zu schützen. Ter Schaden wird auf eine ViertelmUlron Mark geschätzt. Während der Ablöschunas- arbeiten spielte sich eine Schreckensszene ab. Ein Gärtner erkannte den Brandstifter, einen Mann namens Werther und verfolgte ihn. Als er ihm nahe war, gab der Ver^! brecher einen Revolver schuß auf den Gartner ab.! Werther entkam, ohne daß bisher eine Spur von ihm ae- funden wurde. z

* Um eine falsche Banknote ermordet! In,

^llschretven. Die Offiziere, das gebildetere Element, sind den Lehren Tolsbors, deren Sinnlosigkeit sie nicht erfassen konnten, meist erlegen. Leider haben sich unter ihnen sogar welche gesunden, die den Gedanken des Tolstoischen Slntimrlitarismus auch unter ihren Untergebenen selbst weiterverbreitet haben. Die Hauptarbeit haben aber die zahlreichen sozialdemokratischen Agitatoren im Heere selbst vernichtet. So find es denn nicht so sehr die Japaner, nicht so sehr die Korruption in der russischen Verwaltung gewesen, die entscheidend für die Niederlagen Rußlands jm Ostasren gewesen sind, sondern in erster Linie der Anti­militarismus, der dem Lande seiner Geburt die aller­schwersten Wunden geschlagen hat. Die unheimlichen Wir­kungen der Tolstoischen Lehren treten, wie schon bemerkt, in Frankreich und in Italien, wo die literarischen Jünger Tolstois am stärksten vorgearbeitet haben, unverkennbar hervor. Man beachte, wie in Deutschland der Vorwärts für Tolstoi eintritt, wie er fast jede von dessen antimili­taristischen Schriften erwähnt. Die Lehren hieraus ergeben sich für Deutschland von selbst."'

®erid?tsfaoL

R-B- D a r m st a d t , 18. Dez. Les Verbrechens der vor- hAH» S . f an ö ft in ung unter eigenartigen Umständen batte sich der heule deshalb vor dem Schwurgericht stehende 41 Jahre alte Landwirt Ludwig DeichmuUer von R a u n- h e i m schuldig gemacht. Anläßlich eines m seiner Familie nicht eltencn ehelichen Zwistes liefe er sich durch Zorn, zn dem sein sehr leicht erregbares Temperament neigt, hinreifeen, m das eigene Wohnhaus yeuer zu legen. Durch laschen Alarm und energisches Einschreiten der Emwohnerschast wurde der Brand, der bereits ^ugboden und Deckbalken ergriffen hatte, umerbrüeft, nachdem man das von Tetchmuller verschlossene Haus förmlich gestürmt hatte I s'aAcft^lCrbei llld)ln ü^ne eine kleine Lynchjustiz abging, war bei der Erbitterung m Raunheim iiber den tollen Streich nur allzu begreiflich. er bisher unbestraste und gut beleumundete Angeklaate usl,fum u'l'nundigen Kindern, lebte mit seiner Frau un­glücklich und hatte deshalb die Schwiegermutter bestimmt, zu ihm zu ziehen. Auch dieses Astttel verhinderte Zerwürfnisse nicht, und so war es auch am 22. September zu einem Wonwechsel gekommen m dessen Verlaus beide Frauen von Scheidung sprachen und D ! in -wnt die brennende Lampe zii Boden schleuderte, ohne daß etwas hierdurch passierte, tfrau und Schwiegermutter flüchteten unter'

