Ausgabe 
23.7.1907 Zweites Blatt
 
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Reichsgerichtsbriefe.

machten werteren Mitteilungen seines Klienten.

Meinetwegen

als Zeuge aufgerufen.

Er war wegen eines Bergchen ange­

klagt, aber frei gesprochen.

Getreidepreise in Mannheim

Vermischte».

7 UH Le

93.95 I Elcktriz. Lahmeyer .

83.15

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229.00

Hörse, 23. Juli. Anfangskurae.

193.50

112.00

. 174.30

. 127.70

. 223.10

. 69.20

. 136.90

in tot

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. 144.00

. 168.00 . 136.75 . 202.60

. 95.30

.* 28*60 . 139.40

do. Konsols do. Hessen Oberhessen

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3^% 3% 3^7o 3% 314% 3^7n

92.85

83.10

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97.65

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66.40

67.40 9250

89.80

94.20

141.80

83*25

62.10

96.35

ßusanmrangebracht. Er hatte gleich die Vermutung, daß er später als Zeuge im Prozeß Hau dienen sollte. 2L "" ""

des Verfahrens gegen mich war sehr ungewöhnlich.

Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose .

Weizen 100 Kg. 21.75-00.00 Mk.

Roggen 100 Kg. 20.0000.00 Mk.

Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskouto-Kommaudit.

Unter allgemeiner Spannung wird dann Referendar Lenk kmift. Als ich wLer in ilm dran7 rrklärte r~'-------

fernem Wfen ferne Mitferlungm machen werde und daß er jede Antwort. Was er heute gesagt hat ist mir auch neu D7aa^ Auskunft verweigern werde. Ter Zeuge verweigert unter Be- Ich bin unschuldig/Aber er gabmitfeine toeite--" Wns auf sein Amtsgeheimnis die Auskunft über die ihm ge- so d> ich schließlich einmal erffftrfe- ma/fitpn tnPTtPTPn WitWim-J ;uci)a7 i/Htig einmal ernaite.

Dresdner Bank Kreditaktien . . Baltimore- und Ohio-

Eisenbahn .

Gotthard bahn . . *

Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staats bahn . Prince-Henri-Eisenbahn

4% Oesterr. Goldrente. . 4% % Oesterr. Silberrente 4 "6 Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen HI 4M°/q russ. Staatsaul. 1905 4>^o/o Japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......

4% Griech. Monopol-An 1. . 4% äussere Argentinier . 3% Mexikaner , . ,

(kj v - r vc » ' 11v UULU 1LCU. \J-L 1 CLGvc

9^ bm unschuldig Aber er gab mir keine weiteren Erklärungen* 10 ö'Qn T CD 1 CHrT PhL cfi Twff 7 rr otvtvw aY avVY ."-.«-L/t . i'S. rf-i '

D V. 7 /, r- r ---♦/*'! vmiiiu.1. UUUUt. ^premen ötP.

e§ Wandert sich um Ihren Kops. Er aber verweigerte jede Aüs-

Eseteilt ^be, so wisse er nicht mehr,

? ^.-och sage bestimmt unter meinem Eid aus, daß Hau von der Mitteilung wissen muß. Er war zwar sehr aufgeregt aber anaÄi' fl8 M fagtC' ~ ®orf'' Wollen Sie uns das angeben? Zeuge: Nein.

, c . 114.80

Elektnz. Schuckert . . . 103.40 Eschweiler Bergwerk . . 207.40 Gelsenkirchen Bergwerk . 189.60 Hamburg-Amerik. Paketf. Harpen er Bergwerk. . . 198.90

Laurahütte......217.00

Nordd. Lloyd.....116.00

Obeischles. Eisen-Industrie 103.08 Berliner Handelsges . . 151,10 Darmstädter Bank

Vor).: ete sind über Hau auf 'Veranlassung des Staatsan­walts vernommen worden? Zeuge: Ja, ich sollteWichtiges Uber Hau mitteilen. Ich habe damals die Auskunft verweü- gert. Gestern habe ich in spater Nacht einen Brief an Irl. Olga Molitor geschrieben, in dem ich sie mit Rücksicht auf die mir ge- Uwrdenen Mitteilungen und auf den derzeitigen Stand des Pro­zesses um eine Unterredung unter vier Augen bat.

