mtt) TDorb nach wie bot ba9 Vertrauen der Partei--
vermischte».
gesetzgebung im gegebenen Falle nicht ausgeschlossen, weil es sich hier um eine Materie handelt, die das Reich erschöpfend nicht regeln will. Letzteres ergibt sich nicht nur aus den Motiven zudem Reichsgesetz, sondern auch aus'den von dem Staatssekretär des ReichsjustizamtS im Plenum des Reichstags gemachten Ausführungen. Es wäre auch nicht verständlich, warum die Lairdesgesetzgebung nicht befugt sein sollte, eine vom Reich nicht erschöpfend geregelte Materie gesetzgeberisch zu bearbeiten und Lücken der Reichsgesetze durch landesgesetzliche Vorschriften zu beseitigen. Daß es sich um eine nicht dringende Angelegenheit handle, kann nicht anerkannt werden. Der Ausschuß ist vielmehr der Ansicht, daß eine alsbaldige gesetzgeberische Regelung im Sinne des Antrags ein Gebot der Gerechtigkeit ist.
Der Ausschuß beantragt demgemäß: die Kammer wolle aus ihrem Beschlüsse beharren.
Die Entschädigung für unschuldig erlittene Untersuchungshaft.
** Technisches Prüfungsamt. Se. Kgl. Hoh. der Groß Herzog haben den Geh. Oberbaurat Franz Coul- mann aus sein Nachsuchen von der Stelle eines Mitgliedes
28115 Stabt und Lanv.
Gießen, 22. Okt. 1907.
I_____: ** Zaubervorstellung. Ein mysteriöses Zauberkunst-
, r stadt und Karlsruhe großes Aust
sehen. Herr Merelli, der dort Vorstellungen gab, führte u a eure neue verblüffende, Illusion vor, betitelt: „Asra" das tmmiuenbe Rätsel (eine indische Witweuverbrennung). Asra die zu verbrennende junge Dame, tritt auf und besteigt den Scheiter- haulen. Plötzlich züngeln die Flammen an ihr empor die Dame verbrennt, und zurück bleibt nur noch das Skelett Auf Aeuso geheimnisvolle Weise wird es wieder belebt, und die Dame nimmt ihre frühere Gestalt wieder an. Die Illusion i lüirft, wie man uns schreibt, ungemein verblüffend, und übt eine große Anziehungskraft aus, so daß die Vorstellungen
—— Herr Merelli wird auch in Gießen
_ Die neue Genossenschaft erbhdt ihre Aufgabe darin, dafür Sorge zu tragen, daß
Die Zweite Kammer hat in ihrer Sitzung vom 1. Mai 1907 einen Antrag Ulrich u. Gen. einstimmig angenommen, der Einführung einer Entschädigung für unschuldig erlittene Untersuchungshaft durch die Landesgesetzgebung erstrebt. Die 1. Kammer ist dem Anträge ihres Ausschusses folgend diesem Beschlüsse nicht beigetreten. Sie ist der Ansicht, daß diese Frage der Entscheidung der Reichsgesetz- gebung zu überlassen sei, da dem Reich nach Art. 4 Ziffer 3 der Reichsversassung die gemeinsame Gesetzgebung über das gesamte bürgerliche Recht zustehe und die Reichsgesetzgebung auch schon in dieser Richtung durch Erörterung der Berechtigung zur Entschädigung in diesen Fällen tätig gewesen sei. Ueberdies sei die Erledigung im Sinne des Antrags nicht sehr dringend, zumal der Herr Staatssekretär des Reichsjustizamts zugesagt habe, daß bei der Beratung der Strafprozeßreform sich Gelegenheit geben werde, diesen Gegenstand von neuem zu erörtern.
Der Gesetzgebungsausschuß der 2. Kammer vermag nach dem vom Abg. Reh erstatteten Bericht die Berechtigung der für das ablehnende Votum der 1. Kammer angegebenen Gründe nicht anzuerkennen. Wie in dem Ausschußbericht der 2. Kammer bereite eingehend dargelegt ist, ist die Landes- i
ru.n-9§an^a,9eiJ Schwalmwiesen stets in ordnungsmäßigem Zustande gehalten und sachgemäß benutzt werden. Seither war dies dem persönlichen Ermessen der einzelnen Eigentümer überlassen, was fortwährend zu Streitia- ketten führte, und schließlich stellte die planlose Benutzung den Wert der kostspieligen Anlage überhaupt in Frage. Unter dem Vorsitze des Kreisamtmanns Dr. Michel-Als- seld wurde ein ans einem Vorsitzenden und vier Beisitzern bestehender Vorstand gewählt, der noch in diesem Herbste f)TP irnfvnPTtStnai. ______ ,
unter ^donnerähnlichem Getöse e i n. Die Fabrik war in vollem ?l-e Arbeiter konnten sich jedoch rechtzeitig IN Sicherheit bringen. Sechs Personen wuröen verschüttet,toi£t£ Drummern gezogen werden. Nur zwei Persomn ü N-b^tzungen erlitten haben. Die Ursache des Eßistur^ ist Ueberlastung des Gebäudes mit Zement. Die Mauern sind m> Ä UnÖ ein9tterät eine ci"9c^ Untersuchung
g leis es auf dieser Strecke.