Abg. Lr. hat) ib wendet sich gegen die Ausführungen Dr. Osanns und betont bann, "bic von der Regierung gegebenen sh? en Jeien viel zu allgemein, um ein klares Bild zu erhalten. JJcan tonne eigentlich nicht von allhergebrachten Rechten der ^tandesyerren sprechen, beim diese Rechte seien nur angemaßl, '^e4ST' in beiten die Ritter eben tan Bauern bas £anb ab nah men. Wenn man jetzt von einer Ablösung dieser Rechte spreche, so mußte sie um Den gleichen Preis erfolgen, wie damals, nämlich sür 'Richts. Tie fiskalischen Jagtan waren dabei natürlich auszuschalten, weil sie ja der Allgemeinheit bienten. Jtod) werteren Ausführungen des Abgeordneten Tr. We- j ber trat der Aus.chußreserent Abgeordneter Tr Reh eindringlich für die Annahme des Artikels 17 und Ab- leljnung aller anderen Anträge ein Das Gesetz von 1848 gebe bem Grundbesitzer das Jagdrecht, aber die Ausübung werde der Gemeinde übertragen und somit für diese ein Privileg ge-

Bei flachen von 30U Hektar sei lediglich der allgemeine Grundsatz taivehalten worden. Tie Erwerbung neuer Jagdrechte jn durch das neue Gesetz ausgeschlossen. Mit der Ablehnung

-V lüyr^c Itur erreichen, daß der bisherige Zustand I uhne Einschränkung taitahalten würde.

Es entspann sich dann eine längere Geschäftsordnungs­debatte, nach der beschlossen wurde, tan Antrag Wolf auf Streichung des Art. 17 m namentlicher AWimmung zuerst erlestigen. ^tc namentliche Abstim m ung ergibt 2o Stimmen für und 1 6 gegen den Antrag Wolf I ber somit angenommen ist. Für den Artikel stimmten die Angg. Adelung, Bahr, Braun, Breitanbach, Tr. David, Erck Dr Freu ah, Tr. Fulda, Hauck, Hirsche!, Horn, Joutz, Kvrell, Molthan' I

Mergelstetten (Schwaben) zeigte ein .Handwerksbursck, falsche Tausendmarknote in einem Gasthof vor H

! Leute hielten den schein für echt, verfolgten den » burschen und erschlugen ihm Sie wurden

* Briefe an St. Nikolaus. Der ^cneralnnh ° X bet Vereinigten Staaten hat die Postämter angewiesen llche von Bindern an St. Nikolaus adressierten Briese'r^ tätigkeitsvereinen zuzusenden, die sich zur Erfülluna b öen Kindern ausgesprochenen Weihnachtswünsche ber^ klärt hatten. Es werden den Postanstalten der Union - 1 lich nahezu hunberttausend solcher Briefe zur Befü^^^ anvertraut, die nach bet bisherigen Praxis dem Bure si? unbestellbare Briefschaften überwiesen wurden. Qu

D bC$tC Wcibnfl^«g?schenk für Damen und Herren.

ÄWS SA5ErY Füllfeder Anfeuchtenbfeffcf v"h=ri<^ Schüttein oder

Hrh zu alle? ?CkvSt. nicht - lci=ht und rein- --ch Papiergeschäfte.L,8t «-=

__Schwan-Blelntilt-Fabrik, Nürnberg.

Jagdrecht der Grundbesitzer, tat dem im Sommer ds. IS. die Debatte vertagt worden war. Abg. Wolf kommt auf seine trüberen Einwendungen gegen