Äch teilte ihr mit, ich habe ihr wichtiges zu berichten, was für Ne und Hau von Interesse wäre. Diesen Brief brachte ich heute morgen persönlich in dias rote Haus, wo die Familie Molitor augenblicklich logiert. Nach U.bergabe des Briefes erschien sofort der. Bruder der Adressatin und erklärte mir, daß seine Schwester ineje Unterredung ablehne. Ter Zeuge erklärt weiter: Wenn ich. von der schuld Haus überzeugt wäre, würde ich über die im ^nefe Mißdeuteten Dinge weiter Rede stehen. So verweigere ich aber mit Rüchicht auf die abgeschlagene Unterredung mit Olga mein Zeugnis über diesen Punkt, selbst wenn das Zeugniszwangs- verfahren gegen mich ein geleitet wird.

Vars.: lieber was soll der Zeuge gefragt werden? Verteid.: Uehrc das, was auch der Staatsanwalt mit seinen Polizisten ihn 'gefragt hat, überWichtiges über Hau".

Bors, (zum Zeugen): Hat Hau zu ihnen Über die Tat ge- P?3«W: die Tat selbst nicht. ®orf.: Befand er

fidj bemote in kolossaler Erregung? Zeuge: Ja. er befand sich m fofofialer Tepresiwn. Als der Zeuge über sein Zusammensein mtt Äau Mehend berichten will, drängt ihn der Vorsitzende, sich zu beschranken.

4>$% Chinesen . . .

Aktien: Bochum Guss . . . . Buderus E. W

Tendenz: schwach.

Berliner Canada E. B. . . . . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortiunndcr-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: schwach.

Zeuge Rechtsanwalt VS g e le-Karlsruhe hat am 16. Juni «Len Wenten Lenk tm Amtsgefängnis II gespwchen. Dabei teilte ftdj hevaus, daß er mit Dau zusammengebracht worden ci. Ich legte ^damals fein Gewicht auf die Sache. Später kam ch zur Auffapung, daß Lenk aus gewissen Gründen mit dem Angeklagten zuwmmengebracht worden sei. Vielleicht sollte der Versuch gemacht werden, ihn als Zeuge in diesem Prozeß zu verwerten. Meme Meinung wurde bestätigt, als das Verfahren gegen Lenk nicht vorwärts gehen wollte, rmb es auch sehr lange Querte, bI,Dr. Küyser sein Gutachten erstattete. Lenk war derselben Meinung. Gestern sprach ich wieder mit Lenk. Ich gab zum Ausdruck, daß ich von Anfang an Kombinationen ge­macht, habe, die dahin führten, daß ich von der Schuld des An­geklagten Hau nicht überzeugt bin. Lenk gab mir mit dieser Mei- itung recht. Ich fragte ihn, woraus er seine Meinung stützte, worauf er mir zunächst Ine Antwort gab, er sei entschlossen, in dieses Verfahren gegen Hau einzugreifen. Er sagte, er könne die Stimmungen Haus nach der Eröffnung vom Tode seiner Frau wiedergeben und 'auch über Mitteilungen Bekundignngen machen, die Hau ihm gemacht habe. Er könnte aus voller Neborzeugung bekunden, daß Hau nicht der Täter sei. Er fragte mich, ob es erlaubt werden könne, wenn er über bestimmte Tat­sachen seine Aussage verweigere. Ich habe ihn auf die Zeug- Niszwangshaft aufmerksam gemacht. Er wollte sich daher einer derartigen Gefahr nicht aussetzen und teilte mir mit, daß er von fpitrpm yniftpir Tpitip t-AArtvnv« ... . c .

