An töt KnMschnst Gießens!
^°r tretet Ihr morgen zur Wahlurne, um eine Anzahl von Männern in unsere Stadtverordnetenversammlung zu senden.
und geeilte ^Massen und allen Stadtteilen haben, wurde ein Ausschuß der Bürgerschaft beauftragt, die Wahlen vorzubereit
$Qrum sebt morgen bei der Wahl einmütig Eure Stimme den vom Bürgerausschuß vorgeschlagenen Kandidaten:
1. Dr. Mag«. Biermer, Univcrsitätsprofeffor,
2. vr.Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn.,
3. Max Friedberger, Kaufinann,
i. Aug. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn.,
5. Friedrich Habeuicht, Kaufinann,
6- Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn.,
7. Wilhelm Löb er, Rentner, Stadtverordn.,
8. Wilhelm Plank, Gerbermeister,
9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Jnstizrat, Stadtverordiicter,
1V. Heinrich Schaffstädt, Kommerzienrat, Stadtverordneter,
11. Georg Simon, Oekonom,
12. Louis Troß, Ziegeleibcsitzer,
13. Karl Wimmenauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter,
14. Heinrich Winu, Bauunternehmer.
Bürgerverein Gießen
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IDeNer!
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®iele alte Gießener Bürger.
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Zur MMneteovaM.
Da befürchtet werden muß, daß ein Teil der bis jetzt in Vorschlag gl brachten Kandidaten unsere berechtigte» Forderungen nicht genügen vertreten wird, empfehlen wir besonders folgende Kandidaten:
In den letzten Tagen hat die Agitation zur bevorstehenden Stadtrats wähl Formen angenommen, die jeden, der es ernst mit dein Gedeihen unsere Ltadt meint mit tiefer Betrübnis erfüllen müssen. Man muß sich wirklic wundern daß es unter so widerwärtigen Verhältnissen, die einer förmliche Klasscnverhetzung gleich kommen und uns schließlich zu Offenbacher Zustande: fuhren müssen, noch angesehene und uninteressiert denkende Männer gibt di trotzdem bereit sind, das ebenso arbeitsreiche, wie verantwortungsvolle Amt eine Stadtverordneten zu übernehmen. Kommt es denn bei diesem Ehrenamt da LSr ^memnutzigen Sinn und an das Pflichtbewußtsein de
wobn/^b ' ™m ^lchem Stadtteil der einzelne Kandida
wohnt, ob er Hausbesitzer oder Mieter „t, ob er viel oder wenig Steuern zahlt Nebensachen ^«sse °ngehört u. s. w. ? Das sind doch alles rein
L. r roi1' nur We Männer ihren Einzug in das Stadthaus halten btc, 9rD^ Sachkenntnis, reiche Erfahrung, hingehende Arbeitsfreude und eil | unbestechliches, klares Urteil mitbringen, die chaiakterfest für ihre Ueberzemmm emtreten und ent,ästoffen sind, unsere aufblühende Kommune im Interesse^ de> stanzen Mit allen Kräften und nach allen Seiten hin weiterhin zu fördern r, , Stuf d-r Lift- d-- Bi,rgn« ch»? find»
sich die Namen solcher Männer. Namentlich steht an erster Stelle e,u Name der cm klares kommunalpolitisches Programm, auf dessen Durchführunq hundert von Gießenern mit Recht die allergrößten Hoffnungen setzen, bedeute Diese Kandidat wild einer der Führer in dem erneuerten, verjüngten und erlucitertei Ätadtparlament werden. Seien wir stolz darauf, wenn wir so ausgczcichnctl Stadtverordnete für uns gewinnen können. a D J
, Urnter diesem hohen Gesichtspunkte fassen wir die Wahl am Donnersta. auf. ~>ir hoffen, daß wir damit am Wahltage nicht allein stehen werden.
Bausch, Philipp, Ober-Postassistent Beil, Louis, Schreinermeister Dickore, August, Büchsenmacher Dr. Ebel, Stadtverordneter Friedberger, Max, Kaufmann Gabriel, August, Stadtverordneter Happel, Jacob, Kaufmann Löher, Wilhelm, Stadtverordneter Reitzel, Philipp, Gastwirt Schaffstaedt, Heinr., Stadtverordneter Dr. Schaefer, Stadtverordneter Simon, Georg, Landwirt Werner, Wilhelm, Werkmeister Walther, Eonrad, Schmiedenleister.
Viele Wähler aus allen Stadtteilen.
Wähler!
Der Bezirksverein Ost beruft hiermit für
Mittwoch, desr 21). ds. Mts., abends 9 Uhr,
rm Neuen SaaBbau (früher Steins Garten) eine
öffentliche Wählerversammlung
ein. . "7
Tagesordnung.' Die SlGdtveeoLdrreleinvLihlen.
Für den Vorstand: Adolf Schmidt.
Fabrikant Christian Jnberthal, Ingenieur Georg Koch, Rechtsanwalt Ludwig Raab,
Nachdem nunmehr die Parteien aller Schattierungen, die verschiedenen Bezirks-! ^(Ill)lll(lHll
tlClnm ®7cillti)? usw. Vorschläge zur Stadtverordnetenwaht gemacht
Wickelung unserer lieben Stadt Gie^n Überfalles' gcht^eme^Kandidatmllsu ^zu'unterbrelun $?ir ,lIlb überzeugt, daß diese von uns vorgeschlagenen Herren unparteiisü fiit btc"
Alles'fttzem" L'sind S- ?as"Gstamlmteresst°über
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