bieten Artikel zurück und wendet sich auch gegen beu neu vor­gelegten Ausschufebericht darüber, besonders den Absatz 2, nach dem es keinen Unterschied begründen soll, ob die zusaniinenhängende Flache m einer ober mehreren Gemarkungen liegt. Die Wünsche ber rheinhessischen Jägerkreise seien auch in der neuen Fassung nicht gebührend berücksichtigt worden. Nach Ansicht der Jäger enthalte das Gesetz keine Vorteile, sondern nur eine Verschlechterung bes jegigen Zustandes. Redner erklärt, daß feine Freunde nicht in der Lage seien, die Vorlage anzuiiehinen. In früheren Fällen sei es bet Beratung juristischer Fragen üblich gewesen, auch das Urteil ber juristisch gebildeten Kollegen zu hören. Da sollten die Herren doch letzt auch auf das Urteil der Landwirte hören, da sie doch selber nicht Fachleute sind. Dies sei aber nicht geschehen, man habe die Wünsche der Landwirte unberücksichtigt gelassen Deshalb mutzte bei der früheren Beratung zu dem üblen Mittel der Obstruktion gegriffen werden, nm die Entscheidung über das Gesetz zu vertagen. Leider bringe auch der neue Ausschufecmtrag keine bessere Berücksichtigung ihrer Wünsche, und deshalb werde er mit Jemen oyeuntan bas Gesetz bekämpfen. Die doppelten Rechte der Grundbesitzer mußten endlich beseitigt werben. Er wolle ihnen nicht das Jagdrecht überhaupt entziehen es müsse aber modeinisiert werden, man könne alt überkommene Vorrechte nicht mehr in der modernen Gesetzgebung beibebalten. Redner erklärt zum Schlufe, datz seine Partei nur bann an dem Jagdgesetz mitarbeiten werde wenn es von dem Prinzip ausgehe, dafe die Jagd dem Besitzer gehöre. J

Abg U e b e I gibt auch für seine Partei die Erklärung ab, dafe |ie den Art. 1/ nicht annehmen könne, wenn die darin gewährten Vorrechte nicht beseitigt würden. Auch die vom Vorredner ge­wünschten Abanberuiigen könne er nicht befürworten ." W$e^t wendet sich gegen die Bezeichnungzusammen- hangend die zu iinbestimmt sei. Er beantragt noch einen Zusatz gum Absatz 3 des Art. 17, dafeals zusammenhängende Fläche" Grundstücke auzusehen sind, die derart zusammenliegen, dafe sie eine orbnungsgemafee Ausübung ber Jagd ermöglichen; sie muffen eure Mindestbreite von 500 Nietern haben.

Schö n b e r g e r legt in längeren Ausführungen seine Slnsicht dar, dafe Jagdrecht und Grundbesitz zusammengehörig seien.

x* c7 bestimme im Grunde genommen das JagdausübunqSrecht und daneben werde festgesetzt das Recht durch den Besitz von 75 ha Grundfläche. Das sei ohne Frage em Sonderrecht, em Privilegium, ^ev Sesetzlich jestzulegcn sich niemand entschlietzen werde. Er habe die Regierung um Mitteilung darüber erpicht, wieviel Jagd­grunde bet tt» ha Fläche vorhanden seien, er habe aber keine Ant­wort erhalteii. Wenn die Grenze von 75 auf 150 ha erhöht würde fonnte er schon eine ganze^Reihe Bedeiiken lallen sassen, west als- dann der Eharakter des Sonderrechts wesentlich geändert würde. Oiedner betont schlietzlich, dafe man jetzt das Gesetz verabschieden und es nicht zu Falle kommen lassen dürfe.

Brau n führt aus: Der t-rbg. Schönberger scheine

ä »ää ter »äitW

der Regierung seien scharf geblieben und er hoffe, hie- 9f * 8b x'aj chwurger

Debatte wrrd sich nicht fo gestalten, dafe die Regierung auch gezwungen wird, mit tan scharfen Jahnen zu beigen. Die Re- 6^ruug ser vergegangen infolge eines Antrags (tas Abg. Osann