- ^orH. SP klber ein furchtbarer Verdacht auf Ihnen verschiedene Ihrer Taten sind sehr sonderbar. Angekl gebe zu, ich befinde mich in einer sehr schweren Situation.' Meine Taten scheinen verdächtig, aber sie waren an dem Tage nicht

Staatsanwalt und Verteidiger verzichten auf weitere Zeugen i cs rrene

9nnS^Tt erf£art' baß er auf die Verlesung der lichen Stimmung bal

b^^narter ^>MUt^ten£eTSi ba ^jetzigen Stadium gegen § 823 B?G.-B.

al& iJ 1 » habe, den Ange- erklärt werden.

minderwertig hrnzustellen, I Tie vom Beklagten gegen dieses Urteil eingelegte Re»,

wurde vom 6. Zivilsenat des Reichsgerichts zurückgewiesen mdem dieser erklärte, daß er mit den Ausführungen des OW landesgerichts Augsburg im wesentlichen cnivLande^ sei

c . 5^ wurden amerikanische Protokolle verlesen. Der Sozius Z?u^nis Ttiu®ai6,nlgton ftdIt 'tot in iebeT Beziehung ein glänzendes

6 0 von der dortigen vsyHiatrisKen

." -E ®au nicht für geisteskrank. Schwere Störunam des Nerven,ysfems tonten nicht vorhanden, aber Nervosität und^Schlaf- loftgkert. Er war sehr ver chlossen, aber auch weichlich Er Zate -m ungewvhnU.ches Mftß von Haltung, Ruhe Schlaaftrt ake Er kann i'trfi if, nj. H hnt^ r nicht merken lassen

LZn Stimmungen und Gedanken hineinversetzen. Er uuterscheiden, was geschehen ist, oder was er gern

^9t sich in ihm eine Abweichung von dem normalen Ä fiV«rc6lMtfld?n Menschens. Ich glaube E daß m <«i

äS£«£. et.n» gleichmäßig. Hau ist ein Psychopath. Er handelt nicht wie e?n rT?T^r ^usch- Hau ist keine gleichmäßige Person- «L Ä

^ie beiden Psychiater werden entlassen.

üertagtraUr Unt bie Verhandlungen auf Montag

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davon. UntMv-gs warf ich den Bart fort, bestieg eine Droschke unb fuhr zur Bfthn. Bors.: Und wer war es, der hinter den Damen herlwf? - Angekl.: Das weiß ich nicht. - Bors to« war es, der geschoben hat? Angekl. i Tas kann ich nicht 6oBeItnic8fet^^rtaSen blC 0(6111 fe fft65rt? ~ ^0=^ 3»

:_5®SftlIln>¥6a6StJ:®le die sanz« Zeit nichts davon ge« iprvchen? Angekl: ^ch hatte mir fest vorgenommen, nichts zu lagen, um Niemanden zu kompromittieren und tveil die ganze «ache iehr^ beschämend tür mich war. - Bors.: Warum haben Sie

?^ramm von Paris gesandt? Angekl.^ Ich wollte der ^(^vcht,ein fEnbentäfart Bors.: Ihre Maßnahmen sind aber |eljr Änderbar, Ihre schlechte Vermummung usw. Angekl : iUcetrte Handlungen waren damals nicht normab

< Vor,.: Hatten Sie vielleicht die Absicht, Ihre Schwägerin b 8U l^ten? Angekl.: Nicht im geringsten.

^ie denn Nichts gesagt. Warum ließen ^^^bars^n Kvnieguenzen zu, den Tod Ihrer F-rau?

- ?nöe.?* getan, um meine Frau von dem

verhängnisvollen schritte abzuhalten. Man ließ mich ja nicht an sre schreiben. v

au^ Fragen nicht eine stereotype Wivort gFen, sonst kann leicht eine falsche Vorstellung entstehen. Ter Angeklagte hat gleich großes Vertrauen zu mir gehabt, was ich erwiderte. Er hat mir Dinge erzählt, die ich Nicht auchagen kann, weil ich ihn für diese Diskretion wert halte. au$: . ^orf: Hat er zu ihnen über die W. emer Reise nach dem Kontinent und nach Baden-Baden SklS30. ÄU9: -1?eBer diese B-rage gebe ich keine Auskunft wben geschworen, Sie müssen aussagen. Sie wollten

SorauSfelun^en'101 3we:»tt, aber nur unter gewissen

, Verteid.: Hat Ihnen Hau verboten auszusagen? Zeuae- ^br rch htttte das Gefühl, daß e-v Diskretion erwartete.

9U) iir dem Zeugen die Ermächtigung geben

zu sprechen. Angekl. Hau: 9?ein! Verteid.: Ich bitte setzt E^en zeugen zur Aussage zu zwingen.

sitzunNnk'entraffen biC ^^itt-gs- o . ^^chuiittags-Sitzung.