h. Ober-Ursel, 19. Okt. In der gestrigen Stadtve* ordneten-Sitzung beriet man nochmals über die s Automobrlb ah n für den Taunus. In der un?
letzten Sitzung war die Angelegenheit der GesundheitskommM übertragen worden, die in der Angelegenbm gendes schloßen hat: Ta die Bahn der Stadt keine Zubern Nachteile bringt und auch in gesundheitlicher Hinsick!
hKrt bie Stadt beim Bau einer Rennbahn A K^en^Äg? $ie Stab“«orötlcfe
sTOz, ps 6 ®^JefmartcnfaminIung. Auf 1 200 000 Sachverständigen der Wert der Briefmarken, sammlung geschätzt, die sich im Besitze George ö Wortbina. I r°rnspln wIeÖ-eIan^' Si10' Zündet, und bie"als die schönste ''km Vereinigten Staaten gilt. Sie ist besonders aus. ge^erchner durch eine Fülle von Seltenheiten, die sie in UnFpr” 7 ungestempelten Exemplaren enthält
wiiif b ^^enherten befindet sich auch die Mei Cents. Missionar-Mar.e von Hawai auf einem Origiualumschlaa au' SlIXet Exemplare besannt sind, und deren WeU Mk. angegeben wird. Ebenso hoch wird eine
10 Lent Baltimore-Postmeistermarke auf dem Originaleni- tirnrnn6 b^° bie ton ben vier vorhandenen Exem-
Kleine Tages chronik.
genossen des Landes' genießen imb erwartet, daß die . Diskussion über diesen Falt in den Organisationrn und der ^axtev ' presse nunmehr zugunsten der Parteiarbeiten geschlossen wird.
। ' in Lich. In der Fortbildungs-
, ’ verhältnismäßig nur weniges durch die ge- rrnge Stundenanzahl geleistet werden. Dagegen sei eine roMentMienUShb snfl beSJun8en Landwirtes bei einer wöchentlichen Stundenanzahl von 34 Lehrstunden, durch SÄ 0011 ..^.hrmitteln, sowie eines angelegten Wer! i ä t .n°3 td,t' 5)16 kosten würden sich für einen Ä vUf Ctt”a 150 M stylen. Bürgermeffter Jochem Be^rksv»^ ?le /"tteilung, daß der Landwirtschaftliche Bezirksverem des Kreises Schotten für Besucher der Schule
“SV?" ?'■ -
e-düta üerteirbp 6 Gumnte s'ch auf mindestens vier ber ^eThhPrP Kebner lpra$ b°"n über die Vorteile KRäÄ-tÄ8-'“«- ÄÄ
i vrieoverg |ei die Feldbereimgung bereits erfolgt,
r=w tee säää™ hner Klubs, der ourch seine von höchster Seite protegierten Veranstaltungen nxitcrcn Kreisen bekannt geworden ist, die sich die Erpresser zum Opfer ausersehen hatten. Ter Anschlag mA p.^at,e Fdoch, und die Burschen wurden der Polizei^ überliefert, die in ihnen alte Bekannte fand.