Genossen vom Jahre 1891, worin die Revision des Jagta Erlangt und zahlreiche Wünsche ausgesprochen wurden, finh X1 bsm Vovliegenoen Entwurf tunlichst tarücksichligt toottan sind. Ter damalige Antrag, tar einstimmig angenommen J?ar namentlich von Landwirten unterzeichnet, darunter frhShJn?5 ^^heinhessen. Der Minister bespricht daun die ver- fthietanen Einwendungen ber, Vorredner und erklärt, daß Me F^erUsd Qr*L ^em' ?rt 17 '^schalten müsse. Abg. Wols hatte ftmher den Strich dieses ArttLsts beantragt, jetzt scheine ihm weniger daran, als an einer Abänderung des Artikels nach seinen -5ür ung-r-chtf-rsigt h-L er L L Abg. llebci, dafe die Regierung in tae,er Frage keine ^rlC^U9e habe. Wie tonne man denn erwarten, 9Wr^p91rUn? Erschlage machen solle, auf rvelche Weise 9 besten zu ryalle gebracht werden kann. (Heiter- «ckch Er mnste konstatieren, dafe auch in feinem der vielen geeignete Gegenvorschläge enthalten seien. Tein Abg. mal,ie er ^9en, tafe er das ge^vünschte Material Nicht erhalten tonnte, weil die Regierung bisher noch Zits lZrgeuettt, bau rm ganzen 29 o0u Hektar mit ^utasherrtichen ^agdrechten in Betracht kommen Die Geiamrstoche verteilt sich aus 119 Gemarkungen mit 10 226 Hettar Iülirbe also 225 ttartar umfassen Der »17?? besitzt die grvtztcn Einzettomplexe; auf ihn entfallen Stantasheroen 27,6"/» und auf ke übrigen ÄUJSW konmeii dieie Zahton für die weitere Beratung bespricht dann eingehend die Frage des Abtosungsr^chts, das für die Gemeinden nicht seht ^j^te^bert sein tonne. Mit tar Ablösung aticin werde sehr ^L7til man öen JagdvefiMrn chre Sonderrechte zu Gunsten der Gemeinden nehme, so roeroe man auch qeremter- 10^6 ben Sefifeern bie MögltchLü geben müssen, gefetztich von einer Beschränkung loszukonunen, die eng damit zusammenhangt nämlich von der ^olzoerechtigung der Gemeinen in den Wm- buitgen. Nur^ dadurch würden die geäußerten Wünsche auf Auk- . ru erreichen sein. Das tonnte aber geschehen, sondern nur in einem besonderen

^^.Eelcht im Änschiull an das Gesetz üb.r die Umwandlung und die Ablösung der Rcaliasten von 1899. 3

S. x t x 0'*' 1 4 vlc II ul u

öu 6ever» umbeiliveute, nut Petrol°mn begoß und anzündeü uni öaYyaus und >ich uevbrennen zu lassen. Er war nach seiner da- "ff Ueslnahme mit von Linnen, Loch ist durch die Äeobachtnnq UU Pblltt^osbo^nilal IpiUP ^mv>rhn i m A hi ' 9

Aordd. Lloyd . ... 103.JJ

Ubeischles. Eisen-Indnstrie 95.0

Abg. h r stellt nunmehr tan Llntrag, eine zweite Le­sung des Gesetzenttvurss avzuhaltcn und begründet diesen Antrag. '

. . ^llrg. Reinhardt hat Bedenken gegen diesen Antraa tae ^gg. Köhler und Ulrich crtarcit jid) eveiituell dafür"

Aer Antrag wird dann cui|timmig angenomuien

.Bet Fortsetzung tar Debatte besprich. Aog. Dr Weber die verschiedenen Einwendungen der ^rittaiir und empsiehlt dann ro !^eren ttusluhrungen bic Annahr.'.e oes Art. 1/ nach der Regierungsvorlage. Der, ArttLel beiree cm orecht der I. kämme? ton dem ne niemals laßen werde. Mit tar Annahme tas Attck^

Teiefomsciie Kursberichte

des Giessenei Anzeigers, nntgeteilt von der Bank ihr Handel und Industrie. Giessen.

Frankfurter Hörne. 18. Dezember, 1.15 Uhr.