Zunachst^wird wieder Referendar Lenk aufgerufen.

. ..Vor).. "Lie haben erklärt, nichts aussagen zu wollen. Ich ^eise eie jßuf die rm Gesetz vorgesehenen Folgen hin und fördere Sie nochmals^auf, Ihre Aussagen zu machm. Ueber die L

Nicht geiprochen. Sie haben erklärt, er fei felpr erregt gewesen, er hpbe in einer Stimmung gesprochen bie ganz außerordentlicher Natur war. Sie sollen uns letztsaaen

111 11(1(6 d°m Kvntinent und^was er in Baden-Baden beabsichtigt hat.

Zeuge Lenk: Ich habe mir noch einmal die Sache überlegt und kam zu dem Schlutz, daß man vielleicht aus meiner Ausfaae en$Ie^men n?nni,c; ^ch verweigere meine Aussage nur ^cm, Angeklagten gegenüber zum Schweigen für -H aur ^runb seiner Angaben in Ver- Z iU ber Urzeugung gekommen i

%enitte' biC StWe etrafe und die Zeug-

Verteidiger: Es handelt sich hier um das Leben meines Clienten, ich bitte daher, den Zeugen mit den schärfsten Mitteln mr Auslage zu zwingen. Zeuge- Ich bab/3 o?

nm Te^PrBrief an Frs Olga Moliwr schrieb ich^nur^ um dn: Vernehmung aus dem Wege zu gehen. 7

Sl^?nt teilt mit, daß am 6. Nov

um /io llhv ein Herr ein Telephongespräch mit der Villa Wnfitnr

Referendar Lenk bleibt trotz wiederholter Fragen ^?^wenden bei seiner Weigerung, nichts aussagen zu wo??en ^?4'nfmperevaTt KCf ?orutzende: Das Gericht beschließt, den Zeugen' m-fc ^.rno fctn Zeugnis verweigert, in eine Geldstrast von Za^A^ 3 Hast zu nehmen. Wegen der Persönlichkest tote non1 Situatwu des Pro^sses

SyKWLMLTLH werden, besonders nicht von meiner nx?t gesehen zu

Wollten Sie, dȧ das ~ &tf':

von Hause weg locke? Angekl' Ja ichhn m?toK9erm^ter allein M treffen. - Bors.: Und wie ist h^Mfte?ann ^lga gegangen? Angekl Frau ^an2, weiter-

der Villa Engelheim ab' Ich sah sie äusser schaute ihnen nach, als ich ^merkte, daß sie nach x,"? lc6 da ft-l mir em, es wiirde setzt toaustommT f* Z 0e' und daß idj Saniert hatte. Jch'eM tzZ^Ll

Das. könne,aber auch eine akustische Täuschung sein, er auf die Stratze kam, sah er eine Helle Gestalt, die sich Msch fvrtbewegtc. 1

fftn 0ef4tnmnec verlangt die psychiatrischen Gutachten.

... ZlSL bitte dann auch die amerikanischen Gutachten zu verlesen nach denen Hau ein Plus an Menschlichkeit hat

Es wird ^noch unter großer Erregung Frl. Olga Molitor 2^äT,t: habe nie etwaNawn ^A-

. ^^rs.. Haben Oie eine Idee, wer, wenn es der Angeklagte nickt war Ihre Mutter erichossen haben kann? - Zeugin: Keine Jd5e rtv ^vrs Hat dte fliehende Gestalt Aehnlichkeit mit Ihren Ebener Wielands gehabt? Zeugin: Nein. Vors.: Haben Sst ktiur ,c§Ie^en konnten? Zeugin: Nein.^

^.^ben dann Protokolle verlesen, zunächst die aus Wien dessen Einlösung Hau dann vergessen' Sft ff 9a6n an' daß Hau den Schfcklin-