< t ^aT.y V1 J?irb vom 21. Okt. gemeldet: Als gestern fh nfcp dNathilde Albertus an dem Hause Paul-
0 vorubcrgiiig loste ,ich vom Dach ein großer Stuckbloä Mid^ficl der Frau direkt aus den Kopf. Ter Schädel wurde sn Zertrümmert. Tie Leiche ist von der
Behörde beschlagnahmt worden. “ 1 üon
..^nJ 21- Oktober erfolgte auf dem östlichen Friedhöfe in *pL1rn^e<y und dem des Vorortes Milbertshofen die Aus- grabung der Leichen des im Oktober v. Js. verstorbenen sieben am*29 WnF Hilfsaerichtsdieners Schiener und des
^i verstorbenen gleichaltrigen Kostgänger-Kindes der Tage ohnerslcnte Gailer. Beide Kinder waren gleichze tig von
« V ° S ch N - l l U M g 0 b k ° $ t 9 Di- genomii®?abC tM 6 bel @feIette ltmrbm m amtliche Verwahrung
3n E s ch b a ch (Pfalz) erschlug der Steinbrecher Bauicki stiel undjährigen So hn mit einem Besen- »«ÄÄÄ.X’Sff'Ä*: ammen. Der Anprall war derart, daß beide Wagen vollständig zivei Passagiere Reicht. " Wagenführer wurde schwer verletzt, ,?u biß ein toller Hund elf Personen die ^Äus bL^nlUt Kh°ffläUr Beobachtung überwiesen imirben. . dem fahrenden Breslauer Schnellzuge stürzte u Kattowitz der Disponent Rudolf Oswald, vermutlich?^ ZkL ^Wechslung der Klosett- mit der Waggontür auf die C SufGb?r ffi&rte feinen sofortigen Tod herbei.
Bremer Vulkans in Vegesack sand der
b ee\^ ft wn
ftpW ASS der Nacht zwei Hä f?l^n München-Gladbach waren in ■'S5';??5'
BoÄ&te M.wr.ro» 3«Mb, m.» it„, a„‘X;
6ufys?” ‘- ä- Ä-fi bereu MtzliKs ÜfÄÄ
jr ?u r t churde die,23jährige Frau Therese Richard die gelegentlich der Feldbereiniguug angelegten Bcwäsft-1Bod-m gestreckt ihr^Zustand^st lwfstiungs"os^'Vmi^cmTäter — fs-.-x.L.. _v. . . r - - 1 [cyit jei>e Spur.
. • A Tochter des Bürgermeisters Beier, die ihren Bräu- de/ iln- nieder schoß, um sich in den Besitz
ges rhr testamentarisch vermachten Geldes zu setzen, ist der worde^Un9 äu Waldheim zur Beobachtung übenviesen
des Großh Technischen Oberprilfungsanites enthoben und den ^)en
Oberbaurat Hch. Kilian zu Darmstadt zum Mitglied des des Gemischten Chors aufgeführte „BauernkirmeS" die all- Großh. Technischen ObcrprüfungSamtes ernannt. gemeine Heiterkeit hervornef. Das zum Schluß veranstaltete
** Ernannt wurde der Hülfsdiener bei dem Amts- Tänzchen hielt die Festteilnehmer noch lange zusamtnen. gericht Darmstadt II Gg. Appel zum Llmtsgerichtsdiener - Z aub e r v o r stel lu n g. Ein mysteriöses Zauberkunst bei dem Llmtsgcricht Darmstadt II und der Amtsqerlchtsdiener V < €rrfC0tc Derzeit in Tannstadt und Karlsruhe großes Auf-
bei dem Amtsgericht Höchst Gg. Lohnes zum Amtsgerichts- f'Prr ---------
diener bei dem Amtsgericht Friedberg.
" In den Ruhestand versetzt wurde der Bahnwärter in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinsthast Iah. Jäger zu Lindenstrnth.
r . T Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu be- setzende L eh re r st e l l e an der Gemeindeschule zuBauschheim. Mit ^der Stelle kann Orgamstendienst verbunden werden. , eine qrotze Amret
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dLLLÄL'LNLLRL.,/, <St- «*» * »-I «-ftw.»