Beichsanleihe . . 92;101 Elektnz. Lahmeyer .

schastigle sich heute noch bis ui die spaten Abendstunden hinein um öem grollen Unlerfchlagungsprozefe gegen den früheren S t a d t - kammerer Al art in Braun aus Amöneburg. Der Biihorerraum zeigte wieder eine dichte Besetzung. Zunächst wurden sämtliche Wirte aus Amöneburg darüber vernommen, ob Braun über eine Verhältnisse gelebt habe. Gerade das Gegenteil wurde lestgestellt. Lehr belastend für den Angeklagten waren die Aus­sagen der jetzt noch tu Amöneburg wohnenden Gattin des früheren Bürgermeisters Weber. Ihr Acann habe sich oft über den St- Laninierer beklagt, west dieser selten im Bureau aber desto meta i mt Wiitshause gewesen sei. Es kamen dann noch einige feuern

d?. Geschasismhrimg, sowie mehrere unreelle Handlungen tas tt uheren Bürge t Meisters zu Sprache brachten. Tie Verhaiid- ttmg endete heute Abend gegen 8 Uhr mit der vollständigen Frei- prechnna des angeklag.cn. In den 4 Tage dau°md-n Prozell sind etwa 110 Zeugen vernommen worden. I

h. Frank,urt a. Ai., 17. Dezbr. Die hiesige Straf- k a m me r verurteilte den Kaufmann Albrecht Lu 1 r b ato e r

a) V U <k^"9Nis, weil er durch betrügerische Hand- e i^eU k ^renbe6ll9 die hiesige Guminiwaren-Fabrik Kan I ^tockicht als ihr Münchener Vertreter um rund 100 Ooo Alk ae-1 UDabigt hatte, o Angestellte der Fabrik, die dazu Beihilfe leisteten ethieuen GeiangniSslrattn vo.t 6 Alonaten bis 2 Jahren. Inder! Urteilsbegründung ivurde alS straimstdernd angeiehen, dan die Gescha'tsiuhrung in der Fabrik, die tut letzten Geschäftsjahr eine I llntetbilanz von 403 427 Alt. hatte, eine unordentliche war imd es an der notigen Kontrolle fehlte. u 65

Das Kriegsgericht verurteilte den Leut- nant Hannig vom 23. Jmanterie-Regunem wegen Vergeben gegen 17 5 des R. S t r. G. B., verübt au seinem Burschen , e i n^e ni I a h r G e s a n g n i s und Tienstentlafiung. & |

Kleine Tageschronik.

In Toulon veriountato der durch sortgesetzten D n- gen utz irr finnig gewordene Maruieintendantur 54-® Miequelon leinen Vater und feine Mutter burrh-,,et und feuerte bann auf einige im Schulgarten fviclenfw ' ! Er verschtoand darauf spurlos. nOc Kur

Ter Fabrikbeamto Kubalt in Taus in Böhmen erickl^ Etter,ucht feine schla,enta Frau, Mutter von vier <

durch,chmtt sich dann den Hals. Oern» iq

ImHaag wurde einBuirdzurSLeuerunad-^^. forttatl°n*1Uft crrk6tct bic bort alljährlich sehr viele

Wie bestimmt verlautet, wird am 24. ds. Mts tar Dr^dener -wrnmerztenrat Hahn, der zu v.er' langius perurtestt wurde und 2 y3 Jahre davon m statt Bautzen vervum hat und fretamig seüien Kvimnertte?/^ I titei und ^rdensoetorarwnen nietarlegte, b eg nadtar |* ^ahn, der von feiner Frau geschieden ist, hat stcp I

ato er aus tar StrasanstaU beuuauur war I

^'llionarin verlobt.' Er wird nach > Begnadigung in Berlin em Hotel übernehmen. 1 CLe j

. .-7,Deutich-§ Lesebuch sür die höheren S<b^ d e s G r ° ß H e r z o g t u m ö v «s s e n. ^rausgegeben foK E1-1 Oberlehrern.. 1 Sexta. Verlag von tanu vwih m Bht großem unterene har man in tan beteiligten Kreisen Schemen des vor etoa Jahresfrist angekand-gra Leuljchca Leieüuck)s tur öic höyorea eajufcii d.Ä ferobwLn. ' »elfen entgegengeiehen. Ter er|ie Baad liegt nunmefc9 unö ein Lergleich mit bat letzt int «Gebrauch lxe|inblicMniMrU:' beionders dem von Tavelfen, spricht so entschieden wi40" ®un|ten, datz seine Lrnsirhrimg nur lebha,t befürwortet?'