Brotpreise in Gießen

Weißbrot 2 Kg. 58 Psg. ' S^war^bro^^^^^^

Der SchnelldampferKaiser Wilhelm II" welcher zurze.t ,m Ka-serhafen in Bremerhaven liegt und ant Dienstag wieder abgefersigt werden sollte, erlitt am Samstag abend einen Unfall, indem sich das Schiff beim Kohlennehmen plötzlich zur Seite neigte, so daß durch die Aeffe'r"CnPfOrteii1 «Unb Seitenfenster das Wasser in die Keffel, Maschinen und Bunlerraunie eindrang und diese füllte D e übrigen Raume, Kajüten, Wohnräume usw. sind völlig intakt geblieben, m biefe ist kein Wasser eingedrungen Alit ©lf|1iff'hU§tet"kPen 2Baf'erS wurde sofort begonnen: das Schiff durfte binnen kurzem wieder intakt sein. Der Schaden ist durch laufende Versicherung gedeckt. Die bevorstehende Reise ^üssaU^n "^nehmenden Jnstandsetzungsarbeiten auBfallen. ^te Passagiere 1. Kajüte werden teils mit dem DampferBremen", teils mit Dampfern anderer Linien Beförderung ftnden, während ein Teil der Passagiere 2. Kajüte orote bte Zwischendeckpassagiere Anfang dieser Woche mtt dem Dampfer ^rave" nach New-York expediert werden, n s bisherigen Ergebnis der Untersuchung ist der

Unfall darauf zurückzuführen, daß der Dampfer b-, fallendem ? f,me( unter der Koje liegenden Schlickbank hakte u^ bn auflaufendem Wasser plötzlich abglitt, wodurch sich . Lart uuf die Seite legte und die unteren Räume durch die offenen Kohlenpsorten voll Wasser liefen ««.. *" k ÄÄiat ^tormoranö ober Seeraben beobachtet: auf ber Westfäliscken 91» I rtp/J^ ^c6a-^ bestrich haben sich viele dieser Tiere nieber- 81 1 CH" ^££ Nordamerika, Norhafrika, Nordeurvpa beheimatete I

das Nr^eik L 188

beö Verhanblungsberichts folgt morgen).

SpoeS.

. _ ^7. Iußball. Arn Sonntag ertebigte bie 1 MMinsks, des Gießener Fußballklubs von 1900 ihr Retourspiel gegenÄ m]t52n^2 Knwn ftT.' a^r6' Ta§ Resultat war unentfchiedeü .?|Q§ Hehlen eines guten Mittelstürrners maefir.

w+pbhtp^n^enfJ)l??1TI!01 fieber sehr bemerkbar. Bis Halbze! hatte die Mannschaft das §>eft in der Hand und führte mit 2 Toren. Gießen spielte mit Ersatz. mit j .j

.>?^den die engli sch en Protokolls verlesen

Rach dem englischen Protokoll über Tr. Scotts Aussaaen

Srbhfer11UrL als nervös' geschildert. 9(Sr

oll viel geschtMtzt unb einsaitige Briefe geschrieben haben GS* LLx LZ? L

. ck. 8. Leipzig, 22. JE

Haftbarmachun^eincS Radfahrers wegen leichtsinnia«.» Fahren und Derabsäumnng eines zweiten 6Ztockeuzettk?^ Der Kläger dieses Rechtsstreits ging am 13. Juni w MV?rent n!,lLemen Pmgeren Begleiter eine im Winkel ni 10 abfallende loOm lange Landstraße hinunter. Als das ®rnrf a ^'chen eines Radlers hinter ihnen ertönte, sprang der neben s ' hergehende jüngere Arbeiter alsbald nach rechts raW>Pn?"'te bn§( ?0ds"Aädle,n "id,t fle6Brt >>nd rief mm bet ' sichern ^.empo fahrende Radler ganz in der Räbe dps ' drehte sich' Kläger um und oe L ! nach rechts zu springen, wurde aber dabei von dem Radial umgeworsen und erheblich verletzt. ao

, ^^m gegen den Radler geltend gemachten Schaden

ersatzanfpruche wurden vom Landgericht. Kempten fürbp' gründet erachtet. Auch das Oberlandesgerickt A n « bürg entschied im selben Sinne und wies die Bekusuna