leben, als die Zunahme der Eisenbahnen. Im 3afce 1906 aabr?.11 &e tn cmer der letzten Nächte ein frecher
wom'" Kilom vallspuriger Eisenbahnen, E r u b r u ch § d i e b st a h l verübt. Der Dieb stieg durch
Ä Jah?en^"g^b c/d^O^^goo m -Vor em offenstehendcs Fenster ins Wohnzimmer und öffnete
bahnen und reichlich 5000 uilom. Äleinbahnen" Weitausdw meiste des Kvuj umvereins, dessen Lagerhalter
qqnnnaten 8“~ natürlich in Preußen, wo vor Jahresfrist I ®^afer 'l1'- fielen ihm dabei 200 Mk. in die Hände, bahnm hat°w S^chaümb^^"o^^^den: am wenigsten Eisen- die Kasse selbst völlig unversehrt blieb, muß mau an= Si^^t®tÄÄ ®iIbily°nT:; rCl)Te"' bQß.. &m ein p°s'«wer Schlüssel oder der Ausbreitung des Eisenbahnwesens. Em solches erhätt man l vorzüglich geeignete Werkzeuge zur Verfügung
fn tn1™1!" marn ■bic Gesamtlänge der vollspurigen Eisenbahnen Monden. Lis fetzt fehlt Vvn dem Täter jede Spur, doch ist
&er ©runbiläcöe der einzelnen Staaten soviel sicher, daß cs nur eine mit ben örtlichen Verhältnissen b= " Äat S ü^e dlTm ati "aml'ch wohl vertraute Person gewesen sein kann. - Vergangene
^"dsläche, und das Großherzogtüm Str^Utz^°wmn ftcI) ^icr eine W as s er g e n o s s e n s ch a ft
man Gesamtlangs u.nd Einwohnerzahl vergleicht In 'Lüb-ct ^ ^v a l m g r u n d" gebildet. ......- ' *
SchLst7e^e'°und w^ 204 Wom^^^ ' r ' ‘ '
tömtoöbncr 239 I,c ’J 6 n r 9 - S t r e H t; auf je 100000
233 .5tTLom. Eisenbahnen. Am ungünstigsten schneiden bei einer derartigen Betrachtung Waldeck ab, wo nur 35 Mom
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eh rerpersonalien. Uebertragen wurde dem!
Lehrerstelle an der GemeinVesthule ^zu Rnthe?"der Leh- \ "°twendigen Maßnahmen anorbnTn wird.
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ranten Gg. Vetter aus Erlau eine LehrElle an bet X ®olmfet H°f statt. Der Direktor ber Gemeinde,chule zu Arheilgen; dem Schulverwalter Lehrer st ^nomierat Weitzel,
r. Pv Konr. Zorn zu Neckarhausen die Lehrerstelle aii °"b^^°^stündiger Rede über die zeit-
der Gemeindeschule zu Neckarhausen. Bestätigt wurde der mi- m *1s-5bc>tI,b.Un9 des jungen Landwirts, so- von dem Grafen zu Erbach-Erbach auf bie Lehrerstelle au der -t-aLbi^n ° ldb ereinigung. Er legte ben Wert
8U Kirch-Beerfurth präsentierte Lehrer ^ef TerLandwirt dar und empfahl ben &ß. Will). Hetlmann zu Langen-Brombach. Eiitlassen > - Ackerbauschule in Lich. In der Fortbildung^-i
wurde die Lehrerin an der höheren Bürger-
iUrfv9I tet)' 3utte Metzler auf ihr Nachsuchen.
S ch u tz rn a n n s ch u l e. An der gemeinsamen Sckmtz- mannschule für das Großherzogtum Hessen hat der §crtfL Ist 7 .^r.°>amtgel>äude zu Darmstadt begouncit Es
ä ett Bestehen der Schule der 5. Kursus An dem “.ÄÄ!Ä,eu‘c - «w» i ««.i.™
Hospauer gestern VauT ** ” - bcn Hosschauspieler gewerbeverein hielt tann launischen und im Orts- Referent, ber X' Xrtei ttu"^"1 ^den, da unser ALin
mendc-Donn-r^ag Herr Kürl N/u übkrl damit, der MeiS Schatt,^
den kürzlich in Berlin verstorbenen hessischen Dichter^Wilb a einigen Zähren an^chließen. Bürger.