^Hler, Bestt Breumer, der gesMstlichen Leitung bon fl/co . 5t 11 f e r?7^u{tat(UnLl tt'oack, Dr. Osann, lammengestrllt ist und in einem hessische n B^rtaa k xer Inhalt ist so gestaltet, dafe das Lesebuch, den ^uugen der Lehrpläne entsprechend, an sämtlichen Ä" Z^ulgattungen gebraucht iuertan kann, und bietet eine

I Reichhaltigkeit. So ist tar Test, der die griechische Uae ? ^udett, , sehr ausführlich gehauen, was mancher Amisge^ begruben wrrd. Zugegeben sind einige '2lb)d)n-ji auö der römischen Sage; daneben kommen deutsche und iSnt Shü-ä ö^iyrem Recht. Aus tar Fülle des son ?

Stoffs (Märchen, Fabeln, Erzählungen und Schwanke und naturkundliche Aufsätze, darunter Schildes und einer Fruhlingswanderung durch di/nörü

| -,Cl lMvorgehoben, dafe auch die neuere

neuefec Zeit in einer der Jugend angemesstnen Weise zu tommt. Neben Erzählungen aus dem Leben Bismarcks und SU beime I. finden sich beispielsweise Aufsätze wie2eutf(fiia-i r r^-r2?°r£)/Z' Erkundigungsritt am Wct^ berg und drei Schilderungen aus tarn Grofestadtleben i Strallenbahn^,Ter Radfahrer",Die Feueriveta'ü von ftorfmr11 r n6fMU r 1 ein 31fe Frapan. Was bei allen Lch toftar £ i ; l|lr öer Umstand, dafe überall bewährte Er mal aefud-^^finh}^/ anderen Büchern manch,

Ä SuEich vermieden ist Ta poetische Teil wird infolge seiner forgfäuigen Auswabl 'ick gleichfalls gefallen. Den Sckstufe bildet .k ausführlicher graimnattscher^ Anhang für tan sprachlichen untersten Klasse. Eine vom Verlag angereag Mitnahme der älteftei^i'nber^i Änbunm^ taUeu"\7ätarn^ InaTZ ÄV? Bstderschrnuck des Buches. Cr D. uu Wirtshaus war, öie auLerru mgettolic^n Besitzer den Sinn fi

öem verichlosseneu Paus heraus, weshaU, D. nach seiner Rücktet c dm Ibttcniifit hur* hl1 |Or«nLlmü ^^genheit gebet in heiligen Zorn geriet, dieModiiien zerschlng, dieBetten zernhiuu^Tas eiri s Anichaunngsmittel za belebet

die ,«ledern umhpihtphip mit sUot^^iu,. ..v 1 *öar bin glücklicher GAranke, zumal, da die '^affl tar Ril>»

!.ncht zu groß ist und sie fast alle nur von bewahrten Mttfte? stammeir. So trifft man u. a. Ludwig Richter mit einigen feine ^-^hnnteil\UlW ^ö>rich Prellers Odyffeebsttar sind voi> zuglich wiedergegeben. Recht hübsch machen sich auch die Ritb Egorisctan Darstellungen und die Schluß bildchen, bie altertümliche Oerttichkeiten aus unserem ianta darstellew - Truck und Papier verdienen Lb. L Herausgebern kann man zu diesem ersten

beLZLn?^ wünschen. Möchten die folgenden Bünta A