^^ten zuruck, ^as Oberlandesgevicht führt aus dar k» nicht treffe, auch Wenner wegen Sch^ Hörigkeit oder sonst irgend einem Umstand nicht gleicht das kommen des Radlers gehört habe. Letzterer habe iedock st'Nig gehandelt, was schon daraus hervorgehe, daß er bie etrprf von 24 Meter |o schnell durchfahren fei, daß der zur Lk ÄÄ^unb 6 er lelbM Ä8U®g

Wn ^823'^0^2 ^fift W^ AMEUSLEr Ä Ä" 6 °"sl°s « °s hierbei,^ daß Kläger kurz nach L EfaL nftn.2 Priese geboten unb ihm dabei erklärt hab?

ei" Verschulden. Dies sei nur der augenbliö M,ch«hen. Infolge des

malte der Beklagte aber als haftpfliMg

Verteidiger Dr. Dietz: Ich muß die Divergenz zwischen mir ^!i°kalgten erklären. Er stand auch mir nicht Rede und

Märkte.

Ließen, 23. Juli. Marktberichl. Auf heutigem Wockenmarkte 9nntfl'X-Pr" ra-' t201,25 a,t- Hühnereier 1 St. 7-8'Bf6 2 ©ter. 0000 Psg., Ganseeier 1000 Psg., Enteneier 8 Pfg | pr. Stck. 68 Pf., Kasematte 2 Stck. 5-6 Pfg., Erbsen v Pfd 18-^4Psa »'°'7ßkfd «sg., Tauben pr.Pe.OM-PoW',Hühn^e^

1,60 Hahne pr. Stuck 0,801,80 Mk., Enten vr ©tiid ^?0^,20 Dtk., Gänse vr. Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch pr Pfd 8288 Pfg. Kuh-und 9iindfleisch pr. Pfund 8082 Pfg., Schweiiw Jei^ l1* Mund 6484 Pfg., Schiveinefleisch, gesalzen, pr PfunL 64849sBf^al^IeiK} pr* 90 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfuist

Arsche per Pfund Kartoffeln pr. 100 Kg.

JJ1.2 ^.k-k r Zwiebeln pr. Ztr. 10,0012,00 Alk., Milch per Lttei 30 Pfg., Kirschen das Pfund 20-25 Pfg., Russe 100 Stück 50-00 Mg-, per Ztr 9-15 Dtk., Weißkraut per Stück 1b-S0Pfg , p« Zentner Alk. 0.00-0.00. - Rtarktzeit von 7-1 Uhr.

127.90

. < 222.70

Telefosimcäi^ Kdarsberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen.

. Frankfurter »<ir«e, 23. Juli, 1.15 Uhr.

Keichsanleihe -

GerrchtsßaaL.

. M ^er Zahlmeister Pappmab >

bom Infanterieregiment 106 wurde nach zweitägige Verbmi^ F^n^00111 ^öerkriegsge-richt wegen Unterdrückung amtlicher Ur- künden zu einem Monsat Gefängnis verurteilt. Der an- Pfeil vom 106. Regiment wurde frei» Qr3501^ Kriegsgericht der 34. Division waren feiner fteü beide Angeklagte freigeiprochen worden.

Die Marktpreise für Gieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise

am 22. Juli 1907.

Vogel kommt nn Innern Deutschlands nur sehr selten vor <* cr ^eit Menschengedenken nicht gesehen. '

. . a rrae ® e f i dj t d) e n. Eine Pfälzerin will ü,. vieriahrigen Bubendie Hos verkloppe." Das Bübdieu reißt auä und schlupft unter die Bettstatt, wo's die Mutter A erreichen kann. Da geht die Mutter zum Vater in die stube und fagt dort zu ihm, et solle den Sünder vorholen «w nun letzterer feinen öater^ unter -bie Bettstatt kriechen sielst S er.Gelle Vatter, sie läßt Dick) aach net in Ruh?" '

-gr , v Referend-ar Lenk: meldete sich noch einmal. Er erklärt'

ulm= %lIe j mirk von allen diesen Dingen nichts erzählt. Er hat

Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. 9)i.

Fleischpreise iy Gießen

Ochsen

Kälber Schweine

50 Kg. Schlachtgewicht 84-87 Mk.

V2 Kg.Schlachtgew. 9295 Pf.

Vi " 72-73

-

7, Kg. 8288 Psg. 7- 80-90

__VL. 64-84