Jrregcführt durch sozialdemokratische Hetzereien und unerfüllbare Versprechungen scheint auch diesmal ein großer Teil der Arbeiter ihre Stimme dem sozialdemokratischen Kandidaten geben zu wollen.
DaS darf nicht sein!
Alle diejenigen, welche noch nicht mit Leib nnd Seele der internationalen Sozialdemokratie verfallen sind, die noch Liebe zn unserem lieben Vatcrlande im Herzen tragen, müssen ihre Stimme einem Manne geben, der nicht nur die Ehre und Wohlfahrt unseres Vaterlandes schützt, sondern der auch ein wahrer Freund und Förderer der Wohlfahrt der Arbeiter ist. Es ist dies
Hm f. HkylMiistM jn Gieße».
Nicht durch schwülstige Redensarten und leere Versprechungen betätigt er dieses, sondern seit langen Jahren durch die Tat.' ■ -1
In weitsichtiger opferwilliger Weise sucht er das Wohl seiner Arbeiter zu fördern und deren Zukunft sicher zu stellen durch reichliche Prämien für langjährige Tätigkeit im Betriebe, Förderung der Wohnungsfürsorge, Einrichtung einer Arbeiter Pensions-, Witwen- und Waisenkasse und ist damit der in Aussicht genommenen reichsgesetzlichen Einrichtnng weit vorausgeeilt.
In der bevorstehenden Legislaturperiode sind die Gesetze für Witwen- und Waisen- Versorgung zu erwarten und würde keiner mehr berufen sein, darin mitzuarbeiten als der liberale Kandidat, mit seinen reichen Erfahrungen auf dem Gebiet der Wohlfahrtseinrichtungen und seinem wohlwollenden Herzen für die Arbeiterschaft.
Darum kann ein Arbeiter, der noch treu zu Kaiser und Reich steht und es ehrlich meint mit dem Wohle der Deulschen Arbeiterschaft, keinem anderen seine Stimme geben als
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Herrn Kommerzienrat