Holz am er sprechen. (Näheres siehe Inseratenteil.) Herr mei1ter Jochem dankte dem Redner, der sich mit Begeiste Neurath ist der Verfasser der Gedichtsammlung: „Einsame ^6 und vielem Geschick seiner Aufgabe erledigte. * •
luwre des hessischen Musenalmanachs. ?■ H e l d e n b e r g e n, 21. Okt. Soeben wird die
Ter Gabe lsbergersche Stenograph en verein uressung der Eisenbahnstrecke Helden beraen-Ha^/' am Realgymnasium undder Oberrealschule zu Gießen vorgenommen zwecks Lecnrna des zweiten X Aau* ^nd,im Philosophenwald die Feier seines a l e i s e s m.F 9 feiten Bahn,
k^ohrlgen Bestehens. Tas Lehrerkollegium der Anstalt war durch Oberlehrer ^vr. Klein vertreten. Der Vorsitzende Roloff begrüßte die )ehr zahlreich erschienenen Gäste. Damit verbunden erfo gte die Ernennung der früheren Vorstände Schudt und Wagner zu Ehrenmitgliedern. In seiner Festrede gab stud. Phil. Schad einen kurzen Ueberblick über die Geschichte der Stenographie, wobei er besonders die Verdienste Gabelsbergers als des einzig wahren Systemerfinders feierte. An dem rauschenden Beifall, der den Redner lohnte, konnte man zur Genüge die Wirkung seiner glanzenden Rede erkennen. Tie Glückwünsche des Verbandes oberhenllcher Schülcrvereine, von denen Laubach und Friedberg! (Augustmerlchule) vertreten waren, überbrachte der Vorsitzende des Vereins am Laridgraf Ludwig-Gymnasium Meyer. Kreis- amts-Bureauvor)teher Schiffnie übermittelte die Grüße des Stenographenverems „Gabelsberger" zu Gießen, 5oerr Balser die Vos Vereins Stolze-Lchrey am Realgymnasium und der Oberreal- schulc. Zwei flott gespielte Einakter, die allgemein gefielen, und I mehrere Geiangsvorträge trugen sehr zur Verschönerung des Festes bei. Enn gemütliches Tänzchen beschloß die schön verlaufene Feier. I
** Der Evang. Arbeiterverein beging am Sonntag sein löjähriges Stiftungsfest. Eingeleitet wurde die Feier durch einen Fe st g o t t e s d i e n st in der <zohanneskirche, in dem Pfarrer Aus selb die Festprediat - - -- —. hielt; außerdem trugen der Gemischte Chor des Vereins ^ust Ludwig 'owie der Posaunenchor Kleinlinden wesentlich zur Verschö- " k" nerung des Gottesdienstes bei.
milienabend im Neuen Saalbau statt, der äußerst schön Vxo-rX in t __< ...... r r . 1 1 <
Osburg, 19^ Oft. Heute fand die feierliche U e ber 0ab e der neuen Rheinbrücke, die die Städte Duisburg' Ruhrort und Homberg verbindet, statt. Tie Brücke, deren TiP^\^Qr?re rin. genommen hat, ist 625 Meter lan?
®te Baukosten betragen etwa 6y, Millionen Mark. Die mittln, ^.^9. Slvlschen den . beiden Pfeilern beträgt 203,2 Me 5
■ -r? größte Brückenspannweite in Deutschland FincmI' Frhr von Rheinbaben hielt eine kurze Rede. Daraus überschritten die Feftteilnehmer die Brücke bis zum ienS fotzte und schönste Rheindampser „Großherwa
Ä9 Hstteilnehmer zu einer Rundfahrt auf dem
. gut rt)orcine große Anzahl reich geflaggttt
AbeirdS sand ein F a -I ^^^e^cknsstellung genommen hatte, aufnahm.
t /. , _----------- ------ statt, ver i^vii Mordprozeß H au beschäftigt wieder die Staat«,
verlres. Der geräumige Saal war schon vor Beginn der inK a roL?r u.5,c-. 2n diesem Verfahren crhieb
Ferer fast bis auf den letzten Platz besetzt, so daß es bcn 6-leischer-Ztg." zu Berlin von öfr
spater Erschreneneii sehr schwer wurde, eine (5i6gelegeu§eil xu ‘5<SremCn betreffs der Bn°
zu finben Nach emer ^Begrüßung burch Werkneeister Sage von W rtL°naw O 7s b«. au dem
Schufst, der rn Abwesenheit bes Vorsitzeirben als ältestes bahnwaäen mit ’■ toat- und im Epen.
Vvvstanbsmitglied ben Vorsitz führte, saug ber Gemischte Tiefe Ermittelung ist wohl mü föttÄSabmelÄ ift‘ Chor „Gott grüße dich". In der hierauf folgenden Festrede m Verbindung zu bringen. n ^everfahren
sprach der Rechner der Veroandssterbekasse des Mittelrhein. an nover, 21. Ott. Das Hauptgebäude der^ement.
Verbands ev. Arbeitervereine Hofmann-Höchst a. M. ubevhabrrf ••(Ä>rw'rtw4rt/z ■- ' ' - verDementi
„Ziele und Aufgaben der ev. Arbeitervereine". Namens des Butzbacher Brudervereins dankte Pfarrer Loos für die Einladung zum Stiftungsfest. Ter hierauf von Damen und Herren des Gemischten Chors zur Aufsührnng gebrachte Einakter „Pariser Geschichte-" fand reichen Beifall; desal. die vom Gern. Chor vorgetragenen Lieder „Schon die Abend- glocken" und „Heimat". Auch Werkmeister Schusft erfreute uie Teilnehmer ber Feier durch eine Deklamation


